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Autor Thema: Inplay - Prolog  (Gelesen 20002 mal)

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Dorin d'Cannith

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Inplay - Prolog
« Antwort #75 am: 21.09.2004, 21:32:42 »
 "Cerzil, es ist ganz Dame Elyadrens Entscheidungen, wohin wir sie geleiten sollen, auch wenn du vielleicht Recht haben könntest.", tadelte Dorin Cerzil leicht. Die Auseinandersetzung der anderen über die Vernichtung des Kriegsknechtes völlig ignorierend, machte er sich ein weiteres Mal daran, sich durch die umliegenden Möbeltrümmer zu arbeiten. "In Anbetracht der Situation ist es besser, jetzt die Schaden soweit zu beheben, wie es möglich ist. Wer weiß, was auf dem weiteren Weg noch vorfallen mag.", sprach er auf seinem Weg. Als er Hammer bereits auf armlänge erreicht hatte, krempelte Dorin sorgsam am rechten Arm seinen Überwurf hoch, um darunter sogleich sein Hemd aufzuknöpfen und auch dieses hochzuschlagen. Auf seinem Unterarm schimmerte in allen Farben des Regenbogens ein Mal.
"Wenn ihr erlaubt, Kriegsknecht?", fragte Dorin Hammer und wartete darauf, daß dieser ein Zeichen der Zustimmung gab. Sodann leuchtete das Mal ein wenig kräftiger und die Umstehenden konnten für einen Moment von den irrisierenden Farben kaum ihre Augen nehmen. Mit einer kurzen Berührung verging der Spuk allerdings schnell, doch nun schien das Mal deutlich matter als zuvor und ein paar herausgerissene Fasern schienen repariert.

Daeinar

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« Antwort #76 am: 22.09.2004, 16:26:12 »
 Während rings um sie die anderen anwesenden knappe, hektische Worte wechselten, brauchte Elaydren noch einige Zeit, um sich von dem Schock, der an ihr haftete, zu befreien.

Als sie sich schließlich ebenso plötzlich, wie der Überfall gekommen war, wieder im Griff hatte, schaute sie hastig in Runde, und schließlich kam ihr Blick auf Dorin zur Ruhe.

“Vielen Dank für Eure Sorge. Vielen Dank Euch allen.“ Sie schaute schwach lächelnd in die Runde, doch sprach dann sofort weiter. “Es ist nun keine Zeit alles zu erklären. In Sharn ist es nicht mehr sicher für mich – oder für Euch. Nirgends.“ Unmerklich huschte ihr Blick bei dieser Äußerung über den jungen Cerzil.

“Ich fürchte, ihr werdet Euch noch nicht ausruhen können. Sowenig wie Ich das kann. Habt keine Sorge, was diesen Ort hier angeht. Ich werde mich beizeiten darum kümmern. Doch nun geht!“ Sie drückte Dorin den Rucksack vor die Brust und presste mit der anderen Hand seine linke Schulter. Der Rucksack war eigenartig leicht.

“Alles was ihr braucht, ist in diesem Rucksack. Denkt daran, und haltet Euch gegenseitig den Rücken frei. Ich komme klar.“ Damit setzte sie ihre Kapuze auf, und fischte, während sie mit schnellen Schritten zur Tür hechtete, eins der Koboldschwerter vom Boden. Von der Türschwelle aus schaute sie noch kurz zurück und das Lächeln auf ihrem Gesicht konnte kaum den Ausdruck von Furcht und Sorge auslöschen. “Viel Glück!“

Dann verschluckte die Dunkelheit sie.

Dorin d'Cannith

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« Antwort #77 am: 22.09.2004, 16:52:32 »
 Dorin schaut Elyadren etwas besorgt hinterher, akzeptierte aber ihre Entscheidung und nahm den Rucksack an sich. Nachdenklich wandte er sich an die anderen Anwesenden und insbesondere Cerzil, "Ihr habt gehört, was sie gesagt hat. Fürs erste sollten wir hier verschwinden, Haus Ghallandra wird uns sicher verzeihen, wenn wir diese Unordnung hinter uns lassen. Anbetrachts ihrer Warnung sollten wir enventuell zusammen bleiben, ich habe jedoch meine Ausrüstung einzusammeln, die sich noch in meiner Unterkunft befindet. Danach sollten wir uns zusammen vergewissern, was dieser Rucksack enthält. "

Hammer

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« Antwort #78 am: 22.09.2004, 17:28:34 »
 "Sie klang ernst. Wir sollten uns beeilen"
Damit setzte sich der Kriegsknecht in Bewegung... Richtung Tür.

_Guamorr

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« Antwort #79 am: 22.09.2004, 18:02:43 »
 Der Ork machte Anstalten Rigana zu antworten, hielt dann aber plötzlich inne. Er kniff die Augen zusammen, fuhr herum und starrte Kanatash an, der sich bereits abgewandt hatte. Er setzte dem Kalashtar nach, ergriff dessen Schild und riss ihn herum. Obwohl Kanatash ein großer Mann war überragte der Ork ihn um eine halbe Kopfhöhe, was erst jetzt auffiel, da er seine leicht gebückte Haltung aufgegeben hatte. Er funkelte seinen Gegenüber einige Sekunden lang an bevor er sprach.

“Ich habe deine Einfältigkeit unterschätzt, Kalashtar. Ich rate dir, wirke deine Hexerei nie wieder in meine Richtung.“

Er hielt den Blickkontakt noch einen Moment aufrecht, hörte dann aber Dorin zu und wandte sich von Kanatash ab. Als der kleine Mensch fertig war und der Kriegsknecht bereits auf dem Weg war, das Gasthaus zu verlassen, hob Guamorr den rechten Arm und versperrte Dorin so den Ausgang.

“Einen Moment. Schaut sofort, was sich in dem Rucksack befindet. Wenn ich richtig vermute ist es auch für mich von Bedeutung. Auf ein paar Minuten kommt es sicher nicht an.“
 

Ethan

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« Antwort #80 am: 23.09.2004, 00:24:20 »
 Seufzend machte sich auch Ethan daran, der Gruppe zu folgen.

"Naja, hätte mich auch gewundert, wenn wir einmal länger im Trockenen geblieben wären...." murmelte er vor sich hin und nahm noch einen großen Schluck des warmen Weines. Nur widerwillig stellte er seinen Kelch ab, doch bevor er den Raum verließ, füllte er noch das kleine Fläschchen mit dem Wein aus dem Becher.
"Für Notfälle...."

Dann zog er seinen immer noch klammen Mantel an und schlug die Kapuze über den Kopf, so daß sein Gesicht kaum noch zu sehen war.

Inplay - Prolog
« Antwort #81 am: 23.09.2004, 00:45:41 »
 Alles brach ungeordnet auf wie es schien und Cerzil stand überrascht inmitten des Tumultes. Moment mal Dorin!, rief der Junge als der kleine Mann in Richtung seiner Gemächer verschwand, Du wirst doch nicht von mir verlangen aufzubrechen. Zumindest nicht jetzt sofort, mit nichts anderem als den Kleidern die ich am Leibe trage und ohne Leibwächter gemeinsam mit einem Haufen Verrückter, die sich was weiß ich wen zum Feind gemacht haben.
Cerzil erreichte Dorin und das tat auch Guamorr. Der Junge wich ein wenig zurück als er den gewaltigen Ork erblickte und in dessen grimmiges Gesicht sah.
Das dürft ihr nicht gleich so persönlich nehmen!, versuchte er zu erklären. Nachdem der Ork sein Anliegen vorgetragen hatte stand Cerzil jedoch schon wieder mit mehr Entschlossenheit neben dem kleinen Mann.
Ich schätze das Geheimnis muss sowieso gelüftet werden. Öffnet den Beutel Dorin! Ich denke unser großer Freund hier wird uns kaum eine andere Wahl lassen.

Kanatash

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« Antwort #82 am: 23.09.2004, 05:37:03 »
 Kanatash hatte wohl von dem Ork keine Antwort mehr erwartet oder nicht mit einer derart heftigen Reaktion Guamorrs gerechnet. Unfähig so schnell zu reagieren, blieb ihm nicht anderes übrig als den Ork ebenfalls anzustarren. Auch wenn er ein wenig überraschter aussah als sein Gegenüber. Als dieser seine kurze Drohung ausgesprochen hatte, erwiderte Kanatash nur ruhig "Bevor es zu spät ist."  Das Leuchten seiner Augen hatte an Intensität verloren und auch seine Stimme klang normal. Für einen kurzen Augenblick konnte man wieder einzelne Haare ihre Farbe zu weiß verändern sehen, allerdings dürfte Guamorr der Einzige gewesen sein, der nah genug stand, oder dem Kalashtar überhaupt genug Aufmerksamkeit widmete.
Dann wandte sich der Ork auch schon wieder ab, um Dorin wegen des Inhaltes des Beutels zu befragen. Der heilige Mann blieb jedoch stehen, seine Aufmerksamkeit zwar auf den Ork gerichtet, doch wollte er ihn wohl nicht weiter provozieren und nahm so das Geschehen nur aus der Entfernung war. Er wirkte nachdenklich, vielleicht ein wenig abwesend.
 

Rigana

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« Antwort #83 am: 23.09.2004, 13:26:04 »
 Rigana lächelte Ethan zu, bevor auch sie noch einmal einen tiefen Zug aus dem Becher nahm."Schaut ganz so aus, dass wir uns besser an den Regen gewöhnen sollten."

Sie schaute zu Kanatash hinüber und bemerkte, dass er sich offensichtlich über etwas Sorgen machte. Sie warf ihm einen fragenden Blick zu. Ihre Aufmerksamkeit wurde jedoch schnell auf den Ork und die zwei Männer gezogen.

Dorin d'Cannith

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« Antwort #84 am: 23.09.2004, 14:53:00 »
 Dorin schaute Cerzil einen Moment lang ernst an, nachdem sowohl er als auch Guamorr auf ihn eingeredet hatte. "Ihr solltet ein wenig mehr Courage zeigen, Cerzil. Ohne die Unterstützung seines Hauses leben zu lernen, heißt auch erwachsen zu werden. Es sind genug kampfeserprobte Leute um Euch, die zwar niemandes Leibwächter sind, euch aber wohl kaum einfach sterben lassen werden, wenn sie dabei stehen. Wenn ihr nach Hause gehen wollt, dann fürchte ich, werdet ihr alleine gehen müssen. Ich für meinen Teil werde mich Elyadrens Ansinnen widmen, das alles hier hat mein Interesse geweckt."
Und so wandte sich Dorin dann endlich Guamorr zu, der schon etwas ungeduldig auf eine Reaktion wartete, "Verzeiht Guamorr, ich vergaß, euch verbindet nichts mit diesen Leuten. Ich will eurem Wunsch nachkommen, auch wenn ihr darauf vielleicht kein Recht habt."
Dorin nahm also den Rucksack, welchen ihm Elyadren in die Hände gegeben hatte und schnürte diesen sorgsam auf, um nachzuschauen, was sich wohl darin befinden würde.

Ethan

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« Antwort #85 am: 23.09.2004, 21:33:04 »
 Ethan war schon fast zur Tür hinaus getreten, als er plötzlich verharrte.

"Sagt mal, hat einer von Euch die Blechbüchse untersucht? Vielleicht können wir etwas über seine Hintermänner erfahren...."

Er wartete einen Moment ab, wie die anderen auf seine Frage reagieren würden, doch seine Blicke wanderten schon neugierig in Richtung des gefallenen Kolosses.  

Daeinar

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« Antwort #86 am: 23.09.2004, 21:48:04 »
 Die glänzenden Schnallen des Rucksacks öffneten sich extrem leicht. Als Dorin eine Hand hineinsteckte, um nachzusehen, was sich in der mittleren Tasche befand, wurde ihm sofort bewusst, dass die Tasche magischer Natur sein musste.

Einige Augenblicke später hatte er sich einen Überblick über den Inhalt verschafft. Etliche Köcher, gefüllt mit Pfeilen und Armbrustbolzen, ein langes Seil aus feinster Seide, sowie ein kompletter Satz Decken, Schlafsäcke, Wasserschläuche und etliche Wegrationen befanden sich darin.

In der rechten Seitentasche fanden sich eine Laterne, deren Licht von einem magisch erhellten Kristall kam, eines der qualitativ hochwertigen Pakte, dass Haus Jorasco zur Behandlung von Wunden und Krankheiten aller Art bereitstellte, fünf Fackeln, drei große, robuste Säcke und einen Feuerstein samt Stahl. Jemand hatte an alles gedacht.

Die linke Seitentasche aber war es, die schließlich seine volle Aufmerksamkeit erregte. Nach mehreren Minuten des Stöberns stand fest, dass sich dort die wirklichen Nützlichkeiten befanden.

3 Fläschchen mit dem Symbol Dol Arrahs, und drei Stahlphiolen mit dem Siegel Haus Jorascos waren ebenso darin enthalten, wie zwei Briefe an die Häuser Lyrandar und Orien. Man würde bequem reisen können.
Auch an Geld sollte es während der Reise nicht mangeln. In einer Tasche fanden sich weit über 100 Platinmünzen, in einer kleinen Kiste wohl 500 Goldstücke.
Schließlich erregte noch ein kleiner Metallstab, so lang wie seine Hand, Dorin's Aufmerksamkeit. Am Ende des Stabs glänzte ein Saphir, doch handelte es sich dabei wohl nicht um einen Zauberstab...

Und schließlich fand er auch den Brief, der wohl alles erklären sollte. Er entfaltete ihn schnell, und las:

"Freunde,

der Gegenstand den ihr in meinem Auftrag aus den Tiefen Sharns geborgen habt, ist ein Schema, ein Teil eines Musters, nach dessen Vorlage man sowohl magische wie auch gewöhnliche Gegenstände herstellen kann.
Mir wurde die Information zuteil, dass ein weiterer Teil dieses Musters vor dem Tag der Trauer in einer Schmiede von Haus Cannith in Cyre untersucht wurde. Der Name dieser Schmiede war Weissherd.
Könnte dies am Ende etwas mit dem Tag der Trauer zu tun haben?

Teile meines eigenen Hauses wollen dieses Muster – für ihre eigenen, finstren Pläne. Ich kann niemandem trauen – ausser Euch. Ich will, dass ihr für mich nach Cyre reist. Findet Weissherd, bergt das zweite Schema.

Weissherds Standort war ein strengt bewachtes Geheimnis selbst innerhalb unseres Hauses. Niemand weiss heute, wo es liegt. Es gibt allerdings einen Ort, an dem ihr dies herausfinden könntet. Jemand im Außenposten von Haus Cannith in Rosenbruch war einst dafür bekannt, Buch zu führen über alle Orte, an denen unser Haus aktiv war. Rosenbruch ist in Darguun.

Auf dem Blutmarkt von Rhukann Draal könnt ihr jemandem namens Failin treffen. Er kann Euch nach Rosenbruch bringen. Von dort aus - solltet ihr die Informationen finden - müsst ihr ins Trauerland reisen, um das Schema aus Weissherd zu bergen.

Dabei handelt es sich um eine Platte aus Adamatit in der Form eines Diamanten, so groß wie eine menschliche Handfläche. Ich werde Euch in Rhukaan Draal treffen, solltet ihr Erfolg haben. In diesem Falle wird Euch eine mehr als fürstliche Belohnung für Euren Mut erwarten.

Lady E"


http://www.dnd-gate.de/daeinar/briefvonladye.pdf' target='_blank'>Brief als PDF-Handout

Inplay - Prolog
« Antwort #87 am: 23.09.2004, 22:36:17 »
 Nachdem Dorin den Brief vorgelesen hatte schien Cerzil kurz zu Grübeln: Weissherd? ... Noch nie gehört.
Die Neugierde des Jungen schien geweckt. Meint Lady Elaydren damit etwa das es in unserem Hause Verschwörungen und Korruption gibt? Das kann sie nicht ernst meinen, oder?, er überlegte kurz und schien aufgeregt. Dorin wir müssen Onkel Merrix bescheid geben! Die Führung unseres Hauses muss benachrichtig werden. Sie haben die Macht das ganze zu beenden!

Ethan

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« Antwort #88 am: 24.09.2004, 00:22:45 »
 Die Unterhaltung schien Ethan nicht weiter zu interessieren. Er zog sich wieder die Kapuze aus dem Gesicht und ging noch einmal zu dem Kriegsknecht zurück.
Leise murmelte er vor sich hin.

"Wollen doch mal sehen, ob wir nicht was finden können.... Irgendwas mußt Du doch dabei gehabt haben...."

Sorgsam schaute er sich die Utensilien an, die der Hüne dabei hatte.

Dorin d'Cannith

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« Antwort #89 am: 24.09.2004, 05:51:49 »
 Bevor Dorin den Brief laut verlessen hatte, kramte er Teile der Ausrüstung aus dem magischen Rucksack und verstaute diese wieder sachgerecht, so daß die Umstehenden einen vagen Eindruck davon bekommen hatten, wieviel Ausrüstung darin wohl enthalten wäre. Für einen Moment ließ er die Worte Elyadrens auf sich wirken, doch da plapperte Cerzil auch schon drauf los. "Reißt euch zusammen und benutzt euren Kopf", fuhr Dorin den jungen d'Cannith an. "Euer Onkel hat andere Sorgen, als seinem Neffen ständig die Hand hinten vor zu halten. Dame Elyadren wird ihre Gründe gehabt haben, dies hier so zu regeln und wenn ihr nun daherplappernd nach Hause rennt, wird auch der letzte Trottel erfahren, was sich vielleicht im Hintergrund abspielt. Wer weiß, vielleicht ist Merrix ja auch darin verstrickt?"
Den letzten Satz sprach Dorin schon wieder deutlich ruhiger und die Nachdenklichkeit kehrte in sein Gesicht zurück. "Es geht also um ein Schema und ausgerechnet um Cyre, hmmm. Elyadrens Ansinnen klingt heikel...", murmelte er mehr zu sich selbst. Dann jedoch wandte er sich an die anderen Anwesenden. "Dieser Rucksack enthält eine Menge  Ausrüstung wie ihr gesehen habt, Pfeile, Seil, Heiltränke und eine nicht gerade geringe Summe Geld. Zudem werden die Briefe an Haus Orien und Lyrandar eine angenehme und schnelle Reise möglich machen. Ich bin meinem Haus derzeit nicht allzu sehr verpflichtet, aber diese Angelegenheit interessiert mich. Da ihr offensichtlich ursprünglich für Elyadren gearbeitet habt, steht es euch natürlich zu, meine Hilfe abzulehnen. Daher möchte ich euch anbieten, mit all meiner Kunst und meinem Wissen in dieser Sache mitzuwirken. Mit ein wenig Zeit und einigen Materialien werde ich in der Lage sein, diese Ausrüstung noch um ein paar nützliche Hilfsmittel wie Schriftrollen oder weitere Tränke zu ergänzen. Außerdem könnte euer Kriegsknecht wohl die sachkundige Pflege eines d'Cannith vertragen, wenn mich nicht alles täuscht."
Nach einer kurzen Kunstpause führte Dorin fort, "Laßt mich dies noch kurz sagen, wenn ihr nicht wollt, daß der junge Cerzil hier, euer Vorhaben durch seinen Leichtsinn durchkreuzt, solltet ihr ihn lieber mitnehmen."
Offensichtlich zufrieden mit seinen Worten, wartete Dorin auf eine Reaktion, er wirkte dabei jedoch sehr entschlossen und kaum in Erwartung einer Ablehnung.

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