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Autor Thema: [Kapitel 1] Der Hexenwald  (Gelesen 12469 mal)

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Daequalest

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[Kapitel 1] Der Hexenwald
« Antwort #165 am: 30.07.2009, 22:38:34 »
Man kann den Stein schon beinahe hören, der Daequalest vom Herzen fällt, als sein Onkel zu sich kommt.
"Oh Desna sei's gedankt, Du bist wieder unter uns!" jubelt er.
"Du hast also nur schlecht geträumt? Wir waren gerade schon dabei, dem eine höhere Bedeutung beizumessen, aber wenn Du sagst nur ein Traum, dann wird's wohl so gewesen sein..." Der kleine Gnom schiebt die Vermutungen oder vielleicht auch Befürchtungen von Akranar erstmal zur Seite, seine Freude über den wieder erwachten Waldläufer vertreibt ihm erstmal alle Sorgen. So stimmt er den Gefährten sofort zu, als sie den Vordereingang zum Betreten der Festung wählen, einfach durch den Haupteingang einer höchstwahrscheinlich feindlich gesinnten Festung durchzuspazieren liegt sonst eigentlich nicht in seiner Natur. "Ich finde auch, die Pferde sollten wir hier lassen. Sind vielleicht doch ein wenig auffällig." Ohne die Pferde kann man sich ja vielleicht in eine Nische drücken, wenn's denn sein muss...

Akranar

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[Kapitel 1] Der Hexenwald
« Antwort #166 am: 31.07.2009, 11:11:55 »
"Ok, falls wir dort drin rasten muessen, dann sollten wir uns einfach auch vor nicht sichtbaren Gefahren hueten.", meint der Priester noch zu Jorr.
"Also gut, wir sind uns also einig, dass wir den Vordereingang waehlen und darauf hoffen, dass moegliche Bewohner uns noch nicht entdeckt haben. Wenigstens koennen wir uns so anschleichen. Unsere Spaeher gehen vor und wir bleiben dicht hinter ihnen um im Notfall direkt bei auch zu sein?"
Nachdem der Plan in allen Einzelheiten ausgefertigt wurde, nimmt Akranar seinen Koecher und alle Ausruestung die er sonst noch benoetigt. Seine Schlafsachen laesst er bei den Pferden, sie wuerden ihn im Zweifelsfall nur behindern. Seinen Bogen in der Hand und einen Pfeil auf der Sehne signalisiert er seine Bereitschaft.

Shadrak

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[Kapitel 1] Der Hexenwald
« Antwort #167 am: 01.08.2009, 20:12:59 »
Shadrak braucht nicht lange nachzudenken, dass es eine ungute Idee wäre, die Pferde mitzuschleppen, ist für ihn offensichtlich. Also zieht er ein paar Riemen aus der Satteltasche und hobbelt das Pferd an, während er ihm ein paar leise Worte ins Ohr flüstert. Dann schiebt er ihm zum Abschied eine Handvoll saftiger Früchte ins Maul, um sich dann wieder den anderen anzuschließen. Schweigend tut er es Akranar gleich und legt seinerseits einen Pfeil auf die Sehne seines Bogens, was für ihn Zeichen genug ist, das es losgehen kann.

Garnug Weißhaar

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[Kapitel 1] Der Hexenwald
« Antwort #168 am: 01.08.2009, 20:35:48 »
Der Halbork ist froh über die Zustimmung und nickt jedem und jeder einzelnen noch einmal ermunternd zu. "Erastils Segen begleitet uns. Für Drellins Fähre!"
Nach diesen  Worten nimmt er auch er den Langbogen und einen Pfeil zur Hand und macht sich bereit, dem Gnom und dem Zwerg, ihren Spähern, in etwas Abstand zu folgen. Seine Miene spiegelt Entschlossenheit und eine leichte Vorfreude, die er angesichts des bevorstehenden Kampfes gegen die Hobgoblinplage empfindet.

Yekare

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[Kapitel 1] Der Hexenwald
« Antwort #169 am: 03.08.2009, 12:47:48 »
Jorrs Worte verursachen In Yekre sichtbares Unbehagen. Normalerweise hält sie nicht viel davon, Träume zu deuten oder in ihnen Warnungen für die Zukuft zu sehen. Ihrer Meinung nach sollte man ihnen nicht allzu viel Beeutung beimessen, auch wenn sie sich noch nicht ganz sicher ist, woher Träume wirklich kommen. An diesem Morgen jedoch scheint sie das Gespräch über Träume sehr zu beunruhigen. Sie verfolgt nervös Jorrs weitere Worte, blickt andauernd zurück auf ihren eigenen Schlafplatz, kratzt sich am Kopf und fährt sich mehrmals durch die Haare, um sie neu zurechtzulegen. Ohne weitere Worte wendet sie sich von den anderen ab, um sich in ihre Magielehren zu stürzen, wo sie offensichtlich schnell wieder Ruhe findet. "Wir werden sicherlich einige Kämpfe zu bestreiten haben, darüber brauchen wir uns nichts vorzumachen. Ich werde meine Zauber entsprechend anpassen müssen." Still vollführt sie danach ihr allmorgendliches Ritual und bereitet sich auf die Anwendung auserlesener Zauber an diesem Tag vor, ihre Unrhe wegen den Träumen ist hingegen schon wieder verdrängt.

Grimkor Graublut

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[Kapitel 1] Der Hexenwald
« Antwort #170 am: 03.08.2009, 20:50:42 »
Mit Jorr zusammen macht sich Grimkor daran, die Vorhut zu übernehmen. In Sicht und Rufweite voraus erkundet er seinen Teil der Umgebung, jedoch scheint der Misserfolg und die Erniedrigung der letzten Nacht noch so tief zu sitzen, dass er mit seiner Konzentration noch nicht bei der Sache ist. Oftmals wischt er sich über seine müden Augen und verliert den Fokus[1] bei seinen Beobachtungen.
In sich hineingrummelnd verflucht er sich, den Tag, die letzte Nacht und das Unglück, welches ihn bereits die ganze Reise zu verfolgen droht. Hatte er Pharasma gelästert? War ihm sein Schutzpatron nicht wohl gesonnen? Sollte er Buße tun und für seine Verfehlungen Abbitte leisten? Seine Stimmung sinkt auf den absoluten Tiefpunkt und langsam lässt er sich zur Gruppe zurückfallen.
"Jorr, entschuldige! Ich bin noch zu nichts zu gebrauchen heute." flüstert er dem alten Gnom resigniert ins Ohr.
 1. perception: 13 ; stealth: 15

The Shadow

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[Kapitel 1] Der Hexenwald
« Antwort #171 am: 05.08.2009, 15:31:48 »
Die anderen können aus ihrer Deckung bei ein paar Sträuchern und ein paar Bäumen nichts bei den Wachtürmen oder bei dem Eingang der Feste erkennen. Nichts deutet auf Wachen hin. Nichts scheint besonders auffällig zu sein. Jorr schleicht relativ leise durch die Gegend, obwohl er in seiner Jugend sicherlich der Perfektion des Schleichens näher war als jetzt in dessen momentanem Alter.

“Da scheint nichts beim Eingang und auf den Türmen zu sein. Ich erkunde mal die Hütte!“, flüstert Jorr Grimkor leise zurück.

Die Hütte, die Jorr vor sich sieht, schaut alt und verlassen aus. Sie hat ihre besten Tage hinter sich gehabt. Vorsichtig und nicht allzu laut macht Jorr die Tür  etwas auf. Jorr will sicher gehen, dass dort kein Feind ist. Jorr sieht im ersten Moment immer noch nichts Bedrohliches. Er macht die Tür weiter auf, denn womöglich hat der Feind darin ja etwas versteckt.

Doch Jorr ist erst einmal sehr erschreckt, was seine Gefährten allerdings nicht sehen können. Doch, was sie hören können, ist ein lautes fauchen gefolgt von unnatürlichem Brüllen. Jorr muss auf etwas Gefährliches gestoßen sein, was er vorher nicht so ohne weiteres wahrnehmen konnte.

Das Wesen scheint ihn wohl anzugreifen. Auch wenn die Jorrs Gefährten, dass aus der Entfernung nicht so genau sagen können.[1]
 1. Überraschungsrunde vorbei. Jorr bekommt 9 Schaden. Weiter geht es im Kampftopic!
« Letzte Änderung: 05.08.2009, 15:50:03 von The Shadow »
"Wo Licht ist, da ist auch Schatten."
In the darkness of the night, we hear the whisper of the void.

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