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Autor Thema: Der Operationssaal  (Gelesen 28056 mal)

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Der Tod

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Der Operationssaal
« Antwort #240 am: 22.07.2008, 01:19:50 »
Krachend stürzt der massige Schrank vor die breite Doppeltür, eine Wolke von umherflatternden Papieren aufwirbelnd und sperrt Doktor Heraladus in seinem Arbeitszimmer ein - oder zumindest hofft Lira das.
Marduk, welcher zweifellos eingesperrt ist, überfliegt indes in unmenschlicher Geschwindigkeit das Medikamentenregister, wobei er spürt, dass allein die Berührung der blashpemischen Larve seinen Geist und seinen Körper zu höchster Leistung befähigt!
Und tatächlich ergibt ein rascher Abgleich, dass sich einem der Glasschränke zu seiner Rechten ein Stärketrank befindet, den der Kultist auch sogleich findet. Allerdings weiß er auch ohne das Fiepen des kleinen glitschigen Wesens, um sich daran zu erinnern, dass selbst mit einem solchen Mittel die Wahrscheinlichkeit zum Einrennen der Stahltür sehr gering bleibt.

Ihr seid dran, was Heraladus macht weiß keiner.
Fuddok kann noch einen Willenswurf machen.
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Lira d'Deneith

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Der Operationssaal
« Antwort #241 am: 22.07.2008, 01:39:43 »
Als Lira den Schrank umgeschmießen hat, ruft sie zu Fuddok- wegen dessen lautem Geschrei, das ziemlich in Liras Ohren wehtut: [b]"Ihr müsst hier unbedingt schnell weg!"[/b]  

Als der massive Schrank die Tür blockiert, geht Lira ein Stück zurück und steckt mit einer kegelförmigen Odemwaffe so viele Holzgegenstände, wie sie kann in Brand. Unter anderem auch den Schrank vor der Doppeltüre mit den ganzen Büchern. Sie versucht auch den Raum eine entsprechende Hitze zu verpassen.

Lira würde ihr Leben geben, um diesen verrückten Doktor aufzuhalten, der mit verbotenen und dunklen Kräften spielt und damit ganz Eberron gefährdet. Aber ob Fuddok das gleiche tun würde, ist Ihr nicht ganz klar. Fuddok scheint zwar gänzlich den Verstand verloren zu haben, aber es ist nicht ganz gewiss, ob sein geistiges Leiden nicht geheilt werden kann womöglich.


Shaped Cone Breath Weapon auf die Inneneinrichtung und auch das Mauerstück zum Erhitzen. Fuddok selbst wird nicht betroffen durch den Odem selbst.
5 ft. step nach Südwesten.

Fuddok

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Der Operationssaal
« Antwort #242 am: 23.07.2008, 13:18:04 »
Ganz plötzlich verklingt der markerschütternde Schrei Fuddoks. Verwirrt blickt er umher. Instinktiv rollt er sich von den Flammen weg und springt kraftvoll auf seine Beine. "Wollt ihr die Bude niederbrennen?", knurrt er Lira fragend und deutlich benebelt an, als er beginnt die Situation zu realisieren. "Wo ist Marduk?", paranoid und hektisch gleiten seine Blicke durch das Zimmer. Er hustet, als der aufkommende Qualm in seine Lunge eindringt. "Wir müssen raus hier!"

2xMA aufstehen und Bewegung zur Tür in den Gang, falls diese offen weiter in den Gang hinein

Marduk ir´Serendrey

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Der Operationssaal
« Antwort #243 am: 23.07.2008, 22:21:54 »
Marduk nimmt den Trank trotzdem erst einmal an sich und streicht beruhigend über die Larve.
[i]“Wie komme ich hier raus? Klopfen wird wohl nichts bringen oder? Oder doch?“[/i]
Marduk behält die Liste in der Hand und schreitet zu der großen, verschlossenen Tür, um einmal kräftig dagegen zu klopfen. Doch danach wirft er einen weiteren Blick über die Liste.
[i]“Es muss irgendeinen Trank geben...irgendetwas zum Beispiel, um Gasform anzunehmen. Aber geht so etwas überhaupt in einen Trank? Eine sehr interessante Frage.“[/i]
Marduk wirft einen Blick über die Liste und sucht einen Trank, welche seine Form vrändert würde, möglicherweise sogar zu einer Gasform.


Klopfen und nach trank suchen, welche Gasform verleiht oder Anderweitig die Form ändert
Cyre ist zerstört, liegt in Trümmern. Seine Ideal sind wertlos, verloren und werden bald vergessen sein sowie ich selbst. Welchen Sinn hat mein Leben dann noch, außer es für eine gute Sache zu opfern?

Der Tod

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Der Operationssaal
« Antwort #244 am: 24.07.2008, 01:40:21 »
Tosend verschlingen die Flammen Holz und Papier, bis zur Decke schlägt das Feuer bereits, greift mit rasendem Hunger auf die nebenstehenden Schränke über und füllt die Luft mit beißendem Rauch, ganz so, als ob ein wilder entfesselter Wille sich gegen die Blasphemie des Sanatoriums wenden würde. Von umherfliegenden Funken begleitet springt Fuddok, kaum noch Herr seiner Sinne, bereits in den hallenden Flur, während Lira das Inferno noch zu immer größerem Zorn anheitzt um alles von unkontrollierbaren Flammen verschlingen zu lassen...

Welchen Preis für ihren Heldenmut werden die beiden verbliebenen Streiter im Inneren des Sanatoriums entrichten müssen? Werden sie der untergehenden Todesfalle entkommen oder mit ihr in die Tiefe der Vernicht gerissen werden?


Auch Marduk, der nun endlich das Nepenthe errungen hat aber dennoch seinem Ziel unerreichbar fern ist, entgeht es in seinem Gefängnis nicht, dass die Lage im wahrsten Sinne des Wortes brenzlich zu werden beginnt, da zudem niemand auf sein Klopfen antwortet und auch seine Suche erfolglos bleibt. Nur die zuckenden, gierigen Tentakel der Geisttrinkerlarve, die auf seinen Rücken gekrabbelt war und dort nun glitschig über Nacken und Hinterkopf des Kultisten kriecht; Macht und Perfektion versprechend.  Marduk weiß was sie sucht und auch was geschieht, wenn er sich ihr öffnet...

Für ihn heißt die Frage nun: Bis zum Schluss aufrecht und als freies Wesen dem Tod ins Auge sehen oder seinen letzten Funken des Menschseins opfern und seine Seele vor dem endlosen Thron des kosmischen Schreckens niederwerfen?

Runde 4 - Eure Entscheidungen?
(Kampfpost brauchen wir gerade nicht, ich will einfach wissen, wie eure Pläne nun aussehen...)
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Lira d'Deneith

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Der Operationssaal
« Antwort #245 am: 25.07.2008, 02:46:55 »
Lira sagt zunächst noch in Richtung Fuddok mit einer Stimme des nüchternen Hinnehmens ihres Schicksals, was sie bald in den Mauern des Sanatoriums nun ereilen wird: "Ich habe vor meinem Haus versagt und ihm Schande bereitet. Aber ich werde nicht eher ruhen bis dem Sanatorium seine ganze Gefährlichkeit und sein Wahnsinn genommen ist. Wer weiß, welche geistigen Qualen die Insassen zur Zeit außerdem erleben. Das Siegel der Siegelbewahrer darf zudem nicht gebrochen werden. Xoriat darf nicht die materielle Ebene berühren. Dort wo Neokhad bewusstlos abgelegt worden ist, ist übrigens ein weiterer Ausgang. [b]Aber nun rennt und flieht endlich Fuddok d'Torrn! Ich werde den Wahnsinn dieses Sanatoriums nun für alle Zeiten niederbrennen![/b]"

Falls Fuddok überhaupt noch in der Nähe stand, was bei dem Rauch und Liras Position schwer zu erkennen war, und Lira überhaupt zugehört hat, kann er nur noch ein schweres Husten der Drachenmalträgerin vernehmen unter der ganzen Rauchentwicklung.

Nach ihren Worten und dem schweren Hustenanfall stehen der Drachenmalträgerin Tränen ins Gesicht, von denen man allerdings nicht genau sagen kann, ob sie von dem Rauch oder einer emotionalen Aufgewühltheit herkommen.

Anscheinend will sie wirklich nicht fliehen, sondern diesen Ort niederbrennen bis zu ihrem letzten Atemzug. Außerdem erlöst sie hiermit Insassen von ihren psychischen Leiden durch irgendwelche Experimente des Sanatoriums verursacht, zumindest scheint Lira hiervon überzeugt. Niarva oder gar ganz Eberron muss auf jeden Fall gerettet werden, wenn sie schon bei dem Auftrag ihres Hauses versagt hat und es nicht einmal hinbekommen hat, dem Mitglied des Hauses Deneith eine ordentliche Bestattung zu geben und seine Seele endgültig in Frieden ruhen zu lassen.

Bis zum bitteren Ende würde Lira nun hier bleiben und versuchen das Sanatorium immer weiter zu erhitzen, Dinge in Brand zu stecken und für immer mehr Rauchentwicklung zu sorgen. Gut möglich, dass Lira, wenn sie so weitermachen würde schon frühzeitig an einer Rauchvergiftung sterben würde und sie ihre letzte Ruhe in Dolurrh finden würde. Doch dieses Risiko nimmt die Drachenmalträgerin bewusst in Kauf. Wird sie ja so oder so an dem heutigen Tage ihr Leben geben.

Marduk ir´Serendrey

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Der Operationssaal
« Antwort #246 am: 28.07.2008, 13:59:39 »
Marduk spürt die Larve, spürt die Macht und die Perfektion, während er spürt wie die Hitze mehr wird. Sein Kopf dröhnt langsam, immer mehr und seine Schläfen fühlen sich an als würden sie jeden Moment platzen. Die Stimmen in seinem Kopf reden wirr durcheinander und er kann kaum ein klares Wort denken.
[i]“Macht...Perfektion...Xoriat...die Metamorphose...öffne dich…opfere dich…werde eins mit der Macht…zeige ihnen die wahre Macht…rette deine Menschlichkeit…denke an deine Familie…wer du warst…Macht…der letzte Schritt…der wahre Diener…werde was wir immer von dir wollten…wage den Schritt und ernste deinen Lohne…öffne dich…opfere dich…beweise dich…was du wolltest…warum du damit angefangen hast…trinke es…lebe ein letztes Mal als Mensch…rette deine Seele…höre nicht hin…erlange wahre Macht...werde was du schon immer wolltest...öffne dich...opfere dich...halte an dem Rest fest...bleibe was du warst...opfere dich...öffne dich...“[/i]
Zittert steht Marduk da, die Nepenthe in seiner Hand. Verlockend schaut er das Gefäß an, fordernd erfüllt es seinen Geist und die Stimmen wirbeln weiterhin durch seinen Kopf, versuchen sich zu töten und der letzte Halle seiner Menschlichkeit schwappt durch sein Gehirn. Unschlüssig ringt er mit sich selbst, die schleimige Larve flüstert schreckliche Versprechungen, wahnsinnige Opferung und der höchste Dienst.
[i]“Opfere dich...öffne dich...Perfektion...Metamorphose...Menschlichkeit...schweig...Menschlichkeit...halte den Mund...Menschlichkeit...Macht, unterwerfe es und nimm deine Zukunft an...die Menschen sind verdammt...du bist verdammt, außer du dienst deinen Göttern...rette deine Seele...nimm Xoriat an...heiße es willkommen...in Geist und Körper...Seele ist alles was von dir bleibt...opfere dich...öffne dich...tue es...rette dich...versklave dich...Macht...Perfektion...“[/i]
Marduk ringt mit seinen eigenen Geistern, seinem eigenen Verstand. Er hält sich den dröhnenden Kopf, während Bilder seiner Vergangenheit sich mit schrecklichen Bildern der Zukunft mischen. Die Stimmen prasseln auf ihn ein und mit einem Mal lässt er das Mittel fallen. Ein leerer Ausdruck bildet sich auf seinem Gesicht, er heißt die Macht und die Perfektion willkommen. Opfers den letzten Reist seiner Menschlichkeit. Geht vollständig in seiner neuen Natur auf.
Doch irgendwo in seinem tiefsten Inneren weint und schreit ein kleines Kind. Die letzten Reste des Mannes, welcher zu etwas Fremden wurde, etwas abartigen, etwas unmenschlichem. Doch diese Stimme würde für immer verstummen...
Cyre ist zerstört, liegt in Trümmern. Seine Ideal sind wertlos, verloren und werden bald vergessen sein sowie ich selbst. Welchen Sinn hat mein Leben dann noch, außer es für eine gute Sache zu opfern?

Der Tod

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Der Operationssaal
« Antwort #247 am: 29.07.2008, 22:33:01 »
Kampf beendet!
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