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Autor Thema: IC (1): Ein klarer Frühlingstag  (Gelesen 20213 mal)

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Tabor Schluchtenreisser

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IC (1): Ein klarer Frühlingstag
« Antwort #15 am: 27.03.2008, 02:08:43 »
Lummi

ist bereits nach wenigen Augenblicken ziemlich vertieft in sein Zauberbuch.
Eine gute Stunde später legt er es zur Seite und streckt sich erst einmal.

Daraufhin holt er, obwohl der Wagen in Bewegung ist, einige Utensilien zum Brauen von Tränken aus seinem Rucksack und beginnt ein wenig zu experimentieren.

Mal sehen, ob er es schaffe würde einen seiner Rauchstäbe ein mit etwaigen Zusätzen zu verstärken.  :twisted:

(Alchemie)

Radumar

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IC (1): Ein klarer Frühlingstag
« Antwort #16 am: 27.03.2008, 08:43:21 »
Bisher war Sarkoth tatsächlich erstaunlich ruhig geblieben. Auch auf die hastige Bewegung des Fremden mit dem Bogen hatte er nicht so reagiert als würde er eine Gefahr vermuten. Und als der Name Felbarr fällt, glaubt der Schamane bei seinem Begleiter so etwas wie Zustimmung zu sehen.Hoffentlich irrte er sich nicht. Eine Stadt voller Zwerge, ob das wirklich der richtige Aufenthalt war?

soises

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IC (1): Ein klarer Frühlingstag
« Antwort #17 am: 27.03.2008, 13:08:08 »
Tybrin

Etwas ratlos blickt der Halbelb den Barbaren an, als dieser auf ihn zugestapft kommt. Der Hüne hatte etwas Eigenartiges an sich, mit dem Tybrin momentan nichts anfangen konnte. Als der Fremde nur mehr eine Armeslänge entfernt ist, spricht der Jäger:

„Leutnant Murghin aus Silbermond leitet diesen Trek, du wirst wohl bei ihm Vorstellig werden müssen, wenn du mit den Wagen reisen möchtest.

Ich kann dich zu ihm führen, wenn das dein Wunsch ist.“


Mit dem Barbaren den Hügel zurück zu seinem Pferde gehend, ist Tybrin nicht über das Maß gesprächig, zu unvorhersehbar scheint ihm sein Begleiter. Erst als sie das Tier erreichen, fragt der Waldläufer:

„Wie soll ich dich nennen, wenn wir unten sind?“

Die Stute am Zügel den steinigen Pfad zurück zur Straße führend, achtet der Halbelb darauf, ob er den Leutnant erblicken kann um so den Fremden direkt zu ihm bringen zu können.



((OOC: Falls Fincayr nicht zu dem Soldaten möchte, editiere ich mein Post natürlich))

Navun'Ylahc Vytharia

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IC (1): Ein klarer Frühlingstag
« Antwort #18 am: 27.03.2008, 17:03:00 »
Fincayr

Eine innere Abneigung ergreift der Barbaren, als er dem Halbelf folgt. Er hasst andere Leute und deren Verhalten. Ihr herrisches Gehabe und ihr Hochmut. Einen kurzen Augenblick überlegt er, sich doch abzuwenden, doch er würde dem Konvoi eine Chance geben. Und mehr denn je sehnt er sich nach wenigstens einer ruhigen Nacht, die nicht durch störende Wölfe und rasches Aufbrechen gezeichnet ist. Und nicht zuletzt merkt er bei seinem geistigen Begleiter eine Form der Zustimmung, die nicht von der Hand zu weisen ist. Er würde dem Trek eine Chance geben. Nicht mehr, nicht weniger...

Kurz verharrt er im glitzernden Schnee, bevor er auf Tybrin's letzte Frage kurz angebunden antwortet.
"Fin."

Starr blickt der Nordmann auf auf den immer näher kommenden Wagenzug. Lange würde ihn hier wohl aber nichts halten können. Zuviel Hektik, zuviel Herumkommandieren, zuwenig Ruhe und zuwenig Frieden.
TP:
10 / 10
| Initiative: +5 | Wahrnehmung: +11 | Besondere Wahrnehmung: Darkvision
RK: 17 | Berührung: 15 | Auf dem falschen Fuß: 12 | Rettungswürfe:  Zähigkeit +4 | Reflex +5 | Willen +7

Radumar

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IC (1): Ein klarer Frühlingstag
« Antwort #19 am: 28.03.2008, 08:01:51 »
Als die beiden sich dem Trek nähern, lässt Leutnant Murghin die Wagen anhalten und wartet leicht irritiertauf ihr Näherkommen. Wie erwartet ist er ein wenig überfordert von der Anwesenheit des Fremden, weiß nicht so genau ob er es verantworten kann ihn mitzunehmen oder wo er ihn unterbringen soll. Am Ende wird er auf jeden Vorschlag den Tybrin oder Sigmund machen eingehen und erleichtert eine entsprechende "Entscheidung" treffen.

ProviLizk

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IC (1): Ein klarer Frühlingstag
« Antwort #20 am: 28.03.2008, 10:55:18 »
Salif

Mit dem Ellenbogen stößt Salif den alten Kutscher an: "Seht! Eine der Wachen hat einen Wilden aufgegabelt." Und etwas nachdenklich fügt er hinzu: "Ich hoffe, das heißt nichts Schlechtes."

Radumar

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IC (1): Ein klarer Frühlingstag
« Antwort #21 am: 28.03.2008, 11:16:45 »
Der Kutscher nickt:
Fremde bedeuten hier meist nichts gutes. Aber diese barbaren kennen sich in der Gegend aus, vielleicht ist er ein Ortskundiger. Man kann sich ja kaum verlaufen wenn man der Straße folgt, aber es ist nie verkehrt jemanden dabei zu haben der sich auskennt. Bei all den Orks in der Gegend und was sonst noch herum kriecht im Schnee.

ProviLizk

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IC (1): Ein klarer Frühlingstag
« Antwort #22 am: 28.03.2008, 11:32:56 »
Salif

"Da habt Ihr wohl recht..." stimmt Salif dem Kutscher zu. Und mit einem Frösteln fügt er hinzu: "Bei Tymora, hoffentlich bringt dieser Mann keine schlechten Nachrichten."

Rekongregare

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IC (1): Ein klarer Frühlingstag
« Antwort #23 am: 28.03.2008, 15:17:29 »
Als Tybrin der Kundschafter des Treks mit dem wild aussehenden Barbaren aus dem Wald gestapft kommt um sich an dessen hinterem Ende wieder dem Wagenzug anzuschließen,beäugt der stählerne Koloss den Neuankömmling nur während sie alle auf das Eintreffens Leutnant Murghins von der Spitze der Kolonne warten.
Dieser wie zu erwarten nicht besonders entscheidungsfreudig auftretend scheint mit seinem Gestammel geradezu darum zu betteln das ihm einer der beiden erfahreneren Männer die Entscheidung abnehme,wozu sich Sigmung mit einem schweren Seufzen welches der Leutnant durchaus als offene Kritik aufzufassen gefordert ist herablässt.
"Nun denn seid herzlich willkommen,mein Name ist Sigmund Breschenheimer!"
Kurz nickt er dem Mann zu den er für einen Waldläufer oder Schamanen hält,wie sonst hätte man hier draussen sonst schließlich so lange allein überlebt, und bedeutet damit das die offizielle Vorstellung von seiner Seite hiermit beendet ist.
"Vielleicht wäre es ratsam wenn ihr Tybrin hier begleiten würdet bei seinen Aufgaben, ihr scheint mir ein Mann zu sein der sich in der Natur zurechtfindet und nicht sogleich gesehen wird wenn dies sich als nötig erweist.
Und was eine Plane über dem Kopf und eine warme Mahlzeit heute abend angeht so bin ich sicher das einige der Leute hier für den zusätzlichen Schutz eurer Anwesenheit gerne bereit sind ihre Gastfreundschaft in die Waage zu werfen."

Mit offenem fragendem Gesicht blickt er dem Barbaren in die Augen und wartet auf dessen Antwort oder eventuelle Einwände.
`Ich hoffe nur das Tybrin nicht dumm genug ist ihn allein eine unserer Flanken schützen zu lassen,zusätzliche brauchbare Männer hin oder her,aber solang wir ihn noch nicht sicher einschätzen können sollten wir ihn zumindest im Auge behalten.´

Navun'Ylahc Vytharia

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IC (1): Ein klarer Frühlingstag
« Antwort #24 am: 28.03.2008, 16:38:53 »
Fincayr

Mit starrer Mimik lässt er das Prozedere über sich ergehen. Seine Hand krallt sich fest am Gürtel fest. Zuviele Menschen! Überall Stimmen und Unruhe. Eine Nacht, nicht mehr, nicht weniger. Er braucht wieder einmal ruhigen Schlaf. Einmal nur...

"Ich benötige keine Gastfreundschaft. Ich brauche lediglich eine ruhige Nacht. Morgen werde ich euch wieder verlassen. Solange werde ich den Konvoi so beschützen, wie ich mich selbst beschützen würde."

Vollkommen ausdruckslos fügt er hinzu.

"Ich werde mich hier im Hintergrund halten und abseits vom Trek meine Runden ziehen. Notfalls auch mit dem Halbelf."

Mit einem stummen Nicken verabschiedet sich der Schamane vorerst von einem für seinen Geschmack zu wichtigtuerischen Mann in Plattenrüstung. Einen grimmigen Blick in die Umgebung werfend, stapft er davon und sucht eine geeignete Stelle, um in die Natur zu treten, dem Trubel zu entkommen und ein wachsames Auge auf eventuelle Gefahren zu werden.
TP:
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soises

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IC (1): Ein klarer Frühlingstag
« Antwort #25 am: 28.03.2008, 17:17:52 »
Tybrin

Nachdem die Vorstellung doch so „gut“ über die Bühne gegangen war, verabschiedet der Waldläufer sich von dem kahlgeschorenen Menschen in dieser riesigen Rüstung mit einem Nicken und macht sich, scheinbar unbeeindruckt, wieder daran seine ursprüngliche Aufgabe zu erfüllen, indem er mit wachen Sinnen die Umgebung nach Gefahren absucht.

Auf seiner gescheckten Stute reitend, kommt der Halbelb immer wieder an der Stelle ihres Zuges vorbei an der nun Fin ihre lange Flanke deckt. Ohne dem Barbaren über das Maß offensichtlich viel Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, achtet der Jäger doch gut auf ihn.

Nicht weil er ihm misstraut, sondern eher weil er den Menschen misstraut. Langsam kannte er sie. Wenn ihnen etwas fremd und nicht geheuer erschien, so rotteten sie gerne zusammen und verbrachten gar grausliche Dinge. Und selbst wenn der Barbar alles andere als wehrlos erschien, so waren doch viele Hunde der Tod des Wolfes.

Dennoch. Fin war schon ein seltsamer Zeitgenosse. Abseits von Familie, Clan und Freunden zu reisen, war alles andere als angenehm. Er selbst, Tybrin, hatte immer geschaut, dass er überall zumindest ein wenig Anschluss fand, wohin er auch reiste. Zuviel Einsamkeit konnte einen Mann schnell wunderlich werden lassen. Offensichtlich hatte der Barbar schon zu lang alleine seinen Weg beschritten...


Aus dem Augenwinkel eine hastige Bewegung wahrnehmend, glaubt der Halbelb, etwas abseits, einen Blick auf ein paar Hasen zu erhaschen. Die Zügel fester greifend, schaut der Jäger ob heute abends nicht vielleicht ein bisschen mehr als nur Pöckelfleisch sein Nachtmahl sein würde und biegt erneut vom Pfad ab.

Rekongregare

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IC (1): Ein klarer Frühlingstag
« Antwort #26 am: 28.03.2008, 18:52:30 »
`Was für ein garstiger Geselle,scheint sich nicht nur gut in der Natur zurechtzufinden sondern ausschlielßch in dieser!´
Die Gedanken des Helmiten ergeben sich noch während der Mann vor ihm spricht und scheinbar krampfhaft versucht die Gesellschaft der 3 Männer um ihn herum zu ertragen.
Als jener dann stapfend abzieht zuckt er lediglich mit den gepanzerten Schultern was ihn aufgrund ihres Gewichts unbewusst einige Kraft kostet,gibt seinem treuen Ross Reinhold sanft die Sporen und hängt sich wieder an das Ende des Treks.

Radumar

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IC (1): Ein klarer Frühlingstag
« Antwort #27 am: 29.03.2008, 14:25:12 »
Die Reise geht weiter und alle hoffen dass dieses kalte aber klare Wetter sich noch halten würde bis zum Ziel. Als sie sich in Sundabar aufgemacht hatten, war allen klar dass sie am Ziel sein mussten bevor es zu warm wurde und die Schneeschmelze alles aufweichte. Auf der anderen Seite war es kalt geblieben und täglich mit den letzten Frühlingsschneestürmen zu rechnen. Doch bisher war Tymora mit ihnen gewesen. Gegen Mittag erreicht der Trek einen beliebten Rastplatz. Niemand anderes war dort aber der mit Steinen befestigte Lagerfeuerplatz machte deutlich dass auch in den letzten Wochen wohl ab und zu hier jemand gerastet hatte.
Während die Fahrer sich um die Gespanne kümmern und ein Lagerfeuer entfachen für eine hastige Mahlzeit, machen Tybrin und Fincayr eine Runde um das Gelände. Es sieht alles soweit sicher aus, Kein Anzeichen von Räubern oder schlimmerem. Dem einsamen Schneebären, einem fast 3m großen Koloss aus Fell und Klauen, weichen die beiden respektvoll aus. Der Gigant schaut den beiden träge hinterher und wendet sich wieder dem erlegten Elch zu. Als die beiden gerade ihre Runde beenden wollen, stolpern sie dann doch noch über etwas merkwürdiges. Wagenspuren. Aber nicht entlang des Weges. Stattdessen führten sie vom Lagerplatz weg, querfeldein ins Niemandsland. Den Spuren nach handelte es sich um 2 Wagen und etwa 6 Reiter, offenbar vor 2 Tagen diesen Weg eingeschlagen haben.

Radumar

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IC (1): Ein klarer Frühlingstag
« Antwort #28 am: 29.03.2008, 14:30:26 »
Kälte. Eiseskälte. Tephanos Gedanken waren träge. Man konnte nicht sagen dass er fror. Darüber war er lange hinaus. Die Arme spürte er nicht mehr, er wusste nicht einmal mehr wann er sie zuletzt gespürt hatte. Einzig sein Rücken konnte noch ein wenig Gefühl vermitteln. Die raue Rinde des Krüppelbaumes hatte ihn aufgerissen während er versuchte hatte sich zu befreien. So wie die Fesseln seine Handgelenke und Unterarme. Aber es hatte nichts genützt. Straphon Meliakkes, der alte Sohn einer räudigen Hündin, hatte ihn zu gut festgebunden. Wie hatte er nur auf den Kerl hören können? Wie in diese Lage geraten ...

Wölfe heulen ...

Navun'Ylahc Vytharia

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IC (1): Ein klarer Frühlingstag
« Antwort #29 am: 29.03.2008, 14:40:36 »
Fincayr

Der Schamane genießt die Stille und das Glitzern vom Schnee im Sonnenlicht, als er den Trek begleitet. Immerhin muss er nicht in einem der Wägen sitzen.

Nach einger Zeit gelangen sie zu einem Rastplatz. Aufmerksam durchforstet der Nordmann die Umgebung, als er den gewaltigen Schneebären entdeckt. Mehrere Augenblicke vergehen, in denen er das riesige Tier respektvoll beobachtet und sich schließlich mit einer leichten Verbeugung verabschiedet. Abwesend fährt er Sarkoth über die Mähne, ehe er sich endgültig von dem Bären abwendet.
Einige Meter weiter entdeckt er die Spuren von Wägen und Pferden im Schnee. Den Halbelf bei einem nahen Baumstumpf entdeckend ruft er ihm zu.

"Hey, Waldläufer! Schau dir das mal an!"

Während sich Tybrin zu ihm bewegt, fährt er mit rauher Stimme fort.

"Hier sind Spuren von Planwägen und Pferden. Direkt Richtung Wildnis. Vielleicht zwei Tage alt. Was sie wohl dort zu finden hoffen? Sehr merkwürdig."

Sich auf seine Knie stützend zerreibt Fin ein wenig vom Schnee der Spuren in seiner Hand, welcher schnell schmilzend seine Handinnenfläche entlangrinnt.
Nachdenklich blickt er in Richtung der sich entfernenden Spuren...
TP:
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| Initiative: +5 | Wahrnehmung: +11 | Besondere Wahrnehmung: Darkvision
RK: 17 | Berührung: 15 | Auf dem falschen Fuß: 12 | Rettungswürfe:  Zähigkeit +4 | Reflex +5 | Willen +7

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