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Autor Thema: IC (3): Heiler und Helden  (Gelesen 33581 mal)

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Radumar

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IC (3): Heiler und Helden
« Antwort #270 am: 06.03.2008, 09:03:19 »
Fasinuless hatte sich zum Glück gut erholt. Fasziniert ließ er sich schildern was passiert war und freute sich darauf in die Heimat zurück zu kehren. Natürlich waren die Tage auch angefüllt mit Gesprächen über Seluvia. Wie hatte sie sich so irren können und ihre Dienerin Hacathra auf Irrwege führen? Und wie sollte es mit ihr weiter gehen? Hacathra hatte Elena überzeugen können den Seluviakult doch nicht zu verbieten. Aber damit allein war es nicht getan. Seluvia würde sich mit ihrer Familie von Elfengöttern versöhnen müssen und lernen. Aber das ging weit über Hacatrhas Horizont hinaus, das war eine Sache welche Seluvia selber regeln musste.
Lizk und Helene verbrachten einige sehr schöne Tage in Rangoon. Die junge Elfenpriesterin gönnte sich ein paar Tage zum Ausspannen, allerdings – wie Lizk heraus hören konnte – ein wenig zwangsweise.Offenbar hatte ihre Hohepriesterin sie für eine Woche aus dem Tempel geworfen, damit sie sich erholen konnte. Auch das Thema Heimreise kam auf. Helene war nicht sicher. Ihre Familie gab es nicht mehr, an sich hielt sie nicht mehr viel in Rangoon. Aber eine Weile würde sie noch bleiben, allein schon um ihre Ausbildung zu beenden. Kassandras Sohn wollte sie gerne für diese Zeit mit in seine Heimat nehmen und lud Lizk ein sie zu begleiten.
Nel ließ keinen Zweifel daran dass er Farin begleiten würde egal wohin. Und eigentlich war das auch nicht verwunderlich, immerhin war er ein Geschöpf Rundares und das bedeutete die personifizierte Abenteuer und Reiselust. Vom Wirt war Farin in einen Nebenraum gebracht worden, wo Jotaro dabei war, Essen zu verpacken und auf mehrere Reisetaschen zu verteilen. Er warf Farin einen köstlichen Schinken zu und bedeutete ihm diesen in einen Beutel zu tun, während er selber einige Flaschen sorgfältig unterbrachte.
Es war wieder einmal Abend.Tabor saß vor dem Kamin, ein gutes Bier in der einen Hand, eine Pfeife mit hervorragendem Tabak in der anderen. Ein Geschenk von Orm, der dank Helena überlebt hatte. Helena die nur dank Lizks Zuspruch zu ihrer doch so offensichtlichen Berufung gestanden und dadurch in der kurzen Zeit soviel gutes bewirkt hatte.Tabor konnte nur hoffen dass sein Einfluß auf Fillys Zukunft ebenso gute Auswirkungen haben würde. Zu seinen Füßen lag Sarakaja. Tabor konnte spüren wie gut ihr die Worte von Zaxarus getan hatten. Wo vorher Trauer und Verwirrung herrschten war nun Ruhe und Zufriedenheit. Ihr Entwicklungsprozeß war nicht beendet und der Zwerg konnte nur vermuten wohin die Reise führen würde.
Der Weg ist noch lang für Euch beide. Lang selbst für einen Zwerg. Aber Du wirst es schaffen, da bin ich mir sicher. Zum dritten Mal war Zaxarus unvermittelt aufgetaucht und so wie er da gemütlich in dem anderen Sessel saß, würde er dieses Mal vielleicht nicht ganz so schnell wieder verschwinden.

Navun'Ylahc Vytharia

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IC (3): Heiler und Helden
« Antwort #271 am: 14.03.2008, 18:02:06 »
Farin

Froh, dass Jotaro noch in der Stadt ist, begrüßt er seinen Freund und verstaut den ihm zugeworfenen Schinken sicher im Beutel, wobei er es nur mit Mühe und Not vermeiden kann, dass Nel nicht dazwischenfunkt.
"Na, immer noch hier? Wohin geht's denn diesmal? Ich werde dir sicher nicht erzählen müssen, was vor ein paar Tagen im Tempel passiert ist. Natürlich wirst du bereits Bescheid wissen."

Ein herausforderndes Lächeln aufsetzend, wartet er eine Antwort von Jotaro ab.
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Radumar

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IC (3): Heiler und Helden
« Antwort #272 am: 17.03.2008, 10:38:31 »
Ja, ich hab schon so einiges gehört über das was so im Tempel abgelaufen ist. Fast tut es mir leid dass ich nicht dabei war, aber nur fast. Wir sollten bei Gelegenheit Deine Ausbildung fortsetzen.
Ich werde in den Norden reisen, erst einmal eine kurze Reise und im Sommer dann wohl fürlänger. Du weisst vielleicht, dass es dort ein Bündnis von aggressiven Reichen gibt, die Kuunla und Candelaar feindlich gesinnt sind und wie es scheint einen Angriff planen. Ich habe einem Freund zugesagt dass ich mich dort ein wenig umsehen werde.

Navun'Ylahc Vytharia

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IC (3): Heiler und Helden
« Antwort #273 am: 19.03.2008, 16:59:04 »
Farin

Wir sollten bei Gelegenheit Deine Ausbildung fortsetzen.

Mehrere Augenblicke hallen diese Worte in Farins Gedanken, ehe er schließlich spricht.
"Weißt du, ich hatte vor diese Welt zu verlassen. Ich bin hier nicht zu Hause, aber noch weniger will ich den Rest meines Lebens mit Kuchen und Verwandten verbringen."

Ein erzwungenes Lächeln ziert die Lippen des Halblings, als er an seine Familie denkt. Er will zurück zu seiner Familie, seiner Frau, doch dann würde ein Teil von ihm sterben: Seine Abenteuerlust. Sie ist es, die ihm am Leben erhält, die ihn fröhlich und mit offenen Augen durch die Welt streifen lässt. Wenn er jetzt zurückkehrt, dann würde dieser Teil von ihm vergehen und wirklich glücklich würde er nie wieder werden können. Er würde in die Vergessenen Reiche zurückkehren, doch noch ist die Zeit dafür nicht gekommen, seine Frau und seine Kinder in die Arme zu schließen...

Unfreiwillig hatte Farin seine Augen geschlossen und öffnet sie mit einem unwohlen Gefühl wieder.

"Du... hast nicht zufällig Platz für einen Freund..."
Sanft beißt ihm Nel ins Ohrläppchen.
"... zwei Freunde, die dich bei deinen Reisen gerne begleiten würden...?"
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Radumar

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IC (3): Heiler und Helden
« Antwort #274 am: 21.03.2008, 14:36:55 »
Jotaro schaut seinen jungen Freund grübeln an:
Bist Du sicher ? Du hast ja die Möglichkeit nach Hause zu kommen. Aber was sagt Deine Familie dazu? Willst Du Deinen Lieben vielleicht eine Nachricht zukommen lassen? Ich würde mich sehr über Deine Gesellschaft freuen und Deine Unterstützung würde sicher auch helfen. Aber Deine Familie soll nicht darunter leiden.

Navun'Ylahc Vytharia

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IC (3): Heiler und Helden
« Antwort #275 am: 22.03.2008, 12:10:03 »
Farin

Die Sekunden zerfließen zäh wie Honig, als der Halbling nachdenkt. Immer wieder setzt er zum Sprechen an und verstummt wieder, ehe er schließlich spricht.
"Eine Nachricht, das ist das Mindeste, du hast Recht. Ich weiß, dass sie es verstehen werden, sie haben es schon immer verstanden. Ich kann einfach nicht anders und meine Familie weiß das. Wie kann ich die Nachricht zukommen lassen?
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Radumar

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IC (3): Heiler und Helden
« Antwort #276 am: 25.03.2008, 09:04:55 »
Aus einer seiner unzähligen Taschen zaubert Jotaro einen kleinen Kristall heraus und drückt ihn Farin in die Hand.
Am Besten packst Du in Ruhe und bereitest Dich soweit vor. Morgen früh hole ich Dich dann ab. Den Kristall in die Hand nehmen, Dir den Adressaten vorstellen und wenn der Kristall leuchtet Deine Botschaft sagen. An sich muss man sie nur denken, aber es ist für die meisten einfacher sie laut zu sagen. Morgen gibst du mir dann den Kristall und ich geb ihn einem Freund der dafür sorgt dass die Nachricht ankommt.

Navun'Ylahc Vytharia

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IC (3): Heiler und Helden
« Antwort #277 am: 27.03.2008, 17:38:14 »
Farin

Mit einem unwohlen Gefühl nimmt er den Kristall entgegen. Er scheint seine eigene Lage genau zu symbolisieren. Gedankenverloren antwortet der Halbling:

"Danke, ich werde fertig sein. Bis morgen, ich muss noch ein wenig nachdenken..."

Mit diesem Worten und einem schweren Lächeln verabschiedet er sich und verlässt das Café, ehe er sich auf den Weg zum Gasthaus macht. Dort angekommen huscht er die Treppen zu seinem Zimmer nach oben und lässt sich aufs Bett fallen. Während es sich Nel auf dem Kissen gemütlich macht, schießen Farin unendlich viele Gedanken durch den Kopf.

Ist das wirklich die richtige Entscheidung? Was, wenn seine Familie Hilfe benötigt? Wer weiß, wie lange sie ihn schon verzweifelt suchen?
Langsam und unsicher holt er der kleinen Kristall aus einer Gürteltasche und lässt ihn abwesend in seinen Fingern kreisen. Die einfallenden, blutroten Sonnenstrahlen der Dämmerung werden surreal anmutend von der kantigen Oberfläche des Kristalls reflektiert. Einige Momente noch schließt der kleine Abenteurer die Augen, ehe er sie wieder öffnet, den Kristall nahe an seinen Mund hält und hineinspricht. Doch was sollte er überhaupt sagen? Eine halblingische Begrüßung ist das einzige, was ihm zum Anfang einfällt.

"Noiwin, meine Lieben."
Unsicher fährt er fort.
"Es gibt so viel zu sagen und doch fällt mir so wenig ein. Ich bin nicht auf Toril, mein Schicksal hat mich fortgetrieben aus der Heimat. Ich hoffe, es geht euch gut und die Kinder haben sich in der Zwischenzeit nicht zu viel von meinem Verhalten abgeschaut..."
Ein trauriges, ungesehenes Lächeln umspielt die Lippen des Halblings, als ihm eine kleine Träne die Wange runterkullert.
"Ich werde hier noch ein paar Monate verweilen. Es..."
Die Stimme versagt Farin, als er weitersprechen will. Schluchzend spricht er einige Momente später weiter.
"Ich könnte zurück, doch du, meine liebe Ewaia solltest mich besser kennen. Niemand auf der Welt könnte es verstehen, außer dir, deswegen liebe ich dich so.
Ein Freund hier nimmt mich auf eine Reise mit. Das wird mein letztes Abenteuer, das verspreche ich dir. Das wird das letzte mal sein, dass ich dich alleine lasse. Nie wieder werde ich danach fortgehen. Den Rest meines Lebens will ich dann mit dir und den Kindern verbringen, doch du weißt, dass ich nicht leben könnte, wenn ich nicht ein letztes Mal die Gefahr spüren, das Brennen meines Blutes fühlen oder Unbegreifliches vor Augen sehen könnte. "

Stumm öffnet er einige Male den Mund und schließt ihn wieder, als er zum letzten Mal ansetzt.
"Bitte, verzeih mir, bitte, versteh' mich. Möge euch Olidammara das Warten verkürzen und die Zeit schneller vergehen lassen, ich werde zu euch kommen. Ich liebe euch."

Als er den Kristall neben sich auf das weiche Bett legt, kenn er seine Tränen nicht mehr zurückhalten. Mitfühlend schmiegt sich Nel an seine Wange und kringelt sich ein. Die salzigen Tropfen aus seinen Augen wischend, schließt der Halbling die Augen und schläft nach wenigen Augenblicken ein.

Das erste mal in seinem Leben ohne Abendessen...
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Navun'Ylahc Vytharia

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IC (3): Heiler und Helden
« Antwort #278 am: 02.04.2008, 23:14:42 »
Farin

Lang kann Farin nicht schlafen, die Erinnerungen und Gedanken haben ihn in seine Träume verfolgt. Als er sich nicht mehr im Bett herumwälzen kann, steht er schlaftrunken auf. Nel liegt immer noch eingekringelt neben ihm und scheint die letzten ruhigen Momente zu genießen. Sich soweit fertig machend, beobachtet er noch eine Weile durch ein Fenster das frühe Treiben auf der Straße, ehe er schließlich seinen kleinen Gefährten aufweckt und mit ihm Richtung Frühstück geht.

Jotaro würde sicher genau zur rechten Zeit aufkreuzen...
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