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Autor Thema: Quoth the Raven  (Gelesen 41909 mal)

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Sensemann

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Quoth the Raven
« am: 22.04.2008, 17:20:59 »
Sharn brennt noch immer...

Zarantyr, im Jahr 999 nach Gründung des Königreichs, die dritte Woche der Rache:

Sir Indrark d'Kundarak, welcher trotz der eigentliche Dringlichkeit der Worte der Baronin Daphane d'Kundarak ersteinmal sich Zeit nimmt um ausgiebig zu frühstücken, wobei den Hexenmeister es sehr wundert, dass am heutigen Tag von keiner Redaktion aus Sharn eine Zeitung mit aktuellen Nachrichten erschienen ist, und geht anschließend in dicke Winterkleidung eingepackt Richtung Enklave des Hauses Medani, wobei die eisige Kälte selbst für einen Zwerg aus den Festen von Mror extrem unangenehm ist, zumal der Bart des stämmigen kleinen drachenmalblütigen Kundarak innerhalb weniger Minuten vollkommen eingefroren ist, während der eisige schwarze Rauch in der Lunge brennt wie der Atem Khybers, dem Drachen aus der Tiefe, persönlich.
Völlig durchgefroren lässt sich der Zwerg in der Enklave der Halbelfen des Hauses Medani von Sharn angekommen zum Konferenz- und Besrpechungsraum bringen.

Sir Varn d'Lyrandar bekommt währenddessen von zwei schwer gerüsteten Halbelfen des Hauses Medani ersteinmal die kleine Enklave gezeigt, nachdem der drachenmalblütige Halbelf am Eingang freundlich empfangen worden ist.
Nach dem kurzen Rundgang, welcher die völlig durchgefrorenen Knochen des Halbelfen langsam wieder aufwärmt, bekommt Herr Varn die Möglichkeit angeboten, sich frisch zu machen, ein warmes Bad nach der langen Reise zu nehmen und ein heißen schwarzen Tal zu genießen, bevor der Baron höchstpersönlich ihn den restlichen Ermittlern vorstellen wird.

Sir Aramil d'Medani ist höchsterfreut sein Hab und Gut wieder zu haben, doch der Preis dafür würde sehr teuer werden und dies, obwohl der Ritter des Hauses Medani genügend Ärger schon am Bein hatte.
Nur teilweise etwas erleichtert, zieht der drachenmalblütige Halbelf sich ersteinmal zurück, um sein Frühstück zu beenden und etwas Ruhe zum Nachdenken zu finden, denn laut den Wächtern des Hauses Medani würde der Auftrag für die Ermittler erst in ca. zwei Stunden weiter gehen nach ein kleinen Pause.

Herr Havelock d'Medani muss ebenfalls ersteinmal warten, denn niemand seiner bisherigen Gefährten ist z.Zt. für ihn zugegen bzw. zu sprechen.
Aber sehr bald wären sie wieder vereint.
Nachdenklich betrachtet der Halbelf bis dahin bvom einem Gang aus aus einem kleinen Fenster herraus die majestätische und atemberaubende Skyline von Sharn mit ihren riesigen teilweise schwebenden Türmen, wobei überhaupt kein Sonnenlicht die Stadt der Türme wärmt und beleuchtet, denn der Siberyshimmeldrache ist schwarz wie Mabar höchstpersönlich.
Insgesamt wirkt die breländische Metropole wie eine riesige tote Stadt im Klageland, denn  außer ein paar schattenhaften Gestalten ist niemand auf den Brücken und Strassen der sonst so belebten Stadt unterwegs.

Auch die restlichen drei Ermittler, Lady Selina, Dame Faena und Sir Andrej nutzen die nächsten zwei Stunden ersteinmal sich frisch zu machen, zu frühstücken und zu schlafen bzw. auszuruhen, um anschließend sich von einem drachenmalblütigen Boten des Barons rufen und holen zu lassen.
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Sensemann

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Quoth the Raven
« Antwort #1 am: 23.04.2008, 22:41:37 »
Als die erholsame Pause und die Zeit des Wartens und Insichkehren vorbei ist, finden sich alle Ermittler und auch die neuen Abenteurer nach und nach im stark erleuchteten und erwärmten Konferenzraum des Hauses Medani wieder.
Die hochglanzpolierten Tische sind zusammengestellt in einer U-Form, wobei davor ein größerer Tisch aus seltenen Tropenholz mit einem breiten und mit Leder bezogenen Sessel davor steht.
Auf den Tischen liegen Schreibzeug und Tintenfässer bereit, sowie Kirstallkaraffen mit frischen roten Hagebuttental, frischer Weichkäse in Weinblättern aus Aundair, Salami und Bierschinken aus Karrnath, breländisches Schwarzbrot, gesalzene Butter, Bratwürste gefüllt mit Hühnerleber und Lammhack und etwas Obst zu Erfrischung bzw. als zweites Frühstück bereit.
Die Helden haben die Möglichkeit sich gegenseitig und untereinander vorzustellen bzw. bekannt zu machen und sich zu unterhalten, denn weder der Baron noch dessen Tocher Zelina sind bereits zugegen und auch keine Wächter stehen im Raum rum und belauschen die Ermittler stumm.
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Havelock d´Medani

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Quoth the Raven
« Antwort #2 am: 23.04.2008, 23:28:55 »
Havelock hat keine Ahnung, was der fremde Halbelf hier macht und grüßt ihn deshalb nur kurz flüchtig. Bei Indrak d´Kundarak wundert sich der Halbelf dagegen weniger, denn er hatte Angeboten gehabt zu helfen und scheinbar wurde sein Angebot angenommen.
"Guten Tag, Herr d´Kundarak. Nochmals vielen Dank für gestern Abend." Sagt Havelock und verneigt sich kurz vor dem Zwerg.
Danach wendet er sich Selina zu und fragt diese: "Fräulein Selina d´Medani gebt ihr mir dir Ehre mit euch unter vier Augen zu sprechen. Es wäre wichtig." Dabei verneigt sich der Medani kurz.
"Ich hoffe Fräulein Faena d´Cannith und Herr Andrej d´Vadalis", wendet sich der Halbelf nun an die anderen beiden ursprünglichen Ermittler "geben mir einige wenigen Minuten danach auch kurz die Möglichkeit mit ihnen zu reden. Es muss aber keineswegs unter vier Augen sein, aber ich würde gerne diese Kleinigkeit unter den ursprünglichen Ermittlern klären. Ich wäre sehr dankbar dafür. Es handelt sich dabei um eine private Sache."
Danach hofft der übermüdete Havelock, der nun unter anderen Personen wieder etwas wacher wird, dass ihm Selina in eine stille Ecke des Raumes folgt.

Als er mit Selina zusammen steht, wirkt Havelock sehr betrübt und schaut nach unten, während er leise spricht: "Ich bin nicht verfemt worden, doch stehe ich, wie auch Herr Aramil, kurz davor. Wenn wir bei diesem Auftrag scheitern, werden wir dafür bezahlen müssen. Wir sind inoffiziel aus dem Haus Medani ausgeschlossen und gelten innerhalb des Hauses nicht mehr als Mitglieder. Außerhalb des Haues, so auch vor den übrigen Ermittler dürfen wir weiterhin unseren Namen verwenden. Dies gilt bis zur Erfüllung unseres Auftrages oder unserem Tod.
Ihr, dafür möchte ich mich aufrichtig bei euch entschuldigen, wurdet dazu bestimmt, auf uns aufzupassen. Wenn Herr Aramil oder ich einen schwerwiegenden Fehler begehen, werdet ihr leider auch eine Strafe erhalten. Wie diese Strafe aussehen wird, darüber hat der werte Herr Baron geschwiegen. Bitte verzeiht mir, dass ihr auch unter meiner Verfehlung leiden müsst. Ich werde auch, sollte es sich nicht um einen Notfall handeln, auch immer mit euch alles genau absprechen und werde mehr vorsicht walten lassen. Dies ist das Einzige, was ich leider Versprechen kann."
Am Ende schaut Havelock hoch und blickt die schöne Halbelfe an, wobei sich einige Gefühle, warum auch immer, um die Gesichtzüge streiten. Neben ehrlichen Bedauern und entschuldigendem Blick, findet sich auch ein Funken Wut. Davon abgesehen, dass der immer kontrolliert wirkende Halbelf sogar mit Tränen zu Ringen scheint.
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Indrark d'Kundarak

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Quoth the Raven
« Antwort #3 am: 24.04.2008, 09:14:57 »
Mit einem Schnaufen lässt Indrark sich auf einen der Stühle fallen. Mit verschränkten Armen mustert er dann erst einmal den Raum, wobei er recht zufrieden scheint. Dann wendet sich sein Blick aber seinen Mitstreitern zu. Ein paar kennt er bereits von gestern Abend, ein Halbelf ist ihm aber gänzlichen fremd. Misstrauisch mustert Indrark den Mann, der allerdings auf den ersten Blick relativ vertrauenswürdig wirkt. Nicht so, dass Indrark ihm vertrauen würde, natürlich, aber zumindest besser als die beiden Halbelfen von gestern Abend. Wobei der Herr Havelock zwar seltsam aber nicht unbedingt gefährlich wirkte.
Dann nimmt Indrark sich ein Stück Brot und bedeckt es mit allerlei Köstlichkeiten. Dass er bereits gefrühstückt hat, stört den Zwerg dabei recht wenig. Ansonsten verliert er noch kein Wort. Dass die anderen unbedingt etwas heimlich besprechen mussten - Indrark ist sich nicht sicher, ob es nur die Unhöflichkeit ist oder eher die Angst, dass es Wichtiges ohne ihn besprochen wird, die ihn stört - ist ihre Sache. Indrark für seinen Teil hat vor, mit dem Reden zu warten, bis alle am Tisch sitzen. Derweil isst er und versucht ein paar Wortfetzen aufzufangen.

Andrej d'Vadalis

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Quoth the Raven
« Antwort #4 am: 24.04.2008, 12:37:36 »
Obwohl Andrej bereits gefrühstückt hatte, lässt auch er sich die Chance auf ein zweites nicht entgehen, zumal bei diesen Köstlichkeiten. Da sein erstes Essen an diesem Tag auch eher karg ausgefallen ist, lässt er es sich schmecken. Das einzige was er auszusetzen hat, ist dass es keinen schwarzen Tal gibt, der die Müdigkeit besser vertrieben hätte. Doch letzten Endes war er selbst schuld, dass er solange aufgeblieben war. Neugierig betrachtet er die Neuankömmlinge. Havelocks Frage beantwortet er mit einem Nicken, wäre es doch unhöflich zu antworten, während er den Mund voll gefüllter Bratwurst hat. Kurz darauf lehnt er sich in den Sessel zurück, über den auch sein Wintermantel hängt.  Gedankenverloren rührt er mit seinem Löffel im halb ausgetrunkenen Tal, während seine Lieder halb geschlossen und und es daher fast den Eindruck erweckt, als würde er schlafen.

Der Kreis der Ermittler hat sich schnell verändert. Vor einen halben Tag, als wir hier waren sind zwei Leute weg. Hoffentlich muss Sir Tomas nicht allzu lange für seine unterlassene Leistung als Beschützer der Dame Shalley büßen. Das Wetter hätte jeden treffen können. Dafür drei Neue... Ich kann nicht behaupten, dass ich über Sir Amaril d'Medani als neuen Begleiter freue. Sein Verhalten gestern war doch ein wenig fehl am Platze. Komisch, normalerweise sagt man das oft über die Mitglieder meines Hauses. Der Zwerg hat uns gestern geholfen, mal sehen, ob er uns auch in Zukunft weiterhelfen kann. Seine Fähigkeiten sind irgendwie schwer einzuschätzen. Bleibt noch der letzte Halbelf. Ich hätte ihn ja erst für einen Medani gehalten, aber das Symbol seiner Kleidung spricht wohl dagegen. Ob er auch an den Ermittlungen beteiligt wird? Oder ob er unser persönliche Chauffeur wird, denkt Andrej, der selbst ein wenig bei dem Gedanken schmunzeln muss, während er den Rest des inzwischen recht kalten Tals trinkt.
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Faena d'Cannith

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Quoth the Raven
« Antwort #5 am: 24.04.2008, 13:25:35 »
Als Faena nach dem kurzen Schlaf im Ruheraum wieder aufwacht, ist sie einen Moment desorientiert, bevor sie sich wieder erinnert, wo sie sich befindet. Sie gibt sich Mühe, um ihr Äußeres in eine auch für sie akzeptable Form zu bringen, bevor sie sich in den Besprechungsraum des Hauses Medani begibt, wo sie auf die anderen Ermittler trifft. Sie nickt den beiden Halbelfen des Hauses Medani kurz zu, wobei ihr Blick ein wenig länger auf Sir Havelock ruht, der ihnen gestern Probleme bereitet hatte. Als sie jedoch sieht, dass er mit Lady Selina spricht, lässt sie die beiden alleine und wendet sich an die übrigen Anwesenden.
Andrej nickt sie ebenfalls kurz zu, hatten sie sich doch bereits heute begrüßt. Dann geht sie zu dem Zwergen des Hauses Kundarak und macht einen leichten Knicks vor dem Mann. Sie lächelt ihm freundlich zu: "Sir Indrark d'Kundarak, so gehört ihr nun also auch zu dieser illusteren Runde. Es freut mich euch wiederzusehen." Ihre Worte klingen freundlich und ehrlich gemeint.
Schließlich wendet sie sich dem ihr unbekannten Mann aus dem Hause Lyrandar zu. Sie macht einen tiefen Knicks vor dem Mann, der daurch einen tiefen Einblick in das Kleid der Frau bekommt. Sie lächelt den Mann dabei an:
"Dame Faena d'Cannith, ich glaube wir sind uns noch nicht vorgestellt worden." Einen Moment scheint die Frau zu überlegen, ob sie noch etwas sagen soll, läßt es dann aber bleiben. "Wenigstens müssen wir dann nicht durch diese Kälte laufen und verlieren keine Ermittler, weil sie über Brücken in die Tiefe rutschen."
Nachdem sie sich bei dem Mann vorgestellt hat, geht sie sich etwas Tal holen und setzt sich an einen Tisch, um auf den Beginn dieser Besprechung zu warten.
Hexenmeister müssen vor allem schön und nicht intelligent sein.
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Varn d'Lyrandar

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Quoth the Raven
« Antwort #6 am: 24.04.2008, 14:39:16 »
Diskret bedient Varn d'Lyrandar sich an den aufgefahren Speisen, denn obwohl er keinen großen Hunger hat wäre es unhöflich das Mahl gänzlich zu schmähen, davon abgesehen ist das gute Essen eine willkommene Abwechslung zu der Küche auf einem einfachen Luftschiff oder einer Elementargaleone wie Varn es am ehesten gewohnt ist.
Währenddessen lässt er seinen Blick durch den Raum schweifen und betrachtet die anderen Drachenmalblütigen im Raum näher.
"Drei Medani, es war damit zu rechnen, dass sie in der Überzahl sein würden, schließlich ist es in erster Linie ihre Ermittlung. Aber es wäre taktvoller wenn sie beisammen stehen würden um Einigkeit zu vermitteln. Ansonsten könnte noch jemand falsche Schlüsse ziehen. Aber eigentlich ist das nicht meine Sache.
Der Zwerg benimmt sich ganz wie ein echter Kundarak, keine Annehmlichkeit scheuen wenn es nicht sein muss, solange er sich diesen Luxus wenigstens verdient ist alles in Ordnung damit. Immerhin wissen die Zwerge wie man das Leben genießt.
Sehen wir weiter, bleiben zwei Menschen und seinem Aussehen nach zu urteilen ist er ein Vadalis. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass sie sich ebenfalls dieser Ermittlung beteiligen würden aber vielleicht tut er auch nur jemandem einen persönlichen Gefallen.  In jedem Fall ist es gut ihn dabei zu haben, die Tiere seines Hauses können mehr als nur nützlich sein.
Bleibt noch die Menschenfrau, dunkles Haar, selbstsicher und scheinbar ruhig eine Deneith vielleicht oder eine Cannith, beides würde Sinn ergeben und sich sicherlich als nützlich erweisen."

Letztlich nimmt der Lyrandarerbe eine Tasse des roten Tals und entfernt sich wieder etwas von dem Tisch mit den Speisen als die noch unbekannte Frau ihn anspricht.
"Ich bin erfreut euch kennen zu lernen Lady d'Cannith. Mein Name ist Varn d'Lyrandar und ich kam her um die Ermittlungen zu unterstützen."
Varn bemüht sich den möglichen Einblick in das Kleid der Dame zu ignorieren und haucht ihr stattdessen einen Kuss auf den Handrücken der schönen Frau, welcher von einer leichten Verbeugung begleitet wird.
"Wäret ihr so freundlich mich vielleicht mit dem Rest der Gruppe bekannt zu machen? Denn es sieht ganz so aus als würden sie sich bereits kennen."
Herren der Winde und der Stürme, sind wir die Zukunft wie einst Lyran und Selavash!

Selina d´Medani

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Quoth the Raven
« Antwort #7 am: 24.04.2008, 15:08:06 »
Auch wenn Selina ein Schlafgemach Angeboten bekommt und eigentlich etwas Ruhe brauchen kann, legt sie sich lediglich auf das weiche Bett und hält sich mit ihren eigenen Gedanken wach. Denn es ergibt einfach zu wenig Sinn und es ist zu viel schief gelaufen bisher. Der gestrigen Tag war eine einzige Enttäuschung und hat mehr Probleme bereitet als gelöst. Doch im selben Moment fragt sie sich auch, was wohl mit Havelock passieren wird und ob sie überhaupt diesen Fall lösen können. Die Hinweise scheinen sich zu überschlagen und viel zu viele werden. Doch wo sollten sie schon anfangen? Selina hat keine Ahnung, aber wenigstens hält es sie wach oder leider, dass kommt auf die Betrachtungsweise an.
So verbringt sie die paar Stunden Ruhe damit sich über die Ermittlungen, Havelock und den gestrigen Abend den Kopf zu zerbrechen. Dies alles bessert ihr Laune nicht, aber sie hat auch nicht wirklich den Nerv einfach abzuschalten und alles laufen zu lassen. Auch wenn ihr Hirn von Müdigkeit sicherlich weniger gute Schlussfolgerungen zieht als sonst, kann sie auch nicht aufhören zu denken und einfach nach Dol Quar abdriften.

Als sie dann endlich soweit sind in den Besprechungsraum zu gehen, erhebt sich Selina etwas steif und noch müder als vorher, bringt ihre Äußeres allerdings trotzdem einen kurzen Moment lang wieder in Ordnung, wenn sie sich auch nicht sonderlich viel Mühe gibt. Dann folgt sie den Anderen in den Besprechungsraum.
Auch wenn das Essen herrlich durftet und aussieht, verspürt Selina einfach keinen Hunger. Die Müdigkeit setzt ihr zusammen mit dem Verlauf des gestrigen Abends und dem Tod von Shalley zu sehr zu. Sie verzichtet also darauf das Essen überhaupt zu probieren, dafür bemerkt sie die Neuankömmlinge untern denen zu ihrem Leidwesen auch Aramil ist. Trotzdem nickt sie ihm wenigstens kurz zu, begrüßt ihn aber nicht wirklich, da sie keinen Nerv für diesen Mann hat, welcher soviel Ärger und Schaden verursacht hat.
Als sie bei Indrark d'Kundarak vorbeikommt, mach sie allerdings einen höflichen Knick und lächelt.
„Einen guten Morgen Sir Indrark d'Kundarak, schön euch wiederzusehen und wie ihr seht habe ich mein Versprechen gehalten. Es freut mich euch dabei zu haben.“
Dann beobachtet sie den Halb-Elfen aus dem Haus Lyrandar.
“Das ist wohl die versprochene Verstärkung. Nett anzusehen ist er ja. Hoffentlich taugt er etwas und macht sich besser als unsere anderen Halb-elfen. Oder verursacht weniger Probleme. Allerdings wieder ein Fremder, welche ich nicht kenne. Wieder ein nicht einschätzbarer Punkt in diesen Ermittlungen. Was das bringt habe ich gestern schon erleben müssen. Wenn Aramil...wenn Havelock...ach es bringt nichts mehr sich darüber zu ärgern.“
Sie vollführt ebenfalls einen höflichen Knick vor ihm.
„Einen guten Morgen, wünsche ich. Wir wurden glaube ich noch nicht vorgestellt.“
Sie beendet den Knicks und spricht weiter.
„Dame Selina d´Medani. Freut mich eure Bekanntschaft zu machen.”
Dann gesellt sie sich zu den drei anderen Ermittlern und sieht zu ihrer Freude, dass Havelock anscheinend noch lebt und nicht verfemt wurde, doch gleichzeitig nagt die Frage, was seine Strafe stattdessen ist.
Doch als er sogleich allein mit ihr reden will, macht sie sich schon wieder Gedanken.
"Was wohl los ist? Bestimmt geht es um die Strafe? Was sie ihm wohl auferlegt haben? Ich hoffe nichts, dass mich oder die Ermittlungen belastet. Aber sicherlich kein kleiner Brocken. Ob Aramil dasselbe erwischt hat oder eine andere Strafe? Seine Anwesenheit lässt aber leider nichts gutes für mich ahnen, wenn auch etwas für Havelock."
Sie nickt allerdings zustimmend auf seine Frage, da sie natürlich mit ihm reden will.
"Natürlich Havelock." antwortet sie deshalb mit betont fehlender Etikette, da sie das Verhalten des Mannes immer noch etwas verunsichert. Sie folgt ihm und lauscht seinen Worten aufmerksam.
Allerdings schwankt ihre Reaktion zwischen Erleichterung und Bestürzung, auch ein kleines bisschen Wut spiegelt sich in ihren Augen wieder.
"Wenigstens haben sie ihn nicht verfemt und er hat wenigstens die Aussicht seinen Status zurück zu bekommen. Wenigstens etwas, auch wenn ich fürchte, dass er erst einmal selbst über das Geschehen hinweg kommen muss. Immerhin hat er mir gestern auch geholfen. Ich sollte vielleicht nicht zu hart ins Gericht gehen, außerdem war er eher ein Opfer unglücklicher Zufälle, auch wenn es hätte besser laufen können. Sehr viel besser. Aber dass ich jetzt für Aramil auch noch den Aufpasser spielen muss, na vielen Dank, Baron. Hoffentlich weiß, Aramil ebenfalls was das bedeutet. Ich werde meinen Rang nicht aufs Spiel setzen, weil der Herr Ritter sich wieder so ein Ding leisten muss."
Dann schaut Selina allerdings wieder etwas ruhiger zu Havelock. Sie will fast einen Moment ihre Hand auf seine Schulter legen, aber wegen der vielen Fremden zögert sie und nickt nur.
"Danke, dass ihr es mir erzählt habt und obwohl ich keine sonderliche Lust verspüre für euch und Aramil verantwortlich zu sein, nehme ich euer Versprechen an und eure Entschuldigung. Vergesst das Thema vorerst und wir werden weiter zusammenarbeiten. Ich brauche euch bei klarem Verstand, okay?"
Sie schaut ihm eindringlich und besorgt in die Augen.
- Starb wie der Terminator.
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- Kürzester gespielter Charakter.

Havelock d´Medani

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Quoth the Raven
« Antwort #8 am: 24.04.2008, 15:30:56 »
Einen kurzen Moment lang zeigt sich Erleichterung auf dem Gesicht des Elfen und er sagt ebenso leise wie zuvor: "Vielen Dank, Fräulein d´Medani. Und keine Sorge, ich habe einen klaren Kopf. Ich bin müde, aber ich bin bereit. Ich muss viel mit euch besprechen. Die Geschichte war nóch nicht zuende. Doch weiß ich nicht, wieweit ich dies vor allen hier Anwesenden machen darf und hoffe eigentlich, dass der Baron oder seine Tochter mir die Möglichkeit geben würden, die gesamte Geschichte zu erzählen, um einiges klarer zu gestalten." Während Havelock nun spricht, scheint er langsam aus seiner Trauer und Trägheit zu erwachen, denn seine Worte beginnen immer schneller aus ihm herauszusprudeln.
"Gehören Herr d´Kundarak und der Lyrandar jetzt zu den Ermittlern?" Fragt er gleich, ohne Selina aber eine Chance zu geben zu Antworten, weil er gleich die nächste Frage loswerden will: "Und habt ihr noch etwas Neues erfahren? Habt ihr erfahren, wo die Elfe ist? Und was der Häftling, der mich verraten hat, über deren Verschwinden zu berichten hatte? Ich glaube nämlich, dass das Haus Orien in dieser Sache ebenfalls kein gutes Bild abgibt, aber dazu muss ich mehr wissen."
Als er Sorge im Gesicht von Selina aufziehen ahnt, fügt er sofort beschwichtigend und auch noch immer leise hinzu: "Keine Angst, ich werde nicht versuchen den Orien irgendwas anzuhängen. Nicht deshalb will ich das alles wissen, es geht darum herauszufinden, ob der Valenar, der Sträfling der mich verraten hat, der Rabe ist oder jemand anderes."
Dann wendet er sich an die Anwesenden im Raum, wobei er nur Faena und Andrej anspricht: "Fräulein Faena d´Cannith, Herr Andrej d´Vadalis? Darf ich euch kurz stören."
Danach schaut der Halbelf wieder die Dedektivin an und wartet sichtlich gespannt auf eine Antwort. Havelock ist unter den neuen Bedingungen noch motivierter als zuvor, was einem sogar Angst machen könnte, weil er nun vielleicht dazu neigen könnte übereifrig zu werden.
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Aramil d`Medani

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Quoth the Raven
« Antwort #9 am: 24.04.2008, 16:21:57 »
Aramil wartet nach der kurzen Pause nicht lang und folgt den anderen in den Besprechungssaal, dort schenkt er sich etwas zu Trinken ein und starrt abwesend wartend an die Decke.
Die Sache mit der Zechprellerei scheint ihn immer noch zu beschäftigen.

Faena d'Cannith

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Quoth the Raven
« Antwort #10 am: 24.04.2008, 19:27:35 »
Faena ist angenehm überrascht über die guten Manieren des Halbelfen. Sie wendet sich mit einem freundlichen Lächeln an den Mann: "Es ist mir ein Vergnügen, euch kennen zu lernen Sir Varn d'Lyrandar." Sie schaut ein wenig traurig, als sie dann weiterredet: "Ich bin auch nur ein Gast dieses Hauses, aber ich kann euch zumindest die Namen der anderen hier nennen:
"Der Zwerg , den ich gerade gegrüßt habe, ist Sir Indrark d'Kundarak. Wir trafen ihn gestern und er hat uns freundlicherweise geholfen, daher wurde er wohl vom Hause d'Medani zur Unterstützung angeheuert. Der dort etwas zurückgezogene Mann, der hier etwas deplaziert wirkt, ist Sir Andrej d'Vadalis. Schließlich haben wir noch die drei Mitglieder des Hauses d'Medani: Sir Amaril, Sir Havelock und Lady Selina. Lady Selina ist die nominelle Anführerin unserer Gruppe, während die anderen beiden sie unterstützen sollen." Beim Vorstellen der Mitglieder der Ermittler hat die Frau leicht auf die jeweilige Person gezeigt. Während der Gesichtsausdruck bei dem Zwergen und dem Menschen eher neutral war, hat sich der Gesichtsausdruck bei der Nennung des Namens von Sir Aramil verdüstert. Eine senkrechte Fallte hat sich auf der Stirn der Frau gebildet und erst als Faena Lady Selina vorgestellt hat, hat sich ihr Gesichtsausdruck wieder in den gelassenen freundlichen Gesichtsausdruck verwandelt, den sie zu Beginn aufgesetzt hatte.
Als Havelock sie anspricht, entschuldigt sich die Frau bei dem Lyrandar: "Verzeiht, Sir Varn, ich glaube Sir Havelock hat etwas eher privates mit mir zu besprechen." Die Frau macht einen Knicks vor dem Adeligen. Sie hat einen erstaunlich amüsierten Gesichtsausdruck aufgesetzt, als sie sich dann zu Havelock begibt. Auch vor ihm macht sie einen tiefen Knicks: "Sir Havelock d'Medani, was kann ich für euch tun?"
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Varn d'Lyrandar

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Quoth the Raven
« Antwort #11 am: 24.04.2008, 21:14:54 »
"Aber selbst verständlich, ich will euch nicht von den Anderen fern halten." Zum kurzweiligen Abschied deutet der Halb-Elf eine leichte Verbeugung an und lächelt der dunkelhaarigen Frau charment nach.
"Eine ganze Cannith wie mir scheint, zumindest ist sie sich ihrer Reize wohl bewusst und scheut wohl auch nicht sie einzusetzen. Ich bin gespannt ob sie der Medani, wie war ihr Name... Selina, genau... ob sie ihr indirekte Konkurrenz über die Führungsrolle dieser Gruppe machen wird."

Letztlich wendet er sich von seinen Gedanken ab und wieder den direkten Geschehnissen zu. Das ein Teil der Anwesenden momentan aus irgendwelchen Gründen unter sich sein möchte respektiert Varn, auch wenn er sich aufgrund dessen etwas deplaziert vorkommt.
So bleiben ihm vorerst der übrige Medani oder der Kundarak als Gesprächspartner. Die Entscheidung ist schnell getroffen, denn Blut ist dicker als Wasser auch wenn es nur dadurch gleich ist, dass sie beide Khoravar sind. Mit einem höflich reservierten Lächeln tritt der Sturmwächter an Sir Aramil d'Medani heran, verbeugt sich leicht "Sir Aramil d'Medani wenn ich nicht irre. Mein Name ist Varn d'Lyrandar und ich wurde hergesandt um euch bei der Aufklärung dieser Mordserie zu unterstützen."
"Er sieht niedergeschlagen aus, ob es etwas mit dem finsteren Blick zu tun hat, den Lady d'Cannith ihm zugeworfen hat als sie mir seinen Namen nannte? Aus irgendeinem Grund scheint er sich unbeliebt gemacht zu haben. Naja, wir werden sehen."
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Andrej d'Vadalis

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Quoth the Raven
« Antwort #12 am: 24.04.2008, 23:48:22 »
Als er von Havelock d'Medani zu ihm gerufen wird, braucht Andrej einen Moment um zu begreifen, dass er gemeint ist. Er hatte schon fast wieder vergessen, dass der Halbelf ihn noch zu sprechen wünschte. Er stellt seine mittlerweile leere Tasse ab, greift sich noch ein Stück Obst vom Teller und geht langsam zum Rest der ursprünglichen Ermittler. Was seine Geheimniskrämerei immer sollß Kann er seine Angelegenheiten nicht einfach offen und mit allen besprechen? Wie sollen wir so ein gutes eingespieltes Team werden, wenn wir uns nicht aufeinander verlassen können? Den das muss doch unser Ziel sein, den als einzelne können wir den Wahnsinnigen nie stoppen.

"Was gibt es Sir Havelock", fragt er in normaler Lautstärke ohne besonders leise zu sein, so dass auch die neuen Ermittler die Frage recht problemlos hören können. Doch ist er diskret genug nicht zu fragen, wie es ihm beim Baron ergangen ist, sondern beißt, während  er auf eine Antwort wartet genüsslich in den Apfel rein, den er vom Tisch mitgenommen hat.
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Selina d´Medani

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Quoth the Raven
« Antwort #13 am: 25.04.2008, 09:14:50 »
Selina ist froh, dass Havelock offensichtlich wieder in einer geraden Bahn läuft und sich wieder voller Eifer der Aufgabe widmet, sehr viel schneller als sie erwartet hat und fast schon mit einer umheimlichen Menge Eifer. Ihr Gesicht bleibt allerdings freundlich und der besorgter Blick weicht immer weiter bis er verschwunden ist.
Doch als sie förmlich mit Fragen überschüttet wird und Havelock mit einer Geschwindigkeit spricht, dass selbst Selina es fast zu schnell wird, hebt sie in einer beschwichtigenden und hilflosen Geste die Hände.
"Immer mit der Ruhe Havelock, überstürzt es nicht schon wieder."
Antwortet sie im ersten Moment mit einer freundlichen Stimme und nimmt sich einen Moment Zeit zu überlegen, doch dann atmet sie tief ein und beginnt seinen Fragen zu beantworten.
"Herr d´Kundarak wurde auf Nachfrage der Baroness und meiner Zustimmung zu uns geholt. Der Herr aus dem Hauses Lyrandar wurde uns zu geteilt, als weitere Unterstützung. Etwas neues haben wir leider erfahren, entweder der Rabe spielt mit uns oder eure Feind von gestern Abend ist nicht der Rabe. Wir haben eine neue Nachricht erhalten, sie konnte aber Abgefangen werden bevor sie in die Zeitung kommen konnte. Dieser Nachricht nach ist sie schon seit Tagen tot und wir vermuten sie auf einem Schrottplatz für Blitzbahnen des Hauses Orien. Über den Häftling weiß ich leider nichts."
beendet sie ihre Erzählungen und schaut dann fragend zu Havelock.
"Also wenn ihr wollt könnt ihr jederzeit alles erzählen, ich weiß nur nicht, ob wir nicht zu unhöflich erscheinen, wenn wir vier weitere hier tuscheln und alle Anderen ausschließen."
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Havelock d´Medani

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Quoth the Raven
« Antwort #14 am: 25.04.2008, 10:03:14 »
Der Eifer wird von Selina zweifach ausgebremst, als sie meint, dass er sich Zeit nehmen soll, damit ihm nicht wieder ein fataler Fehler unterläuft, holt ihn zuerst zurück und lässt wieder sein schlechtes Gewissen erstärken. Die neue Information, dass die gesuchte Elfe seit Tagen tot sein soll, macht alles noch viel Schlimmer. Dementsprechend wirkt der Halbelf wieder ziemlich geknickt, als er sich dann Faena und Andrej, welche zum Ende des Gespräches hin zu den beiden Halbelfen gestoßen sind, ebenfalls zuwendet.
Kurz nickt er den beiden Neuankömmlingen zu. Dabei hat er, möglicherweise zum Leidwesen von Faena, wirklich ganz andere Probleme, als sich der Schau der Cannitherin zu widmen.
Kurz atmet er durch, als er versucht die neune Informationen Beiseite zu schieben, und sich darauf zu konzentrieren, was er sagen wollte. Dann spricht er leise zu den Dreien: "Ich wollte euch nur kurz sagen, dass ich es euch überlasse, wie ihr mich nennt. Klingt jetzt etwas seltsam, aber es gibt einfach Personen, von denen ich keinesfalls nur als Sir Havelock oder gar nur mit Havelock angesprochen werden möchte. Dies liegt sicherlich im Interesse von Fräulein d´Cannith" Völlig krank, ich habe meinen Rang im Haus verloren und lege nun wert darauf. "Außerdem wollte ich euch," nun spricht der Halbelf Andrej alleine an, "Herr d´Vadalis bitten, dass ihr mir die drei Drachen auf Weiteres leiht. Ich werde sie, sobald ich auf eigenes Geld zurückgreifen kann, euch umgehend zurückzahlen. Sollte mir durch mein Ableben die Möglichkeit genommen werden, so würde ich euch bitten, dass ihr euch an meiner Ausrüstung bedient und dort euch etwas sucht, dass meine Schulden begleicht."
Kurz wendet er sich noch an Selina: "Ihr dürft euch auch gerne etwas aus meinen Besitztümern nehmen, wenn mir etwas zustoßen sollte, als Dank für eure Geduld und die Last, die ihr an mir tragen müsst. Der Rest, dafür wäre ich dankbar, sollte an meine Familie gehen. Das war es, was ich euch sagen wollte. Vielen Dank." Der Eifer, der kurz aufgeflackert war, ist mit einem Mal wieder völlig verflogen, während der Medani dem unschönen Teil seiner Lage zugewandt ist.
Zum Schluss verneigt sich der Halbelf nochmal vor den drei Ermittlern und wendet sich dann lansgam ab.

Als er dann halb schon am Gehen war, dreht er sich aber nochmal um und sagt dann in normaler Lautstärke: "Dies noch als Hinweis: Egal ob der Häftling, der sich beim Haus Orien gemeldet hat, der Rabe ist oder nicht. Ich werde diesen Fall, um mein Leben Willen verfolgen müssen. Denn der Valenar hat mir zweimal klar gemacht, dass er mich tot sehen will."
Es kann nicht sein, dass die Elfe tot ist. Es müsste doch auffallen, wenn jemand verschwindet. Irgendjemand wird doch eine einfach verschwindende Elfe bemerken. Denkt Havelock, während er sich kurz dem Lyrandar nähert.
Zu Varn d´Lyrandar sagt er kurz: "Entschuldigt bitte, dass ich mich vorher nicht vorgestellt habe, aber ich war etwas irritiert. Meine Name ist Havelock d´Medani." Kurz verneigt sich der Halbelf und ist dann schon wieder dabei sich Gedankenverloren abzuwenden.

Kurz darauf sitzt der Medani mit einem Tal in den Händen am Tisch und scheint nachzudenken. Selina kann sich dabei denken, dass er über den neuen Informationen brütet, welche ihm offensichtlich wenig gefallen.
"Hat euch die Baronesse d´Medani euch vielleicht das neuste Schandwerk mitgegeben? Könnte ich es mir anschauen?" Fragt Havelock plötzlich und vergisst dabei seine guten Manieren, denn er schaut niemanden an: "Und was ist mit der Elfe von gestern? Haben die Orien sie gesucht. War schließlich ihr Gast, denn sicher nach Hause geleiten sollten. Deshalb sollten sie sich auch den Kopf zerbrechen."
Vom SL anerkannter Versager

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