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Autor Thema: Kapitel 1: Zwischen den Fronten  (Gelesen 46359 mal)

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Xinanr

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #390 am: 21.11.2007, 08:30:16 »
"Da habt ihr Recht. Ich komme zurück."

Xinanr geht den Weg zurück, bis zu der Tür im Osten.

Klingenhagel

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #391 am: 21.11.2007, 12:38:42 »
Gemeinsam, dicht aneinander gedrängt tretet ihr an die Tür und legt euer Ohr daran, um zu lauschen, nachdem Mila in Sachen Fallen entwarnung gibt. Tatsächlich hört ihr auch etwas, ein beständiges, auf und ab schwellendes Brummen und Summen wie von Mücken, nur mit sicherheit sehr viel lauter wenn es durch die Tür dringt. Die Tür ist nicht abgeschlossen.

Idril Carnesîr

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #392 am: 21.11.2007, 13:38:45 »
"Ich denke mal, meine Neugier ist nicht groß genug, um herauszufinden, was hinter dem Brummen steckt. Oder hat jemand Lust auf Bienenstich? Dann gehe ich vorher mal ein bisschen spazieren."

Idril macht mehrere Schritte von der Tür weg.

Mila Unterbaum

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #393 am: 21.11.2007, 14:26:51 »
"Ja, schauen wir uns lieber mal die andere verbleibende Tür an.", stimmt Mila Idril zu.

Klingenhagel

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #394 am: 22.11.2007, 08:50:23 »
Gemeinsam schleicht ihr durch den Gang zurück und geht um das Eck im Norden. Als ihr zu der Tür in der Ostwand des Ganges kommt, könnt ihr sehen das ein Stück weiter nördlich ein weiterer Gang nach Osten vom Nordgang abzweigt.

Mila untersucht die Tür und findet keine Fallen. Als ihr an der Tür lauscht hört ihr das leise Geräusch von fliessendem Wasser, eigentlich eines der angenehmeren Geräusche in dem Verlies, das euch bisher zu Ohren kam.

Idril Carnesîr

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #395 am: 22.11.2007, 10:05:31 »
Als sie das Wasser hört, hellt sich Idrils Miene deutlich auf. Sofort hat sie das Bild vor dem geistigen Auge, wie sie an einem frischen Gebirgsbach ihren Durst stillt. Dann jedoch fällt ihr auf, dass sie eigentlich gar keinen Durst verspürt. Leicht verwirrt fasst sie sich an den seltsamen Ring, den sie von ihren neuen Gefährten bekommen hatte.

"Lasst uns hier mal reinschauen! Hier scheint es mir nicht so gefährlich zu sein", meint sie nach ein paar Sekunden.

Mila Unterbaum

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #396 am: 22.11.2007, 23:03:08 »
"In Ordnung", bestätigt Mila Idrils Vorschlag und postiert sich sogleich mit ihrer Armbrust ein paar Schritt von der Tür entfernt, sodass sie bei Bedarf sofort schießen kann.

Idril Carnesîr

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #397 am: 22.11.2007, 23:27:10 »
Idril tut es der Diebin gleich und positioniert sich ebenfalls mit gespanntem Bogen seitlich neben der Tür. Gebannt schaut sie auf Athrun, der hoffentlich gleich die Tür öffnet.

Klingenhagel

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #398 am: 23.11.2007, 00:50:48 »
Es fällt euch schwer, euch neben der Tür zu positionieren, da der Gang gerade groß genug für einen von euch ist. Athrun geht vorsichtig an die Tür und stösst sie auf, seine Waffe bereit in den Händen dann hinein springend. Ihr anderen seht hinterher.

Der Raum ist rechteckig wie alle, die ihr in dem Verlies bisher angetroffen habt. In jeder der Ecken steht eine sterinerne Säule, an deren Rand unzählige kleine Wasserbäche hinab rinnen. An ihrem Fuß sind kleine Becken, und scheinbar scheint der Wasserlauf endlos und möglicherweise magisch verursacht zu sein.

Athrun geht einige Schritte in den Raum hinein und wirbelt auf einmal herum, als aus der Ecke des Raumes, hinter einer der Säulen hervor, ein Oger tritt. Noch bevor ihr reagieren könnt stößt er einen markerschütternden Schrei aus und stürmt dann auf Athrun los, ihm einen wuchtigen Schlag mit der riesigen Keule verpassend die den Barbaren schwer taumeln lässt, auch wenn er sich noch auf den Beinen hält.

[Oger führt einen Sturmangriff auf Athrun aus und trifft ihn für 12 Schaden. Bitte würfelt Intiative, es geht im Kampfthread weiter]

Mila Unterbaum

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #399 am: 07.12.2007, 10:17:43 »
"So, der wäre erledigt.", stellt Mila glücklich fest und betritt dann vorsichtig und immer noch mit der Armbrust in der Hand, den Raum, wo sie sich aufmerksam umsieht.

Xinanr

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #400 am: 07.12.2007, 15:46:54 »
Xinanr schaut sich die Verletzten an, danach schaut er sich im Raum um, dann den Oger.

Idril Carnesîr

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #401 am: 08.12.2007, 16:26:22 »
Mit leichter Abscheu blickt Idril auf den unnatürlich verdrehten Kopf Athruns. Sie kannte ihn kaum und fand ihn nicht wirklich sympathisch, aber nun, da er so mausetot vor ihr lag, tat er ihr doch ein wenig leid. Dann wandert ihr Blick hinüber zum gefällten Oger.

"Ich kenne diesen Oger! Er war ein Mitglied der Orktruppe, die mich gefangen hatte. Sie nannten ihn Bragdor oder Bralor, glaube ich."

Sie schaut sich misstrauisch um.

"Ich frage mich, ob von den anderen auch noch jemand am Leben ist."

Klingenhagel

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #402 am: 09.12.2007, 10:46:56 »
Athrun ist ziemlich sehr tot, der Ogerhieb hat ihm den Hals gebrochen als wäre er ein Stück morsches Holz. Auch Ishlen, der unter dem oger begraben liegt antwortet nicht auf eure Rufe, und selbst wenn ihr euch zu viert gegen den Oger stemmt gelingt es euch nicht diesen zu bewegen, sodass ihr wohl auch davon ausgehen müsst dass er für euch verloren ist.

Der Raum macht, abgesehen von den Leichen, einen erstaunlich friedlichen Eindruck. Leise plätschernd rinnt Wasser von den Steinsäulen, die an der Spitze etwas schmaler sind als am Fuß, herab. In einer Ecke erkennt ihr sogar eine alte, zerfetzte Matte wie die Magiewirker unter euch sie von ihren Meditationsübungen her kennen. Offenbar war dies hier mal ein Raum, der zur Meditation diente, aber ihr könnt euch beim Besten willen nicht vorstellen für wen oder was.

Der Raum selbst ist bis auf das klar und rein wirkende Wasser leer. Bei dem Oger findet ihr bis auf seine Keule nur unbedeutenden und zum großen Teil unhygienischen Kram, einige Kupfermünzen, eine dreieckige Goldmünze und eine Fetischhalskette.

Als ihr gerade die Suche abbrechen wollt, fällt euch ein kleiner Ring nahe der Nordwestlichen Säule auf. Es ist einer der Ernährungsringe die euch geschenkt wurden, und so unwahrscheinlich es auch scheinen mag, ist er wohl von Ishlens Finger gerutscht und bis dorthin gerollt.

Mila Unterbaum

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Kapitel 1: Zwischen den Fronten
« Antwort #403 am: 12.12.2007, 16:38:03 »
Mila geht zu dem Ring und hebt ihn auf. "Irgendjemand sollte vielleicht noch Athruns Ring nehmen, die Dinger sind bestimmt sehr wertvoll und könnten uns noch nützlich werden, wenn einer von uns seinen Ring verliert." Dann blickt sie sich noch ein wenig weiter im Raum um und sagt schließlich: "So, wir sollten unseren beiden Gefährten schnell einen würdigen Abschied bereiten und dann weitergehen."

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