• Drucken

Autor Thema: Pit of the Fire Lord  (Gelesen 20997 mal)

Beschreibung:

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Sensemann

  • Administrator
  • Beiträge: 43186
    • Profil anzeigen
    • DnD-Gate
Pit of the Fire Lord
« am: 29.08.2007, 04:18:48 »
Sharn, die berühmte Stadt der Türme, Metropole von Breland und ganz Khorvaire, die Stadt der Abenteuer und Abenteurer und das Tor nach Xen´drik.

Jedenfalls kennt ihr diesen berühmten Ort nicht anders und ersteres trifft
wahrlich zu: Die Stadt ist gewaltig. Die Türme sind zwischen dreißig
Metern und 1,5 Kilometern hoch. Abgesehen von ihrer
enormen Grösse erinnert ihre Konstruktion allerdings an eine
Burg oder an andere massive Steingebäude. Obwohl die
Konstruktionsweisen den Regeln der Logik und Statik spotten,
scheinen sie standhaft zu bleiben, was wohl nur mächtiger
Magie zuzuschreiben ist. Viele der Türme laufen in eleganten,
spitzen oder Kuppeln aus, während andere in Flachdächern
oder Plattformen enden, auf denen man wiederum Parks,
kleine Teiche, Schwimmbecken oder gar ganze Herrenhäuser
findet. Die Strassen der Altstadt sind inzwischen fast
verschwunden. Man findet ganz am Boden ein wirres Labyrinth
ineinandergewachsener Mauern, die ohne Logik und Sinn
aufeinandertreffen. Das Leben erstreckt sich in mehrere
Etagen der Stadt, welche über Aufzüge oder durch Magie
getriebene Himmelskutschen erreicht werden können.
Trotzdem hat man die Möglichkeit, den Weg auch zu Fuss
zurückzulegen, indem man die gewaltigen Brücken benutzt,
welche die Türme miteinander verbinden, oder einfach die
unzählichen Treppen, die innerhalb der Gebäude nach oben
führen.
Der Regen ergiesst sich täglich sturzbachartig vom Siberys,
während man seinem Weg über die labyrinthartig angelegten
Brücken und Simse Sharns sucht.
Die aus Holz und Stein erbauten Wege und Strassen winden
sich in irrem Zickzack und in schwindelerregender Höhe um
die Türme der Stadt. Besonders bei eingeschränkten
Sichtbedingungen, kann dies äusserst verwirrend sein.
Der Regen peitscht förmlich herab und läuft
in kleinen und grossen Sturzbächen von den höhergelegenen
Balkonen und Brücken auf die tiefer gelegenen herab.
Dadurch ist es schwierig, mehr als nur ein paar Meter weit zu
sehen. Auch das entfernte Glühen der Immerhellen Laternen,
ist in dem treibenden Regen kaum auszumachen.
Während siedie Brücken und Wege normalerweise auch in der
Nacht hell erleuchten, bieten an diesem extremheißen und
verdammt feuchten Abend kaum Orientierungshilfe.

Der Terminusdistrikt im unteren Bereich von Tavicks
Landeplatz gleicht einem Ameisenhaufen. Die Züge der
Blitzbahn kommen hier offenbar zweimal täglich an und fahren
noch am selben Tag weiter. Händler und Arbeiter ent- und
beladen praktisch unablässig Karren und Züge. Die
Himmelskutschen und magischen Aufzüge sind ständig in
Betrieb.
Sie befördern ankommende Reisende in die
höhergelegenen Viertel der Stadt oder bringen abreisende
Reisende von oben herunter nach Terminus.
Euer Luftschiff des Hauses Lyrandar unter der momentanen Führung
von Herrn Nexus d'Lyrandar legt gerade am
Landeturm an und ihr blickt in die Stadt:

Irgendetwas ist anders als sonst, denn es ist heißer als in der
Klingenwüste von Valenar und das auch noch jetzt im Winter.
Überall sitzen die Leute vor ihren Wohungen und versuchen, sofern sie
genügend Galifar haben, durch magisch Hilfsmittel sich Kühlung zu
verschaffen, während Kinder nackt auf dem verregneten
abendlichen Strassen spielen, denn nur der Regen verschafft
noch etwas Kühlung.
Tagsüber ist es fast unmöglich, sich auf der offenen Straße
aufzuhalten und niemand berührt freiwillig in den oberen Bezirken mit
seinen Händen die aufgeheizten Hauswände,
denn sonst verbrennt man sich.
Die Stadt der Türme schwitzt, obwohl der Siberys fast nie ohne Wolken ist.
Nahrungsmittel werden langsam knapp und so ist mancher Breländer
nun schon Ratte am Spieß.
Studenten, Handwerker, die grün-schwarz gekleideten Stadtwachen,
die hellblau gekleideten Priester der Neun und fast alle Bürger verrichten
nur widerwilligihre Tätigkeiten, denn, bei Olladrins blutiger Nase,
Fernia rückt immer Näher an Sharn.
Online-SL-Bilanz: 182 tote SC / 32 Inplay-Überlebene / 6 Inplay-Geflohene / 1 Versklavter SC
bei 19 abgeschlossenen Runden

Sensemann

  • Administrator
  • Beiträge: 43186
    • Profil anzeigen
    • DnD-Gate
Pit of the Fire Lord
« Antwort #1 am: 08.11.2007, 15:40:09 »
Völlig erschöpft, trotz dem erholsamen Flug, und verschwitzt betreten die Helden die Stadt der Türme.
Online-SL-Bilanz: 182 tote SC / 32 Inplay-Überlebene / 6 Inplay-Geflohene / 1 Versklavter SC
bei 19 abgeschlossenen Runden

Sensemann

  • Administrator
  • Beiträge: 43186
    • Profil anzeigen
    • DnD-Gate
Pit of the Fire Lord
« Antwort #2 am: 10.11.2007, 23:32:09 »
Die Hitze ist kaum auszuhalten, wobei die Luftmagier und die Wetterkundigen des Hauses Lyrandar darauf schliessen, dass in wenigen Tagen Fernia Eberron auf Höhe von Sharn berührt und damit die Hitze einen Höhepunkt erreichen wird.
Viele Bürger sind deshalb schon aus der Stadt geflohen und suchen in ihren Wohnungen Schutz, während andere auf der Strasse laut vom Ende von Sharn klagen bzw. prophezeihen und einen Zusammenhang mit dem Klageland sehen.
Online-SL-Bilanz: 182 tote SC / 32 Inplay-Überlebene / 6 Inplay-Geflohene / 1 Versklavter SC
bei 19 abgeschlossenen Runden

Hanajima Guillotin

  • Beiträge: 1395
    • Profil anzeigen
    • http://www.grauerose.de.vu
Pit of the Fire Lord
« Antwort #3 am: 10.11.2007, 23:56:45 »
Das fühlt sich an, als säße man mitten in einem Schmiedeofen drin!
Die Kriegerin hat bereits schlimme Mittsommerhitze in ihrem Leben erlebt, und auch sengendes Zauberfeuer, trotzdem ist sie alles andere als begeistert, dauerhaft eine Wärme dieses Ausmaßes ertragen zu müssen. Der rasche Übergang aus der angenehmen Luft im Flugschiff zur glühenden Luft Sharns tut der Exhenkerin nicht gut und treibt ihr Schweißtropfen auf die Stirn.

Das erstaunlichste ist, dass zu dieser Jahreszeit eigentlich bittere Kälte herrschen sollte. Wenn die Erwärmung zu Lamishals Racheplänen gehören soll, so muss dieser Mann ungeheuer mächtig sein, schlussfolgert Hanajima. Dieser Gedanke erfüllt sie mit Sorge, denn der ausgeliehene Drachensplitter mag zwar ebenfalls große Kräfte beherbergen, doch würde Tophran Damilek denn in der Lage sein, sie zum Erfolg einzusetzen?
Eine Stimme im Kopf der Karrn heißt den glühenden Untergang der verderbten Metropole gut. So viel Verrat, Heuchelei und Verbrechen werden weggebrannt, ausgeräuchert. Jedoch, haben die ehrlichen Bürger mehr zu leiden, wird ihr schnell bewußt. Die schamlosesten Ratten werden das sinkende Schiff am ehesten verlassen haben.

Nachdem sie sich beim derzeitigen Kapitän der Silberglanz bedankt hat, verlässt die Exilantin zusammen mit ihren drei überlebenden Gefährten das Schiff. Die unaufhörliche Hitze macht es ihr schwer, klar zu denken, und die schwere Adamatitrüstung hilft auch nicht gerade. Aufgrund der akuten Gefahr und möglicherweise außer Kontrolle geratener Lage in den Straßen wagt Hanajima allerdings nicht, den Panzer abzulegen.
"Jetzt müssen wir nur noch unseren Auftraggeber finden," konstatiert die Karrn mit trockenen Lippen, "er hatte gesagt, dass er uns erwarten würde, aber anscheinend ist er doch nicht zu unserer Landung erschienen."
Als sie den gesuchten Mann selbst nach mehrmaligem Umblicken nicht entdeckt, kehrt die Kriegerin zum Schiff zurück und bittet erneut Sir Nexus d'Lyrandar zu sprechen - da dieser wohl derjenige sein sollte, der Tophran Damilek über die Ankunft informiert haben müsste.

Alandrian

  • Beiträge: 386
    • Profil anzeigen
Pit of the Fire Lord
« Antwort #4 am: 11.11.2007, 00:40:25 »
Als sie in Sharn mit dem Luftschiff ankommen und Alandrian die Kabine verlässt, läuft er wie gegen eine Wand aus schwülem Dunst und Hitze. Der Schweiss tritt sofort aus unzähligen Poren und seine Kehle dürstet nach einem kühlen Getränk.
Während der Mystiker Hanajima von Bord folgt, knöpft er sein Hemd auf und bindet sich die zum Teil grauen Haare zu einem Rossschwanz zusammen. Als die Kriegerin jedoch wieder an Bord geht und davon spricht, dass ihr Auftraggeber wider erwarten nicht erschienen ist, sucht sich Alandrian ein schattiges Plätzchen und wartet dort schwitzend, auf seinen Stab gestützt darauf, dass es weiter geht.
Während er so da steht, nimmt er telepathisch Kontakt mit seinem Familar auf: Wenigstens einem von uns scheint diese Hitze nichts auszumachen, nicht war Ssiressnir? Und kurz darauf kann man die blaue Schlange sich um seinen Hals legen sehen, als wäre sie eine Kette aus wertvollen blauen Saphiren und die Wärme der Sonne oder eher der Ebene Fernia geniessen.

Gerald

  • Beiträge: 659
    • Profil anzeigen
Pit of the Fire Lord
« Antwort #5 am: 11.11.2007, 12:06:51 »
Xen'drick war schon heiss, aber bdass hier ist Wahnsinn. Wer freiwillig länger als 5 Minuten in der Sonne bleibt, hat einen Schaden. Solche Temperaturen sind einfach nichts für mich Dabei denkt er daran, dass er als er aus Sharn aufgebrochen ist noch dicke Winterkleidung trug. Er stellt sich gemeinsm mit Alladrian in den Schatten, obwohl das auch nicht sehr viel angenehmer ist.
"Würd mich nicht wunder, wen unser Auftraggeber uns vergessen hat. Wenn es schon länger so warm hier ist, trocknet einem wahrscheinlich das Gehirn aus", weiter über die Hitze fluchend, schaut er sich nach einem Boten des Händlers um. Letztes Mal wurden sie schließlich auchvon einer Wandlerffrau empfangen.
My Shadow is the only one that walks beside me.

Sensemann

  • Administrator
  • Beiträge: 43186
    • Profil anzeigen
    • DnD-Gate
Pit of the Fire Lord
« Antwort #6 am: 11.11.2007, 23:55:06 »
Die Hitze trifft die Helden schwer in ihren teilweise viel zu schweren Rüstungen und in ihrer dicken Kleidung und es ist nicht verwunderlich, dass Gerald als Erster bereits leicht erschöpft ist.
Sir Nexus d'Lyrandar kann den Helden bei ihrer Suche nach Tophran Damilek leider auch nicht weiter helfen und da auch kein Bote sich zu erkennen gibt, bleibt den Helden nichts weiter übrig, als beim Laden des Drachensplitterhändler vorbeizuschauen.

Etwa zwei Stunden Fussmarsch später treffen die Helden dort völlig verschwitzt und erschöfft ein.
Die Tür des Ladens bzw. zum Büro steht einen Spalt auf und der Geruch von Verwesung breitet sich dadurch von drinnen nach draußen unsanft aus.
Online-SL-Bilanz: 182 tote SC / 32 Inplay-Überlebene / 6 Inplay-Geflohene / 1 Versklavter SC
bei 19 abgeschlossenen Runden

Hanajima Guillotin

  • Beiträge: 1395
    • Profil anzeigen
    • http://www.grauerose.de.vu
Pit of the Fire Lord
« Antwort #7 am: 12.11.2007, 00:09:28 »
Tief und schwer atmend, schafft es Hanajima dennoch, die sengende Hitze zumindest während des Marsches zu verdrängen. Ironischerweise helfen ihr dabei die vielen beunruhigenden Gedanken, die ihr durch den Kopf schwirren. Es wäre zum Kotzen, wenn wir jetzt auf irgendwelche Wachen im Dienst stoßen würden! Und wie gedenkt Herr Damilek die Stadt mit diesem vermaledeiten Splitter zu retten?

Als sich die Abenteurer dem Laden nähern, überkommt die Karrn eine böse Vorahnung. Ausgelöst wird diese durch die achtlos ungeschlossene Tür - aber dazu mag vielleicht die schreckliche Hitze der Grund sein. Der Verwesungsgeruch spricht allerdings Bände, und hinter der ruhigen Fassade der Kriegerin glüht eine Mischung aus Zorn und Enttäuschung auf, noch heißer, als das nahende Fernia.
"Das sieht gar nicht gut aus," sieht sie sich in der Runde um und nähert sich der Tür. Bevor sie diese aufzieht und vorsichtig hineinlugt, wischt sich die Exhenkerin den Schweiß von der Stirn. Tod, überall wo ich hingehe. Was mache ich denn falsch?
"Seid auf der Hut," warnt sie ihre Gefährten und hält eine Hand auf dem Geißelgriff, als sie einen Blick ins Innere des Büros wirft. Der Gestank des Todes widert sie zwar an, doch angesichts ihrer Laufbahn als Scharfrichterin und Kriegerin hat sich Hanajima längst daran gewöhnt.

Sensemann

  • Administrator
  • Beiträge: 43186
    • Profil anzeigen
    • DnD-Gate
Pit of the Fire Lord
« Antwort #8 am: 12.11.2007, 00:15:01 »
Im Inneren herrscht Chaos, denn scheinbar hat hier ein schwerer Kampf stattgefunden und außerdem wurde alles geplündert, was brauchbar aussieht.
Auf dem Schreibtisch selber liegt der leblose und halb zerfetzte Körper des alten Drachensplitterhändlers, welchem scheinbar das Herz rausgerissen worden ist.
Tausende Fliegen labben sich an seinem verwesenden Körper, während der ganze Tatort nicht für das Handwerk eines Assassinen vom Haus der Schatten spricht, welche ja zuvor schon mal den alten gutgläubigen Mann angegriffen haben.
Online-SL-Bilanz: 182 tote SC / 32 Inplay-Überlebene / 6 Inplay-Geflohene / 1 Versklavter SC
bei 19 abgeschlossenen Runden

Hanajima Guillotin

  • Beiträge: 1395
    • Profil anzeigen
    • http://www.grauerose.de.vu
Pit of the Fire Lord
« Antwort #9 am: 12.11.2007, 00:31:35 »
"Zum Khyber nochmal!," flucht die Karrn, die die Vorsicht nun zurückstellt und den Raum betritt. Selbst sie, eine abgehärtete Veteranin des Letzten Krieges, zieht den Kopf ein, um hinter dem adamantenen Kragen der Rüstung etwas Schutz vor dem überwältigenden Gestank zu haben - die Wärme macht ihn um ein vielfaches schlimmer, als die Kriegerin gewohnt ist, zu ertragen.

Schnell durchquert sie das Büro und beschaut die Leiche, sowie die Spuren der Verwüstung. "Es ist wohl alles andere als ein unauffälliger Meuchelmörder gewesen," konstatiert Hanajima sarkastisch, während sie sich vor Verzweiflung am liebsten vor den Kopf schlagen würde. Und wer soll *jetzt* dieses hässliche Schlangennest retten?!

Sensemann

  • Administrator
  • Beiträge: 43186
    • Profil anzeigen
    • DnD-Gate
Pit of the Fire Lord
« Antwort #10 am: 12.11.2007, 00:43:11 »
Der tote Händler muss schon mehr als vier Tage hier so liegen.
Hanajima schaut sich im Raum um und findet ein Notizblock.
Im Notizblock selbst steht viel unnötiges Zeug drin, doch auf eine Seite, wo drauf steht, wie mein das Herz des Skorpions einsetzen kann, um ein Portal zu einer anderen Ebene zu schliessen.
Dank einem riesischen Befehlswort kann man den Drachensplitter akivieren, jedoch ist das Wort dem Toten unbekannt.
Außerdem stehen Adressen und Namen von Helden im Notizblock von Abenteurern, welchen der tote Drachenmalhändler vertraut sowie eine Adresse von einem befeindeten Händler und eine sonderbare Adresse in den Black Bones auf der Rückseite des letzten Blattes des Notizblockes.
Online-SL-Bilanz: 182 tote SC / 32 Inplay-Überlebene / 6 Inplay-Geflohene / 1 Versklavter SC
bei 19 abgeschlossenen Runden

Hanajima Guillotin

  • Beiträge: 1395
    • Profil anzeigen
    • http://www.grauerose.de.vu
Pit of the Fire Lord
« Antwort #11 am: 12.11.2007, 01:09:23 »
Beinahe verspürt Hanajima Erleichterung, als sie dem Notizblock einige zusammenhängende Hinweise entlockt hat. Beinahe - denn der beschriebende Plan wäre eine gute Lösung, würde denn das alles entscheidende Schlüsselwort zur Verfügung stehen.
"Schaut euch doch das mal an," zeigt die Karrn den Fund ihren Gefährten, "eine Liste weiterer Eingeweihten, eine fast vollständige Anleitung, wie man diesen Drachensplitter benutzt," das 'fast' unterstreicht die Kriegerin bitterironisch, "und ein paar Adressen. Klingt nach einem spannenden Spiel bei wunderschönem Wetter..."
Vor allem die Erwähnung der Blackbones lässt ein leichtes Zittern durch das Fleisch der Exhenkerin fahren. Zu gut erinnert sie sich noch an das Desaster, das zu verhindern sie eigentlich berufen worden war. Und nun sieht es aus, als würde sie in den Albtraum zurückkehren müssen. Bei den Göttern, wie ich diese Stadt hasse! Eine qualvolle Hölle über der anderen. Und diese stinkenden Tiefen, ich werde sie nie vergessen! Ich habe damals versagt...warum muss ich erneut zurück? Ist das die Strafe für meine Unfähigkeit?

Sensemann

  • Administrator
  • Beiträge: 43186
    • Profil anzeigen
    • DnD-Gate
Pit of the Fire Lord
« Antwort #12 am: 12.11.2007, 01:22:52 »
Die Helden sollten sich beeilen, wenn sie hier nicht am Tatort am Ende von neugierigen Bewohnern der Stadt oder von der gehassten Stadtwache überrascht werden möchten.
Online-SL-Bilanz: 182 tote SC / 32 Inplay-Überlebene / 6 Inplay-Geflohene / 1 Versklavter SC
bei 19 abgeschlossenen Runden

Alandrian

  • Beiträge: 386
    • Profil anzeigen
Pit of the Fire Lord
« Antwort #13 am: 12.11.2007, 07:26:26 »
Süsslich schwer schlägt Alandrian der Verwesungsgeruch entgegen, als er mit seinen Gefährten näher kommt. Auch er ist sofort alarmiert und als Hanajima die Tür öffnet erhärtet sich der Verdacht.
Ohne zu zögern nimmt der Mystiker ein Taschentuch aus einer seiner Taschen und hält es sich vor den Mund, während er hinein geht und kurz den Leichnam nach einem Hinweis auf den Mörder untersucht.
Danach lässt er seinen Blick durch den Raum schweifen, um vielleicht noch die eine oder andere Sour zu entdecken.

Kasimir

  • Beiträge: 498
    • Profil anzeigen
Pit of the Fire Lord
« Antwort #14 am: 12.11.2007, 10:53:55 »
Kasimir war es auch zu heiß in Sharn, dass er als einen kalten Dschungel aus Häusern kennengelernt hat. Dieses Wetter gefiel dem Schamanen deutlich besser, auch wenn es völlig unnatürlich wirkt, seinen bisherigen Kenntnissen nach. Es fehlte der abkühlende Regen der Heimat, aber die Temperaturen kannte er - sie ließen den Ort unwesentlich angenehmer erscheinen.
Angenehmer wurde alles auch, weil die Hitze, den Dreck der Straßen fest gebacken hat und nun nicht mehr so abscheulich stinkt, wie, als wenn er feucht wäre.
"Ist es das, wovor wir die Stadt beschützen sollen?" Fragt der Schamane auf dem Weg und schaut sich immer wieder auf dem Weg durch die Straßen nach dem Haus Jarasco um - damit er wüsste, wohin sie sich wenden könnten, wenn sie die Belohnung erhalten hätten.

Doch als die Gruppe das Haus des Auftraggebers, den Kasimir überhaupt nicht kannte, erreichte, wurde ihm sehr schnell bewusst, dass sie keine Möglichkeit haben würden, der Kriegerin zu helfen - ohne die Belohnung.
Und wie komme ich nun zurück? Fragt sich Kasimir, der etwas teilnahmslos noch im Eingang des Ladens steht, dessen Tür er  vorsichtshalber wieder verschlossen hat - obwohl sich dadurch der süßliche Verwesungsgestank sammelt - aber neugierige Wächter konnten die Vier, welche sowieso schon gesucht wurden, sich nicht leisten. Langsam schaut er sich um, auf der Suche, nach irgendetwas, was irgendwie interessant erscheint und geht dabei dann auch etwas durch den völlig zerstörten Raum.
Als Hanajima ihre drie Gefährten zu sich ruft, folgt Kasimir diesem und stellt sich neben die Kriegerin und schaut ihr über die Schulter: "Tut mir leid, ich kenne mich hier nicht aus. Ich weiß also nicht, wie ich helfen konnte." Sagt er. "Steht doch eigentlich irgendwas, wo dieses Portal sein soll, was mit dem Drachensplitter geschlossen werden kann?"

  • Drucken