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Autor Thema: Regennasse Strassen  (Gelesen 48325 mal)

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Lara Varell

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Regennasse Strassen
« Antwort #240 am: 06.03.2008, 12:14:18 »
Lara tritt etwas zu Amaara vor und sagt schnell noch leise: "Nach einigem Überlegen, denke ich, dass Ihr durchaus äußerst redegewandt seid und Durchsetzungsvermögen habt. Ich schließe einmal zu den anderen auf. Ihnen könnte dort drin ja etwas ganz gefährliches gegenüberstehen, um so tiefer sie in das Gebäude gehen. Sie brauchen vielleicht eher Unterstützung in dieser Situation."

Daraufhin folgt Lara dem Zwielicht, das von Kaeradfrids Fackel ausgeht, welches sie gerade noch erkennen kann. Lara zieht auch ihre beidhändige Klinge und versucht zu den anderen aufzuschließen. Was ihr auch dann gelingt, als die beiden sich offenbar näher umschauen wollen.

Leise flüstend und um Unauffälligkeit bemüht, flüstert Lara zu den anderen: "Nicht Erschrecken, ich bins nur! Amaara wollte unten bleiben und andere Leute etwas ablenken, die uns in den Rücken fallen könnten oder angenehm für uns werden könnten. Hab mich letztlich dann doch entschloss euch beiden zu folgen. Konntet Ihr bisher etwas Neues herausfinden und habt Ihr eigentlich wieder den Fremden getroffen?"

Kaeradfrid

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Regennasse Strassen
« Antwort #241 am: 06.03.2008, 14:01:39 »
Kaeradfrid ist froh, daß auch Lara zu ihnen gestoßen ist.

"Nein, ich sehe ihn nicht, aber hier ist die Tür nur angelehnt. Vielleicht ist er ja dort drinnen. Wir sollten vorsichtig sein."

Vorsichtig stößt er mit seinem Rapier die Tür auf und schaut zögernd herein.

Ferros

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Regennasse Strassen
« Antwort #242 am: 07.03.2008, 00:38:59 »
Dahinter sieht er einen Mann der sich über einen Tisch beugt. Er ist komplett vermummt und neben ihm liegt ein Mann. Kaeradfrid kann nicht erkennen wer es ist, allerdings kommt er ihm bekannt vor...
Neben dem ersten liegt jedoch ein weiterer Mann und auf diesen passt die Beschreibung von Bareris Fezim, dem Informationenhändler und Lagerhausverwalter.
Jedoch von dem Schein der Fackel aufgeschreckt und von Kaeradfrid eindeutig gesehen, stößt der vermummte Mann ein grunzen aus welches sich verdächtig nach Ork anhört. Er dreht sich ruckartig um und Kaeradfrid kann sehen, dass er dieselben Waffen trägt wie er selbst. Rapiere. Allerdings benutzt dieser sie im Doppelpack.
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sagt der Mann und stürzt auf Kaeradfrid zu. Die Rapiere schon erhoben.
Wenn einer keine Angst hat, hat er keine Phantasie.
- Erich Kästner

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Lara Varell

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Regennasse Strassen
« Antwort #243 am: 07.03.2008, 03:05:09 »
Lara schaut mit scharfem Augenmerk Kaeradfrid hinterher- von dem sie nicht weit enfernt ist. Den Ork, der einfach wie wild auf sie zustürmt und sich gar keine Mühe gibt sich zu verstecken, nimmt sie sehr gut wahr. Etwas eingeschüchtert ist Lara schon von dem plötzlichen Sturm des Orks mit den zwei Rapieren im ersten Augenblick.

Doch beherrscht sagt sie im nächsten Augenblick zu Kaeradfrid: "Da haben wir offensichtlich die Ursache für den Verwesungsgestank gefunden, weil er sich entdeckt fühlt. Ein orkischer Meuchlmörder also!", mit finsterem und entschlossenem Blick schaut Lara den Ork mit ihrer leichten, aber beidhändigen Klinge in den Händen an und macht sich innerlich bereit dem Ork im offenen Nahkampf gegenüberzutreten, wofür sie all ihren Mut nun zusammen nimmt.

Aziz

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Regennasse Strassen
« Antwort #244 am: 07.03.2008, 09:06:23 »
Gwym tritt nach den Worten des Orks sofort neben Kaeradfrid, seine Dolche kampfbereit: "Bleib stehen, Degen runter!" herrscht er den Ork in dessen Sprache wie auch in der Handelssprache an. Sein Körper ist angespannt, jeden Moment bereit, auf eine falsche Bewegung des Räubers zu reagieren. In seinen Augen glüht Hass.

Amaara Firron

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Regennasse Strassen
« Antwort #245 am: 07.03.2008, 22:17:19 »
Lange steht Amaara noch nicht draußen, als sie auch schon Kampfgeräusche von innen vernehmen kann. Anfänglich ist sie noch der Meinung, dass es nun doch zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen ihren Gefährten und dem Fremden gekommen ist, und so stürmt sie so schnell sie kann die Treppe hinauf, um ihnen zur Seite zu stehen.

Ferros

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Regennasse Strassen
« Antwort #246 am: 13.03.2008, 15:29:58 »
Der Kampf verläuft gut für die Ermittler.
Doch bevor der Ork auf Kaeradfrids Aufforderung zur Aufgabe reagieren kann, treffen ihn mehere Gut platzierte Treffer von den anderen und strecken ihn zu Boden. Schnell breitet sich eine große Blutlache unter ihren Füßen aus.
Wenn einer keine Angst hat, hat er keine Phantasie.
- Erich Kästner

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Amaara Firron

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Regennasse Strassen
« Antwort #247 am: 14.03.2008, 07:53:34 »
Ohne den gefallenen Ork eines weiteren Blickes zu würdigen, wendet sich Amaara ab und sieht nach den beiden anderen Personen, über die sich ihr Gegner wenige Sekunden zuvor noch gebeugt hat. Der eine ist zwar leicht als Bareris Fezim zu erkennen, aber trotzdem möchte sie wissen, wer der andere ist. Außerdem versucht sie herauszufinden, ob einer von beiden noch lebt.

Kaeradfrid

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Regennasse Strassen
« Antwort #248 am: 14.03.2008, 09:11:44 »
"Na, das ging ja schon einmal toll los", murmelt Kaeradfrid.

Dann sieht er, daß Lara schwer verwundet ist.

"Kann ich irgendetwas für Dich tun. Ich bin zwar nicht sehr bewandert, Wunden zu versorgen, aber wenn Du meine Hilfe brauchst, versuche ich, was ich tun kann."

Er sieht Amaara, die anderen Leichen untersuchen.

"Hast Du etwas gefunden?"

Schließlich wendet er sich dem Ork zu, um eventuell herauszubekommen, was er hier gemacht hat.

Ferros

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Regennasse Strassen
« Antwort #249 am: 15.03.2008, 02:13:56 »
Der andere Mann entpuppt sich als der "Ermittler" der im 2. Stock euch getroffen hat. Er hat normale Kleidung an, aber darunter ist ein Kettenhemd zu finden. In seinem Rucksack, der direkt neben ihm liegt findet Amaara einen großen Holzschild und verschiedene
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die man auf Reisen braucht. Seine Bewaffnung besteht aus einem Krummsäbel und einem Kukri. Ausweispapiere oder andere Merkmale seiner Herkunft lassen sich allerdings nicht finden.
Wenn einer keine Angst hat, hat er keine Phantasie.
- Erich Kästner

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Amaara Firron

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Regennasse Strassen
« Antwort #250 am: 15.03.2008, 04:43:18 »
Als sie erkennt, dass keinem der beiden mehr zu helfen ist, und wer die andere Leiche ist, wirkt Amaara deutlich enttäuscht. "Er wollte unsere Hilfe nicht. Das hat er nun davon.", stellt sie fest, aber trotz ihrer kühlen Worte kann sie eine Art von Mitleid in ihrer Stimme nicht verbergen.

Endlich reißt sie sich aber zusammen, nimmt rasch die Bandagen aus dem Rucksack des Fremden und eilt damit zu der schwer verletzten Lara. "Ich weiß zwar nicht wirklich etwas über die Kunst der Heilung, aber ihr werdet diese hier nun dringender nötig haben, als ihr früherer Besitzer." Mit diesen Worten überreicht die Elfe der jungen Frau die Heilmittel, die sie bei dem toten gefunden hat.

Aziz

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Regennasse Strassen
« Antwort #251 am: 15.03.2008, 14:26:43 »
Mit einem abfälligen Blick beobachtet der Waldläufer die Versuche der Elfin, Lara zu verbinden. Die war auch noch nie auf sich selbst angewiesen
"Gib schon" knurrt er sie an und verbindet mit erstaunlich sachten Handgriffen die Stich- und Schnittverletzungen der Frau, rutscht dabei jedoch ab und flucht laut vor sich hin.

Lara Varell

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Regennasse Strassen
« Antwort #252 am: 16.03.2008, 16:08:02 »
Doch Lara scheint mit Blut im Gesicht und auf den Haaren noch etwas wie im Rausch zu sein und scheint auch zunächst nicht wirklich auf die anderen zu reagieren, sie sagt nach einigen Augenblicken nur: "Hoffentlich verblutet dieses Drecksschwein elendig, hätte mich fast umgebracht mit seinen dämlichen Rapieren!"

Mit zitrigen Händen merkt sie dann allerdings schon wie die anderen versuchen ihr zu helfen. Sie schnauft tief durch und beißt auf ihre Zähne. Sie will Gwym und Kaeradfrid zeigen, dass auch Frauen mutig sein können und nicht bloß feige Memmen sind. Sie will ihnen zeigen, dass Frauen auch einen hohen Kampfgeist haben können und eine tapfere Natur.

"Danke für Eure Sorge um mich. Ich bin zwar ziemlich mitgenommen von dem Kampf und bräuchte irgendwann demnächst einmal eine Versorgung meiner Wunden, aber das hat vorerst Zeit. Ich werde mich in dieser Nacht noch etwas ausruhen und dabei können wohl auch meine Wunden versorgt werden. Schauen wir uns lieber hier noch einmal etwas um. Was war wohl der Grund für die Ermordungen? Was meint Ihr? Meint Ihr es war ein einfacher Räuber oder gar ein Meuchelmörder? Uns wollte der Typ ja offensichtlicher ermorden, weil wir unliebsame Zeugen gewesen sind..."

Amaara Firron

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Regennasse Strassen
« Antwort #253 am: 17.03.2008, 02:57:08 »
Wenig beeindruckt beobachtet Amaara Gwyms unbeholfene Versuche, sich um Laras Verletzungen zu kümmern. Als dann aber die junge Frau den Zustand ihres eigenen zerschundenen Körpers herunterspielen will, schleicht sich eine gewisse Anerkennung in ihren Blick.

"Unterschätzt die schwere eurer Verletzungen nicht, Lara.", warnt sie sie, "Natürlich habt ihr Recht, es wird sich hier nicht nur um einen einfachen Räuber gehandelt haben. Das Rattenviertel ist zwar ein gefährliches Pflaster, aber es wäre schon ein seltsamer Zufall, dass gerade zu der Zeit, da wir Bareris treffen wollten, er auch noch von zwei anderen Fremden aufgesucht wurde, die bestenfalls zweifelhafte Absichten hatten."

Die Elfe blickt sich leicht gehetzt wirkend um. "Lasst uns noch nach Hinweisen suchen und dann so schnell wie möglich hier verschwinden, damit wir uns um eure Wunden kümmern können, bevor wir noch mehr Besuch bekommen." Mit diesen Worten fängt sie auch schon die Suche an, beginnend mit dem Ork.

Lara Varell

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Regennasse Strassen
« Antwort #254 am: 17.03.2008, 13:14:43 »
Lara nickt Amaara nur kurz zu. Dann beginnt Lara genau wie Amaara die Untersuchung des Tatortes. Lara fängt auch mit dem tot aussehenden Ork. Wichtig für Lara ist es, ob womöglich Hinweise auf die Identiät des Orks, seine Zugehörigkeit zu einer Organisation oder wenigstens Hinweis auf einen Ort, an dem er oft verkehrt gefunden werden können.

Lara schaut sich dann trotz alledem bei der Tatortuntersuchung vorsichtshalber einmal um, ob etwas womöglich weggenommen werden sollte oder ob der Ork schon etwas spezielles in diesem Raum gesucht hat.

Als Letztes wäre für Lara noch wichtig am Tatort herauszufinden, wie der jeweilige Kampfverlauf zwischen dem völlig Unbekannten und dem Ork gewesen ist und ob man daraus irgendwelche Rückschlüsse ziehen kann. Auf den Fremden von vorhin, der seinen Namen zuvor nicht nennen wollte, kommt es Lara primär nicht so sehr an. Gut möglich, dass auch dieser den Ork bei seinen Tätigkeiten einfach nur gestört hat.

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