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Autor Thema: Prolog  (Gelesen 21653 mal)

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East-SL

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Prolog
« am: 14.08.2007, 21:47:28 »
Die ersten wärmeren Sonnenstrahlen des Frühjahrs scheinen auf die Dächer der kleinen Stadt an den Ufern der östlichen Ausläufer der See der fallenden Sterne. Dampfende Nebelschwaden steigen über den Feldern vor den wehrhaften Mauern der Stadt auf. Es verspricht wieder ein ruhiger Tag in Uthmere zu werden.
Die gehetzte Geschäftigkeit, die einige von euch aus anderen Städten der Reiche kennen, ist in Uthmere unbekannt. Die Leute gehen gemächlichen Schrittes durch die Straßen und ihrem Tagwerk nach, wenn man jemanden trifft, den man kennt, bleibt man auch gerne einige Minuten stehen, um den neuesten Klatsch auszutauschen.
Was einem fremden als erstes auffällt, wenn er mit einem Schiff aus dem Westen über das Meer nach Uthmer kommt, ist die Farbenvielfalt der Stadt. Die Menschen tragen bunte Kleidung mit weiten Ärmeln und Beinlingen. Die Fachwerk sind in warmen Farbtönen gehalten und in den Gärten wachsen bunte, duftende Blumen.

Uthmere ist eine Stadt von vielleicht 5.000 Seelen. Dennoch gibt es einiges an Tavernen und Gasthäusern, was vielleicht daran liegt, dass die Stadt den Knotenpunkt von Westen her in das Great Dale bildet. Wer über den Landweg weiter nach Osten über die Talstraße reisen möchte, macht für gewöhnlich hier in Uthemere Station.

Zweimal in der Woche ist in Uthmere Markttag und heute ist es wieder so weit. Vielleicht kann man an einem der Stände ein wohlschmeckendes Frühstück erwerben. Da wären z.B. die köstlichen, frisch gebackenen Salzbrezeln, oder aber ein Teigfladen mit fangfrischem Fisch belegt…

Man wird sehen, was der Tag bringt.

Khondar

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Prolog
« Antwort #1 am: 14.08.2007, 22:12:11 »
Khondar ist beeintruckt von der Farbenvielfalt. In den Festen der Zwerge ist es meist recht Braun, Grau, Schwarz oder feurig Rot. Ob er hier jemand finden kann, der Clangeddins Glauben anehmen würde? Erschöpft und von Hunger geplagt, geht Khondar erst auf den Markt um sich ein bisschen frisches obst und Fleisch zu kaufen. Denn mit leerem Magen ist ein Zwerg ja nur halb so gut in dem was er macht... Auserdem wollte er nicht der erste total abgemagerte Zwerg sein, den seine Sippe hervorgebracht hat....

Robin Bogenreiter

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Prolog
« Antwort #2 am: 15.08.2007, 12:49:15 »
Robin hatte nicht weit entfernt von der Stadt genächtigt. Er packte in den ersten aufbrechenenden Sonnenstrahlen sein Zelt zusammen und machte sich auf den Weg in die Stadt. Die Farbenpracht stach ihm sofort in die Augen. Sein Leben war stets trist gewesen und die Städte, die er bereist hatte, waren nicht anders. Doch vielleicht war das im Großen Tal ja immer so. Er kannte sich hier ja nicht wirklich aus. Er hatte erst vor wenigen Tagen die Grenzen überquert und hatte bis jetzt noch in keiner Stadt Halt gemacht. Er hatte das Zusammen sein mit Anderen so gut es ging gemieden, seit er den Jungen verlassen hatte.
Langsam schlenderte er im Fluß der ruhigen Schritte der Einwohner über den Markt. Der Geruch von Essen stieg ihm in die Nase und obwohl er recht dünn war und man hätte meinen können, dass er sich von Wasser und Moos ernährte, hatte er stets einen regen Appetit. Das war eine seiner verachtenswerten menschlichen Seiten. Er sah sich einige Stände an, an denen man etwas zu essen kaufen konnte. Dann blieb er vor einem Stand mit duftenden Brezeln stehen.
"Chim ritaer Eam lij siln Arbreiliun?", sprach er und wurde sich schnell darüber bewusst, dass man ihn nicht verstehen würde. Dass hier wohl nur die Wenigstens Celestisch verstanden.
"Was wollt Ihr für eine Brezel?", versuchte er es daher etwas leiser, aber in Handelssprache noch einmal.
Wahre Poesie liegt im Antlitz der Seele.

East-SL

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Prolog
« Antwort #3 am: 15.08.2007, 19:50:06 »
"Ein Kupferstück, werter Herr!", antwortet der halbwüchsige Bäckerlehrling, der die Brezeln an diesem Stand verkauft. Als du ihm ein Kupfer in die Hand drückst, schaut er die Münze einen Moment fasziniert an.
"Ihr kommt von weit her was?"

Farlinn Telstaerr

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Prolog
« Antwort #4 am: 15.08.2007, 19:58:06 »
Farlinn verließ im Schutz des Morgengrauens das Schiff, auf dem er - glücklicherweise ohne Komplikationen - die See des Sternenregens überquert hatte. Zum ersten Mal seit Wochen fühlte er nicht mehr den Atem seiner Verfolger im Nacken. Er fühlte sich unbedroht - frei. Und frei, das war er wirklich. Er kramte aus einer seiner Taschen den mittlerweile verdreckten, verknitterten, löchrigen Zettel heraus, den er in der Zentilfeste aus den Dielen einer Taverne genommen hatte. "Tauch unter..." Immer wieder wiederholte er diese Worte in Gedanken, als würde er sich erst jetzt deren Bedeutung bewusst. Der Gnom wusste, dass er nun für eine Weile seiner wahren Profession nicht nachgehen konnte. Ein enttarnter Spion war ein quasi toter Spion, das wusste er, also versuchte er, das Beste aus seiner Situation zu machen. Wenn seine Dienste wieder benötigt würden, so würde man ihn kontaktieren, dessen war er sich sicher. Und bis dahin blieb das schöne Gefühl der Ungezwungenheit. Keine Verpflichtungen. Keine Aufträge. Hier konnte er wieder er selbst sein, musste nicht unter Feinden unter falschem Namen leben. Hier war er sicher vor den Agenten der Feste - oder doch nicht? Farlinn entschied sich, trotzdem wachsam zu bleiben. Man wusste ja nie...

Der Spion erkundete langsam die Stadt, die sich ihm darbot. Uthmere war wie geschaffen für den Beginn eines quasi-neuen Lebens. Nicht allzu groß, nicht zu klein, ein Knotenpunkt wichtiger Handelsstraßen, perfekt um unterzutauchen, wie man es ihm befohlen hatte. Anscheinend war heute Markttag, und so schlenderte er über den mit Buden und Ständen vollgestellten Platz. Aufgrund seiner Größe wurde der Gnom ständig angerempelt, doch das störte ihn nicht. Stattdessen genoss er die Farbenpracht, die sich ihm bot, sog die Gerüche der verschiedenen Stände auf, Blumen, Brezeln, Fisch... Nicht zuletzt lauschte er auch den vielen Gesprächen auf dem Marktplatz. Hier feilschte ein Händler um eine silberne Vase, dort erwarb jemand ein Pfund Orangen - hatte dort nicht gerade jemand sogar Celestisch gesprochen, die Sprache der guten Ebenen? Der Spion beherrschte zwar die Sprache nicht, doch konnte er sie zumindest erkennen, wie er fast jeden anderen Dialekt und jede Sprache identifizieren konnte, die er aufschnappte. Zu schade, dass er nicht einmal einen Bruchteil davon fließend sprach....

Robin Bogenreiter

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Prolog
« Antwort #5 am: 15.08.2007, 20:02:15 »
Robin sah den Bäckerlehrling kurz verwirrt an. Dann nahm er ihm das Kupferstück aus der Hand und betrachtete es lange Zeit. Er hatte sich die Dinger noch nie so genau angesehen. Dann gab er dem Lehrling das Kupferstück zurück.
"Inuas re? Jy livera un Aglerondi.", antwortete er und besah sich die Brezel, die verlockend duftete. Dann biss er hinein. Auf den verwirrten Blick des Lehrlings hin, antwortete er schnell: "Ich komme aus Aglarond."
Er musste sich erst wieder daran gewöhnen, Handelssprache zu sprechen.
Wahre Poesie liegt im Antlitz der Seele.

Ryan D`Theskia

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Prolog
« Antwort #6 am: 15.08.2007, 21:27:52 »
Ryan war endlich wieder an Land. Nachdem Ryan die letzten Monate beziehungsweise wenn man es genau nahm die letzten 2 Jahre auf der See verbracht hatte, kehrte nun endlich wieder ans Land zurück. Kaum einer erkannt, dass er einst ein schmächtiger Elf gewesen war. Nun war er braun gebrannt, und hatte seine Ohren unter dem Kopftuch versteckt, welches ihm sein erster Kapitän geschenkt hatte, für seine Verdienste. Ryan glich eher einem ziemlich dünn aber doch muskulösem menschlichen Matrosen der See.

Ryan schlenderte gemütlich über das Dock, nachdem er seinen Sold eingestrichen hatte, als plötzlich von seinem ehemaligem Boot "Die Königin der See" laute Rufe zu ihm herüber erklangen.
Scheinbar wollte der geizig Kapitän Reda wiedereinmal einem seiner Matrosen seinen Sold kürzen oder ganz streichen. Reda war ein übler Zeitgenosse, der vermutlich schon die ein oder andere Ware außer Landes geschmuggelt hatte. Es stand fest, dass Reda eigentlich jeden Tag jemanden fand mit dem er sich volltrunken in den Haaren hatte oder gar "anders" auseinander setzte.

Nach einem kurzen Augenblick legte sich aber auch wieder der Aufruhr auf dem Boot und Ryan wandte seinen Blick wieder zu der Straße die Richtung Markt führte. Er richtete sich Brustgurt mit den beiden Dolchen, die jedem zeigen sollte, dass man sich mit ihm besser nicht anlegen sollte.

'Endlich bin ich runter von diesem Kahn, solangsam sind mir Redas ewige Sticheleien und Alkoholgelage auf den Geist gegangen, auch wenn man bei ihm gutes Geld machen konnte, dachte Ryan grinsend,Aber vielleicht finde ich ja doch auf dem Land Anhaltspunkte nach denen ich suchen könnte,.......auf der See liegt meine Geschichte wohl nicht..

Nun fiel Ryan auch endlich wieder ein wieso er eigentlich los gezogen war, er wollte sich ein paar frische Früchte auf dem Markt erstehen, welchen ihm der Wirt empfohlen hatte.

East-SL

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Prolog
« Antwort #7 am: 16.08.2007, 11:08:46 »
Der Bäckerlehrling nickt, als wüsste er, wovon Robin spricht, als dieser Algarond erwähnt.
"Oh ja, das habe ich mir gedacht. Ihr seht aus, als würdet aus dem Westen kommen, Herr. Nicht so, wie die Thaymagier... die sich mittlerweile sogar hier breit zu machen versuchen."
Dann unterbricht eine Kundin das Gespräch, indem sie die Aufmerksamkeit des Jungen auf sich zieht.

Erneut hört Farlinn einige Worte in dieser wohlklingenden Sprache, die er schon ganz richtig als die Sprache der guten Ebenen identifiziert hatte. Und nun kann er auch den Sprecher ausmachen. Ein junger Mann offenbar, der sich an einem Backwarenstand eine Brezel gekauft hat und diese nun genüsslich zu verspeisen beginnt. Wie enttäuschend allerdings, dass der Mann so gar nicht engelhaft aussieht.

Der Markt ist nicht so überfüllt, wie Ryan befürchtet hatte, aber dennoch gut besucht. Und wie er gehofft hatte, gibt es auch winige Stände die, zumeist einheimisches, Obst verkaufen: Hauptsächlich Äpfel, Birnen und sogar verlockend rot leuchtende Kirschen.

Robin Bogenreiter

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Prolog
« Antwort #8 am: 16.08.2007, 13:13:04 »
Nachdem Robin sich für den Tag ein wenig gestärkt hatte, schaute er sich nach einem ruhigen Platz um. Hier auf dem Markt konnte er sicher ein kleines Plätzchen finden. In einer Nische, sie musste nicht sehr groß sein. Gemächlich schlenderte er etwas weiter und fand tatsächlich ein kleines Plätzchen. Wenn er schon wieder einmal in einer Stadt war, musste er auch Geld verdienen. Irgendwann wollte er ihn sich kaufen und dazu benötigte er das wertvolle Gold, was die Menschen ebenso überschätzten wie die Elfen und von dem er nicht einmal wusste, dass es eine Prägung hatte.
'Hier denke ich, werde ich etwas mehr Gold verdienen als am Straßenrand, wo kaum eine Karawane vorbei kommt.'
Er ließ seinen Rucksack von den Schultern und zog ein Instrument daraus hervor. Eine Okarina in einem schönen sandfarbenen Ton, der zu seinen Haaren passen mochte. Dann begann er zu spielen und sich rhytmisch dazu zu bewegen.
Wahre Poesie liegt im Antlitz der Seele.

Khondar

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Prolog
« Antwort #9 am: 16.08.2007, 17:53:09 »
Auch Khondar locken die Brezeln. Doch als er an dem Stand angekommen ist, merkt er das er zu klein ist um über die Theke zu schauen. Deshalb ruft er: "Hey Junge! Hier unten! Gib mir bitte eine Brezel. Aber eine Richtig schöne! OK? Wieviel kostet denn eine?"

East-SL

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Prolog
« Antwort #10 am: 16.08.2007, 22:31:20 »
Sofort wendet sich der Bäckerlehrling dir zu.
"Die Brezeln kosten ein Kupferstück, werter... Herr."
Besonders oft scheint er Zwerge nicht zu sehen zu bekommen, denn er mustert dich schon mit einer Spur Neugier im Gesicht. Verlockend hält er dir eine noch warme, köstlich duftende Salsbrezel hin, während du in deiner Geldkatze nach einer passenden Münze stöberst.

Caric

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Prolog
« Antwort #11 am: 16.08.2007, 22:31:25 »
Endlich erreichte er die Stadt. Uthmere, die von den Druiden so verhasst wurde, soweit er Redwicks Ausführungen trauen konnte.
Vor der Schwelle zur Stadt ließ er seinen Riechkolben seine Arbeit tun und nahm die Gerüchte vor der Stadt wahr, dabei schloss er die Augen und setzte auch seinen Hörsinn ein. Menschen, viele Menschen...
Auf seiner Reise nach Uthmere hatte er sich stets von anderen humanoiden Wesen ferngehalten, doch nun? Er musste über einen Schatten springen, der wahrscheinlich größer war als sein Heimat...
'Menschen...komm, Caric. Augen zu und durch.'
Nach alter Glückstradition, wie viele Tymorapriester sie durchführten, überschritt er mit dem rechten Fuß zuerst die Schwelle zu der Stadt. Denn das würde Glück bringen, während der linke Fuß Unheil mit sich bringen würde. Und das beabsichtigte Caric nicht.
Er schritt an den ersten Menschen vor und zuckte beinahe instinktiv zusammen, in der Furcht die alten Schmährufe vernehmen zu müssen.
'Caric, der Schwächliche! Caric, der Tumbe! Caric, der Weinspucker'!, schepperte es durch seine Gedanken, sodass er für einen Moment die Zähne zusammenbiss, da er glaubte diese Schmährufe tatsächlich zu vernehmen.

Nach wenigen Minuten in den ruhigeren Ecken der Stadt, hatte der Druide sich ein wenig akklimatisiert und begann einen Blick auf die Stadt zu werfen. War sie wirklich so steinern, wie es die Druiden behaupteten? War die Stadt eine solche Gefahr für das Tal, in dem es stand und für die Natur außen um die Stadt? Caric schaute sich ein paar Minuten sorgsam um, ehe er dieser Beschäftigung überdrüssig wurde.
'Es wird Zeit den nächsten Schritt zu wagen!', versuchte er sich aufzumuntern. Er musste auf den Marktplatz gehen, wenn er wohl eine Vielzahl von Menschen sehen wollte, außerdem musste er auch den Kontakt suchen und finden, wenn er weiteres über die Stadt und ihre potenzielle Gefahren herausfinden wollte. Er schluckte und rückte seinen hellen Kapuzenumhang zurecht, ehe er sich aufmachte zum Marktplatz.

Caric fand noch ein bisschen Gold, welches Redwick im Wald vergessen hatte und er an seiner statt danach an sich genommen hatte. Caric benötigte normalerweise die Vorzüge des bereits zubereiteten Essen nicht, aber zum einen, würde die Bewohner es wohl nicht gerne sehen, wenn er sich einfach sein Essen innerhalb der Stadtmauern sammelt, zum anderen schien der Brezelverkauf sehr interessant zu sein, da sich dort eine Schlange gebildet hatte. Vielleicht schmeckten sie ja gut und er hatte lange keine menschliche Kost mehr. Außerdem spielte dort auch jemand auf, auch das hatte er lange nicht mehr erlebt. Im Aschwald hatte er manchmal nachts das Flötenspiel eines Pans gehört und genossen, weshalb er auch das Spiel genießen konnte. Doch erstmal galt es sich eine Brezel zu erstehen, weshalb er sich hinter dem Zwergen anstellte und nach ihm fragte.
"Ich will auch eine Brezel!" Caric errötete fast ob seines forschen Auftretens, sein Umgang mit Menschen war etwas...ungeschliffen.
"Alle geistige Berührung gleicht der Berührung eines Zauberstabs. Alles kann zum Zauberwerkzeug werden." - Novalis, Fragmente

"Geschichte ist nichts anderes als die ständige Suche nach dem eigenen Ich." - Maria Ackerfeld-Rheine

Khondar

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Prolog
« Antwort #12 am: 16.08.2007, 22:43:49 »
"So wie du mich anguckst hast du wohl noch nie einen Zwergen gesehen oder? HAHAHA! Dort wo ich herkomme gibt es so viele Menschen wie hier Zwerge! Ich komme vom Großen Gletscher! Kalt ist es dort! Immer nur Schnee wenn man rausgeht! Aber wenn ich mich hier umschaue, dann sehe ich Farben! Hier eine Kupfermünze! Kannst du mir verraten wo man hier gut übernachten kann? Irgendwann geht der Tag zu ende und dann will auch ein Zwerg wie ich ruhen."

Khondar beist in die Brezel hinein.

"Köstlich! Ach so was leckeres habe ich seit wochen nicht mehr gegessen! Gib mir besser noch 2 stück!"

Khondar holt 2 weitere Kupferstücke aus seiner Börse herraus und gibt sie dem Jungen.

Khondar

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Prolog
« Antwort #13 am: 16.08.2007, 22:47:07 »
"HOHO! Da tu'ste gut dran langer! Hab schon lange nicht mehr so wohlschmeckende Backwahren gegessen! Sagt Khondar zu dem Mann der hinter ihn getreten war

Caric

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Prolog
« Antwort #14 am: 16.08.2007, 23:25:00 »
Caric schaute an dem Zwergen hinab und reichte dem Jungen ebenfalls eine der Kupfernen, die er in seiner Tasche aufbewahrte und nahm die Backware an sich.
Caric beäugte den Zwergen einen Augenblick starr und er überlegte dabei, wie viele Zwergen er bisher in seinem Leben kennen gelernt hatte. Ihm fiel nur Torgen ein, deshalb verengten sich die Augenlider des Druiden kurz, dann fiel ihm sein Verhalten allerdings auf und er wurde wieder leicht rot und vergrub dann sein Gebiss in der Brezel.
'Vielleicht ist dieser Zwerg eine Möglichkeit Kontakte zu knüpfen. Nach seinen Worten stammt er auch nicht von hier.'
Er biss nochmal herzhaft in die Brezel und nickte dann dem Zwerg zu, dabei setzte er eine viel freundlichere Miene auf, was ihm allerdings nicht leicht fiel.
"Ja, in der Tat, sehr gut, sehr gut!", sagte er so laut, dass auch der Bäckersjung das mitbekommen musste und versuchte damit seinen forschen und dreisten Wunsch nach einer Brezel zu übertünchen.
"Sagt, Bärtiger. Ich habe gerade zufällig mitbekommen, dass ihr auch nicht von hier seid. Kennt ihr euch schon ein wenig in der Stadt aus? Ich bin nämlich gerade erst angekommen und...es ist noch fremd für mich hier." Mit den letzten Worten versuchte er das Unbehagen, welches eine Stadt ihm bereitete, zwar darzustellen, aber nicht rauszuposaunen. So eine Stadt...er hatte sich zu sehr an die reine Natur gewöhnt. Die ganzen Menschen sorgten für eine deutliche Anspannung bei Caric.
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