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Autor Thema: [Kapitel 1] Die Schatten verdichten sich...  (Gelesen 81037 mal)

Beschreibung: Die Schatten künden von Veränderung, Gefahr und Tod

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Luther Engelsnot

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[Kapitel 1] Die Schatten verdichten sich...
« Antwort #1395 am: 24.07.2008, 20:08:55 »
Garrot nickt allen Beteiligten zu und scheint schon wieder auf dem Sprung zu sein.
„Ich muss dann weiter und wünsche euch allen noch viel Erfolg beim eurem Einsatz, welcher Art er auch immer ist.“
Garrot wendet sich zu Gehen und klopft dabei Krscht auf die Schulter.
„Viel Glück, Großer. Ich bin sicher du schaffst es schon.“
Dann macht sich Garrot wieder daran in die Kutsche zu steigen.

Leana bricht das Siegel ihres Hauses und beginnt den Brief zu lesen.
Ehrenwerte Leana d´Deneith,
wir schicken euch Schwarzklinge Krscht als Unterstützung für die Ermittlungen im Fall der Drachensplitterschmuggler. Lasst euch nicht von seinem Rang täuschen, wenn es um seine Erfahrung geht. Zumindest Garrot d´Deneith scheint große Stücke auf ihn zu halten. Auch wenn ich Garrot sehr schätze, zweifle ich an den Fähigkeiten dieses Abschaums. Dennoch bitte ich euch ihn zu prüfen. Er wird euch unterstellt als offizieller Söldner des Hauses Deneiths. Ihr seid seine Feuerprobe. Wie viel ihr ihm erzählen wollt, ist eure Entscheidung. Letztendlich ist er nur ein dummer Grottenschrat, welcher kämpfen soll und keine Fragen stellen. Sein Überleben ist nicht von höchster Priorität, aber falls er sich doch als nützlich erweisen sollte, wäre ein unnötiger Tod vermeidenswert. Stellt also mit ihm an, was ihr für richtig haltet, nur nutzt ihn auch wirklich für diese Ermittlungen. Ich warte gespannt auf euren erste Bericht und Einschätzung über Schwarzklinge Krscht. Für ihn hängt viel davon ab, aber seid nicht zu ungerecht. Garrot könnte sonst gereizt reagieren, auch wenn er wohl nicht lange in Sharn sein wird.
Hocachtungsvoll, Goldklinge Jal d´Deneith.

Liest sie den Brief zu ende.
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Quae

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[Kapitel 1] Die Schatten verdichten sich...
« Antwort #1396 am: 25.07.2008, 00:13:08 »
Als das große Wesen aus der Luftkutsche steigt, macht die junge Priesterin große Augen. So eine wild aussehende Kreatur als Mitglied eines Drachenmalhauses hatte sie noch nie gesehen. Jetzt musste sie sich vorsehen, bei dem was sie in Zukunft zu Leana sagen würde. Sich mit einer Frau anzulegen ist eine Sache, aber zusätzlich noch mit diesem haarigen Riesen rechnen zu müssen ist etwas ganz anderes. Deshalb nickte Quae dem Neuankömmling nur kurz zu und verhielt sich ansonsten unauffällig. Nur die Frage ihrer Freundin lies noch ein leichtes Lächeln über ihr Gesicht huschen und sie wartete gespannt auf die Antwort, während Leana den beigefügten Brief zu lesen begann.

Krscht

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[Kapitel 1] Die Schatten verdichten sich...
« Antwort #1397 am: 25.07.2008, 10:37:58 »
Krscht lässt die Blicke über sich ergehen. Ihm ist sehr unwohl so im Mittelpunkt zu stehen, aber das wird er in Zukunft wohl des öfteren, wenn er mit dieser Körperlich kleineren Gruppe unterwegs ist. Garrot will gerade in die Kutsche zurücksteigen als Krscht ihn an der Schulter noch festhält, halb zu dem Söldner umgedreht meint er: "Pass auf dich auf. Ich möchte zu gerne wieder an deiner Seite kämpfen." Dann entlässt er ihn mit ein kurzen Nicken und macht sich daran die Frage der Wandlerin zu beantworten. "Ich bin ein Grottenschrat aus Darguun und bin hier her gekommen um Gold und Ehre zu sammeln!"

Leana d'Deneith

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[Kapitel 1] Die Schatten verdichten sich...
« Antwort #1398 am: 25.07.2008, 11:33:49 »
Leana ließt sich kurz den Brief durch und nickt dabei mehrmals. Kurz stellt sie sicher keine Passage übergangen zu haben, bevor sie sich wieder an den Grotteschrat wendet. "Folgt mir, ich werde euch kurz der Kommandantin vorstellen. Sie wird sich sicher freuen, dass wir so schnell Ersatz gefunden haben." Er sucht also Gold und Ehre... Gold wird er wohl kaum bekommen. So wie ich die Leute der Schwertträgergilde kenne, darf er froh sein, wenn er die Hälfte seines Soldes behalten darf. Wenn sie ihm nicht noch mehr abknöpfen. Und dafür lassen sie einen hinterwäldlerischen Goblinoid auf die Welt los, während ich auf ihn aufpassen darf... Naja, ich werde sehen, wie er sich macht. Wenn er stirbt ist das wohl kaum mein Problem.
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Luther Engelsnot

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[Kapitel 1] Die Schatten verdichten sich...
« Antwort #1399 am: 25.07.2008, 20:22:19 »
Leana und Krscht begeben sich noch einmal zurück zur Kommandantin. Nachdem der Grottenschrat einige misstrauische Blicke auf dem Weg ertragen musste, kommt sie an der Tür an. Iyanna bittet die Beiden freundlich herein, nachdem Leana kurz geklopft hat. Eine Augenbraue geht allerdings verwundert nach oben als sie Krscht erblickt.
„Was gibt es Leana d´Deneith?“
Ihr Blick schweift zum Grottenschrat.
„Mit wem habe ich dir Ehre und warum?“
Sie bleibt skeptisch und ihr Körper spannt sich ungewollt in der Nähe des Ungetüms an.
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Irial Sorr'Ash

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[Kapitel 1] Die Schatten verdichten sich...
« Antwort #1400 am: 26.07.2008, 10:01:33 »
Irial folgt dem Rest aus dem Buero und wartet gespannt wie es weitergeht, als die Kutsche direkt vor ihren Fuessen vom Himmel faellt.
Als das Uebergrosse Wesen zusammen mit dem Mensch aussteigt, spannt er sich innerlich an, wenn auch nicht so sichtbar wie die Wandlerin.
"Sie ist ganz schoen schreckhaft, ", denkt Irial bei sich, "aber das liegt wahrscheinlich an ihrer Herkunft oder sowas."

Waehrend der Mensch, ebenfalls ein d'Deneith wie sich rausstellt, kurz mit Leana redet betrachtet der junge Magier das Wesen. Als dieses mit Leana verschwindet, kann er einen Kommentar nicht laenger zurueckhalten.
"Wow, der ist gross! Von welcher Rasse stammt der ab?"

Leana d'Deneith

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[Kapitel 1] Die Schatten verdichten sich...
« Antwort #1401 am: 26.07.2008, 14:29:06 »
"Tut mir leid, dass ich euch so schnell wieder störe, jedoch kann ich euch die Sorge um die Suche nach Ersatz für Wächter 17 abnehmen."Sie deutet auf den neben ihr stehenden Grottenschrat. " Kommandantin ir'Talan, das ist Schwarzklinge Krscht. Ich wurde vor der Garnison von einem Mitglied meines Hauses abgefangen. Sie haben mir Krscht als Unterstützung für die Ermittlungen zugeteilt. Gleichzeitig ist es für ihn seine Bewährungsprobe für das Haus Deneith. Ich hoffe, ihr habt nichts dagegen." Leana wartet darauf, dass die Kommandantin ihr Einverständnis gibt, was anderes blieb ihr wohl nicht übrig, wenn sie es sich nicht mit dem Haus verscherzen wollte. Dann verabschiedet sie sich erneut, diesmal endgültig. Sobald die Tür geschlossen ist, weißt sie den Grottenschrat in das wichtigste ein, wieder in die Sprache der Goblins verfallend. "Also, einmal kurz das wichtigste. Wir sind als frei Ermittler für die Stadtwache tätig.Dazu gehören alle, die du vor dem Eingang sehen konntest, ich werde sie dir später noch vorstellen. Wir jagen eine Schmugglerbande, die illegal Waren aus Xen'drick importiert und in Sharn verkauft. Heut Abend werden wir ein Treffen mit ihnen arrangieren lassen um sie festzunehmen oder, sollten sie Widerstand leisten...", Leana lässt den Satz absichtlich unbeendet, ist das Ende doch absehbar. Außerdem ist sie mittlerweile wieder bei den wartenden Ermittlern angelangt.
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Luther Engelsnot

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[Kapitel 1] Die Schatten verdichten sich...
« Antwort #1402 am: 26.07.2008, 21:53:32 »
Auch wenn Iyanna etwas merkwürdig schaut, würde Leana mit ihrer Meinung Recht behalten. Denn die Kommandantin nickt einfach nur zustimmend und heißt Krscht kurz, wenn auch etwas knapp und barsch, in der Ermittlergruppe willkommen. Auch der Grottenschrat bekommt einen kleinen Eintrag in seinen Ausweis und danach finden sich die Beiden wieder vor der Garnison bei dem Rest der Gruppe ein.
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Krscht

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[Kapitel 1] Die Schatten verdichten sich...
« Antwort #1403 am: 27.07.2008, 13:47:04 »
Schweigend folgt Krscht Leana in das Gebäude. Bei dem Treffen mit der Kommandantin lässt er Leana sprechen. Sie kann das seiner Meinung nach viel besser... allgemein können die Menschen besser reden als er. Erst als er die Situation erklärt bekommt beginnt er zu reden. "Ein Treffen mit diesen Schmugglern? Sobald wir den Treffpunkt kennen, sollten wir uns dort umsehen, wenn es nicht gerade mitten ihrer Basis ist. Meine Anwesenheit versuche ich so lange zu verbergen wie möglich. Das habe ich Jahre lang geübt und kann es recht gut. Jedenfalls bleibe ich lieber im Dunkeln." schließt der Grottenschrat mit einem grinsen.

Leana d'Deneith

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[Kapitel 1] Die Schatten verdichten sich...
« Antwort #1404 am: 27.07.2008, 17:39:42 »
"Ich weiß nicht, ob wir groß die zeit haben, uns auf das Treffen mit den Schmuggelrn vorzubereiten, es ist also möglich, dass dies bereits heute Abend noch passiert. Außerdem halte ich es für zu gefährlich Den Ort des Treffens vorher zu inspizieren, falls dies kein öffentlicher Ort ist. Es ist gut möglich, dass sie ihn ebenfalls beobachten und ich möchte nicht die Gefahr eingehen sie vorzuwarnen", erteilt Leana dem Wunsch des Goblinoiden eine Absage. Da sie mittlerweile bei den restlichen Ermittlern angekommen sind, beginnt sie diese vorzustellen, immer noch in der Sprache der Goblins bleibend, damit die anderen sie icht verstehen und sie das ein oder andere Wort mehr sagen kann. "Das ist Tomjon d'Sivis", beginnt sie bei dem Gnom, auf welchen sie zunächst deutet. "Ich erwarte, dass ihr ihn mit dem gebührenden Respekt behandelt, er ist schließlich ebenfalls Drachenmalträger. Die Wandlerin hat ihr Gedächtnis verloren und erinnert sich nur noch an die Nummer 0-14M7, daher wird sie auch so genannt. Der Mensch heißt Irial Sorr'Ash und die dort", dabei deutet sie auf die übrig bleibende Seren, "heißt Quae Vocatur. Sie ist von dem irrsinnigen Gedanken besessen de Welt im kompletten Umfang zu verstehen und meint daher alle belehren zu müssen, was ihrer Meinung nach richtig und was falsch ist. Am besten ist ihr ignoriert sie weitestgehend." Als letztet deutet sie noch einmal auf den Grottenschrat und wechselt dabei wieder in die, für alle verständliche, Sprache. "Das ist Schwarzklinge Krscht. Der Grottenschrat wird uns nun begleiten, da die Kommandantin dem Wunsch meines Hauses entsprochen hat."
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Autumn Rain

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[Kapitel 1] Die Schatten verdichten sich...
« Antwort #1405 am: 27.07.2008, 23:35:33 »
Mit der Gattung 'Grottenschrat' kann die Wandlerin zwar nichts anfangen, aber wenigstens weiß sie jetzt, wie ein Grottenschrat aussieht. Ihre Skepsis weicht allerdings nicht so schnell; selbst als sie nach der Vorstellung nickt, verrät ihr vorsichtiger Blick, dass sie Krscht noch nicht richtig einzuschätzen weiß und daher auf der Hut bleibt.
Bevor das Rudel sich für irgendeine bestimmte Richtung entscheidet, fragt 0-14M7 in die Runde, wobei sie sich offenbar an die Ortskundigen - also Irial und die beiden Malträger - widmet: "Wo kann man Byeshk handeln?" Da nur Tomjon den Hintergrund der Frage weiß, fügt die Werartige erläuternd an: "Wir steigen in die Tiefen. Nicht wahr? Wesen der Tiefe sind schwach gegen Byeshk. So heißt es. Schutz für den Geist kann auch nützen. Wenn wir Il-li-thiden treffen."
Die Wilde weiß durchaus, dass der Abstieg in die Tiefen nicht zum eigentlichen Ziel hat, Ungeheuer von der Art der Illithiden zu jagen, doch eine ungeplante Begegnung mit solchen kreaturen hält sie für möglich, und will die Chance nutzen - ohne dabei natürlich das Rudel zu gefährden.
...dust in the wind.

Leana d'Deneith

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[Kapitel 1] Die Schatten verdichten sich...
« Antwort #1406 am: 28.07.2008, 00:11:10 »
"In Klippsitz und Todestor gibt es glaube ich Händler, die Waffen daraus verkaufen", antwortet Leana ohne lange zu überlegen. Das Kennen solcher Läden gehörte für sie zum Beruf, dennoch wundert sie sich über die Frage der Wandlerin, klingt für sie der Zusammenhang doch recht wirr. "Aber Waffen aus dem Material sind verdammt teuer, dafür bekommt man schon fast magisch verstärkte Waffen. Aber unser Ziel ist es die Schmuggler zu fangen, dazu müssen wir nicht in die Tiefe. Wir wollten nach dem Treffen erst in die Tiefen, um noch einmal das Schmugglerversteck aufzusuchen. Und was bei Khyber ist ein Illithid?" Dabei blickt sie nicht nur die Wandlerin an, sondern ihr Blick wandert hilfesuchend zu Tomjon, immerhin war er heut Mittag mit der Wandlerin unterwegs gewesen und kann ihr somit ein wenig verständlicher erklären, worum es geht.
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Krscht

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[Kapitel 1] Die Schatten verdichten sich...
« Antwort #1407 am: 28.07.2008, 16:43:59 »
Erneut verbeugt sich Krscht. Dann sagt er zu den anderen: "Falls es zum Kampf kommt, sucht mich nicht in der ersten Reihe. Ich werde hinter die Feindlichen Linien ausbrechen und Fernkämpfer, Magieanwender und solches bekämpfen. Im direkten Zweikampf bin ich nicht so stark." "Wie ich dann gegen die Schmuggler zum Einsatz komme, dass werden sie dann sehen. Hoffentlich haben diese Leana und ich die gleiche Art zu Kämpfen oder respektieren sie wenigstens... macht er sich sorgen über den bevorstehenden Kampf.

Autumn Rain

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[Kapitel 1] Die Schatten verdichten sich...
« Antwort #1408 am: 29.07.2008, 21:42:12 »
"Danke," nickt die Wandlerin auf Leanas Auskunft, auch wenn diese das Vorhaben in weitere Ferne rückt, denn ob sie genügend entbehrliche Tauschware hat, ist sich 0-14M7 nicht sicher. "Dann erst nach dem Treffen. Vielleicht," verschiebt sie es und hofft, etwas erbeuten zu können, was wertvoll genug wäre, dafür eine Byeshk-Waffe zu bekommen.
"Il-li-thid ist ein Wesen mit Tentakeln im Gesicht. Leben in der Tiefe. Und hatten mich gefangen gehalten," beantwortet die Werartige die Frage der Malträgerin.
Die Ankündigung des Grottenschrats nimmt die Wilde ebenfalls zur Kenntnis. "Pirschjagd,"fasst sie dessen Taktik zusammen. Mehr Vertrauen in den Hünen gewinnt die Luchsfrau allerdings nicht - Worte reichen ihr für einen Eindruck weniger, als Taten.
...dust in the wind.

Luther Engelsnot

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« Antwort #1409 am: 30.07.2008, 22:09:40 »
Nachdem es nichts mehr weiter zu besprechen gibt und alle weiteren offensichtlichen Spuren zu einem späteren Zeitpunkt möglicherweise aufgegriffen werden könnten, entscheiden sich die Ermittler sich bis zum Treffen zu trennen. Der Treffpunkt ist wie immer die Garnison des Schwarzbogendistriktes.
So verbringen alle noch einige Stunden mit verschiedenen Tätigkeiten und das Fest zu Ehren Aureons nimmt langsam seinen Lauf. Lehrreiche Debatten, Vorträge und das Huldigen des Gottes des Wissens muss Wein, Weib und Gesang weichen je später die Stunde wird. Die Strassen werden immer überfüllter von ausgelassen Bewohnern, Schaustellern und ein noch bunteres Bild zeichnet sich in den Strassen Sharns ab.
Doch als der Abend heranbricht und der eigentliche Hauptgrund des Tages in den Hintergrund rückt, verdunkelt sich der Himmel und ein schrecklicher Wolkenbruch ergießt sich über der Stadt, fast als würde Aureon selbst den Wandler nicht gutheißen. Da die meisten Leute aber in den Türmen und den Tavernen feiern, stört dieser Umschwung des Wetters nur die wenigsten Gestalten, Gestalten wie die Sechs Leute, welche sich zum Abend hin vor der Schwarzbogengarnison versammeln.
Man grüßt sich nur schnell, während der Regen wie Geschosse gegen die Oberfläche der riesigen Türme hämmert und ein fast schon ohrenbetäubendes Geräusch dadurch erzeugen.
So schnell wie möglich machen sich die Ermittler auf den Weg, denn Niemand möchte lange im Regen stehen.
Allerdings sind bei diesem Sauwetter auch kaum Kutschen unterwegs und so laufen die Ermittler gezwungenermaßen nach Hochmauer. Zum ihrem Glück liegt es ganz in der Nähe zum Distrikt Schwarzbogen. Doch ss scheint fast als würde das Wetter und die aufkeimende Dunkelheit durch die mondlose Nacht eine schlimme Vorahnung für den weiteren Verlauf des Abends liefern.
So stapfen die Gestalten durch das verregnete Sharn und kommen in einer guten halben Stunde in die Nähe des Distriktes Hochmauer. Sofort erblicken sie die geöffneten Tore, welche in die riesigen Türme führen und damit in das Trockene. Misstrauische Wächter in Regenkaps beobachtet von ihren Wachposten jeden, welcher den Distrikt betritt oder verlässt, fast als wäre Hochmauer ein Gefängnis. Etwas unwohl fühlend unter den Blicken der Wachen betretet ihr Hochmauer und entkommt dem schrecklichen Regen.
Hochmauer ist ein Ort für Flüchtlinge, ein Ort der Trauer und der Verzweiflung und dieser Eindruck erschlägt einen sofort beim Betreten dieses Ortes. Die Gebäude, welche sich vor euch erstrecken, sind alle verfallen oder wurden sogar Opfer von Vandalismus. Die Wege sind bedeckt mit Dreck und ihr erblickt ausgezehrte Gesicht bei den Menschen, deren Aussehen nur als abgewrackt bezeichnet werden kann. Sie mustern euch misstrauisch und es ist offensichtlich, dass sie nur Hass für euch übrig haben. Der Tage zu Ehren Aureons scheint spurlos an diesem Ort vorbeizugehen.
Trotz der angespannten Atmosphäre ist euer Ziel klar, die Taverne „zum gefallenen Stern“. Unter den ärgerlichen Blicken der Bewohner versucht ihr den Weg zu finden und zu eurem Glück erblickt ihr jetzt schon das fast zerfallene Holzschild eures Ziel. Die rote Farbe der Sternschnuppe ist schon fast abgeblättert und fügt sich perfekt in das Gesamtbild dieses Hauses ein, welches einfach nur als verfallenen bezeichnet werden kann.
Langes Zögern bleibt allerdings aus, denn es gibt nur einen Weg und so betretet ihr die Taverne, welcher wahrscheinlich voller Cyrer sein wird, ärgerlicher und enttäuschter Cyrer.
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