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Autor Thema: [Part I] Red Hand of Doom  (Gelesen 50323 mal)

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Sensemann

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[Part I] Red Hand of Doom
« am: 27.08.2007, 22:22:15 »
The Marauder Attack



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[Part I] Red Hand of Doom
« Antwort #1 am: 19.09.2007, 01:56:17 »
Nach mehreren Tagen der Reise zu Pferd durch die weiten Landschaften des Elsirtales war die Gruppe bereit ausgelaugt durch die Hitze und den langen Marsch. Auch die anfängliche Schönheit der Landschaft war inzwischen in ihren Augen der schlichten Monotonie gewichen.
Schon bald nachdem sie die Gegend um Brindol verlassen hatten, wobei die Abenteurer die Stadt umritten, begann die Landschaft wieder verlassener zu werden und auch die vereinzelten Farmen und Bauernhöfe verschwanden nach und nach, das Ackerland wich den ersten Ausläufern der Wälder Eldeens und kurze Zwischenstopps in Terrelton und Nimons Gap waren die einzige Abwechslung, die die kleine Reisegruppe auf ihrem langen Weg erfuhr.

Die Nachmittagssonne brennt unbarmherzig auf die geschunden Körper der Reisenden und ihre Reittiere nieder und es wundert sie kaum noch warum die staubigen Straßen in diesen Tage so menschenleer sind.
Drellin's Ferry muss nur noch wenige Meilen entfernt liegen.
Der Weg erhebt sich in einen kleinen Hügel und führt durch eine staubigen Hain, hinter den Bäumen ist weiter vorne rechts des Weges ein verfallenes Bauernhaus durch die Blätter zu erkennen.

Orte wie diesen hatte die Gruppe heute schon zu Dutzenden durchquert, doch irgendetwas ist hier anders...

Tekhaar reitet einige Meter mürrisch und schweigsam auf dem gehassten Pony vorraus, da er als Späher versucht, die Gruppe vor einem Hinterhalten schützen zu können.
Jedoch die tiefstehende Sonne und die Hitze lässt ihn unachtsam werden und so ist es auch nicht verwunderlich, dass er das metallische Aufblinken in einer Hecke zu spät sieht und seine Gefährten nicht mehr rechtzeitig warnen kann, denn gerade als er laut "Achtung!" ruft, durchbohren ihn und sein tapferes Pony tödliche Pfeile, sodass er leblos zu Boden geht zusammen mit seinem Reittier.

Ein kurzes Aufblitzen im Gebüsch und der tödliche Aufschrei des Goblin ist die späte Warnung, gefolgt vom Sirren eines halben Dutzend Pfeilen, als die nächsten Pfeile den Helden um die Ohren fliegen.
Im Gebüsch sind nun die gedrungenen Gestalten von sechs vollgerüsteten Hobgoblins zu sehen.
Doch die Pfeile haben ihr Ziel nicht verfehlt, denn Narl und sein Reitpferd gehen leblos zu Boden.
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[Part I] Red Hand of Doom
« Antwort #2 am: 20.09.2007, 17:19:51 »
Alles andere als die Aufmerksamkeit in Person, reitet Lilja unbekümmert daher. Selbst wenn die Feinde waffenrasselnd den Abhang heruntergerannt kämen, würde das Mädchen sie als letztes bemerken, und selbst als bereits mehrere Pfeile durch die Luft zischen und zwei der Gefährten niederstrecken, sieht die junge Karrn noch lange nicht deren Ursprung.
Dennoch, ist sie die erste, die zur Tat schreitet - zunächst mit dem Emporheben der Hakenschwertlanze und einem lauten Schrei. Kein Angstschrei ist es, doch ein Schlachtruf. "Euch mach' ich fertig!," ergänzt die Totenbeschwörerin ebenso lautstark. Überraschend leise und sanft flüstert sie ihrem Pferd, das im Begriff steht, sich aufzubäumen, zu: "Ganz ruhig, Rikku, keine Angst!"

Liljas Augen glühen bereits in tiefem, glänzendem Schwarz, und trotz der relativen Windstille flattert die eine oder andere ihrer pechschwarzen, ungewaschenen Haarsträhnen nach hinten. "Blut!," erhebt sie wieder die Stimme, und an ihrer genazen Gestalt tänzeln dunkle Schlieren entlang. Behende schwingt sich die Generalstochter aus dem Sattel und bringt sich in Sekundenschnelle in eine stabile, breitbeinige Vertidigungshaltung, die Guisarme mit beiden Händen umfasst und fast waagerecht vor sich her gehalten. "Komm, Süßer, lass' uns sie zerstückeln!," ruft sie nach ihrem Geliebten, dessen schmerzhaften Sturz sie auch dann erst registriert. "Oh. Hast du dir weh getan?"

Nach einem schweren Sturz versucht sich Rheon wieder zu besinnen und schaut sich um, wer seine Angreifer überhaupt sind. Offenbar handelt es sich um goblinoide Plünderer, die Reisenden auflauern. Als er sieht wie zwei seiner Reisegefährten tot umfallen, macht er sich Gedanken, ob der Rest dieses bunt zusammengewürfelten Haufen diesen Kampf überhaupt schaffen kann. Na ja so eingekessel wie wir sind, müssen wir diesen Kampf wohl bestehen. Wer weiß vielleicht sind weiter vorne auch noch ein paar Banditen im Wald versteckt. Also steht der Drachenmalträger erst einmal auf und geht in eine Verteidigungshaltung. Nur noch vereinzelt erkennt man in seinen Gesichtszügen, dass ihn der Sturz schmerzte und er unangenehm war.

Die Hitze macht Jared sehr zu schaffen und er versucht in den Tagen alles möglich, um sich abzukühlen und verzichtet sogar auf seine Rüstung, was er ein schwerwiegender Fehler sein würde, doch das kann er noch nicht ahnen. Er hängt etwas schlaff auf seinem Pferd und so ist es auch kein Wunder, dass er die Hobgoblins viel zu spät bemerkt und zwei Mitglieder der Reisegruppe Tod sind ehe er auch nur mit der Wimper zucken kann. Doch ehe Jared überhaupt seine Gedanken fassen kann, bäumt sein Pferd sich auf und wirft den völlig erschöpften und überraschten Jared ab, welcher entsprechend hart auf dem Boden aufschlägt.
Doch genau dies ist Auslöser genug, damit Jared wieder in das Kampfmuster verfällt, welches seine Mutter ihm seid seiner frühsten Kindheit eingebläut hat. Er zögert nicht lange und steht wieder auf. Seine Muskeln spannen sich an und seine Sinne schärfen sich, doch da kommen schon die ersten Feinde durch das Gebüsch gestürmt. Er registriert seine Gefährten nur nebenbei und antwortet auf Liljas Frage nicht, da sie hoffentlich sehen wird, dass es ihm gut geht. Trotzdem flucht er noch kurz bevor der Kampf beginnt innerlich, da er sein Pferd entschwinden sieht.
“Wehe ich finde dich nicht wieder, dann werde ich jemanden ein neues Kettenhemd aus dem Rippen schneiden.“
Er konzentriert sich und vernachlässigt im ersten Moment seine Abwehr, da er den Gegner nicht einschätzen kann, macht er einen Ausfallschritt und wirft mit einem Hassschrei dem nächsten Hobgoblin einen versengenden Strahl entgegen.

Der erste Hobgoblin geht trotz Rüstung und Schutz in Form eines Baumes ächzend zu Boden.

Kazra erstarrt, als er hinter sich die Schreie des versterbenden Tekhaar hört, und ist mit keiner Regung mehr dabei, als vor ihm auch Narl fällt. Er ist ein stummer Beobachter des urplötzlichen Schreckens, der nach mehr als einer Woche ereignisloser Reise über ihn bricht. Als auch Rheon und Jared fallen, weckt ihn die geheinisvolle Lilja mit einer Demonstration ihrer Macht - er hat ihr seine zeigen wollen. Und sie kommt ganz von selbst zu ihm, als sein müder Geist das Geschehen begreift. Er hat Tekhaar nicht schützen können, und selbst Narl.
Seine gesamte Masse erbebt und er beugt sich vornüber, die Hände zu Krallen geformt. Aus seinem aufgerissenen Maul stürzt ein Schrei in den Hohlweg, und ein graues Gespenst aus tanzenden Nebeln weicht aus ihm. Es sind all die schlechten Gedanken und Eingebungen, die er über die Tage in sich aufgesaugt hat. Jetzt weichen sie reinigend aus ihm, und schweben in einer flüchtigen Albtraumgestalt zu Aarnai, um sich an die Wandlerin zu haften.
"Narl... Aarnai!", ruft Kazra, und die mächtigste Technik des Geistes, die er beherrscht, gibt der Wandlerin die Kraft, eine Rache auszuüben, die den Läufen der Zeit spottet, für einen einzigen Augenblick.
Da reißt es ihn schon fort, denn sein Bruder wittert die Aussicht auf Blut. Kazra fügt sich in diesen Kampf. Er hat begonnen, und ist nicht aufzuhalten gewesen. Er wird tun.
Mit einem höllischen Satz überwindet der Dinosaurier den Hang zu Tekhaars Todesschützen, und zuerst schmettert diesem Kazras Riesenpranke ins Gesicht, Momente später zerreißen die vorgereckten Klauen des Tieres aus dem Sprung ihm die Brust.

Völlig überrascht durch den wendigen Dinosaurier und seinen Reiter, schafft es der Hobgoblin nur noch aufzuschreien, anstatt seine Deckung hochzunehmen, und geht leblos und schwer blutend zu Boden, wobei der trockene Waldboden sein Staub mit dem Blut der toten Soldaten vermischt.

Aarnai entfährt ein entsetzter Schrei, als Narl zu Boden geht. Augenblicklich beginnt sie zu wandeln. Körperlich verändert sie sich dabei kaum, allerdings verschärfen sich ihre Instinkte und ab jetzt nimmt sie ihre Umwelt anders, intensiver, war. Gleichzeitig fühlt sie sich, als wäre gerade ein Teil ihrer selbst freigebrochen.

All das spielt sich innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde ab und noch bevor Aarnai sich an das neue, und zugleich so vertraute und natürliche, Gefühl gewöhnt hat, haben ihre Augen bereits wahrgenommen was um sie herum passiert. Ihr Gefühl verlangt von ihr, Narls Tod zu rächen und so steigt sogleich von ihrem Pferd am und zieht ihre Battleaxt, fest entschlossen, damit allem und jedem was ihr in die Wege kommt, den Kopf abzuschlagen.

Zwar gehen die ersten Hobgoblin's zu Boden, doch südlicher Richting der alten Handelsstrasse, sowie aus der Ruine des verlassenen Bauernhauses, stürmen die nächsten Feinde, darunter auch ein Höllenhund heran.
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[Part I] Red Hand of Doom
« Antwort #3 am: 22.09.2007, 14:41:59 »
Von überall aus dem Wald und vom Weg pfeifen schwarzgefiederte Pfeile auf die Helden zu, wobei Kazra scheinbar das Hauptziel der plattnäsigen und breitmauligen Humanoiden bzw. Goblinoiden ist und drei Pfeile scherzhaft abbekommt, während die restlichen Helden dank der Gunst von Olladra und Dol Dorn dem spitzen Pfeilen entgehen.

Anscheinend war Olladra jedoch dem Drachenmalträger in mittleren Jahren auch nicht wirklich hilfreich zur Seite gestanden bei seinem ausgeführtem Angriff. Als er zu dem Hobgoblin den Hügel hinaufstürme und arkane Energie in die Klinge seiner Waffe fließen lies, war es zwar eindrucksvoll wieviele Blitze bei seiner Waffe temporär aufzuckten und davon weggingen, doch offenbar aufgrund des schweren Sturzes zuvor, schlägt Rheon d´Orien in einem Anflug von kurzfristiger Unkonzentriertheit voll an dem Hobgoblin vorbei. Womöglich hat aber auch der steile, beschwerliche Aufstieg durch das unwegsame Gelände seinen Teil dazu beigetragen, wer weiß...

Ziemlich erschreckt über die energiegeladene feindliche Klinge lässt der Hobgoblin seinen mächtigen Kompositbogen fallen, um so schnell wie möglich bald sein Schwert zu ziehen und gegen den Mann aus Aundair in den Nahkampf zu gehen.

Entschlossen und mit gefletschten Zähnen  rennt Aarnai dem nächstbesten Hobgoblin entgegen. Sie hat die Battleaxt fest umklammert und aus ihren Augen spricht Wut gegen die, die Narl getötet haben. Allerdings dürfte der Aufstieg doch mehr Energie verbraucht haben als erwartet und so fährt die Axt nur neben dem Hobgoblin nieder ohne jenen auch nur zu streifen.

Knurrend beginnt der Hobgoblin sich auf den Nahkampf durch einen beginnenden Waffenwechsel einzustellen.
Dabei spuckt ein schleimigen Auswurf in Richtung der Wandlerin, um diese zu provozieren.

Kazra begleitet den fallenden Hobgoblin mit einem wüsten Kriegsruf in die Ohnmacht, in dem er all die Verzweiflung über seine Machtlosigkeit herausbringt, mit der er den Schutzbefohlenen nicht hat beistehen können.
Schon schlägt ihm ein Hagel aus Pfeilen in die Seite, und er wirft den Gedanken fort, Aarnai in ihrer Rache beizustehen. Er lenkt Vespaj in die Richtung seiner Schützen, und hebt das Großschwert hinter den Kopf. Behende ist der Dinosaurier aus den unseligen Wäldern heraus, überspringt einen kleinen Ausläufer des Hohlweges und trägt ihn zum Feind.
Er bricht sich die Pfeile aus der Rüstung und kanalisiert seine Schmerzen in einen Angriff hinein, das Schwert wie ein Richtinstrument herabbringend, doch verfehlt es den Anführer des Schützentrupps und bohrt sich nur in die Erde.
Grimmig empfängt Kazra den nachrückenden Brand der Wunden, den er nicht ewig hat zurückhalten können. Sein Blick auf die Goblins ist der des gräßlichen Khyberwesens, und verspricht ihnen unsagbare Pein, wenn sie es wagen, seinen Bruder zu attackieren, statt seiner.

Doch der Hauptmann der Hobgoblins bleibt trotz der Attacke der Orkes unversehrt.
Schlimmer, der Hauptmann zieht seine Klinge, während unzählige weitere Feinde auf den Ork zu laufen.

Nach einem beruhigten Lächeln für Jared, der sich anscheinend beim Sturz nicht verletzt hat, wirbelt Lilja gleich herum, um einen heranfliegenden Pfeil mit der Klinge der Schwertlanze fortzuschleudern. Dann lässt das Mädchen die linke Hand von der Waffe und friemelt irgendeinen kleineren Gegenstand aus dem Gürtel, der den Wappenrock stramm um ihre Taille bindet. Das Ding erweist sich als ein kurzes, mit Schildgravuren versehenes Stäbchen aus dunklem Material, mit einem Kristall - wohl einem Drachensplitter - an einem Ende.
Mit dem Stab tippt sich die Karrn gleich an der linken Schulter an, und der Drachensplitter leuchtet für einen Augenblick auf - mehr passiert jedoch nicht, zumindest nicht, was ein gewöhnliches Auge sehen würde.

Durch den Pfeilhagel, welche zu seinem Glück nicht ihn betrifft, fühlt sich Jared wieder daran erinnert, dass er trotz allem in einer ziemlich exponierten Stellung steht, genauso wie die anderen, aber zu seinem Unglück keine Rüstung trägt. Er murmelt also ein paar Worte in einer fremden Sprache, formt mit seinen Händen eine Kugel und kleine blaue Schiebe scheint sich kurz beim beenden der Worte vor ihm zu bilden und gleich wieder zu verschwinden. Darauf zieht er sein Langschwert und schaut sich um, um die Lage der Gruppe genau einschätzen zu können.
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[Part I] Red Hand of Doom
« Antwort #4 am: 22.09.2007, 21:35:40 »
Für Lilja beginnt der Spaß erst jetzt, denn endlich hat sie eine passende Gelegenheit bekommen, wenigstens einige ihrer Geschwister ihren neuen Freunden, und vor allem Jared, vorzustellen. Mit dem stumpfen Ende der Guisarme zeichnet die Karrn irgendwelche Linien in den Straßenstaub, dann wirft sie den Kopf in den Nacken, hebt die Arme mit Stab und Waffe und vollführt mit denen fließende, kreisende Bewegungen, während sie einen unheimlichen, wenngleich düster schönen Gesang anstimmt.
Von dem Gekrakel auf dem Boden läuft wellenartig ein dünner Riss den Weg entlang, bis er kurz vor Narls leblosem Körper aufhört. Die Erde beginnt an dieser Stelle leicht zu pochen, als schlüge ein gefangenes Herz unweit unter der Oberfläche; Augenblicke später wird das Pochen so intensiv, dass neue Risse entstehen und der Boden sich bei jedem Anschwellen des Bebens etwas aufbäumt. Irgendwann hält die dünne Erdschicht dem Druck nicht mehr stand, und ein skelettierter, mit nur wenigen verfaulten Fleischfetzen behangener Arm reckt sich zum Siberys empor.
Die schaurige Hand greift nur einmal ins Leere, bald langt sie herunter und findet halt auf dem unebenen Boden. Sogleich folgt mit einem Ruck der zweite Arm, dessen Hand sich unverzüglich in den Straßenstaub krallt. Einen Herzschlag später gelingt es den beinahe fleischlosen Armen, ihre Last halb dem Schoss der Erde zu entreißen: ein fetzenbehangenes Skelettgeschöpf, dessen Schädel nur wenige schwarze Haarbüschel zieren und dessen zerschlissenen Gewandungsüberreste auf einen schwarz-silbernen Wappenrock, ähnlich dem Liljas, schließen lassen.
"Xemred, Bruderherz!," freut sich das Mädchen, die unheilige Gestalt ihres verstorbenen Bruders zu sehen - doch mag sie die Beschwörung nicht weiter unterbrechen und fährt mit der Anrufung fort, die bald ein weiteres knöchernes Ding aus dem Boden treibt.
Mit den trockenen Gelenken klappernd, erhebt sich allmählich ein weiteres, jedoch zierlicheres Skellet: mit langen schwarzen Haaren und Fetzen eines violetten, wohl seidenen Kleides.

Jared konzentriert sich vollends auf den Kampf und bekommt im ersten Moment gar nicht mit, was Lilja veranstaltet, aber er sieht durchaus wie Kazra sich mitten in die Anrückenden Feinde manövriert. Jared läuft also los, um ihm zur Hilfe zu kommen, wobei er im vorübergehen, einige Worte murmelt. Worauf sich blaue Energie in seinen Händen sammelt, welche er mit einem Mal als drei blaue Geschosse, welche vor magischer Kraft pulsieren, gegen einen der Hobgolbins wirft. Doch als er sieht wie zwei Skelette sich vor ihm aus dem Boden graben, fragt er sich, was bei Khyber, das wieder für ein Winkelzug ist des Feindes ist, doch dann hört er Liljas freudigen Ausruf. Er wundert sich zwar kurz, sieht aber die Skelette nicht als Feinde und nimmt es vorerst hin, da es wichtigeres gibt und die Schlacht ruft.

Als Kazra hinter der Biegung des Weges, dort, wo er die Gefährten gelassen hat, die Erde sich aufbäumen und brechen hört, fürchtet er um eine fehlgetane Entscheidung. Aber nun, befreit von den entsetzlichsten Ideen des Teufels, kehrt er zurück in den Dienst des Flammengottes Kalok. Er wird diese Entscheidung im Tode nicht wiederrufen, wie es sich für einen Jünger der Flamme ziemt. Seine Front ist gewählt. Und nun, da niemand ihn mehr vernehmen kann, von denen, die mit ihm gesprochen haben, wechselt er vollends in die raue, dunkle Sprache der Heimat.
"Ich kann dich nicht mit mir nehmen, Vespaj", entschuldigt er sich bei seinem Bruder und bricht den geschlossenen Bund.
Im geheimen Einverständnis legt der Saurier den Kopf seitlich und trifft die Augen Kazras, die eigenen nicht mehr gierig, und verlässt den Kampfplatz. Als Kazra sich wirbelnd aus dem Sattel stürzt, schlingen sich goldene Feuer an seinem Großschwert entlang, um den gewählten Feind, den Anführer der Bogenschützen, zu packen. Kazra kommt jedoch auf dem Boden auf, ohne ihn auch nur gestreift zu haben, und das Feuer erlischt.
Den Sturz fängt er ab, indem er das Schwert einen Menschenfuß tief ins Grasland stößt. Von dort führt er es weiter in einem Bogen um sich, und schafft einen Ring um sich herum. Mit einem Knie am Boden, erhebt er die Waffe wieder gegen den Gegner und spricht in der Sprache seiner Wahl - niemand außer er selbst wird sich in diesem Moment verstehen können egal, was.
"Ein Diener der bindenden Flamme weicht vor keinem Gott. Ich darf diese Grenze erst wieder übertreten, wenn mein oder euer aller Herzen stumm geworden sind, oder aber eure euch in Feigheit fliehen schicken. Ich binde mich an diesen Ort, und euch desgleichen, wenn ihr nicht geht."
Kazra begibt sich in eine mächtige Verteidigungshaltung, um seinen Platz zu halten - die anderen tun es weiter oben, an der Straße.

Die blutige Schlacht kommt nun langsam ins Rollen.
Während Kazra sich in einen schmerzhaften und verbitterten Kampf mit dem Hauptmann verwickelt, wobei er sich von den feindlichen Bogenschützen eine weiteren Pfeil außerdem fängt und die Klinge des Hauptmann kostet, richtet Rheon d´Orien mit seiner mächtigen Klinge den Hobgoblin vor sich, obwohl dieser mit seinem schnell gezogenen Schwert nach dem Drachenmalträger mit voller Wucht schlägt.
Doch Rheon d´Orien enthauptet ihn und gönnt sich damit einer Regen aus Blut, während der Feind vor ihm wie ein nasser Sack zu Boden geht.
Etliche Pfeile jagen in Richtung Jared währenddessen, wobei einige Hobgoblins lieber schon ihre Schwerter ziehen, doch der Hexenmeister weicht gekonnt aus und trifft einen der Feinde schwer, jedoch nicht tödlich.
Anders läuft es für Aarnai, welche nicht nur angegriffen, sondern auch erfolgreich mit Pfeil und Bogen beschossen wird.
Da erblickt Kazra zwei Höllenhunde und zwei weitere Hobgoblins, wobei der eine mit seinen beiden Schwertern in Richtung des Orkes zeigt und in schlechter Handelssprache bzw. Khorvair diesen anspricht:
"Wir sind die Rote Hand des Schmerzes, des Schreckens, der Pain und des Todes.
Wir kennen nicht das Gefühl der Niederlage!
Du da! Komm rüber! Bist Du es wert gegen mich zu kämpfen!"

Währenddessen brüllt der Hintermann, welcher scheinbar ein Priester ist:
"Auf ihr Hunde! Tötet sie, bevor Euer Blut auf den Boden tropft!"

Nachdem Rheon d´Orien den Gegner vor sich in einem Blutregen besiegt hat, zieht er weiter zu dem nächsten Feind auf seiner Seite dieses Waldes. Als er bei dem nächsten Hobgoblin ruft er Aarnai, die auch in der nähe steht zu: "Bitte schaut nach denjenigen näher an der Frontlinie, ob Ihr denen Beistand leisten könnt, Aarnai. Ich werde hier schon alleine klar kommen." Dann macht sich  Rheon d´Orien bereit jeden Moment auf den nächsten Hobgoblin einzuschlagen mit seinem Zweihänder.

Widerwillig nimmt Aarnai Rheons Anweisung auf. Sie hasst es, wenn ihr jemand sagt was zu tun ist und gerade bei Kämpfen vertraut sie lieber auf ihre eigenen Instinkte. Doch jetzt war keine Zeit für Diskussionen und womöglich war Rheons Vorschlag gar nicht allzu dumm. Schnell blickt sie sich also um und rennt dann zum nächstbesten Hobgoblin. Kräftig und Präzise lässt sie ihre Axt dann auf jenen niedersausen.

Doch der Feind bleibt leicht verletzt auf den Beinen.
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« Antwort #5 am: 24.09.2007, 23:52:19 »
Kazra's Situation spitzt sich immer mehr zu, denn immer mehr Feinde umstellen ihn und nehmen ihn damit in die Zange.
Jedoch schafft es der Ork dem scheinbar endlosen Angriffen gekonnt auszuweichen.
Jared dagegen fängt sich einen Pfeil, während Lilja zwei Pfeilen, welche auf sie gerichtet sind, ausweichen kann.
Rheon kann der rostigen Klinge des Goblinartigen ausweichen, während er und die restlichen Helden mit anschauen muss, wie nicht nur zwei Höllenhunde, sondern auch ein neuer herbeigerufener feuerspuckender Hund, welcher aufjault wie ein Wolf, sich langsam nähern.
Aarnai bekommt währenddessen die schnell gezogene Klinge des zähnefletschenden Hobgoblins vor ihr zu spüren.

Entschlossen ließ Aarnai ihre Axt ein weiteres Mal auf den Hobgoblin niedersausen. Sie weiß, dass sie diesen Zweikampf schnell gewinnen muss um Kazra zu Hilfe zu eilen. Um so aggressiver macht es sie, dass sie nicht trifft und wieder wertvolle Sekunden verloren hat. Doch es gelingt Aarnai ruhig zu bleiben und sich nicht durch irgendwelche Gefühle vom Kampf ablenken zu lassen. Sie bemüht sich, ihre Konzentration wieder zu gewinnen, um beim nächsten Mal zu treffen.

Noch bevor sie die schauerliche Reziattion abschließt, schwingt Lilja ihre Hakenschwertlanze hin und her und schleudert damit zwei weitere gegen sie gerichtete Pfeile beiseite. Als der Blick ihrer finster glühenden Augen sich klärt und auf das Geschehen fokussiert, sieht das Mädchen, wie ihrer gerufenen Verwandten sich allmählich aus der Erde erhoben haben. Erde und Fetzen aus Haut und Stoff bröckeln und rieseln von den vermoderten Gestalten herab.
"Xemred! Kifanah!," ruft die junge Karrn beinahe glückselig und winkt mit dem kleinen Zauberstab den Skeletten zu. Diese wenden sich langsam und knirschend in ihre Richtung um, die Augenhöhlen mit leichtem, grünlichem Glimmen ausgekleidet. Fast sieht es aus, als würden die fleischlosen Kiefer die schmuddelige Generalstochter anlächeln - und diese lächelt strahlend zurück. "Lange nicht gesehen! Schade, dass ihr bald gehen müsst! Guckt mal, das ist Jared, mein Liebster!," schreit Lilja, die andere Prioritäten hat als andere Teilnehmer der Schlacht. Die Knochengeschöpfe wenden sich nun beide dem jungen Breländer zu und betrachtet ihn einen langen, schwer wiegenden Herzschlag lang, als würden sie die Wahl ihrer jüngeren Schwester überprüfen.
Das Mädchen strahlt indessen weiterhin über beide Ohren - bis sich ein Pfeil in Jareds Schulter bohrt. Sofort wird sie wütend, schiebt den Zauberstab zurück in den Gürtel und ruft Xemred und Kifanah zu, mit der Guisarme nach vorne deutend: "Hey! Macht die da drüben bitte nieder!" Dann formt die die linke Hand zu einer Kralle, zischt irgendwas und streckt den Arm soweit sie nur kann aus - und die Hand, nein, nur ein durchsichtiges Ebenbild der Hand - fährt daraus hervor. Ein Zucken durchläuft die schlanke Gestalt Liljas, doch daraufhin schaut sie nicht minder blutrünstig. "Zeit für rollende Köpfe, ihr kleinen Verlierer! Ha ha ha!"

Noch ein weiteres Mal holt der Drachenmalträger schwungvoll nach dem Hobgoblin vor sich aus. Er hofft, dass Aarnai sobald es geht Kazra zur Hilfe eilen kann. Denn vor lauter Gegner, die ihn eingekesselt haben, kann man ihn kaum mehr sehen und ein weiteres Mitglied dieser Reise-Expedition zu verlieren, würde dem "Reiseführer" des Hauses Orien gar nicht so gut gefallen. War es doch er, der diese Reiseroute vorschlug. Falls der Hobgoblin von dem wuchtigen Treffer schon tot umfallen würde, würde Rheon d´Orien zum nächsten Hobgoblin stürmen, damit man sich endlich auf die eigentliche untere Front konzentrieren konnte.

Zwar schlägt Rheon d'Orien den Hobgoblin vor sich nieder, jedoch begrüßt der nächste grimmige Feind ihm, indem er seiner Klinge in den Drachenmalträger bohrt.
Währenddessen lassen die drei Höllenhunde ihre Feuerodem auf die beiden herbeigerufenen Skelette herabregnen, was die Skelette zurück nach Dolurrh schickt.

In den Flammenwellen verglühen die Fetzen und Knochen der Skelette zu schwarzer Asche, die von dem heißen Atem der Höllenhunde getragen, in der Luft verweht und sich auf Narls toten Körper sowie auf Jareds lebenden legt.
"So war das nicht gedacht!," protestiert Lilja im Hintergrund und stampft wütend mit dem stumpfen Ende der Guisarme gegen den Boden, den Mund schmollend verzogen.

Erwartungsvoll verfolgt Kazra den Aufstieg der beiden Skelette aus Dolurrhs Tiefen. Wenn das die Boten sind, können sie Jared nicht schaden, der zu ihnen eilt. Zu schnell aber, um ihre Absichten zu erkennen, sieht er sie von zwei teufelsfratzigen Hunden wieder abberufen, und kehrt zurück zu der Herausforderung, die an ihn gegangen ist.
Den Schwertrhythmus des Seargenten abgeschätzt, wendet er sich ruhig von ihm ab und greift mit einer Hand nach dem neuen Feind.
"Du musst es herausfinden", ruft er dem Großmäuligen zu. Abermals ruft er die Kräfte aus dem Untergrund an, und lässt den neuen Stau an finsterer Emotion manifest werden, der sich an dem Kampf genährt hat. Mit keinem Verbündeten mehr in Reichweite, greift das Zorngespenst nach dem Hobgoblin und zieht ihn zu Kazra in ein Duell jenseits der Zeit.
Kazra erwartet den Ansturm, schwingt das Schwert weit um sich und lenkt es im letzten Augenblick vor den Füßen des Goblins in den Boden, um sich daran zu einem Sprung zu stützen und dem Ankommenden in einem Hochwallen seiner Masse mit dem rechten Knie das Gesicht zu zerschmettern.

Doch der Hobgoblin namens Uth-lar heult noch nicht einmal auf, als er den Treffer fängt, sondern bleibt weiter in Kampfhaltung stehen.

Als ihn die Skelette kurz anstarren wird ihm etwas mulmig und er ist schon fast versucht zu zu schlagen, als sie endlich weiter auf die Feinde zu trotten und prompt von den Höllenhunden zu Asche verbrannt werden. "Das war es wohl mit dieser Unterstützung, viel hat es ja nicht getaugt. Dann eilt er weiter den Weg entlang, um Kazra zu unterstützen und schleudert einen weiteren versengenden Strahl gegen einen der Hobgolbins.

Doch der Strahl geht etliche Meter am Hobgoblin vorbei und trifft einem Baum, welcher anfängt rauchend zu brennen.
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« Antwort #6 am: 25.09.2007, 18:04:11 »
Uth-lar faucht auf Goblinisch dem Priester namens Zarr und dem Hauptmann der Fusstruppen entgegen, woraufhin der Priester unsichtbar wird und die restlichen Fusstruppen nun endgültig ihre Klingen ziehen, während der Rest in Verteidigungsposition vorerst geht, während die Höllenhunde langsam vorrücken.
Doch dann greifen die Feinde an, wobei Rheon ausweichen kann, aber Kazra die riesige Klinge der Hauptmannes und eines der beiden Kurzschwerter des Schwertmeister namens Uth-lar zu spüren bekommt.

Obwohl Kazra noch Aufschub erhält, bevor die Schmerzen eintreffen, sieht er seinen Körper schwächer werden. Das linke Bein Bein knickt ihm ein, mit zwei Schwertern darin, und seine Sicht wird so schwach, dass sie vergisst, ihm einen der Goblins zu zeigen. So nützen ihm die Mordblicke des Teufelsherren nichts mehr, schließt er, und beginnt eine Anrufung der Flamme. Seine Gedanken hüllen den Zweihänder in warme, zuckende Feuerschlangen aus Gold.
Nach dem Anblick von Jared in der Asche der Totenkrieger - Sind die anderen gefallen? -, kehrt er zurück in den Zweikampf, den er begonnen hat. Eine zweite Gedankenwelle vermehrt die goldenen Schlangen, und sie hüllen das Schwert vollends und lodernd ein.
Als er es mit einem Todesruf aus dem Boden zieht und dem Herausforderer die Brust in einem Aufwärtsbogen zerschneidet, fliehen die Schlangen das Schwert und stürzen in schwärmendem Flug zu Jared herüber, den Pfeil in dessen Wunde umschließend und verzehrend, zur gleichen Zeit ihm auch die Wunde selbst schließend. Nacheinander legen sie sich hinein und werden eins mit seinem Fleisch, bis ihre Wärme fort ist und Jareds Arm so heil wie zuvor.
Kazra brüllt ihm seinen Namen zu, und er solle doch besser Acht geben, lachend.

Ein weiteres Mal holt Rheon d´Orien mit einem große Schwung seines Zweihänders nach dem Hobgoblin aus, während er sieht wie ein paar Höllenhunde bedrohlich nach vorne rücken.

Schwer angeschlagen seufzt der Schwertmeister der Hobgoblins auf, als der Ork ihn hart erwischt mit seiner Klinge.
Doch die Zeit spielt gegen den Ork, solange die Feinden nicht fallen würden.
Rheon verfehlt währenddessen scheinbar seinen Feind vor ihm leider haarscharf.

Erneut holt Aarnai zu einem kräftigen Schlag aus, doch die Axt fährt nur neben dem Hobgoblin in den Boden und hackt einen kleinen Krater in den Boden. Sie ärgert sich, dass sie zu zweit nicht schneller fertig werden, schließlich ist der Hobgoblin nichts im Vergleich zu dem, was noch auf sie wartet. Doch Aarnai gibt nicht auf und kämpft entschlossen weiter.

Doch nun wird klar, warum der Hobgoblin seit Rheon's Schlag so verändert wirkt, denn in diesem Moment fällt er leblos zu Boden.
Scheinbar hat der Mann aus Aundair ihn doch getroffen gehabt.
Nur die Götter wissen, warum er sich bis eben noch auf den Beinen halten konnte.

Immer mehr Hobgoblinkrieger umstellen währenddessen den armen Kazra.

Just in diesem Moment normalisieren sich die wilden Instinkte der Wandlerin wieder.

Über einen so beiläufigen Umgang mit ihren Geschwistern ärgert sich Lilja über Maßen. Wütend schüttelt sie eine zur Faust geballte Hand, und brüllt den höllischen Hunden entgegen: "Das habt ihr nur einmal gewagt, Köter! Zieht Leine oder ich esse euch von innen auf!"
In der Stimme des Mädchens schwingt dabei eine unheimliche Note mit, ein Echo, das ins Mark fährt und Blut in den Adern gefrieren lässt. Die Augen der blutjungen Totenbeschwörerin leuchten beinahe schwarz, auch wenn es unmöglich scheinen mag.
"Niemand, niemand geht so mit meiner Familie um, ihr ungehobeltes Pack!," zischt sie, gebeugt den Abhang hinauf stampfend.

Jaulend sucht daraufhin Deine eine Höllenhund das Weite, während der zweite Höllenhund geschockt und zur Salzsäule erstart stehen bleibt.
Doch der dritte Höllenhund springt nach vorne auf Jared zu und beißt sich im Drachenmalträger fest seinem feurigen Biss fest.
Kurz darauf löst die Bestie wieder den Biss und schluckt genüßlich das Stück Fleisch des Hexenmeisters hinunter.

Jared ist erstaunt über die Magie, welche ihn überflutet und seinen Wunde in kürzester Zeit wieder heilt, doch er hört Kazras Lachen und denkt sich. "Er muss wahnsinnig sein, immerhin sollte er lieber acht geben, denn es sieht gar nicht gut aus.", doch er befasst sich nur kurz mit diesem Gedanken, da der Kampf zählt und so geht einige Schritte, um eine klare Linie zwischen sich und sein nächstes Opfer zu bringen und schreit ihm "Mal schauen wie du damit zu rechts kommst." entgegen. Er sammelt seine Magie und schleudert dem Hobgoblin einen weiteren versengenden Strahl entgegen.

Doch der Hobgoblin weicht aus und entgeht somit dem tödlichen Zauber.
Mit einer obzönen Geste provoziert er daraufhin siegessicher den Breländer.
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[Part I] Red Hand of Doom
« Antwort #7 am: 26.09.2007, 02:44:59 »
Kazra hat sich definitiv zu viel vorgenommen, denn chancenlos gegen die Übermacht an Feinden wird der Ork mit tödlichen Wunden geschmückt.

Zufrieden über die Wirkung ihrer Hexerei grinsend, will Lilja sogleich zur nächsten Tat schreiten - in diesem Moment wird Jared von dem Feuerodem des hintersten Höllenhundes getroffen. "Und meinen Süßen sollst du auch in Ruhe lassen, Drecksvieh!," schreit das Mädchen erzürnt das Geschöpf an, rammt das stumpfe Ende ihrer Schwertlanze beinahe einen Fuß tief in den Boden und rutscht dabei mit den Händen am Schaft etwas herunter, wodurch ihre Füße etwas auseinander fahren und sie die Knie leicht anwinkelt.
Wieder läuft wellengleich ein Riss über die Straße, und als die Bewegung neben Narls Leiche aufhört, wölbt die Erde sich auf und platzt wie eine Eiterbeule, um einen sich nach dem Siberys reckendes skelettiertes Geschöpf freizugeben - mit dem breiten Kreuz eines Bären und dem Schnabel einer Eule. Knarzend und ächzend steigt die erdverschmierte Gestalt aus dem Boden hervor, angestachelt vom düsteren Angesang der jungen Karrn und ihren triumphierenden Rufen: "Bely! Komm' herauf und hilf' mir!"
Selbst im Tode findet die für den Krieg abgerichtete Bestie, die einst der Knochenlöwen-Legion gehörte, keinen Frieden.

Ein Portal nach Dolurrh öffnet sich neben Jared und wird jede Sekunde einen Bewohner der Ebene der Toten ausspucken.

Jared bemerkt wie neben sich ein totes Geschöpft versucht aus der Erde zu kommen und ihm wird kurz mulmig, doch schon im selben Moment sieht er wie Kazra von der Übermacht überwältigt wird und er schreit seine Frustration heraus. "Ihr verdammten Hobgoblins, möge euch der Raffer holen und wenn ich euch eigenhändig nach Dolurrh schleife, ihr werdet heute noch sterben." Die Geste des Hobgoblins scheint seine Wut noch zu steigern, aber leider standen die Höllenhunde in seinem Weg und Jared erkennt durchaus wie schlecht seine Chance stehen, aber er hofft, dass das neue Wesen länger durchhalten würde als die letzten Beiden, auch wenn eine Schlacht gänzlich ohne sie Jared doch lieber wäre. Doch er macht einen gekonnten Ausfallschritt und schleudert dem Höllenhunde, welche ihn verletzt hat, mit einigen Worten und Gesten ein blaues Energiegeschoss entgegen.

Als Kazra die beiden Schwerter des Herausforderers abermals im Körper erkennt, sackt er darüber zusammen, obwohl er sie nicht spürt, und sein eigenes sinkt ihm ins Gras.
In der Ferne singen die Toten grässlich schief und steigen aus der Erde, und er weiß, dass er bald diesen Weg rückwärtig beschreiten muss.
Gefangen in den Feindschwertern hat er noch Atem für einen Stoß, nur nicht die Möglichkeit, gefangen in seiner eigenen Begrenzung. Bis er bemerkt, siehe da, dass er schon den Klang des Atems nicht mehr in sich hat.
An der Grenze zum Ende tritt er über sie, dass die Schwerter noch tiefer in ihn einsinken, aber er die Arme ausbreiten kann, sie um den Hobgoblin schließen und ihn in eine todbringende Umarmung ziehen, bevor er ihn die Sinne verlassen.
"Du kommst mit", sagt er in die Schwärze, und lacht noch immer.

Rheon d´Orien schaut auf das Schlachtfeld und sieht es langsam auseinanderbrechen. Auch sieht er eine Übermacht von Feinden bei Kazra, die als nächstes auf die Position der anderen Reisenden zustürmen wird. Aber noch hat der Drachenmalträger, dass mit viel Glück und Mut der Kampf noch zu gewinnen sein könnte. Angeschlagen ist er zwar, aber noch längst nicht tot. Noch scheinen die anderen um sich herum auch noch recht gut auf den Beinen zu sein. Mit letzter Kraft geht der Drachenmalträger nach vorne, um sich den Hunden, die wohl der Khyber selbst ausgespuckt haben muss, zu stellen im Nahkampf. Aber zunächst einmal begibt er sich in eine gute Verteidigungsposition, bevor seine nächste Attack startet.

Kazra geht nun endgültig zu Boden, doch nicht der Schwertmeister, dessen Wunden sich wie von Geisterhand teilweise schliessen kurz bevor der Ork seine tödliche Umarmung am Hobgoblin vollzieht.
Der Höllenhund vor Jared wirkt durch dessen Angriff leicht genommen und verfehlt den Mann aus Sharn mit seiner zweiten Bissattacke.
Auch der zweite Höllenhund fängt sich langsam wieder, während er andere Höllenhund schon nicht mehr zu sehen ist.
Auch ein einfacher Hobgoblinkrieger kommt er Karrn zu Nahe und nimmt daraufhin die Beine in die Hand.

Aarnai seufzt erleichtert auf, als der Hobgoblin nun doch zu Boden geht. Dann beschließt sie, ihren Gefährten moralischen Beistand zu spenden. "Balinor stehe euch bei!", ruft sie mit fester Stimme. Dann bewegt sie sich ein wenig an der Böschung entlang um das Kampfgeschehen wieder besser überblicken zu können.
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[Part I] Red Hand of Doom
« Antwort #8 am: 27.09.2007, 16:49:42 »
Als das mächtige Skelett eines Eulenbär's erscheint, zögern einige Hobgoblin's mit dem weiteren Ansturm auf die Helden.
Doch die Führer bringen die wieder unter Kontrolle und treiben ihren Trupp vereint einige Meter nach vorne Richtung Norden an.
Während die vorderen Kämpfer in Verteidigungshatung gehen, stecken die hinteren Soldaten ihre Schwert weg, um anschließend wieder auf Fernkampf gehen zu können.
Von dem einen Höllenhund und dem einem Hobgoblin-Rekruten fehlt weiterhin jede Spur.
Genauso wie vom unsichtbaren Priester namens Zarr, welcher sich bestimmt um das Skelett kümmern wird.

Endlich hat sich der beinahe fleischlose Überrest von Bely der Kriegsbestie vollends aufgerichtet; der Schlund nach Dolurrh unter seinen Füßen hat sich mit frischen Erdbrocken gefüllt, und das Skelett erhebt die mächtigen Klauen und versucht, einen brüllenden Laut von sich zu geben. Mehr als ein Knirschen gelingt ihm nicht, doch Lilja hat ihn auch nicht des Gesangs wegen gerufen: "Schlachten! Beißen! Zerfetzen!," spornt das Mädchen das untote Geschöpf an, das keinen Augenblick lang zögert, die Knochenpranken auf den Höllenhund vor ihm niederfahren zu lassen.

Die freche Totenbeschwörerin schnippt indessen in die Luft, in Richtung des Hobgoblinschützen im Gestrüpp, und die heraufbeschworene geisterhafte Hand macht die Bewegung exakt nach - nur direkt an der Stirn des plattnäsigen Wesens. Schwarze Funken sprühen hervor, als ein grabeskalter Schauer den Goblinoiden durchzuckt. Die Karrn hüpft indessen den Abhang hoch und schlüpft unter die Baumkronen.

Als Rheon d´Orien das fordere Schlachtfeld so ansah, kam ihn eine Idee in welcher Position er die beiden Feinde vor sich am besten angreifen konnte. Schnell nahm er auch diese ein.

Jared verzieht das Gesicht bei dem Biss des Hundes und scheint kurz einzuknicken, doch der erfahrene Breländer ist schnell wieder auf den Beinen, um es dem Höllenhund heim zu zahlen. "Warum muss ich auch meine Rüstung ablegen, verdammte Dreihornscheiße, aber ich muss wohl das beste draus machen. Also konzentriere dich Jared und denke an deine Ausbildung" Jared fokussiert sich auf den Höllenhund vor sich und zielt mit kurzen, schnellen Hieben auf das Ungetüm, um seine Abwehr nicht zu vernachlässigen."[/i]

Der herbeigezauberte Höllenhund löst sich kritisch verwundet auf.

Nach diesem Sieg zieht sich Jared etwas weiter in den Wald zurück, um ein schwereres Ziel für die Fernkämpfer abzugeben und die Feinde auf ihn zu kommen zu lassen.

Der letzte Höllenhund richtet währenddessen sein Feuerodem gegen das machätige Skelett, während der fliehende Hobgoblin endgültig von der Bildfläche verschwindet und leicht verletzt das Weite sucht.

Aarnai zieht sich ein kleines Stück in den Wald zurück um vor Fernkampfangriffen geschützt zu sein. Sie ist verletzt und wird Nahkämpfe in nächster Zeit daher eher vermeiden. Aus diesem Grund lässt Aarnai ihre Axt fallen - lieber würde sie sie einstecken, doch diese Zeit glaubt sie nicht zu haben - und zieht stattdessen ihre Armbrust.
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[Part I] Red Hand of Doom
« Antwort #9 am: 02.10.2007, 23:37:31 »
Die Feinde eröffnen das Bogenfeuer auf Rheon, jedoch ist der Drachenmalträger in Verteidigungsposition scheinbar unmöglich zu verletzen.

Den fliehenden Hobgoblin beachtet Lilja nicht weiter, wurde sie doch vom Blutrausch der Schlacht ergriffen. "Ja! Richtig so! Weiter, weiter!," feuert sie sowohl den untoten Eulenbär an, als auch ihren Liebsten. Das massige Skelett stapft voran, zum nächsten dämonischen Hund, und drischt gnadenlos mit Klauen und Schnabel auf diesen ein, unaufhörlich mit trockenen Gelenken knirschend.

Das Mädchen selbst schlägt sich immer weiter durch das Unterholz, hält allerdings nach ein paar Schritten an, ballt die linke Hand zur Faust - was die geisterhafte schwebende Hand ebenfalls tut - und schlägt mit Wucht vor sich in die Luft. Die körperlose Faust prallt gegen den Kopf des kräftigen Goblinoiden, eines derjenigen, die Kazra zu Boden gerungen haben, und wieder entsteht ein schwarzer Funkenregen.

Doch Uth-lar bleibt auf den Beinen, denn scheinbar hat ihn der unsichtbare Priester gestärkt gehabt.
Außerdem ist er zu flink, um wirklich richtig getroffen zu werden.
Die jahrelange Übung und Erfahrung als Schwertmeister machen sich endlich bezahlt.
Der Höllenhund dagegen geht jaulend zu Boden.

Rheon d´Orien versucht seine Fernkampfposition auszunutzen und einen Zauber auf den Gegner wirken, der Kazra fast getötet hätte und der mit Schuld an seinem sterbenden Zustand ist. Vor dem Drachenmalträger erscheint wie aus dem nichts eine Feuerkugel, die wie ein Stein geformt ist, der mitten durch die Feindlinien durchgeht und bei Zarr einschlägt.
Danach versucht der Drachenmalträger etwas Deckung zu bekommen hinter dem riesigen und bedrohlichem Skelett, welches die Lilja beschworen hatte und außerdem den Wald ausnutzen um von den Feinden nicht so leicht im Fernkampf getroffen zu werden.

Die Arroganz des Schwertmeisters kommt ihm teuer zu stehen, denn dem Angriffszauber des Drachenmalträgers kann er nur halb ausweichen und geht deswegen sterbend und zum Schrecken der Feinde zu Boden.

Wie es schien, gewinnen sie selbst langsam die Oberhand und Jared ist in diesem Moment trotz seiner Abneigung gegen Rheon verdammt froh ihn dabei zu haben. Er sammelt selbst seine magischen Energien und formt drei weitere blaue Kugeln, welche vor Energie erzittern un schleudert sie gegen einen der Hobgoblins ehe er sich etwas weiter zurück zieht.

Verletzt schreit der Hauptmann auf.

Motiviert von den Erfolgen der letzten Sekunden, schießt Aarnai nun mit dem Langbogen auf einen der Hobgoblins. Sie zielt genau, präzise und ruhig und tatsächlich gelingt es ihr, einen Treffer zu versenken. "Braucht wer dringend Hilfe?", brüllt sie dann über das Schlachtfeld und hofft, dass Kazra der einzig Schwerverletzte ist.

"Du brauchst Hilfe!", faucht der Priester der Hobgoblins namens Zarr, welcher neben Aarnai Wulfkhant wieder sichtbar wird und dieser einen harten Schlag verpasst, während der Hauptmann schwer verletzt in Verteidigungsposition geht.
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[Part I] Red Hand of Doom
« Antwort #10 am: 03.10.2007, 13:54:40 »
Trotz ihres kaum effektiven Schlages stürmt Lilja unbeirrt, unverdorbener Laune weiter. Dass der anvisierte Hobgoblinschwertkämpfer von einem glühenden Geschoss zu Boden geschleudert wurde, spornt sie nur noch mehr an.
"Vorwärts, Bely, hau' sie um!," ruft sie dem Skelett zu, das stumm und ohne Widerrede zu einem Ansturm auf den nächsten Hobgoblin ansetzt. Von der anderen Straßenseite vernimmt das Mädchen plötzlich eine Hobgoblinstimme, und als sie den Kopf ruckartig in jene Richtung dreht, sieht sie einen unerwartet aufgetauchten Goblinoiden nach der Wandlerin schlagen.
"Hey, lass' bloß Aarnai in Ruhe, du Drecksack!," faucht die Karrn den feindlichen Priester an und lässt die geisterhafte Faust diesmal gegen dessen Schädel knallen.

Doch beide Hobgoblins bleiben trotz der erfolgreichen Angriffe auf den Beinen.
Jared und Rheon werden währenddessen von den nächsten Pfeilen getroffen.

Rheon zaubert derweil denselben Feuerzauber wie zuvor auf den Hobgoblin, der mittlerweile schon aus allen Wunden blutet.

Mit einem Todesschrei geht der Hauptmann brennend zu Boden und die erste Panik und Chaos macht sich dadurch merklich unter den Fusssoldaten breit.

Jared hört den plötzlich erscheinenden Priester und sieht ihn auch kurze Zeit später. Jared sieht eine Chance gekommen und läuft schnellen Fuß näher an ihn heran, um ihn endlich eins auszuwischen. Er konzentriert sich und sammelt einen Ball aus flüssigem Feuer, welchen er in einem Strahl auf den Priester schleudert.

Schwer getroffen brüllt der Priester seine Männer an, denn scheinbar lautet sein Befehl nun Rückzug.

Conina, welche als fromme Hüterin des Waldes seit wenigen Wochen in den Wäldern rund um Drellin's Ferry ihren Dienst nach geht, da es dort immer häufiger Probleme mit blutrünstigen Hobgoblinbanden gibt, hört in der Nähe heftigen Kampflärm.
Zügig reitet sie auf ihrem Pferd deshalb in Richtung alte Handelsstrasse als sie vor sich im Norden Hobgoblins erkennt, welche ein paar Reisende angreifen.

Gerade noch wollte sie ihren Gefährten zu Hilfe eilen, da erschien plötzlich der Priester neben Aarnai. Doch die Überraschung dauerte nicht lange an und die Wandlerin bereitete sich bereits auf den Kampf mit ihm vor, als sein Angriff sie schwer traf. Doch noch bevor sie fliehen konnte, hatte Jared den Mann bereits getroffen. Aarnai sandte ein kurzes Dankgebet zu Balinor. Als sieh sah, dass der Kampf sich dem Ende zuwandte, gestatte sie sich auch eine Heilung für sich selbst.

Der Priester flieht währenddessen so schnell er kann durch den Wald nach Osten.
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[Part I] Red Hand of Doom
« Antwort #11 am: 03.10.2007, 23:50:54 »
So schnell der Priester nur kann, macht er sich aus dem Staub.
Seine Männer dagegen versuchen es ihm zwar nun gleich zu tuen, jedoch ist ihr Rückzug durch die Waldläuferin auf ihrem Pferd versperrt.

Mit triumphierendem Schrei rennt Lilja von der Anhöhe herunter auf die Straße, die Hakenschwertlanze an der unteren Hälfte des Schaftes gefasst und über den Kopf erhoben. Wuchtig lässt sie die Klinge auf den nächsten unglückseligen Hobgoblin niedersausen, während die untote Bestie neben ihr Klauen und Schnabel nach einem anderen schlägt.
Dass zwei ihrer Gefährten bereits tot sind, und ein anderer auch kaum Lebenszeichen von sich gibt, macht der junegn Karrn wenig Sorgen: Tote sind für sie nicht verloren.

Als der nächste Rekrut bzw. Soldat der Hobgoblins zu Boden geht, lassen die restlichen fünf Hobgoblins, wobei einer verletzt ist, ihre Waffen bzw. Bögen fallen und rennen so gut es geht in Richtung Süden, Südosten und Südwesten weg, um es dem einen geflohenen Soldaten und ihrem Priester nach zu machen, wobei sie an Conina teilweise vorbei müssen.

Die Helden müssen sich Mühe geben, wenn sich einen der Feinde noch lebend gefangen nehmen wollen.

Jared ist froh, dass der Kampf beendet ist, doch so leicht will er es seinen Feinden auch nicht machen. Er atmet einmal kurz durch und rennt, dann dem nächsten Hobgoblin hinterher, um ihn vielleicht noch zu erwischen.

Doch der Vorsprung ist einfach zu groß zum nächsten Feind.

Schnell steigt Conina von ihrem Pferd ab und kaum berühren ihre Füsse den Boden, hält sie zwei Schwerter in der Hand, mit denen sie sich den Hobgoblins in den Weg steht.
Die Moral der Gegner scheint schon gebrochen, da hat Conina nur noch die Möglichkeit mitzunehmen, was möglich ist. Sollte also einer der Hobgoblins in ihre Reichweite kommen, würde sie die Chance nutzen und zuschlagen.

Verwundet rennt der Hobgoblin weiter und kurz darauf versucht der nächste fliehende Feind an der neuen Verbündeten vorbei zu kommen.

Nachdem sie sich wieder ein wenig besser fühlte, versuchte Aarnai einem der fliehenden Hobgoblins noch einen Pfeil in den Rücken zu jagen. Doch der Pfeil verfehlte sein Ziel und die Wandlerin konnte froh sein, keinen Gefährten getroffen zu haben.

Währenddessen erschlägt Conina einen der fliehenden Hobgoblins.

Rheon d´Orien stürmt noch in Richtung der fliehenden Hobgoblins. Wenn sie nämlich besiegt sind, dann können Reisende davon abgehalten werden von einer Neugruppierung durch sie überfallen zu werden. Rheon d´Orien verfolgt sie aber nicht mit voller Kraft. Denn absolut sicher ist es nicht. Aber wenigstens denkt sich der Drachenmalträger, das ein beherztes Vorstürmen mit grimmiger und entschlossener Miene den Hobgoblins so viel Furcht und Schrecken einjagt, dass sie es sich gut überlegen werden, bevor sich das nächste mal noch einmal eine Plünderung an Reisenden probieren.
Doch genau wie Jared muss auch der Drachenmalträger nach seinem Marsch nach vorne feststellen, dass die Hobgoblins doch schneller waren, als er anfangs dachte und nun wohl schon über alle Berge sein werden.

Kurz darauf sind die Feinde über alle Berge vorerst verschwunden, um ihre Wunden zu lecken und Rachepläne zu schmieden.
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Conina

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[Part I] Red Hand of Doom
« Antwort #12 am: 04.10.2007, 16:22:23 »
Das unbenutze Schwert steckt die blonde Kämpferin zurück an seinen angestammten Platz. Das zweite Langschwert wischt sie jedoch erstmal etwas sauber und kniet sich zu diesem Zweck, neben den toten Hobgoblin, über des Rücken zieht sie in aller Seelruhe jede Seite der Klinge. Dann verschwindet auch dieses Schwert.
Nun erst, wendet sich Conina den fremden Kämpfern zu, welche die gesamte Truppe in die Flucht schlagen konnte. Sie greift nach den Zaumzeug ihres Pferdes und führt es zu den Fremden heran.
"Seid gegrüßt." Sagt Conina und schaut sich die Leichen auf dem Boden an. "Gute Arbeit habt ihr geleistet. Aber seid ihr alle in Ordnung? Nicht, dass ich mit Heilung aushelfen könnte, doch ich kann euch zum nächsten Dorf führen, wo ihr eure Wunden versorgt bekommen würdet. Mein Name ist übrigens Conina und man nennt mich eine Hüterin des Waldes."
"Ich habe gar nicht damit gerechnet zu sterben!"

Sensemann

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[Part I] Red Hand of Doom
« Antwort #13 am: 04.10.2007, 16:33:25 »
Die ersten Schmutzfliegen und Stechmücken fallen über die Toten zu Haufens einher, während die Sommersonne sich gnadenlos am Siberys zeigt.
Ein einsamer Wolf heult in der Ferne, was die treuen Reittiere ängstlich zurückbringt, während sonst eine eisige Totenstille herrscht.
In diesem Moment bemerken die Helden ein leichtes Zucken bei Kazra, welcher tot-geglaubt worden ist.
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Jared

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[Part I] Red Hand of Doom
« Antwort #14 am: 04.10.2007, 16:37:17 »
Nachdem Jared sieht wie die Verfolgung der Hobgoblins hoffnungslos geworden ist, eilt er zu Kazra und untersucht ihn, ob er noch lebt. Als er so etwas wie ein Quäntchen Leben in ihm findet, schaut er zu Arnai und ruft laut.
"Komm bitte her Arnai. Offensichtlich hat der Raffer und Olladra noch mal Mitleid mit Kazra gehabt. Er lebt, aber wenn er nicht bald versorgt wird nicht mehr lange."
Jared erhebt sich dann wieder von der Kazra und beschaut sich, dass Schlachtfeld.
"Zwei Leute tot. Tekhaar und Narl. Was für eine Trägoide."
Dann steckt er sein Langschwert weg und lässt sich auf den Boden fallen, da der Biss des Höllenhundes durch das abflauende Adrenalin nun wieder stärker schmerzt. Doch nun hat er endlich Zeit und sieht Conina. Er schaut betrübt und antwortet mit einem sarkastischen Unterton.
"Wenn man von zwei Toten, einem schwer verletzend absieht ja. Aber wenn ihr die Hüterin dieses Waldes seid, warum konntet ihr dann nicht eher hier sein? Warum treibt sich überhaupt so eine große Gruppe an Hobgoblins herum ohne das was passiert? Interessiert es in diesem Wald niemand?" steigert er sich in Rage mit den Vorwürfen.
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