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Autor Thema: Prolog: Auf hoher See  (Gelesen 25529 mal)

Beschreibung: Wie alles beginnt....

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Tex

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Prolog: Auf hoher See
« am: 22.12.2007, 17:42:19 »
Wie alles beginnt...

Blau, überall Blau. Unten das Grau-Blau der See des Sternenregens, unruhig, schäumend, und doch unendlich weit erscheinend. Oben das tiefe, helle Blau des Himmels, nur unterbrochen von einigen dicken Quellwolken, die der stetig wehende Wind vor sich her trieb. Dieser Wind war es auch, der die Segel der "Stolz von Alaghôn" blähte und die kleine Pinasse ihrem Ziel an der Küste des riesigen, mitten in Faerûn gelegenen Meeres näherbrachte. Der "Stolz von Alaghôn".... ein hochtrabender Name, dem die Pinasse kaum gerecht werden konnte. Hunderte Male geflickte Segel hingen von den mindestens ebenso oft reparierten Masten, dem Rumpf sah man nur zu gut an, dass er schon viele Wassereinbrüche hinter sich hatte, und doch befuhr dieses Schiff immer noch die Meere...

Mehrere Wochen ist es nun her, dass Gaerdin auf der kleinen Handelspinasse angeheuert hat. Seitdem ist er schon viel herumgekommen: Von Thesk, seiner Heimat aus, ging es nach Lyrabar, nach Tantras, Yhaun, Selgaunt und noch viele weitere Städte fuhr das Handelsschiff an. DIe Arbeit war hart, besonders für einen Gnom unter so vielen Menschen, die die See des Sternenregens als Seeleute befuhren, und mehr als einmal musste sich Gaerdin den beißenden Spott des Kapitäns, ein raubeiniger, einäugiger Mann mit einem Oberkörper so breit wie ein Fass, gefallen lassen. So auch an diesem schicksalhaften Tag, an dem Gaerdin einen weiteren, frierenden und zitternden Gnom anschleppte. Der Kapitän hatte zuerst lauthals gelacht, doch war der schmächtige Gnom mit dem merkwürdigen metallischen Ding am Gürtel bereit für eine Passage nach Freihafen zu bezahlen. Die Aussicht auf Gold ließ die Augen des Kapitäns gierig glitzern, und so akzeptierte er Lundal an Bord. Und dessen Anwesenheit machte sich schnell bezahlt, als der Gnom nach einem heftigen Sturm fast im Alleingang sämtliche Schäden reparierte...

Über all das denkt Gaerdin nach, als er nach einem langen Tag harter Arbeit an der Reling lehnt. Wobei "lehnt" wohl eher der falsche Ausdruck ist, kann doch der Gnom kaum sie hinwegsehen. Einen halben Tag würde es wohl noch dauern, bis sie in Suzail wären, hatte der Kapitän verlauten lassen. Dort würde die in Selgaunt aufgenommene Ladung - schwere Fässer gefüllt mit dem berühmten sembischen Wein und allerhand Kisten mit Töpferwaren - gelöscht und anderes aufgenommen. Von Suzail aus sollte es nach Alaghôn gehen, und von da aus - endlich! - nach Freihafen....

===================

Der unendlich lang erscheinende Marsch scheint nun endlich ein Ende zu haben, als die dicken Stadtmauern von Suzail am Horizont auftauchen. Adrian und Talvra, die beide als bewaffnete Begleiter einer Handelskarawane aus Baldurs Tor in Diensten eines reichen Kaufmanns stehen, atmen erleichtert auf. Sobald sie in Suzail waren, würde ihr Dienst enden und sie wären wieder ihre eigenen Herren. Merkwürdig ist es ja schon gewesen: Zwei Menschen aus Tiefwasser, beide auf dem Weg nach Freihafen, fast quer durch Faerûn. Und das konnte kein Zufall sein! Oder doch? Tymoras Wege sind manchmal unergründlich, das weiß auch Talvra, der sich Oghma, dem Herr des Wissens, verschrieben hat.

Kurz bevor sie die Stadt erreichen, werden Adrian, der erhaben wirkende junge Mann mit den beiden gekreuzten Kurzschwertern, und Talvra zu ihrem Herrn gerufen.

„Unsere Reise endet bald. Ihr habt mir gute Dienste erwiesen,“ beginnt der feiste Mann, dessen breites, mehrere Goldzähne enthüllendes Grinsen fast eingemeißelt scheint, „Wollt ihr mir nicht auch auf meinen weiteren Reisen zur Seite stehen?“
« Letzte Änderung: 30.09.2009, 12:11:21 von Tex »
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Gaerdin

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Prolog: Auf hoher See
« Antwort #1 am: 06.01.2008, 16:58:25 »
"So hat die Schinderei doch manchmal ihr Gutes" sinniert der Gnom als er auf seinen dünner werdenden Bauchansatz hinuntersieht und dann den Blick über das weite Blau des Meeres schweifen lässt. "Aber in Freihafen war's das, immerhin weiß ich jetzt, dass ich auf keinem Schiff mehr kotzen werde. Jede Erfahrung ist es wert, sie gemacht zu haben".
Er würde nie wieder als Seemann arbeiten, das hatte er sich geschworen. Zumindest nicht unter Menschen.

Dann fällt sein Blick auf den größeren Gnom, den er ohne diesen 'Job' wohl nicht kennen gelernt hätte und der ihm allmählich ans Herz wächst. Auch wenn er zuweilen seltsame Anwandlungen hat und mit dieser merkwürdigen lauten Waffe spielt. "He Knaller, bald sind wir in Suzail, warst Du schon Mal dort? Oder hast Du es in einem Deiner merkwürdigen Geräte gesehen?", ohne die Antwort abzuwarten, lacht Gaerdin laut und herzhaft. Sein Blick wird versonnen als er hinterherschiebt: "Ein lecker Essen und ein gutes Bier wird es schon geben."

Diese Lektion des Seefahrerlebens hatte Gaerdin schnell gelernt. Ein Hafen war zunächst der Ort, an dem es endlich eine vernünftige Mahlzeit gab.

Talvra

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Prolog: Auf hoher See
« Antwort #2 am: 06.01.2008, 21:58:06 »
Als Talvra die Worte des reichen Kaufmann hört, schaut er ihm direkt in die Augen. Sein Blick wandert über das Gesicht des Kaufmanns und bei dem Anblick der goldenen Zähne geht im ein Schaudern über den Rücken.

"Wie viele Menschen haben wohl für diese verzerrende Maske des Grinsens bereits ihr Leben verwirkt " denkt sich Talvra, "aber ich werde wohl nicht dazu gehören. "

Dann fixiert er wieder seine Augen und versucht seine Abneigung zu verbergen.
"Nun mein Herr, noch sind wir nicht in Suzail angekommen. Aber wenn uns die Götter beistehen werden wir Suzail vor Anbruch der Nacht erreichen. Was ich für Euch tun konnte, habe ich getan. Aber hier in Suzail werden sich unsere Wege trennen."

Dann wirft er kurz einen Blick auf Adrian und wartet kurz auf dessen Reaktion

Adrian

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Prolog: Auf hoher See
« Antwort #3 am: 07.01.2008, 03:45:56 »
Auch als Adrian die Worte des Kaufmannes hört, dreht er seinen Kopf, als ob er deutlich nein sagen wollen würde, doch wurde ihm besseres beigebracht.
"Zum Glück ist dieser Elende Fußmarsch endlich vorbei. Mal schauen wie mir und meinem Bauch die Seefahrerei dient. Zumindest werde ich mir da nicht mehr die Füße wund laufen."
Ein wenig trotzig schaut er auf seine Füße, jedoch fängt er sich sofort wieder.
Als sich die Blicke Talvar's und Adrian's treffen, bringt dieser ein kurzes Nicken hervor und antwortet schließlich.
"Wie schon Talvar sagte, trennen unsere Wege sich in Suzail, wir haben leider andere Pläne. Jedoch sind wir sehr glücklich darüber, dass ihr mit unserem Dienst zufrieden seid. Und hätten daher noch eine Bitte, falls es nicht zuviel Umstände macht, könntet ihr uns vielleicht eine Empfehlung schreiben. Es ist immer nützlich soetwas zu haben, man weiß ja nie wohin einen der Weg als nächstes führt."
Daraufhin verbeugt sich Adrian tief und ausgiebig, schon etwas zu übertrieben für den Rang von dem Kaufmann. Jedoch beabsichtigt er ja etwas von ihm zu erhalten.

Lundal

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Prolog: Auf hoher See
« Antwort #4 am: 07.01.2008, 04:37:27 »
"Suzail? Nein da war ich noch nicht... Wie sieht’s mit dir aus? Warst Du schon mal dort?" antwortet der Gnom geistesabwesend. Seine Gedanken rasen mal wieder. Das tun sie immer wenn er nichts zu tun hatte. Schon wieder endetet er wieder bei seiner Waffe und wie er sie verbessern konnte. Doch diesmal hatte er auch eine Idee. Er hatte die letzten male die Flugbahn der Kugel versucht zu beobachten und in dem kurzen Moment wenn der Rauch die Waffe noch nicht verlassen hat konnte er sehen, dass sie nicht richtig gerade aus flog, sondern immer ein klein wenig von dem anvisierten Ziel abwich. Aber wieso passierte das bei den Kugeln und nicht bei bögen oder Armbrüsten? So nahm er sich vor, bei der nächsten Gelegenheit eine Kugel mit einer Armbrust abzufeuern und das Ergebnis zu beobachten. Doch schon wieder kamen neue Ideen und der letzte Gedanke war schnell vergessen.
Er sieht sich noch einmal auf dem alten und geschunden aussehenden Schiff um und geht dann zu dem anderen Gnom welchen ihn "Knaller" genannt hatte.
Bei ihm angekommen fragt er diesen: "Was meinst du eigentlich mit seltsamen Geräten? Hast du schon mal andere Apparaturen gesehen, durch die man weiter sehen konnte wie der Horizont?" mit jedem Wort wird der Gnom aufgeregter. Wenn es um Technische Dinger oder Apparaturen geht, ist er kaum zu stoppen.
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Gaerdin

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Prolog: Auf hoher See
« Antwort #5 am: 07.01.2008, 08:55:54 »
"Nein, gesehen habe ich so was noch nicht. Aber Du imitierst mit diesem komischen Ding Zauberei, warum nicht auch Zauber, mit denen man weit entfernte Orte sehen kann" antwortet er dem technophilen Magier.

"Es sollte ein Scherz sein, er hat ihn anscheinend nicht verstanden" gluckst Gaerdin in sich hinein und richtet den Blick wieder auf die verschiedenen Blautöne von Himmel und Wasser, ein Anblick, der für die Schinderei und die bissigen Kommentare entschädigt, die er sich anhören musste, seit er auf dem Schiff angeheuert hatte.

"Mal sehen, wie Suzail so ist. Gehört habe ich schon von der Stadt, aber nicht allzu viel"

Tex

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Prolog: Auf hoher See
« Antwort #6 am: 07.01.2008, 09:39:25 »
"Ach, wie tragisch, dass sich unsere Wege nun wirklich trennen," erwidert der Kaufmann mit eindeutig gespielter Theatralik. "Ich habe mich noch nie so sicher gefühlt. Auf dem Rückweg werde ich wieder um mein Leben fürchten müssen."

Er schüttelt traurig den Kopf.

"Aber es wird wohl nicht zu ändern sein. Wohin werden eure Wege euch nun führen?"


=======================

Noch während Gaerdin und Lundal miteinander plaudern, taucht am Horizont bereits der erste Streifen Land auf. Land.... was für ein herrlicher Anblick nach so vielen Tagen auf See, mit nichts als dem salzigen Wasser, dem stürmischen Wind und der unbarmherzigen Sonne um sich.
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Lundal

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« Antwort #7 am: 07.01.2008, 16:24:49 »
"Hey Gaerdin! Da vorne! Siehst du es?!?! Land! Bald werde ich nicht mehr kotzen gehen müssen wenn der Wellengang zu stark wird! Und Bier! Da gibts bestimmt Bier! Und auch Apparaturen die ich mir anschauen kann! Ja, ganz bestimmt!" meint der eine Gnom zum anderen. Vor freude Hüpft er auf der stelle auf und ab und versucht Gaerdin mitzureißen. Die Blicke der anderen Seemänner beachtet er dagegen gar nicht.
"Ich würde am liebsten ein Freudenfeuer entzünden!" meint Lundal dann noch Lautstark zu seinem fast-Bruder.
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Adrian

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Prolog: Auf hoher See
« Antwort #8 am: 07.01.2008, 17:55:05 »
Ein bisschen verwundert schaut Adrian drein, als der Händler so garnicht auf seine Bitte reagiert, doch versucht er sich nichts anmerken zu lassen.
"Nun, wie das Glück so wollte, traf ich hier Talvra, und wie es das Schicksal will führen unsere Wege uns beide nach Freihafen."
Immernoch enttäuscht ist er nicht bereit mehr zu erzählen.

Tex

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« Antwort #9 am: 07.01.2008, 18:10:06 »
"Nach Freihafen? Aber ihr seht mir so gar nicht wie Piraten aus!"

Der Kaufmann lacht laut über seinen eigenen Witz.

"Hoffentlich findet ihr dort auch eine euch angemessene Arbeit. Gerne schreibe ich euch eine Empfehlung, wenn wir in Suzail angekommen sind. Ich nehme an, von Suzail aus, soll es mit dem Schiff weitergehen? Wenn dem so ist, dann sucht im Hafen nach der "Stolz von Alaghôn". Wenn ihr Glück habt, liegt sie dort vor Anker. Ich kenne den Kapitän, ein mieser kleiner Halsabschneider, aber zuverlässig. Hält seine Termine immer ein. Wenn er da ist, dann sagt ihm, Handelsherr Marvolo Umbero Ramondo aus Tiefwasser schickt euch. Mit ein wenig Glück nimmt er euch dann mit, ohne euch dafür allzuviel abzuknöpfen."

Bei diesen Worten grinst er wieder breit.
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Gaerdin

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« Antwort #10 am: 07.01.2008, 18:27:51 »
Gaerdin teilt die Freude des hüpfenden Gnoms, drückt dies jedoch lediglich durch ein breites Grinsen aus. "Bier. Eine hervorragende Idee. Und danach gehen wir Deine Apparate anschauen. Endlich eine Pause."

Die letzten Worte gelten dem Kapitän, den er im Augenwinkel bemerkt hat und den er respektiert, aber nicht fürchtet. "Ich gehe schon Mal meine Sachen holen. Den altmodischen Krams" zwinkert er seinem Kumpan zu und geht unter Deck, sein Bündel richten. Wie immer nimmt er zuletzt den gut gepflegten Hakenhammer, das Erbstück, auf das er so stolz ist. Ich werde ihn in Ehren halten, Vater.

Tex

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Prolog: Auf hoher See
« Antwort #11 am: 07.01.2008, 18:57:17 »
Es dauert nicht lange und die "Stolz von Alaghôn" läuft in den großen Handelshafen Suzails ein. Neben den prächtigen Koggen und Galeeren aus Sembia wirkt die kleine Pinasse regelrecht schäbig, doch kümmert das anscheinend niemanden, solange die gewünschten Waren an Bord sind. Als das Schiff endlich sicher vertäut am Kai liegt und die üblichen Formalitäten abgehandelt sind - wie immer kam der Hafenmeister, in Suzail ein kleiner, bebrillter Mann mit deutlichem Bauchansatz, an Bord und registrierte die Ladung samt Empfänger - beginnen die Seemänner mit dem Entladen. Wie üblich begleiten die spöttischen Kommentare des Kapitäns die Männer bei ihrer Arbeit, und jeder arbeitet doppelt so hart, um es so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Als dann endlich das letzte Fass über die Planken rollt ruft der Kapitän seine Männer zu sich.

"Aufgepasst, ihr räudigen Hunde. Wir nehmen nicht vor morgen Mittag neue Ladung auf, so lange habt ihr frei. Jack und Tom, ihr bewacht das Schiff für die erste Hälfte der Nacht, Gaerdin und Lundal, ihr seid in der zweiten Hälfte bis morgen Mittag dran. Und wehe einer von euch vergisst seine Pflichten, der wird direkt kopfüber am Mast aufgehängt, bis die Möwen ihn auffressen."

Mit einem Spucken auf den Boden beendet der Kapitän seine Ansprache, nach der er sofort in seiner Kabine auf dem Schiff verschwindet.
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Lundal

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Prolog: Auf hoher See
« Antwort #12 am: 07.01.2008, 19:09:22 »
"Aye Aye Käptain!" bestätigt Lundal die Befehle des Kapitäns. Zu Gaerdin gewannt meint er: "Gehen wir erstmal in die nächste Kneipe und trinken einen auf das Festland? Danach können wir ja wieder zurückkommen und unsere Wache halten. Vielleicht ist zwischendurch noch genug zeit um etwas bummeln zu gehn. Ich kann nicht genug Schießpulver und Kugeln dabeihaben."
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Gaerdin

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Prolog: Auf hoher See
« Antwort #13 am: 07.01.2008, 22:12:25 »
"Aye, Aye" quittiert auch Gaerdin den Befehl des Kapitäns. So bald dieser ein kleines Stück entfernt ist, fügt er leise und missmutig in Gnomisch hinzu "War ja klar, uns die schlechteste Schicht zuzuweisen, alter Griesgram".

Der kleine Gnom mit dem zwergisch anmutenden Bart spuckt kräftig ins Wasser und lacht Lundal dann freundlich an. "Los, lass uns bummeln gehen. Und trinken. Tue niemals den ersten Schritt in einer fremden Stadt, ehe Du nicht das Bier von dort probiert hast" wandelt er eine Weisheit seines zwergischen Lehrherren gründlich ab und schnappt sich sein Bündel. "Zeit,  Mal wieder etwas richtiges zu essen."

Die grünen Augen leuchten vor Vorfreude und der Schurke pfeift ein Liedchen "sich etwas zwischen die Kiemen zu schieben wäre zu seemännisch gewesen, es wird Zeit, dass wir Freihafen erreichen. Bei Garl Glittergolds derbsten Streichen, es wird Zeit".

Gaerdin schlägt Lundal auf die Schulter, schnappt Bündel und Hammer und er klettert behände vom Schiff.

Talvra

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Prolog: Auf hoher See
« Antwort #14 am: 07.01.2008, 22:57:42 »
"Nicht zu glauben, da schickt mich mein Meister zu den Piraten. Das kann ja lustig werden. Bin mal gespannt, was er sich jetzt dabei wieder gedacht hat." denkt sich Talvra  als der Handelsherr Ramondo breit grinst und er sich dabei irgendwie unwohl fühlt.
 
"Danke für den Tip. Da wir zum ersten mal in Suzail sind, greifen wir gerne auf euer tiefes Wissen zurück. Falls dieses Schiff nicht da sein sollte"
Talvra macht eine kurze Pause und schaut den Handelsherr nochmal genau an
"Könntet ihr uns eine sichere und bezahlbare Bleibe empfehlen?"

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