Autor Thema: 003 Die Straße nach Dreifluss  (Gelesen 4047 mal)

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Ferros

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003 Die Straße nach Dreifluss
« am: 29.09.2007, 16:13:44 »
Nachdem ihr die Letzten Banditen geschlagen habt und der aufruf zum Rückzug gekommen ist, Fällt euch auf, das es plötzlich ganz still ist. Kein Banit ist mehr in der Nähe, kein Stöhnen von den Sterbenden ist zu vernehmen, einfach nur stille. Ihr seit euch sicher das alle gegner tot sind und ihr euren Weg fortfahren könnt.
Wenn einer keine Angst hat, hat er keine Phantasie.
- Erich Kästner

Kommentar vom SL: Stimmt! Muhahahahahahaha!

sers

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003 Die Straße nach Dreifluss
« Antwort #1 am: 29.09.2007, 16:25:33 »
sers steigt erschöpft von seinem Pferd. Er wendet sich an Tordek:
"Vielen Dank für die Hilfe, das war wirklich knapp." Nach einem besorgten Blick auf die schwer verletzte Sarin fügt er hinzu:
"Sarin braucht auch eure Hilfe, sie ist noch schwer verletzt."
Dann wirkt er einen Zauber (detect magic) und macht sich an das Filzen der Leichen wobei er alle Taschen durchsucht und auf magische Gegenstände, sowie Tränke achtet.

Ferros

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003 Die Straße nach Dreifluss
« Antwort #2 am: 29.09.2007, 18:37:01 »
Du findest bei jedem gegner je einen Beschlagenen Lederwams. Auserdem bei dem Bogenschützen einen normalen Langbogen mit 27 Pfeilen. bei den anderen findest du zwei Kriegshammer, einen Morgenstern, zwei Streitäxte und ein Langschwert. Unter einem gefallenen Banditen findest du 2 Tränke, der eine ist jedoch an einer ecke zerbrochen und hat seinen Inhalt dem Boden übergeben. Das Geld das du aus ihren Börsen nimmst ist zusammen 53 Gold wert, jedoch in 39 Goldmünzen, 121 Silberlinge und 190 Kupferstücke aufgeteilt.
Wenn einer keine Angst hat, hat er keine Phantasie.
- Erich Kästner

Kommentar vom SL: Stimmt! Muhahahahahahaha!

sers

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003 Die Straße nach Dreifluss
« Antwort #3 am: 29.09.2007, 20:07:41 »
sers verstau rasch die gefundenen Beutel und das Fläschchen und nimmt von der Ausrüstung nur den Bogen und die Pfeile mit.
"Ich schlage vor, wir verfolgen Sarins Opfer der die Straße entlang geflohen ist, um ein paar Antworten zu erhalten. Wir müssen wissen, wer uns hier angegriffen hat, und warum. Unsere Wehrhaftigkeit ist eigentlich offensichtlich, als dass ein Haufen Banditen uns um leichter Beute willen angreifen würde."
sers macht sein Reitpferd bereit, sitzt auf und schaut die anderen fragend an.
"Vielleicht reicht es, wenn Stiff mitkommt und der Rest langsam wieder ein Stück hinter uns her zurück reitet, bis wir euch mit dem Gefangenen wieder entgegen kommen. Hier zu rasten halte ich für zu gefährlich" fügt er mit Blick auf die zwischen den Findlingen verteilten Leichname hinzu.

Sarek Fendt

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003 Die Straße nach Dreifluss
« Antwort #4 am: 29.09.2007, 20:50:47 »
Tordek

Leicht grummelnd schaute der Zwerg zu sers und sagte zu diesem: "Ja, ja, ich war ja gerade nur noch damit beschäftigt mich selbst etwas zu heilen. Ich wollte mir Euch alle ja gleich anschauen. Nur nicht hetzen!"

Danach stapfte er zu der Dunkelelfe schaute sich ihre Wunden an und sprach daraufhin einen Heilzauber eines höheren Zirkels der Magie auf sie.

Dann fragte Tordek in die Runde: "Braucht sonst noch jemand Heilung von Euch allen außer unserer Bardin?"

Sarek Fendt

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003 Die Straße nach Dreifluss
« Antwort #5 am: 29.09.2007, 20:58:47 »
Nachdem sich Sarek sicher war, dass die Gefahr auch wirklich vorbei, deaktivierte er seinen Unsichtbarkeitszauber.

Sarek überlegte einen Moment und fragte dann sers: "Nun wie könnt Ihr Euch da so sicher sein, dass es nicht 'einfache' Plünderer waren. Wenn wir eine schlecht verteidigte Handelskarawane zum Beispiel gewesen wären, hätten sie uns ziemlich simpel überwältigen können mit ihrer gebotenen Kampfkraft. Wie kommt Ihr denn darauf, dass sie uns aus irgendeinem Grund außer Raub angegriffen haben könnten? Die Stärke eines Gegners sieht man ihm manchmal ja nicht unbedingt an und es ist eher wahrscheinlicher, dass wir einfach unterschätzt wurden..."

Sarok Schweigblut

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003 Die Straße nach Dreifluss
« Antwort #6 am: 30.09.2007, 13:07:09 »
Während sers sich schon daran machte, die Gegner zu durchsuchen und von weiteren Aufbruchplänen sprach, saß Sarok völlig erschöpft hinter dem Felsen, in dem er Deckung gesucht hatte und riss sich den letzten Pfeil, der ihn noch getroffen hatte, aus der Schulter. "Verdammtes Pack!", grummelte er wütend und lehnte sich zurück. Von dort aus konnte er sehen, wie Tordek Sarin heilte. Er hatte ihr nicht mal zur Hilfe kommen können. Wankend erhob er sich und betrachtete die vielen blutenden Wunden an seinem Körper. Er schaffte nur ein paar Schritte, bis er wieder zu Boden sank.
"Ähm...Herr Kleriker, ich nehme eure Künste ungern in Anspruch, aber ich fürchte, ich brauche eure Hilfe."
Über einen eventuellen Aufbruch konnte Sarok in diesem Moment noch nicht nachdenken.
Wieso immer soviel reden? Ein Kämpfer lässt sein Schwert sprechen.

Sarek Fendt

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003 Die Straße nach Dreifluss
« Antwort #7 am: 30.09.2007, 14:41:50 »
Tordek[/u]

Mit skeptischer Miene schaut der Zwerg den Kämpfer vor ihm an: "Hä?! Was meint Ihr damit, dass Ihr Euch ungern von mir heilen lasst? Findet Ihr es wohl ekelhaft, wenn Euch ein Zwerg berührt oder wollt Ihr mich etwa gar als schlechten Heiler bezeichnen?"

"Pah! Menschen! Wenn Ihr so etwas damit sagen wolltet, wäre mir das nichts neues bei "Euch Menschen". Aber auch Ihr sollt Clangeddin Silverbeard's Segen empfangen. Denn Ihr habt tapfer gekämpft, obwohl Euch ein Horde Feinde umringte hatte, Krieger Sarok."

Bei der Heilung von Sarok hielt Tordek ein strahlendes, Heiliges Symbol von Clangeddin Silverbeard in Form von zwei wunderschön verarbeiteten, scharfen, schräg gekreuzten Äxten in die Höhe, welches diejenigen mit grundlegenden religiösen Kenntnissen sofort erkannten.

Sarok Schweigblut

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003 Die Straße nach Dreifluss
« Antwort #8 am: 30.09.2007, 14:47:42 »
Sarok ist von dem plötzlichen Unmut des Zwerges völlig überrascht.
"Oh nein, ganz und gar nicht, Kleriker. Ich wollte eure Künste nur nicht in Anspruch nehmen, weil selbst ich, der ich mit Magie nicht gut auskenne, doch weiß, dass auch eure Energie irgendwann verbraucht ist und ihr solltet sie euch für wichtigere Dinge aufheben als für die Heilung eines Kämpfers."
Wieso immer soviel reden? Ein Kämpfer lässt sein Schwert sprechen.

Sarek Fendt

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003 Die Straße nach Dreifluss
« Antwort #9 am: 30.09.2007, 14:54:35 »
Tordek[/u]

Auch der Zwerg war ob dieser Worte recht überrascht. Denn so mancher Mensch, wenn er denn länger mit einem Zwerg zusammen ist, kann schon einmal abfällige Bemerkungen über einen Zwerg machen, weil sie eben anders sind als irgendwelche Menschen.

"Nein, Clangeddin Silverbeard ehrt jedes Kämpferherz. Fast so sehr wie seine gläubigen Kleriker. All jene die sich mutig den Feinden an der Front im Nahkampf stellen, die haben auch Heilung durch meine Hände verdient, Sarok."

Stolz klopfte sich der Zwerg nach dem zweiten Heilzauber, den er noch einmal auf Sarok sprach, auf seine Brust. Bei den Worten, welche er seiner Gottheit zu Ehren, inbrünstig aussprach.

Sarok Schweigblut

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003 Die Straße nach Dreifluss
« Antwort #10 am: 30.09.2007, 15:07:37 »
Sarok beobachtet mit Staunen, wie seine Wunden heilten. Magiewirkende sind schon was Feines, denkt er bei sich und erhebt sich dann. Tritt mehrere Male mit beiden Füßen fest auf, um zu prüfen, ob sie ihn endlich tragen, dann kann er auch Worte finden:
"Vielen Dank, Tordek. Vielleicht kannst du mir bei Gelegenheit ja mal etwas mehr von deinem Gott erzählen."
Dann wendet er sich sers zu: "Äh...könntest du deinen Plan noch mal wiederholen? Ich war wohl gerade noch etwas abgelenkt." Dann schaut er besorgt in Sarins Richtung und geht zu ihr, um ihr zu helfen, falls sie Hilfe braucht. In der Hoffnung, dass sie nicht mehr ganz so böse auf ihn ist.
Wieso immer soviel reden? Ein Kämpfer lässt sein Schwert sprechen.

Sarin

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003 Die Straße nach Dreifluss
« Antwort #11 am: 30.09.2007, 16:25:19 »
Auch Sarin bedankt sich brav bei Tordek für die Heilung, obwohl sie auch weiß, dass sie morgen wohl noch eine Behandlung benötigen wird. Denn man sieht wohl noch, wie sie etwas abgeschlagen wirkt. Aber für heute muss das reichen.
Nachdem sie wieder ihren Rapier aufgenommen und in der Scheide verstaut hat, versucht Sarin ihren Kopf frei zu bekommen, indem sie tief durchatmet. Dabei spricht Sarok sie an.
Noch vom Kampf aufgewühlt, vergisst sie die jedoch, dass sie eigentlich nicht mit Sarok sprechen wollte. Jedenfalls eine Zeit lang.

"Danke der Nachfrage, mir geht es ganz gut. Ich hatte zwar nicht geplant von so vielen Pfeilen getroffen zu werden, aber was will man machen, nya?"

Dabei lächelt sie ihn erschöpft an. Und kaum, dass sie das tut fällt ihr auch wieder die 'Bestrafung' ein und sie schilt sich selbst in Gedanken. Doch sofort kommt es aus einer anderen Ecke ihres Kopfes.
Naja, aber so schlecht ist er ja gar nicht...
Liebe und Hass sind der Kitt der Welt.

sers

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003 Die Straße nach Dreifluss
« Antwort #12 am: 30.09.2007, 20:42:57 »
"Es ging darum, einen der Flüchtenden zu fassen, nicht zuletzt um herauszufinden ob uns hier immer noch Gefahr droht." wiederholt sers noch einmal ungeduldig.
"Aber wenn einige von uns zu erschöpft sind um noch im Sattel zu sitzen könnten wir auch einfach hier rasten. Dann müssten wir eben besonders gut Wache halten, für den Fall, dass die Überlebenden wieder zurückkommen."
Er fährt sich mit einer fahrigen Bewegung durchs Haar und blickt sich unsicher unter seinen Gefährten um.
"Oder messe ich diesem Überfall einfach zu viel Bedeutung bei?"
sers stockt und murmelt dann fast eher an sich selbst gerichtet
"Am Ende stellt sich dann heraus dass es doch nur einfache Banditen waren, vor denen wir demnächst nichts mehr zu befürchten haben..."

Sich seines voreiligen Übereifers schämend verfällt er in eine Pause trübsinnigen Schweigens.

Sarok Schweigblut

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003 Die Straße nach Dreifluss
« Antwort #13 am: 30.09.2007, 20:48:03 »
"Ich wünschte, ich hätte dir mehr helfen können..." sagt Sarok betrübt, bevor er zu sers sieht. "Ich denke, wir sind tatsächlich alle erschöpft, aber der Platz hier ist viel zu ungeeignet. Wir haben keinen Schutz zu irgendeiner Seite und könnten jederzeit wieder angegriffen werden. Ich glaube, wir sollten, anstatt dem Banditen zu folgen, lieber einen sicheren Rastplatz finden, der geschützter ist, oder?" fragt er unsicher in sers' Richtung.
Wieso immer soviel reden? Ein Kämpfer lässt sein Schwert sprechen.

sers

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003 Die Straße nach Dreifluss
« Antwort #14 am: 30.09.2007, 21:13:44 »
schweigend schaut sers erst Sarok groß an, dann zum Fluss hinüber, der das Gebiet von Überraschungen aus südlicher Richtung effektiv schützt, zu den Findlingen, die Schutz bietend in der Gegend herumstehen und zu dem Wald ein paar Schritte weiter, in dem man auch Schutz suchen könnte... um dann ratlos mit den Achseln zu zucken.
"Ich weiß nicht." sagt er. Und blickt dann ratlos und geistesabwesend auf den Boden vor seines Pferdes Hufen.