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Autor Thema: IC (2): Caer Andrakk  (Gelesen 23434 mal)

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Radumar

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IC (2): Caer Andrakk
« Antwort #15 am: 26.06.2008, 08:13:45 »
Konrad entgegnet trocken:
Es ist leider genau meine Aufgabe mich immer in fremde Angelegenheiten zu mischen.
Schnell teilt er die Leute ein, Tybrin mit einem Scout links, Fincayr mit dem anderen rechts, er selber mit Salif in der Mitte, der Rest ein ganzes Stück weiter hinten. Rasch reiten sie in die von Tybrin angegebene Richtung. Zu sehen und zu hören ist nichts. Doch dann, dort, ein Licht, flackernd. Es wird schnell größer. Dort brannte etwas. Vorsichtiger nähern die Reiter sich dem Ort, werfen Blicke umher. Wenn dies ein Hinterhalt war, dann ein gut getarnter.
Wie ein Schleier zieht sich für einige Momente der Schneefall zurück.gestattete einen Blick auf die Szenerie. Ein Planwagen brennt, hell lodern die Flammen. Er musste mit irgend etwas beladen gewesen sein was dem Feuer gute Nahrung bot. Schwerer Rauch zieht seitwärts davon. Um den Wagen herum liegen mehrere Leichen. Niemand lebendiges ist zu entdecken.

soises

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IC (2): Caer Andrakk
« Antwort #16 am: 26.06.2008, 10:03:33 »
Tybrin

Als Tybrin am Rande des schneeverhangenen Schlachtfelds ankommt gleitet er gewandt aus dem Sattel und pirscht sich in Richtung des brennenden Wagens an.

Immer auf der Hut ob der Schneevorhang sich nicht erneut öffnet um Angreifer preis zu geben die sie gerade hier in die Falle lockten...

Auf dem Weg zum Feuer, verharrt der Jäger für einen  Moment bei einer Leiche, sinkt geschmeidig in die Knie herab, blickt sich dann noch einmal vorsichtig um ehe er rasch feststellt ob "der Tote" wirklich tot ist, wie er gestorben ist und welchem Volk er angehört hat.

Sollte er wirklich tot sein, so nickt der Waldläufer einmal bestätigend in Konrads Richtung und macht sich dann weiter zum lodernden Wagen auf um festzustellen was dort so gut brennt und um welche Art von Wagen es sich gehandelt haben mag...

ProviLizk

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IC (2): Caer Andrakk
« Antwort #17 am: 26.06.2008, 10:39:26 »
Salif

Kaum haben sich die Männer einen groben Überblick verschafft, zieht Salif Konrad am Ärmel: "Lasst uns schnell nach Spuren suchen, der Schnee wird sie schnell verwehen. Kommt!" Darauf vertrauend, dass keine Feinde in der Nähe sind, reitet er offen auf die Lichtung und in die Nähe des Wagens. "Brrrrr, Aratos!" Gute zehn Meter vom Feuer entfernt sitzt auch der junge Mann ab und huscht kreuz und quer über die Szene. Sollte er noch Spuren entdecken, so streift er seine Robe ab und wirft sie schnell schützend darüber. Er ist schließlich nicht gerade der beste Fährtenleser...

Radumar

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IC (2): Caer Andrakk
« Antwort #18 am: 26.06.2008, 11:18:26 »
Konrad und ein weiterer Scout übernehmen die Sicherung während der dritte Scout Tybrin und die anderen bei der Spurensuche unterstützt. Die Leichen sind Menschen, drei Männer und eine Frau. Alle vier sind recht schwer bewaffnet und tragen robuste Lederrüstungen. Sie sind erst seit wenigen Minuten tot und durch gut gezielte Speerwürfe umgebracht worden. Einer wurde anscheinend mit einem Netz vom Pferd geholt und dann mit Keulen erschlagen. Wertsachen und Waffen sind noch vorhanden. Auch der Wagen ist noch vollbeladen gewesen als man ihn in Brand steckte. Der Geruch von verbranntem Alkohol überdeckt alles. Pferde sind nicht zu sehen. Den Spuren nach, die tatsächlich rasch unsichtbar werden durch den Schnee, waren die Angreifer zwergengroße Humanoide, allerdings mit schmaleren Füßen die in Fellstiefeln steckten. Ein zerbrochener Speer liegt neben einem der Toten, handwerklich recht gut gearbeitet aber aus einfachen Materialien.

ProviLizk

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IC (2): Caer Andrakk
« Antwort #19 am: 26.06.2008, 12:41:31 »
Salif

Während er über den Platz läuft und nach Auffälligkeiten sucht, ist Salif - vielleicht unbewusst - darauf bedacht, sich den Toten nicht allzu sehr zu nähern. Zwar hatte er schon einmal eine Leiche gesehen, doch diese gewaltsam getöteten Menschen und die Art wie ihre verstümmelten Leichen hier herumliegen, ist etwas, mit dem sich der Händler im Moment nicht auseinandersetzen will.
Stattdessen tut er es den anderen Scouts gleich und behält die Umgebung im Auge. Vielleicht sind die Angreifer doch noch in der Nähe. Weit können sie in der kurzen Zeit nicht gekommen sein...

IC (2): Caer Andrakk
« Antwort #20 am: 26.06.2008, 12:54:12 »
Tephanos Wendehals

Der Barde hatte sich komplett neu eingedeckt, bevor sie losgeritten waren, ihm war ja auch nichts verblieben. So packt er in einen Rucksack alles was er für den Ritt für notwendig hält und schließt sich an.
Während des Rittes schweigt der Barde die meiste Zeit über und konzentriert sich auf die Umgegend. Als Tybrin mit der Nachricht kommt, prescht auch er furchtlos zum Ort des Geschehens, lässt vor Ort jedoch den erfahrenen Spurenlesern Vortritt, hält sich um Hintergrund und versucht, so gut wie möglich das Umfeld im Auge zu behalten, um einen möglichen Angriff aus dem Hinterhalt für zu erkennen.
Er steckt das geliehene Rapier weg und nimmt den Kompositlangbogen zur Hand und wartet zunächst ab.

IC (2): Caer Andrakk
« Antwort #21 am: 26.06.2008, 13:02:17 »
Sigmund

Mit dem knarzenden Geräusch von Schnee der zusammengepresst wird lässt sich Sigmund seitlich von seinem Pferd fallen während er halb von der Kapuze verschluckt murmelt:"Bei Helm,wir sind zu spät!"
Dann beginnt auch er wie die anderen die Leichen zu untersuchen dabei beständig Litaneien für das Geleit der Toten vor sich hinrezitierend.
Als die Ergebnisse der Untersuchung allen klar sind erhebt er das Wort an die in seiner Nähe stehenden Gefährten gewandt.
"Ich will ja nichts unterstellen,aber die Wahl der Waffen mit denen diese Wachen getötet wurden sieht doch ziemlich nach der Handschrift von primitiveren Humanoiden oder recht unzivilisierten Barbaren aus,auch wenn die Größe der Stiefel letzteren Rückschluss wohl nicht zulässt."
Er seufzt kurz ratlos bevor er fortfährt.
"Höchstens die Eisjäger weiter aus dem Norden könnten vielleicht eine solch kleine Körpergröße erreichen,aber sie gelten schließlich gemeinhin als sehr friedlich und zurückgezogen lebend.Mir ist sowieso schleierhaft weshalb jemand eine solche Kolonne mit wertvoller Fracht überfällt und nur ihre Zerstörung im Sinn hat.Wem könnte denn der Alkohol in solchen Mengen geliefert hier schaden auf den auch unsere bisherigen Indizien zutreffen?Hat irgendjemand eine Idee?"
Kopfschüttelnd schaut der Priester in die Runde des vom Schnee eingegrenzten Sichtfeldes und schüttelt ob des Todes und der Zerstörung im selbigen resignierend den Kopf.

Radumar

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IC (2): Caer Andrakk
« Antwort #22 am: 26.06.2008, 13:11:59 »
Eisjäger kann ich mir nicht vorstellen. Hier in der Gegend gibt es keine soviel ich weiß. eher dürften das Goblins gewesen sein.
Unterdessen ist einer der Scouts dabei zügig und mit geübter Hand Skizzen zu fertigen von den Gesichtern der Toten. Wenn niemand etwas dagegen hat werden dann die Toten auf den noch immer vor sich hin brennenden Wagen geworfen.
Wir sollten uns die Gegend im Umkreis von ein paar hundert Schritt noch ansehen. Vielleicht sind noch irgendwo Überlebende.
Er teilt dann die beiden Scouts und vier Freiwillige zu zwei Dreierteams ein und schickt sie los, während der Rest am Wagen verbleibt.

Rekongregare

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IC (2): Caer Andrakk
« Antwort #23 am: 26.06.2008, 14:22:01 »
Sigmund

Ohne zu zögern meldet der Helmit sich freiwillig als Konrad fragt wer an der Suche teilnehmen möchte.Seinen schweren Hammer auf dem sich bereits Schnee ablagert in der rechten zieht er mit der Linken die Kapuze etwas mehr ins Gesicht und richtet die Schneebrille ein wenig.
Darauf folgend legt er die Flache Linke auf die Brust seines Harnisches und murmelt kurz die für die anderen kaum verständlichen Worte,"gewähre meinem Arm die Stärke deines gerechten Zornes,auf das ich die Mörder strafen möge",um einen Bärenstärkezauber auf sich zu legen.

Tabor Schluchtenreisser

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IC (2): Caer Andrakk
« Antwort #24 am: 26.06.2008, 15:00:53 »
Lummi

nachdem auch der Gnom an dem grausigen Schauplatz eingetroffen ist, meldet auch er sich, um die Gegend abzusuchen.
"Ich werde mal schauen, ob sich aus der Luft etwas erkennen lässt. Ich hoffe einfach mal, dass der Schnee meine Sicht nicht allzu sehr behindern wird."

Gesagt getan greift Lummi in ein kleines Täschchen seiner Robe, murmelt ein paar Worte und vollführt schnelle, geübte Gesten mit seinen Händen. Einen Augenblick später ist er nicht mehr zu sehen und ein paar Sekunden danach erhebt er sich in die Luft und verschafft sich einen Überblick. Dann sucht er die Umgebung aus der Luft ab. Konnte er Überlebende entdecken? Spuren der Täter? Gar die möglichen Täter selbst? etc.

(Unsichtbarkeit und Fliegen)

Navun'Ylahc Vytharia

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IC (2): Caer Andrakk
« Antwort #25 am: 26.06.2008, 18:16:31 »
Fincayr

Ohne ein weiteres Wort zu sagen folgt der Barbar Konrad, sein Kriegsbeil fest in der Hand haltend. Als er die sich ihnen bietende Szenerie betrachtet, seufzt er unmerklich.

Als einer der ersten stapft er zum Planwagen und untersucht die Fußspuren der möglichen Angreifer. Goblins, ziemlich sicher. Doch bisher scheint dieser Angriff keinen Sinn zu machen. Vielleicht bemerkten die Goblins, dass sich jemand näherte und mussten flüchten?

Schnell sieht sich der Nordmann um und sucht nach einem Waldtier in der Nähe. Ein Eichhörnchen vielleicht?
Sobald er es gefunden hat, sammelt er er die Energien der ihn umgebenden Geister und Natur auf, um sich selbst die Fähigkeit zu verleihen, mit Tieren zu sprechen. Dann bezaubert er durch weitere spiritistische Gesten das Tier, ehe er ihm tief in die Augen sieht und spricht.

"Habt ihr gesehen, was sich hier vor wenigen Minuten ereignet hat? Bitte, gebt euch Mühe, es ist wichtig."

Tiere können alle möglichen Dinge erzählen, doch vielleicht hatte diese Exemplar etwas gesehen. Einen Versuch ist es wert...

[Mit Tieren Sprechen, Tier bezaubern]
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Radumar

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IC (2): Caer Andrakk
« Antwort #26 am: 27.06.2008, 08:44:01 »
Lummi hat schwer zu kämpfen um bei dem Wetter überhaupt groß etwas zu sehen. Ständig drücken ihn Windböen hinunter und das Schneetreiben macht es fast unmöglich die Orientierung zu behalten. Fast erschrocken entdeckt er dann doch noch etwas. Pferde. Erst zwei, dann noch ein weiteres. Zwei von ihnen tragen noch Teile eines Zuggeschirres, das dritte einen Sattel. Besitzer sind nicht zu entdecken.

Unterdessen versuchen Tybrin, Salif und Sigmund mit zwei der Scouts den Spuren der Angreifer zu folgen. Es erweist sich aber selbst ihren Künsten als unmöglich diese weiter als ein paar Dutzend Schritt zu sehen. Auch weitere Kreise bringen nichts weiteres. Für Tybrin ist klar, dass die Angreifer Waldläufermagie oder etwas vergleichbares genutzt haben müssen um ihren Abmarsch so zu tarnen. Sie sind schon entmutigt auf dem Rückweg, als sie mehr oder weniger über eine im Schneee versteckte Männerleiche stolpern.

Nach viel Sucherei findet Fincayr einen Schneehasen. Und tatsächlich hat dieser dem Kampf zugesehen. Das Tier ist von dem Gesehenen ziemlich verwirrt und liefert naturgemäß ungenaue Angaben. Aber soweit der Schamane verstand, waren es mindestens 6 Goblins die den Wagen überfallen hatten. Er erfährt noch etwas über die Färbung ihrer Pelze aber wohl nicht genug um sie daran selber wieder erkennen zu können. Nach dem Kampf hatten sie anscheinend dafür gesorgt dass auch wirklich keiner überlebt, waren dann noch ein paar Momente geblieben um den Wagen anzuzünden und sind dann abgezogen. Von großer Eile keine Spur. Das Nicht-Plündern schien also Absicht gewesen zu sein, was Fincayr sicher noch mehr irritierte.

soises

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IC (2): Caer Andrakk
« Antwort #27 am: 27.06.2008, 10:14:13 »
Tybrin

Frustriert stapft der Jäger durch den tiefer werdenden Schnee und versucht vergeblich die Spuren zu verfolgen.

Mit klammen Fingern den Schal ein wenig höher ziehend, gesteht sich Tybrin schließlich ein, dass eine weitere Suche wohl ebenso ergebnislos bleiben würde wie bisher, als er über die verborgene Leiche stolpert.

Schnell beugt er sich herab, wischt den frisch gefallenen Schnee zur Seite und untersucht sie auf Hinweise was vorgefallen sein könnte, bzw. was diese Leiche, im Gegensatz zu den anderen, "versteckenswürdig" macht.

Navun'Ylahc Vytharia

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IC (2): Caer Andrakk
« Antwort #28 am: 27.06.2008, 11:08:51 »
Fincayr

"Danke, kleiner Freund, nun lebe friedlich weiter."

Den Schneehasen noch einmal dankbar streichelnd, gibt er ihm noch ein kleines Stück Brot, ehe er zu Tybrin und den anderen aufschließt. Überrascht blickt er einen kurzen Moment auf die Leiche, bevor er berichtet, was ihm der Schneehase mitgeteilt hatte.

"Noch eine Leiche hier, interessant. Es waren auf jeden Fall etwa sechs Goblins, eher etwas mehr. Erstaunlicherweise scheint das Plündern der Opfer gar nicht Teil ihres Plans gewesen zu sein. Die Goblins haben sie wirklich nur töten wollen, sonst nichts."
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Radumar

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IC (2): Caer Andrakk
« Antwort #29 am: 27.06.2008, 11:49:44 »
Während Tybrin die Leiche untersucht, wird ihm klar dass sie nicht versteckt wurde, sondern der Mann sich wohl verletzt versucht hatte zu verbergen. Die Speerwunde an seinem Brustkorb war nicht sofort tödlich, aber der das zögerte das Ende wohl nur ein paar Minuten heraus. Im Gegensatz zu den anderen war er nicht wie ein Söldner gekleidet und bewaffnet, sondern eher wie ein Hädnler. Die Hände waren weicher, die Kleidung teurer. Er hat eine pralle Geldbörse dabei und ein Bündel Briefe.

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