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Autor Thema: Pit of the Fire Lord  (Gelesen 21402 mal)

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Sensemann

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Pit of the Fire Lord
« Antwort #165 am: 19.12.2007, 18:21:12 »
Wütend speiht der rote Drache sein Odem in Richtung der Helden, während er in ungefähr drei Metern Höhe auf die Helden mit einem Flügelschlag zu fliegt.

Kaum unten angekommen wird Alandrian auch schon von dem flammenden Atem des Drachen eingehüllt. Die Kraft der Flammen zerrt mit allen Macht an dem Schutzzauber, der den Mystiker umgibt, doch dieser hält stand. Allerdings ist die Hitze der Lava schlussendlich zuviel und der Zauber zerfasert in einem rötlichen Schimmer und Alandrian keucht unter der Glut stöhnend auf.
Die konstante Belastung durch die Hitze verlangen seinem Körper einiges ab und er hat Mühe sich noch auf seine Umgebung zu konzentrieren. Alles was er im Moment sieht ist der grosse Drache, der drohend vor ihnen in der Luft fliegt und sich für den nächsten Angriff vorbereitet. Doch soweit will es Alandrian nicht kommen lassen.
Mit der linken Hand sein rechtes Handgelenk umschliessend, streckt er den rechten Arm von sich und plötzlich beginnt die Luft um seine Hand herum zu knistern. Der schwache Geruch von Ozon ist zu vernehmen und in der Handfläche formt sich eine Kugel aus reiner Elektrizität, die auf seinen Befehl hin auf den Drachen zurast und sich dort mit lautem Knistern entlädt.

Kasimir folgt am Ende der Gruppe nach unten und stellt sich beim Klettern alles andere als gut an, so dass er fast Zeit zu den erfolgreichen Kletterern aufholt. Denn schon nach einigen Schritten nach unten, rutscht Kasimir aus und schlägt einige Meter weiter unten auf dem Boden auf.

Diesmal scheint Gerald besser vorbereitet, auf den heissen Atem des Drachen. Auch erscheint es ihm nicht so heiß, wie beim letzten Mal, was aber auch dran liegen kann, das es in der Höhle selbst viel wärmer ist, als in der darüberliegenden. Da er nicht weiß, wann der Drache seinen totbringenden Atem das nächste Mal einsetzten kann, versucht er vorsichtig den Drachen zu umgehen, bevor er diesen angreift.

Doch der über den Helden fliegende Drache weicht gekonnt Gerald's Angriff aus.

Von seiner neuen Position erkennt Alandrian edie Rückseite eines riesigen Portals nach Fernia, welches aus tausenden leuchtenden Drachensplittern gemacht ist und heiße Lava nach Khorvaire hervorschießen lässt, weöches bereits die gesamte Höhle füllt und es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis die gesamten Coggs mit Lava volllaufen und Sharn langsam untergehen wird.
Doch Alandrian erkennt auch einen arkanen Gelehrten in den Gewändern eines Erzmagiers aus Aundair, welcher wütend einen Feuerball auf Alandrian wirft,während er sich auf einen Stab mit einem rieisgen Drachensplitter abstützt und anschließend sich zügig in Richtung Felswand in Deckung bringt.


Varahl zieht sich erst einmal etwas zurück, um nicht in die Nahkampfreichweite des Drachen zu kommen.

Varahl schießt von seiner neuen Position aus eine weitere kleinere Blitzkugel auf den Drachen.

Danach ruft er zu dem Drachen hoch: "Steht Ihr als Roter Drache in so einer hohen Schuld bei einem einfachen menschlichen Wesen, dass Ihr sogar bereit wäret Euer Leben für ihn herzugeben? Oder was sind denn nun eigentlich Eure Motive in diesem Kampf? Mich interessiert dies schon und unwissend will ich nun auch nicht sterben."

Der Kletterversuch der Kriegerin ist mehr als jämmerlich gescheitert; der schwere adamantene Panzer hat sich als hinderlich genug erwiesen, sodass Hanajima mit Gepolter in die rötlich glimmende Höhle gestürtzt ist.
Als sie sich mit Mühe und Not aufgerappelt hat, hört sich über sich ein Fauchen - Lebenszeichen des roten Drachen, und will sich in Deckung bringen, doch ihr rechtes Bein durchzuckt eine plötzliche Schmerzwelle, und die Karrn schafft das Ausweichmanöver nicht mehr rechtzeitig zu vollbringen. Kasimirs Zauber fängt die brüllenden Flammen zwar allesamt ab, doch auch die Hitze, die von der Lava rundherum ausgeht, nagt gewaltig daran, und der Exhenkerin ist nur zu bewußt, dass das Spiel nicht lange würde so weiter gehen können.
"Streuen und Feuer frei!," ruft sie mit zusammengebissenen Zähnen, bevor sie das irianische Befehlswort ihres Heilgürtels raunt und die sich daraufhin freisetzende warme und lindernde Kraft in ihren Schenkel lenkt, um den womöglich angebrochenen Knochen wiederherzustellen. Da die geflügelte Echse sich außerhalb ihrer Reichweite befindet, bleibt ihr nur zu harren, dass sie sich näher heran wagt - oder schnell fällt.
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Sensemann

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Pit of the Fire Lord
« Antwort #166 am: 22.12.2007, 19:48:45 »
Noxic steigt zwei Meter höcher in die Luft, nachdem er Gerald schwer zugesetzt hat und brüllt zu Varahl:
"Die Menschen müssen für ihre Anmaßungen gegenüber den Göttern und die Schändung der Natur bestraft werden!"

Varahl macht der Tod Alandrians in einer riesigen Feuerballexplosion große Sorgen. Nach A-01 hat diese Gruppierung nun einen weiteren Mitstreiter verloren. Ob sie sich das wirklich leisten kann gegen einen mächtigen, arkanen Zauberwirker, welcher ihnen als weiterer Gegner gegenübersteht?

Varahl schießt noch ein paar weitere kleinere Kugeln voller Elektrizität auf den Drachen, der nicht so aussieht, als ob er verhandeln will oder man vernünftig mit ihm reden könnte.

Diesmal fliegen gleich zwei kleinere Kugeln gleichzeitig auf den Drachen zu, die genau Ihr Ziel treffen.

Wie ein nasser Sack geht der rote Drache zu Boden und fällt dabei fast auf Gerald.

"Nein!" Sagt Kasimir leise, als er mit ansehen muss, wie Alandrian von einem Feuerball getroffen wird und nicht viel mehr als verkohlte Reste übrig bleiben, in denen sich kein Funken Leben mehr er mehr finden lässt, nur der Drachensplitter, welcher das Portal schließen kann.
Doch der Splitter muss warten, ebenso der Drache, denn Kasimir muss nun noch Varahl mit einem Schutzzauber belegen, seinem letzten, denn der Cyrer ist der einzige, der noch keinen bekommen hat. Schnell läuft Kasimir zu Varahl und hilft diesem, trotz aller Abneigung, welche der Schamane dem Mann entgegen bringt.
"Jemand muss den Drachensplitter holen. Ich kann es mit einem Greifen versuchen, aber ich weiß nicht, ob der lange genug überlebt." Sagt Kasimir deutlich lauter, damit die letzten verbliebenen Gefährten bescheid wissen.

Als währenddessen der Drache zu Boden fällt und offensichtlich geschlagen wurde, muntert Kasimir wenig auf. Denn die drückende Hitze und der Gedanke an Alandrians tot und wie er gekommen ist, lässt nichts Gutes erahnen.

Erneut muss die Kriegerin mit ansehen, wie ein Kamerad fällt; den eben von Varahl getöteten Drachen beachtet sie nicht mehr. Die Schlacht ist noch nicht geschlagen, und die Veteranin des Letzten Krieges muss kaltblütig bleiben - ein gespienes "Elender Schlächter" kommt dennoch über ihre Lippen. Keine geschmiedete Maschine, kann die ehemalige Henkerin aus Karrnath doch nicht völlig gefühllos.
Während Kasimir sich hastig daran macht, die anderen Gefährten zu vesorgen, begibt sich Hanajima zur verkohlten Leiche Alandrians. Gebete spart sie sich, doch umso mehr fasst sie Mut, das begonnene auch zu Ende zu führen. Den Drachensplitter, den sie dem Mystiker überreicht hatte, nimmt sie nun wieder an sich und kündigt an:
"Gebt mir Deckung, ich werde es übernehmen müssen." Mit einer Kopfbewegung in Richtung des Lavaspeienden Portals macht die Exilantin deutlich, was sie vorhat und was sie von den anderen erwartet.

In diesem Moment erscheint der Hexenmeister und feuert seine brennende Strahlen auf Hanajima ab, wobei Hanajima durch die Strahlen keine Schaden erleidet und einfach ausweicht.

Und als wäre dies nicht schon alles, schießt ein weiterer wirklich riesiger Drache direkt vor den Helden aus dem Lavasee und lässt sein schwarzes Feuerodem auf Hanajima wütend hinabregnen, während er weiter in die Luft steigt.

Khyber, ist Geralds erster Gedanke, als der Drache fast auf ihn fällt. Der Gedanke wiederholt sich recht schnell als Alandraian im Feuer fällt und ein weiteres Mal, als ein zweiter, scheinbar noch größerer Drache auftaucht. Einen Moment lang überlegt er auch diesen anzugreifen, doch ihm kommt die Erinnerung an einen anderen Drachen, lange ist es nicht her, das er diesen gesehen hat, doch kommt es ihm vor wie Jahre. Damals war die beste Waffe auch nicht das Schwert sondern das Wort gewesen. Noch während der Drache sein Odem auf Hanajima herbregnen lässt, beginnt er ihn anzusprechen. "Mächtiger! Was haben wir getan um uns deinen Zorn zu ziehen? Eine Kreatur eurer Macht muss sicherlich nicht einem einfachen Sterblichem dienen."
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Pit of the Fire Lord
« Antwort #167 am: 23.12.2007, 04:19:29 »
Während die Aufregung und Hektik des Kampfes der Kriegerin förmlich durch die Adern rinnen, schafft sie es, den glühend heißen Feuerstrahlen, die Lamishal ihr entgegen schleudert, auszuweichen, und schon will sie sich für den Sprung auf die gegenüberliegende Felsinsel bereit machen, als sich vor ihr ein gewaltiger, schwarz-roter Drache erhebt und seinen Atem, der sich tiefer als nur ins Fleisch brennt, auf sie herniedergehen lässt.
Aller Mut verlässt die Karrn beinahe; ist Noxic schon ein mächtiger Feind gewesen, so ist dieses neue, gigantische, majestätische Exemplar der sichere Tod der Abenteurer. Nur das wissen, dass sie zum Portal gelangen muss, um jeden Preis, verhindert, dass die Exhenkerin sich in die Knie fallen lässt und auf die eigene Hinrichtung wartet.
Geralds Versuch, das furchterregende Wesen gnädig zu stimmen, erscheint Hanajima als das weiseste, was die Gefährten noch tun können, zugleich aber ziemlich hoffnungslos. Denn wer weiß, was der finstere Drache für Beweggründe hat?
"Ehrwürdiger, bitte zürnt uns nicht! Denn wir kämpfen nicht für die Anmaßung der Menschen, sondern bloß für jene, mit deren Schweiß und Blut die Hochmütigen ihre Frevel erbauen! Eure Macht übersteigt die eines jeden aus unserem Volke bei weitem. Bitte verzeiht denen, die ihr Wort gegeben haben, für die Gerechtigkeit in ihrem, wenn für Euch auch unbedeutendem, Volk zu kämpfen!," spricht sie die geschuppte Kreatur an mit einer respektvollen Stimme, aus der sie mit größter Mühe jede Schwäche zu verbannen sucht.
Die Veteranin schämt sich nicht, den Drachen um Gnade zu bitten, denn auch wenn sie ihren eigenen Tod verantworten kann, so kann sie nicht verantworten, in diesem Auftrag zu versagen - und ihre drei verbleibenden Gefährten will sie auch nicht tot sehen.
Nicht nur mit Worten, auch mit ihrem Handeln zeigt die Exilantin dem Drachen deutlich, dass nicht er, sondern lediglich Lamishal der Feind der Gruppe ist. Sie tritt vor dem mächtigen Wesen zurück, verneigt sich huldvoll und nimmt Anlauf, um auf die andere Seite der feurigen Schlucht zu springen.

Den Schamanen überwältigt das Auftauchen eines weiteren Drachen nicht minder, als seine anderen Gefährten. Diese mögen gerade einen Geschuppten erschlagen haben, doch der Neuankömmling sieht bei weitem größer und beeindruckender aus. Auch wenn Kasimir erleichtert aufatmet, als er sieht, dass Hanajima sich gegen die ihr geltenden Angriffe gut zur Wehr setzt, befürchtet er, dass ein Kampf gegen das Ungetüm aussichtslos wäre.
Während der Xen'drier zu Gerald eilt, um dessen schlimme Wunden zu versorgen, raunt er ihm leise zu: "Versucht, ein Kletterseil anzubringen, Gerald. Wir können den Drachen nicht besiegen, wir können nur sicher stellen, dass das Portal geschlossen und Lamishal vernichtet wird."

Varahl schließt zu Hana auf und schießt den Magier einen Stinkende Wolke entgegen, um ihn vorerst auszuschalten, um sich erstmal in Ruhe um den Drachen kümmern zu können.

Wütend und unerschüttert feuert der Hexenmeister seinen letzten verstärkten Feuerball auf Hanajima, welche jedoch gekonnt dem Großteil des Schadens ausweichen kann, während er zum Drachen ruft:
"Töte diesen verdammten Magier! Schnell!"

Wütend fliegt der Drache auf Varahl Setarin zu, wie ein Falke in Richtung seines Beutetieres bzw. einem kleinen Nagetier, doch statt seinen Klauen und seinen mächtigen scharfen Zähnen, welche die Größe von Kurzschwertern haben, jagd der Drache seinen Schwanz in Richtung Hexenmeister und trifft diesen mit seinem Giftstachel, woraufhin tödliches Gift in die Adern des Kriegsmagiers gepumpt wird.

Kreidebleich greift der erfahrene Kriegsmagier und Kriegsheld zu seiner Brust, denn sein tapferes Herz bleibt einfach stehen wegen dem tödlichen drakonischen Gift, und geht leblos wie eine Stoffpuppe zu Boden, wobei sich seine Augen dabei nach Oben rollen und seine Lungen ein letztes Seufzen abgeben.
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Pit of the Fire Lord
« Antwort #168 am: 24.12.2007, 15:47:23 »
Als die Karrn sicher auf der Felsinsel ankommt, krümmt sich Lamishal bereits ob des Übelkeit erregenden Gestanks, mit dem Varahls Zauber seine Nase und seine Lungen gefüllt hat - doch der Kriegsmagier selbst geht in diesem Augenblick, vom Stachel des Drachen getroffen, zu Boden.
Hanajima ist über diesen Tod nicht erfreut; ganz gleich, wie lästig ihr der Klager vorgekommen war, hat er doch bewiesen, dass er den Titel 'Kriegsveteran' nicht unverdient getragen hat. Doch ein paar Schritte vor dem hart umkämpften Ziel entfernt, bleibt die Kriegerin standhaft, selbst angesichts der Flammen, die der Aundairer ihr entgegen geschleudert hat.
Brandwunden verunzieren nun das Gesicht und die Hände der Exhenkerin, vom Schmerz aber lässt sie sich nichts anmerken. Stattdessen funkelt sie den Feuerhexer mit ihrem verbliebenden Auge nur düster an. "Das Spiel ist aus, Lamishal. Bei allem Respekt Eurem Stand gegenüber, was Ihr Euch erlaubt hat, geht zu weit, nach jedem Gesetz, ob geschrieben oder ungeschrieben. Keine Rache ist gerecht, wenn sie tausende unschuldiger Leben fordert. Meine Zuneigung diesem Rattenloch gegenüber hält sich ebenfalls in Grenzen, doch bei Khyber, würde mir solcher Wahnsinn nie einfallen! Der Krieg ist vorbei, Lamishal. Auch Ihr müsst das akzeptieren."
Kalt wie Eis wirken die Worte der verbitterten Karrn, ebenso kühl und unbeugsam hält sie sich. Noch bevor der Aundairer Luft holen kann, um etwas zu erwidern oder vielleicht einen weiteren Zauber zu wirken, schreitet Hanajima entschlossen auf das Portal zu und hält den gewaltigen Drachensplitter, Herz des Skorpions, mit der Schildhand dagegen.
"Eine Mauer rund um die Welt!," spricht sie, trotz ausgetrockneter Kehle mit gebietender Stimme die ihr von Alandrian mitgeteilten Worte in der Sprache der Riesen aus, die die Rache des Feuerzauberers zunichte machen sollen. Die Exilantin hasst es, sich auf Magie, von der sie keine Ahnung hat, verlassen zu müssen - doch wenn die Drow den Kristall so eifrig verteidigt hatten, muss ihm große Macht innewohnen.

Kasimir verflucht sich im Stillen, dass er einen Kameraden nach dem anderen sterben sieht und nur wenig dagegen tun kann. Auch Varahl hat er nicht den Tod gewünscht, und ohne die geballte arkane Macht des Klagers würden die verbleibenden Abenteurer es noch schwerer haben, als bereits jetzt.
Der Schamane hofft, dass Hanajima in der Lage sein wird, das Portal, von dem sie nun keine zwei Körperlängen entfernt ist, endlich zu schließen und den keuchenden Magus zur Strecke zu bringen - doch danach soll nichts mehr die drei hier unten halten, wenn sie nicht auf einen qualvollen Tod erpicht sind.
Mit einem inbrünstigen Gebet an die unsterblichen Geister bittet er diese um Unterstützung, in Form einer geflügelten Kreatur, eines Pferdegreifs. Ein williger Geistverbündeter des Xen'driers beginnt allmählich, die Gestalt eines solchen Geschöpfes anzunehmen.

Lamishal steht die Übelkeit und die Wut ins Gesicht geschrieben, während ihm Tränen ders Zorn's und des Wahnsinn's über die Wangen laufen und der Aundair auf die Kniee geht, denn die Karrn hat wohl mit ihren Worten einen wunden Punkt getroffen.
Doch das Blatt wendet sich erneut als die Karrn das Losungswort spricht und der Drachensplitter in ihrer Hand anfängt zu leuchten und seine übermächtige fast göttliche Magie ausbreitet, woraufhin das Drachensplitterportal aufhört zu leuchten, die Magie im Raum aufhört sich spürbar auf der Haut zu zeigen, den Kontakt zu Fernia und sich selbst schließt und kurz darauf anfängt zu zerbersten, sodass von den Drachensplittern nicht mehr als funkelnder Staub zurück bleibt und ein leichtes Beben durch die Lavahöhle geht.
Lamishal brüllt vor Wut auf:
"Neeeiinnnn!!! Du dumme Hure!"
Dabei springt der Hexenmeister wieder auf und zeigt mit seinem brennenden Drachensplitterstab auf Hanajima, während er den Drachen ruft:
"Töte sie! Töte sie!"
Flink wie ein Blitz jagt daraufhin der Drache auf die ehemalige Henkerin zu und stich sie im seinem tödlichen Giftstachel.
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Pit of the Fire Lord
« Antwort #169 am: 27.12.2007, 17:46:27 »
Als das Portal nach Fernia zerbröckelt, seiner Macht beraubt durch ein Ding, das noch mächtiger ist, umspielt ein zufriedenes Lächeln für einen kurzen Moment die Lippen der Karrn.
Es ist vollbracht.
Zahlreiche Tote sind nötig gewesen, um das Ziel zu erreichen, doch niemand ist umsonst gestorben. Der Kampf ist noch nicht vorbei, denn Lamishals Hinrichtung steht noch aus, doch die Venen der Kriegerin werden von einem Gefühl der Erleichterung durchströmt.
Der Augenblick der Genugtuung wird von einem Stachel jäh unterbrochen, der an Hanajimas Schulterplatte entlanggleitet und sich in ihren Hals bohrt. Blut strömt heftig aus der Wunde, doch das Gift, das der Drache in den Leib der Kriegsveteranin pumpen will, wird ebenso ausgestoßen von einem neuen Adrenalinschwall.
"Ich sagte, es ist vorbei, Lamishal," verkündet die Exhenkerin, die das mächtige geschuppte Wesen, das sie nach wie mit großer Ehrfurcht erfüllt, so gut wie sie kann aus dem Winkel ihres einzigen Auges beobachtet - ihre eigentliche Aufmerksamkeit gilt jedoch dem Zauberer aus Aundair, auf den sie mit erhobener Klinge zugeht. "Ihr habt Eure Chance zur Reue vertan. Im Namen der Stadt, die ich nicht liebe, doch für die ich verpflichtet bin zu streiten, und im Namen der Gerechtigkeit, seid Ihr zum Tode verurteilt. Möge Eure Seele ihren Frieden finden."
Während sich in der Luft ein Pferdegreif aus dem Nichts schält, lässt die ehemalige Scharfrichterin die Schneide der Gerechtigkeit herabfahren.

Auch der Schamane muss trotz immer noch prekärer Lage lächeln, als Hanajima die Pforte nach Fernia schließt und damit die getöteten Drow und die gefallenen Gefährten ehrt, indem sie ihren Tode einen Sinn gibt. Der Geist, den er gerufen hat, ist nun in leibhaftiger Gestalt eines Pferdegreifen erschienen, und Kasimir zögert nicht, das Wesen anzuweisen: "Wenn die Kriegerin fertig ist, hole sie hier raus!" Der Greif gehorcht, indem er über die gepanzerte Gestalt hinweg fliegt und schnaufend zu ihrer rechten auf dem Boden landet, um auf sie zu warten.
Aber auch Gerald will der Xen'drier nicht opfern und auch sein Leben würde er nicht leichtfertig wegwerfen - so ruft er einen weiteren Geist, der dieselbe tierhafte Gestalt annehmen soll, damit auch die beiden Männer die Höhle verlassen können.

Lamishal steckt trotz seiner Verteidigungshaltung einen schweren Treffer ein, doch der Drache folgt der ehemaligen Henkerin, jedoch schlägt er diesmal mit seinem giftigen Stachel bzw. mit seinem Schwanz knapp an der Karrn vorbei.

Als sich das Tor zur Ebene des Feuers schließt, ist Gerald für einen Moment von Dankbarkeit erfüllt Aufgabe erledigt. Leider noch nicht schließlich waren immer noch ein verrückter Magier und ein Drache in dieser Höhle. Gerald macht sich bereit, über die Lava zu springen, jedoch besetzten Hanajima und Lamishal die besten Positionen zum Landen. "Hanajima, geht ein Schritt zur Seite, damit ich euch helfen kann!", ruft er ihr zu, während er sich bereits in Position bringt. Mittlerweile waren viele für dämliche Drachensplitter gestorben und er wollte Hanajima hier nicht ohne Hilfe sterben lassen. Dabei kommt ihm eine weitere Idee, auf Xen'drik hatte es nicht geklappt, doch das Schicksal wandte sich gegen den Magier, vielleicht war es ihm dadurch gewogen? In seinem Körper, eigentlich bereits geplagt durch die Hitze, scheint sein Blut in den Adern zu kochen zu beginnen, seine Augen verengen sich zu Schlitzen, während seine Hände sich zu einer Kralle verkrampfen, und er Lamishal fest im Blick düstere Worte ausstößt, um ihm alles Pech der Welt auf den Hals zu wünschen. Sobald die letzte Silbe verklungen ist, scheint auch sein Blut sich zu beruhigen, auch wenn er kein Anhänger Vols mehr war, die Kräfte waren immer noch nützlich.

Mit Erfolg, denn der Hexenmeister steht nun unter dem Fluch der Hexenklinge.
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Sensemann

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Pit of the Fire Lord
« Antwort #170 am: 28.12.2007, 20:52:30 »
Der Hieb, welcher dafür gedacht war, den wahnsinnigen Magier zu richten, hat das würgende und jammernde Opfer nur gestriffen. Knurrend hebt Hanajima die Klinge schräg über die linke Schulter und fixiert den Feuermagus mit einem steinernen Blick.
"Zögert nicht das Unvermeidliche heraus, Lamishal. Tragt die Konsequenzen Eurer Torheit," tadelt die Exhenkerin und lässt das Richtschwert erneut herabfahren - nur damit sie es, bluttriefen, zum dritten Mal emporreckt und nach dem Verrückten schlägt.
Die Chance auf Gnade hat er soeben fortgeworfen.
Den Drachen hinter sich wissend, bringt sich die Karrn mit einem schnellen Seitenschritt für kurze Zeit aus dessen Reichweite. Dass Gerald aber plötzlich in die Hinrichtung eingreifen will, gefällt ihr nicht. Dieser Narr, er bringt sich nur unnötig in Gefahr. Jetzt ist es schon zu spät für einen heldenhaften Einsatz.
Die brennend trockene Kehle anstrengend, ruft sie ihrem Landsmann mit fester Stimme zu: "Bleibt drüben, Gerald! Zieht Euch zurück, Ihr und Kasimir!"

Auch der zweite Pferdegreif hat nun Gestalt angenommen, und der Schamane legt ihm schwer atmend eine Hand auf den Hals. "Du musst uns hier gleich wegtragen," weist er das Geschöpf an und macht sich daran, auf dessen rücken zu klettern. "Ihr solltet lieber den Bogen nutzen, Gerald. Hanajima hat ohnehin schon wenig Platz dort am Rand," mahnt auch Kasimir den karrnathischen Schwertkämpfer und ruft schließlich dem Greifen auf der anderen Seite des Lavaflusses zu: "Hilf' der Kriegerin und bring' sie endlich fort!"
Dann legt er, vom Rücken seines gerufenen Tieres aus, eine Hand auf die Schulter der Hexenklinge, um seine Wunden weiter zu versorgen.

Wütend und bestialisch laut brüllend rückt der Drache jedoch nach.
Während Hanajima den Angriffen des Drachen dank des herbeigerufenen Greifen wiederstehen kann, bezahlt der Greif diesen Tribut mit seinem Leben und löst sich auf.

Nein ich haue nicht ab !Ich werde dafür sorgen, dass dieser Typ stirbt und wenn es das Letzte ist, was ich tue! Trotzdem muss Gerald einsehen, dass Hanajima und Kasimir recht haben, drüben war kein Platz. Also lässt er sein Schwert fallen, es ordentlich wegzupacken war keine Zeit mehr. Der Bogen der Valenarelfen musste helfen. Rasch zeht er ihn hervor, legt einen der wenigen verbliebenden Pfeile auf die Sehne. Bei den verstorbenden Kameraden, die für diesen Wahnsin starben, allen erschlagenden Drow, und den Elfen, die diesen Bogen einst vor mir führten, "Finde dein Ziel und töte es"

Doch der Hexenmeister bleibt getroffen auf seinen Beinen.
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« Antwort #171 am: 29.12.2007, 00:09:18 »
Lamishal hat nichts anderes gemacht, als auf diese Chance gewartet, dass seine Feinde ihm die Gelegenheit zur Flucht lassen.

"Nein. Es gibt kein Entrinnen, Lamishal. Akzeptiert es."
Hanajimas Widerspruch gegen die Flucht des Magiers klingt klirrend kalt, wie ein Widerspruch gegen die sengende Hitze der Lavahöhle. Die Worte sind ein Urteil, das keine Widerrede duldet. Die Karrn ist bereits weit gekommen, nun wird sie nicht zulassen, dass die endgültige Hinrichtung des anmaßenden Hexers unterbrochen wird. Lamishals Verblendung ist zu weit gegangen, und die Gnade, auf Eberron zu verbleiben, hat er verspielt.
Kaum ist der taumelnde Mann einen Schritt weit von seiner Henkerin gekommen, spürt er einen kurz aufflammenden Schmerz in der Körpermitte. Als er erschrocken an sich herunterblickt, stellt er entsetzt fest, dass aus seinem Bauch quer die dunkelrot gefärbte Richtklinge der Exilantin herausgleitet, unter einem abscheulichen Blutschwall - Hanajima hat die schlanke Gestalt des Aundairers rücksichtslos in der Mitte entzwei geteilt.
Heißes Blut sprizt dem sterbenden Zauberer ins Gesicht, als seine obere Hälfte mit fürchterlich verzerrtem Gesicht herabrutscht und fällt; die flüssige Lebenskraft verdeckt sein Augenlicht, noch bevor es die Kälte und Finsternis Dolurrhs tun. Die durchtrennten Eingeweiden quellen würmergleich aus dem zerstörten Körper, und die erhitzte Luft saugt sich voll mit dem Gestank, der dabei entweicht.
Hanajima zuckt dabei nicht mit einer Wimper. Das sprudelnde Blut hat ihre Rüstung, ihren Schild und auch ihr Gesicht mit tiefroten Flecken geziert, doch der Veteranin entfährt kein Ausdruck des Ekels. Mit gesenkter Klinge schaut sie auf ihr grausiges Werk herab; in ihrem Geist brennt eine Mischung aus Zufriedenheit und Abscheu - vor sich selbst. Einerseits, hat sie mit dieser Tat die ganze Stadt der Türme gerettet, andererseits, hatte ebendiese Stadt sie gezwungen, das Richtschwert zu schwingen, Arbeit zu verrichten, die die Karrn verachtet. NIchtsdestotrotz, ist die Pflicht erfüllt. Diesmal hat sie nicht versagt. Zumindest, nicht gänzlich.
"Es ist vollbracht! Rettet Euch!," ruft die Exhenkerin ihren verbliebenen Gefährten zu, sich in einer beinahe beflügelt-fließenden Bewegung umdrehend und Schild sowie Schwert in eine ausgeglichene Position bringend: der Drache schwebt immer noch ganz in ihrer Nähe.
"Niemals wieder soll ich dem Henkerswerk frönen," schwört sie sich leise und hebt den Kopf, um dem Geschuppten fest und erwartend entgegen zu schauen.
Noch leiser, beinahe geflüstert, kommt das lichte irianische Wort über die Lippen der Karrn, das einen Teil der Kraft aus dem Heilgürtel schöpfen soll. Nur ein Tropfen auf den heißen Stein, weiß Hanajima, dennoch will sie sich damit Zeit erkaufen, um dem zornigen Drachen zu begegnen und Gerald und Kasimir den wohlverdienten Rückzug zu ermöglichen. Aber auch sie selbt ist keine Selbstmörderin - und muss sich zugestehen, dass sie angesichts ihres mehr als imposanten Widersachers nur zu gerne an einem anderen Ort wäre.
Aber wen interessiert schon, was ich will?

Als Kasimir auf dem Rücken des Greifen sitzt, geht das Tier mit einem Mal durch und der Schamane kann es nicht mehr unter Kontrolle halten. Er hat stattdessen damit zu tun, sich festzuhalten und den seinen Zauber zu beenden, welchen er schon begonnen hat.
Kasimir versucht während des kleinen Höllenrittes, als welcher der Flug bei der Hitze durchaus genannt werden darf, einen weiteren Greifen zu beschwören, der irgendwo in der Nähe von Hanajima landen soll, um der Kriegerin nach oben zu helfen. Doch wärhend er unkontrolliert auf dem Rücken des Tieres hinundherschwingt und sich kaum halten kann, hat er berechtigte Zweifel an seiner Idee, mit den Greifen zu reiten, denn unter Umständen wird vielleicht auch der nächste Greif nicht unter seiner Kontrolle sein.
"Seht zu, dass ihr dem Drachen irgendwie entrinnen könnt. Ich versuche mein Bestes." Ruft Kasimir und klingt dabei alles andere als zuversichtlich, sondern geradezu ängstlich.

Wütend und wie in Rage schlägt, sticht und beisst der Drache nach Hanajima und brüllt anschließend voller Hass.
"Dafür sollst Du büßen, Säuger!"
Dabei schaut der Drache kurz zu Gerald und beginnt zu grinsen, wenn man sowas überhaupt von einem Drachen sagen kann.
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« Antwort #172 am: 30.12.2007, 17:32:14 »
Kasimir springt, kaum hat der Pferdegreif das rettende obere Geschoss der seltsamen Höhle erreicht, vom Rücken des Tieres. Das Tier, was völlig außerhalb seiner Kontrolle liegt, fliegt danach ungestört weiter, auf dem Weg, so weit wie möglich von dem Drachen wegzukommen.
Sofort holt Kasimir danach sein langes Seil aus dem Rucksack, dessen eines Ende er sogleich nach unten in die tiefer liegende Höhle fallen lässt, während er das zweite Ende festhält.
"Rette die Kriegerin! Fliege im Bogen um den Drachen und bringe sie nach oben!" Befiehlt Kasimir, indem er aus vollem Hals nach unten schreit. "Gerald das Seil!"
Sein eigenes Glück kann Kasimir dabei noch gar nicht fassen, denn er wird dieses Horror nun wahrscheinlich wirklich überleben können, denn er ist noch völlig außer sich, aufgrund der großen Stresssituation, denn noch immer gab es die Möglichkeit zwei Leben zu retten und beide will er retten, ohne dabei eine Wichtigkeit festzulegen, er würde jeden der Toten bedauern, auch wenn ihm Hanjima außerordentlich viel bedeutet.

Sofort reagiert der noch furchtlose Greif, welcher gar nicht richtig seine Umgebung wahrnehmen kann und fliegt zu der Kämpferin. Auf den weiblichen Mensch wartet das Tier dann auch, bis sie aufgesteigen ist, um dann, wie ihm befohlen, nach oben zu fliegen.

Der hartnäckige Greif hat sicher auf Kasimirs Anweisung versucht, sie zu erreichen, kann sich Hanajima denken. Sie ist dem Schamanen dankbar, dass er sie nicht vergisst und dem Drachen zum Fraß vorwirft, aber sie möchte auch nicht, dass ihretwegen er oder Gerald stürben.
"Nein, Ehrwürdiger, Ihr werdet ihm nichts tun," sagt die Karrn so gebieterisch, wie sie es nur dem Geschuppten gegenüber aufbringen kann, und geht ein paar Schritte zurück, um für einen beherzten Sprung Anlauf zu nehmen - die Kriegerin würde nicht untätig herumstehen, sondern sich notfalls zwischen das mächtige Geschöpf und ihre Kameraden stellen.

Wütend setzt der Drache nach und greift die Karrn weiter an.

Sobald Gerald Kasimirs Zuruf hört, läuft er zum Seil, um an diesem hochzuklettern. Seine Waffe lässt er voll Bedauern liegen, doch sterben wollte hier nicht und eine Waffe konnte er sich schließlich neu schmieden. Während er klettert, merkt er, wie der Greif der Hanajima abholen sollte stirbt. "Kasimir!", brüllt er hoch. Wir brauchen noch einen Greif, der letzte hat es nicht geschafft!"
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Pit of the Fire Lord
« Antwort #173 am: 31.12.2007, 20:52:41 »
Hanajima sieht, wie Gerald sein Schwert fallen lässt und am Seil hochzuklettern beginnt - kein Akt des Heldenmutes, aber eine sehr verständliche Entscheidung, angesichts ihrer Ursache. Die Karrn kann dieses Handeln ihrem Landsmann nicht verdenken, bemüht sie sich selbst doch darum, zumindest ihm und Kasimir die Flucht zu ermöglichen.
Von der unbeschreiblichen Hitze völlig geschafft, fühlt die Exhenkerin, wie ihre Glieder immer schwerer werden und sieht den Rand ihres Sichtfeldes sich allmählich verdunkeln. Es fehlt nicht mehr viel, dann würde die Veteranin des Letzen Krieges von den heißen Dünsten des Lavasees niedergerungen werden.
Ein einziges Mittel bleibt ihr, um dies hinauszuzögern, die im verzauberten Gürtel enthaltene lichte Kraft, die sie nur noch ein einziges Mal würde verwenden können. Wieder kommt das Befehlswort geraunt über Hanajimas Lippen, gefolgt von einer substanzlosen Kugel aus Wärme, die sich in ihrem Körper bildet. Die aufgerufene Energie reicht kaum aus, die verbrannte Haut gänzlich wiederherzustellen oder den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, aber wenigstens verschafft sie eine kurzzeitige Linderung, während die Karrn, auf den Drachen konzentriert, in Richtung des Seils, an dem Gerald hochklettert, zurückweicht

In einem hohen Bogen schwingt der Drache sich mit aller Kraft und laut schnaufend auf in die Luft und lässt sich daraufhin mit voller Wucht, Masse und Körpergewicht auf die Karrn fallen, um sie mit seinen gesamten Körpergröße umzuwerfen und zu zerquetschen.

Zügig und sehr geschickt zieht sich Gerald mit letzter Kraft und schwer pustend atmend Meter und Meter nach Oben, doch Kasimir rechnet damit nicht, dass, noch überhaupt bevor der Geisterschamane das Seil befestigt hat an einem der größeren Steinbrocken oder kleinen Felsen, jemand hochklettert, und stämmt sich überrascht mit aller Kraft und festen Stand suchend dagegen, um das Seil festzuhalten, doch das Seil rutscht ihm schmerzhaft durch die Finger, welche sich vom erfolglosen Kraftakt völlig taub anfühlen, während Gerald laut aufschreiend zusammen mit dem Seil zu Boden fällt und sich wieder in der Lavahöhle befindet.

"Tut mir leid, ich war noch nicht bereit." Ruft Kasimir, der sein Versagen irgendwie rechtfertigen will, weil er sich schuldig fühlt, dass er Gerald - den er unten vermutet - nicht helfen konnte. "Ich schicke noch einen Greifen. Lebt der andere noch? Kann er Hanajima hochbringen?"
Sollte er eine negative Antwort bekommen, würde er noch hinterherrufen: "Dann versuche bitte einer den Drachen wegzulocken. Dann kann ich erst den ersten holen, ohne dass dem Greifen etwas passiert und dann mit einem weiteren Greifen den zweiten von euch."

Egal welche Antwort kommt, beschwört er einen neuen Greifen, der versuchen soll einen seiner beiden letzten Gefährten hochzuhiefen. Danach wird er weitersehen müssen, aber wahrscheinlich gleich den nächsten Greifen beschwören, weil er daran zweifelt, dass der erste Greif nachdem er einmal unten war, nie wieder dorthin zurückfliegen wird wollen.

Warum lässt der Depp vorher das Seil runter? "Hier ist kein Greif mehr!" Khyber nochmal, ich werde wohl hier sterben... Sich aufrappelnd, lässt er nun auch den Bogen fallen, der Drache ist zu nah um ihn zu beschießen, und zieht seine letzte verbliebende Waffe, sein Kukri, den er das letzte Mal nutze, als er eine Wand in einem Luftschiff demoliert hat. Bei dem Gedanken fängt er an zu lächeln, nähert sich dem Drachen, um wenn kämpfend unter zu gehen.
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Sensemann

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Pit of the Fire Lord
« Antwort #174 am: 02.01.2008, 17:09:30 »
Die Wucht, die der massive Drachenkörper ihr entgegenwirft, raubt Hanajima alles Gleichgewicht. Funken tanzen durch ihr halbiertes Sichtfeld, und sie kann dem Gewicht ihrer Rüstung nicht mehr standhalten. Polternd geht die gepanzerte Gestalt der Karrn zu Boden und bleibt keuchend liegen.
Unweit von ihr entfernt fällt Gerald plötzlich herunter, die Aufmerksamkeit des blutrünstigen Wyrms auf sich ziehend. Mit einem trotzig geknurrten "Nein!," versucht sich die Kriegerin zu erheben; das Schwert gegen das warme Gestein gestemmt, zieht sie sich langsam hoch - doch die Hitze ist einfach zuviel für ihren geschundenen Leib.
Schwärze raubt ihr völlig die Sicht, alle Kraft verlässt ihre Muskeln und das Bewußtsein der Exhenkerin schwindet dahin, nicht nach Dal Quor, sondern zu Dolurrhs Schwelle.
Wieder ertönt ein metallisches Rumpeln in der Lavahöhle, als die Exilantin zum zweiten Mal fällt und diesmal reglos verbleibt, wenn man vom schwachen Zucken der überhitzen Glieder absieht. Nun bedarf es keiner Drachenstärke, um Hanajima Guillotin niederzuringen - der unerträgliche Atem Fernias hat sein Werk bereits fast vollendet.

Grinsend und siegessicher lässt der Drache von Hanajima ab und wendet sich wild um sich schlagend Gerald zu.

Kaum ist Gerald aufgestanden um sich den Drachen zu nähern und ihn in einer wahnsinnigen Tat mit seinem Kukri anzugreifen, als sich der Drache vor ihm aufbaut und einen Angriffshagel auf ihn ablässt, dem er sich kaum wiedersetzten kann. Zwar gelingt es ihm dem meisten der Angriffe auszuweichen, doch als ihn eine der Klaue erwischt, verliert er für einen Moment das Gleichgewicht. Er schreit vor Schmerz und bevor er sich fangen kann, spührt er wie der Stachel des Drachen tief in sein Fleisch eindringt und dort sein Gift iniziert, dem sein geschwächter Körper nichts mehr entgegensetzten kann. Mit einem stöhnen sagt er erst auf die Knie und fälltdann mit dem Kopf voran auf den Boden.

"Hole einen der Menschen hier nach oben." Ruft Kasimir nach unten und ist verunsichert, dass es dort unten so ruhig ist. Langsam beschleicht ihn die Angst, dass er als Einziger dies zu überleben scheint. Dass sie Erfolg haben, muntert den Schamanen nur wenig auf.
Doch auch wenn er nicht weiß, ob noch jemand zu retten ist, versucht Kasimir einen neuen Greifen zu beschwören, in der Hoffnung, dass einer Erfolg hat und wenigstens einen seiner Gefährten noch vor Dolurrh retten kann.

Der Greif derweil fliegt zu Hanajima und will sie versuchen zu packen und mit nach oben zu ziehen. Den Drachen kann er dabei nur schwerlich umfliegen, weshalb er in die Reichweite des mörderischen Viehs muss.
Er will die Menschenfrau mit seinen Klauen ergreifen und dann mit ihr nach oben fliegen, wie ihm befohlen ist.

Wütend sticht der Drache nach dem Greif, welcher ängstlich flieht.
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Pit of the Fire Lord
« Antwort #175 am: 02.01.2008, 22:21:22 »
"Hallo, ist dort noch jemand?" Fragt Kasimir, der verunsichert ist, weil unten die Geräusche mehr oder weniger verstummt sind.
Nachdem keine Antwort hört, ruft er mit weinerlicher Stimme: "Komm´ hoch geflogen. Es hat keinen Sinn mehr."
Auch wenn es so klingen mag, dass der Schamane aufgegeben hat, will er dies nicht so einfach tun. Er hat zwar nur wenig Hoffnung, aber vielleicht ist der Drachen erstmal befriedigt und lässt von den Toten ab, so dass er wenigstens die Leiche von Hanajima und damit auch den Splitter bergen kann. Ein Leben scheint es nicht mehr zu retten geben, wenn nun wirklich keine Antwort mehr kommt, aber es gilt noch die Geschichte zu beenden, es gilt den Splitter zurückzubringen.

Der alte Greif enfernt sich aufgeschreckt und schwer verletzt mit dem anderen neuen Greif, als der Drache das Leben von Hanajima beendet, indem er ihr den Kopf abbeisst und diesen genüsslich kauend verzerrt.
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Pit of the Fire Lord
« Antwort #176 am: 02.01.2008, 22:24:41 »
Da nun keine Aussicht auf Erfolg mehr ist, zieht sich Kasimir zurück.
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Kasimir

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Pit of the Fire Lord
« Antwort #177 am: 03.01.2008, 15:23:15 »
Auch den letzten Greifen schickt Kasimir nach unten, um vielleicht doch Hanajimas Leichnam bergen zu können. Doch der Drache, der auf der Kriegerin hockt, zerfetzt auch den letzten Greifen einfach in der Luft.
Als auch der Schmerzensschrei des letzten geflügelten Helfers verklingt, weiß Kasimir, dass er als Einziger lebend diese Hölle verlassen kann.
Doch sein Überleben erfüllt den Geisterschamanen nicht mit Glück, sondern erschlägt ihn förmlich mit seiner Last.
Mit Tränen in den Augen steht er noch einige Sekunden lang an dem Loch, dass in die Höhle des Drachens führt, und spielt ernsthaft mit dem Gedanken, sich einfach fallen zu lassen und in den Tot zu gehen.
Dann aber wendet er sich doch ab und verlässt die stickige heiße Höhle, denn er weiß, dass es keine größere Schande gibt, als Selbstmord zu begehen. Wie soll er den unsterblichen Geister würdig sein, wenn er feige den Freitod wählt. Außerdem wüsste er nicht, was er seinen Gefährten sagen sollte, wenn er sie in der wiedertreffen sollte.

Als Kasimir auf dem Weg zurück an dem toten Druiden vorbeikommt, nimmt er diesen bis auf das Hemd aus, wenn er sich von den Sachen auch nur Ansatzweise wert verspricht. Kasimir hat nämlich auch kein Geld mehr, dass war ihm schneller ausgegangen, als seine Mitstreiter, nun würde er aber welches brauchen.
Kasimirs Plan ist es am nächsten Morgen zurückzukehren, mit einem neuen Seil und dann vorsichtig den Abstieg zu wagen, um wenigstens den Drachensplitter zu bergen, vielleicht gelingt es ihm, wenn er nur vorsichtig genug ist und nicht gerade dann absteigt, wenn der Drache in seinem Gefängnis unterwegs ist.
Doch um den Plan auszuführen, braucht er erstmal Geld, um ein Seil zu kaufen und um sich eine ruhige Nacht und Stärkung seiner Kräfte zu verschaffen - denn seine Magie wird er für sein waghalsiges Vorhaben brauchen.

Als Kasimir die Höhle verlässt und den Geheimgang verschließt, überlegt er schon, wo er vielleicht die Sachen verkaufen kann, auch überlegt er, was er noch verkauft, damit er nicht nur die Rückreise bezahlen kann, sollte er den Drachensplitter erfolgreich bergen, sondern auch, damit er in der gräßlichen Höhle seinen Freunden wenigstens ein kleines Denkmal setzen kann. Denn wenn er nicht dafür sorgt, dass an sie gedacht werden wird, dann wird es keiner. Denn keiner außer ihm weiß von alldem und keiner, der hier Heute in dem Dreckloch Namens Sharn Lebenden, wird ihm seine Geschichte glauben, wenn er sie erzählt. Trotzdem soll sie nicht vergessen werden. Keiner der Helden darf vergessen werden - noch ein Grund mehr, sein Leben nicht wegzuwerfen.

MIt Tränen in den Augen, die unablässig die Wangen des trauernden Schamanens herunterlaufen, verlässt er die Blackbones nach oben, um in die belebten Viertel der riesigen Stadt zu gelangen.

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« Antwort #178 am: 03.01.2008, 22:56:07 »
The End
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