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Autor Thema: Simon Falke (im Moment NPC)  (Gelesen 24443 mal)

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<Loki>

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Simon Falke (im Moment NPC)
« am: 19.06.2008, 19:47:36 »
So warst du nun wieder auf einem Schiff gelandet, auf dem Weg in eine Zukunft, die wohl selbst ein Wahrsager nicht voraussagen konnte, da du zu einem Kontinent segeltest, von dem noch niemand auf deiner bisher bekannten Welt jemals gehört hatte.
Der Kapitän, mit Namen Eragon, war ein ruhiger Kerl, er stellte sich euch als alter Seebär vor, der anscheinend schon seid 40 Jahren immer dieselbe Strecke abfuhr, immer von einem Kontinent zum anderen.
So schätztest du ihn auf zwischen 50 und 89 Jahren.
Er hatte lange weiße Haare, tiefe, dunkle Augen und einen wahren Strich als Mund, allerdings keine einzige Falte im Gesicht, was den Altersunterschied bei deiner Schätzung ausmachte.
Er trug ein riesiges Gewand, was allerdings danach aussah als ob darunter noch 5 weitere Mäntel und Umhänge oder vielleicht sogar eine Rüstung wären.
Er erklärte dir, dass dies nur sei, damit er mehr wie ein dicker Seebär aussehe, weil er sonst nicht soviel auf den Rippen hätte.
Dazu trug er eine ziemlich kurze Hose, was bei einer Frau wahrscheinlich ziemlich attraktiv gewesen wäre, sah bei ihm fast schon abstoßend aus, sowie fröstelte dich allein der Anblick, wo auf dem Schiff vielleicht 2 Grad plus herrschten bei einer ordentlichen Windstärke von 5.
Während der Fahrt und beim Steuern des Schiffes zottelte er ständig an seinem Bart herum, als ob er über etwas nachdenken würde und schaute meist in die Luft oder an die Schiffsdecke, anstatt aufs Meer, doch es schien keinen Einfluss auf die Orientierungsfähigkeiten des alten Menschen zu haben.

Dann sprach der Kapitän zu dir:
"Nicht viele reisen zwischen diesen beiden Kontinenten hin und her, wenn ich es mir recht überlege, bist du der erste seid, …, och, bestimmt 10 Jahren, sonst fahr ich hier alleine rum.
Dieses Land ist arg gebeutelt von herrschsüchtigen Königen oder Kaisern, es gab mal eine Zeit, da lebten 11 Auserwählte auf diesem Kontinent, sie waren die 11 Auserwählten eines Gottes, sie herrschten über die 10 Reiche friedlich und in Einklang mit sich und untereinander, doch mit der Zeit lösten sie sich in Luft auf und verschwanden, hässliche Kreaturen machten sich in ganz Logard auf den Weg Teile der Welt für sich zu beanspruchen, so sind eine Vielzahl an Bergen oder Wäldern unbetretbar für den normalen Menschen.
Doch sind dies meist nur Gerüchte, von denen ich euch nicht weiter erzählen kann und es auch nicht will.
Hier hast du eine Karte von Kessland, ihr werdet sie bestimmt gebrauchen können, damit habt ihr immerhin einen kleinen Anhaltspunkt wo ihr euch befindet, es sind zwar nicht viele Dinge eingezeichnet, aber das wichtigste dürfte enthalten sein.
Leyawin ist wirklich die einzige nennenswerte Stadt, dorthin solltet ihr reisen.
Es leben dort über 500 Einwohner aller Völker."

Er überreichte dir auch von Leyawin eine Karte und wandte sich dann weiter dem Steuer zu, brummte ein kleines Liedchen vor sich her, dass euch fast die Ohren abfielen und ihr unter Deck flüchtetet in eure Schlafgemächer.
Am nächsten Morgen als du erwachtest, lagst du schon am Ufer und als du zum Kapitän gingt, lächelte er euch fröhlich entgegen.
“Ich weiß wie gefährlich diese Welt dort draußen ist, also nutzt diese Tränke weise und verschwendet sie nicht, ihr werdet sie brauchen.
Nun verabschiede ich mich von euch, mit dem Gefühl im Magen euch irgendwann mal wieder zu sehen.“

Er drückte dir 5 Heiltränke mittlere Wunden heilen in die Hand und legte dann wieder ab, wohl wieder auf dem Weg zu deinem Heimatkontinent. Damit war dein Schicksal wohl besiegelt, deine letzte Möglichkeit zum Umkehren war davon gefahren.
Du blicktest dich kurz um und als du dann wieder zum Meer zurück den Blick schweifen ließest, war das Schiff, welches dich hergebracht hatte, schon im Nebel verschwunden.
So machtest du dich also auf den Weg, doch wohin......?
« Letzte Änderung: 15.06.2009, 19:56:49 von <Loki> »
Nur ein toter Fisch schwimmt mit dem Strom!!!

Simon

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Simon Falke
« Antwort #1 am: 19.06.2008, 19:54:58 »
Ein kaum merkliches Nicken soll dem Kapitän Somons Dankbarkeit bekunden. Wenn er sein Gefolge samt den Handelsgütern nicht schon vor Antritt der Schiffsreise bei einem Überfall verloren hätte, hätte er dieses Abschiedsgeschenk wohl höflich abgelehnt, und dem Kapitän stattdessen noch eine Prämie für die sichere Überfahrt ausgezahlt. So hatte er gerade noch die Schiffsreise selbst bezahlen können, und hat nun nur noch wenige Münzen übrig. Deswegen wird die nette Gabe des Kapitäns sicher in Simons Beutel verpackt.

Ohne ein weiteres Wort,  mit gerader Haltung den Blick nach vorne gerichtet verlässt Simon Falke, Sohn des Falken, das Schiff und betritt den Boden des neuen Kontinents.

Während er mit gemessenem Schritt den Weg zur Stadt einschlägt, denkt er über seine schwierige Situation nach. Dabei geht es ihm gar nicht so sehr darum, dass er seine beträchtlichen Mittel verloren hat, schließlich sind das Hauptkapital eines Grauelfen seine überlegenen Fähigkeiten, nicht Wohlstand. Mehr Sorgen macht ihm ein anderer Umstand: Soweit er sich zurückerinnern kann, war er immer von Mitgliedern seiner ehrwürdigen Rasse umgeben gewesen, bestenfalls verbündete Hochelfen hatte es außerdem noch in größerer Zahl gegeben, am Hofe der Grauen.  
Simon ist sich nicht sicher, was für eine Kultur ihn hier erwartet, aber so lange er keine andere Hochkultur gleich der der Grauelfen seiner Heimat findet, muss er sich wohl anpassen, und das könnte sehr wohl eine größere Herausforderung werden, als das wieder erlangen von Wohlstand und sozialem Status.
Viel mehr als den meisten Mitgliedern seiner Rasse, war ihm schon immer bewusst gewesen, dass die Umgangsformen der Grauelfen bei anderen Rassen auf wenig Verständnis stießen. Hochmütig, arrogant, hochnäsig, das waren die Begriffe mit denen zum Beispiel ein Mensch den Charakter eines Grauelfen beschrieben hätte. Auch wenn niemand ernsthaft die kulturellen, architektonischen und magiewissenschaftlichen Errungenschaften der Grauelfen anzweifeln konnte, genausowenig wie die politische Macht, die sie trotz ihrer geringen Zahl schon seit Äonen inne hatten, so war ein Grauelf vom gemeinen Volk der anderen Rassen nie gern gesehen.

Und genau das, durfte ihm, Simon, in dieser Welt nun nicht passieren. Wenn er nicht zufällig auch auf eine Hochzivilisation der Grauelfen stieß, dann galt es auf jeden Fall zu vermeiden, in gewohnte Verhaltens und Denkmuster zu verfallen. Stattdessen würde er die lokale Bevölkerung studieren müssen und versuchen sich … anzupassen. 'Ein sehr gewöhnungsbedürftiger Gedanke' denkt er bei sich, und eine leichte Falte kräuselt seine hohe Stirn als er die Augenbrauen im Ausdruck höchsten Missfallens ein klitzekleines bisschen zusammenzieht.
'Also primitiver denken und Handeln, so in etwa wie… ja… wie…' -Simon denkt sich die Leiter kultureller Zivilisiertheit immer weiter hinunter, in schwindelnde Tiefen hinab- …ein gewöhnlicher Hochelf zum Beispiel!' Bei dieser unerhörten Vorstellung läuft ihm ein leichter Schauer den Rücken herunter. Doch gleichzeitig regt sich auch eine rebellische Ader in ihm, die in der Heimat so oft zum Stein des Anstoßes wurde, und lässt sein Vorhaben seltsam faszinierend wirken, irgendwie - aufregend!
Mit einem leicht verlegenem Lächeln auf den Lippen, versucht er probeweise, wie ein 'gewöhnlicher Hochelf' zu wirken. Seine Schritte werden etwas länger, seine vollkommene Haltung lässt ein winziges bisschen nach, und nach kurzer Eingewöhnungsphase fällt ihm das gar nicht so schwer.
Und amberfarbene Augen, silbern glanzendes Haar, und leicht überdurchschnittlicher Wuchs kommen schließlich auch bei anderen Unterarten der Elfen gelegentlich vor -wenn auch selten alles drei auf einmal.

<Loki>

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Simon Falke
« Antwort #2 am: 19.06.2008, 22:49:52 »
Wildnis 5.Tag 3.Monat 14Uhr

Du machst dich also auf den Weg in Richtung Leyawin. Zunächst scheinst du außer ein paar Bäumen und Büschen am Wegesrand nichts interessantes zu entdecken.
Plötzlich erkennst du am Wegrand ein kleines Gebäude.
Ein 3 Meter hoher Torbogen, der an der hinteren Wand geschlossen und vorne offen ist, 3 Meter breit umschließt einen kleinen Altar.
Davor steht ein kleiner Tisch an dem eine komplett in rote Gewänder eingewickelte Person sitzt.
Ihr gegenüber befindet sich noch ein Stuhl, welcher aber leer ist.
Auf dem Tisch erkennst du ein Schachbrett, mit welchem die Person spielt, als du näher kommst, steht die Person plötzlich auf und geht hinüber auf den anderen Stuhl, überlegt, macht einen Zug und ging wieder auf den alten Platz und fängt wieder an zu überlegen, dabei grübelt sie lautstark:
"Hm.., da habe ich mir aber was schönes eingebrockt, wie komm ich da jetzt wieder heraus, vielleicht den Bauern da vor?...."
Nur ein toter Fisch schwimmt mit dem Strom!!!

Simon

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Simon Falke
« Antwort #3 am: 19.06.2008, 23:53:49 »
Leise, aber nicht heimlich nähert sich Simon dem Manne von hinten. Ein prüfender Blick über die Schulter des Mannes verschafft ihm einen Überblick über die Spielsituation.

<Loki>

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Simon Falke
« Antwort #4 am: 20.06.2008, 00:21:42 »
Wildnis 5.Tag 3.Monat 14Uhr

Die Spielsituation ist ein wenig verzwickt, zeugt aber davon, dass sie nicht erst vor Kurzem das Spiel erlernt hat, denn gleich mehrere Stellungen bedarfen höchster Berücksichtigung bedürfen.
Scheinbar ist sie aber so ins Spiel vertieft, dass sie dich nicht bemerkt.
Nur ein toter Fisch schwimmt mit dem Strom!!!

Simon

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Simon Falke
« Antwort #5 am: 20.06.2008, 00:31:08 »
Nachdem er weiterhin unbemerkt einige Szenarien im Kopf durchgegangen ist, meint Simon beinahe beiläufig: "Ich würde den Läufer nicht opfern. Zieht den König zurück, so kann er hinter der Front entschlüpfen."

<Loki>

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Simon Falke
« Antwort #6 am: 20.06.2008, 11:09:37 »
Wildnis 5.Tag 3.Monat 14Uhr

Sie nickt ohne sich umzudrehen.
"Ja, das sollte ich machen, sonst.... schlägt das Pferd zwei Züge später meine Dame.... oh, und davon ganz abgesehen, würde die weiße Dame mich Matt setzen.....
Ja, ihr..... Ihr?"

Jetzt erst bemerkt sie, dass da jemand gesprochen hat und dreht sich langsam um und mustert dich.
"Ah, ein Kundiger. Schön euch kennenzulernen, wollt ihr nicht mit mir eine Partie spielen? Wir fangen natürlich von vorne an."
Nur ein toter Fisch schwimmt mit dem Strom!!!

Simon

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Simon Falke
« Antwort #7 am: 20.06.2008, 11:40:32 »
Höflich willigt Simon ein. Er beherrscht das Spiel zwar nur rudimentär, aber vielleicht kann er mit der Spielerin ins Gespräch kommen.

<Loki>

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Simon Falke
« Antwort #8 am: 20.06.2008, 11:57:50 »
Wildnis 5.Tag 3.Monat 14Uhr

Ihr fangt an zu spielen, doch schon bald wird klar, das ihre Erfahrung sie schnell auf die Gewinnerseite zieht.
Nur ein toter Fisch schwimmt mit dem Strom!!!

Simon

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Simon Falke
« Antwort #9 am: 20.06.2008, 12:05:45 »
Als er merkt, wie sich das Spiel mit dem verlust seiner Dame gegen ihn wendet, lächelt er ergeben.
"Ich merke, Ihr seid auf dem besten Wege diese Partie zu gewinnen."
Während er in der zum Scheitern verurteilten Partie weiter tapfer Zug um Zug macht, versucht er ein unverfängliches Gespräch zu beginnen. "Einen schönen Schrein habt ihr hier. Darf man fragen, welcher Gottheit ihr dient?"

<Loki>

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Simon Falke
« Antwort #10 am: 20.06.2008, 13:20:58 »
Wildnis 5.Tag 3.Monat 14Uhr

Auch sie lächelt freundlich:
"Aber ja, natürlich. Mein Schrein ist der roten Ritterin geweiht. Dafür, dass ihr nur ab und zu mal zugeschaut habt, könnt ihr ganz gut spielen."
Nur ein toter Fisch schwimmt mit dem Strom!!!

Simon

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Simon Falke
« Antwort #11 am: 20.06.2008, 13:40:15 »
Die einfache Ausdrucksweise fällt ihm leichter als gedacht, man muss sich anscheinend lediglich sehr direkt und ohne Umschweife ausdrücken, die bei den Grauelfen üblichen Sprachbilder weglassen, und schon verstehen einen sogar Menschen. Im nachhinein betrachtet ist Simon etwas überrascht, dass hier die Menschen auch Gemeinsprache sprechen, genau wie auf dem alten Kontinent.
"Verzeiht, wenn euch meine Unwissenheit blasphemisch vorkommen mag, ich komme aus einem fernen Land, und von dieser Gottheit hat man dort noch nichts gehört."
Simon legt seinen König flach auf das Spielfeld, als ihn die Priesterin schachmatt setzt.
"Könnt ihr mir ein wenig über die rote Ritterin erzählen? Über ihre Gesinnung, ihre Anhänger, und wofür sie steht?"

<Loki>

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Simon Falke
« Antwort #12 am: 20.06.2008, 13:53:47 »
Wildnis 5.Tag 3.Monat 14Uhr

Sie nickt.
"Die rote Ritterin ist die Herrin der Stretegie, ich will nicht behaupten, dass ihre Taten immer gut oder immer böse sind, aber sie dienen immer dazu Recht und Ordnung herzustellen.
Die meisten unserer Anhänger sind in Friedenszeiten die Spieler, aber auch adlige, wenn es darum geht sichere Strategien zu entwickeln um an ein bestimmtes Ziel zu kommen.
Im Krieg sind es die Taktiker, die Köpfe, die Vorausdenker, die den Weg zu uns suchen, um Erleuchtung über den richtigen Weg zum Sieg zu erlangen.
Wichtig ist dabei nur, dass bei allen Taktiken die Spielregeln beachtet werden müssen und nicht gegen das Recht verstoßen werden darf, denn dann ist es betrügen und nicht taktieren.
Unser Leitsatz: `Strategie bestimmt den Kampf. Nur, wer den Krieg als Schachspiel der Taktiker begreift, kann bestimmend eingreifen - und gewinnen.`  bestimmt unser handeln."
Nur ein toter Fisch schwimmt mit dem Strom!!!

Simon

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Simon Falke
« Antwort #13 am: 20.06.2008, 14:20:44 »
Simon hebt fasziniert eine Augenbraue. "Das ist ein sehr interessanter Leitsatz. Ich werde über ihn nachdenken."
Dann wechselt er das Thema.
"Sagt, werte Priestess der roten Ritterin, meiner Karte hier entnehme ich, dass dieser Weg nach Leyawin führt: Gibt es etwas, das ein Fremder wissen sollte, wenn er diese Stadt besucht?"
Nach der Existenz von Grauelfenfamilien wird er später lieber einen Elfen fragen. Ihre indifferente Reaktion auf seine elfischen Züge sagt ihm zumindest, dass Elfen an sich hier nicht unbekannt sind.

<Loki>

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Simon Falke
« Antwort #14 am: 20.06.2008, 14:23:32 »
Wildnis 5.Tag 3.Monat 14Uhr

Sie schüttelt den Kopf:
"Nein, eigentlich gibt es nichts Besonderes zu wissen. Leyawin ist an sich eine Stadt für Wanderer. Es gibt dort Bäder, die auf der ganzen Welt bekannt sind. Die Leute reisen von überall nach Leyawin um diese Bäder zu benutzen, auch wenn ihr Zugang sehr teuer ist."
Nur ein toter Fisch schwimmt mit dem Strom!!!

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