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Autor Thema: [IC] Where Madness Dwells  (Gelesen 51912 mal)

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Gallasal der Vorlaute

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[IC] Where Madness Dwells
« Antwort #165 am: 18.07.2007, 11:22:28 »
Der Ghul windet sich noch ganz kurz in dem Feuerstrahl, mit dem Morik ihn gegrillt hat. Dann ist sein Untotes Leben ausgehaucht und nur noch ein Geruch von verkohlten Schweinerippchen hängt über dem Totenacker.

Bei der Flamme...er hätte mich wenigstens warnen können

Doch er muss sich eingestehen, dass er von dem plötzlichen auftauchen des Ghuls überrascht wurde und sich nicht ganz so souvereign verhalten hatte, wie man es von einem Inquisitor der silbernen Flamme erwarten konnte.

Also rappelt er sich auf und bewegt sich langsam auf das Grab zu, zu stark ist der Drang, zu sehen woran der Ghul sich gelabt hat.
In seinem Zustand entgeht ihm völlig, dass in seinem Rücken scheinbar eine neue Bedrohung aufgetaucht ist...eine Bedrohung, die diesmal von den lebenden ausgeht.
Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen...

Der Tod

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[IC] Where Madness Dwells
« Antwort #166 am: 20.07.2007, 01:52:53 »
Die Dunkelheit der Grube, welcher der grauenhafte Gestank entsteigt, ist beinahe vollkommen und so sehr Gallasal sich auch anstrengt, so kann er in dem schlechten Licht doch nicht bis zum Boden sehen, viel mehr fühlt er sich, als stünde er an einem Abgrund, der direkt hinab in die Tiefen Khybers führt...Erneut frischt der Wind auf und trägt von dem fernen Wald ein bedrohliches Flüstern mit sich - und in diesem Augenblick sieht der Inquisitor mitten im Schwarz zwei Augenpaare bösartig aufglimmen!
Ein langgezogenes, heiseres Kreischen durchschneidet erneut die Luft, als zwei weitere der ekelerregenden Untoten aus der Grube springen und ihre fauligen Klauen und Zähne gierig in Richtung der Lebenden strecken. Doch damit nicht genug: Geweckt vom Hunger auf warmes Fleisch öffnet sich knarrend und krachend einige weitere Gräber rund um die Szenerie, aus welchen ebenfalls wie entfesselt wirkende Ghoule herausschnellen.
Ihre Körper und Gesichter sind verzerrt und zerfault, entstellt und pervertiert, dennoch lässt sich an jedem der Monstrositäten erkennen, wie er oder sie zu Lebzeiten ausgesehen hätte, als sie ein ganz normales Leben mit Familie und Alltäglichkeiten geführt hatten, ehe sie unter den Fluch eines nicht Erlösung findenden Fleischfressers fielen - und gerade diese Erkenntnis macht den wahren Horror des Untoten aus, das bekommen die inzwischen sechs Helden nun am eigenen Leib zu spüren...
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Der Tod

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[IC] Where Madness Dwells
« Antwort #167 am: 20.07.2007, 11:29:59 »
Als plöizlich aus der Grube zwei weitere dieser Höllengestalten herausspringen, verdammt sich Gallasal innerlich selbst für seine Neugier. Und noch schlimmer, der Inquisitor merkt, dass er fast starr vor Schreck ist. Offensichtlich sind die Ereignisse der letzten Minuten nichts für sein Nervenkostüm, merkt er doch, wie langsam Panik in ihm aufsteigt. Die einzige Reaktion, zu der er noch fähig ist, ist ein lauter Entsetzensschrei, der über seine Lippen kommt: "Was zum Khyber...bei der silbernen Flamme...Alarm!"
Doch da reißen ihn auch schon zwei der Untiere zu Boden und versenken ihre gefürchteten, lähmenden Reißzähne im Fleisch des Inquisitors, welcher daraufhin völlig kraftlos umsinkt.

"Beim Schattendrachen-was ist nun schon wieder los?", denkt sich Sigilstar Kenshi Zhann beim Aufstehen und zuckt kurz beim Aufschrei des Flammenanhängers zusammen, während er sich kurz umschaut, um die Situation zu erfassen, wobei der Anblick der unzähligen untoten Monster ihn die Augenbrauen kurz hochziehen lässt.
"So laut wie der da brüllt ist dies bestimmt ein Thraner! Wenn der so weiter macht, sind bald alle Toten oder besser gesagt Untoten wieder wach.
Hätten wir im Krieg immer so laut rumgebrüllt, Dolurrh, ganz Karrnath mit ihrem verdammten Untoten hätten wir geweckt und auf uns gelenkt.
Naja, wenigstens kann dieser Priester bestimmt heilen und etwas gegen die Untoten ausrichten, im Gegensatz zu Dir, Sigilstar Kenshi Zhann..."
, denkt sich der schwarzverhüllte Valenar und bringt sich mit gezogener Waffe in Kampfstellung.
"Dreihornscheiße! Passt auf Euch auf!", ruft er dem Orkblütigen zu, während er in eine volle Verteidigungspostion geht.
"Oh, ihr finsteren Götter, Ahnen und Mächte-steht Eurem Diener bei!", betet der verfemte Drachenmalträger kurz in Gedanken. Dem Valenar schiessen bereits Tränen in die Augen, als ihn schreckliche Übelkeit übermannt und stressvolle Furcht in ergreift, sodass er kalten Schweiss auf seiner Haut vor findet.
Halbherzig versucht er den fleischfressenden Untoten vor sich mit seiner kantigen Sense anzugreifen, jedoch ohne jeglichen Erfolg.
Deshalb entscheidet der Ninja vorerst sich zurück zu ziehen, um auf sicherer Entfernung mit seinem Bogen die fremden Abenteurer zu unterstützen.
Innerhalb eines Augenschlages wird daher der Assassine unsichtbar, um so schnell wie möglich weg zu laufen..

Mit mordlüsternem Kreischen fallen die abscheulichen Untoten nun wie aus dem Nichts über die anderen, völlig überraschten Helden her, schnappen mit ihrem rasiermesserscharfen Mäuler nach dem warmen Fleisch und der Gestank der Verwesung schlägt den Lebenden entgegen. Die Ghoule scheinen plötzlich überall zu sein und während Morik und Sthalevatha von ihrer vorsorglich gewebten Schutzzaubern vor den Zähnen und Klauen der Untoten vorerst sicher sind, bekommen Narkithkad und auch Fuddok die lähmenden Kiefer der heranspringenden Monster zu spüren.

Der kampferprobte Halbork jedoch schüttelt das lebensaussaugende Gefühl mit einem Knurren ab und zieht nun endlich sein Großschwert, um sich mit einem schweren Hieb gegen die untote Bestie zu verteidigen. Die Klinge trennt dem kreischenden Ghoul vor ihm krachend das linke Bein ab, was diesen jedoch nicht davon abhält, weiter nach dem Drachenmalträger zu schnappen - diese Untoten müssen offensichtlich komplett zerfetzt werden, ehe sie endlich nach Dollurrh fahren können!

"Verflucht noch mal, warum haben sie die Leichen nicht gleich verbrannt, sondern hier verfaulen lassen!", schreit Morik als  immer mehr Ghule aus den Gräbern aufsteigen und auf die Gruppe zugehen. Nachdem er von zwei Ghulen eingekesselt wurde, geht er geschickt einen Schritt zur Seite. Er greift den linken an, weil der rechte sich mit Fuddok im Moment zu beschäftigen scheint und ihm wohl so einiges von seinem halborkischen Körper abbeißen will und der linke für sein eigenes Leben eine viel größere Bedrohung zu sein scheint. Er läßt wieder zwei flammende Strahle auf einen der Ghule los, die allerdings heißer als vorher zu sein scheinen und sogleich auch schon auf den Ghul zufliegen. Dafür scheint Morik dieser Ghul irgendwie wesentlich bedrohlicher zu sein, als der vorherige.
Doch ohne Grund: Die zwei Strahlen fressen große, glühende Löcher in den zuckenden, untoten Leib vor Morik und mit einem letzten Kreischen bricht der Ghoul vor dem Hexer zusammen, wo die Überreste des Monstrums weiter stinkend vor sich hin schwelen...

Mit Schrecken sieht Stha unterdessen, das Gallasa offenbar nicht mehr bewegungsfähig ist. Im Bemühen, die Untoten von ihm abzulenken, bewegt sie sich zur Seite, um dem nächsten der Ghule ihr blitzschnell gezogenes Schwert in die Seite zu stechen, scheitert jedoch an der überraschend zähen und ledrigen Haut des Untoten.

Überrascht schreit Nar auf, als er von hinten plötzlich gebissen wird. Im Umdrehen überblickt der Kalashtar die Lage. Sein erstes Ziel ist es, seinen Angreifer auszuschalten. Plötzlich ertönt ein dunkles Grollen und aus dem ausgestrecken Finger Narkithkhad strömt ein heftig pulsierender Feuerstrahl, ähnlich heiß wie die Strahlen Moriks, doch irgendwie... anders. Es scheint, als verstärke die Wut Nars das Feuer, sodass es alles verbrennen würde, was sich ihm in den Weg stellt. Siegessicher richtet der kampferprobte Psioniker seinen Finger auf den Untoten, doch dann stolpert er im Drehen über einen Grabstein und der Feuerstrahl schießt stattdessen in den Himmel, ein feuriges Signal, das weitere Untote nur anzulocken scheint. Nar unterdrückt einen Fluch und zieht sich dann nach hinten zurück, um das Wesen wenigstens von Stha wegzulocken...
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Der Tod

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[IC] Where Madness Dwells
« Antwort #168 am: 27.07.2007, 01:59:03 »
Mit zweifelhaftem Erfolg: Durch die gleißenden Feuerstrahlen angestachelt steigern sich die grässlichen Untoten in einen regelrechten Kampfrausch - und während Stahlevathas magischer Schild alle Angriffe abwehren kann und Fuddok Beinschienen ihn vor Schlimmerem bewahren, bricht Narkithkad, von einem der Untiere angefallen, verwundet und gelähmt zusammen.

Mit Entsetzen bemerkt Stha, dass auch Nar in große Nöte geraten zu sein scheint. Doch hat sie alle Mühe, sich ihrer eigenen Haut zu erwehren, und kann daher im Moment nichts für ihren Gefährten tun. Verzweifelt zieht sie sich ein weiteres Stück zurück, und wieder führt sie einen Hieb gegen ihren nächsten Gegner, der den Ghoul zwar trifft, aber nicht massiv genug ist, sein Unleben zu beenden.

Anders da Fuddok: Mit grimmiger Miene hackt der Halbork mehrere Male sein Großschwert in den kriechenden und fauchenden Körper vor ihm und zerschmettert diesen unter knackenden Geräuschen, bis keinerlei Regung mehr von dem Leichnam ausgeht.

So schnell ihn seine Füsse tragen marschiert Sigilstar Kenshi Zhann weg von dem Untoten vor sich, denn Fuddok scheint in der Tat recht gut auf sich selbst aufpassen zu können.
Stattdessen braucht dieser Priester nun seine Hilfe.
Zügig, nachdem der Valenar einige Meter gelaufen ist, läßt er daher seine Sense vor seinen Füssen fallen und zieht seinen Bogen, um die Untoten vor dem Priester zu vertreiben.

Morik denkt sich unterdessen: "Nun gut der Goblin hat seine Schuldigkeit getan, eines von den Viechern ist als Ausgleich für den göttlichen Zauberwirker ausgeschaltet, jetzt kann ich mal in aller Ruhe schauen wie sich diese anderen Narren so schlagen. Ich ziehe mal meine Armbrust und lade sie und beobachte ihr Treiben erstmal. Ich bin schließlich und endlich nicht ihr Aufpasser, jetzt sollen sie selber auch mal etwas schaffen hier. Sie sollten sich auch mal ein Beispiel an Fuddok nehmen, der sein untotes Viech ziemlich gut in seine Einzelteile zerlegt." Und geht einen Schritt aus dem direkten Kampfgeschehen zurück mit voll einsatzbereiter Armbrust.
Sigilstar Kenshi Zhann würde jedoch nicht lange solche Hilfsbereitschaft zeigen.  

Dann, gerade als Narkithkhad erstarrt ist, ist plötzlich ein leises Summen zu hören, das von ihm auszuegen scheint. Zunächst kaum zu hören, wird es immer lauter und schwillt letztendlich zu einem lauten, durchdringenden Brummen, das nach ein paar Sekunden abrupt abbricht. Im selben Moment kommt Bewegung in die erstarrte Gestalt des Kalashtar. Als wäre nichts geschehen führt er seine Bewegung fort nimmt eine Kampfposition Rücken an Rücken mit seiner langjährigen Kampfgefährtin ein, den Holzschild schützend vor sich haltend. Wir hätten uns auf diesen verdammten Auftrag nicht einlassen sollen - ich wusste, dass es eine Falle ist!
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Der Tod

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[IC] Where Madness Dwells
« Antwort #169 am: 29.07.2007, 17:28:15 »
Als eingespieltes Team wirbeln die beiden Kalashtar auf ihren Positionen und verteidigen sich mit erstaunlicher Koordination, Klingen und Schilde immer im richtigen Augenblick vor den eigenen Körper oder den des Mitstreiters haltend - ob dahinter ein telepathisches Geheimniss oder reines Training steckt ist unklar, jedoch gelingt es keinem der angreifenden Ghoule, die Deckung zu durchbrechen.

Sigilstar Kenshi Zhann wird innerhalb eines Wimpernschlages wieder sichtbar und feuert gleichzeitig in diesem Moment mit seinem Bogen auf den Untoten, welcher hinter dem weiblichen Kalashtar steht.
Doch als er bemerkt, dass ihm zur Zeit die Fähigkeit fehlt mit dem Bogen gezielt zu schiesen, steckt er ruckartig den Bogen wieder weg.

Ein Ghoul, der diesen Augenblick in tödlicher Raserei auf den Assasinen zuspringt, wird von dem herbeistürmenden Fuddok nur eine Armlänge vor Sigilstar niedergehackt. Der Halbork nickt dem Valenar zu, ehe er mit einem harten Stiefeltritt den Schädel des sich zischend am Boden windenden Untoten zerschmettert.

Voller entsetzen muss Gallasal feststellen, dass er seine Gliedmaßen nicht mehr bewegen kann, so sehr er sich auch anstrengt.
Hilflos schaut er mit an, wie mehrere dieser stinkenden Aasfresser sich erheben und die kleine Gruppe angreifen. Doch die anderen Mitglieder verstehen es besser als der Seraph, sich zu wehren.
Sekunde um Sekunde verstreicht und dem Inquisitor kommt es schon vor wie eine kleine Ewigkeit, als er plötzlich feststellt, dass das Leben wieder in seinen Körper zurückfließt.
Er reisst sein silbernes Amulett in die Höhe und schreit seine ganze Wut über sein eigenes Unvermögen hinaus:
"Bei der silbernen Flamme...fahrt zurück in den Khyber ihr unwürdiges Gewürm!"
Aus der Spitze des Amuletts fährt ein feuriger Strahl roten Lichts, welcher sich gierig sein Ziel sucht...

Von Morik's Bolzen durchbohrt wird der aufkreischende Ghoul völlig unvorbereitet von der verzehrenden Macht aus Gallasals Amulett getroffen und sinkt wie vom Blitz getroffen zuckend und von knisternder Energie bedeckt zu Boden, um dort schwelend liegen zu bleiben.
Der letzte, verbliebene Ghoul faucht zornig in Richtung des Gottesmannes als er zu erkennen scheint, dass der Überraschungsangriff misslungen ist, der rasche Schwerthieb Sthalevathas, welcher ihm das Gesicht aufschlitzt, bewegt ihn schließlich dazu, mit kreischenden Geräuschen die Flucht ins Dunkel des Friedhofs anzutreten und verschwindet bald hinter den schiefen Grabsteinen und aus dem Lichtkreis des Sonnenzepters.

Die Helden hatten ihre erste Feuerprobe bestanden, die Ghoule hatten keinen von ihnen in die Tiefen der Gräber hinabreißen können.
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Kenshi Zhann

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[IC] Where Madness Dwells
« Antwort #170 am: 29.07.2007, 23:23:38 »
"Fahrt zurück in den Khyber? Ich dachte, diese Untoten kommen aus Dolurrh?
Mm, da hast Du wohl noch einige Wissenslücken ,Sigilstar Kenshi Zhann...mal schauen, ob der Priester diese Lücken füllen kann."
, denkt sich Sigilstar Kenshi Zhann, während er die letztens Sekunden Revue passieren lässt, und seinen Bogen ruckartig und geschult wegsteckt.
"Wir sollten uns vielleicht einen ruhigeren Ort zum Unterhalten suchen?, ruft der Valenar in die Runde, während er seine kantige valenarische Kriegssense wieder aufhebt und schultert, wobei der Elf versucht nicht zu laut zu rufen, um nicht noch mehr Untote zu wecken.
Wahnsinn? Das! Ist! Valenar!!!

Narkithkhad

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[IC] Where Madness Dwells
« Antwort #171 am: 30.07.2007, 00:41:56 »
"Diese verdammten Biester...", murrt Nar, whhrend er seine Wunden kurz untersucht und erleichtert feststellt, das es sich dabei nur um ein paar Kratzer handelt. Immer wieder lässt er besorgte Seitenblicke zu Stha schweifen, vermeidet es jedoch, siezu bemuttern. Damit hatte er schon schlechte Erfahrungen gemacht.

Stattdessen wendet er sich nach einem kurzen Blickkontakt mit seiner Begleiterin an Gallasal, der offenbar auch von der Lähmung betroffen war.

"Geht es Euch gut? Ihr sehr ein wenig.. bleich aus." Forschend beleuchtet Nar mit dem Sonnenszepfer das Gesicht des übernächtigten Geistlichen. "Als Ihr so starr dastandet dachte ich schon, sie hätten Euch erwischt. Es wäre tragisch, Euch an solch niedere Kreaturen zu verlieren."

Sthalevatha Stharatha

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[IC] Where Madness Dwells
« Antwort #172 am: 31.07.2007, 10:53:43 »
Stha ihrerseits nickt dem Neuankömmling zu.
"Ihr habt recht, wir sollten uns vielleicht ein sicheres Plätzchen suchen, hier ist mir etwas zu viel "Leben" , wir sollten unser Glück kein zweites Mal auf die Probe stellen. Ist irgendjemand verletzt?"

Fragend schaut sie die anderen an.

Gallasal der Vorlaute

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[IC] Where Madness Dwells
« Antwort #173 am: 31.07.2007, 14:02:48 »
"Nichts schwerwiegendes bei mir, danke der Nachfrage!"
Erleichtert schaut der Seraph erst Nar und dann Stha an und mittlerweile ist er froh, die beiden Kalashtar auf seiner Reise kennengelernt zu haben.
"Wie sieht es bei den Anderen aus?"

Nach außen hat sich Gallasal unter Kontrolle, doch im inneren des Inquisitor brodelt es und seine Gedanken wollen sich überschlagen:
"Bei der Flamme...hilf mir meine Seele zu läutern und bringe Licht in das Dunkel meiner Gedanken. Warum haben sich diese Ghule so merkwürdig verhalten? Normalerweise wäre ich jetzt Untotenfutter. Aber sie haben intelligent agiert, was sonst gar nicht ihr Fall ist...
Nur weil ich ein Glaubensmann bin, werden sie mich wohl kaum verschont haben?!
"

Erst jetzt bemerkt Gallasal, dass ein Fremder aufgetaucht ist, der in der Nähe Fuddok's steht::"Und wer seid ihr? Hoffentlich unser Kontaktmann, ich habe nämlich keine Lust hier noch länger zu verweilen."
Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen...

Morik Sarduk

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[IC] Where Madness Dwells
« Antwort #174 am: 31.07.2007, 14:46:38 »
Langsam ziemlich sauer und bis aufs äußerste angespannt, wendet sich Morik an Fuddok: "Nun, was ist jetzt? Können wir endlich weiter gehen? Ihr wisst ja, dass wir nicht zum Däumchendrehen hier hergekommen sind, oder? Wenn nochmal so viele Ghule kommen aus den Gräbern haben wir vielleicht nicht nochmal so viel "Glück" wie wir diesmal hatten."

Morik hält einen kurzen Moment inne und schaut zu dem dunkel gekleideten Elf: "Und wer ist das hier überhaupt? Kennt Ihr den irgendwoher? Was sucht der hier überhaupt? Denn irgendwie habe ich meine Zweifel, dass man sich gerne auf einem Friedhof ausruht, wo lauter Untote herumlaufen. Da würde ich lieber in die schlechteste Kneipe hier in der Gegend gehen."

Plötzlich plaudert Gallasal aus dem Nähkästchen und erwähnt auch noch "den Kontaktmann" dem Fremden gegenüber. Daraufhin läuft Morik feuerrot an und sagt ihm mit wutentbrannter Miene: "Gallasal !!! Eure Naivität wird uns noch irgendwann den Kopf kosten. Mit welch einfältigen Leuten muss ich hier eigentlich zusammenarbeiten? Das hier ist ein Wildfremder ! Was wollt Ihr dem eigentlich noch alles erzählen? Wir kennen ihn überhaupt nicht. Bisher habe ich ihn nur sein eigenes Leben verteidigen sehen. Denn wer weiß, vielleicht hätte er, wenn er alleine weggelaufen wäre, noch mehr Ghule angetroffen hier und gegen diese alleine keine Chance gehabt."

Aber Morik hält einen Moment inne. Er schaut den Valenar ganz genau an von oben bis unten. Geht dann noch mal im Kopfe die bisherigen Ereginisse durch. Nun dieser seltsame Kerl könnte ein gutes Kanonenfutter abgeben. Selbst wenn er uns feindlich gesonnen ist, kann er ja immer noch die Untoten hier ablenken. Vielleicht solange, dass der Rest von uns sie erledigen kann. Wenn er uns Zusammenarbeit oder gar "Freundschaft" vorheucheln will, dann soll er doch. So leicht gerüstet wie der ist, treffen ihn wahrscheinlich die Krallen der Ghule ziemlich tödlich, wenn sie ihn denn mal treffen.

"Nun, Fuddok, andererseits muss ich sagen, ist er ein Mann mit erstaunlichen Fähigkeiten. Immerhin scheint er sich unsichtbar machen zu können, gut schleichen zu können und ein Drachenmal zu besitzen. Er könnte für unsere Sache recht nützlich sein. Gar so unfähig scheint er nicht. Aber ob Ihr dieses Risiko eingehen wollte, ihn hier in die Gruppe aufzunehmen, müsst Ihr selbst entscheiden. Falls es zu Schwierigkeiten wegen ihm kommt, tragt Ihr und nur Ihr allein allerdings die Verantwortung dafür, wenn alles schief geht, was wir vorhaben denn so vorhaben. Ich kann Euch allerdings nur zur Vorsicht raten. Bisher wart Ihr ja der einzige in der Gruppe, welcher halbwegs kompetent meist vorgegangen ist. Daher überlass ich Euch die Entscheidung der Aufnahme von ihm in unsere Runde."
"Manchmal brennt die Flamme der Leidenschaft nicht nur in einem, sondern aus einem heraus."

Kenshi Zhann

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« Antwort #175 am: 31.07.2007, 14:56:00 »
"Kontaktmann?" "Kontaktmann?", denkt und antwortet Sigilstar Kenshi Zhann gleichzeitig.
"Nein, ein Kontaktmann bin ich nicht. Eher jemand, welcher evtl. mit Euch ins Geschäft kommen möchte, falls wir uns einigen können.
Und wenn würde ich mich als Kontaktmann nicht an solch einen düsteren Ort mit Euch treffen wollen, Priester.
Ich möchte Euch dennoch nicht naiv deswegen nennen, wie Euer Gefährte da, denn mit einem Priester möchte ich mich nicht anlegen.
Das geht außerdem gegen mein gutes Benehmen, was Euer Gefährte wohl nicht Genosse hat, oder?
Aber zurück zu Euren Fragen:
Mein Name ist Sigilstar Kenshi Zhann, ehemaliges Mitglied des Hauses der Schatten - zu Euren Diensten.", antwortet der Valenar weiter und deutet eine leichte Verbeugung an.
"Mal schauen, was Dich nun für eine Reaktion erwartet, Sigilstar Kenshi Zhann, weil  Du zu unrecht verfemt worden ist.
Ich mag jedenfalls den Magieanwender jetzt schon nicht und Kalashatar sind auch nicht gerade meine bevorzugten Gefährten bisher.
Mal schauen wie die beiden Kalashatar sich machen werden.
Jedoch hat dieser Trupp wohl einen geheimen Auftrag.
Das riecht förmlich hier nach zusätzlichen Platindrachen.
Ob ich dafür jedoch ein paar Drachensplitter teilen kann von meinem Auftrag...mmm, ich hoffe nicht..."

"Ich wollte mich gerade mit Eurem Gefährten über geschäftliche Dinge unterhalten...", wobei Sigilstar Kenshi Zhann mit einer leichten und schnellen Kopfbewegung zu Fuddok zeigt, "...als diese Untoten hier das Gespräch unsanft unterbunden haben.
Ich würde jedoch mich glücklich schätzen, wenn wir dieses Gespräch woanders weiterführen könnten, zumal laute Gespräche, Zwischenrufe und Zurufe bestimmt die nächsten Monster aus Dolurrh hier auftauchen lassen, um sich an unserem Fleisch zu laben.
Was haltet ihr davon, verehrter Herr...?", fragt der Elf namens Sigilstar Kenshi Zhann, während er wie eine Katze vorsichtig sich der Abenteurergruppe wieder nähert.
"Mal schauen, ob der Priester mir nun beiläufig erklärt, warum seiner Meinung diese Biester hier Gschöpfe aus Khyber sind.
Hoffentlich erzählt er mir auch noch was über den Auftrag weiter..."

Anschließend schaut der Ninja kurz zu Morik Sarduk und zieht dabei hinter seinem Schleier die rechte Augenbraue leicht hoch.
Eine Antwort auf die Worte des Magieanwenders bleiben jedoch unausgesprochen, da der Assassine in seinem Monolog von Antwort schon genügend Seitenhiebe verteilt hat.
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Der Tod

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« Antwort #176 am: 31.07.2007, 23:42:27 »
Mit einem Seufzer, der nur tiefste Qualen und nervliche Zerrüttung ausdrücken kann, wendet sich Fuddok an die Gruppe und verschränkt die kräftigen Arme vor der ebenso kräftigen Brust. "Also gut," setzt er an, "da jegliche Professionalität hier ohnehin den Bach runter ist, kommen jetzt einfach alle mit, die sich selbst für nützlich halten. Ob einer mehr oder weniger macht kaum noch einen Unterschied..." meint der Halbork, auch in Richtung Sigilstar. "...und zwar, weil ich ohnehin den meisten von euch nicht so weit traue wie ich spucken kann!" komplettiert Fuddok in Gedanken und winkt dann den anderen, ihm zu folgen. "Los jetzt, reden können wir, wenn wir da sind." Mit diesen Worten marschiert er los, weiter in Richtung der düsteren Krypten...
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Fuddok

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« Antwort #177 am: 03.08.2007, 18:37:18 »
Forschen Schrittes marschiert der Halbork entschlossen in Richtung der Krypten. Er wendet sich nicht um zu seinen Gefolgsleuten - mögen die ihm folgen, die dazu gewillt sind. Lange genug hat die Verzögerung gedauert, seine Begleiter mussten ja unbedingt diese Aasfresser aus dem Grabe locken. Wahrlich die Höhe, dass dieser Morik diesen Verzug gerade ihm anlastet. Dieser Elf scheint der professionellste Mitstreiter zu sein - doch leider kann sich d'Torrn nicht sicher sein, ob dieser im Ernstfall auf seiner Seite stehen wird. Wer kennt schon dessen persönliche Interessen an dem Sanatorium. Ein leises Grunzen ist von dem Halbork zu vernehmen, als sein Blick auf seine Wunde fällt. Er spürt die leichte Verletzung kaum, will aber die Jagd unverwundet beginnen. Er zieht einen schlichten Holzstab von seinem Gürtel, deutet auf die Verletzung und raunt: "Grish". Seine von Ghul aufgerissene Haut beginnt sich zu regenerieren, doch der Halbork scheint nicht zufrieden mit dem Ergebnis und wiederholt die Prozedur. Unter einem Nicken befestigt er den Holzstab daraufhin wieder an seinem Gürtel. Sein Blick ist immer wieder auf die Fährte auf dem Friedhofsboden fixiert, dann auf den Weg und die Krypten. Hoffentlich würden sie diesen Moorhead bald finden - lebendig.

Kenshi Zhann

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« Antwort #178 am: 04.08.2007, 12:56:57 »
"Ähm, wo geht ihr hin?
Dies ist nicht gerade ein besserer Platz zum Reden...", stellt Sigilstar Kenshi Zhann fest und läuft leise wie ein Schatten und aufmerksam hinter Fuddok hinter her.
"Wo zum Khyber will der Ork hin? Ich dachte wir gehen in eine Taverne..."
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Fuddok

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« Antwort #179 am: 04.08.2007, 13:19:17 »
"Weiter zu den Krypten. Wir müssen unseren Kontaktmann nun treffen. Es bleibt keine Zeit, zuvor einen sicheren Ort aufzusuchen, wir sind ohnehin schon spät dran.", klärt der Halbork in seiner mürrischen Art knapp den Valenar auf. "Danach könnt ihr uns erklären, was ihr im Sanatorium wollt und wie unser Geschäft aussehen soll. Kommt einfach mit." D'Torrn rümpft die Nase, scheint nachzudenken, und ergänzt dann zögerlich: "Unser Auftrag führt uns ebenfalls in das Wynarn Sanatorium. Noch heute Nacht." Normalerweise hätte Fuddok nie einen Teil seiner Mission preisgegeben, doch mit diesem bunten launischen Haufen hier war ohnehin nicht an Diskretion zu denken. Der düstere Elf könnte ihm durchaus nützlich sein, so hofft d'Torrn. Und sollte er sie verraten, würde der Halbork ihn aufspüren und dafür leiden lassen.

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