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Autor Thema: Murder in Oakbridge  (Gelesen 27710 mal)

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Leto d'Cannith

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Murder in Oakbridge
« Antwort #15 am: 12.01.2007, 16:36:15 »
Leto wollte zwar ursprünglich direkt zu seinem Freund Loffer Magnulin, der Priester der Silbernen Flamme in Oakbridge gehen, doch als er Icharios Ausführungen gelauscht hat, entschließt er sich ihm zu folgen.

Neugierig musstert er nun die beiden Gestalten vor sich, die bei diesen schlechten Wetter sicher einen guten Grund haben, hier untwerges zu sein...

Weasel

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Murder in Oakbridge
« Antwort #16 am: 12.01.2007, 20:30:05 »
Als ihr Gegenüber einige Sekunden nicht geantwortet hat, geht Weasel davon aus, dass sie wohl doch den Weg zur Wache alleine suchen sollte.

"Nun, kleiner Fleischling, wenn ihr auf etwas hinzuverdienen wollt, dürft ihr Weasel auf der Suche nach diesem Sergeant Viduk begleiten. Ein kleiner Fleischling weiß wohl besser als Weasel, wo man andere Fleischlinge findet."

Mit diesen Worten läuft Weasel weiter in das Viertel hinein, in der Hoffnung bald jemanden zu finden, der ihr den Weg zu Sergeant Viduk und der bevorstehenden Aufgabe beschreiben kann.
Flink wie ein Weasel

Nhaelin Geffen

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Murder in Oakbridge
« Antwort #17 am: 13.01.2007, 12:50:30 »
"Kleiner Fleischling?"
Leicht irritiert schaut Nhaelin die Kriegsgeschmiedete an.
"Also ich hab ja schon viele Namen für mich gehört, zum Beispiel 'Mistkerl', 'Komm zurück', oder 'Hey, bleib stehen', aber Fleischling ist mir dann doch neu. Ich werde Nhaelin genannt. Freut mich sie kennenzulernen."
Aus einem Reflex heraus will der kleine Halbling die Hand ausstrecken, erinnert sich dann aber daran, dass seine Gegenüber vielleicht nicht das Feingefühl einer normalen Person hat und seine Hand einfach zerquetschen könnte, aus Versehen. Kurz erschaudert Nhaelin als er daran denkt, streckt dann aber doch die Hand hin, kneift die Augen zu und erwartet, dass seine so wichtigen Finger bald ein paar knirschende Geräusche von sich geben.
"Ja, also sicher kenn ich den Weg zum Wachmann hier in der Gegend. Wenn du nichts dagegen hast gehen wir gleich hin, sonst gibt es am Ende zuviele die schneller sind wie wir!"
Mit diesen Worten macht der Halbling auf und wartet, dass Weasel ihm folgt.

Weasel

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Murder in Oakbridge
« Antwort #18 am: 13.01.2007, 13:02:54 »
Gerade als die kleine Kriegsgeschmiedete loslaufen will, fällt dem Halbling wohl offenbar die Scheu ab und es kommt Leben in ihn.
Komisch. Offenbar war der kleine Fleischling wohl im Ruhezustand... Aber jetzt ist er ja wieder auf Betriebstemperatur und er kann Weasel weiterhelfen, weil erweiß, wo der Wachmann ist.

Etwas irritiert sieht Weasel die ihr entgegengestreckte Hand an.

Wieder si eine Geste der Fleischlinge. Ein einfaches Salutieren hätte auch gereicht.

Zögerlich streckt Ziv die Hand aus und nimmt die Nhaelins in ihre, ohne jedoch zuzudrücken.

Nicht drücken... Manche dieser Warmblüter sind sehr feinfühlig... Gerade, wenn sie so klein sind wie diese Baureihe. Dennoch scheint dieser Typ Fleischling keine Scheu vor dem Wasser zu haben, denn er läuft ohne das ängstliche Getue der meisten Fleischlinge durch das Wasser.

"Weasel denkt, dass ihr sehr mutig seid, kleiner Fleischling. Viele Fleischwesen versuchen sich vor dem Wasser zu verstecken, dass vom Himmel fällt. Ihr nicht... Habt ihr gedient?"

Mit diesen Worten folgt die Botin dem Halbling zum Sergeant.
Flink wie ein Weasel

Nhaelin Geffen

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Murder in Oakbridge
« Antwort #19 am: 13.01.2007, 13:20:50 »
"Ob ich gedient hab? Mehr indirekt, beziehungsweise wenn du so fragst... ähm, nein. Ich bin nicht sonderlich gut darin, Befehle entgegenzunehmen."

Unauffällig das Thema wechselnd fährt Nhaelin fort.

"Also wegen dem Regen. Er schaut zwar ziemlich gefährlich aus wie er so aus dem nichts auf mich herabfällt und sicher gibt es viele Leute, die meinen, es wäre ätzende Säure, aber mit der Zeit hab ich durch einige Selbstversuche herausgefunden, dass das Zeugs, das vom Himmel fällt, genau das gleiche ist, mit dem ich mich regelmäßig wasche! Ich war erst völlig überrascht und bin fast in die Regentonne reingefallen. Glücklicherweise hatte sich mein Hosenbein in der Leiter verhakt wodurch ich lediglich baumelnd mit dem Kopf im Wasser hing. Nachdem ich dann noch getestet hab, ähm... ob das Wasser vom Himmel genauso schmeckt wie das normale, hab ich durch gezieltes, wildes Herumzappeln die Tonne umgeschmissen! Leider hat sich dadurch dann der vorherige Vorteil durch das Einhaken der Hose und dem Nicht-Komplett-Hineinfallen in die Tonne verwirkt, da sich das ganze Zeugs über mich ergossen hat. Nach ein paar weiteren Minuten konnte ich dann mein Hosenbein befreien und hatte die Situation quasi perfekt gemeistert. Böse Zungen behaupten es wäre 'reines Glück' gewesen, dass ich nicht ersoffen bin, oder dass es selten Leute geben soll, die sich 'dümmer anstellen'. Allerdings sind die natürlich nur ob meiner grandiosen Versuchreihe neidisch!"

Wie ein Wasserfall prasseln die Wörter und Sätze auf Weasel ein und man muss sich schon ganz genau konzentrieren um dem Halbling folgen zu können.

"Ist dir auch schonmal sowas passiert? Also ich fand's ultra-spannend und aufregend!
Als ich es dann nochmal probiert hab, hat sich allerdings unglücklicherweise die Hose nicht in der Leiter verhangen.... mhm... . Immer diese Zufälle....
Achja, wir sollten gleich da sein. Faszinierend wie schnell die Zeit bei einem guten Gespräch vergeht! Ich wusste gar nicht wie kommunikativ ihr seid."

Ghost

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Murder in Oakbridge
« Antwort #20 am: 13.01.2007, 14:09:11 »
Leto d'Cannith's Blick fällt auf zwei weitere, jedoch sehr kleine Gestalten, die sich über einen magischen Aufzug der Strasse am Tempel vorbei nähern.
Scheinbar ist in Oakbridge heute Hochbetrieb...
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Weasel

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Murder in Oakbridge
« Antwort #21 am: 13.01.2007, 14:13:32 »
Emotionslos läuft die kleine Kriegsgeschmiedete neben dem Halbling her, hat aber bereits nach 2 Sätzen aufgehört zu verstehen, was Nhaelin ihr da erzählt. Daher ignoriert sie ihn einfach und läuft schweigsam neben dem Halbling her.

Nicht gedient? Das versteht Weasel nicht? Weasel hatte gehofft einen weiteren Späher getroffen zu haben und ein paar Kriegsgeschichten austauschen zu können, aber der kleine Zivilist ist Weasel zu laut, um als Späher durchgehen zu können und zudem spricht er viel zu viel. Da gibt es sicherlich einige Baureihen der Fleischlinge, die mehr reden, als Andere. Aber offenbar wurde dieser kleine Zivilist als sehr kommunikativ erschaffen.

Als die beiden kleinen Gestalten da durch den Regen laufen und die typischen Gebäudemerkmale von Oakbridge kennenlernen, denkt die Kriegsgeschmiedete bei sich.

Dieser Wir ist nicht wie immer. Immer ist an Wir alles wie immer. Aber an diesem Wir ist es anders. Geht das überhaupt? Oder ist heute nicht Wir?

Als die Satzkaskaden aus dem Mund des Halblings plötzlich abreisen. wird Weasel aus ihren tiefsinnigen Gedanken gerissen.

"Was meint der kleine Fleischling?"

Dabei schaut sie Nhaelin verdutzt an.
"Sind wir schon da?"
Flink wie ein Weasel

Ghost

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Murder in Oakbridge
« Antwort #22 am: 13.01.2007, 14:19:31 »
Die winzige Kriegsgeschmiedete und der Halbling betreten die Strasse, auf welcher sich der Privatdetektiv, der Cannither, der Elf und der Ritter aus dem Haus Deneith schon befinden.
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Weasel

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Murder in Oakbridge
« Antwort #23 am: 14.01.2007, 11:10:54 »
"Bei der großen Schmiede, kleiner Fleischling... " raunt die Kriegsgeschmiedete mit metallisch holer Stimme zum Halbling, "...meint ihre diese beiden Fleischlinge sind auch unterwegs zum Sergeant?"

Mit flinken und leisen Schritten schreitet Weasel durch den wieder stärker werdenden Regen auf die beiden unbekannten Gestallten zu, die sich außer den drei Kleinen noch auf der Straße befinden. Ihre Füße verursachen beim gehen kein Geräusch, außer ein leises Platschen, wenn einer ihrer Füße in eine der unzähligen Pfützen tritt, die sich auf der Kopfsteinpflasterstraße überall gebildet haben.
Flink wie ein Weasel

Uthkisan

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Murder in Oakbridge
« Antwort #24 am: 14.01.2007, 14:33:17 »
Wie jeden Morgen um diese Zeit stapft Uthkisan mismutig durch den Regen. Dem Wetter schenkt er dabei keine Beachtung. Das war vor fünfzig Jahren auch nicht besser gewesen und er hatte bis jetzt noch keinen Schaden davon genommen. Auch die anderen Fußgänger versucht er zu ignorieren. So früh am Morgen war ihm fast alles egal.

Außerdem hatte er heute andere Sorgen. Es war der erste des Monats und er hatte gerade den größten Teil seines Vermögens in die Miete investiert. Sein Geld reichte gerade noch für eine Flasche guten Weines und es war kein Auftrag in Sicht. Wenn sich nicht bald etwas ergab, würde er sich von einem seiner Bilder trennen müssen. Und das konnte er wirklich nicht leiden.

Aber noch war es ja nicht so weit. Er würde erst mal in's Bluebird Inn gehen und sich seinen allmorgendlichen Becher Tal mit Schuß genehmigen. Danach sah die Welt schon ganz anders aus und er war bereit für eine ordentliche Partie Schach. Bei dem Gedanken beschleunigt er instinktiv seine Schritte und beinahe mit einem großen Menschen zusammen. "Bah! Verzeiht." Übellaunig drängt er sich an der Gestalt vorbei.

Ghost

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Murder in Oakbridge
« Antwort #25 am: 14.01.2007, 15:52:11 »
Der schlecht gelaunte Elf rämpelt den Ritter des Hauses Deneith und anschließend den Cannither an, um an ihnen vorbei zu kommen.
Dabei tritt der Ritter rückwärts in etwas wie Kot und einen Haufen aus Abfall, welcher aus einen Turm geschüttet worden ist.
Währenddessen stehen sich die kleine Warforged, der Halbling, der Privatermittler und die beiden menschlichen Drachenmalmitglieder gegenüber.
Der Elf entfernt sich währenddessen etwas...
Ein leichtes Erdbeben, aus den tiefen der Stadt, ist mit den Füssen zu spüren und eine Himmelskutsche fliegt dicht über die Köpfe der Abenteurer.
Der eisige Regen, welcher geräuschvoll auf die Dächer, die Gebäude, die Strassen, Brücken, Pfützen und die Rüstungen niederprasselt und der Nebel in der Stadt der Türme macht diese gesamte Situation mystisch.
Einleichter Wind pfeift den Helden um die Ohren.
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Icharos Blaine

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Murder in Oakbridge
« Antwort #26 am: 14.01.2007, 22:35:14 »
"Tja, ähem..." bemüht sich Icharos ein Gespräch zu beginnen.
"Gehe ich recht in der Annahme dass wir alle aus dem gleichen Grund - und bei diesem entzückenden Wetter - hier sind? Wie so ein Vorfall ein beschauliches Viertel aufrütteln kann, was?"

Icharos versucht ein unverbindliches Lächeln, lässt dieses jedoch, im Anbetracht der ernsten Situation, recht schnell wieder verschwinden. Mit einem weiteren Räuspern und forcierter Forschheit in der Stimme stellt sich der Privatdetektiv vor.
"Darf ich mich vorstellen, mein Name ist Icharos Habakuk Nebukadnezar Blaine, Privatdetektiv. Wenn ich eine Karte hätte würde ich sie nun herumreichen."

Der junge Gentleman zuckt mit mildem Bedauern die Schultern, dann lupft er weltmännisch seinen runden Hut.
"Erfreut ihre Bekanntschaft zu machen; die Herren...das...äh...die...ähm...Dings!"
"Wie waren doch gleich die werten Namen?" schiebt Icharos nach einem verlegenen, nicht ganz echten Husten fragend hinterher.
"Wenn Du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das, was übrig bleibt, die Wahrheit, wie unwahrscheinlich sie auch ist."

Ghost

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Murder in Oakbridge
« Antwort #27 am: 14.01.2007, 22:59:58 »
Da öffnet sich die Tür des Tempels und ein Kriegsgeschmiedeter, ungefähr zwei Meter groß und aus Adamantid, tritt nach draußen.
Er trägt den Umhang der Stadtwache und ein Zweihänder auf dem Rücken vergurtet.
Er ließt gerade folgenden Bericht aus der Zeitung:
Adeliger mordet zahllose Cog-Arbeiter
Kult des Drachens der Tiefe entlarvt
SHARN - Das Verschwinden von Arbeitern in den Cogs unter dem Menthis Plateau ist dank einer tapferen Abenteurertruppe aufgeklärt. Die armen Arbeiter fielen grausamen Ritualen eines Khyberkultes zum Opfer. In die Ruinen tief unter Sharn, sogar noch unter der alten Menschenstadt Dorasharn in den uralten Gemäuern des alten Dhakaanischen Reiches haben sich die Anbeter des Drachens der Tiefe verkrochen und mit seltsamen Monströsitäten verbündet. Der Adelige Vestan ir' Simul, der nach Aussagen von Freunden und Familie schon vor einiger Zeit seinen Verstand verloren hat, war Kopf dieses Kultes des Drachens der Tiefe. Weitere Aristokraten sind darin verwickelt. Eine schlangenhafte „Königin“ hat das kleine Reich in den alten Ruinen angeführt, in dem sich gar abscheuliche Monster versammelt haben. Die Abenteurer, eine Gnomin, ein Mensch, ein Kriegsgeschmiedeter, ein Halbling und ein Wandler, berichten von Augenlosen, Zweiköpfern, Tentakelwesen, Würgern, Schuppenwichten und einer riesenhaften Schlange. Leider forderte diese Expedition auch ein Opfer unter den Abenteurern, ein Halb-Ork wurde von einem der Augenlosen auf grausame Weise mit einer steineren Axt enthauptet. Ein weiteres Mal, dass die Erforschung der Ruinen für ein Mitglied tödlich endet, das Los eines Abenteurers, neben Ruhm und Reichtum lauert auch immer die Gefahr, mit seinem Leben bezahlen zu müssen.


Er erblickt die Gruppe, steckt die Zeitung weg und kommt langsam auf sie zu.
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Leto d'Cannith

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Murder in Oakbridge
« Antwort #28 am: 14.01.2007, 23:45:10 »
Leto macht einen Schritt auf das lebende Konstrukt zu und richtet dann das Wort an den Geschmiedeten:

"Sergeant Vidduk, nehme ich an. Gestatten Leto d d'Cannith. Ich bin hier auf Einladung meines Freundes Loffer Magnulin. Er hat mich gebeten bei Ermittlungen in einem Mordfall behilflich zu sein. Wie weit seid Ihr in Euren Nachforschungen schon gekommen, Sergeant?" .

Ghost

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Murder in Oakbridge
« Antwort #29 am: 14.01.2007, 23:56:10 »
"Seid gegrüßt Mann vom Erschafferhaus!
Schön, dass ihr alle mir bei den Ermittlungen helfen wollt. Ich kann zwar Wegelagerer und Banditen vertreiben, jedoch bin ich nicht für Ermittlungen in einen Mordfall konzipiert.
Deshalb biete ich Euch bis zu 2.000 Galifar an, wenn ihr den Fall löst!
Der Leichnam wurde so eben von mir zum Verbrennen in Dir Kirche der Silbernen Flamme abgeben.
Ihr könnt ihn und den Tatort hiermit gerne besichtigen.
Noch Fragen?
Ich steht Euch ansonsten Tag und nacht in meiner Unterkunft zur Verfügung..."
, antwortet die Kriegsknecht laut mit brummender Stimme, da er davon ausgeht, dass alle Personen zusammen gehören.
Look in these eyes and see the dark!

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