Autor Thema: IC/OOC: Die Helden des Nordens  (Gelesen 2954 mal)

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Radumar

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IC/OOC: Die Helden des Nordens
« am: 25.02.2008, 08:27:23 »
Macht bitte alle hier einen (1) Post zu Eurem Charakter. Dabei wäre es schön wenn Ihr einzelne Absätze macht zu
- erstem Eindruck
- Verhalten/Eindruck wenn man ihn länger kennt
- OOC

So viel oder weniger wie Ihr mögt. :)

Radu

soises

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IC/OOC: Die Helden des Nordens
« Antwort #1 am: 25.02.2008, 09:18:36 »
Tibryn O`Mary

Es bedarf keines zweiten Blickes um das elfische Erbe des Waldläufers zu erkennen. Hoch stehende Wangenknochen, klare Augen und die leicht spitzen Ohren lassen da keine Unsicherheit aufkeimen. Von kräftiger Statur macht Tibryn dennoch einen recht robusten Eindruck.

Haare in der Farbe von herbstlich- reifen Kornfeldern und Augen im passenden Ton des blauen Himmels darüber verleihen dem jungen Mann ein freundliches Aussehen, das durch ein offenes Lächeln auf seinen Lippen weiter bestärkt wird.

Tibryn verschwendet nicht viele Gedanken an seine Kleidung solange sie nur praktisch ist. Deshalb sieht man ihn meist in schmucklosen dunklen oder waldgrünen Gewändern, seinen mächtigen Kompositbogen stets in Griffweite und den gut gefüllten Rücksack nicht weit davon.

Das in seinem Gepäck soviel Schmackhaftes zu finden ist, liegt wohl daran, dass ein junger, nicht ganz zahmer Waschbär, namens Seppi, den Halbelfen begleitet und ihn zu seinem Futterbeschaffer auserkoren hat. Einer Aufgabe der Tibryn meist gehorsam nachkommt.

Der Waldläufer macht einen recht unbekümmerten Eindruck und ist stets für einen weiteren Trunk vor dem Tagesausklang zu begeistern. Zumeist schmaucht er dazu noch genussvoll an seiner langstieligen Pfeife ehe er endgültig ruhen geht.

Rekongregare

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IC/OOC: Die Helden des Nordens
« Antwort #2 am: 25.02.2008, 13:41:58 »
Sigmund Breschenheimer

http://www.picupload.net/s-4ca34f6f55a364c04a39037f1c30b821-jpg.php
Der schwer in dunklen Stahl gerüsteste Kriegspriester des Helm macht einen griesgrämigen Eindruck während er seinen schweren zweihändigen Kriegshammer leichthändig auf den Boden gleiten lässt!
http://www.picupload.net/s-598f4c46608c2895e7892f0ce1c5fd3c-jpg.php
Golden spiegelt sich das karge Deckenlicht auf dem sonnenverbrannten, kahlgeschorenen Haupt und dem darauf sitzenden eisernen Stirnreif während ein graues rechtes Auge das von fanatischem Feuer erfüllt ist den Raum begutachtet und sein milchig weisser linker Zwilling starr verharrt!
Unter den monströsen dunklen Schulterschützern mit ihren goldenen Verzierungen und der hohen stählernen Halskrause scheint sich ein kräftiger Körper zu verbergen der,wenn er dieselbe Anzahl Narben aufweist wie der Kopf,über und über mit den Zeichen der Schlacht bedeckt sein muss!
Überall an der Rüstung des Veteranen sind mit Siegelwachs kleine Pergamentstreifen befestigt die mit Gebeten oder Glückwünschen von Kameraden eng beschriftet sind und nur erahnen lassen an wievielen Kriegschauplätzen ihr Besitzer wohl schon gedient haben muss!
Alles in allem vermittelt der vor euch stehende Mann einen sehr zwiespältigen Eindruck einerseits den einer Naturgewalt,eines Großbrandes der nur so in der Lage zu sein scheint die Feinde seines Gottes in den Flammen seines rechtschaffenen Zornes zu läutern,andererseits erinnert er euch an ungezählte gesichtslose Veteranen die jeder von euch in den großen Stätden bereits gesehen hat und von welchen man glaubte das nichts sie aus der Ruhe bringen, geschweige denn töten könne!
Schlichtweg ein Mann den jeder gerne in der Schlacht neben sich stehen hätte,eben weil er wie jemand erscheint der gerade dieses Handwerk perfekt versteht,den Krieg!

Der Ersteindruck entspricht beinahe dem endgültigen Bild das man sich von Sigmund machen kann da er in dieser Hinsicht eine "man bekommt was man sieht" Politik verfolgt! Sein Eifer den Norden sicher zu halten,egal mit welchen Mitteln,ist oft vielen seiner Freunde zu fanatisch und manchmal beinahe selbstmörderisch!Doch ist er ein äusserst loyaler Freund und ein Mensch der den Wert eines Kameraden daran misst ob dieser ihm in der Schlacht den Rücken freihält!
Alles was er tut tut er in Extremen,er würde für einen guten Freund oder eine gerechte Aufgabe ohne mit der Wimper zu zucken in den Tod gehen,ist jedoch oft verwundert das andere nicht bereit zu solchen Opfern sind!

ProviLizk

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IC/OOC: Die Helden des Nordens
« Antwort #3 am: 27.02.2008, 19:26:13 »
So, erst einmal für den allerersten Eindruck.

Erster Eindruck:
Salif ist ein junger Mann von ungefähr 20 Jahren. Er hat strohblondes, kinnlanges Haar sowie strahlend blaue Augen. Wegen seiner feinen Gesichtszüge wurde er früher oft für einen Elfen gehalten. Doch mittlerweile verrät ihn sein Körperbau als Menschen, auch wenn er von schlanker Statur ist.
Auf seinen Reisen trägt Salif hochwertige, bequeme Kleidung, der man ansieht, dass ihr Träger durchaus bereit ist, ein bisschen mehr Gold auszugeben, damit sie etwas hermacht:
Dunkelbraune, weiche Stiefel, eine lederne Hose in etwas hellerem Ton und mit weißem Stoff unterfüttert. Den Oberkörper kleidet ein helles Hemd. Darüber trägt Salif eine ebenfalls braune Jacke aus weichem Leder. Über seinen Rücken fällt ein leichter, beigefarbener Umhang, dessen Saum eine schmale Silbernaht absetzt. Vor der Brust wird das edle Gewand von einer feinen Brosche aus Elfenbein gehalten.
An einem Gurt über Schulter und Hüfte ist seine Armbrust befestigt. Jemand, der waffenkundig ist, bemerkt sofort, dass sie von außerordentlicher Qualität sein muss. Aber auch der Laie erkennt, dass es sich dabei um eine besondere Waffe handelt: schwungvolle Applikationen aus Elfenbein zieren das offenbar mit Silber beschlagene Gerät. Ein Köcher mit Bolzen für die Waffe ist mit Riemen am Oberschenkel befestigt. Oft trägt Salif einen Kurzspeer bei sich, dessen Spitze meist mit einem Lederlappen umwickelt ist. Auch den Speer zieren elfenbeinerne Ornamente. Schließlich rüstet sich der junge Mann noch mit einer Sichel. Auch sie scheint ordentlich verarbeitet zu sein, wirkt jedoch beinahe auffallend schlicht. Sie hängt in einer Scheide an der rechten Hüfte Salifs.
Seine Ausrüstung trägt Salif, soweit es der Platz zulässt, in einer Umhängetasche aus festem, dunklem Leder.
Zur Zeit, da er immer weiter in die kälteren Regionen des Nordens vordringt, hüllt sich der junge Mann in eine weite, helle Pelzrobe; die Beine sind mit dicken Felllappen umwickelt und auch die Stiefel bieten auf diese Weise besseren Schutz vor der Kälte. Die Robe wirft eine ausladende Kapuze über das Gesicht Salifs und seine Hände stecken in ledernen Handschuhen.
Als Reittier dient Salif sein hellbrauner Hengst Aratos. Das Tier ist durch eine Lederrüstung geschützt, die nun mit warmen Decken unterfüttert und durch dicke Beinschoner aus Pelz aufgewertet ist. Die prall gefüllten Satteltaschen verraten, dass sich Salif und Aratos auf einer längeren Reise befinden.

ProviLizk

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IC/OOC: Die Helden des Nordens
« Antwort #4 am: 27.02.2008, 20:03:50 »
Außerdem:
Wer Salif gegenübertritt, wird meist mit einem Lächeln begrüßt, das die Welt ein wenig besser aussehen lässt. Seine himmelblauen Augen zeugen von ehrlichem Interesse. Salif begegnet jedem, der ihm nicht Anlass zu anderem Verhalten gibt, mit einem freundlichen Wort und einer guten Geste. Die wenigen Leute, die längere Zeit mit ihm verbringen, lernen ihn als wahren Überlebenskünstler kennen. Bald erzählt Salif von seiner Herkunft aus Silbrigmond und dass er Händler für exotische Waren ist, der daran arbeitet, eine Handelsroute in den tiefen Norden aufzubauen. Man solle jedoch nicht auf dumme Gedanken kommen. Ein schlauer Beobachter erkennt, dass Salif über die Merkmale eines agilen Kämpfers verfügt...
Sobald man gemeinsam mit Salif auf Fremde trifft, glaubt man ihm, dass er ein gewiefter Händler und der richtige Mann für die waghalsige Handelsbeziehung in den Norden ist: Er weiß einfach, wie er mit den Leuten umgehen muss, um zu bekommen, was er von ihnen will. Es scheint, als könne er mit einem Lächeln und ein paar Worten, jeden von einer Idee überzeugen. Und tatsächlich macht er sich auch im Kampf gut. Ungewöhnlich gut für einen relativ gewöhnlichen Händler…
Salif legt großen Wert darauf, möglichst niemanden vor den Kopf zu stoßen. Lieber ist er einmal hilfsbereit und gewinnt einen verlässlichen Partner, als einen Verbündeten mit falschem Geiz zu vergrämen.

Tabor Schluchtenreisser

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IC/OOC: Die Helden des Nordens
« Antwort #5 am: 28.02.2008, 02:48:02 »
Lummi "Ups, das hab´ ich nicht gewollt" Langschläfer

Er war ein Stadtwächter, ein verdammt guter. Doch er machte einen Fehler: Sagte gegen andere Stadtwachen aus, die die Fronten gewechselt hatten. Die wollten ihn töten, doch erwischten die Frau die er liebte. Seitdem durchstreift er das Land, ein Gesetzloser, der andere Gesetzlose jagt... Lummi, gnadenlose Jagd...

Eine solche oder ähnliche Geschichte tischt Lummi Fremden auf, die ihn nach seiner Vita fragen.
Eigentlich stammt der Gnom jedoch aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Silbrig Mond. Aufgewachsen bei seinen Eltern, zwei begabten Technikern, verbrachte Lummi dort eine unbeschwerte Kindheit. Neugierig schaute er, wann immer die Zeit es zu ließ, seinen Eltern über die Schulter und versuchte ihnen nachzueifern.
Er baute, bastelte, experimentierte und erfand die seltsamsten Dinge.  Beispielsweise eine Gießkanne mit einem Gießkopf ohne Löcher; einen Trank, der bewirkt, dass dem Trinkenden alle Haare ausfallen; ein Messer, mit dem man sich garantiert nicht in den Finger schneidet, das allerdings auch nichts anderes zu schneiden vermag, usw. Nebenbei zerstörte er ständig andere Dinge aus versehen, zündete mehrmals beinahe sein Zimmer an, etc.
Kurzum die Dinge, die er erfand waren allesamt nutzlos und sein Forscherdrang ging mit einigen Risiken einher. Dennoch war der Gnom einfach stolz auf seine Errungenschaften und wartete auf seinen großen Durchbruch.

Als er schließlich erwachsen wurde, verlangten seine Eltern von ihm, dass er etwas 'anständiges' mit seinem Leben anfängt. Er sollte einen Beruf lernen, aber auf keinen Fall in ihre Fußstapfen treten, schließlich hatten seine Eltern mit der Zeit mitbekommen, dass Lummi zwar großes Interesse an neuen Dingen, Technik und Ähnlichem zeigte, dieses Interesse aber grundsätzlich in nutzlose Spielereien umwandelte...

Nach langer Zeit des Überlegens, was er denn nun machen sollte, war es ein glücklicher Zufall, der dafür sorgte, dass ein alter Herr namens Louis de Kryk seinen Weg kreuzte.
Louis war ein Magier der alten Schule und machte auf dem Weg nach Silbrig Mond in Lummis kleinem Heimatdorf halt.
Dort besuchte er auch den Laden seiner Eltern und bekam dabei zufällig einen Streit zwischen Lummi und seinen Eltern mit. Der Gnom hatte mal wieder etwas vollkommen Sinnloses erfunden und als er dies seinem Vater zeigte, war dieser erzürnt, warf Lummi vor, ob er denn nichts besseres mit seiner Zeit anzufangen wüsste, als ständig dummes Zeug zu erfinden, Tränke zu brauen, die kein Mensch braucht, seine Nase in Dinge zu stecken, die ihn nichts angingen. Ob er seine Zeit nicht lieber dazu nutzen könnte, sich endlich eine sinnvolle Arbeit zu suchen...
Zornig - zum Teil wohl über sich selbst - wollte Lummi daraufhin aus dem Laden rennen und stolperte über Louis, der im Verkaufsraum stand und alles mitgehört haben musste.
Der Gnom entschuldigte sich und verschwand.

Am gleichen Tag rief seine Mutter zum Abendessen und als Lummi in die Küche gelaufen kam, saß dort auch der Mann, mit der er Mittags im Laden zusammengestoßen war - Louis de Kryk.
Ein wenig verdutzt grüßte Lummi den Herrn, nahm Platz und wunderte sich, was das zu bedeuten haben könnte. Schließlich klärte sein Vater ihn auf:

Der Mann hatte den Streit zwischen Lummi und seinem Vater mitbekommen und irgendwie hatte er wohl auch mit Lummis Vater darüber gesprochen. Letztlich schien er begeistert von der Neugier des jungen Gnoms und meinte, es müsste ihn vielleicht nur jemand fremdes in die richtige Richtung lenken... Letztlich lief es darauf hinaus, dass er mit Lummis Vater beschlossen hatte, den Jungen unter seine Fittiche zu nehmen, ihn die Künste der Alchemie und damit einhergehend auch die Künste der Magie beizubringen. Natürlich nur, sofern Lummi damit einverstanden wäre.

Ohne lange zu überlegen, willigte der Gnom ein.
In den nächsten Tagen wurden Vrobereitungen getroffen und wenige Wochen später ging der Gnom mit seinem neuen Meister fort, um von ihm unterrichtet zu werden.

Jahre später - Lummi war mit seiner Ausbildung bereits weit fortgeschritten und hatte währenddessen seinen Meister einige Male zur Verzweifelung getrieben, weil er irgendwelche Dinge, in einem Anflug von geistiger Umnachtung, bei der Durchführung eines Zaubers oder dem brauen eines Trankes zerstörte und er sich immer nur mit dem Ausspruch "Ups, das hab ich nicht gewollt" entschuldigte - kam es zu dem wohl traurigsten Tag im bis dahin so frohen Leben des Gnoms...

Er experimentiere mal wieder mit allerhand Zaubern und Chemikalien herum - ohne das Wissen seines Meisters, denn dieser saß in seinem Arbeitszimmer und studierte die Briefe, die während der letzten Wochen so angekommen waren - und dabei ging etwas gewaltig schief. Lummi hatte versehentlich zwei Chemikalien verwechselt und jagte dabei sein Zimmer und ein nicht kleines Stück des Turmes seines Meisters in die Luft. Er selbst wurde dabei schwer verletzt, verlor ein Auge und zog sich schwere Verbrennungen im Gesicht zu. Sein Meister fand ihn und pflegte ihn gesund, wovon der Gnom aber nichts mitbekam, da er nicht bei Bewusstsein war.
Wochen später erwachte Lummi aus seinem Koma und nach einer weiteren Woche, als auch der Meister ihn für fit genug hielt, eröffnete er dem Gnom, dass dieser nicht länger bei ihm bleiben könnte. Zuviel war geschehen, zerstört worden, zu viele Unfälle passiert.
Ohne viele Worte warf Louis seinen Lehrling hinaus und gab ihm einen Brief, der während seines Komas für den Gnom angekommen war.
Ein letztes Mal entschuldigte sich der Gnom, er habe das nicht gewollt und sein Meister glaubte ihm das sogar, dennoch blieb er bei seinem Beschluss, Lummi musste gehen...

Also entschloss Lummi sich zurück zu seinen Eltern zu gehen, eine Reise von wenigstens 3 Wochen.
In einer der ersten Nächte, erinnerte er sich an den Brief, den Louis ihm noch gegeben hatte, den er aber im Trubel der Geschehnisse vollkommen vergessen hatte.
Er öffnete ihn und hoffte auf Nachricht von seinen Eltern, aber weit gefehlt. Es war keine Nachricht von, sondern über seine Eltern. In dem Brief hieß es, dass sie kürzlich bei einem Raubüberfall ums Leben gekommen waren. Irgendjemand war wohl in ihren Laden eingedrungen und hatte sie, aus welchen Gründen auch immer, erschlagen und noch dazu den Laden niedergebrannt.
Unterzeichnet war der Brief von einem Nachbarn.

Lummi war so erschüttert, dass er am liebsten selbst gestorben wäre. Er hatte keine Heimat mehr. Sein Mentor hatte ihn rausgeschmissen, sein Elternhaus war zerstört und seine Eltern tot. Verwandte gab es seines Wissens nach nicht und auch sonst gab es kaum jemanden in seinem Heimatdorf, der sich großartig m ihn kümmern würde.

Er war einsam und von nun an vollkommen auf sich allein gestellt...

Monate vergingen, in denen er ziellos umherirrte; mal hierhin, mal dorthin, bis ihm schließlich im Traum seine Eltern erschienen. Sie sagten ihm, dass sie es nicht gutheißen würden, wenn er sich so hängen ließe. Dass er gefälligst sein Leben leben sollte, etwas daraus machen sollte, sie mit Stolz erfüllen sollte...

Nach eben jenem Traum beherzigte Lummi den Willen seiner Eltern, auch wenn er nur von ihnen geträumt hatte.
Er zog herum, schlug sich hier und dort mit Gelegenheitsjobs durch, erlebte auch Kämpfe, hauptsächlich wenn er sich an einer Räuberjagd beteiligte, ein Dorf vor herumstreunenden Wölfen befreite, usw.

Er durchstreift eben das Land... und mit jedem Tag wird er wieder fröhlicher, lebenslustiger und auch wieder neugieriger! ;-)


Äußeres:
Lummi ist 37 Jahre alt und etwas einen Meter groß. Er hat EIN blaues Auge, das andere ist von einer Augenklappe verdeckt. Seine Haare wären blond, aber aufgrund der Brandverletzungen, die er sich bei seinem letzten Experiment zugezogen hat, hat er davon nur noch ein paar Büschel, weshalb er meistens auch die Kapuze seines Mantels tief ins Gesicht gezogen hat.
Sein Gesicht ist ebenfalls ziemlich entstellt, was ihn noch im Tragen der Kapuze bestärkt.
Sein einziger Freund ist eine Kröte, die er auf seinen Reisen getroffen hat. Ihr Name ist Glupsch und sie ist vielleicht noch hässlicher als er.




Vorbereitete Zauber von Lummi (Änderungen werden ggf. vorgenommen):

0. Grad: Licht - Magie entdecken - Magie lesen - Licht

1. Grad: Magierrüstung - Magierrüstung - Magierrüstung - Schlaf - Magisches Geschoss - Schild

2. Grad: Spiegelbilder - Unsichtbarkeit - Katzenhafte Anmut - Unsichtbares sehen

3. Grad: Fliegen - Person feszhalten - Feuerball

4. Grad: Eissturm - Erweiterte Unsichbarkeit


Außerdem 1x/Tag weil Gnom:

Geisterhaftes Geräusch - Tanzende Lichter - Zaubertrick

edit: benutzte Zauber markiert

Navun'Ylahc Vytharia

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« Antwort #6 am: 29.02.2008, 19:45:48 »
Fincayr Nokh

Fincayr auf ein Alter zu schätzen ist äußerst schwierig. Auch wenn sein Äußeres noch relativ jung und durchtrainiert wirkt, liegt in seinen tiefgrünen Augen eine unbegreifliche Ferne und sein durchdringender Blick scheint den Geist aller Dinge zu erkennen.
Seine kantigen Gesichtszüge wirken durch den dunkelbraunen Dreitagebart und seine langen, schwarzen Haaren etwas sanfter, als sie es tatsächlich sind.

Seine gesamte Kleidung erinnert an das Aussehen eines Nordmanns. Eine dunkle, weite Fellhose bietet Schutz vor der Kälte und wird zu einem Drittel von hohen, festen Stiefeln verdeckt. Der dicke, graue Lederwams lässt das Kettenhemd darunter nur erahnen und weitere Stoffoberteile bieten zusätzliche Wärme.
Um die Schultern von Fincayr ist ein langer, weißer Umhang gebunden, dessen Kragen mit dem Fell eines Winterwolfs gesäumt ist und dessen lange Kapuze der Schamane oft über das Gesicht zieht, um vor Wind und Wetter geschützt zu sein. Die Brosche dazu zeigt einen bedrohlichen Wolfskopf, dessen rote Augen zu Schlitzen verengt sind.

Auch wenn man vermuten würde, dass es sich bei Fincayr um einen Barbaren aus dem Norden handeln müsste, so sprechen doch einige Indizien dafür, dass seine Verbindung zur Natur tiefer geht.
Eine Kette, gefertigt aus dickem Leder und verziert mit scharfen Wolfszähnen, umgibt seinen kräftigen Hals. Mehrere Armbänder aus den Fellen und Ledern verschiedenster Tiere schmücken seine freien Unterarme und sind oft mit spirituellen Zeichen versehen. Am interessantesten allerdings ist eine Brandnarbe an dem linken Oberarm. Mehrere sich kreuzende Linien geben dem Beobachter das Gefühl, einen sich wandelnden Wolfskopf zu sehen, der einen anschaut, aus welchem Blickwinkel auch immer man ihn betrachtet.

Ein breiter Gürtel ist, auf der einen Seite leicht herabhängend, um seine Hose gebunden und bildet unter anderem den Holster für sein geschliffenes Kriegsbeil. Wenn er es nicht gerade an seinem Rücken festgebunden hat, trägt Fincayr sein Schlachtschild mit einem großen Wolfskopf als Emblem offen in der rechten Hand. Es scheint also, als wäre der Nordmann Linkshänder und man würde wohl zu Recht vermuten, dass das mit seiner Brandnarbe am Oberam zu tun hat.

Auch wenn Fincayr auf den ersten Blick so wirkt, als wäre er sehr ruppig und würde lieber zu seinem Kriegsbeil, statt zu Worten greifen, so wird man doch sehr schnell eines besseren belehrt.
Zwar zeichnen ihn sein grundsätzliches Misstrauen und seine Wortkargheit aus, doch wenn er den Mund öffnet, wird man von der tiefen Weisheit seiner Worte überrascht. Es scheint so, als würde er jede Antwort lange überdenken und nur die wichtigste Essenz dessen preisgeben, was notwendig ist.

Obwohl die Miene des Schamanen kalt und berechnend, ist er doch kein böser Mensch. Er wägt nur sehr genau ab, wem er hilft und wer sein Beil fürchten darf. Fincayr wird jemand anderen nie nach dem ersten Treffen beurteilen. Es dauert Wochen und Monate, ehe er sich auf jemand anderen eingestellt hat und ihn als Partner respektiert.

Sollte es tatsächlich jemand schaffen, ihm soviel zu bedeuten, um sein Freund genannt zu werden, so wird derjenige einen umsichtigen, aufopferungsvollen Fincayr kennenlernen, der bereit ist, alles für ihn zu geben. Auch sein Leben...

Eine weitere Eigenheit bleibt einem normalen Beobachter allerdings noch verborgen: Sarkoth, ein Geisterwolf, begleitet ihn spirituell bei jeder Reise und gibt Fincayr den nötigen Halt in einer Welt, die von Habgier und Raffsucht beherrscht wird, von Streben nach Macht und der Erlangung immer größerer Reichtümer.
Der Geisterwolf ist sein Gefährte bei der Suche nach der tieferen Einsicht in den Geist aller Dinge. Nur wenn er einen noch umfassenderen Einblick in die Essenz der Dinge besitzt, wird ihm vielleicht die Ehre zuteil, zum spirituellen Anführer seines Stammes erhoben zu werden...
TP:
10 / 10
| Initiative: +5 | Wahrnehmung: +11 | Besondere Wahrnehmung: Darkvision
RK: 17 | Berührung: 15 | Auf dem falschen Fuß: 12 | Rettungswürfe:  Zähigkeit +4 | Reflex +5 | Willen +7

IC/OOC: Die Helden des Nordens
« Antwort #7 am: 23.03.2008, 16:40:52 »
Tephanos Wendehals

Ein hübscher freundlicher junger Mann...so oder so änhnlich würde man Tephanos beschreiben wenn man kurzzeitig mit ihm Kontakt hatte.

Blondes mittellanges Haar, modisch geschnitten, ein hübsches Allerweltsgesicht aus dem, abgesehen von einem nussbraunen Augenpaar, welches schon so mancher Dame den Kopf verdreht hatte, noch eine deutliche Spur Keckheit scheint.
Er mag kaum älter als 24 sein, doch die Art wie er spricht, sich bewegt, sein Umfeld taxiert bescheinigen ihm ein durchaus hohes Maß an Lebenserfahrung und lassen den kundigen Beobachter stutzen und angestrengt versuchen vielleicht doch noch etwas mehr aus dem " Allerweltsgesicht" herauszulesen.

Trifft man ihn auf dem Straße, trägt er unauffällige, praktische Kleidung...
Ein brauner Umhang verdeckt die Lederrüstung, praktische Wanderstiefel, in die eine gut gearbeitete leinene Hose, verstärkt durch Lederaufnäher, gesteckt ist.
Am Gürtel steckt eine Scheide, in ihr ein Rapier. Die Scheide scheint wenig wertvoll, der Knauf des Rapiers ist mit Lappen umwickelt und scheint ebenfalls keine besonders hohe Qualität aufzuweisen.
Auf dem Umhang findet der aufmerksame Betrachter ein Wappen aufgenäht...wohl ein Zeichen einer regionalen Militäreinheit, vielleicht eine Stadtwache oder die Armee eines unabhängigen Fürsten.
In dem Köcher den der Barde auf dem Rücken trägt steckt ein entspannter, mit Schnitzereien verzierter Kompositbogen und die dazugehörigen Pfeile. Ebenfalls am Gürtel befestigt sind mehrere Schriftrollenbehälter.

Um den Hals hängt Tephanos eine Münze Tymoras.

Das Ende einer Mandoline ragt aus einer der Satteltaschen, die am Sattel der fuchsbraunen Stute auf der er reitet, befestigt sind.

Kennt man Tephanos eine Zeit länger, lernt man ihn als weltoffenen, humorvollen und interessanten Menschen kennen, der viel zu erzählen hat und dem man auch glaubt einige seiner Geschichten auch tatächlich selbst erlebt zu haben...

Schnell erkennt man, das der stets gut gelaunte Tephanos, welcher Spaß und Feste liebt zwei Seiten besitzt. Und wer das Rapier Tephanos flammend und scharf wie Diamant in einem Kampf gesehen hat und die Kampfeskunst des Barden einschätzen kann, wird sich der Wertigkeit der Bekanntschaft doppelt versichert sein.

Vash

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« Antwort #8 am: 01.07.2010, 22:24:20 »
Wenn man Eotara das erste mal sieht, und sie hinterher beschreiben soll fällt das schwer. Denn zumindest der erste und der zweite Blick werden abgelenkt, durch die unglaubliche Sammlung an Waffen und Rüstungsteilen, die sie mit sich herumträgt - eine scheppernde Sammlung, ihren Wert im Anschleichen im Normalfall drastisch verringert.
Zumindest die Lanze und das Langschwert und der Streitkolben sind in friedlichen Zeiten am Sattel Ihres Hengstes Godewind befestigt. Bei sich trägt sie meist ein Langschwert und ein Kurzschwert, doch was den Blick von allem ablenkt ist ein glitzernder Kristallschild, etwas, was die Leute sie sprachlos anstarren lässt.
Die Rüstung dagegen ist eher unauffällig, ein Kettenhemd, Arm und Beinschienen, ein Lederhelm, durchschnittliche Waldläuferkleidung... trotzdem kann an Ihrem Beruf auf den ersten Blick kein Zweifel bestehen: Hier steht eine Kriegerin.
Doch auch ohne Ausrüstung ist Eotara eine relativ beeindruckende Erscheinung. Ihr Gesicht ist eher unauffällig, blaue Augen und hellbraunes Haar lassen sie zunächst sehr menschlich wirken. Offensichtlich will sie mit langen Haaren und dem Helm ihre spitzen Ohren verbergen, doch das täuscht nur unaufmerksame Beobachter. Für eine Frau ist sie relativ gross und obwohl sie schlank ist, wirkt sie durch ihre Muskeln alles andere als zierlich. Nicht mal das Elfenblut kann Grazie in ihre Bewegungen zaubern. Zumindest solange bis man sie kämpfen oder reiten sieht, denn dies sind ihre Spezialitäten.
Da Eotara sich - für eine gute Sache versteht sich - öfter als Soldatin oder Söldnerin verdingt hat, benimmt sie sich meist entsprechend, das heisst laut, direkt und nach dem Motto man lebt nur einmal. Leute die sie näher kennenlernen merken jedoch, das sie zwar intellektuelles Getue nicht leiden kann, aber alles andere als dumm oder unsensibel ist. Außerdem ist sie meist herzlich und gut gelaunt.
Wer das Glück hat, sie zur Freundin zu gewinnen, braucht sich nur noch wenige Sorgen machen, für Freunde tut sie alles.
Am liebsten redet sie über Kampftechniken und Pferde, eine Abneigung hat sie dagegen gegen Elfen und Städte