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Autor Thema: [Part IV] Red Hand of Doom  (Gelesen 17939 mal)

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Gregor ir'Amtrin

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[Part IV] Red Hand of Doom
« Antwort #15 am: 02.08.2008, 15:04:03 »
"Danke", antwortet Gregor bereits sitzend dem alten Mann neben ihm. "Aber ich glaube nicht, dass ich jemals auf die Idee kommen werde meine Rüstung zu vergraben." Kurz huscht ein Bild von sich selbst durch sein Gesicht, wie er mit langen weißem Bart und Haaren auf ein Stock gestützt, aber immer noch mit Rüstung, durch die Gassen der Stadt läuft. Mit einem kurzem Kopfschütteln verscheucht er das Bild. "Jedoch werde ich wohl nie so alt werden, wie ihr. Wahrscheinlicher ist es, dass ich vorher auf dem Schlachtfeld sterbe, vielleicht schon recht bald", erwidert er dem alten Priester leise, bevor er endgültig still wird, um nicht zu verpassen, was vor sich geht.
Das Mädchen ist also Generalstochter. Der alte Mann verehrt Drachen, dann wäre er auf der Gegenseite wohl eigentlich richtiger... Die kommende Tage werden wohl zeigen, was zu leisten sie wirklich im Stande sind. Das gehörte klingt zwar auch in Gregors Ohren so, als hätten sie mehr erreicht, als die meisten anderen Bemühungen zusammen, doch wie viel davon stimmt, werden sie noch sehen. Auch wenn er es nicht zeigt, beunruhigen ihn die Geschichten von den Flugwesen in den Reihen der Feinde. Mit Schrecken denkt er an eine Schlacht im Dienste Karrnaths zurück, als ein Magier aus Aundair von einem Drachenfalken aus das halbe Regiment getötet hatte. Die Worte der Karrn holen sie jedoch aus seinen Erinnerungen zurück und er kann nur mit Mühe ein Lachen unterdrücken. Glaubte sie wirklich, dass sie mehr Ahnung von militärischer Planung hatte, als die Führungsriege dieser Stadt?
Wer kämpft kann verlieren, wer es nicht versucht hat schon verloren!
Es ist besser mit zehn Mann anwesend, als mit zehntausend abwesend zu sein.

Sensemann

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[Part IV] Red Hand of Doom
« Antwort #16 am: 02.08.2008, 15:49:24 »
Schweigsam lauschen die hohen Mitglieder des Rates nachdenklich und aufmerksam den Worten der Abenteurer, wobei sie ersteinmal den Helden die Chance geben zu Ende zu reden, bevor sie teilweise wieder das Wort ergreifen.
Als Erste ergreift daraufhin die Hohepriesterin Tredora Goldenbrow das Wort.
"Im Namen des Rates: Habt Dank für Eure kurzen Berichte, wobei ich ein paar weitere Fragen an Euch habe:
Ich persönlich, weiß nämlich wirklich noch nicht, warum ihr Euch in unserem Tal aufhaltet und warum ihr uns helft, Jared, also wäre ich Euch dankbar, wenn ihr uns oder besser mir Eure Hintergründe und Absichten offen auf den Tisch legt!
Außerdem würde ich gerne wissen, warum ihr wisst, dass Tiamat dahinter steckt, denn die Tochter Khybers sollte eigentlich in ihrem Gefängnis sitzen und nicht irgendwelche Kriegspläne vorantreiben!
Außerdem würde ich gerne von Euch erfahren, Lilja, weshalb ausgerechnet eine Karrn meinem Tal weiterhelfen möchte?
Wobei ich mich sowieso frage, warum ihr hier seid?
Verlangt ihr etwa nach Lohn für Eure bisherigen Dienste oder wollt ihr uns etwa wirklich gegen die kommende Belagerung helfen?"
Die strengen und teilweise misstrauischen Worte der charismatischen und sonderbaren Priesterin klingen dabei zwar ziemlich freundlich und warm, aber dennoch können die Helden merken, dass die Priesterin ihrem Ton ihren Rang und ihr Macht wiederspiegeln möchte, und außerdem etwas misstrauisch wirkt, obwohl sie scheinbar die Helden, speziell Jared und Lilja vertrauen möchte, während Baellanna, scheinbar dank Sellyria Starsinger, und Ben, scheinbar da er aus dem Tal selbst stammt, deutlich bereits die Zuneigung der hohen Ratsmitglieder besitzen.
Doch nicht alle Ratsmitglieder haben sich durch die Worte der Helden beeindrucken lassen, denn Lady Verrana Kaals wirkt immernoch deutlich abweisend, genauso wie der Magier im Hintergrund, wobei die Adelige streng Lilja's Frage abweist:
"Ich kann mir nicht denken, dass Euch unsere Ressourcen etwas angehen, Lilja aus dem fernen kalten Karrnath!
Und warum sollten wir jemanden vertrauen, welche mit seinen Gaben eher auf der Seite unseres Feindes stehen könnte, alter Mann namens Ben?"
Doch das Oberhaupt der Rates, Lord Kelden ir'Jarmaath, besänftigt die Situation.
"Auch von mir ersteinmal danke für Eure Kunde!
Seid Euch sicher, dass wir Euch Ressourcen zur Verfügung stellen, sofern ihr uns bei Schutz der Stadt helfen möchtet.
Brindol wird Euch gerne so gut es geht unterstützen, denn schließlich seid ihr scheinbar unsere Siberyskarte (eine Andeutungen auf das beliebte Spiel Drei Drachen, wo die Karte die Trumpfkarte ist) in dieser Schlacht!
Ich werde außerdem gerne ein paar tapfere Freiwillige an Eure Seite stellen, welche Euch direkt in der Schlacht unterstützen sollen, aber lasst uns ersteinmal unsere Taktiken gemeinsam besprechen, in Ordnung?"
Wobei daraufhin der grimmige Hauptmann der Löwen, der Ehemann der Hohepriesterin, weche neben ihm steht, grimmig seine Stimme an die Menge der zuhörenden Masse richtet, da dort scheinbar etliche Leute unhöflich angefangen haben zu reden:
"Höre ich da die ersten Freiwilligen oder was gibt es ihr für Zwischenrufe?
Wir sind hier nicht auf einem Bahnhof des Hauses Orien!
Dämpft also den unhöflichen Geräuschpegel oder verlasst den Saal, wenn ihr nicht nach vorne treten möchtet, um Euch freiwillig zu melden für die Sondereinheit!!"
Dabei bilckt er angefressen in die Menge, wobei Bram und Gregor ir'Amtrin unter anderem seine wütenden Blicke ernten.
"Anschließdn blickt der Hauptmann anerkennend zu Lilja und fragt:
"Bannerträger sagtet ihr? Was wisst ihr über diese? Wieviel gibt es davon?"
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Lilja von Rottmulde

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[Part IV] Red Hand of Doom
« Antwort #17 am: 02.08.2008, 21:14:43 »
Dass die angebotene Hilfe der Abenteurer so arg hinterfragt wird, von Leuten, die scheinbar nur dafür leben, sich ständig wichtig zu geben, lässt Lilja die Miene so verziehen, als hätte sie etwas außerordentlich ekliges gesehen. Wieder einmal ist es Baron ir'Jarmaath, der die Situation geschickt unter Kontrolle bringt und deshalb von der Karrn auch die gewünschten Antworten bekommt.
"Jared hat 'nen Auftrag, deswegen ist er hier. Und ich - helf' Jared. Also auch euch," erklärt sie den Umstand, von dem sie sich sehr wundert, dass so viele Leute ihn zu verstehen weigern.
Einige Worte gehen am Mädchen vorbei, denn sie spürt deutlich Nelkes Unbehagen; trotz der Sicherheit und Dunkelheit im Rucksack, sind es ihr eindeutig zu viele Leute und zu viel Lärm. Die Nekromantin konzentriert sich auf das kleine Wesen und flüstert ihm gedanklich beruhigende Worte zu.
Als der Hauptmann sie dann direkt anredet, blickt die Generalstochter wieder auf.
"Ah, die Bannerträger, genau! Die nenn' sich 'Wurmlords', beten auch alle diese komische Tiamat an und zwei von den' hab'n wir besiegt. Hier ist einer," packt sie den Goblinkopf, der immer noch an ihrem Rucksack hängt, am Schopf und hält ihn so weit es geht hoch, "der wird sicher wiss'n, wieviele's noch sind. Und bestimmt noch was interessantes. Wollen wir den' mal ausquetschen?," schlägt die Totenbeschwörerin vor und schaut dabei vor allem zum Baron, der für sie den Eindruck eines guten und weisen Führers macht.
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I loathe to know that what I hate's still real,
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Sensemann

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[Part IV] Red Hand of Doom
« Antwort #18 am: 02.08.2008, 21:32:18 »
Deutlich angewidert winkt der Baron ab, wobei mit seiner rechten Hand sich über seine in Sorgenfalten gelegte Stirn reibt.
Insgesamt wirkt der Baron so als hätte er tagelang nicht mehr geschlafen.
"Nein, dies muss nicht sein! Aber danke für das Angebot!
Lasst uns nun lieber besprechen wie unsere Kampftaktik aussehen sollte gegen die Invasoren!"
Woraufhin der immernoch für die vier Abenteurer namenlose Hauptmann der Löwen Brindols aufspringt und einige Schritte vor den Tisch läuft, um mehr im Mittelpunkt zu stehen, wobei die Helden sehen können, dass er eines seiner Bein mühsam hinter sich herzieht.
"Ich denke mal, ich sollte unsere Lage mal näher erläutern:
Die Löwengarde fast zur Zeit ungefähr hundertfünfzig Mann, d.h. wir haben fünfzehn Einheiten professioneller Krieger, Wächter und Soldaten, um die Stadt zu schützen.
Dazu noch fünfzig Löwen Brindols, allesamt Elitekämpfer und erfahrene Krieger.
Außerdem haben wir weitere achthundert Mann und ehrsame Bürger der Stadtmiliz unter Bewaffung und dutzende Drachenmalträger, Zauberwirker, Waldhüter, Priester und Mitglieder diverser Diebes- und Abenteurergilden als weitere Unterstützung.
Wobei ich mich für diese Unterstützung hier noch einmal bedanken möchte, denn wir alle wissen, wieviele Leute unehrsam stattdessen lieber das Weite gesucht haben und geflohen sind, darunter alle Magier unserer Akademie.
Elendige Feiglinge!
Außerdem haben wir noch fünfzig Tiri-Kitor Elfen und dutzende Rieseneulen für die Luftkampf und als Späher.
Wir sollten also bestens ausgerütet sein, um diese unzivilisierte Horde von Menschfressern und goblinoiden Wilden zurückzuschlagen, zumal ja diese Abenteurer hier gerade erklärt haben, dass wir schon so gut wie gewonnen haben, sollten wir ihre Anführer und Offiziere, diese Wurmfürsten, richten!
Dies sollte ja recht einfach gehen, wenn man sich die Worte der Helden durch den Kopf gehen lässt.
Oder hatten sie dabei große Probleme?
Ich würde daher vorschlagen, dass wir den offenen Kampf vor unserem Stadttor und vor unserer Stadtmauer wahrnehmen, denn diese Hobgoblins sind einfacher zu vernichten als unsere ehemaligen Feinde und Brüder aus Aundair, welche ja gegen uns auch keine Chance hatten im letzten Krieg.
Wir können nicht verlieren!"
Woraufhin der Saal in einen lauten Beifall durch die Zuhörer verfällt, wobei nicht alle klatschen, u.a. die Hohe Waldhüterin, aber auch der rote Magier und die Hohepriesterin ersparen sich sich zu freuen.
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Bram

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[Part IV] Red Hand of Doom
« Antwort #19 am: 02.08.2008, 23:15:41 »
Bram jubelt nicht, er sitzt erstmal ruhig da, nachdem er voller Interesse sich alles angehört auch. Besonders gut lauschte er, als das Kind Namens Lilja sich daran machte, die Frage bezüglich ihrer Motivation zu beantworten. Die Antwort war jedoch sehr enttäuschend.
Als der Jubel verklungen ist, kommt Bewegung in den alten Mann, der sich nun, mit Hilfe seiner Hellebarde, aufrichtet. Diese bizarre Truppe zu beobachten, erscheint ihm reizvoll genug.  
"Ich würde mich als Freiwilliger melden!" Sagt der alte Mann fest zu den vier Führern der Stadt. "Und sollte die kleine Karrn Namens Lilja sich nicht als vertrauenswürdig erweisen, wäre ich der richtige Mann, am richtigen Ort."
Danach verneigt sich Bram kurz und setzt sich wieder hin. Er ist ein alter Mann und außerdem muss er seine Kräfte sparen, denn er wird jedes bißchen davon in den nächsten Tagen brauchen.
Ich werde nicht jünger, nur schöner.

Jared

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[Part IV] Red Hand of Doom
« Antwort #20 am: 03.08.2008, 00:14:16 »
Als Jared wieder einige Anfeindungen entgegen geworfen bekommt wegen seiner Gründe, seufzt er innerlich. Nach Außen versucht er allerdings gelassen zu wirken, da er keinen Vorfall provozieren will, dennoch ist er froh, dass wenigstens der Oberhaupt des Rates sich nicht daran aufhängt. Eine Antwort möchte er die Priesterin allerdings liefern, selbst wenn sie nicht viel hilft, aber auf keinen Fall würde er die Befehle seines Auftraggebers brechen und so einen Aufenthalt in einem der schlimmsten Gefängnisse riskieren.
„Ehrenwerte Hohepriesterin Tredora Goldenbrow, ich kann euer Misstrauen verstehen und dennoch kann ich meinen genauen Hintergrund nicht offenbaren. Entschuldig diesen Umstand, stattdessen möchte ich euch allerdings daran erinnern, was ich und auch alle Anderen schon für dieses Tal geleistet haben. Des weiteren haben wir auch noch nie nach einer Belohung verlangt. Norro Winston war ledig so freundlich uns für das Aufstöbern und Zerschlagen der Räuber eine Belohnung zu geben. Deshalb bitte ich euch, wenn unsere Taten nicht für unsere Absichten sprechen können, können es auch bloße Worte nicht. Von Tiamat haben wir von einen Diener der roten Hand erfahren. Er zog in ihrem Namen gegen uns.“
Dann tritt er wieder zurück, etwas unsicher über die Wirkung der Worte, und lauscht wieder Lilja und vor allem dem Plan des Fürsten. Doch dieser kommt selbst Jared, welcher kaum Erfahrung mit einer Schlacht hat, dumm vor.
„Ich habe keine Erfahrung mit einer Schlacht, aber euer Plan weist meiner Meinung nach ein paar kleine Lücken auf. Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass die Wurmlords keine dummen Hobgoblins sind, welche ein frischer Rekrut töten kann. Jeden dieser Anführer, welchen wir bisher getroffen haben, war ein außergewöhnlicher Kämpfer. Einige beherrschten Magie, andere waren hervorragende Bogenschützen und der letzte konnte allein durch seine Lieder Blitze nach uns schleudern, wodurch wir fast noch jemand verloren hätten. Sie sind keine leichten Opfer und sicherlich werden sie auch entsprechendes Gefolge mit sich führen. Denn der Feind hat nicht nur einfach Hobgoblins. Eine Feldschlacht würde außerdem den Vorteil ihrer Masse voll zur Geltung kommen lassen. Die Zerstörungskraft der Drachen ist ebenso nicht zu unterschätzen und wenn sie mehrere dieser magischen Apparaturen haben, welche die riesigen Explosionen verursachen, können sie große Teile unser Leute dezimieren ehe wir überhaupt in Reichweite sind. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege. Aber sollten wir den Schutz der Mauern nicht lieber nutzen? Vielleicht auch mit Gräben ihre Truppen in bestimmte Bahnen lenken und ihren Vorteil der Masse verringern? Es erscheint mir eine schlechte Idee mitten in einer Feldschlacht zu kämpfen. Wir haben nicht versucht alle hier zu versammeln, um uns dem Feind so zu stellen, sondern weil dies die naheste Befestigung ist.“
Erklärt er seine Sicht der Dinge und klingt nicht sehr begeistert von dem Plan.
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Ben

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[Part IV] Red Hand of Doom
« Antwort #21 am: 03.08.2008, 11:48:45 »
"Tiamat selbst ist nicht hier. Ihre Präsenz wäre nur als erdrückend für mich zu beschreiben. Aber durch ihre Diener wird sie hier gestärkt und ihre Diener durch sie selbst. Die Bannerträger strahlen meiner Meinung nach diese Präsenz aus und ich gebe Lilja recht, fallen sie, ist es um die Kampfmoral geschehen. Aber wir können sie wahrscheinlich nicht in einer Feldschlacht erreichen. In einer Nacht und Nebelaktion einige von Ihnen beseitigen wäre besser. Doch die Gefahr einer Entdeckung ist groß und die Konsequenzen daraus sind schrecklich für das Kommando." Schließt Ben seine Ausführung der Situation ab. "Dennoch wäre es wahrscheinlich die einzigste Chance die wir haben..."
8. How to serve Dragons is not a cookbook.

Saen

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[Part IV] Red Hand of Doom
« Antwort #22 am: 03.08.2008, 12:34:41 »
Saen hört aufmerksam und nachdenklich den Worten der Abenteurer zu. Von Zeit zu Zeit nickt sie unbewusst. Den Geisterlord gibt es also wirklich? Gut, dass wir ihn nicht gegen uns haben.
Für die Verwunderung der Herrschenden über die Herkunft und Motive der Helden hat sie nur ein müdes Lächeln übrig. Eine Karrn und ein Drachenanbeter. Und der hübsche Mann hat angeblich einen Auftrag. Abenteurer werden selten aus reiner Heimatverbundenheit Abenteurer. Ihre Motive sind oft hinreichend außergewöhnlich. Gedanklich gleicht die oberste Waldhüterin Brindols die Berichte, die vorgetragen werden, mit den Erzählungen ihrer Späher ab und tatsächlich erkennt sie Einiges wieder, wenn auch vieles neu ist.
Sie zieht erstaunt die Augenbrauen hoch, als Lilja einen konservierten Kopf aus ihren Rucksack hervorholt. Den toten Kopf befragen? Wenn das tatsächlich ginge, sollte der Baron es sich hinterher vielleicht noch mal genauer überlegen ... Selbst ist sich Saen allerdings ebenfalls nicht sicher, ob sie dies als gute oder schlechte Idee abtun soll.
Als sie ihre Aufmerksamkeit wieder nach vorne richtet, spricht der Hauptmann der Löwen Brindols. Die Druidin drängt einige Schritte nach vorne für einen besseren Blick auf die Ansprache. Mit zusammengekniffenen Augen beobachtet sie regungslos den Jubel, der darauf folgt. Erst die Umgebung niederbrennen, um dann eine offene Feldschlacht zu schlagen? Den Schutz, den Brindol bietet, verlassen, um sich gegen zweifelhafte Kräfte und Zahlen und zu werfen? Sie hat Zweifel. Was für eine stümperhafte und plumpe Ansprache.
Als sich die Jubelschreie gelegt haben, spricht sie mit lauter und harter Stimme. "Ich bitte Euch, eine offene Konfrontation Armee gegen Armee zu überdenken, wenn Euch bis jetzt nur wenig Genaues über den Feind bekannt ist. Augenscheinlich hatten diese vier Abenteurer bis jetzt den meisten Feindkontakt und kennen ihn am besten. Wenn es einen Weg gibt, die Rote Hand auf anderem Wege entscheidend zu schwächen, werde ich ihn beschreiten. Ich melde mich freiwillig, mich Bram und den vier Abenteurern anzuschließen!"

Sensemann

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[Part IV] Red Hand of Doom
« Antwort #23 am: 03.08.2008, 13:24:30 »
"Wie jämmerliche Hunde sollen wir uns also hinter unserer Stadtmauer verstecken?", raunt der stolze Hauptmann der Löwen entsetzt, empört und knurrend wie ein tollwütiger Wandler, bevor jemand der anderen Ratsmitgleider etwas sagen kann.
Doch der strenge Blick der Priesterin lässt ihn sich beruhigen, sodass seine nächsten Worte weniger laut erklingen.
"Und damit dies klar ist: Meine Männer sind kampferfahrene Soldaten und keine frischen Rekruten!
Wir müssen uns also nicht vor der Horde verstecken!"
Anschließend blickt er zu Bram und Saen und befiehlt freundlich, da er die beiden freiwilligen neuen Helden scheinbar kennt und schätzt, auch wenn Saen gerade deutlich Minuspunkte bei ihm gesammelt hatte:
"Ansonsten tretet bitte vor, Freiwillige, und stellt Euch den Abenteuern vor!
Möchte sich sonst noch jemand freiwillig melden?"
Wobei kurz darauf Lady Verrana Kaals das Wort mit spitzer Zunge und einem finsteren Lächeln ergreift:
"Nur damit es klar ist: Meine Männer, Wachen und Söldner werden mein Anwesen bewachen in der Schlacht-nicht mehr und nicht weniger!
Ich schicke sie jedenfalls nicht in den Selbstmord!"
Erbost möchte der Hauptmann darauf anworten bzw. kontern, doch er wird vom völlig überfordert wirkenden Lord abgehalten, welcher beschlichtend die Hände hebt.
"Haltet bitte kurz ein!
Wir sollten keine voreiligen Schlüsse ziehen!
Ich denke wir alle stehen unter mächtigen Streß und riesiger Angst, aber deswegen sollten wir nicht übereilig Entschlüsse treffen.
Ich bin auch der Meinung, dass wir den Kampf vor der Mauer suchen sollten, es sei denn Jared und die restlichen Abenteurer können uns erklären, wie und warum wir besser hinter der Mauer den Kampf suchen sollten?
Und wo wir gerade bei der Verteidigung sind: Wir wollen wir uns verteidigen?
Wir sollte unsere Taktik aussehen?
Wo positionieren wir unsere Priester?"
Dabei schaut der fragend zur Hohepriesterin, welche sofort antwortet:
"Ich denke, wir sind direkt an der Front bzw. hinter unseren truppen am Besten zu gebrauchen."
Wobei sie einräumt, falls die Löwen wirklich nicht vor den Stadtmauern kämpfen sollten.
"Zur Not würde ich kleine Einheiten in den Straßen und Gassen rund um die Stadtmauer positionieren.
Die Waldhüter können ansonsten meiner Meinung nach einfach weiter mit ihren Flugtieren Spähflüge fliegen, da ich denke, dass sie sonst den Löwen und meinen Priestern im Weg rumstehen."
Wobei sie sich zur hohen Druidin umdreht, welcher man deutlich anmerkt, dass sie sich in der Nähe von so viele Menschen und in der Stadt lebenden Personen nicht gerade wohlfühlt und deswegen die ganze Zeit schweigt, und beendet ihre Rede mit einem knappen: "Bitte versteht meine Meinung nicht falsch, aber es ist meine Stadt, um welche es geht und ich möchte für Brindol nur das Beste!!"
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Bram

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[Part IV] Red Hand of Doom
« Antwort #24 am: 03.08.2008, 14:14:58 »
Als die Aufforderung kommt, dass die Freiwilligen vortreten sollen, erhebt sich der alte Mann wieder und flucht leise dabei, als er ein schmerzhaftes Ziehen verspürt. "Verdammtes Alter."
Danach läuft er teilweise gestützt auf seine Hellebarde zu den vier Helden. Dabei wirkt der alte Herr recht fix. Die Rüstung scheint ihn kaum zu behindern und kaum aufzuhalten.
Während er durch den Raum geht, erhebt er seine Stimme und fragt laut: "Warum eigentlich nicht hinter der Mauer verstecken? Wir können, bevor auch nur ein Mann fällt, mit Bogenschützen einige Dutzend Gegner, vielleicht sogar mehr, ausschalten. Wir sind auf erhöhten Position, was immer ein Vorteil ist. Der Gegner muss Belagerungswaffen aufrücken lassen, was uns nochmals Zeit gewinnen lässt, um die Feinde mit Pfeilen zu spicken. Wollt ihr diese Vorteile alle wegwerfen?
Denn auch wenn wir Löwen von Brindol alles stolze und erfahrene Krieger sind und dem dreckigen Fussvolk des Gegners überlegen sind, so gefährenden wir unser Leben, wenn wir vor die Mauern treten, mehr, als wenn wir von unseren Mauern aus kämpfen. Ihr dürft nicht vergessen, dass die meisten Kämpfer Familien hinterlassen, wenn sie sterben, und es muss nicht mehr Leid geschehen, als nötig ist."
Als er dann vor den vier Helden steht, wendet er sich dann an diese: "Mein Name ist Bram. Ich bin Priester der wunderbaren Dol Arrah."
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Gregor ir'Amtrin

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« Antwort #25 am: 03.08.2008, 14:41:51 »
"Ich melde mich ebenfalls, falls ihr mich entbehren könnt, Hauptmann", erhebt Gregor seine Stimme und begibt sich kurz darauf ebenfalls nach vorne. Er ist ein wenig überrascht, dass ein alter Mann wie Bram sich ebenfalls meldet, er hatte eher mit jüngeren Leuten gerechnet. Vorne angekommen, verneigt er sich kurz und hält dabei seine schwere Waffe locker in einer Hand. "Ich bin Gregor ir'Amtrin, Löwe Brindols." Danach verfällt er in Schweigen, hört sich die verschiedenen Taktikvorschläge an. Um ehrlich zu sein, gefällt ihm bisher der des alten Priesters am besten.
"Verzeiht, wenn ich euch widerspreche Hauptmann, doch eine offene Feldschlacht gegen eine Übermacht zu suchen, halte ich für keine gute Idee. Bedenkt, nicht alle Leute, die wir unter Waffen haben sind so gute ausgebildete Krieger wie die Löwen. Ein Krieger der Hobgoblins ist sicher einem unserer Milizionäre sicher ebenbürtig. Ihre Überzahl würde im Laufe der Schlacht den Ausschlag geben, jedoch nicht zu unseren Gunsten. daher sollten wir uns verschanzen, die Mauern dieser Stadt sind stark und verteidigt von den tapferen Bewohnern dieser Stadt werden sie ein Bollwerk sein, welches kein Feind schnell überwinden kann. Wenn wir dann noch die Felder vor der Stadt mit Fallen, Feuergräben und ähnlichem spicken, werden wir den Feind aufhalten können. Der Kampf Armee gegen Armee, wie ihr ihn vorschlagt, mag vielleicht die glorreichste und ehrenvollste Art des Kampfes sein, jedoch führt diese nicht immer zum Sieg."
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Saen

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« Antwort #26 am: 03.08.2008, 14:49:36 »
Saen bahnt sich einen Weg durch die Anwesenden und überlässt dieses Mal dem alten Bram das Reden, nickt jedoch immer wieder zustimmend. Als Gregor ebenfalls vorgetreten ist, fügt sie hinzu: "Bevor wir nicht genaue Zahlen über die Stärke des Feindes haben, sollten wir im Schutze der Stadt bleiben. Offene Schlachten bergen große Chancen. Wir kennen das Gelände gut und haben starke Krieger. Aber meiner Erfahrung nach überwiegen die Gefahren, wenn man den Gegner nicht genau einschätzen kann. Ich erinnere nur an den Letzten Krieg: Wir mussten viele Feldschlachten schlagen und auch wenn wir letztendlich siegreich waren, war der Sieg teuer mit Blut erkauft. Wir werden es bei der Roten Hand kaum mit einem unorganisierten Trupp von Wilden zu tun haben, sondern mit einer durchstrukturierten Armee."
Saen wendet sich dann den vier Abenteurern zu und neigt freundlich grüßend den Kopf. "Seid gegrüßt. Ich bin Saen, Erste Druidin Brindols."

Sensemann

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[Part IV] Red Hand of Doom
« Antwort #27 am: 03.08.2008, 15:00:18 »
Anerkennend und mit großen Respekt gegenüber einem seiner besten Männer, winkt der Hauptmann freundlich lächelnd und Gregor ir'Amtrin auf die Schulter klopfend zu sich und antwortet durch diesen überzeugt obwohl Saen und Bram sowie Jared nichts anderes gesagt haben eigentlich.
"Nun, mein Freund Gregor ir'Amtrin, Euer Wort als Löwe Brindols zählt, ich vertraue in Eure Erfahrung, welche sich mit meiner messen kann.
Lasst uns es versuchen, die feindlichen Truppen aus dem Schutz unserer Mauern zu bekämpfen.
Möge Dol Dorn uns gnädig sein!
Ansonsten glaube ich, dass wir mit Euch...", wobei er zufrieden auch Bram und Saen kurz auf die Schultern klopft und die Hand kräftig schüttelt "...genügend Schlagkraft besitzen, welche die Abenteurer als Sondereinheit unterstützen können!"
Woraufhin Lady Verrana Kaals ebenfalls, trotz ihrer reservierten Haltung einschlägt:
"Auch von mir erhaltet ihr meinen Respekt und die Anerkennung für die geänderte Kampfplanung: Meine Männer stehen Euch ebenfalls zum Schutz der Stadtmauer zur Verfügung!
Doch was ist nun mit den Priestern?
Wollen wir sie wirklich als kleine Truppen in den Strassen aufstellen?"
Dabei blickt sie fragend zu Bram, Saen und Gregor, aber auch zu den alten Helden, welche sie scheinbar um Rat in der Sache bittet, da sie auf die Meinung des Rates scheinbar wenig wert legt.
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Gregor ir'Amtrin

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« Antwort #28 am: 03.08.2008, 15:17:45 »
Gregor verneigt sich kurz auf Grund des Lobes welches er erhält vor dem Rat. "Ihr habt recht, die Aufteilung der Priester ist ein wichtiges Thema. Natürlich ist dies letzten Endes Sache der Kirche selbst, doch wenn diese meine Rat hören möchte, so würde ich sagen, das die Priester aufgeteilt werden. Ein Teil von ihnen hält sich direkt an wichtigen strategischen Punkten auf, wie dem Tor, da dort sicherlich die Schlacht am heißesten toben wird. Ein weiterer Teil verteilt sich hinter den Linien und hilft dort, wo er seiner Meinung nach gebraucht wird. Am wichtigsten wäre jedoch, dass einige von ihnen die wichtigsten Personen dieser Stadt auf Schritt und tritt begleiten. Den nicht die Moral des Feindes wird brechen, wenn seine Hauptleute fallen, auch unsere Krieger brauchen Führung. Wenn der Feind es schafft einen Attentäter in die Stadt zu schleusen, wäre somit sofort Hilfe zur Stelle."
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« Antwort #29 am: 03.08.2008, 15:27:24 »
Doch die Valenardruidin Sellyria Starsinger sieht dies scheinbar völlig anders als Gregor und die Ratsmitglieder und antwortet vorsichtig und weise.
"Entschuldigt mein Einmischen in die Sache, aber meine Erfahrung aus dem letzten Krieg lassen mich starke Bedenken haben an dieser Verteidigungstaktik:
Wir sollten die heilenden Kräfte bündeln, am besten im Tempel selbst, wo man alle Verletzten hinbringen kann, denn vereint können die Priester mehr erreichen als in kleinen Trupps, welche schwer zu schützen sind, sollte die Mauer fallen.
Der Tempel sollte jedoch gut zu schützen sein...z.B. durch meine Leute, welche nicht gerade mit dem Luftkampf beschäftigt sind
Bedenkt das Sprichwort aus Lilja's Heimatland...", wobei ihr Blick voller Kälte kurz Lilja trifft, welche ja eigentlich Lilja verabscheut:
"...ein Pfeil bricht-das Bündel jedoch nicht!"
Doch die Ratsmitglieder wirken alles andere als begeistert von dem Vorschlag, wobei Lady Verrana Kaals als Einzige antwortet:
"Entschuldigt, kümmert ihr Euch um die Spähflüge und um den Rest kümmern wir uns, Valenar!"
Was spätestens nun alle Drachenmalträger im Zuhörerbereich kurz klatschen lässt, während der Anführer der Löwen, welcher übrigens Lars Ulverth heißt, was zumindest die neuen drei Helden ja bereits wissen, abweisend den Kopf schüttelt.
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