Autor Thema: Yenxai Dendraquas  (Gelesen 2090 mal)

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Yenxai Dendraquas

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Yenxai Dendraquas
« am: 11.03.2007, 20:52:18 »
Yenxai Dendraquas

Siehe auch: URL hier
Human Sorcerer (TFs-Version) 5/Elemental Savant (Water) 4
Medium-sized Humanoid
Alignment: CN
Deity: Silvanus
Abilities: STR 10, DEX 13, CON 16, INT 14, WIS 11, CHA 18 (22)
HD: 7d4
HP: 51
Armor Class: 14 (10+1 Dex+1natural+2deflection)
Touch: 13
Flat-footed: 13
Initiative: +1
Speed: 30ft.
Saves: Fort +5, Ref +3, WIll +8
Base attack/Grapple:: +4/+4
Attack: +4 quarterstaff melee 1d4 or +2/+2 melee quarterstaff 1d4/1d4 or +5 ranged light crossbow 1d8
Skills:
Bluff +8, Concentration +15, Diplomacy +14, Knowledge: Arcana: +14, Knowledge: The planes +10, Spellcraft +14, Use Magic Device +14
Feats Eschew Materials (Bonus), Draconic Heritage (Silver, CA), Draconic Power (Silver, CA), Coldfocus (Frostburn), Energy Substitution (Cold, CA), Lord of the Uttercold (CA), Maximise Spell
Class Abilities:Metaspells 5/day, Elemental Specialty (Cold), Immunity to Sleep, Energy Penetration +2 (cold), Cold Resistance 10
Possesions:

Magical:Cloak of Charisma +4, Amulett of Natural Armor +1, Ring of Protection +2, Ring of Counterspells, Feather Token: Tree
Scrolls: Shadow Evocation, Shadow Conjuration, Dimension Door, Arcane Eye, Silence
Potions:
Displacement, Cure Serious Wounds, Darkness, 2xProtection from Evil, 2xCure Light Wounds
Money: 100 GP
Other: Backpack, Bedroll, Chalk (3 pieces), Mirror (small steel), sheet of parchment (10), Pouch (belt), Trail's Rations (7 days), Sealing Wax, Signet Ring, Ink Vial, Waterskin (2)
Spells Known:
0-Detect Magic, Detect Poison, Ghost Sound, Light, Message, Prestidigitation, Ray of Frost, Read Magic
1-Backbiter (SC), Feather Fall, Mage Armor, Obscuring Mist, Orb of Cold (lesser)
2-Gust of Wind, Resist Energy, Scorching Ray, Spider Climb
3-Dispel Magic, Fireball, Fly
4-Wall of Ice, Greater Invisibility
5-Cone of Cold
Spells per day: 6/8/8/7/6/3
"Warum soll der Winter schlecht, ja böse,  sein? Weil im Winter Dinge sterben.
Sie fürchten nicht den Winter, sie fürchten den Tod.
Sie vergessen, dass es ohne Winter keinen Frühling gibt."

Yenxai Dendraquas

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Yenxai Dendraquas
« Antwort #1 am: 11.03.2007, 21:43:20 »
Aussehen:

Yenxai trägt eine einfache Robe mit kurzen Ärmeln, wohl einstmals weiss, doch durch langes Tragen grau geworden und abgewetzt. Darunter zeichnet sich ein Körper ab, der so dünn ist, dass man die Knochen an den Armen zählen kann. Seine Haut ist bleich, als hätte er wochen im Dunkeln verbracht.
Sein Haar ist schneeweiss und seine Augen von einem eiskalten, stechenden Blau. Eine seltsame Aura umgibt ihn. Auf manche wirkt er kühl, aber irgendwie anziehend, auf andere sogar etwas furchterregend. Niemanden lässt er unberührt.

Geschichte:

Ich wurde in einem kleinen Kaff im südlichsten Cormyr geboren. Meine Kindheit war wohl das, was ihr normal nennen würdet. Keine speziellen Ereignisse für lange Zeit.
Doch dann, ich war gerade zwölf geworden, brach ein Wintersturm über unser Dorf herein. Ich war in den Hügeln unterwegs, nicht weit entfernt von zu Hause. Nur einige Minuten achtete ich nicht auf den Himmel, als er plötzlich von schwarzen Wolken bedeckt war. Ich wollte sofort nach Hause umkehren, doch innert Sekunden war alles um mich herum eiskalt und schneeweiss, ich sah kaum über meine Nasenspitze heraus.
Ich will euch etwas sagen. Ich mochte die Kälte. Immer schon.
Wenn es heiss ist, schwitzt man. Man ist bedeckt mit klebriger, stinkender Flüssigkeit. Man wird faul und träge und die eigenen Gedanken schleppen sich dahin wie halbtote Pferde im Hochsommer. Ich hasse die Hitze und doch finde ich es fast immer und überall zu warm.
Die Kälte ist das Gegenteil. Sie belebt den Geist. Sie erfrischt. Sie kühlt und lindert Schmerzen. Je kälter, desto wohler fühlte ich mich immer schon.
So auch damals. Ich fühlte, wie die Kälte langsam die Wärme des Lebens aus meinem Körper zog, wie sich Schnee über mich legte und mich einhüllte wie ein Mantel. Mit beiden Händen grub ich eine Vertiefung in den Schnee, legte meinen dicken Wintermantel ab und setzte mich, nur mit einem Hemd bekleidet hin und begrüsste den Winter. Ich muss gelacht haben, geschrien und gesungen, doch der Wind riss alle Laute von meinen Lippen.
Und der Winter kam zurück, um mich zu grüssen. Eine grosse Gestalt, dreimal die Grösse eines Menschen, doch dünner als einer allein  und ganz aus Eis geformt. Obwohl ihr Gesicht nur angedeutet war aus kantigem, blauem Eis, fühlte ich, dass sie mir gütig zulächelte. Sie setzte sich mir gegenüber in den Schee. Einige Zeit sassen wir so da. Dann berührte sie mich sanft an der Stirn und ich fühlte, wie ich mich änderte. Wie die Wärme des Lebens aus mir floh, erfüllte mich die Kälte mit einem neuen Leben. Als sie mich ganz ausgefüllt hatte, fühlte ich mich lebendiger als je zuvor.
Dann sprach die eisige Gestalt zu mir. Nicht mit Worten, in einer Sprache, die ich gekannt hätte, sondern mit dem knirschen von Schnee, dem Knarren von Gletschern, dem Donner von Lawinen und dem Geräusch fallenden Schnees, dass die meisten niemals hören.
Wir sprachen über Kälte und Eis. Die Kreatur zeigte mir, wie ich das Eis in mir rufen konnte, aus meinem nun kalten Blut. Wie ich meine Feinde in Kälte einschliessen konnte.
Viel von dem, das wir damals sprachen, habe ich vergessen. Ich schlief ein, zum letzten Mal in meinem Leben.
Als man mich fand, war ich bedeckt von drei Fuss Schnee und so kalt, dass man mich schon begraben wollte, als ich die Augen aufschlug.
Seit damals bin ich jeden Winter nach draussen gegangen und habe mich in den Schnee gesetzt, die Flocken gespürt, die auf mir landeten, auf den Wind gelauscht. Jedes Jahr hörte ich darin wieder mehr von den Geheimnissen, die mir in jenem Sturm anvertraut wurden. Zuerst konnte ich meine Körpertemperatur leicht senken. Später konnte ich diese Kälte auf Gegenstände und Personen übertragen. Aus meinem Finger konnte ich sie durch einen Raum projezieren.
Mit jedem Winter wuchs meine Macht. Wenn ich gewollt hätte, hätte ich das ganze Dorf erfrieren können.
Natürlich war ich vorsichtig. Ich wusste, dass man den Winter als böse ansah und wenn meine Kraft bekannt geworden wäre, hätte man mich für böse gehalten.
Niemals wieder sah ich einen Sturm von der gleichen Macht wie jenen und niemals wieder besuchte mich eine Gestalt aus Eis. Monatelang wartete ich, bis der Sommer vorüberging und der Winter wiederkam, Jahr für Jahr.
Dann fasste ich einen Entschluss. Tief in mir wusste ich von anderen Orten. Hohen Bergen und flachen Ebenen ohne Bäumen, wo der Winter niemals endet. Wo eine Kälte herrscht, wie Cormyr sie nie erleben wird. Ich wollte nach Norden wandern, dorthin, wo die Kälte niemals aufhört.
Dann, in der grössten Kälte, würde ich hinübertreten in jene Welt, die mir als neue Heimat bestimmt war. Wo es nichts gab aussser der Kälte. Wo die Worte der Schöpfung  gefroren zu Boden gefallen waren, am Anbeginn der Tage. Wo der härteste Winter von allen herrscht, das wahrhaft ewige Eis.
"Warum soll der Winter schlecht, ja böse,  sein? Weil im Winter Dinge sterben.
Sie fürchten nicht den Winter, sie fürchten den Tod.
Sie vergessen, dass es ohne Winter keinen Frühling gibt."

Yenxai Dendraquas

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Yenxai Dendraquas
« Antwort #2 am: 08.04.2007, 20:46:45 »
Verbrauchte Zauber:

3-2 (Fliegen, Feuerball)
4-4 (Unsichtbarkeit)
5-1 Maximised Scorching Ray
"Warum soll der Winter schlecht, ja böse,  sein? Weil im Winter Dinge sterben.
Sie fürchten nicht den Winter, sie fürchten den Tod.
Sie vergessen, dass es ohne Winter keinen Frühling gibt."