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Autor Thema: Shadowdale - Ein neues Abenteuer  (Gelesen 93729 mal)

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Torinkas Zoy'kinal

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Shadowdale - Ein neues Abenteuer
« Antwort #15 am: 12.06.2008, 12:24:25 »
Torinkas verneigt sich vor der Königin, wie es ein jeder Soldat vor seinem Oberbefehlshaber tut und geht anschließend entschlossen zu den Pferden. Er sucht sich eines aus, dass ihm zusagt und setzt sich in einer einzigen, schwungvollen Bewegung in den Sattel. Ein weiteres Mal sieht er sich nach seinen Begleitern um in der Erwartung, dass sie sich nun auch in Bewegung setzen. Je eher sie aufbrachen, desto schneller konnten sie sich den Problemen in Schattental widmen.

Schreckensjul

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Shadowdale - Ein neues Abenteuer
« Antwort #16 am: 12.06.2008, 20:42:03 »
Nacheinander schwangen sich die Gefährten in den Sattel. "Mögen die Seldarine euch beistehen! Ich wünsche euch viel Erfolg. Wenn die Möglichkeit besteht so werde ich euch auf magischem Wege kontaktieren. Habt eine gute Reise!" mit diesen Worten verabschiedet sich Königin Ilsevelle und die Reisegruppe setzt sich in Bewegung. Die Königin und ihre Soldaten winken euch noch hinterher, während ihr die Pferde auf die Strasse lenkt und langsam den Weg in Richtung des westlichen Stadtausganges einschlagt. Die Strassen sind recht leer, doch die wenigen Passanten blicken erstaunt als ihr an ihnen vorbeireitet: Eine stolze Schar ist das gehüllt in Waffen und Rüstung und im Namen der Königin unterwegs.

Während ihr die Drachenaugen Strasse überquert lichten sich die Gebäude langsam und geben den Blick auf den Waldrand frei, denn Myth Drannor verfügt über keine Stadtmauer, nur der Wald und das Mythal schützen die Stadt. Am Westrand der Stadt befinden sich jedoch zuerst noch lange, weite Felder wo man am Saum des Waldes einige Wachtürme bemannt hat. Die Soldaten dort grüssen euch und langsam reitet ihr in den Wald hinein, einem kleinen gewundenen Pfad folgend der in Richtung des Schattentales führt.
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Siobhan

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Shadowdale - Ein neues Abenteuer
« Antwort #17 am: 13.06.2008, 17:22:13 »
Eine Weile lang reiten alle nur schweigend nebeneinander her, dem neuen Abenteuer entgegen. Als sie dien Wald erreichen, scheint sich Siobhan wieder außergewöhnlich wohl zu fühlen und in Gedanken verloren beobachtet sie die grüne Idylle um sich herum und die Tiere, die sich hin und wieder sehen lassen. Auch Lymus, der neben ihrem Pferd einherläuft, scheint es zu genießen, endlich wieder Waldboden unter seinen Pfoten zu spüren. Anscheinend ohne einen besonderen Grund stellt die Halbelfe auf einmal die Frage:
"In welcher Ortschaft werden wir eigentlich das erste Mal Rast machen?"
Nichts hat bestand.

Torinkas Zoy'kinal

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Shadowdale - Ein neues Abenteuer
« Antwort #18 am: 13.06.2008, 19:16:11 »
Torinkas denkt kurz über Siobhans Frage nach und antwortet ihr schließlich: "Ich schlage vor, dass wir möglichst wenig Spuren auf dem Weg von Myth Drannor nach Schattental hinterlassen. In jeder Ortschaft würden wir bestimmt auffallen und meiner Ansicht nach ist es klüger einfach im Wald zu übernachten. Wenn wir Wachen aufstellen ist dies nicht gefährlicher als ein gewöhnliches Gasthaus."
Torinkas ist nicht sicher, ob seine Begleiter es gewohnt sind in der wildnis zu übernachten, schließlich hat er sie bisher nur in der Stadt erlebt. Er selbst lebte eine Zeit lang größtenteils in den Wäldern und sieht kein Problem in einer Übernachtung in der wildnis.

Rosbro Meneldur

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Shadowdale - Ein neues Abenteuer
« Antwort #19 am: 13.06.2008, 19:21:30 »
"Ich stimme dem zu. Wir sollten einen Bogen um die Dörfer auf dem Weg machen, sonst spricht sich rum woher wir kommen. Wir wollten ja gerade vermeiden, dass jeder weis, dass wir aus Myth Dranor kommen..."stimmt Rosbro mit Thorinkas überein.

Hal'Kyali Dryearghymn

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Shadowdale - Ein neues Abenteuer
« Antwort #20 am: 14.06.2008, 13:48:38 »
Kyali, die ihr Pferd still neben den anderen hertraben lässt, nickt auf Torinkas und Rosbros Worte nur bestätigend. Sie hat es ohnehin lieber wenn sie nicht gezwungen ist, sich zu vielen anderen zu nähern. Zu lange hat sie schon alleine und von allen abgeschnitten gelebt. Doch auch in diesem Punkt würde sie sich vermutlich ohnehin der Entscheidung der Gruppe beugen müssen.

Schreckensjul

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Shadowdale - Ein neues Abenteuer
« Antwort #21 am: 14.06.2008, 21:46:00 »
Tiefer und tiefer ritt die Gruppe in den Cormanthor Wald hinein. Doch Siedlungen waren inmitten der Wälder eh wenige aufzufinden, nur im näheren Umland des wiederbesiedelten Myth Drannor gab es Höfe, Dörfer und Wachtürme welche von den Elfen wieder hergerichtet worden waren, je weiter man aber in die Tiefen des Waldes vordrang desto wilder und ursprünglicher wurde das Land und je seltener sah man Zeichen von Zivilisation. Einzig eine Jägerhütte oder das Haus eines Köhlers sah man von Zeit zu Zeit am Wegesrand. Am Waldesrand zu den Tälern würde die Besiedelung aber wahrscheinlich wieder dichter werden.

Langsam aber sicher wurde es immer dunkler in den Wäldern, die ohnehin von einem steten Zwielicht erfüllt waren. Da kam die Gruppe an einer Reihe alter Gebäude vorbei die wohl seit dem Rückzug der Elfen nach Immerdar leerstehen mussten. Elfische Häuser die in den Stamm der Bäume hineingebaut waren, mit Plattformen die auf den Ästen errichtet waren. Sicherlich wäre dies ein geeigneter Ort um hier die Nacht zu verbringen, geschützt vor Wind und Wetter.

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Siobhan

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Shadowdale - Ein neues Abenteuer
« Antwort #22 am: 15.06.2008, 14:45:41 »
Als Siobhan erkennt, dass sich ihre Gefährten anscheinend doch dagegen entschieden haben, in den Gasthäusern irgendwelcher Ortschaften zu übernachten, huscht ein Lächeln über ihr Gesicht. Der Wald hatte sie wieder an die Zeit, bevor sie sich gemeldet hatte, erinnert, in der sie selbst auch immer unter Bäumen geschlafen hatte. "Hast Du gehört Lymus? Wir werden heute wieder im Wald schlafen, so wie in alten Zeiten." versprach sie gutgelaunt ihrem Tiergefährten.

So war es auch die Halbelfe, die, an den leerstehenden Elfenbauten angekommen, als erste Vorschlug: "Was haltet ihr davon, wenn wir hier Rast machen? Hier können wir uns einen Platz suchen, an dem wir vor Wind und Wetter und vor allem vor allzu neugierigen Blicken geschützt sind."
Nichts hat bestand.

Torinkas Zoy'kinal

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Shadowdale - Ein neues Abenteuer
« Antwort #23 am: 16.06.2008, 11:22:25 »
Die Bäume erinnern Torinkas sofort wieder an das Gewölbe, das er erst vor kurzer Zeit besucht hatte. Doch mit den Erinnerung an das Gute, das er dort erfahren hat kommen auch die Erinnerungen an die Gefahren: "Es ist wirklich ein guter Ort um die nacht zu verbringen. Doch wir müssen trotzdem vorsichtig sein, die alte Magie des Elfenvolkes mag noch in diesen Bäumen schlummern und vielleicht wurde sie über die Jahrhunderte so verzehrt, dass sie auch für uns eine Gefahr darstellt."

Rosbro Meneldur

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Shadowdale - Ein neues Abenteuer
« Antwort #24 am: 17.06.2008, 08:35:41 »
Thorinkas worte haben Rosbro zum grübeln gedacht. Er steigt vom Pferd ab und wirkt einen kleinen Zauber, um die Umgebung auf Magie zu untersuchen. "Ganz Blind müssen wir nun nicht hier übernachten..."

Hal'Kyali Dryearghymn

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Shadowdale - Ein neues Abenteuer
« Antwort #25 am: 17.06.2008, 18:30:42 »
"Alte, elfische Magie, die das Volk vor seinen Feinden schützen sollte? Wenn sie sich Sorgen machen, dass sie sogar ihnen gefährlich werden könnte, was wird sie dann mit mir machen?"

Kyali machte sich Sorgen, dass die alten Ruinen ihr wahres Ich erkennen und feindselig auf sie reagieren könnten. Noch mehr beunruhigte sie an diesem Gedanken aber, dass ihre wahre Natur dadurch offenbart werden würde und sie dann wieder eine Ausgestoßene wäre.

"Die Nacht dort zu verbringen ist eine gute Idee, aber vielleicht sollte trotzdem jemand draußen bleiben und Wache halten. Wenn ihr wollt, kann ich das für euch tun."

Schreckensjul

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Shadowdale - Ein neues Abenteuer
« Antwort #26 am: 18.06.2008, 10:45:30 »
Rosbro macht sich sogleich daran, die alte elfische Wohnstätte zu untersuchen. Doch wenn diese einst über magische Fallen oder Schutzmechanismen verfügte, so sind diese längst entschärft oder vergangen. Einzig ein wenig Feenfeuer flackert durch den Innenraum und spendet etwas Licht. Der ausgehöhlte Baum ist leer  und verlassen, auch keine Möbel oder sonstigen Einrichtungsgegenstände befinden sich dort. Treppen führen hoch zu den Plattformen und eine Nische in der Wand des Baumes scheint als eine Art Kamin zu dienen, ein großes Loch dient wohl als Rauchabzug.

"Ihr könnt ruhig hereinkommen, es scheint sicher zu sein. Bindet die Pferde doch draußen an, unter den großen Plattformen sind sie vor Regen geschützt und können in Ruhe grasen." ruft Rosbro euch nach seiner Untersuchung entgegen. Throndir und Rilitar bringen etwas trockenes Feuerholz herein und schon bald prasselt im Kamin ein munteres Feuer. "Ich denke du kannst ruhig mit reinkommen Kyali." sagt Rosbro "Wir werden die Nachtwachen einteilen, die Elfen brauchen eh nicht so viel Schlaf. Es sollte ausreichen sich hier drinnen aufzuhalten und gelegentlich einen Blick nach draußen zu wagen."
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Torinkas Zoy'kinal

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« Antwort #27 am: 18.06.2008, 13:24:35 »
Torinkas steigt stillschweigend von seinem Pferd ab und sieht sich selbst auch noch einmal auf den Plattformen um. Schließlich wählt er einen Platz, von dem aus er einen guten Überblick über den umliegenden Wald hat, als seine Schlafstatt. Bevor er sich zur Ruhe begibt geht er jedoch noch ein weiteres Mal zu seinen Gefährten um sich an der Einteilung der Wache zu beteiligen. Er verschwindet jedoch wieder als die Sonne hinter dem Horizont zu versinken beginnt um Gebete zu seinem Gott zu sprechen, wie es die meisten anderen Shevarash Kleriker zu dieser Zeit ebenfalls tun.

Hal'Kyali Dryearghymn

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Shadowdale - Ein neues Abenteuer
« Antwort #28 am: 18.06.2008, 14:09:15 »
Ein wenig beruhigt durch Rosbros Worte springt auch Kyali von ihrem Pferd auf den weichen Waldboden. Anschließend hilft sie Siobhan aus ihrem Sattel. Sie hält es zwar für eine schlechte Idee einen Damensattel zu verwenden, weiß aber, dass dies von feinen Damen wie der Halbelfe zumeist erwartet wird. Dann bindet sie die Pferde dem Vorschlag des Menschen folgend unter einer der Plattformen an und betritt mit den anderen in den alten, gewachsenen Raum. Trotz der Worte des Klerikers beschleicht sie aber ein ungutes Gefühl, und sie kann es kaum abwarten, wieder nach draußen zu kommen, weshalb sie sich für die erste Wache meldet.

Nachdem alle eingeschlafen sind, nimmt sich Kyali einen Moment Zeit, um auch zu ihrer Göttin zu beten. Sie sucht sich eine Stelle, wo sie vor neugierigen Blicken geschützt ist, kniet sich hin und entblößt ihren Oberkörper.

"Loviatar, meine Herrin, bitte vergib mir. Ich habe heute weder Schmerzen verursacht noch empfangen, doch ich werde die vorgeschriebene Buße dafür tun.", betet sie und greift nach ihrer Geißel.

Schreckensjul

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Shadowdale - Ein neues Abenteuer
« Antwort #29 am: 21.06.2008, 16:41:05 »
Während im Inneren des Hauses ihre Decken ausbreiten und sich zum schlafen niederlegen, widmet sich Kyali einem Gebet an ihre dunkle Göttin. Danach  nimmt sie noch etwas Nahrung zu sich, Schwarzbrot, Äpfel und Hartwurst. Doch während ihrer Wachphase geschieht nichts aufregendes, außer dem gelegentlichen Heulen eines Wolfes oder einer Eule ist nichts zu vernehmen dass auf Gefahr deutet und es bleibt ruhig und friedlich. Schließlich weckt sie Rilitar, der gerade aus seiner Trance erwacht und sich an die nächste Wache begibt. Immer wieder geht der junge Elf auf und ab, überblickt das Gelände mit seinen scharfen Augen von einer der Plattformen aus oder schreitet um das Haus herum, aber auch bei ihm bleibt es ruhig. So geht er zu Torinkas herüber, weckt diesen guterholt aus seiner Trance und Rilitar begibt sich selbst wieder zur Ruhe. Auch Torinkas Wache bleibt ruhig und gibt dem Kleriker die Möglichkeit über die nächsten Schritte nachzudenken. Als die Sonne aufsteigt widmet er sich seinen Gebeten und bald darauf erwachen die ersten seiner Gefährten.
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