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Autor Thema: Sieben Schwerter der Sünde  (Gelesen 58784 mal)

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EhPut'Ki Cha

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Sieben Schwerter der Sünde
« Antwort #840 am: 25.09.2008, 12:58:29 »
Erleichtert, das es nicht zu einem weiteren Kampf kommt und diese Fremden sich nicht als Gefolgsleute von Tirania zu Erkennen geben, stellt er sich mit einer kurzen Verbeugung und seinem Gruß mit gefalteten Händen vor. "Man nennt mich EhPut'Ki Cha und ich komme aus einem fernen Land Tian Xian genannt."

Als er sich wieder aufrichtet lächelt er die Fremden freundlich an. "Euch hat das Schicksal der Götter geleitet und uns in diesem Raum zusammengeführt. Wo ein Einzelner von uns versagen würde, können wir uns nun gemeinsam der auferlegten Aufgabe zuwenden und die Prüfung bewältigen." Dabei schaut EhPut'Ki kurz zu Dolores und den restlichen Gefährten, fürchtet er doch das er ob seiner schlechten Aussprache nicht verstanden wurde.

Und schließlich endet sein Blick bei Aoth, der wohl dem Kampf entgegen fiebert. Mit einem leichten und verschämten Schütteln seines Kopfes, versucht er Aoth klar zu machen, das dessen Vermutung wohl nicht richtig ist. "Ich fürchte, das es ein harter Kampf wird. Schließlich haben wir, mich eingeschlossen, noch keine Schwachstelle dieser Bestien gefunden und wahrscheinlich auch noch nicht entscheidend verletzt."

Tiana

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Sieben Schwerter der Sünde
« Antwort #841 am: 25.09.2008, 19:35:28 »
"Noch nicht entscheidend", erwidert Tiana, "aber womöglich schwer genug um sie mit Hilfe der Beiden zu bezwingen.
Bedenkt den Zauber, den ich auf einen der Reiter gewirkt habe. Es scheint ihm zwar erst nicht viel ausgemacht zu haben, aber mit etwas Glück ist er geschwächt genug, dass ihn der Hauptmann niederstrecken kann."
Dann strechelt sie die Flanke des Nashorns.
"Außerdem werden wir diesmal Horn mitnehmen, wenn er sich durch den engen Gang zwängen kann, was uns zusätzlich stärken wird.
Bei der gestiegenen Anzahl an Kämpfern fällt mir ein netter Zauber ein, der uns helfen wird. Ich schätze unsere Chancen für den zweiten Vorstoß ziemlich gut."

Aerendil Galadhon

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Sieben Schwerter der Sünde
« Antwort #842 am: 27.09.2008, 11:27:41 »
"Nun, ich denke es ist allgemeiner Konsens, dass wir uns direkt und ohne weiteren Zeitverzug wieder den infernalischen Kreaturen stellen", durchbricht der Elf die sich anbahnende Stille. Ohne ein weiteres Wort bedeutet er Brega, die Spitze zu übernehmen und folgt diesem dann - immer mit einem halben Auge auf den beiden Neuankömmlingen, bereit, ihnen einen vernichtenden Zauber entgegenzuschleudern, falls sie sich doch als Betrüger erweisen sollten.

Brega

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Sieben Schwerter der Sünde
« Antwort #843 am: 28.09.2008, 13:04:14 »
"Dann los." Brega folgt der Geste des Elfen und setzt sich an die Spitze des kleinen Trupps, Axt und Schild in den Händen. Dort angekommen dreht sich der Steinweise um und wirft dem Magier noch einen zustimmenden Blick zu und versichert sich, dass dieser die Lage von hinten unter Kontrolle hat.
Seit an Seit! Hoffentlich sind die beiden halb so fähig wie sie tun und wir irren uns nicht.

Rovagug

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Sieben Schwerter der Sünde
« Antwort #844 am: 28.09.2008, 19:36:52 »
Mit ohrenbetäubendem Lärm springt die schwere Bronzetür aus den Angeln und landet scheppernd in der finsteren Kammer auf blutverklebten Marmorplatten, neben Fleischfetzen von den Gefährten der hereinstürmenden Glücksritter. Zuerst kommt der Tierbegleiter der Druidin in den muffigen Raum geprescht. Das immense Nashorn drückt sich schnaufend durch den verhältnismäßig engen Korridor. Hinter dem gewaltigen Tier schlüpfen Aoth und Brega in den Raum.

Sogleich stürzen sich die von scheußlichen Goblins berittenen Raptoren auf die Eindringlinge.
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Zon-Kuthon

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Sieben Schwerter der Sünde
« Antwort #845 am: 01.10.2008, 23:34:00 »
Siraz Herz beginnt schneller zu schlagen, je näher sie den Gegnern kommen, seine Muskeln spannen sich mehr und mehr und letztlich ist der ehemalige Hauptmann gespannt wie eine Feder, bereit den Monstern, die sie erwarten den Tod zu bringen. Kurz ruft er sich nochmal die Worte des Elfen ins Gedächtnis und lässt darauf einen kleinen Trank aus seinem Gürtel gleiten.

Tiana spricht ein paar kurze Worte und zeichnet Gesten in die Luft.
Daraufhin füllt sich fast der gesamt Raum langsam mit einem Nebel des Verrottens. Dieser wird dafür sorgen, dass die garstigen Gegner schneller zu Boden gehen werden. Und je schneller die Feinde ausgeschaltet sind, desto weniger Schaden können sie bei den Gefährten anrichten.

Kaum sind die Abenteurer in den Raum gestürmt um ihre gefallenen Gefährten zu rächen, da stürzen ihnen auch schon die teuflischen Echsenwesen entgegnen. Aoth und EhPut'Ki Cha werden von den rasiermesserscharfen Klauen und Zähnen zerfetzt. Die Beiden schaffen es gerade noch so ihre Gegner wegzudrücken. Die dritte Echse wartet lauernd in den Rauchschwaden im Osten.

Zon-Kuthon

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Sieben Schwerter der Sünde
« Antwort #846 am: 03.10.2008, 17:10:35 »
Eigentlich hatte sich der Steinweise vorgenommen, besonnen in diesen Kampf zu gehen. Die Kraft der Erde pulsiert durch seine Adern und er fühlt sich den Gegnern überlegen. Als jedoch plötzlich links und rechts von ihm das Blut seiner Kameraden spritzt, bricht ein Teil seines alten Ichs hervor und der Zwerg greift Reiter und Echse mit aller Macht an.

Mit einem schnellen Schnitt und einigen Worten fließt Blut über Aoth Klinge. Er saugt den Schmerz in sich auf, konzentriert sich und schlägt dann schnell zweimal zu.

Als die Tür sich öffnet, kann Dolores nur einen der unheimlichen Saurier am anderen Ende des Raumes ausmachen. Dass der Kampf bereits neben der Tür ausgebrochen ist zeigt ihr zwar, dass die Gegner schon näher sind, doch befinden sie sich noch außerhalb ihres Sichtbereiches. Schnell entschließt sie sich keine Zeit zu verlieren und konzentriert sich auf den teuflischen Goblin, den sie bereits sehen kann, in der Hoffnung, ihn vielleicht eine Weile aufhalten zu können.

Damit es nicht erst zu einem Fiasko kommt, wie beim ersten Anlauf, holt Tiana gleich ihren Zauberstab raus und heilt die frische Wunde von EhPutKi'Cha.
Horn bringt sich mit einem großen Schritt in eine bessere Position und versucht zusammen mit Aoth einen der Gegner einzukesseln. Dann versucht er den Goblin mit seinem gewaltigen Horn, das ihm seinen Namen gab zu durchbohren.

In einer schnellen Bewegung setzt Siraz die Phiole an die Lippen und leert diese, sodass die silbrige Flüssigkeit seine Kehle hinunter rinnt und somit seine magische Wirkung entfaltet.

Zischend fährt der Strahl magischer Energie aus den Fingern der Tiefling an den Bestien einer anderen Zeit vorbei. Auch die bluttriefende Klinge des finsteren Begleiters von Hauptmann Siraz zerschneidet nur die stickige Luft und nicht das rote Fleisch der Scheusale.
Das Nashorn wirft sich mit all seinem Gewicht in einen heftigen Angriff, doch ist sein Gegner zu schnell und weicht mit ungeheurer Geschwindigkeit aus. Dann reissen Krallen und Zähne tiefe Wunden in den eigentlich schwer gepanzerten Körper des Tiergefährten. Blut spritzt wie aus einer Fontäne auf den ohnehin schon besudelten Boden der düsteren Kammer. Die Glücksritter wenden ihre Blicke ob der schrecklichen Schreie des Nashorns ab, nur um Augenblicke später einen Berg aus totem Fleisch zu sehen. Während des abscheulichen Blutbades fuchteln zwei der Reiter mit ihren mickrigen Zauberstäben und der dritte stimmt ein widerlich klingendes Lied an.
Brega kann sehen wie die Wunden des Goblins über ihm weißgelbe Eiterränder bilden und das Leben langsam und schmerzhaft aus dem Bösewicht weicht. Der Mönch verteidigt sich tapfer, doch auch ihm gelingt es nicht alle Angriffe abzuwehren.

Schwer getroffen von den Angriffen der Bestien, zuckt EhPutKi zusammen und es wird ihm kurz schwarz vor Augen. Aber er kämpft die aufkommenden Bewußtlosigkeit nieder und ruft all seine innere Stärke hervor. "Hätte er doch fliehen sollen, aber wohin hätter er denn fliehen können um sich in Sicherheit zu bringen.." Nein, der einzigste Weg war diese Gedanken beiseite zu schieben und seinem Schicksal entgegen zu treten. Dann springt er hoch, um dieser Bestie mit ein paar gezielten Tritten auf die Augen die Sicht zu nehmen.

"Das fängt ja hervorragend an", kommentiert der Elf sarkastisch den Tod des Nashorns. Dann beginnt er sofort die Beschwörungen für einen seiner mächtigeren Zauber. In seiner Hand entsteht eine bläulich-schimmernde Kugel aus reiner magischer Energie, die immer größer wird und zu pulsieren beginnt. Mit einem leichten Schütteln der Hand schickt er die Kugel in Richtung des weiter hinten im Raum stehenden Raptorenreiters. Man würde sehen, wie intelligent die Bestien agierten, wenn ihre Reiter einmal gefallen waren.

Fauchend rauscht die Kugel aus purer Magie über die Köpfe der Abenteuerer und trifft den elliptischen Schädel des roten Goblins auf dem Raptor mit voller Wucht. Der abscheuliche Quälgeist hat sichtlich Mühe sich im Sattel zu halten.

Zon-Kuthon

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Sieben Schwerter der Sünde
« Antwort #847 am: 03.10.2008, 17:13:42 »
Für einen kurzen Augenblick schließt Siraz die Augen und atmet tief ein, worauf alle Geräusche um ihne herum nach und nach verstummen bis er nur noch seinen eigenen Herzschlag fühlen kann, jedoch viel langsamer als es normalerweise der Fall wäre.

Als er die Augen wieder öffnet ist es als wäre die gesamte Welt um ihn herum etwas langsamer geworden und er sich jedes einzelnen Muskels in seinem Körper bewusst. Die magische Energie des Trankes kann er um sich herum förmlich spüren und ohne weiter zu zögern sprintet er an der gnomischen Druidin vorbei kommt mit einer tiefen Rolle zwischen Brega und Aoth hindurch und versucht so gleichzeitig den möglich Angriffen des Monsters auszuweichen. In einer fließenden Bewegung kommt der Hauptmann wieder auf die Beine und dreht sich zeitglich um, worauf er den Bogen hochreißt, auf den Kopf des teuflischen Goblins richtet und den Pfeil, der inzwischen auf der Sehne liegt auf das Scheusal losjagen lässt, auf dass er den Tod bringen möge.

Der Pfeil des Hauptmanns durchbohrt sein Ziel und reisst den Goblin brutal vom Rücken seines Reittiers.

"Idiot. Hau ab!" herrscht der Steinwiese den Mönch an und springt zwischen die beiden Urwesen, den Schild noch enger am Körper als sonst. Ich kann den Mann doch nicht verrecken lassen. Abadar steh mir bei! schießt es Brega durch den Kopf, während er auf den Goblin, den er noch nicht getroffen hat, einschlägt, ohne seine Deckung aufzugeben.

Mit einem satten Hieb seiner Axt, teilt der Zwerg den Goblinreiter. Doch das Axtblatt rutscht an der roten ledrigen Haut des Dinosauriers hoffnungslos Richtung Boden.

"Endlich!" Zwar kann sie nicht viel von dem sehen, was in dem Raum vor sich geht, aber der Kampf scheint sich langsam aber sicher in die richtige Richtung zu entwickeln, denn einen der Goblins hat sie bereits fallen sehen.

"Und nun stirbt der Zweite.", hofft sie, als sie einen Strahl schwärzester Energie nach dem verbliebenen Reiter sendet.

Der Goblin lässt sich zur Seite fallen um den Energiestrahl auszuweichen. Er schafft es gerade noch so sich auf seinem Reittier zu halten.

"Nein..."
Tiana bleibt kurze Zeit bewegungsunfähig, als ihr treuer Gefährter zerfetzt zu Boden geht. Das hätte nicht passieren sollen.
Schnell fängt sie sich wieder und murmelt die Worte des einzigen Zaubers, der in dieser Situation hilfreich scheint. Sie selbst brauch Horn nicht rächen, das wird die ganze Gruppe mit ihrer Hilfe tun.
In einem Lichtblitz lösen sich die Zauberkomponenten auf und das Licht greift auf Tianas Verbündete über. Ohne auch nur einen Augenblick zu zögern schlagen sie alle gleichzeitig zu.

Als die Magie des druidischen Zaubers durch seinen Körper fließt und seine Macht entfaltet ist es fast als würde ein weitere Pfeil auf die Sehne des Hauptmanns fliegen, kurzerhand zieht er die Sehne aus, zielt einen kurzen Moment lang und lässt einen weiteren todbringenden Pfeil auf die schrecklichen Gegner los.

Die Macht der Natur durchströmt den Körper des Steinweisen und mischt sich mit der urwüchsigen Kraft der Erde. Mit einem grimmigen Lächeln schlägt Brega entschlossen nach dem Raptor. Stirb Bestie!

Schnell verwendet Aoth einmal mehr seine Magischen Energien in sich um seinen angriff zu stärken. Doch diesmal versucht er es ohne sein eigenes Blut zu vergießen.

Blitzschnell folgt Attacke auf Attacke. Tianas Zauber lässt die Angriffe nur so auf die externaren Schrecken herniederprasseln.
Während ein weiterer Pfeil des Hauptmanns den letzten verbleibenden Goblin mit den eitrigen Wunden in Pharasmas Schoß schickt, schlägt der Zwerg vergebens weiter auf die dicke Haut der Raptoren ein. Doch dann reisst die Klinge des finsteren Aoth endlich zwei tiefe Wunden in das Fleisch eines Dinosauriers.
Unter schrillen Schreien befreien sich die wilden Bestien von den Leichen oder deren schleimigen Überreste der Goblins die sich noch im Sattel halten konnten. Ihre messerscharfen Krallen kreischen über den Boden als sie aufgebracht von den Eindringlingen Abstand suchen, um zu einem erneuten Ansturm anzusetzen.

Als er die Worte von Tiana wahrnimmt strömt die Magie durch ihn durch. Er merkt wie sein Körper sich anspannt und er für einen kurzen Augenblick schneller wird. Konzentriert auf den Gegner führt er einen schnellen Schlag aus, aber er kann ihn nicht platziert genug anbringen, so daß wieder einmal sein Schlag der Bestie keinen Schaden zufügen kann. Zufrieden nimmt er aber wahr, das die Reiter schwer getroffen wurden und die Bestien vorerst fliehen. Die Worte von Brega hallen ihm noch im Kopf und da er nie besonders viele Treffer ausgehalten hat, entschließt er sich, dessen Worten zu folgen.  Mit ein paar schnellen Schritten versucht er sich aus der vorderen Linie zurückzuziehen um sich dann anschließend auf seine Wunden zu konzentrieren und mit seiner inneren Stärke ein paar davon zu schließen.

"Bei den Göttern und allem was heilig ist!", flucht der Elf, als er erkennt, dass er von seinem aktuellen Standort aus keinen der Raptoren mit einem Zauber treffen kann. Unverhohlener Zorn steht in seinem Gesicht, als er unwirsch an Dolores vorbei nach vorne geht. Dabei öffnet er die magische Tasche und zieht eine Schriftrolle heraus, die er sofort entrollt. Problemlos entziffert er die Runen auf dem Papier und mystische Sätze verlassen die Lippen des Elfen, während er die Formeln vorliest, die dann sofort von der Schriftrolle verschwinden. Als er dann die vor ihm stehende Gnomin berührt, zieht sich ein silbrig leuchtender Kreis um die Gnomin, der auch die Umstehenden einschließt.

Zon-Kuthon

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Sieben Schwerter der Sünde
« Antwort #848 am: 08.10.2008, 10:04:46 »
Ohne wirklich darüber nachzudenken macht Siraz einen Schritt zurück und stämmt dabei den hinteren Fuß fest gegen den Boden, sodass er einen guten Stand hat. Dann zieht er einen Pfeil aus dem magischen Köcher, welcher hinter seinem Rücken hängt.
In einer fieleßenden fast schon anmutigen Bewegung hebt Siraz den Bogen wieder an und zieht gleichzeitig die Sehne soweit zurück, dass seine rechte Hand unter seinem Kieferknochen zum halten kommt. Das linke Augen geschlossen blickt der Hauptmann über die Spitze des Pfeiles hinweg, zu dem Monster am anderen Ende des Raumes.
Ein grausames Lächeln umspielt die Lippen des Mannes als er die Sehne nach vorne schnellen lässt und dann in atemberaubender Geschwindigkeit erst einen Pfeil aus dem Köcher zieht und dem ersten hinterher sendet und dann noch einen zweiten, bevor der erste überhaupt am Ziel angekommen ist.

Hoffentlich hilft das was misstrauisch registriert der Zwerg den Zauber des Magiers und beobachtet die urzeitlichen Monster, die offensichtlich einen koordinierten Sturmangriff vorbereiten. Wieder spürt er die Sicherheit, die ihm sein Schild vermittelt, das ihm im Lauf der Zeit fast zu einem verlängerten Körperteil geworden ist. Seine rechte packt den Stiel der großen Axt fester. Brega ist bereit. Ob der Schutzkreis funktioniert oder nicht.

Vom Blut seiner Gegner verdreckt, grinst der Söldner nur. Auf eine solche Gelegenheit hat er nur gewartet. Schnell schneidet er sich ein weiteres Mal in den Arm und stürmt dann vor. Immer weiter auf den Gegner, den er bereits verwundet hat. Jedoch immernoch nicht den Goblin wie die anderen, sondern den Dino unter ihnen. Von diesem geht seiner Meinung nach eine größere Gefahr aus. Also versucht er diesen auch zu treffen.

Mit einem wilden, blutrünstigen Schrei löst sich Aoth aus der Gruppe und stürmt auf eine der Echsen zu. Die rotgefärbte Klinge des finsteren Kriegers dringt wieder durch die ledrige Haut der Urzeitbestie und schneidet tief in deren Fleisch. Diesen Angriff nehmen jedoch auch die Raptoren zum Anlass wieder zuzuschlagen. Vor den Augen von Aoth verschwimmen Krallen und Zähne zu einem tödlichen Wirbel gegen den ihn lediglich sein Panzer und die Magie schützen kann und auch tut.
Während es der Dämmerklinge gelingt sich zu verteidigen, macht sich der Zwerg bereit den Ansturm des nächsten Dinosauriers entgegen zu nehmen. Felsenfest davon überzeugt, dass die Bestie sich an ihm vergreifen will, kommt sein erster Hieb jedoch zu spät, denn anstatt an Geschwindigkeit zu verlieren, rast der Raptor weiter auf Hauptmann Siraz zu. Erst im Nachsetzen gelingt es dem Zwergenrecken eine breite Kerbe in die rote, dicke Haut zu schlagen. Dagegen kommt der reaktive Tritt des Mönchs etwas zu spät und die Wucht der anstürmenden Bestie drängt seinen Fuß mühelos zur Seite.
Wenn der Schutzkreis des Elfen die Scheusale auch nicht am Angriff hindern will so hat er genügend Schutz geboten, um Siraz vor den blitzschnellen Attacken der Bestie zu bewahren. Doch allein die Tatsache, dass der Zauber nicht richtig wirkt lassen Tiana und Dolores schockiert erstarren. Die beiden Frauen wissen einfach im Moment nicht weiter.
Aus dem Augenwinkel sieht der Zwerg den dritten Raptor zum Sprung ansetzen, kann seinen Schild jedoch nicht schnell genug hochreissen, um die messerscharfen Zähne abzuwehren, die sich plötzlich schmerzhaft in sein Fleisch bohren.

Seltsamerweise verspürt Dolores eine gewisse Unruhe, dass sie EhPut'Ki nicht mehr sehen kann. Zufrieden hingegen nimmt sie zur Kenntnis, dass der Krieger, der sich mit Aoth vorgestellt hat nun eines der Echsenwesen ernsthaft bedrängt. Sofort richtet sie ihren Hand auf dessen Reiter aus und lässt wieder einen Strahl knisternder Energie auf ihr Opfer los.

Der Strahl mystischer Energie dringt fährt knisternd in den Körper der Bestie, die jedoch keine Reaktion zeigt und weiter blutrünstig der Vernichtung von Leben frönt.

Der Elf sieht vorerst keine Möglichkeit, vernünftig zu handeln. Einen seiner kostbaren Zauber wirkt er sicherlich nicht, wenn er sich nicht nahezu sicher ist, dass er auch entsprechend Wirkung zeigen wird, also wartet der Magier erst einmal ab.

Tiana weiß, das ihre verbliebenen Zauber den Bestien nichts anhaben können, daher greift sie wieder zum Zauberstab und windet sich am Zwerg vorbei um zu Eh'Put zu kommen. Der Kampf ihn am meisten mitgenommen.
Viel helfen wird es zwar nicht, aber das schlimmste kann mit dem kleinen Heilzauber verhindert werden.

EhPut'Ki spürt die heilenden Worte von Tiana, die ihm ein wenig Kraft zurückgibt. "Jetzt brauchen sie deine Hilfe" denkt er sich und obwohl er schon mehrmals an der harten Haut dieser Bestie gescheitert ist, nimmt er alle seine innere Kraft zusammen und versucht mit einem gezielten Schlag endlich mal einen Treffer zu landen. "Bei dem letzten Schlag habe ich auf die Augen gezielt, vielleicht sollte ich ihm in die Seiten treten" denkt er sich und mit einem gezielten Tritt schlägt der Mönch dorthin, wo er vermutet das er diesem Wesen diesmal Schaden zufügen kann. Dann geht er einen Schritt zurück, um das Wesen beim nächsten mal von hinten angreifen zu können.

Rovagug

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Sieben Schwerter der Sünde
« Antwort #849 am: 18.10.2008, 12:24:38 »
Zufrieden mit seinen Bisherigen Erfolgen. Ein lächeln umspielt seine lippen, als er zwei weitere male auf den Dino vor sich zuschlägt.

"Verdammt." stößt der Steinweise hervor als die Bestie ihn trifft. Doch das Adrenalin und der Zorn auf die Mörder von Ventus vertreiben den Schmerz. Mit grimmiger Miene und wilden zwergischen Flüchen auf den Lippen lässt Brega seine Axt, die das Blut der Gegner schon gekostet hat, auf den Raptor nieder fahren.

Fast schon ungewöhnlich ruhig bewegt Siraz sich in schnellen Bewegungen, fast schon tanzend um die Bestie herum und bringt etwas Abstand zwischen sich und das Monsters. Noch im Laufen zieht er einen weiteren Pfeil aus dem Köcher, legt diesen auf die Sehne und ziehlt dann seelenruhig bevor er die Hand entspannt und die Sehne nach vorne jagt und dabei den Pfeil frei gibt.

Die letzten Angriffe der Glücksritter scheinen den Bestien nichts auszumachen, die sich unheilvoll durch die finstere Kammer bewegen.
Plötzlich schiesst der erste Raptor los. Seine Krallen kreischen über den blutigen Boden und er achtet gar nicht erst auf die Axt des Zwergenrecken, die ihm eine tiefe Wunde in die Flacke verpasst. Er setzt zum Sprung an und fliegt über Tianas Kopf direkt auf den Mönch zu. Doch eine silbrig schimmernde Barriere hindert die Kreatur aus einer anderen Zeit und Welt daran EhPut'Ki Cha auch nur zu berühren.
Währenddessen werden Aoth und Siraz von den beiden anderen Raptoren umtänzelt. Die beiden Krieger können den halbherzigen Angriffen der Bestien jedoch ausweichen.

"Endlich!", denkt der Elf, als er wieder ein freies Schussfeld auf die Raptoren bekommt. Einen Schritt nach vorne tretend, intoniert er auch schon die magischen Formeln. Laut donnern die Worte durch den Raum, während die bläuliche Kugel auf seiner Handfläche immer weiter anschwillt und schließlich auf eben jenen Raptor geschleudert wird, der den Hauptmann bedrängt. Mit einer lauten Detonation schlägt die Kugel aus purer magischer Energie in der weißen Marmorvertäfelung des Raumes ein.

Da auch sein letzter Schlag wieder einmal nicht getroffen hat, schaut EhPut'Ki verzweifelt auf den Körper der Bestie. "Soll ich vielleicht doch eine Waffe ziehen, mit meinen Tritten scheine ich keine Treffer landen zu können" während diesen Gedanken sieht er eine noch eine weitere Angriffsmöglichkeit und er läßt vorerst seine exotische Waffe stecken. Dann tritt er mit voller Kraft mehrfach gegen das Standbein der Bestie, während seine Lippen ein kleines und leises Gebet hervorbringen, das in dem Brüllen dieser Tiere untergeht und wohl nur von den Göttern gehört werden kann.

Der Raptor ist jetzt doch näher an ihr dran, als Tiana es für sicher hält. Sie holt ihre Eichenkeule hervor und spricht die magischen Worte die dieses Stück Holz zu einer mächtigen Waffe werden lassen.
Sie weiß, dass der Elf sie wieder nur als naiv bezeichnen wird, aber in diesen Kampf möchte sie aus nächster Nähe eingreifen, schließlich haben diese abscheulichen Kreaturen Tianas besten Freund auf dem Gewissen.

Dolores verkneift sich einen wüsten Kommentar, als Aerendils Geschoss daneben geht, sondern versucht ihrerseits nun den einzigen Gegner zu treffen, den sie noch sehen kann.

Der Mönch kann der Bestie eine kleine Wunde zufügen. Währenddessen schießt Dolores dunkles Geschoss auf die Echse zu, direkt auf deren Brust zu. Doch ein paar Fingerbreit davor löst sich die dunkle Magie in nichts auf ohne Schaden zu verursachen.
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Rovagug

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Sieben Schwerter der Sünde
« Antwort #850 am: 18.10.2008, 12:25:51 »
"Fahr zu der Hölle aus der Du gekrochen bist!" brüllt Brega den urzeitlichen Gegner an und schlägt erneut erbarmungslos zu. Der erfolgreiche Schlag hat dem Zwerg wieder Mut und Hoffnung gegeben.

Schnell bringt Siraz etwas Abstand zwischen sich und die Bestie, nur um einen weiteren Pfeil in dessen Richtung abzufeuern, hoffend, dass dieser den Tod bringt.

Während ein weitere Pfeil des Hauptmanns ein der Bestien verwundet, rutscht die Klinge des Zwergs harmlos über die rote ledrige Haut eines Raptors.
Dann spurten die Dinosauriers plötzlich wieder wild kreischend durch die Kammer. Mit einem kraftvollen Sprung greifen die Scheusale die Glücksritter mit messerscharfen Zähnen und Krallen an. Doch den Mönch bewahrt der Schutzkreis des Magiers vor einem blutigen Schicksal. Die Gnomin und Aoth sind nicht so glücklich davongekommen.

Tapfer ignoriert die kleine Druidin die Wunden, die ihr eben zugefügt wurden und schwingt ihr Keule gegen den Raptor, der sie verletzte. Durch die Magie, die Tiana in der letzten Runde bewirkte wird der Schlag immens verstärkt.

Dass die magische Kugel zuvor nicht getroffen hat, macht den Elfen zornig, und das sieht man ihm auch an. DIe sonst eher blasse Gesichtsfarbe ist zu einem tiefen Rot gewechselt, und in seinen Augen lodert ein unheimliches Feuer, als er schon den nächsten Zauber wirkt und eine weitere Kugel - diesmal etwas kleiner und aus Säure bestehend - den Gegnern entgegenschleudert.

Die hölzerne Keule der Druidin prallt harmolos an den harten Schuppen der infernalischen Echse ab. Das Biest scheint den Schlag nicht einmal zu spüren.
Da saust auch schon ein Kugel aus grüner Säure an der Druidin vorbei und brennt sich in das Fleisch ihres Kontrahenten.

EhPut'Ki fängt an vor der Bestie herum zu tänzeln, indem er schnell sein Gewicht von einem Fuß auf den anderen verlagert. So hofft er es ein wenig zu verwirren mit seiner Schnelligkeit und das er dadurch besser einen Treffer landen kann. Dann bewegt er sich einen Schritt beiseite und tritt mit voller Kraft wieder auf das Gelenk, an dem er bereits zuvor gut getroffen hat. "Aber jetzt wird mir die Lage hier zu eng, zwischen diesen beiden Bestien" denkt er sich und entschließt sich an Tiana vorbei sich ein wenig aus der vordersten Linie zu bringen.

Aoth ist alles andere als zufrieden mit sich. Zum Woederholten male hat der Raptor seine Verteidigung unterlaufen und ihn verletzt. Solangsam könnte ich etwas Heilung vertragen denkt er sich, während er zwei mal mit seinem Langschwert zuschlägt.
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Rovagug

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« Antwort #851 am: 18.10.2008, 12:27:35 »
"Stirb, Echse!" Bregas Kampfschreie werden immer erboster und der Zwerg schiebt jedes Aufkeimen von Furcht bei Seite. Seine Frustration wandelt sich in Zorn und wieder schlägt er erbarmungslos zu. "Du bist nur aus Fleisch, Kröte!"
Erneut prallt Bregas schwarz glänzende Axt wirkungslos von dem Schuppenpanzer der Echse ab.

Mit einem schnellen Schritt bewegt Siraz sich wieder etwas näher an die Gruppe heran und lässt einen weiteren Pfeilhagel auf die grausamen Bestien niederprasseln. Siraz Pfeile durchschneiden surrend die Luft, verfehlen ihr Ziel um Haaresbreite.

Dann stürzen sich auch wieder die Echsen auf die Abenteurer. Die Glücksritter müssen sich messerscharfer Klauen und Zähne erwehren. Aoth passt einen Moment nicht auf und muss dafür bluten. Tiana und Brega können alle Angriffe abwehren.

Zufrieden, dass wenigstens die Säurekugel ihr Ziel getroffen hat, aber dennoch immer noch von loderndem Zorn erfüllt, beginnt der Elf, einen weiteren Zauber zu wirken, diesmal jedoch entsteht eine Kugel aus magischem Eis, die er wieder in Richtung desselben Raptoren schleudert wie zuvor.
"Wollen wir doch einmal sehen, mit welchem Element ihnen am Besten beizukommen ist...."

Einer ihrer neuen Mitstreiter ist in Gefahr. Er hat sich allein mit einer Bestie angelegt und wurde von ihr schon schwer verletzt.
Schnell - zumindest so schnell, wie sie in ihrer schwere Rüstung kann - bewegt sie sich Tiana in seine Richtung und achtet dabei nicht auf den Raptor, der bei ihr steht. Dann lässt sie ihr Keule fallen um eine Hand frei zu haben, die die nötigen Gesten für ihren Heilzauber vollführt.

Dolores hingegen macht sich keinerlei Gedanken über Elemente und dergleichen. Diese urzeitliche Echsen wehren sich schon viel zu lange viel zu erfolgreich gegen ihre Angriffe. Dieser Kampf muss ein Ende finden, und zwar bald. Noch einmal beschwört sie die dunklen Kräfte und richtet sie gegen das Tier, das ihr am nächsten steht.
Obwohl es eigentlich deutlich getroffen hat, richtet auch dieses Geschoss dunkler Energie keinen Schaden an und die Energiekugel des Elf trifft ihr Ziel nicht.

Keine Mine verzieht der Söldner als die Klauen des Raptors in seinem Körper einschlagen. Umso verwunderter ist er als sich die Wunden einen Moment später wieder schließen. Es ist mir zwar egal wer mich geheilt hat, aber ich werde mich bedanken. Davon angespornt schlägt er erneut zu.

Auch wenn EhPut'Ki nicht in der vordersten Reihe steht, so weiß er das die Gefährten hier seine Hilfe brauchen. Er schaut sich kurz um und sieht, das auch Aoth Unterstützung gebrauchen könnte, aber er kann auch sehen, das Tiana bereits losgelaufen ist um ihm zu helfen. Aber noch sind hier zwei dieser Bestien direkt bei Brega und so entscheidet er sich erst mal hier zu bleiben. Dann geht er einen Schritt nach vorne und versucht diesmal sein Glück bei der anderen Bestie. Immerhin hat er schon einmal getroffen, wenn auch diese Bestien schwer zu treffen sind. Und wieder versucht er eine Schwachstelle zu finden, bevor er sich dann wieder zurückzieht um nicht getroffen zu werden.

Gestärkt von positiver Energie treibt Aoth sein Langschwert mehrere Male in das Fleisch seines Gegners. Wütend faucht ihn die Echse an und speit ihm dabei Blut und Geifer ins Gesicht.

Dann springt EhPut'ki Cha blitzschnell Brega zu Hilfe und lässt seine Fäuste fliegen. Schmerzhaft muss er erneut feststellen wie hart der Panzer dieser Bestien ist.
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