Autor Thema: IC: Die Reise nach Nekraios  (Gelesen 3874 mal)

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Radumar

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IC: Die Reise nach Nekraios
« am: 06.03.2008, 09:15:42 »
Einsam stand Valeria vor der Stadtvilla. Passanten eilten vorbei, Bürger auf dem Weg zur Arbeit, Reisende die in die Heimat wollten nach Ende des Festes, Händler die ihre Waren transportierten und anpriesen, Wachen die ein sorgsames Auge auf alles warfen. Der Kampf gegen Rugar war gewonnen, doch nun stand der Halbelfin ein neuer Kampf bevor. Sie hatte einen Brief von Pierre bekommen, eine Einladung wieder hierher zu kommen, an den Ort wo sie die Comtesse ermordet hatte. Zwar trug sie nur zu einem kleinen Teil die Schuld an der tat, aber das machte ihr Gewissen nicht leichter. Und ob Pierre das genauso sah?
Mit einem Ruck ging Valeria auf die Tür zu und klopfte an. Wenig später wurde sie in einen Teesalon geführt wo Pierre und – zu Valerias Erleichterung – auch Amelie warteten. Pierre begrüßte Valeria ein wenig geistesabwesend, aber keineswegs kühl. Wenn er mehr Ablehnung gezigt hätte, wäre es für Valeria einfacher gewesen damit umzugehen. Aber dieses kurze Lächeln und dann wieder das konzentrierte Grübeln über irgendwelche Dinge die wohl nicht smit ihr zu tun hatten, verwirrten sie.
Amelie zog die Halbelfin zu einem Sessel, drückte sie sanft hinein und eine Tasse Tee in die Hand dessen herrliches Aroma Valeria im Moment nicht so recht schätzen konnte.

Valeria

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IC: Die Reise nach Nekraios
« Antwort #1 am: 16.03.2008, 10:20:59 »
Valeria

trinkt ihren Tee Schluck für Schluck und grübelt dabei darüber nach, wie sie das heikle Gespräch beginnen soll.
Ichdanke euch für die Einladung. Es ist mir bewusst, welch großen Verlust ihr erlitten habt, und besonders bitter ist, dass ich die Tat dadurch erst möglich gemacht habe, indem ich versucht habe sie zu verhindern. Ich kann die Zeit nicht zurückdrehen. Aber wenn ich etwas tun kann, um das Geschehene wiedergutzumachen, zögert nicht, es mir zu sagen.

Radumar

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IC: Die Reise nach Nekraios
« Antwort #2 am: 17.03.2008, 10:51:10 »
Pierre nickt nur zerstreut, wirft ein kurzes Lächeln herüber und widmet sich dann wieder seinen Gedanken. So bleibt es an Amelie auf Valeria einzugehen:
Das hatten wir gehofft. Ich denke dass Du uns sehr wirst helfen können, unter anderem durch Deine ... wie soll ich sagen ... Art. Durch Deine Erziehung, Dein Verständnis für bestimmte kulturelle Eigenarten.
Pierre und ich werden auf Bitte des Comte eine Reise machen, eine Reise nach Nekraios. Soviel ich weiß sprichst Du die Sprache fließend und kennst Dich aus darin wie die Leute dort denken, ja?

Amelie schaut Valeria fragend und hoffend an.

Valeria

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IC: Die Reise nach Nekraios
« Antwort #3 am: 27.03.2008, 13:09:11 »
Valeria
Natürlich begleite ich euch gern. Die Sprache beherrsche ich. Allerdings ist das meiste was ich über das Land weiß,  eine verschwommene Kinheitserinnerung. Ich kann außer dem was ich hier in Gesprächen erfahren haben nichts über die mächtigen und einflussreichen Persönlichkeiten sagen. Genausowenig kann ich mich auf irgendwelche Familenbande stützen oder gar irgendwelche Gefallen einfordern.
Amelia, hast du schon vorher gewusst, was in disem Jahr zum Drachenfest geschehen würde?

Radumar

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IC: Die Reise nach Nekraios
« Antwort #4 am: 28.03.2008, 07:52:39 »
Amelia scheint bei der Frage ein wenig unwohl zu sein und Pierre schüttelt leicht den Kopf. Das war offenbar eine Art Frage die nicht gestellt wurde in diesem Haus. Nach ein paar peinlichen Schweigesekunden geht sie dann auch nur auf das ursprüngliche Thema ein:
Sprachkenntnisse würden schon sehr helfen. Und vielleicht kannst Du uns hier und da an ein paar Fettnäpfchen vorbei dirigieren. Außerdem würden wir beide uns einfach über Deine Gesellschaft freuen. Wir tragen Dir nichts nach falls Du das befürchtest. Aber ich hatte einfach gehofft dass Du helfen willst ein paar Dinge zu erledigen.
Wir werden den Leichnam der Comtesse nach Nekraios bringen, teilweise per Schiff und teilweise per Kutsche. Der letzte Teil der Reise über das Südgebirge dürfte dabei der gefährlichste Teil sein. Dort soll sie beigesetzt werden. Eventuell geht es danach noch weiter nach Ertruscia, wo ihre Familie lebt. Es ist also eine wirklich lange Reise. Übermorgen soll es los gehen, Du hast also noch ein wenig Zeit Dir zu überlegen ob Du wirklich mitkommen willst. Und wenn, dann solltest Du Dir genug Sachen einpacken und vor allem ein wenig Lesematerial.

Radumar

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IC: Die Reise nach Nekraios
« Antwort #5 am: 10.04.2008, 10:54:16 »
Valeria hatte sich von den beiden verabschiedet. Sie konnte nicht so ohne weiteres verreisen, denn an sich war sie nun eine Gefolgsfrau des Karols. Am selben Abend noch traf sie sich deshalb mit Orm und besprach die Reise. Nicht wirklich überrascht registrierte sie, dass er ihr die Reise erlaubte. Es ist politisch angebracht, den Comte in dieser Sache zu unterstützen.
Für die Zeit der Reise bekam sie noch Lesematerial mit. Bei ihrer Rückkehr würde sie sich entscheiden müssen, welcher Akademie sie angehören wollte. Der Allgemeinen, die ein breites Grundwissen bot oder einer der spezielleren: Lava, Drache oder Nekromantie. Valeria tendierte mehr zur Allgemeinen und als sie Orm gegenüber erwähnte, dass es sie faszinierte bekannte Zauber zu verändern und auf ungewöhnliche Weise anzuwenden, informiert er sie dass es noch eine weitere Akademie der Zauberkunst gab, in Candelaar, mit Hatice als eine ihrer hochrangigen Angehörigen.
Valeria wollte das im Hinterkopf behalten und versuchen mehr über Candelaar heraus zu kriegen.

Ein wenig kam noch die Frage auf ob Land oder Seereise besser war, aber aus Zeitgründen und weil sie nicht wirklich ein Geschöpf der See war, wollte Valeria doch dazu raten bei der Landreise nach Nekraios zu bleiben.

Valeria

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IC: Die Reise nach Nekraios
« Antwort #6 am: 18.05.2008, 19:36:13 »
Valeria
auch wenn sie in den letzten  20Jahren von keiner ihrer Reisen an den Ausgangsort zurückgekeht war, musste das ja nicht bedeuten, dass es diesmal ebenso sein würde.Sie benachrichtigt die Kaufleute, wo sie noch Briefe erwartet, von ihrer Abwesenheit.
Was sollte sie mitnehmen? Nachdem die wichtigsten Dinge gepackt sind, bezahlt sie die Rechnung für ihr Zimmer und gibt dem Wirt eine recht große Truhe von Dingen zur Verwahrung. Und es war eigentlich immer noch zuviel, was mitsollte. Vielleicht hatte der nette nekraische Magier eine Lösung. Und konnte er ihr vielleicht  auch mit seinen Kenntnissen von Land und Leuten weiterhelfen? Und könnte sie ihm eventuell irgendetwas von der Reise mitbringen? (Auch wenn er jetzt schon lange in Rangoon lebte, wusste er ja trotzdem noch viel mehr über sein Heimatland als sie...)

Da sie schon mal in der Akademie ist, sucht sie auch Lord Zuriakk auf, um sich für die nächsten Monate abzumelden.  Lord Zuriakk hatte schon von Valerias Reiseplänen gehört und damit sie sich mit sinnvollen Dingen während der Reise beschäftigen kann, gibt er ihr ein Buch mit mit dem Auftrag, es zu lesen  und die wichtigsten Aussagen zusammenzufassen. Es schien wenigstens nicht uninteressant zu sein, ein Magier beschrieb seinen Werdegang...

Radumar

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IC: Die Reise nach Nekraios
« Antwort #7 am: 21.05.2008, 07:58:30 »
Nach Lord Suriakks gestrengem Blick war es eine Erlösung beim freundlichen Magier aus Nekraios die Beine ausstrecken zu dürfen, einen hervorragenden Tee zu trinken und stundenlang über Valerias "Heimat" zu reden. Welche Städte mit welchen Besonderheiten gab es, welche bedeutenden Personen, welche Künstler. Valeria bekam 2 sehr schön illustrierte Bücher geschenkt und konnte ein paar Beutel sowie eine Kiste erwerben die extra für Reisen gefertigt und wasserdicht waren. So konnten ihre Besitztümer einigermaßen sicher sein, zu denen nach einem Päckchen des Karols auch etliche neue Bücher über allerlei Arten von Magie gehörten inklusive der Auflage drei recht komplexe neue Zauber zu erlernen bis zu ihrer Rückkehr. Allmählich fragte sich die junge Magierin, wann sie überhaupt noch reisen sollte bei all den Lese, Lern und Schreibaufgaben.

Radumar

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IC: Die Reise nach Nekraios
« Antwort #8 am: 26.05.2008, 08:33:08 »
Tag 1 der Reise

Mit drei Wagen brachen sie auf. In der ersten Kutsche saßen Pierre, Valeria, Rodrigo, Paul und Amelie. In der zweiten war ein wenig Personal unter gebracht. Als drittes folgte dann eine Gepäckkutsche. Unter all den Kisten war eine recht große, aber ansonsten unauffällige. Ab und zu musste Valeria an den Inhalt denken: den Sarg mit der Leiche der Comtesse.
Das Wetter war schön, die Straßen zu Beginn gut. Flott ging es aus Rangoon hinaus auf die Südstraße. Schnell ließen sie den Bereich um die Hauptstadt mit den Feldern und Dörfern hinter sich. Nun wurde deutlich wie sehr der große Strom das Reich Rangoon dominierte. Alle großen Orte waren an ihm errichtet, abseits wurde die Zahl der Dörfer schnell geringer und machten weiten, verlassenen Wiesen, Wäldern und schließlich Steppen Platz. Der Boden wurde allmählich trockener und felsiger, sicher waren die Ernten hier schlechter als am Fluß. Trotzdem schien es den Leuten die Valeria sah relativ gut zu gehen.

Radumar

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IC: Die Reise nach Nekraios
« Antwort #9 am: 27.05.2008, 08:34:10 »
In Rangoon hatte Valeria sich Stoff besorgt, um ein wenig für passende Garderobe zu sorgen. Ein paar gute Kleider und ein sehr schönens Abendkleid hatte sie ja, aber die konnte sie nicht jeden Tag anziehen wenn sie öfter mit guter Gesellschaft zu tun hatten in Nekraios. Den Abend nutzte sie dann um ein wenig zu nähen, Kleider anzupassen und zu verschönern mit Bändern und Schmucksteinen. Mathilda, die junge Zofe, und Amelie leisteten ihr Gesellschaft. Belustigt verfolgten Pierre und Rodrigo wie die drei Damen am Feuer saßen, nähten und schwatzten. Ein beruhigender, fast unatürlich "normaler" Anblick. Was Valeria fast am meisten erschreckte: sie genoß diese Stunden. Es erinnerte an einige der schönsten Momente daheim, die sie mit Mutter und Schwestern verbracht hatte, nähend und plaudernd. Wurde sie alt und weich? Oder war es einfach weil Nekraios sie an ihre Heimat erinnerte und es fast so war als würde sie nach Hause fahren?

Radumar

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IC: Die Reise nach Nekraios
« Antwort #10 am: 28.05.2008, 07:57:27 »
Und dann galt es natürlich auch Damaris angemessen auszustatten. Valeria hatte das junge Mädchen, welches früher ein recht einfaches aber auch sorgloses Leben als Stubenmädchen geführt hatte - bis zu jenem Tag des Dämonen-Angriffes an dem sie fast getötet worden war und ihr Körper furchtbar verwandelt - immer wieder im Spital besucht. Nach ihrer Gesundung war zum Glück von dem Erlebten viel vergessen, aber dass sie Valeria ihr Leben zu verdanken hatte - die Wachen hätten sie sonst auf der Stelle getötet wegen ihrer Mutationen - und das sie als einizge an Damaris' Gesundung geglaubt hatte, diese erinnerung blieb. Als dann die Reise bevor stand, hatte Valeria sie gefragt ob sie mitkommen will und mit fast peinlicher Begeisterung hatte Damaris zugestimmt. Einen Teil dazu beigetragen hatte sicher auch, dass die junge Frau nach Zerstörung der Herberge keine Arbeit mehr hatte und auch nichts mehr fand. Die Leute tuschelten gern. War sie wirklich gesund oder vielleicht doch noch innerlich eine Rugarerin? Hatte der Dämon vielleicht leichtes Spiel mit ihr gehabt weil sie verdorben war? Wer wusste das schon?

Valeria

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IC: Die Reise nach Nekraios
« Antwort #11 am: 05.06.2008, 21:07:17 »
Valeria

Einerseits war es ihr eine Freude ihre Sprache wieder zu sprechen, Damaris die ersten Redewendungen beizubringen andererseits aber fürchtete sie sich auch ein wenig davor Wissen aus der Vergangenheit zu selbstverständlich auf Nekraios zu übertragen.
Aberauf wichtige Unterschiede war sie sie schon während des Turniers gestoßen. In Nekraios konnten sich Frauen sehr viel freier bewegen als im Imperium.

Mit den Lehrbüchern, den neuen Zaubern, kam sie ganz gut voran - nur die Aufgabe, die Lord Surakk ihr aufgegeben hatte, wollte ihr nicht so recht von der Hand gehen. In dem Buch wurde der Werdegang eines Zauberers beschrieben, es waren keine neuen Zauber darin, oder methoden Zauber zu entwickeln...
Die Kernaussage des Buches sollte sie zusammenfassen...
Nun, sie hatte glücklicherweise noch eine lange Reise vor sich und niemand hatte gesagt, dass sie sich nicht mit den anderen über das Buch unterhalten solle.

Radumar

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IC: Die Reise nach Nekraios
« Antwort #12 am: 10.06.2008, 08:17:22 »
Und so kam es, dass sich des Abends die Gesellschaft bei den Handarbeiten über das Buch unterhielt. Valeria las ein wenig vor und man besprach worum es ging. Leider wurde sie dabei immer verwirrter. Immer wenn sie und die anderen meinten eine Kernaussage gefunden zu haben, eine Leitlinie des Lebens oder so, dann wurde dies im nächsten Kapitel wieder umgeworfen. Still hatte Damaris bisher in ihrer Ecke gesessen und gestickt. Valeria war schon am ersten Abend aufgefallen wie geschickt sie dabei war. Damaris konnte sehr feine und völlig exakte Stiche setzen. Sie ging dabei völlig fantasielos vor, setzte einen Stich neben den anderen wie ein Zombie. Genauso war es ihr beigebracht worden. Daran musste noch gearbeitet werden. Vielleicht sollte sie ihr einmal ein paar Bilder zu sticken geben?
Auf jeden Fall brach sie nun ihr Schweigen, stickte vor sich hin und plapperte dabei, merkte nicht wie es immer stiller um sie her wurde und alle ihr ganz verdutzt lauschten.
Vielleicht ist ja das die Moral des Buches. Moral wandelt sich im Laufe des Lebens. Meinte Mutter meinte einmal zu mir: Großmutter fand Gras schön, Wildblumen und den Wind über der Steppe. Ich mag lieber Eis und Frost, klirrende Kälte und einen warmen Kamin. Was Du magst musst Du selber herausfinden. Für jeden ist etwas anderes wichtig, gut und richtig. Und das ändert sich im Laufe des Lebens. Es gibt feste Dinge die bestand haben und andere die sich ändern. Man darf die beständigen nicht verändern wollen und die veränderlichen nicht festhalten.

Das war es, wurde Valeria klar. Moral waren nicht 12 unveränderliche Gesetze, in Eisen gegossen. Es gab Dinge die Bestand hatten und andere die sich im Laufe der Jahre ändern und ändern mussten. Jeder musste für sich herausfinden welche Regeln für ihn galten, heute, morgen und nächstes Jahr. Immer aufs Neue sich und seine Moral definieren, aber dabei nie den Halt verlieren.
Amelie schaut lächelnd zur versonnen vor sich hin arbeitenden Damaris. Welch ungewöhnliches Mädchen.

Radumar

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IC: Die Reise nach Nekraios
« Antwort #13 am: 13.06.2008, 08:33:17 »
Die nächsten Tage waren eine berauschende erfahrung für Valeria. Sie verließen endgültig den Bereich der Wiesen und Wälder die das Herzgebiet von Rangoon ausmachten und erreichten die Steppen im Süden des Reiches. Ebenen so weit das Auge blicken konnte, riesige Getreidefelder, malerisch anmutende Dörfer der Barbaren. Dort Frauen bei der Feldarbeit. Da eine Hundertschaft wilder Reiter. Es gab Dutzende verschiedener Untervölker und alle unterschieden sich in ihrer Sprache und ihren Sitten. Einige konnte Valeria kaum verstehen, mit anderen fließend reden. Bei einigen musste sie still am Rand sitzen, bei anderen bekam sie einen ehrenplatz neben der Clansfürstin. Geschenke wurden ausgetauscht, Valeria mit neuen Kleidern beladen. Merkwürdiges Essen, einiges das man nur höflich essen konnte, anderes so wundervoll dass Valeria sich am liebsten davon was mitgenommen hätte.
Tiefe Enttäuschung machte sich in ihr breit, als nach vier Tagen am fernen Horizont die Berge sichtbar wurden und damit das Ende des Barbarengebietes.