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Autor Thema: Inplay - Prolog  (Gelesen 20722 mal)

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Kanatash

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Inplay - Prolog
« Antwort #15 am: 02.09.2004, 20:14:15 »
 Ob der Selbstverständlichkeit von Dorins Aussage ein wenig verwirrt, schaute er dem kleinen Mann ins Gesicht und konnte sich dem Eindruck nicht erwehren, dass er hätte noch ein Kind sein können. "Ein Ork." stellte er fest "Nun, Ein Ork ist mir in der kurzen Zeit hier noch nicht begegnet." Die Auskunft des kleinen Mannes hatte seine Neugierde anscheinend befriedigt und so folgte er mit seinem Blick den Worten des Menschen. Kaum hatte dieser ausgesprochen, musste Kanatash mit ansehen, wie er sich an dem Gnom zu schaffen machte. Ungläubigen Blickes schritt er auf die Beiden zu, um sogleich weiter zu sprechen. "Wenn ihr damit fortfahrt, besteht wohl Grund zur Sorge." Mit der Innenseite seiner behandschuhten Rechten schob er Dorin sanft zur Seite und legte dann seinen Umhang ab. Darunter kam die einfache Kleidung zum Vorschein, die schon der Umhang vermuten ließ und auf dem Rücken trug der Kalashtar einen großen, prall gefüllten Rucksack. Trotz des offensichtlichen Gewichts gelang es ihm sein Gepäck in einer flüssigen Bewegung abzustellen. Das große, blank polierte Stahlschild, welches darauf geschnallt war gab einen dumpfen Klang von sich, als es vor dem Tresen aufkam, ein leichtes Rasseln ließ nur Vermutungen über den Inhalt des Rucksacks zu. Der Kristall, welcher an einem fein geflochtenen Lederband um seinen Hals hing, begann schwach leuchten und während Kanatash unverständliche Silben murmelte, wurde das Leuchten immer intensiver. Mit einer Geste seiner linken Hand ging das blaue Licht auf diese über. Bevor auch nur einer der umstehenden etwas unternehmen konnte berührte er den Gnom und das Licht wandelte sich zu einem Schimmer, den Körper des Gnoms einschließend. "Das große Licht mag nun entscheiden, ob eure Sorge gerechtfertigt ist." Daraufhin machte der Priester einen Schritt zurück um die Folgen seines Handelns zu betrachten.

Daeinar

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Inplay - Prolog
« Antwort #16 am: 02.09.2004, 21:42:40 »
 Während der kleine, rundliche Mann den Gnom schüttelte -ohne großen Erfolg- untersuchte Ethan geflissentlich das Chaos. Auffällig war allerdings nur die große Anzahl von Schleuderkugeln, die jemand hier verschossen hatte. In den Papieren war keinerlei Ordnung zu entdecken - falls jemand eine Nachricht für die Gruppe hinterlassen hatte, würde es eine lange Weile dauern, diese zu finden.

Derweil kümmerte sich Kanatash um das Leiden des Gnoms, der offensichtlich Opfer eines Schlags auf den Kopf geworden war, und eine Beule an demselben hatte, die ihm nach dem Aufwachen längere Zeit mit üblen Kopfschmerzen beglücken würde. Der Kalashtar beschloß, dem vorzubeugen, und als er dem kleinen Mann die Hand auflegte. Mit einem Stöhnen erwachte der Gnom - und wäre beinahe erneut ohnmächtig geworden, als er beim Anblick Guamorrs vor Schrecken vom Tisch fiel. Nur Kanatashs rascher Griff ans Bein des Gnoms konnte einen unsanften Aufschlag verhindern. Wieder auf den Beinen, umrundete der Gnom schnell den Tisch, dessen Länge zwischen sich und die Besucher bringend. Von dort aus betrachtete er einen Augenblick argwöhnisch die Besucher, bis sich sein Gesicht schließlich aufhellte.

"Ihr seid es! Und ich dachte schon, sie wären zurückgekommen! So ein Zufall... ich hatte gerade eine Nachricht für Euch niedergeschrieben und..."

Er bricht abrupt ab, schaut Guamorr an, und fragt, die Stimme nun eher neugierig als ängstlich:

"Ein Ork. Wie interessant. Ich möchte schwören, dass ich heute eine Nachricht bekam für jemanden, dessen Name sich doch sehr orkisch anhörte..."

_Guamorr

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Inplay - Prolog
« Antwort #17 am: 02.09.2004, 22:03:52 »
 Während der Kalashtar seine Heilenden Kräfte wirken ließ hatte Guamorr den Mann eindringlich gemustert. Seine Stirn legte sich in tiefe Falten, als er die Gesichtszüge Kanatashs studierte, doch schon bevor dieser seine Magie gewirkt hatte widmete sich der Ork wieder dem vor sich liegenden Gnom. Als dieser plötzlich erschrocken aufsprang wich Guamorr einen Schritt zurück, wobei er mit dem Rücken einen Buchständer umwarf, der von dem Chaos bisher verschont geblieben war. Der Ork verzog das Gesicht in Verwunderung, und schien Überrascht das in solch einer seltsamen, bizarren Stadt seine bloße Anwesenheit für solch Aufregung sorgte. Als der kleine Kerl ihn ansprach ging er auf ihn zu, beugte sich vor und sprach leise zu ihm, als wollte er nicht gehört werden.

"Guamorr. Mein Name ist Guamorr. War diese Nachricht für mich? Sprecht, kleiner Mann, sie ist von grösster Wichtigkeit."
 

Dorin d'Cannith

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« Antwort #18 am: 02.09.2004, 22:42:37 »
 Dorin ließ es sich ohne weiteres gefallen, von Kanatash beiseite geschoben zu werden. Offensichtlich war es ihm viel lieber, wenn der große Mann, der scheinbar etwas von diesen Dingen verstand, die Sache in die Hand nahm. Gespannt blickte er den Gnom an, dessen dicke Beule doch einen deutlichen Hinweis auf die Ursache seiner Bewußtlosigkeit gab. Trotzdem zuckte Dorins Blick immer wieder herüber zu dem Kriegsknecht, der den Eingang mit seiner imposanten Gestalt so effektiv versperrte. So kam es dann auch, daß er im entscheidenden Moment gerade seine Augen auf Hammer gerichtet hatte, als der Gnom fast von der Theke fiel und nach ein paar erschrockenen Momenten langsam seine Fassung wieder fand. Nicht ohne eine Spur Belustigung beobachtete er wie der Ork auf den Gnom einredete. "Wessen Botschaft ist denn in diesen Zeiten nicht höchst wichtig?", gab er darauf auch gleich süffisant zum Besten. "Laßt den armen Mann doch erst erzählen, was vorgefallen ist. Wer hätte gedacht, daß Haus Sivis so sorglos mit den Botschaften seiner Kunden umgeht." Milde mit dem Kopf schüttelnd, lehnte Dorin sich an den Tisch - seine Linke demonstrativ neben einigen Pergamenten positioniert, der Sigelring mit dem Hauswappen des Hauses Cannith deutlich sichtbar.

Daeinar

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« Antwort #19 am: 02.09.2004, 23:34:28 »
 Die Frage Guamorrs nach der Nachricht lies den Gnom urplötzlich wesentlich ernster werden. Mit einem Ausdruck schierer Verzweiflung blickte er auf den Boden, wo Nachrichten aller Art herumflatterten. Dann schaute er den Ork an.

"Tut mir leid, das weiss ich nicht mehr. Es könnte natürlich sein. Aber ich kann mich nicht entsinnen. Ich schrieb sie früh am heutigen Tage nieder."

Vergesslichkeit konnte man dem Gnom kaum vorwerfen. Die Wortschmiede von Haus Sivis waren darauf trainiert, abgeschriebene Nachrichten sofort zu vergessen. Meistens klappte dies recht zuverlässig. In diesem Moment fiel Dorin dem Gnom ins Wort. Dieser schnaubte nur, als er den Ring sah, und erwiderte bissig:

 "Vielleicht sollte ich Euch die Nachricht die für Euch ankam vorenthalten, Herr d'Cannith. Sie ist wahrscheinlich so oder so abhanden gekommen, so schlampig, wie ich diesen Laden führe."

Den Mann ignorierend, wandte er sich um, und nahm erst einmal für einen ausgedehnten Augenblick einen Stein, der im hinteren des Raumes in einem metallenen Gestell ruhte, unter die Lupe. Das Gesicht hellte sich plötzlich schlagartig auf.

"Sehr gut. Der Stein ist heil, und die Nachrichten könnten durchaus irgendwo hier sein. Immerhin wollte er nur die für Euch bestimmte Nachricht haben."

Der Wortschmied schaute die Gruppe um Kanatash vorwurfsvoll an.

"Wenn ihr Euch nächstes Mal Feinde macht, sagt ihnen bitte, dass dies noch lange kein Grund ist, die Schreiber von Haus Sivis bewusstlos zu schlagen, nur um ein Stück Papier zu bekommen."

Mit diesen Worten begann er, die Papiere auf dem Boden aufzusammeln, und eins nach dem anderen bedächtig wieder in die Fächer zu sortieren.  

Ethan

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« Antwort #20 am: 03.09.2004, 06:39:25 »
 Nachdenklich gab Ethan dem Schreiber die Papiere, die er einen Moment vorher noch in der Hand hielt.
Dann nahm er sich einige der Schleuderkugeln und betrachtete sie, aber es war nun wirklich nichts auffälliges an ihnen zu erkennen. Seufzend packte der junge Mann trotzdem ein paar von ihnen in seine Hosentasche, um dann noch einmal den Blick über den Raum schweifen zu lassen.

"Ihr habt nicht zufällig eine Ahnung, wer oder was Euch angegriffen hat ?"

Daeinar

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« Antwort #21 am: 03.09.2004, 12:31:26 »
 Während der Gnom weiterhin seine Papiere sortierte, antwortete er auf Ethans Frage, und seine Augen verengen sich, als er verächtlich ausspricht:

"Kobolde. Dreckige, stinkende Kobolde. Eine Handvoll. Aber sie waren nicht allein. Ein Mann, wohl von der größe Eures metallsichen Freundes, begleitete sie. Ich konnte nicht erkennen, wie er aussah, denn er war vollständig in einen dunklen Mantel gehüllt. Doch als ich ihm die Nachricht aushändigte, schlug er mich mit der flachen Hand nieder, als wäre ich eine Fliege. Und seine Stimme war teif und reibend..."

_Guamorr

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« Antwort #22 am: 03.09.2004, 13:19:08 »
 Die spöttischen Bemerkungen Dorins ignorierend huschte für einen kurzen Moment ein fast bösartiger Ausdruck über das Gesicht des Orks, als er die schlechte Nachricht erhielt. Er hob die Hände, und es schien erst als wolle er den Gnom ergreifen, doch dann seufzte er laut und schüttelte den Kopf. Anstelle des Gnoms sammelte er einen Stapel Nachrichten auf, legte sie auf den Tresen und begann, sie nach seiner Nachricht zu durchwühlen, wobei er offensichtlich wenig zur allgemeinen Ordnung beitragen wollte. Die Nachrichten, die nicht für ihn bestimmt waren, warf er achtlos zur Seite. Das Gespräch der Anwesenden schien den Ork nicht im Geringsten zu interessieren.

 

Hammer

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« Antwort #23 am: 03.09.2004, 16:44:37 »
 Hammer stand nur wie eine Mauer im Eingang und beobachtete das Geschehen und die Konversationen im Inneren des Gebäudes, ohne einen seiner Gefährten dabei außer Acht zu lassen. Er war bereit, sollte einer der seltsamen anderen Leute etwas Dummes tun, würde er einfach durch die Tür und Teile der Wand spazieren, um seinem mächtigen Hammer platz zu verschaffen. Doch der große metallene Mann, wusste genau wann es angebracht erscheint, die Waffen sprechen zu lassen und wann nicht. Fürs erste entschied er sich für Letzteres…

Kanatash

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Inplay - Prolog
« Antwort #24 am: 03.09.2004, 17:27:53 »
 Auf die Anschuldigung des Gnoms hin blickte Kanatash diesen nur freundlich an. "Ich werde es dem Absender der Nachricht ausrichten." Damit fiel sein Blick unwillkürlich auf Dorin, welcher sich soeben als Mitglied des Hauses Cannith herausgestellt hatte. Nur kurz den Wortschmied anschauend fügte er hinzu: "Kann es sein, dass dieser Absender aus dem Hause Cannith stammt?" Vielleicht wollte er seine Worte nur kurz wirken lassen, es war aber auch möglich, dass ihm klar wurde, wie unhöflich seine Äußerung in Gegenwart Dorins gewesen war. Nach einer kleinen Pause machte er sich auf jeden Fall daran seinen Handschuh auszuziehen. Zu Dorin gewandt streckte er die Hand aus. "Nichts für ungut, Herr Cannith. Gestattet mir, mich vorzustellen. Mein Name ist Kanatash." Er machte vorerst keine Anstalten seine neuen Weggefährten ebenfalls vorzustellen, um die Reaktion des Menschen vor ihm abzuwarten.

Dorin d'Cannith

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« Antwort #25 am: 03.09.2004, 19:31:43 »
 "Das bedeutet dann wohl, daß eine Nachricht für mich eingetroffen ist, ich werde warten, bis ihr sie gefunden habt", erwiderte Dorin dem Gnom. Die Sache schien damit für ihn geklärt und so wandte er sich endlich zu den anderen Personen im Raum um und nahm jeden in Augenschein. Vom Ork, über den hochgewachsenen Mann vor ihm bis hin zu Ethan musterte er jeden für einen kleinen Moment. Kanatash, dessen Aussehen nun zum ersten Mal wirklich auf Dorin einzudringen schien, ließ ihn ein wenig länger innehalten und eine seiner Augenbrauen leicht nach oben fahren. Nachdenklich wandte sich sein Blick nach innen, wanderte dann jedoch weiter.
Als der Gnom endlich erzählte, wem das ganze Durcheinander in der Poststation zu verdanken war, horchte Dorin auf und blickte erneut eindringlich in Richtung Kanatash. Als dieser schließlich andeutete, daß das Haus Cannith in dieser Angelegenheit vielleicht eine Rolle spielte, schien sein Interesse endgültig geweckt. "Dorin d'Cannith, angenehm", stellte Dorin sich vor und streckte Kanatash seine Hand entgegen. "Ihr erwartetet also Nachricht von meinem Hause? Höchst interessant.", gab er weiterhin von sich, während er sich anschickte, den Regenmantel abzulegen, der immernoch hier und da den Boden volltroff. Unter diesem wirkte Dorin schon ein klein wenig schlanker, denn er war hier und da mit kleinen Beutel behangen, die den Mantel ausgebeult hatten. Aus einer der Taschen lugte noch das Ende eines kleinen Stabes heraus. Seine Kleidung war ingesamt wenig aufwendig gestaltet, ein einfaches Hemd und eine robuste Hose, wohl von guter Qualität, aber nicht luxuriös.

Rigana

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« Antwort #26 am: 03.09.2004, 22:54:27 »
 Während Rigana den Raum betrat, verstaute sie zunächst einmal die Armbrust. Bis auf weiteres erschien ihr die Situation entschärft, auch wenn sie den Ork und den Mann weiterhin nicht unbeobachtet liess.Sie ging hinüber zu Ethan, während Kanatash sich dem fremden Mann vorstellte. Gespannt wartete sie auf dessen Reaktion.Nachdem dieser sich seines Mantels entledigt hatte, ging sie hinüber zum Ork, um die von ihm fortgeworfen Nachrichten wieder einzusammeln, um sie dann dem Gnom zu überreichen. "Bitteschön"
Währenddessen beobachtete sie unauffällig den Ork, um sich wenig später wieder zu Ethan zu gesellen. Sie hatte schon den einen oder anderen Ork gesehen und empfand ihn somit nicht als allzu fremdartig. Aufmerksam widmete sie sich wieder dem Gesprächsbeginn zwischen Dorin und Kanatash zu "Mein Name ist Rigana d'Medani." stellte sie sich dem Mann aus dem Hause Cannith unbeeindruckt vor.

Kanatash

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« Antwort #27 am: 04.09.2004, 02:40:15 »
 Kurz, aber betont, schüttelte er die Hand von Dorin, nachdem auch dieser sich mit Namen vorgestellt hatte. Es würde wohl noch eine ganze Weile brauchen bis er sich an derartige Geflogenheiten gewöhnt haben würde. Gerade holte er erneut Luft, um die Unterhaltung fortzusetzen, als Rigana den Raum betrat. Hätte das Leuchten seiner Augen nicht die Farbe seiner Pupillen fast vollkommen überstrahlt, hatte man sehen können, wie er unauffällig auf die Hände der Frau blickte. Nur einen Augenblick lang, denn sie hatte ihre Waffe längst wieder verstaut. Daraufhin atmete er wieder aus. Trotzdem kam er nicht dazu, weiter zusprechen. Denn kaum hatte Rigana dem Gnom die Papiere ausgehändigt – Kanatash hatte den Ork nicht aus den Augen gelassen, als sie diese aufhob – griff sie seine Worte vorweg und stellte sich ihrerseits vor. Erneut holte er Luft und diesmal wurde er nicht unterbrochen. " Wir warten schon seit einigen Wochen und mit ziemlicher Sicherheit stammt sie aus eurem Hause, ja." Bevor er seinen Handschuh wieder anzog, stellte er jedoch weiter vor. " Der neugierige junge Mann hier ist Ethan und der Kriegsknecht hört auf den Namen Hammer." beendete er mit einer einladenden Geste in Richtung seines martialisch anmutenden Gefährten. Sobald er das letzte Wort gesprochen hatte, wollte er den Handschuh gerade wieder anziehen. Dann jedoch machte er einen Schritt zur Seite um Guamorr direkt gegenüber zu stehen. " Wie ich hörte, nennt ihr euch Guamorr, ich bin Kanatash." In seiner Stimme klang wieder dieses merkwürdige Echo mit, wenn auch nur sehr schwach. Auch dem Ork bot er zur Begrüßung die Hand, da der aber seit seiner Ankunft beschäftigt gewesen war, wartete er geduldig, ob er reagieren würde.

_Guamorr

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« Antwort #28 am: 04.09.2004, 04:02:12 »
 Ohne auf die ausgestreckte Hand zu reagieren durchsuchte Guamorr weiter die Nachrichten. Als der Kalashtar keine Anstalten machte, ihn in Ruhe zu lassen, fing Guamorr an zu sprechen, jedoch ohne von seiner Arbeit aufzusehen. Das seltsam entnervende Rasseln seiner Atemzüge wurde langsam lauter.

“Ich bin nicht taub, Fremder, und ich habe eure Namen vernommen.“

Er schob den Haufen Nachrichten, den er soeben durchgesehen hatte, den Tresen entlang, und wandte sich danach um. Dabei streifte er die Halbelfe, die neben ihm stand, mit seinem über dem Rücken hängenden Holzschild. Ohne sie weiter zu beachten ging der grosse Ork in die Hocke, und ging dazu über die Nachrichten direkt auf dem Boden zu durchsuchen, ohne sich die Arbeit zu machen sie vorher auf den Tresen zu legen. Er schien es recht eilig zu haben, den richtigen Zettel zu finden.
 

Hammer

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Inplay - Prolog
« Antwort #29 am: 04.09.2004, 10:27:26 »
 "Ihr seid unhöflich", dröhnte nur eine metallische Stimme von der Tür her, welche sich eindeutig an den Ork wandte. "Ich mag das nicht.". Die blauen Lichtpunkte, welche scheinbar die Augen des Kriegsknechts darstellten, liessen dabei den Ork nicht aus den Augen und starrten diesen unverhohlen an..

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