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Autor Thema: 1. Akt - Der Henker  (Gelesen 38964 mal)

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Larciel

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1. Akt - Der Henker
« Antwort #15 am: 14.01.2008, 10:21:40 »
Bis jetzt ist er einfach nur hinter dem seltsamen Mann hergedackelt, doch plötzlich fragt er sich was er sich dabei gedacht hat? Er konnte nicht in eine Party reinplatzen ohne zu wissen wer sie gab und warum.
Allerdings macht ihm dieser Mann dem er gefolgt ist mehr und mehr Angst. Nicht genug dass er gruselig leuchtende Augen und eine schreckliche Stimme hat, er scheint auch hinten noch Augen zu haben, wie sonst wusste er wer ihm gefolgt ist?
Als sie schon fast die Tür erreicht haben zieht Larciel die Bremse. Er schnappt sich eine Hand voll von dem Gewand des Priesters um ihn aufzuhalten. "Wartet bitte. Worum geht es hier eigentlich? Wer ist dieser Severus und ist der wirklich einverstanden wenn man uneingeladen bei ihm hereinstürmt?"
Er versucht kein zu besorgtes Gesicht zu machen während er hofft dass der Mann sich nicht verärgert umdrehen und ihn mit seinen düsteren Blicken wie eine salame in dünne Scheibchen schneiden wird.
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Wolfhart Vsechrom

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1. Akt - Der Henker
« Antwort #16 am: 14.01.2008, 18:58:19 »
"Sehr gerne, doch könnten sie mir möglicherweise sagen wer die anderen eingeeladenen sind? ich stamme aus der näheren Umgebung und kenne daher die örtlichen Würdenträger nicht."
Spricht Wolfhart mit dem Fremden während er ihm folgt.
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Jana Buzkova

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1. Akt - Der Henker
« Antwort #17 am: 16.01.2008, 16:22:01 »
Jana lehnt in ihrem Sessel, die Arme verschränkt. Sie macht keinen allzu großen Hehl aus ihrer Langeweile und ihrer Unwilligkeit hier zu sein. Nachdem sie die anderen Anwesenden eingeschätzt hat, blickt sie ausdruckslos vor sich hin und ist in ihren Gedanken mehr bei ihren Studien, als hier unter anderen Untoten. Dennoch zwingt sie sich immer wieder zu Aufmerksamkeit - ohne allerdings recht zu wissen warum. Nur mit mäßigem Interesse nimmt sie das Eintreten eines weiteren Kainiten wahr. Dennoch unterzieht sie ihn mit ihren dunklen Augen sogleich einer abschätzenden Musterung.

Navun'Ylahc Vytharia

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1. Akt - Der Henker
« Antwort #18 am: 17.01.2008, 17:58:00 »
Wolfhart

Während der Mann weitergeht, beschreibt er die einzelnen Kainiten.
"Außer Severus, der hier ganz klar die Herrschaft inne hat, sind noch zwei weitere besonderer Erwähnung wert. Zum einen Maria Surgoss, die Toreader und Simon Alaches, der Tremere. Erstere ist sozusagen die First Lady und letzter wirkt mehr im Geheimen, ist aber aufgrund seiner Macht mit Sicherheit als der drittmächtigste Vampir einzuschätzen. Aber mehr werdet ihr sicher selbst bald herausfinden..."

Nun kommt auch ihr an der Tür zum Gebäude an und steht kurz davor vor der eisenbeschwerten Doppeltür.
"Nun denn. Um was auch immer es geht, es ist wichtig. Zeigt also Aufmerksamkeit."
Mit einem Nicken verabschiedet sich der Mann.

Aurél
Severus nickt dir mit kalter, aber doch nicht abweisender Mimik zu.
"Freut mich zu hören. Ich hoffe wir können bald beginnen. Wo bleibt dieser vermaleidete Malkavianer? Es ist immer dasselbe mit ihm..."
Entweder bekommt Simon deinen Blick nicht mit, oder er ignoriert ihn gekonnt. Auf jeden Fall ist ihm nichts anzumerken.

Es vergehen noch ein paar Minuten, ehe erneut die Tür aufgeht.

Larciel

"Wer Severus ist?" Ein hysterisches Lachen entfährt deinem merkwürdigen Begleiter.
"Du solltest besser aufpassen, finde ich. Severus ist hier alles, also wirst auch du ihm folgen! Um was es geht weiß ich nicht." Ein seltsames Auflachen begleitet diesen Satz.
"Aber erfahren werden wir es! Also komm, wir sind spät, ja."
Mit diesem Satz öffnet er die Tür zum Saal. Als sie geöffnet ist, deutet er eine Verbeugung an und nimmt auf einem der freien Stühle Platz. Sogleich wird er von Severus begrüßt.
"Johannes! Wie schön, dass auch du mal vorbeischaust. Ist ja nicht so, als ob das ganze hier wichtig wäre!" Seine anfangs freundliche Stimme donnert jetzt richtig und seine Augen funkeln den Malkavianer richtiggehend an.
"Aber egal, setz dich und... ach, wen haben wir denn hier noch? Wärt ihr so freundlich, euer Kommen zu erklären?"
Mit einem interessiert-erstaunten Blick mustert Severus Larciel.
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Wolfhart Vsechrom

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1. Akt - Der Henker
« Antwort #19 am: 17.01.2008, 18:50:11 »
Als Wolfhart die Tür öffnet und in den Saal eintritt ist das erste was er bemerkt die gelangweilte Atmosphere die im Raum zu schweben scheint.
Na klasse ein Haufen alter Untoter der vor sich hinvegetiert...

Die heruntergeleierte Begrüßung Severus' bekommt Wolfhart schon garnicht mehr mit... er deutet bloß eine Verbeugung an und setzt sich dann auf einen der freien Stühle. Dann lässt er seinen Blick durch die Runde schweifen um zu den Namen und Erklärungen seines Begleiters die passenden Bilder zu bekommen.
Muss ich denn ausgerechnet in diese Gesellschaft reinplatzen... WARUM MÜSSEN ES IMMER TREMERE SEIN!?!
ist sein erster Gedanke als er Simon sieht... und ein leises Knurren entfährt seiner Kehle, doch Wolfhart reißt sich am Riemen und schaut nun die scheinbar niedriger gestellten Vampire, zu denen er sich ebenfalls zählen muss, an und entdeckt den Tzimisce.
Es wird immer besser... knurrt Wolfhart resigniert zu sich selbst.
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Larciel

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1. Akt - Der Henker
« Antwort #20 am: 17.01.2008, 22:12:41 »
Als Larciel durch die Tür späht sieht er dass hier tatsächlich eine Versammlung stattfindet, was er allerdings vorher nicht vermutet hatte war dass sämtliche Gäste Vampire waren!
Was sollte er tun? Zum Weglaufen war es zu spät...
Kaum zu glauben dass in nur einer Stadt so viele Kainiten leben! Beim Anblick der mürrischen Gesichter fühlt er sich etwas unwohl und als ihn dann auch noch diese beeindruckende Erscheinung, die hier unzweifelhaft der Boss war anspricht scheint er ein ganzes Stück zu schrumpfen.
Er wusste nicht was er sagen sollte... was sagte man in so einem Fall...?
"Vampire sind zwar Schurken, aber sie sind höfliche Schurken!" erinnert er sich.
Also höflich... er fasst Mut und sieht seinem Gegenüber in die Augen. "Tut mir Leid euer erlauchtes Treffen zu unterbrechen." beginnt er und versucht es mit einer eleganten Verbeugung. Er wollte lieber Gefahr laufen zu dick aufzutragen als es sich hier und jetzt mit allen Vampiren der Stadt zu versauen. "Tja... ich schätze euer Freund dort hat mich einfach mitgeschleift..." wobei er verlegen auf den Typen deutet dem er hierher gefolgt war. "Es ist mir wirklich eine Ehre und... ehm... wenn ihr wollt werde ich sofort wieder verschwinden."
Fast wünscht er sich dieser Severus würde tatsächlich darauf hereinfallen und ihn gehen lassen.
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Navun'Ylahc Vytharia

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1. Akt - Der Henker
« Antwort #21 am: 19.01.2008, 20:20:59 »
Einige Augenblicke vergehen, während Severus den Neuankömmling mustert. Die Hand an sein fahles Kinn legend beugt er sich etwas nach vorne.
"Nein, bleib hier." Es war eine Aufforderung, nicht mehr, nicht weniger. Sobald sich Larciel gesetzt hat, verstummt auch das letzte kleine Gespräch zwischen Maria und dem jungen Mädchen.

Severus erhebt sich von seinem Stuhl und läuft einige Meter hin und her, während er spricht. Dabei lässt er keinen der anwesenden Vampire auch nur eine Sekunde aus den Augen. Seine Augen funkeln und nicht zum ersten Mal spürt ihr, welche Macht von diesem Severus ausgeht, dessen Gesichtszüge eine beunruhigende Ernsthaftigkeit ausstrahlen.  Er wirkt recht jung, und wenn ihr es nicht besser wissen würdet würdet, würdet ihr ihn auf ein Alter von vielleicht 30 Jahren schätzen.

"Einer von euch, ich weiß nicht, wer, hat gegen die von mir erlassenen Regeln verstoßen. Habe ich nicht verboten, ein Zeichen, dass unsere Existenz verraten könnte, den Sterblichen zu geben? Habe ich nicht verboten, dass man sich lediglich nähren darf, wenn man sich zu zügeln weiß und nur dann tötet, wenn es leicht fällt, den Sterblichen eine Erklärung für die Tat zu geben?"
Seine Stimme hallt donnernd durch den Saal.
"Einer von euch hat einen Seiler genommen, und sein Blut getrunken. Er hat sich seines gesamten Blutes bemächtigt und es nicht einmal für nötig erachtet, die Male seiner Fänge zu verschließen.
Es ist unser Glück, dass einer meiner Getreuen die Leiche fand, ehe die Inquisition auf sie aufmerksam werden konnte, und die Spuren verwischte, so gut es ihm möglich war. Doch sein Verschwinden wird bald Aufsehen erregen und ich werde mit viel Mühe einen Tod inszenieren müssen, bei welchem das Fehlen all seines Blutes nicht auffällt.
Doch ich werde nicht ruhen, ehe ich den Schuldigen dieser Tat aufgespürt habe."

Jeder den anwesenden Vampire aus Prag lässt mit bedrücktem Schweigen den Blick schweifen und es dauert nicht lange, da blickt jeder anklagend auf den anderen. Insbesondere der Nosferatu und das junge Toreador-Mädchen müssen einige unausgesprochene Anschuldigungen über sich ergehen lassen, was ersterem nicht auszumachen scheint, letztere jedoch eng an die Seite von Maria rücken lässt, die schützend ihre Hand ergreift.
Anscheinend will sich niemand freiweillig stellen...
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Larciel

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1. Akt - Der Henker
« Antwort #22 am: 19.01.2008, 21:36:31 »
"Danke.." hatte er noch gemurmelt bevor er sich gesetzt hatte, dann hatte Larciel neugierig zugehört. Die Regeln in dieser Stadt gefielen ihm, denn er fand da man um an Blut zu kommen niemanden umbringen musste sollte man es auch nicht tun. Doch er war zu einem ungünstigen Zeitpunkt nach Prag gekommen...
Hm, einer ist hier also nicht nur ein Schurke sondern entweder ein Verräter oder einfach nur dumm?
Auch der Reisende sieht sich die anderen Vampire etwas genauer an.
Da er bis jetzt niemanden getroffen hatte sehen für ihn alle interessant und verdächtig aus. Wenn an einem der Kainiten etwas Merkwürdiges war würde es ihm sicher nicht auffallen...
Er merkt wie die Stimmung umschlägt und plötzlich einem eisigen Winterabend gleicht.
Gefährlich... fällt ihm nur ein.
Obwohl er gerne wüsste wer es getan hatte wünschte er sich noch mehr, er hätte es nicht getan.
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Wolfhart Vsechrom

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1. Akt - Der Henker
« Antwort #23 am: 20.01.2008, 15:14:57 »
Als Wolfahrt die Anschuldigung des Prinzen hört kann er nicht anders als böse Funkeln, es ist eine Beleidigung ihm soetwas vorzuwerfen!
Nachdem Severus geendet hat schweift der Blick von Wolf durch die Runde um die Reaktionen der anderen Kainiten zu beobachten, wobei ihm die Verwirrung des Neuankömmlings und die Furcht des Mädchens nicht entgeht.
Ohne es zu wollen wandert sein Blick zum Tremere und er versucht etwas im Gesicht dieses Kainiten zu entdecken was ihn berechtigen würde ihm die Kehle rauszureißen.

Dann erhebt er seine Stimme und fragt: "Wo genau wurde die Leiche gefunden? Sollte es sich um einen Prager Bürger handeln so habt ihr den Beweis dass es sich bei dem Täter nicht um mich handeln kann! Meine Jagdgebiete liegen weiter im Süden, außerhalb von Prag..." Was ihn nicht im geringsten interessieren wird ... den aufgeblasenen Ventrue
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Aurél Illiescu

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1. Akt - Der Henker
« Antwort #24 am: 21.01.2008, 11:15:01 »
Da er die Stadttore erst vor wenigen Stunden durchschritten hatte zeigt sich Aurél nicht von den Anschuldigungen betroffen. Nur ein Narr würde mich verdächtigen, was man von den den anderen nicht behaupten könnte. Aber was geht mich schon das Schicksal eines erbärmlichen Menschens an? Allerdings wäre es wiederum auch schade, wenn ich die Stadt meiner Wiedergeburt so schnell bereits wieder verlassen müsste um dem Ärger zu entgehen. Er kratzt sich am Kinn, während er überlegt, wobei seine Finger kurzzeitig leichte Furchen im Fleisch hinterlassen.
Nach ein paar Augenblicken wendet er sich dann an den Prinzen, "Wann, wo und unter welchen Umständen fandet ihr die arme Kreatur?", wobei er die letzten Worte mit beinahe sarkastischem Bedauern betont, "Und wer von den Anwesenden hielt sich zu diesem Zeitpunkt in der Stadt auf?" Und innerlich fügt er noch hinzu Sollte es scheitern, dies auf die einfache Art zu lösen, gibt es immer noch andere...Möglichkeiten. Jeder redet irgendwann.

Navun'Ylahc Vytharia

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1. Akt - Der Henker
« Antwort #25 am: 21.01.2008, 22:41:57 »
Severus wiegelt eure Einwände mit einer kurzen Geste ab.
"Wie das ganze vonstatten gegangen ist, werde ich gleich erläutern, vorher hat der Täter noch Zeit, hier und jetzt die Tat zu gestehen."
Seine Augen funkeln blitzend durch den Saal und es kehrt wieder Ruhe ein.

Ein paar stille Minuten später, als irgendwie klar ist, dass sich der Täter nicht freiwillig stellen wird, meldet sich Maria Surgoss zu Wort:
"Es scheint klar, dass sich der Täter jetzt nicht offenbaren wird und ich empfinde es als empörend, eine solche Anschuldigung offen auszusprechen. Doch muss ich zugeben, dass die Tat sehr wohl erschreckend ist und einer Aufklärung bedarf. Jedoch stellt sich die Frage wer eine solche Aufklärung geben kann. Ein jeder von uns, der damit beauftragt wird, könnte der Schuldige sein und die Aufklärung auf einen Unschuldigen lenken."
In diesem Moment hebt Severus erneut die Hand und spricht:
"Das ist nicht gänzlich richtig. Nicht wenn mehr als einer diesen Mord untersucht und mir unwiderlegbare Beweise vorliegen. Außerdem scheiden gewisse Personen praktisch aus dem Täterkreis aus."
Die Augen des Ventrue gehen nacheinander jeden von euch ab, ehe er erneut seine Stimme erhebt:
"Ihr seid größtenteils neu hier in der Stadt. Manche von euch sind, meinen Informationen nach, erst heute Nacht angereist und zudem seid ihr meist sehr neu in der Stadt. Ich biete euch die Chance auf eine Zuflucht hier in der Stadt und ein eigenes Jagdgebiet. Die Mine ist seit einiger Zeit unbenutzt... Zudem solltet ihr Bedenken, dass die Auflösung des Falles eurem Unleben hier in der Stadt nur zugute kommen kann.
Nun, was sagt ihr?"

Mit seinen scharfen Augen mustert Severus jeden einzelnen von euch. Ein verlockendes Angebot scheint es allemal zu sein...
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Aurél Illiescu

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1. Akt - Der Henker
« Antwort #26 am: 22.01.2008, 10:11:04 »
"Auch wenn ich Eure Furcht vor diesen jämmerlichen Kreaturen nicht nachvollziehen kann, soll mein Schwertarm der Eure sein."
Aurél wartet auf die Antworten der anderen bevor er fortfährt: "Und nun sagt, unter welchen Umständen fand man den Körper."

Wolfhart Vsechrom

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1. Akt - Der Henker
« Antwort #27 am: 22.01.2008, 17:38:12 »
"Ich werde die mir angebotene Domäne solange nutzen wie ich gezwungen bin in dieser Stadt zu bleiben! Mich hält nicht viel in dieser Stadt...", meldet sich Wolfhart zu Wort. "Aber ich werde mich eurer Aufgabe annehmen. Auch wenn es nur deswegen ist, um eure Anschuldigungen mirgegenüber zu tilgen!"
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Larciel

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1. Akt - Der Henker
« Antwort #28 am: 22.01.2008, 19:49:32 »
Soso, Larciel war also nicht der einzige hier der neu in der Stadt war?
Und eine Zuflucht bekommt er auch noch angeboten! Wie könnte er das ablehnen?
Das war eine ideale Gelegenheit mehr über das Leben der anderen Vampire herauszufinden...
"Ich mache auch mit." Dieser Schuft würde sich wundern der das friedliche Zusammenleben in dieser Stadt zerstören wollte!
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Navun'Ylahc Vytharia

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1. Akt - Der Henker
« Antwort #29 am: 26.01.2008, 12:51:49 »
"Die Furcht vor diesen 'jämmerlichen Kreaturen'?!" Die Augen Severus blitzen Aurél an.
"Diese 'jämmerlichen Kreaturen' könnten uns ausrotten, einfach so. Wir könnten Hunderte von ihnen, ja Tausende vernichten, doch es würden immer mehr kommen. Mehr als wir auch nur ansatzweise in der Lage sind zu vernichten. Spätestens wenn du auf einem Scheiterhaufen brennst, wirst du dir dessen bewusst sein. Ich habe lieber alle Vampire dieser Welt gegen mich, als alle Menschen."
Sein Blick richtet sich wieder auf alle Anwesenden.
"Gut, dann werden diese drei hier den Mord untersuchen. Die Versammlung ist hiermit beendet. Sobald der Fall abgeschlossen ist, werden wir uns erneut hier treffen. Ich werde euch informieren. Ihr drei bleibt hier."

Es dauert keine Minute, dann sind alle anderen untoten Bewohner Prags gegangen. Niemand war gerne hier und niemand wollte lange bleiben. Nur Jana sitzt noch an ihrem Platz und scheint zu warten, doch das interessiert Severus scheinbar nicht im Geringsten, als er fortfährt:
"Ihr solltet euch zunächst den Leichnam ansehen. Er befindet sich im Haus eines meiner Getreuen in der Hafenstadt. Wenn ihr mit dem Leichnam fertig seid, müssen wir schnellstmöglich einen Tod inszenieren. Auch wenn der Seiler keine Persöhnlichkeit hier ist, wird sein Fehlen dennoch jemandem auffallen. Einer meiner Leute wird euch draußen erwarten.
Bevor ihr geht, solltet ihr noch eins bedenken: Ich weiß nicht, wer diesen Mord begangen hat und was er damit bezwecken wollte. Aber wenn es ein Bewohner dieser Stadt war, und davon gehe ich stark aus, werdet ihr euch einen Feind schaffen, der nicht zu unterschätzen sein wird. Doch was ist ein Feind unter vielen Freunden?"
Beim letzten Wort bleckt der Ventrue die Zähne.
"Ihr werdet es nicht bereuen, mir zu helfen." Sein Blick wendet sich gen Jana.
"Hast du dich mittlerweile auch entschieden? Deine Studien könnten unerwartet Unterstützung erfahren, solltest du den Fall mitlösen."
Ein selbstsicherers Lächeln ziert seine Lippen. Es passt so perfekt zu seinen Gesichtszügen, dass ihr euch sicher seid, dieses Lächeln nicht zum letzten Mal gesehen zu haben.
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