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Autor Thema: Kapitel 1: Zwischen den Fronten  (Gelesen 46326 mal)

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Klingenhagel

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« am: 09.05.2007, 01:36:37 »
Als die Welt um euch wieder an fester Gestalt gewinnt, steht ihr auf einem weiten, leeren, gepflasterten Platz. Um euch herum erstreckt sich eine Ruinenlandschaft soweit eure Augen reichen, was nicht besonders weit ist da manche Trümmerhaufen recht hoch sind. Hier und da liegen verkohlte Überreste von irgendwas herum, da steht noch ein Kamin, hier noch eine Häuserwand, doch um euch herum bietet sich ein Bild urbaner Verwüstung.

Mitten auf dem Platz, an dessen Rand ihr aufgetaucht seid, erhebt sich ein großes, aus schwarzem Stein gehauenes Portal. Fünf rote Rubine sind in den Rand des Steins eingelassen, einen dritten erkennt ihr einen Moment später, auch wenn dieser fast so dunkel ist wie der umgebende Stein. In dem Portal wirbeln seltsame, kaum erkennbare da verzerrte Bilder umher, vollkommen lautlos.

Einige hundert Schritt weiter sind ein paar Zelte auf der wohl ehemaligen Hauptstraße aufgeschlagen, einige Wimpel wehen darüber, und zwischen ihnen gehen oder stehen Soldaten. Ebenso haben sich auch hinter Barrikaden einige Soldaten, größtenteils in blinkenden Harnischen, aber auch in weiten roten Roben, den ersten roten Roben die ihr überhaupt in dieser Welt seht, verschanzt und blicken nun erstaunt zu euch. Alethion der Unberührbare blickt sich kurz um, seufzt dann und deutet euch wortlos, ihm zu folgen als er auf das Tor zuschreitet.

Mila Unterbaum

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #1 am: 09.05.2007, 14:38:44 »
Mila blickt sich um. "Besonders einladend sieht das hier ja nicht aus.", stellt sie fest und folgt dann Alethion. "Na, dann wollen wir das mal erledigen." Kurz überlegt sie, etwas aufmunterndes zu sagen, doch angesichts der Situation will ihr einfach nichts passendes einfallen.

Norick Nefzen

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #2 am: 09.05.2007, 15:22:53 »
Zu Alethion blickend auf dem Weg und zu ihm sprechend: "Sagt wie heißt Ihr eigentlich und wer seid Ihr genau? Mein Name ist Norick. Ihr habt Euch uns gar nicht vorgestellt und uns auch noch nicht gesagt, wo wir hier genau sind."

Klingenhagel

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #3 am: 09.05.2007, 15:44:50 »
Alethion wirft Norick einen kurzen wehmütigen Blick zu, dann wieder nach vorne sehend.

"Ich bin Alethion... manche sagen, der Unberührbare, da ich in der defensiven Magie etwas Talent besitze. Ich bin der Leibmagier des Königshauses, seit 3 Generationen. Und dies hier ist... war einmal meine Heimat. Wir befinden uns etwa fünfzig Tagesreisen auf einem schnellen Golempferd von der Hauptstadt entfernt. Früher stand hier einmal ein Handelsdistrikt glaube ich..." Seine Stimme verhallt während er sich dann schweigend umsieht und ihr zu den Barrikaden kommt. Die Wache mustert euch mit einer Mischung aus Ehrfurcht und Neugier und tritt dann beiseite, den Weg zum Portal frei machend.

Alethion wendet sich zu euch, seine Stimme wieder klarer.

"Wohlan denn... Ich werde bis zu eurer Rückkehr beten, auf das die Götter euch beschützen, wo auch immer ihr hin gebracht werdet. Gebt auf euch acht."

Xinanr

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #4 am: 09.05.2007, 18:32:24 »
"Die Prophezeihung sagte etwas von einem Monster. Was war es und kam es hier durch das Tor?"

Er beschaut sich das Tor genauer und versucht irgendwelche Zeichen und Symbole zu deuten.

"Das wird ein Unternehmen ohne Wiederkehr."

Klingenhagel

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #5 am: 09.05.2007, 21:43:51 »
"Ein Dämon... irgendeine Abscheulichkeit aus den niederen Ebenen. Allerdings, nach diesem Dämon der das Portal öffnete kamen nur kleinere Trupps hervor, hauptsächlich Goblinoide und ähnliches mehr. Nichts wovor Krieger wie ihr Angst haben müsstet."

Das Tor an dem ihr nun ankommt ist von außen betrachtet vollkommen glatt, und der Durchgang gibt ein leises Summen von sich. Wenn ihr hindurch steht erkennt ihr eine hell-dunkle Landschaft und Schemmen die sich davor bewegen, doch keinerlei Details.

"Nun... Ich denke jetzt müsst ihr wohl euren Weg antreten. Ich hoffe das ihr wiederkehrt und wir euch gebührlich als Helden feiern können... Für uns alle." Meint Alethion und sich verneigend macht er beiseitetretend den Weg zum Portal frei.

Mila Unterbaum

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #6 am: 10.05.2007, 08:30:24 »
"Danke für Eure Unterstützung., antwortet Mila. Dann wendet sie sich der Gruppe zu, Wer von uns geht als erstes durch dieses Portal?" Die Frage legt nahe, dass sie es nicht machen möchte, wenngleich sie das Portal faszinirt anblickt.

Xinanr

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #7 am: 11.05.2007, 09:25:16 »
Xinanr geht um das Tor herum, um es von der anderen Seite zu betrachten. Er tut so, als hätte er Milas Frage nicht gehört.

"Nichts außergewöhnliches zu sehen," sagt er schließlich etwas enttäuscht.

Klingenhagel

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #8 am: 11.05.2007, 20:43:01 »
Nach einem Moment tritt Shassira, die Wildelf. Wortlos, und die anderen nicht ansehend, marschiert sie auf das Portal, an dem Verrick vorbei, und einen Moment später ist sie durch die kurz Wellen schlagende Oberfläche und verschwunden. Einer der rot leuchtenden Rubine erlischt und wird fast so schwarz wie das umgebende Material.

Alethion nickt scheinbar zufrieden und lächelt freundlich.

"Sehr gut. Ihr wollt vielleicht eure Freundin begleiten, wer weiß was dahinter liegt. Ich wünsche euch viel Glück meine Freunde, und möget ihr Erfolg haben."

Ishen:

Das Portal, neben dem du dein etwas verzweifeltes Lager aufgeschlagen hast zeigt seit einigen Minuten seltsame, schemmenhafte Gestalten wie du sie bisher noch nicht gesehen hast. Dann tritt, wie durch einen Vorhang aus Wasser tretend, eine junge Wildelfe hervor, schreitet einige Schritt über den staubigen Boden der Kluft die euch umgibt, dann auf ihre Hände hinab sehend macht sie einen recht verblüfften Ausdruck als wüsste sie nicht ganz was eben geschehen ist.

Ishlen

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #9 am: 11.05.2007, 20:59:59 »
Ishlen ist froh, mal wieder einen Humanoiden zu sehen.
Er ruft freudig: "Hallo! Hier drüben. Ich freue mich, euch zu treffen. Wenn es auch unter diesen seltsamen Umständen passiert."
Ishlen hat nichts mehr zu verlieren, deswegen setzt er alles auf eine Karte und spricht die Elfin an.

Xinanr

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #10 am: 11.05.2007, 21:30:27 »
Xinanr will Shassira nicht allein lassen.

"Nqa, was ist los, kommt ihr?"

Damit geht er durch das Tor.

Klingenhagel

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #11 am: 11.05.2007, 22:48:19 »
Überrascht, und etwas panisch taumelt Shassira zurück, hatte sie doch noch nie einen Zwergen gesehen und schon ziemlich schreckliche Dinge über sie gehört. Sie starrt ihn einfach nur verblüfft an, zwischen dem panischen Weglaufen, dem Angreifen und dem Erwidern der Ansprache schwankend, als dann der Verrick hervor tritt.

Um euch herum ragen steile, zerklüftete Wände empor. Die Sonne strahlt nicht so tief in die kaum 20 Meter breite Schlucht, und so liegt alles in kühlem Schatten. Über euch in dem Teil des Himmels den ihr erkennen könnt ziehen graue Wolken entlang, von Nordosten nach Südwesten. Etwa 30 Meter vor euch macht die Kluft eine Biegung und ihr erkennt nicht, was dahinter liegt.

Der Gestein ist rötlich und gezackt, an ein emporklettern ist nicht zu denken, ihr würdet euch ohne magische Unterstützung die Hände aufreissen noch bevor ihr einen Meter geklettert wäret.

Athrun

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #12 am: 12.05.2007, 15:13:59 »
Athrun schüttlelt leicht den Kopf und geht dann auch durch das Portal.´Als er den Zwerg sieht, ist er ein wenig überrascht.
"Bist du der Überlebende von den Idioten die sich durch das Portal geschlichen haben weil sie Helden sein wollten?
Wie dem auch auch sei, jetzt wirst du uns dabei helfen in diesem Loch hier aufzuräumen.
Gebt ihm die Sachen die wir für ihn mitbekommen haben."

Norick Nefzen

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #13 am: 12.05.2007, 18:17:43 »
Zum Schluß geht dann auch Norick auch durch das Portal.

Also einen, der etwas diplomatischer vorgeht und etwas Heilen bräuchten die auf jeden Fall. Wahrscheinlich muss ich wieder die Scherben aufwischen, die Attrun verursacht hat. Wenn der weiter so provokativ ist, wird die Mission wohl noch um Welten schwerer, als ich sie mir ohnehin ausgemalt habe. Aber das behalte ich lieber für mich, wer weiß wie er darauf reagieren würde, wenn ich ihm das offen sagen würde. Aber der Lohn für diese Mission klingt wahrhaft beträchtlich.

Na ja dann gehe ich halt mal dann mit durch das Portal. Ohne mich wird wohl die Mission auch nichts vernünftiges werden im Ergebnis.

Auf der anderen Seite angekommen merkt Norick wie Shassira ängstlich zurückweicht und Athrun den Zwerg, der vor der Gruppe steht "dumm anmacht" gleich zu Beginn.

Eigentlich klang das ja gar nicht mal so unfreundlich, was der Zwerg erzählte. Und außerdem wäre es nicht schlecht, wenn wir noch jemanden hätte der neben Athrun an der Front steht und die ganzen Wunden abbekommt. Sonst bin am Ende noch ich derjenige, der möglicherweise eine Vielzahl davon erleiden könnte.

Zu dem Zwerg gerichtete, als Norick bei ihm eintrifft:
"Zum Gruße, werter Zwerg! Nun entschuldigt das Verhalten der Elfe, nun ähm... sie hat wahrscheinlich in ihrem Leben noch nicht so viele Zwerge gesehen und war einfach etwas überrascht. Nun und mein Gefährte da drüben wird wahrscheinlich nach der Portalsreise etwas verwirrt sein. So eine Portalreise macht man ja nicht alle Tage. Daher lässt sich auch dessen Tonfall erklären. Nehmt es ihm bitte nicht übel. Es ist keinesfalls *so* hart gemeint, wie es vielleicht im ersten Moment klingen mag. Nun da ich annehme, das Ihr zu den Soldaten gehört, die heimlich durch das Portal schlichen, so lasst Euch gesagt sein, dass wir hier zur Unterstützung von Eurem König geschickt wurden, die Macht zu bekämpfen die Euer Reich bedroht. Nun meine Name ist Norick. Wie ist denn Euer werter Name?"

Ishlen

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #14 am: 12.05.2007, 22:22:29 »
Ishlen war tatsächlich ziemlich verwundert, dass er so plötzlich scharf angefahren wurde.
Doch glücklicherweise waren nicht alle der Personen, die gekommen waren in der gleichen Stimmung. Er sprach ihn an: "Danke, ich war tatsächlich etwas verwirt von der unfreundlichen Ansprache. Ich bin Ishlen. Ach, und übrigens. Der dort." Er deutete auf den Titanen, "Das ist Chimkoo. Tot ist er übrigens auch."
Er machte eine kurze Pause.
"Und wer seid ihr beiden anderen?"

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