Autor Thema: IC/OOC: Tagebuch  (Gelesen 1794 mal)

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Radumar

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IC/OOC: Tagebuch
« am: 25.02.2008, 08:32:49 »
Zu jedem Abenteuer gehört ein Tagebuch. Um auf einen Vorschlag zurück zu kommen und damit es dieses Mal aktuell bleibt würde ich Euch bitten reihum Einträge zu machen. Am Besten tageweise aber besser nicht erst anfangen wenn der Tag rum ist (dann kann es doch recht viel auf einmal zu schreiben sein) sondern lieber einen Eintrag anfangen und dann ergänzen. Wer einen Tag anfängt oder etwas dazu besprechen will, das bitte in der Laberrunde tun, damit es hier leserlich bleibt.

Radu

IC/OOC: Tagebuch
« Antwort #1 am: 04.04.2008, 11:40:08 »
Tagebuch 1. Tag - Auf dem Weg nach Feldbarr

Trek:

Sigmund, Tybrin, Salif und Lummi haben sich aus diversen Gründen einem Wagentrek mit dem Ziel Feldbarr angeschlossen.
Der Trek muss eine Zeitlang halten, da ein Wagen mit einem Rad in eine Schneeverwehung gefahren ist und ohne Hilfe nicht herauskommt.

Während Sigmund hilft den Wagen wieder flottzumachen, erkundet Tybrin die Umgegend und stößt auf den Schamanen Fincayr, der sich nach einigem Zögern entschließt, sich dem Trek ebenfalls anzuschließen, um die Strapazen einer "Solo" Reise nicht weiter auf sich nehmen zu müssen.

Während einer Rast entdeckt Tybrin Spuren von 6 Reitern und 2 Wagen.
Salif und Sigmung hören Kampfeslärm.
Sigmund gallopiert direkt los, wogegen Fincayr und Tybrin langsam folgen.

Salif verbleibt bei der Karawane und überzeugt den Leutnant die Karawane auf einen bevorstehenden Angriff vorzubereiten.

Lummi macht sich unsichtbar und fliegt den Spähern hinterher.

Zu 4 untersuchen sie den Kampfschauplatz, können jedoch niemanden auffinden. Selbst der fliegende Lummi, der einen besseren Überblick hat, kann niemanden in Reichweite sehen.

Daraufhin kehren die 4 zurück und werden stürmisch über das Gesehene befragt.
Die Karawane beschließt, die Nacht an Ort und Stelle zu verbringen.

Man sitzt am Lagerfeuer, erzählt Geschichten aus der Vergangenheit, trinkt etwas Alkoholisches und begibt sich nach und nach zur Ruhe.

Tephanos

Tephanos wurde hereingelegt und ausgeraubt und gefesselt an einen Baum in der Wildnis allein gelassen. Kurz bevor ihn die Wölfe fressen, kommt ein Trupp Goblins, welche ihn befreien und seine Wunden heilen. Sie sind Richtung Feldbarr unterwegs und kümmern sich um Tephanos.

Tephanos unterhält sich auf dem Marsch noch ein wenig mit dem Goblinältesten, dann schlägt auch diese Gruppe ihr Lager auf.
Nach einem kurzenm Gespräch mit dem Goblinältesten beschließt Tephanos sich von den Goblins zu einer Hütte bringen zu lassen, in denen Reisende oft die letzte Nacht auf der Reise nach Feldbarr verbringen. Er hofft dort Hilfe zu finden, auf der Suche nach Meliakkes.

Navun'Ylahc Vytharia

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IC/OOC: Tagebuch
« Antwort #2 am: 26.06.2008, 18:19:48 »
Tagebuch 2. Tag - Reise Richtung Feldbarr

Trek

Da die letzten Tage ein paar Stunden Zeit verloren wurde, gehen Leutnant Murghin und der Anführer der Fahrer davon aus, dass sie vor Feldbarr wohl noch einmal eine Rast einlegen müssen. Eine alte Herberge soll sich dort befinden und wird als vorläufiges Ziel bestimmt.

Für die Erkundung der Herberge meldet sich Tybrin freiwillig und wird nach kurzer Diskussion von Fincayr begleitet. Die beiden machen sich schon auf den Weg, während Salif, Lummi und Sigmund mit dem Konvoi reiten.

Erstere kommen ohne Zwischenfälle an der alten Herberge an und bemerken, dass diese keineswegs verlassen ist. Der Waldläufer späht das Gelände noch genauer aus und erfährt dabei, dass eine Gruppe rauher Gesellen im Gasthaus viel Alkohol zu sich nimmt, aber wohl keine direkte Gefahr darstellt.

Nach wenigen weiteren Wegstunden schließlich stehen sowohl Trek, als auch die beiden Späher zusammen vor der Herberge, als Tybrin eine verletzte Gestalt ausmacht...

Tephanos

Früh wird der Barde aus dem Schlaf geweckt, ist aber erstaunt und dankbar darüber, dass die Goblins immer noch bei ihm sind. Schnell werden die Sachen zusammengepackt und nach wenigen Minuten geht der Marsch unerbittlich weiter.

Erst am Spätnachmittag, nach nur einer kurzen Rast um Mittag rum, wird der Goblintrupp langsamer und Graupelz macht dem Barden klar, dass sie ihn hier verlassen werden. Zwei Goblins begleiten ihn noch ein Stück, ehe er auf sich allein gestellt ist. Graupelz hatte ihm noch ein paar Felle und etwas Münzen in die Hand geddrückt. Dieses Zusammentreffen wird er wohl so schnell nicht vergessen.
Unglaublich, wie schnell manchmal die Grenzen zwischen Freund und Feind verschwimmen. Vor einem Tag noch wurde er von Menschen an einen Baum gefesselt und den Wölfen überlassen, ehe er von einer Gruppe von Goblin-Waldläufer gerettet und versorgt wurde.

Endlich sieht Tephanos die Herberge. Völlig erschöpft schleppt er sich die letzten Meter und bricht schließlich zusammen...

Konvoi + Tephanos

... Tephanos wird kurz an Ort und Stelle versorgt und dann ins warme Gasthaus gebracht.
Allerdings spitzt sich die Situation dort etwas zu, als die Anführerin der finsteren Gesellen, Tonja Grumsmar, Tephanos entdeckt, da sie von seinen Peinigern erfahren haben soll, dass der Barde ein Dieb und Räuber sein soll.
In der aufkommenden Diskussion schließlich wird ausgemacht, dass Tephanos unter Bewachung nach Feldbarr gebracht wird, um die Anschuldigungen dort zu überprüfen.

Einige Zeit später, nachdem eine Mahlzeit zu sich genommen wurde, begeben sich nach und nach immer mehr Leute zur Ruhe, um für die Ankunft in Feldbarr ausgeschlafen zu sein.
TP:
10 / 10
| Initiative: +5 | Wahrnehmung: +11 | Besondere Wahrnehmung: Darkvision
RK: 17 | Berührung: 15 | Auf dem falschen Fuß: 12 | Rettungswürfe:  Zähigkeit +4 | Reflex +5 | Willen +7

soises

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IC/OOC: Tagebuch
« Antwort #3 am: 17.07.2008, 17:32:30 »
Tagebuch 3. Tag – Feldbarr

Nach großem Trubel in der Früh als Tonjas Gruppe aufbricht, frühstücken die Abenteurer gemeinsam ehe auch ihr Trek aufbricht um das letzte Wegstück nach Feldbarr zu reisen.

Trotz des schneidenden Windes kommt die Wagenkolonne gut voran bis sie schließlich vor den Mauern der Zwergenfeste zum stehen kommt. Kaum innerhalb der Feste angekommen, werden die Reisenden zum Südostviertel verwiesen, welches als Fremdenviertel gilt.


Salif mietet ein Lager für seine Waren, stellt Gregor, den Stalljungen, in seine Dienste und erkundigt sich nach den örtlichen Gegebenheiten. Schließlich trifft er auf den Händler Grimmsen, der einige Waren direkt ankauft und andere auf Provision verkauft. Danach kehrt er ins Gasthaus ein um zu sehen ob sein Freund Myrzen bereits angekommen ist. Er erfährt, dass dieser sich bereits einen Tag verspätet hat und der Wirt sich schon sorgen um den gemeinsamen Bekannten macht. Bei seinem abendlichen Streifzug durch die Stadt kommt er einem Hehler auf die Schliche entschließt sich aber, vorerst nichts zu unternehmen. In einer Kaschemme hört sich der Händler nach interessanten Neuigkeiten um und erfährt, dass sein Freund Myrzen in der Begleitung von John Mc Brire gesehen wurde und von diesem offenbar angeheuert wurde. Es gelingt ihm außerdem an eine Landkarte zu gelangen, die den Osten von Feldbarr zeigt. Myrzen soll sich in dieser Gegend für eine alte Siedlung der Ponybarbaren interessiert haben... schließlich kehrt er als letztes ins Gasthaus ein.

Tephanos meldet sich wie vereinbart im örtlichen Wachhaus, berichtet seine Erlebnisse und wird auf der Stelle frei gesprochen. Der zuständige Oberst lässt aber durchblicken, dass wenn Beweise vorliegen würden, dass Meliakkes ein "Orkancho" ist, der Oberst durchaus zum Handeln bereit sei. Zusätzlich kann er in Erfahrung bringen, dass es wohl aus dem konfisziertem Habe des Händlers eine Belohnung geben würde. Tephanos soll nach Caer Andrakk reisen um dort die Stellvertreterin des Obersts nach Details zu befragen. Mit diesem Wissen im Gepäck kehrt er schließlich ins Gasthaus ein um dort nach Gefährten zu suchen die ihn bei seiner Suche nach Meliakkes unterstützen sollen.

Lummi sucht inzwischen nach Magistra Brendan um ihr die Waren seines Meisters zu bringen und sie um Anstellung zu bitten. Die Magierin ist hoch erfreut über den dringend benötigten Nachschub, findet es aber besser wenn sich der Gnom nicht allzu viel in ihrem Labor aufhält. Aus diesem Grund schickt sie ihn nach Caer Andrakk zu Rittmeisterin Falkenfeder, um ihr Betäubungsgifte und ähnliches zukommen zu lassen. Der kleine Magier beschließt bis zur Fertigstellung des Packets für die Rittmeisterin in die Taverne zu gehen, wo er schließlich auf die anderen trifft.

Tybrin streift ziellos durch das Fremdenviertel, ehe er sich bei einem passend scheinenden Händler nach Nalheer erkundigt. Er erfährt, dass sie vor vier Wochen hier in Feldbarr gewesen ist und das die Elfe in einer Höhle nahe Caer Andrakk leben soll. Da ihm die Zwergenfeste ungeheuer ist, flüchtet der Jäger ins Gasthaus um sich in einer ruhigen Ecke von seinem Kulturschock zu erholen.

Währendessen hat Fincayr sein erstes Zusammentreffen mit den Barbaren des Himmelponyclans hat, die ihm erklären, dass sie mit ihren Familien in den Süden gezogen sind wo es "sicherer" für sie ist. Das sie dabei einen depressiven und alkoholkranken Eindruck hinterlassen verstört den Schamanen sehr. Auf seine Anfrage nach einem Lager der Barbaren wird er nach Caer Andrakk verwiesen wo sich zwei Familien niedergelassen haben sollen. So kehrt er ins Gasthaus ein wo bereits Tybrin und Tephanos warten.

Sigmund fragt sich zu einem Moradinpriester durch, gelangt so auf diese Weise in einen alten, von der Geschichte gezeichneten Tempel wo dem Priester Murek seine Dienste anbietet um hier im Norden Heldentaten zu vollbringen die ihm einst den Ritterstand eintragen sollen. Murek verspricht dieses Anliegen dem Zwergenrat vor zu tragen, was aber einige Tage dauern wird. Der wackere Helmit wird an den Oberst Krenskarr weiter verwiesen um ihn um eine einstweilige Beschäftigung zu fragen. Der Oberst bittet ihn aufzuklären was hinter den verschwundenen Menschen und ermordeten Ponybarbaren steht. Sigmund soll sich in der Begleitung einiger Scouts nach Caer Andrakk begeben um die dortige Rittmeisterin nach detailierteren Informationen zu befragen. Danach begibt sich auch der Priester ins Gasthaus.


Während sich die Abenteurer der Reihe nach im Gasthaus einfinden um von ihrem Tag zu erzählen, Unterstützung für die bevorstehenden Wege zu erbitten und ihre nächsten Schritte bei einem Glas Wein besprechen, wird Salif von einem der örtlichen Scouts vor die Stadttore zu Feldwebel Smeerson geführt, der ihn nach Myrzen ausfragt, ehe er berichtet, dass dieser als vermisst gilt. McBrire, der in den Diensten von Straphon Meliakkes steht, hat ihn Richtung Caer Andrakk geführt wo dieser aber nie angekommen ist. Weiters betrachtet Meliakkes das Gebiet östlich von Feldbarr als seines und scheint keine Konkurrenz zu dulden. Für Informationen die zur Festnahme Meliakkes führen gibt es insgesamt 20 GM, plus einiger Ausrüstung für die Gefährten, die Salif noch um sich sammeln möchte.

Mit diesen Informationen ausgestattet kehrt der Händler zurück und bewerkstelligt es, das alle gemeinsam am nächsten morgen gen Caer Andrakk aufbrechen.

Schließlich läuft Lummi eilig zurück zu Magistra Brendan um das Packet zu holen, um danach, so wie alle, noch zu schlafen ehe es am nächsten Morgen gen Caer Andrakk gehen soll...