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Autor Thema: D1 - Die Krone des Koboldkönigs  (Gelesen 76753 mal)

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Willem von Donaria

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D1 - Die Krone des Koboldkönigs
« Antwort #915 am: 27.08.2008, 11:32:16 »
"Bringen wir die Kinder zusammen eins nach dem anderen zurück oder teilen wir uns auf? Ich möchte nicht lange in dieser Stadt verweilen und lediglich ein paar Vorräte aufstocken, bevor ich aufbreche in mein Heimatkloster."

DIe anscheinende Eile, mit der der Kleriker auftritt, passt so gar nicht zu ihm, doch verspürt er schon seit einiger Zeit ein Ziehen in seiner Brust, das ihn in sein ursprüngliches Kloster drängt. Doch andererseits ist es für Willem ein harter Schritt, hatte sich die kleine Gruppe doch mit der Zeit gut zusammengefunden, er wird jeden einzelnen von ihnen missen, nicht zuletzt auch die Gefallenen, und unter diesen auch ganz besonders Vandega. Hoffentlich wird Falkental ohne sie alle nicht von einem Unglück ins nächste stürzen...

Tarok

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D1 - Die Krone des Koboldkönigs
« Antwort #916 am: 29.08.2008, 16:41:27 »
Der Hüne will auf keinen Fall alleine durch die Stadt gehen, deshalb antwortet er rasch: "Wir bleiben zusammen. Auch dann werden sich unsere Wege bald trennen..." Tarok schluckt hörbar und wendet den Blick ab.

"Wo liegt denn das Kloster?" Vielleicht kann ich ihn noch ein Stück begleiten und etwas über seinen Glauben lernen
* Kein Mensch beginnt er selbst zu sein, bevor er nicht seine Vision gehabt hat *

> Für eine Aufgabe, für die es sich zu leben lohnt, lohnt es sich auch, zu sterben! <

Willem von Donaria

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D1 - Die Krone des Koboldkönigs
« Antwort #917 am: 02.09.2008, 09:23:07 »
"Im Norden", antwortet der Kleriker dem Hünen. "Viele Tagesmärsche von hier, aber wohl immer noch ein gutes Stück von eurer Heimat entfernt. Wenn ihr möchtet, können wir zumindest diese Strecke noch zusammen zurücklegen."

Unterdessen bringen die Abenteurer die Kinder eines nach dem anderen zu ihren Eltern zurück.

Tarok

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D1 - Die Krone des Koboldkönigs
« Antwort #918 am: 02.09.2008, 11:36:24 »
Taroks Augen leuchten und für einen Moment verschwindet die Beklemmung, mit der ihn die Stadt erfüllt. "Gerne. Es ist mir eine Ehre."
* Kein Mensch beginnt er selbst zu sein, bevor er nicht seine Vision gehabt hat *

> Für eine Aufgabe, für die es sich zu leben lohnt, lohnt es sich auch, zu sterben! <

Truncus

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D1 - Die Krone des Koboldkönigs
« Antwort #919 am: 02.09.2008, 13:47:01 »
Auch dem Zwerg wird es etwas schwer ums Herz.

" Dann war's das also ? Bald geh ich wieder meinen eigenen Weg "

Willem von Donaria

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D1 - Die Krone des Koboldkönigs
« Antwort #920 am: 04.09.2008, 19:07:33 »
"Ja, ich fürchte für unsere Gruppe war es das. Vielleicht, wenn das Schicksal es gut mit uns meint, treffen wir uns irgendwann in Zukunft noch einmal und bekämpfen das Böse in der Welt wieder zusammen, für den Moment werden wir wohl aber wieder getrennte Wege gehen", antwortet der Kleriker.

Kobold King

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D1 - Die Krone des Koboldkönigs
« Antwort #921 am: 05.09.2008, 10:33:00 »
Nach und nach bringen die Abenteurer die Kinder zurück nach Hause. Die Eltern sind den Männern unendlich dankbar und die Fünf können sich vor Einladungen zum Essen kaum retten. Thuldrin Kreed, der Vorstand des Holzfällerkonsortiums und Vater des kleinen Jurin bietet den Glücksrittern erneut an für ihn zu arbeiten. Als sie ablehnen lässt sie Kreed von seinen Männern rausschmeißen.

Am Abend finden sich Abenteurer in der Lahmen Ente ein um dort auf ihr Abenteuer zu trinken bevor sie am nächsten Tag getrennter Wege gehen.

Truncus

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D1 - Die Krone des Koboldkönigs
« Antwort #922 am: 06.09.2008, 15:19:12 »
Als Truncus am Tisch in der Lahmen Ente Platz genommen hat, wird er dann doch etwas schwermütig. Während er den Shoanti anblickt, muss er einen Schluck Bier trinken, damit niemand sein schweres Schlucken wahrnehmen kann.

" Also wenn ich ehrlich bin Leute, hätte ich gerne noch dem lieben Mister Kreed in seinen fetten Hintern getreten, aber ich glaube wir haben der Stadt einen ausreichenden Dienst erwiesen. Wohin ich mich wende weiß ich noch nicht, deshalb kann ich euch leider nicht sagen, wo wir uns in der Zukunft treffen könnten. Aber vielleicht habt ihr ja konkrete Pläne und gebt mir einen Ort, an dem ich euch besuchen kann, wenn mir danach ist "

Langsam wandert der kopf des Zwerges von einem zum anderen

Willem von Donaria

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D1 - Die Krone des Koboldkönigs
« Antwort #923 am: 06.09.2008, 17:17:06 »
Wie immer hat der enthaltsame Kleriker nur einen Becher Wasser vor sich stehen, im Gegensatz zu seinen Gefährten, vor denen Krüge mit schäumendem Bier darauf warten, geleert zu werden. Auch seine Stimmung ist eher schwermütig, so kurz vor dem Abschied, nachdem sie in den letzten Wochen so viel zusammen erlebt hatten. Positives, die Kinder gerettet, die Zutaten für die Heilung der Seuche gefunden, die Falkental sonst ausgelöscht hätte. Aber auch Negatives, der Tod von Vandega, Cel, Silaqui, ebenso wie der Tod des Elfen, den sie eigentlich retten wollten, dann aber nur machtlos zusehen konnten, wie der Kobold ihm das Herz noch schlagend aus der Brust riss.

Nur langsam verlassen die Worte den Mund des Klerikers:

"Tarok, Truncus, Tenebrae und Zookie, es war mir eine Ehre so lange mit euch kämpfen zu dürfen. Ich werde Sarenrae auf immer dankbar sein, dass sie mich mit euch zusammenführte. Und ich werde auch in Zukunft darum beten, dass jeder einzelne von uns weiter im Kampf gegen das Böse in der Welt bestehen wird. Sarenrae möge uns allen beistehen."

Während er jeden einzelnen in der Runde anblickt, bleibt sein Blick am längsten an Tarok hängen. Obwohl der Shoanti und der Kleriker so verschieden waren, hat Willem doch das Gefühl, das zwischen ihnen ein besonderes Band besteht. Umso glücklicher ist er darum, dass der Barbar ihn noch ein wenig auf seinem Weg in sein Heimatkloster begleitet.

Tarok

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D1 - Die Krone des Koboldkönigs
« Antwort #924 am: 06.09.2008, 19:16:30 »
Durch das Bier ist die Verlegenheit des Hünen in der Stadt verschwunden und er blickt seine Gefährten der Reihe nach an und niemand kann die Träne übersehen, die ihm die Wange hinabrollt, nachdem er er allen stumm die Hand gegeben hat. "Ja. Es war eine gute Zeit. Außer..." Die Stimme Taroks bricht, als er an Vandega und dessen Ehrentod denkt und seine Hand krampft sich unwillkürlich um den Hammer.

"Trinken wir auf Vandega", der Barbar erhebt seinen Humpen und nimmt einen tiefen Schluck.
Der Varisianer, der für ihn ein Stück Heimat war, fehlt ihm am meisten. Natürlich wird er  den Zwerg ebenso vermissen wie Köter, der ihn in der Kunst des  Schreibens unterwiesen hat,  und Tarok ist froh, noch ein Stück mit dem Kleriker gehen zu können, der ihm oft so fremd erschienen ist. Vielleicht lerne ich, ihn zu verstehen. Er ist ein guter Gefährte!

Dann wandern seine Gedanken zurück zu seiner Verwandlung, dem Ruf des Totems. Die Trauer wird von der Vorfreude auf seine Rückkehr durchbrochen, als er Truncus anblickt. "Weit im Norden, in den Revieren der  Lyrune-Qua. Dort werde ich den Platz einnehmen, der mir zusteht! Oder sterben." Die Stimme des Hünen ist ruhig und bestimmt, der Tod scheint ihn nicht schrecken.
* Kein Mensch beginnt er selbst zu sein, bevor er nicht seine Vision gehabt hat *

> Für eine Aufgabe, für die es sich zu leben lohnt, lohnt es sich auch, zu sterben! <

Truncus

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D1 - Die Krone des Koboldkönigs
« Antwort #925 am: 07.09.2008, 13:59:20 »
" Du wirst dich in deinem Stamm behaupten können mein großer Freund, da habe ich keinen Zweifel "

Dann erhebt der Zwerg den krug und blinzelt eine einzige Träne weg.

" Auch ich trinke auf Vandega. Mögen ihn seine Ahnen mit Ehrfurcht und Respekt in ihren Reihen aufnehmen. Er ist für eine gerechte und gute Sache gestroben "

Dann schaut er allgemein in die Runde

" Ich für meinen Teil hätte ja noch gerne, die ortsansässige Holzwirtschaft etwas durcheinander gewirbelt, aber ich verstehe euer Heimweh. Ich werde schon ein paar hässliche Köpfe finden, die ich spalten kann "

Dann leert Truncus den großen Humpen in einem Zuge und lässt in etwas lauter als üblich auf den Tisch herniederfahren

Zookie

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D1 - Die Krone des Koboldkönigs
« Antwort #926 am: 09.09.2008, 12:51:21 »
"Ach, jetzt seid doch nicht so rührselig! Sonst fange ich noch an zu flennen.", rutscht es dem Gnom mit breiten weißen Grinsen nach ungewöhnlich langem Schweigen plötzlich heraus.

Zookie scheint sich für den Aufenthalt der Stadt besonders bunt herausgeputzt zu haben. Ständig suchen seine gierigen Blicke nach neuen Dingen die ihm ein unheimliches Kichern entlocken können, doch dann wird er ernst und blickt den Shoanti an.

"Weisst du, ich kannte diesen Vandega ja gar nicht, aber ich bin mir sicher er hätte die gleichen netten Dinge über dich gedacht oder vielleicht sogar gesagt. Zu seinen Ehren habe ich beschlossen auch meiner Waffe einen Namen zu geben." Zookie zieht seinen Streitkolben aus dem Gürtel und legt ihn auf den Tisch. Der Kopf der Waffe ist dem bärtigen Gesicht eines Zwergenkriegers nachempfunden und das alte Metall leicht bläulich angelaufen. Nachdem er einen tiefen Schluck aus seinem Weinkelch genommen hat fährt er fort: "Diese fabelhafte Eisenkeule habe ich aus einer der zahlreichen Zwergenruinen dieses verfluchten Tals gezogen und will sie von nun an Kapitän Blaubart nennen! Ich dachte wenn du eine Waffe mit Namen hast, will ich auch eine! Und jetzt sei nicht mehr betrübt und trink mit uns!"

Der Gnom stürzt seinen Wein hinunter und trinkt noch zwei weitere, bevor er begeistert auf den Tischen und Stühlen zu tanzen beginnt. Erst nach Stunden lässt er sich erschöpft auf seinen Platz sinken und meint: "So, kennt von euch einer ein nettes Freudenhaus?"
"Was hätte wohl meine liebe Frau Mama dazu gesagt?"

Kobold King

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D1 - Die Krone des Koboldkönigs
« Antwort #927 am: 10.09.2008, 08:03:38 »
So sitzen die Gefährten noch einige Stunden zusammen und trinken auf die erlebten Abenteuer. Spät des Nachts legen sie sich zur Ruhe.

Am nächsten Morgen, nach einem gemeinsamen Früstück ist die Stunde des Abschieds gekommen und jeder geht wieder seiner Wege. Tarok und Willem brechen nach Norden auf, Willem in sein Kloster und der Shoanti zurück in seine Heimat, zu seinem Quah.
Truncus bricht gen Osten auf. Er hatte gehört das dort ein Meister der Schwertkunst lebt.
Zookie und Tenebrae machen sich auch auf den Weg, wo immer es sie auch hinverschlagen wird.

Köter, der in Falkental bleibt, blickt seinen Freunden noch lange nach und denkt an die Abenteuer, die sie gemeinsam im Dunkelmondtal erlebt hatten.

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