Autor Thema: [Inplay] Riding the Rails  (Gelesen 4964 mal)

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Orkschamane

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[Inplay] Riding the Rails
« Antwort #15 am: 14.04.2008, 16:22:01 »
Gray d'Orien schreit auf, als die Klinge des falschen Zugbegleiters seine Schulter durchbohrt und er seine erste Wunde dieses Überfalls davonträgt. Aber als sich der Blick in dem vernarbten Gesicht des Wachmanns wieder verhärtet und Gray knurrend die Zähne zusammenbeißt, muss sein Gegner erkennen, dass er den schlanken Aundairer unterschätzt hat - und bezahlt dafür mit seinem Leben.
Erst Gray sein Schwert aus dem Hals des Wechselbalgs zieht durch den er es getrieben hatte und seinen Gegenüber zu Boden tritt, löst sich auch die feindliche Waffe aus der Schulter des Wachmanns und stöhnend sackt dieser einen kurzen Moment zusammen, ehe er sich bemühen kann, eine Fechthaltung aufrecht zu erhalten und die Schmerzen niederzukämpfen.

Thalaria geht zu dem Wandler weiter vor und behandelt dessen Wunden mit der positiven Energie ihres Heilstabes. Allerdings wird der Stab in dem Kampfgetümmel zu hektisch bedient in dieser Situation und er ist nicht so effektiv, was die Wundheilung angeht, wie er zuvor gewesen ist.

Doch ein paar der Verwundungen sind trotz alledem bei dem Wandler nicht mehr zu erkennen.

Laut stöhnend geht der zweite Wächter zu Boden und verwandelt sich leblos in einen männlichen Wechselbalg zurück.

Der Anführer flieht währenddessen in das nächste Abteil, genauso wie wieder der Gehörnte aus dem Waggon davor.

"Feige Hunde!", ruft Rhavadijier den fliehenden hinterher. Gleichzeitig bemerkt er die wohltuende Berührung vom Stab von Thalaria, woraufhin sich einige kleiner Wunden bei ihm schließen. Zwar sind die Feinde weniger geworden, doch noch stehen zwei im Weg zum nächsten Waggon um die Flüchtlinge zur Strecke zu bringen. "Ssssterbt!" zischt der Wandler den beiden Totgeweihten zu, während er die restliche Distanz überwindet und dabei schon Schwung holt. Er führt einen beidhändig geführten Schwinger auf Kopfhöhe aus, der dafür sorgt, dass sich zwei Schädel von ihren Rümpfen lösen.

Und wieder einmal schlägt der Wandler zwei Gegner mit tödlich ausgeführten  und extrem brutalen Schlägen zu Boden.
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[Inplay] Riding the Rails
« Antwort #16 am: 15.04.2008, 00:57:00 »
Mit einem geschulten Blick sieht sich Thalaria ihre Verbündeten an, da sie den Feind als ehrlos und hinterlistig ansieht und es nicht unwahrscheinlich ist, dass er auf solch feige Mittel wie Gift zurückgegriffen hat. Thalarias geschultes Auge sieht unter anderem bei Gray d'Orien Anzeichen für eine Vergiftung, die mit der Zeit seinen ganzen Körper befallen könnte, wenn sie nicht demnächst behandelt wird.

Thalaria geht daraufhin zu Gray d'Orien und nimmt seiner Vergiftungen an dank ihrer jahrenlangen Schulung in den Einrichtungen der göttlichen Heerscharen.

"Ich würde Euch beiden empfehlen, dass Ihr noch einen Moment zu mir kommt und ich noch weiter eure Wunden versorgen kann mit meiner Magie. Ein überhasteter Sturm nach vorne könnte gefährlich sein bei diesem Gegner."

"In der Tat." bestätigt Gray und legt der Priesterin seine Schulterverwundung offen, wobei er scharf die Luft einzieht, als er die durchstoßene und blutgetränkte Uniform löst. "Ich habe natürlich noch Heiltränke dabei, aber ich denke, in einer Ausnahmesituation wie dieser sollte man sich größtmögliche Reserven zurückhalten." erklärt der Wachmann beinahe entschuldigend.
Während die Priesterin sich betätigt, schweift Grays strenger Blick über die niedergestreckten Räuber. "Sie nehmen große Verluste auf sich um uns aufzuhalten. Das spricht für besonders gewissenlose Kriminelle. Wir müssen herausfinden ob sie es auf etwas Bestimmtes abgesehen haben!" schließt der Wachmann kühl.
Daher wendet er sich, sobald Thalaria für ihre Heilung im Namen des Hauses Orien gedankt hat, den niedergegemetzelten Blitzbahnentführeren zu um sie nach möglicherweise kampfwichtigen Ressourcen und Informationen zu durchsuchen. Dabei geht er recht ruppig und ohne große Pietät mit den zerschlagenen Leibern der Tieflinge und Wechselbälger um.

Zufrieden darüber, bei der Kopfzahl der getöteten Feinde mit dem Blitzbahnmitarbeiter ausgeglichen zu haben, hört Rhavadiejier erst einmal auf den Vorschlag der Priesterin und lässt seine Wunden untersuchen und heilen. Als Vorarbeit zieht er zunächst einmal die Bolzen des geflohenen Anführers aus seinem Körper. Er wartet, fast wie ein braves Tier, regungslos auf seine Axt gestützt neben der Heilerin, den Namen hatte er schon fast wieder vergessen hat. Das Blut nicht nur an seiner Rüstung, sondern auch an seinen freien Armen klebt und man das Metall der Axt und der glitschigen Blutschicht nicht mehr erkennen kann, stört ihn nicht. Es gab noch mehr Feinde, also lohnte sich das saubermachen nicht. Nur das an seine Stirn gespritzte Blut, wischt er mit einer Handbewegung zur Seite, da es ihn in die Augen zu laufen droht. Dabei hinterlässt er eine deutliche rote Spur an Stirn, Wange und Handrücken.

Die Blitzbahn erhöht währenddessen unaufhörlich ihre Geschwindigkeit, wobei dies langsam lebensbedrohliche Werte erreicht, weshalb die Blitzbahn auch immer mehr in Schaukeln kommt, während das Elemantar vor Wut laut und markerschütternd brüllt.
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« Antwort #17 am: 15.04.2008, 02:14:06 »
"Nun Ihr beiden habt Euch die Heilung von mir redlich verdient. Ihr habt tapfer von Angesicht zu Angesicht gegen die Feinde gekämpft; selbst einen Vorkämpfer Dol Dorns würde Euer Kampfgeist stolz machen, bei den Neun!

Thalaria verwendet bei den beiden Herren, nachdem sie bei ihr endlich angekommen sind, insgesamt vier Ladungen, jeweis zwei Ladungen pro Person. Viermal spricht sie das Zauberwort und lässt den beiden Heilung in Form von positiver Energie zukommen, die von Priestern des Aureon erschaffen wurden und ihm geweiht sind.

Als die schwersten Verletzungen bei Gray d'Orien und Rhavadiejier weg sind, nickt die Priesterin der Göttlichen Heerscharen und Aureons bedächtig und ist sichtlich mit ihrer Arbeit zufrieden.

"Erleidigt nun bitte, was auch immer Ihr noch zu erleidigen habt und dann lasst uns bitte weiter gehen! Wir sollten den Feinden nicht zu viel Zeit lassen, sich einen hinterhältigen Plan einfallen zu lassen, um uns zu bezwingen."

"Nicht den Wein vor der Neige preisen..." gibt Gray d'Orien auf aundairische Art zu bedenken, als Thalaria das Kampfgeschick der beiden Männer lobt. "Noch haben wir keine Ahnung, womit wir es eigentlich zu tun haben - und was ich merke gefällt mir garnicht. Hier." Er reicht der Priesterin ein Kästchen mit Bolzen die er einem der frustrierend uninformativen Toten abgenommen hat.
"Wer einen guten Dolch braucht sollte sich einen Mitnehmen. Aber dann rasch!" deutet er noch einmal auf die Niedergestreckten und macht sich dann bereit, den nächsten Waggon zu nehmen. Sobald sich die beiden kampfbereit um ihn versammelt haben, springt er erneut los...

"Sssseine Waffen ssssind gut genug, er brauch nichtssss neuessss", zischt der Wandler zurück. Für ihn entwickelte sich die Befreiung des Zuges immer mehr zum Wettkampf um die meisten getöteten Feinde gegen Gray. Er braucht dafür keine neue Ausrüstung, seine hält er für gut genug. Schlimm genug, dass sein Wettbewerbspartner auf Magie zurück greift. Wenn er nicht gewinnt, wird er den Blitzzzbahnmenssssch zzzzum Zzzzweikampf fordern. Er isssst bessssser. Nachdem die Heilung abgeschlossen ist und Gray sich Beute gesichert hat, die ihm nicht gehört, schließlich hatte Rhavadiejier die Feinde erledigt, bedankt er sich kurz bei der Priesterin. "Danke...Thalaria", fällt ihm nach mehreren Sekunden der Name doch noch ein.
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« Antwort #18 am: 15.04.2008, 02:35:50 »
Die drei Helden betreten das Zugführerhaus, wobei hier im Waggon auch alle Crewmitglieder  untergebracht sind, welche eine Pause einlegen möchten, während der Zugfahrt.
Doch nun liegen sie alle, schrecklich entstellt und zerfetzt, zwischen Kisten und Fässern tot am Boden.
Alle bis auf die beiden gehörnten Feinde und einen sonderbaren Mann mit zwei Spinnenkonstrukten, welcher scheinbar nun den Zugführer an der Steuerung spielt, während an den Fenster das Elemantar wütend mit Blitzen gegen den Wagen peitscht.

Der entstellte Mensch, welcher einen auffälligen Hut trägt, liest schnell ein paar Zeilen von einer Schriftrolle ab, welche er vorbereitet, sobald jemand in das Abteil kommen sollte, abliest und damit einen explosiven Feuerball auf die Helden richtet.
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« Antwort #19 am: 15.04.2008, 14:26:33 »
Vom Feuerball getroffen, brüllt Rhavadiejier vor Schmerz auf. Er bemerkte den Feuerball zu spät und konnte nicht mehr ausweichen. Noch jemand, der mit unfairen Mitteln spielte und auf Magie zurück griff. Doch diesmal stand der Magier auf der anderen Seite, weswegen er die Fesseln, die er der Bestie in sich angelegt hat löst und er sich zu verwandeln beginnt. Sein Kiefer springt dabei noch weiter vor, seine Nase wird endgültig zu zwei Schlitzen, durch die er nun wutschnaubend die Luft ausatmet. Sein Gang ist noch weiter nach vorne gebeugt als sonst und nur ein plötzlich wachsender Schwanz verhindert, dass er umfällt.Auch seine Beine krümmen sich, werden dabei aber deutlich dicker und stärker. Der ganze Vorgang dauert nur Bruchteile von Sekunden und wird von einem triumphierend klingenden Gebrüll begleitet. Leicht wütend registriert er, dass Gray ihm zum wiederholten Male im Weg steht und er den Gegner nicht erreichen kann. Da er jedoch trotz seines gewandelten zustandes nicht jede Kontrolle über sich verloren hat, läuft er an Gray vorbei und dann zu einer Seite des Zugabteils. Gegen Magierwirker, so hatte er gelernt, war es immer das beste in möglichst offener Formation anzutreten.

Mit einem wahnsinnigen Lauchen und einer Fratze, welche eher zu seinem Staubfürsten passen würde, richtet der sonderbare Mann mit Hut einen Zauberstab auf die Helden und lässt ein Gewitter aus scheinbar niemals endenen Feuerblitzen auf die Helden niederregnen, was sehr stark an einen Kriegsmagier in Aundair im letzten Krieg erinnert, wobei Gray fast zu Boden geht, während Thalaria praktisch fast in Fetzen gerissen sterbend zu Boden geht.
Rhavadiejier schafft es, jedoch den Strahlen aus dem Weg zu gehen, wobei eines der Spinnenkonstrukte mit leuchtenden Augenkristallen auf ihn zu springt und ihm einen eisigen Metallstachel in den Thorax rammt.

Gray fühlt sich, als hätte die besagte Blitzbahn ihn überrollt - jedoch steht er noch, wenn auch nur für ein paar weitere Sekunden. Doch zusammen mit den Schmerzen rast auch der Zorn und Ehrgeiz in dem falschen Drachenmalträger und sein verzerrtes Gesicht ist beinahe so wild wie das des Wandlers. Gray springt nach vorn und schleudert ohne jede Subtilität eine weitere Sprengkapsel in die Gruppe der Feinde. Er ist abgeklärt genug um zu erkennen, dass die Chancen gut stehen, seine junge Verlobte in Aundair wiederzusehen - doch die Neun sollen ihn zerschmettern wenn er nicht bis zum letzten Atemzug sein Schwert den Feinden entgegenstreckt!

Eine neue Feuerexplosion setzt den Waggon unter Rauch und Asche, wobei der Zugführer und seine beiden Konstrukte als einzige Feinde auf den Beinen bleiben.
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« Antwort #20 am: 15.04.2008, 15:56:22 »
Die Magie des Manes mit dem Federhut und das Konstrukt verletzen ihn zusammen schlimmer, als die vielen Bolzen und Stiche zuvor. Die rechte Hälfte seines Körpers ist mit Brandblasen übersäht, während ein konstanter Blutstrom aus einem Loch in seiner Rüstung auf Schulterhöhe läuft. Durch die Wucht der Angriffe taumelt er ein wenig zurück. wenn der Magier noch einen dieser Feuerblitze loslässt, sind sie erledigt. Daher zingt er sich kurz zum innehalten und nachdenken. Er tötet ssssie, ich musssss ihn sssstoppen! Er weicht vom Konstrukt zurück, ist zum ersten Mal Gray für den Einsatz seines Feuerballs dankbar, da er nun freies Schussfeld hat. Seine Axt fällt klimpernd zu Boden, während er seinen Bogen von der Schulter nimmt, ein Pfeil aufleckt und auf den neuen Zugführer schießt. "Sssstirb!", ruft er seine Lieblingsbotschaft dem Pfeil hinterher.

Kritisch verletzt schreit der sonderbare Mann auf und beißt die Zähne zusammen, um mit einer verheerenden Feuerstrahlangriffswelle, welche Wandler in Flammen aufgehen lässt und zu einen Häufchen Asche verarbeitet.
Gray dagegen schafft er auf den Beinen zu bleiben.

Doch das Konstrukt gibt dem Mitglied des Hauses Orien den Rest, womit die Pilfered Wand-Gilde die vollkommene Gwalt über die Blitzbahn und damit über die xen'drische Steintafel aus der Zeit der Riesen gewonnen haben, welche sie höchstwahrscheinlich auf dem Schwarzmarkt von Black Pit für hunderte Platindrachen verkaufen wird.
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