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Autor Thema: Kapitel IV - Von hier aus weiter  (Gelesen 28802 mal)

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DonDiego

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Kapitel IV - Von hier aus weiter
« Antwort #300 am: 02.11.2007, 12:23:35 »
..so machten sich die Helden auf den unbekannten und vielleicht langen Weg. Zelte, Decken und anderes war besorgt worden um die beschwerliche Reise so ertragbar wie möglich zu machen. Zwei Tage nach der Feier zur Initiierung der Baronin brach die Gruppe auf.

Die Reise sollte einen ganzen Monat dauern..quer durch Hügellandschaften, am Rande verwunschener Wälder vorbei, durch Steppen bis zu den Evermoors..jenen gefährlichen, Troll und Echsenmenschen verseuchten Marschen im Norden, die zu allem Unglück auch noch durch Gebiete umgeben sind, in denen die unberechenbaren und fremdenfeindlichen Barbarenstämme der Uthgardt, in ihrer uralten Tradition umherziehen.

De Reise verlief nicht ohne Zwischenfälle.. so hielten die Abenteuerer eines tages auf einem trostlosen Hügel auf dem sogar der sonst blühende Bewuchs fahl und grau war. Als Fafnir dann die zwei Teile des Dunklen Steins zusammenfügte um die Richtung des nächsten Teils festzustellen fing dieser an zu surren und dunkle Energiefäden fielen zu Boden in dem sie versanken..dann hörten die Helden stöhnen, Ächzen und ähnliche Töne des Leidens. Plötzlich brach die Erde um sie herum auf und fünf Wights trachteten nach der für sie unerträglichen Lebensenergie der Helden. Doch dank Fafnirs und Ashs Fähigkeiten Untote zu vertrieben und einigen gezielten Schlägen der anderen konnten sie besiegt werden ohne das größerer Schaden angerichtet wurde. Nur Eafalas musste den tödlich-kalten Griff eines der untoten spüren. Doch seine Widerstandskraft war stark und so regenerierte sich sein schaden in der Nacht darauf..

Auch die Barbaren wurden von den Helden gesichtet und man konnte sich gerade noch rechtzeitig verstecken bevor eine größere Gruppe, die ganz offensichtlich auf Beute/Jagdzug war, zu einem Erfolg zum Nachteil der Helden kommen konnte.

Doch war der gefährlichste Augenblick ein Angriff von zwei Riesenkrokodilen am Rande des Evermoors. Auriel, in ihrer fast kenderartigen Verachtung von Gefahr stürzte sich direkt auf eine der beschuppten Bestien mit den Worten:"Da mach ich mir 'ne schicke Lederrüstung und 'ne passende Handtasche d'raus.."
Kurz vor ihrem Ableben konnte ihre Freundin Ash sie gerade noch durch einen Heilzauber (im Maul des Krokodils!) vor dem Ende retten. Der überraschend heftige Angriff der Krokodile wurde dann auch zu einem heftigen Kampf an dessen Ende die Gruppe aber obsiegen konnte. Ein Krokodil hatte sich schwerst verwundet zurückgezogen und das andere wurde von Ketanor waidmännisch-fachgerecht zerlegt. So gab es frisches und leckeres Krokodilsfleisch..die Krokohaut als Leder..und die Krokozähne hat sich Auriel eingesteckt nachdem sie einige an ihrem Stiefeln und an einer Lederhalskette befestigt hat (OOC@Auriel: solltest mal Deine SC-Beschreibung auffrischen..)

Aber es gab auch positivie Erlebnisse.
So passierten die Helden unter anderem die Stone Bridge. Jenes zwergische, unglaubliche Bauwerk welches sich 1 Meile lang und 30 m breit,in einem einzigen Bogen über den Fluss Dessarin spannt. Ein unglaublicher Anblick!

Die Helden überquerten den Fluss dort und folgten dem Flussverlauf in Richtung Norden. da nicht genau festzustellen war, ob der weitere Teil des Dunklen Steins auf der linken oder der rechten Flusseite zu finden war. So marschierten sie, bis sie an einer Furt eine große Karawane erblickten, die sich gerade dabei befand, den Fluss mit Fähren Wagen für Wagen zu überqueren. Einige der Männer der Karawane sahen schlecht aus, da sie zuvor einen Angriff durch marodierende Banditen abweheren mussten und nicht ausreichend Heiler zur Verfügung hatten. So konnten Fafnir, Eafalas und Ashley sich nützlich zeigen und die Dankbarkeit des Karawanenleiers gewinnen, der ihnen Anbot in der Sicherheit der Karawane nach Nesmé zu reisen. das Angebot wurde auch angenommen und so begab man sich langsamer aber sicher zu der kleinen Minenstadt..
When danger reared its ugly head,
the party turned and bravely fled..

DonDiego

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Kapitel IV - Von hier aus weiter
« Antwort #301 am: 02.11.2007, 12:57:26 »
..diese ca. 2.000 Einwohnersiedlung bot aber nicht gerade den Eindruck einer sicheren Zufluchtsstätte.
die Mauern waren nicht vollständig vorhanden einige der typischen Steinhäuser waren zerstört und überall waren Männer und Frauen beschäftigt Aufräum- und Reparaturarbeiten zu leisten. Man konnte ausserdem Barbaren erkennen, die dem Sky Pony Stamme angehören und in friedelicher Koexistenz mit den Reitern von Nesmé für Sicherheit sorgen. insgesamt eine unruhige Stimmung in der Stadt.
Die Helden begaben sich, waren sie doch zu einer späteren Stunde angekommen, in den einzigen Inn der Stadt und ruhten sich aus. Am nächsten Morgen wollten sie sich zu dem scheinbar einzigen unbeschädigten Gebäude ein vierstöckigen Kuppeltempelbau der Waukeen begeben um dort die Führerin der Stadt die "Erste Sprecherin" Tessarin "Langflechten" Alaurun zu treffen.

So geschah es auch und die Gruppe traf die Schlanke großgewachsene Frau in einfachen blauen Roben und mit sehr langen, geflochtenen aschblonden Haaren, in einem grossen, runden Raum mit zwölf Stühlen entlang der Wand und einem massiven Steintisch in der Mitte. Lady Tessarin Alaurun erhob sich aus ihrer, über den Tisch gebeugten Position und ihrer Arbeit und begrüßte die Gruppe. Nach einigen kurzen Worten und Erklärungen erzählte sie der Gruppe, dass der Zustand der Stadt durch marodierende Trollhorden verursacht wurde. Diese konnten Dank einer Allianz zwischen den Kriegern des Sky Pony Stamms und der Reiter von Nesmé, die dadurch allerdings stark dezimiert wurden zurückgeschlagen werden. Doch einen erneuten heftigen Angriff würde man wohl nicht so relativ ungescholten überstehen. Das würde das Ende von Nesmé bedeuten..

..deshalb habe sie einen kostenintensiven Pakt mit den Koroshen, einer im Sumpf angesiedelten Gruppe von Echsenmenschen getroffen, die im Gegenzug für die Bezahlung über die Sumpfränder wachen und jede Bewegung von gefährlichen Kreaturen beobachten und melden sollen. Um sicher zu gehen, dass das Unterfangen auch ausgeführt wird sendet sie in unregelmäßigen Abständen einen ihrer Vertrauenswürdigen um nachzusehen. Chaver Tegarech..eben jener Entsandte..war vor vier Tagen nach Morach Tor aufgebrochen um dort den Wachposten zu besuchen. Ihm sind die Gefahren der Sümpfe bekannt..und er kennt beide Wege nach Morach Tor. Der nördliche, längere ist der sichere.. der südlichere, kürzere eben gefährlicher. da Chaver aber nicht in Eile war vermutet Lady Tessarin, dass Chaver den längeren, sichereren gewählt haben muss..

Zur Belohung für die sichere Rückkehr des Vertauten sollen die Helden 500 GM und je einen Trank der Unsichtbarkeit erhalten..diesen liess sie ihnen aber schon vorher zur Erfüllung der Aufgabe..
When danger reared its ugly head,
the party turned and bravely fled..

DonDiego

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« Antwort #302 am: 02.11.2007, 13:21:12 »
..und so begeben sich die Helden auf nach Morach Tor.

Die Reise ist beschwerlich, da der sumpfige untergrund, trotz des Vorhandenseins eines sichtbaren Weges schwierig zu bewältigen ist. Allerlei Mücken nerven - mit Ausnahmen der Waldläufer und des Druiden - die Abenteuerer und die seichten Nebelschwaden auf den gluckernden und blubbernden Wassern hilft auch nicht gerade..
..dan kommen sie an eine Weggabelung an der sie versuchen Spuren zu finden die auf den Weg schliessen lassen den Chaver genommen haben könnte. Leider stand Ketanor auf genau diesen und hatte sie zusammen mit seinem Reittier gründlich verwischt (Track-check-roll 1..)
Also beschloss man die Nordroute zu nehmen und gelangte gegen Abend, nach einer siegreichen Begegnung mit zwei Trollen, dann auch an den kleinen Posten der Koroshen am Morach Tor (=eine Hügelkette), eine ehemalige Pfahlbautensiedlung, deren Großteil der Bauten zerstört und die alten Pfähle unter Wasser noch erkennbar waren. Dort wurden sie von Uhndek dem Anführer des Posten und seiner Echsenmenschen begrüßt und dieser erklärte ihnen, dass Chaver Tegarech hier vor vier Tagen angekommen sei, übernachtet und am nächsten Tage den Posten wieder über den Nordweg verlassen habe. Auriel und Ash - ist es weibliche Intuition? - haben das aber nicht geglaubt und Ash wollte eine <Zone Of Truth> zaubern wurde aber durch eine Echsenwache unterbrochen und durch Uhndek zornig aufgefordert solche Dinge zu unterlassen. dieser erklärte ihnen auch noch, dass es wohl zu ihrer eigenen Sicherheit besser sei wenn sie sich jetzt zur Nachtruhe begeben und bis morgen früh in ihrer Hütte, die er ihnen zugewiesen hatte, bleiben. Natürlich blieben sie dass nicht..

Zunächst begab sich Ashley die einen <Comprehend Languages> auf sich gesprochen hatte, ins Freie auf die Stegkonstruktionen. Von einer unfreundlich dreinschauenden Wache angesprochen tat sie schließlich so als müßte sie mal dringend und wurde ans Ende zu einem Steg gewiesen..dennoch verhielt sie sich seltsam und wurde die ganze Zeit von der Wache beobachtet. Nach ihrer Rückkehr versuchte natürlich Auriel ihr Glück..schnell einen Unsichtbarkeitstrank (und eine 20 für´s Schleichen gewürfelt, so untersuchte sie in aller "Ruhe" die Pfahlbauten anlage und ihre Hütten von aussen oder durch einen Blick in die Fesnter..lediglich die Hütte von Uhndek konnte sie nicht beschauen..dafür aber eine Hütte an deren Pfählen ein Floss angebunden war und in der sich ein schlafender, in eine einfache Decke gehüllter Gnom befand.
Nach ihrer Rückkehr berichtete sie über das Gesehene..

Ash und Auriel sind immer noch der Meinung, dass man den Echsenführer auch magisch befragen sollte..
..das sehen Fafnir und andere nicht ganz so wie die beiden Frauen..

Weiter geht´s hier..
http://games.dnd-gate.de/viewtopic.php?t=3433
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