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Autor Thema: Quoth the Raven  (Gelesen 27330 mal)

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Andrej d'Vadalis

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Quoth the Raven
« Antwort #15 am: 13.02.2008, 14:51:26 »
"Verzeiht das ich nachfrage ehrwürdiger Baron, doch wenn sie keinerlei Aufzeichnungen besitzen, die über besondere Himmels- oder Wetterkonstellationen berichten, wie kommt ihr zu der Annahme, dass diese dann womöglich mit den Morden zusammenhängen? Ihr müsst wissen, ich bin kein begeisterter und regelmäßiger Zeitungsleser. Die Morde waren mir zwar bekannt, ebenso das es irgendwelche mysteriösen Verse über sie gibt, jedoch habe ich sie nicht gelesen. Könntet ihr daher wohl auch die alten Verse zu den Akten legen, falls sie nicht sowieso enthalten sind? Es wäre für die Nachforschungen sicher hilfreich", fragt Andrej höflich den Baron. Wie soll ich ohne Aufzeichnungen etwas finden? Ich muss wohl mal bei meinem Haus oder dem Haus Lyrander nachfragen, ob es Aufzeichnungen gibt. Bei anderen Häusern kann ich mir nicht vorstellen, dass sie Wetter dokumentieren. Haus Lyrander ist sicherlich eine gute Anlaufstelle dafür... Ich werde mein Haus heute abend noch befragen. "Mir kam grad die Idee, dass das Haus Lyrander möglicherweise Aufzeichnungen besitzt, die mir nützen könnten. In Anbetracht der Tatsache, dass ihre Häuser eine sehr gute Beziehung zueinander haben, wäre es möglich, dass sie bei ihnen anfragen und mir diese dann morgen vorlegen könnten?"
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Sensemann

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Quoth the Raven
« Antwort #16 am: 13.02.2008, 16:29:58 »
"Meine Spekulation ist damit begründet, dass das Feuer, die schwarzen Wolken und die Hunderten von Raben zeitgleich Sharn heimgesucht haben, mit dem ersten Zeitungsartikel.
Ich werde mir aber die Mühe machen, dass Haus Lyrandar bis morgen um einen kurzen Bericht zu bitten und werde Euch eine Zusammenfassung der bisherigen Texte beilegen.", antwortet der Baron und setzt sich wieder auf seinen Platz, um weiter in seinem Notizblock zu schreiben.
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Shalley d'Ghallanda

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Quoth the Raven
« Antwort #17 am: 20.02.2008, 18:42:29 »
Shalley zieht skeptisch die Augenbrauen zusammen, als sie mitbekommt, in welchem Umfeld die Ermittlungen wohl anfangen werden. Aber es liegt wohl nicht an ihr, die Schauplätze zu bestimmen, sondern am mysteriösen Verbrecher, den es zu finden gilt.
Die Halblingsdame klappt das kleine Büchlein, in dem sie doch nicht die Bestätigung ihrer Vermutung gefunden hat, zu und steckt es zurück in die Jackentasche.
"Schwärme von Rabenvögeln und ein Mörder, der sich nach einem solchen Tier nennt," überlegt sie laut, während sie aufsteht und die Jacke überstreift, "was steht wohl hinter dieser Symbolik? Nimmt man den Raben in seiner Bedeutung als einen gewieften Aasfrasser, könnte man glatt meinen, irgenjemand grausames aber raffiniertes möchte sich an Sharns Überresten laben und ergötzen. Aber wer könnte schon das Interesse haben, Sharn von innen zugrunde zu richten?"
Erst als sie diese Worte ausspricht, wird sich die Tüftlerin der schrecklichen Wirklichkeit richtig bewußt. Die Neun mögen uns beistehen! Bahnt sich denn tatsächlich etwas so schreckliches an?! In den kurzen Augenblicken, bevor sie die Fassung wiedererlangt, steht die Magieschmiedin bleich und starr da. Aber so leicht ist ihr helles Köpflein nicht zu verängstigen - immerhin ist ihr die Ehre zuteil geworden, selbst an der Vereitelung des Untergangs mitzuwirken.
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Sensemann

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Quoth the Raven
« Antwort #18 am: 20.02.2008, 18:50:10 »
"Ihr solltet diesen Dingen am Besten so gut und so schnell wie möglich nachgehen, denn meine Sorgen werden nicht kleiner durch Eure klugen Theorien!
Ansonsten wäre ich dafür, wenn dieses Gespräch hiermit nun sein Ende findet, es sei denn es sind noch Fragen offen.
Ich habe ansonsten noch andere Dinge zu erledigen.
Wir sehen uns ja morgen früh gleich wieder, in Ordnung?", antwortet der Baron und möchte die Unterredung scheinbar nun zu einem baldigen Ende führen.
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Faena d'Cannith

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Quoth the Raven
« Antwort #19 am: 20.02.2008, 21:22:51 »
Die Hexenmeisterin hört sich die Theorien ihrer Mitermittler an und läßt sich selbst ein paar Gedanken durch den Kopf gehen. Als der Baron die Gruppe zum Aufbruch drängt, hebt die Frau leicht ihre Hand als wolle sie in einer Schulklasse zu Wort kommen. Leise fragt sie den Baron: "Verzeiht Durchlaucht, ich habe eine Frage."
Wenn der Halbelf sich ihr zuwendet, senkt sie bescheiden ihr Haupt. "Wenn ich alles richtig verstanden habe, sind die Opfer auf bestialische Weise umgekommen. Hat niemand von den Angriffen gehört? Wenn der Wechselbalg auf offener Straße mit Metall begossen wird, hat niemand die Schreie gehört? Gibt es keine Zeugen, die den Täter gesehen haben?"
Während sie sich auch erhebt, weil offensichtlich die Zeit des Aufbruchs gekommen ist, sie sie wie die Halblingsdame mit Buch und Jacke kämpft und hält ihr einen Ärmel hin. "Wenn ich euch helfen darf."
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Sensemann

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Quoth the Raven
« Antwort #20 am: 20.02.2008, 23:02:28 »
Doch der Baron wirkt verwirrt und kratzt sich am Kopf.
"Ein Wechselbalg?
Davon ist mir nichts bekannt.
Oder meint ihr den toten Wandler?", dabei fängt der Halbelf an leise zu lachen.
"Naja, es sind wohl zu viele Informationen für den Anfang wie ich sehe...
Ansonsten gibt es keine Zeugen, zumindest laut unseren bisherigen Ermittlungen und die der Stadtwache.
Außerdem wurde niemand auf offener Strasse getötet, verehrte Dame d'Cannith.
Lasst Euch besser von den restlichen Ermittlern nochmal über die Sachlagen aufklären, denn ihr wirkt verwirrt."
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Shalley d'Ghallanda

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Quoth the Raven
« Antwort #21 am: 20.02.2008, 23:16:37 »
"Oh, vielen Dank, Lady d'Cannith," nimmt die Magischmiedin Faenas Hilfe gerne an und wirft dabei Tomas einen verstohlenen Blick zu - eigentlich hätte es eher gepasst, wenn er diese galante Geste übernommen hätte.
Von den Spötteleien des Barons lässt sich Shalley aber nicht begeistern, weder in ihre Adresse, noch in die Faenas. Obwohl sie, endlich abmarschfertig, sich höflich verneigt und mit einem freundlichen "Auf Wiedersehen, Euer Durchlaucht. Wir werden uns nach Kräften bemühen" verabschiedet und gen Ausgang wendet, schwirren der Halblingsdame weniger fröhliche Gedanken durch den Kopf.
Herr Baron hat natürlich die beste Position, über seine Agenten zu scherzen. Da fragt man sich, wie ernst seine Empfehlungen zu Anfang waren. Wir sind doch nicht bloß als Anhängsel und Leibwache für seine beiden Hausgenossen gedacht, oder? Wenn ich Zeit finde, schreibe ich Vater mal einen Zettel. Vielleicht weiß die Gilde ja, was die Medani in dieser Saison so treiben...
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Sensemann

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Quoth the Raven
« Antwort #22 am: 20.02.2008, 23:19:34 »
"Ich wünsche Euch viel Erfolg, Gesundheit und alles Gute!", antwortet der drachenmalblütige Halbelf freundlich zu Shalley und verneigt sich leicht, während er weiter in seinem Notizbuch schreibt.
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Faena d'Cannith

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Quoth the Raven
« Antwort #23 am: 21.02.2008, 07:52:21 »
Die Spitze des Barons wegen ihres Geisteszustandes steckt die Adelige des Fauses Cannith äußerlich ruhig weg. Wer die Zeche zahlt, darf auch die Handlanger verspotten. Faenas Gedanken sind bitter. Zu sehr fühlt sie sich an die Spielchen in ihrem Hause erinnert. "Wo ist den der Ladenbesitzer gewesen, während seine Kundschaft mit Silber abgefüllt worden ist?"
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Havelock d´Medani

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Quoth the Raven
« Antwort #24 am: 21.02.2008, 09:17:07 »
Havelock hält den Kommentar zum Geisteszustand seiner neuen Gefährtin sehr unpassend, weil er auch über offene Straße gehen würde, wenn er zu einem Laden unterwegs wäre. Doch dem Baron dafür zu rügen, darauf verzichtet der Medani.
Stattdessen macht er sich wortlos bereit, um das Büro wieder zu verlassen.
"Ich denke, wir fragen den Händler selbst oder warten bis wir den Bericht haben, Fräulein d´Cannith." Sagt Havelock zu Faena. "Wir sollten seine Exellenz nicht weiter stören."
Dann wendet sich der Medani seinem Oberhaupt zu, verneigt sich vor diesem und sagt: "Einen guten Tag, wünsche ich euch."

Danach verlässt er das Büro, sollte nicht doch noch jemand etwas äußern wollen, um auf den Flur zu treten und mit seinen neuen Gefährten das Haus zu verlassen.
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Andrej d'Vadalis

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Quoth the Raven
« Antwort #25 am: 21.02.2008, 12:14:11 »
"Ich danke euch für eure Bemühungen, Baron. Ich werde mein Haus fragen, ob es Aufzeichnungen besitzt, befürchte jedoch, dass dies nicht der Fall seien wird." Andrej verneigt sich dabei vor dem Baron, um seine Dankbarkeit anzudeuten. Da es scheinbar soweit ist aufzubrechen, zieht auch er wieder seinen Mantel an, der dabei seine kostbare Rüstung verdeckt. Anschließend hängt er sich seine Tasche wieder um und nimmt den verzierten Stab zur Hand. Er ist fertig zum Aufbruch und wartet auf den Rest. Dann wollen wir mal. Wenn wir in den Glitzerstaubclub gehen, sollten wir überlegen unsere Scheck gleich einzulösen. Ich frage mich, ob sie mich so überhaupt rein lassen werden. Mal sehen, ob ich einen meiner Begleiter zu einer runde Zilargo Darts herausfordern kann.
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Tomas d'Ghallanda

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Quoth the Raven
« Antwort #26 am: 21.02.2008, 15:20:12 »
Leise wie ein Schatten hat sich Tomas zu einer Wand bewegt. Er lehnt daran und lässt die Gedanken schweifen. Soso. Also der Mörder ist ein Fan von Gedichten oder Reimen. Er mag es im Blickpunkt zu stehen. Das beweisen die Gedichte die der Presse zugespielt werden. Vielleicht sollten wir die Briefe an sich untersuchen. Vielleicht können wir dann Rückschlüsse über die Herkunft bekommen. Vielleicht sollten wir auch alle Opfer an sich auf Gemeinsamkeiten überprüfen. Aber ich das sollen die anderen entscheiden. Wenn sie nicht weiterkommen werde ich meine Vorschläge einbringen. Und erst dann.
So in seine Gedanken vertieft hat Tomas nicht gemerkt, dass Shally mit ihrem Mantel kämpft, dennoch kann er mit anblicken wie die Cannithfrau ihr hilft. Ich sollte Aufmerksamer sein... und nicht die Denkarbeit anderen Leuten abnehmen versuchen... gesteht er sich ein. Jedoch ist es jetzt zu spät etwas zu tun und so behält er seine Nachdenkliche Mine bei und folgt den anderen wortlos. Zur Zeit kann er wenig tun. Das Ziel steht fest und so werden sie in dieser Gruppe, gemeinsam ermitteln um den Raben zu finden. Naja. Vieleicht wäre weniger wirklich mehr... schießt es ihm durch den Kopf als er die nicht gerade unauffällige Gruppe betrachtet.
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Sensemann

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Quoth the Raven
« Antwort #27 am: 21.02.2008, 16:46:32 »
"Eine gute Frage, wo der Händler zu dieser Zeit war, Dame d'Cannith.
Am Besten geht ihr der Sache mal selber nach wie der verehrte Herr Havelock d´Medani es bereits gerade vorgeschlagen hat.
Ich wünsche Euch allen viel Glück und Erfolg!
Entschuldigt, dass ich dieses Gespräch so unsanft beende, aber die ganze Sache zerrt an meinen Nerven.
Aber ich setze in Eure Fähigkeiten mein vollstes Vertrauen!
Wir sehen uns ja dann morgen früh!", antwortet der Baron abschließend freundlich und verneigt sich leicht, woraufhin seine Leibwächter die Ermittler und Helden durch die Gänge der Enklave nach draußen geleiten.
Vor dem Haupteingang wartet bereits eine durch den schwarzen Schnee völlig verdreckte Siberyskutsche, wobei ihr Fahrer, ein junger Halbelf in der Uniform des Hauses Lyrandar's vor Kälte bereits extrem zittert und deshablb mit zittriger Stimme die Abenteurer begrüßt:
"Guten Abend, meine Damen und Herren, wo darf ich Euch hinbringen?"
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Selina d´Medani

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Quoth the Raven
« Antwort #28 am: 22.02.2008, 16:04:33 »
Erst heute früh kam sie zurück in ihre geliebte Heimat, welche sich in ein eisiges Khyber verwandelt zu haben scheint. Doch wenn dies Selina nicht schon genug gute Laune nach der anstrengenden Ausbildung in Worat geraubt hatte, bekam sie auch noch einen Brief sich am Abend sofort zum Baron ihres Hauses zu begeben in einer dringenden Angelegenheit wegen den Morden des Rabens zusammen mit einigen anderen Personen wie es scheint.
Innerlich seufzte sie, denn es hieß mal wieder keine Zeit, um etwas auszuspannen.
Sie richtete sich also nur kurz wieder in ihrer leer wirkenden Wohnung ein und kontrollierte schnell was sich angesammelt hat ehe sie sich für einige Stunden schlafen gelegt hat, um am Abend mit Spannung den Baron aufzusuchen.
Sie entscheid sich aufgrund des fürchterlichen Wetters für ihre dicken Winterkleidung, welche sie noch hoffe nicht sobald anziehen zu müssen. Aber das Schicksal machte ihr auch in dieser Sache einen Strich durch die Rechnung, nachdem sie sich frisch gemacht und ihre Haare wieder einigermaßen her gerichtet hatte, machte sie sich also an diesem kalten Abend auf zur Hauptenklave ihres Hauses, immer noch nicht ganz ahnte, was alles in ihrer Abwesenheit passiert ist.

Sie verließ also die Luftkutsche, um ihre Enklave zu betreten, wobei sie die anderen Leute ebenfalls bemerkte und sie sich kurz wundert, da anscheinend etwas größeres im Gang war, wenn nicht nur ihre Dienste und die von ein oder zwei weiteren Mitgliedern ihres Hauses, wie sie es gewöhnt war, gewünscht waren, doch noch machte sie sich keinen Kopf, um ihre Gefährten, auch wenn sich ein Lächeln auf ihre Lippen stahl als sie Shalley und Havelock entdeckte. Die Kälte machte Selina aber durchaus zu schaffen und schon nach kurzer Zeit fror sie jämmerlich und hoffte endlich eingelassen zu werden, doch als es endlich so weit war, straffte sie sich, um die Kälte zu überspielen und Würde vor dem Baron zu wahren. Sie sagte kein Wort zu den Wachen, sondern ließ sich zusammen mit den Anderen zum Baron führen.  
Sie begrüßte den Baron mit einem leichten Knicks ehe sie Wollmantel abstreifte. Allerdings war ihr in diesem kurzen Moment ihre Unsicherheit anzumerken, da sie selten mit so hohen Kreisen bisher verkehrte.
„Zu euren Diensten, Baron.“ Begrüßte sie ihn etwas unsicher ehe sie sich setzte und ihre Hände fest um den Tal schloss und ab und zu daran nippte, doch als sie den Ausführungen des Barons lauschte, erkannte sie langsam die Ausmaße ihrer Aufgabe, wenn sie bedenkt, wer alles dabei war, anscheinend wird dieser Mörder sehr hoch eingeschätzt.
Doch in dieser kurzen Zeit hatte Selina auch genügend Zeit, um ihre Gefährten zu mustern.
Allerdings zeigte sie keine Gefühlsregung dabei, sondern verharrte immer nur kurz bei jedem, um dann zum Baron zurück zu springen.

Ihre Blickte wanderten zu erst zu der jungen Halblingsdame, welche sie schon seit etlichen Jahren kennt. “Schön, dass Shalley dabei ist. Wenigstens eine Person, welche ich wirklich gut kenne. Außerdem ist auf sie immer verlass und ihre Einfälle überraschen einen immer wieder einmal. Außerdem haben wir uns jetzt schon mehrere Wochen nicht gesehen. Hm was sie wohl darüber denkt, dass sie mit einer Angelegenheit meines Hauses konfrontiert ist?“ Ihr Blick wanderte weiter zu Havelock und verweilt kurz bei dem Halb-elfen. “Hm er ist durchaus kompetent und man kann mit ihm zusammen arbeiten. Hm nicht sehr auffällig, aber dies ist auch ein echter Vorteil manchmal. Ich denke eine gute Wahl vom Baron. Ich denke nicht, dass er eine Enttäuschung darstellen wird. Zumindest hat er das bisher nicht.“ Ihr Blick wandert auch nach diesem kurzen Streifen weiter zu dem zweiten Halbling. “Hm ganz schon wildes Aussehen dieser Halbling. Sicherlich ein Krieger aus dem Talenta Ebenen, aber warum? Anscheinend ist der Baron ernstlich besorgt, um unsere Sicherheit. Ist der Mörder vielleicht doch kein üblicher Täter oder vermutet er mehr dahinter, als wir sonst abwehren könnten. Sehr bedenklich, aber er macht einen fähigen Eindruck wie fast alle hier, glaube ich.“
Ihr Blick bleibt zum Schluss bei den beiden verbleibenden Menschen hängen, wobei ihr Blick zu ihrem Erstaunen bei der Frau hängen blieb anstatt bei dem Mann und ihre ersten Gedanken erstaunten sie umso mehr. “Hm sie ist wunderschön, dieses Haar und diese Augen dazu. Fast verführerisch. Was denke ich hier nur?“ sie reißt sich einen Augenblick los, um ihre Gedanken wieder zu fokussieren. “Hm man könnte fast neidisch werden, wenn so etwas sieht, aber ich hoffe sie kann auch etwas und der Baron hat sie nicht nur wegen ihrem Aussehen gewählt, aber was war mit dem Mann? Ich sollte noch mal hinschauen.“
Selina ließ noch einmal ihren Blick auf die letzte Person schweifen, wobei sie ungewollt oder gar unbewusst mit Absicht noch einmal bei Faena d'Cannith hängen blieb und ihre Gesicht bewundert. Doch dann riss sie sich los und schaut zu Andrej d'Vadalis.
“Einer dieser Naturburschen. Ob der uns wirklich helfen kann? Hm sein Aussehen lässt ja nicht viel vermuten, aber wozu brauchen wir jemand aus diesem Haus oder ist sein magisches Wissen so beeindruckend?“
Selina konzentrierte sich dann wieder auf den Baron, um seinen Worten zu lauschen, doch während dieser sprach, lässt sie ein Gedanke nicht mehr los.
“So eine erfahrene Truppe wegen eines einfachen Mörders? Da muss sehr viel mehr dran sein, als der Schein es vermuten lässt. Wundert sich sonst niemand oder wagt es keine auszusprechen. Sollte ich? Hm lieber nicht, vielleicht später, doch erst sollte ich mal sehen, was die anderen so denken und ob es noch etwas wichtiges zu wissen gibt. Erst, wenn man alle Fakten hat, kann man einen Fall lösen und das werde ich.“
Selinas alte Leidenschaft für einen besonders interessanten Fall erwachte in diesem Moment wieder und sie nahm jedes Wort bedächtig auf.

Bei den Ausführungen der ebenfalls anwesenden Person notierte sich Selina alles im Geist und versuchte sie in eine geordnete Bahn zu lenken. Es ist ziemlich viel auf einmal, doch Selina war sich sicher, dass sie es alles auf eine Reihe bekommen würde, irgendwie.
“Der Glitzerstaub-Club, ein echte exquisiter Laden mit bester Unterhaltung und Essen, ein echtes Paradies, wenn die Kasse mal stimmt, was leider nicht oft passiert, ist also die erste Anlaufstelle. Eine Schande, dass wir die Akten erst morgen bekommen, sonst könnte ich gleich mit der Arbeit anfangen und müsste nicht so viel Zeit verschwenden. Was verband wohl die Morde, warum hat der Täter ein Interesse an Kunst und welches an Sharn. Warum dieser reißerische Titel für sich selbst. Warum fürchtet er keine Entdeckung? Hat er so mächtige Verbündete oder ist er selbst so eingebildet oder was schlimmer wäre mächtig? Oder ist er nur wahnsinnig? Seine Gedichte zeugen von etwas gelinde gesagt sehr interessanter Poesie, aber es ist auch kein Meisterwerk wie ich finde. Hm vielleicht sollten wir die Tatorte aufsuchen, immerhin werden wir dort sicher auch etwas finden.“
Selina versuchte ihre ersten Ansatzpunkte und Überlegungen zu setzen, wirkte aber sonst, während des Gespräches eher wie ein ruhiger Fels, als wirklich interessiert an dem aktiven Gespräch, doch als es auch schon zu Ende war, verabschiedete sie sich von dem Baron.
„Einen schönen Abend, werter Baron.“
Dann streifte sie sich wieder ihren Mantel über und ging mit den Anderen zur bestellten Kutsche in welcher sie jetzt saß.

Dort sitzt sie nun und schaut mit einem etwas grimmig wirkenden Lächeln zu dem Halbelfen aus dem Hauses Lyrander, welchen sie freundlich begrüßt.
„Einen schönen Abend, wenn er auch nicht so aussieht.“
Allerdings merkt man schnell, dass sie nicht wegen dem Fahrer der Kutsche so ernst schaut.
Sie sagt zu ihm mit einer freundlichen Stimme.
„Zum Glitzerstaub-Club, bitte.“
Doch dann wendet sie sich den Anderen zu und fragt mit einer skeptischen Mine.
„Oder muss noch irgendwer wohin und erachtet es als dringender?“
Dann lässt sie sich allerdings wieder in den Sitz fallen und versucht irgendwie Schutz vor der kriechenden Kälte zu finden, während ihre Gedanken erneut, um den noch im dunklen liegenden Fall, kreisen. Allerdings sagt sie dann noch etwas eher in den Raum als irgendjemand direkt anzusprechen.
„Wenn nach unserem kleinen Entspannungsaufenthalt, noch Zeit ist, sollten wir abhängig von dem was wir finden, noch die Tatorte aufsuchen. Außerdem glaube ich, dass sein Gedicht auch Hinweise enthält wie alles vonstatten gehen soll.“
“Vielleicht will er auch nur eine Herausforderung gegen uns stellen? Wer weiß?“
Dann schließ sie allerdings die Augen und denkt über das Gedicht und seinen Inhalt nach.
- Starb wie der Terminator.
- Ich habe es gewusst, ich sterbe beim ersten Kampf.
- Kürzester gespielter Charakter.

Faena d'Cannith

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Quoth the Raven
« Antwort #29 am: 22.02.2008, 18:30:27 »
Als die Angehörige des Hauses Medani sich vom Baron verabschiedet, deutet Faena dies als Zeichen zum Aufbruch. Sie verneigt sich formvollendet vor dem Baron und achtet dabei auch wieder darauf das ihre Zuschauer genug zu sehen bekommen, um ihre Fantasie anzuregen, ohne dass dies liderlich oder vulgär wirken würde. Bei ihrem Knicks schaut sie, was für eine Wirkung sie erzielt. Dies ist eine Technik, die sie sich beigebracht hat, weil sie festgestellt hat, dass kaum jemand darauf achtet, wo sie hinschaut, während alle auf sie blicken.
So fällt ihr auf das Selina sie sehr lange betrachtet und dabei fast weltvergessen wirkt. Interessant, vielleicht ist es nicht schlecht, wenn ich sie ein wenig ermutige. Das kann sich für mich doch auszahlen. Daher besteigt die Frau kurz nach der Detektivin die Kutsche und setzt sich ihr gegenüber hin. Obwohl auch sie wegen der Kälte fröstelt, drapiert sie ihren Mantel so, dass ein guter Blick auf den Ausschnitt ihres Kleides übrig bleibt. Das Ganze passiert ohne Mühe und nur einem sehr genauen Beobachter könnte vermuten, dass die Hexe damit einen bestimmten Zweck verfolgt.
Als Selina fragt, ob noch jemand etwas zu erledigen will, bevor es zum Club geht, schüttelt sie den Kopf. "Nein, Lady d'Medani, ich habe alles was ich brauche dabei." Hierbei neigt sie leicht den Kopf, sodass die Adelige des Halb-Elfen Hauses unschwer erkennen kann, dass sie als Anführerin erkannt wird. Außerdem gewährt sie der Halb-Elfin damit noch einen kurzen Einblick bevor sie sich in die Polster gleiten läßt und auf die Abfahrt wartet.
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