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Autor Thema: Das Schicksal erwartet uns  (Gelesen 23406 mal)

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Zeitreisender

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Das Schicksal erwartet uns
« am: 18.07.2008, 15:56:10 »
Das Königreich Sarush
Die Hauptstadt Sarahin
im Jahre 2498 nach dem großen Krieg
Frühsommer

Erst tat es weh als die Gruppe durch das Portal kam, und für einen Augenblick blieb ihnen auch die Luft weg. Dies dauerte jedoch nur Sekunden und als sie wieder Herr ihrer Sinne waren trauten sie ihren Augen kaum. Vor ihnen sahen sie die Stadt oder besser gesagt, sie standen schon mitten darin. Sie blickten sich um und sahen etliche Männer und Frauen die in Paradeuniform warteten. Ein Mann in einer ähnlichen Rüstung wie ihr sie bei General-Hauptmann Ryngdir saht stand in der Mitte dieser Gruppe machte aber keine Anstallten zu ihnen herüber zu kommen. Erst jetzt bemerkten sie die gewaltigen Türme die hoch in den Himmel reichten. Einige waren Weiß wie Schnee, andere hatten die Farbe von Marmor und wieder andere waren in verschiedenen Schwarztönen. Solch einen Anblick hatten sie noch nie vor ihnen gehabt. Sicher, man hat hier und dort von der Schönheit und der Anmut von Sarahin gesprochen, aber die Stadt einmal wirklich zu sehen hatte etwas Außergewöhnliches...

Ein Geräusch hinter ihnen lies sie sich umdrehen und sie sahen wie das Portal kurz nachdem der Robenträger hindurch ging zusammenbrach. Er beachtete die Gruppe nicht weiter und ging an ihnen vorbei zu den wartenden Menschen vor ihnen.
"Ich habe getan was man mir auftrug. Kann ich nun gehen?" fragte der Robenträger mit gleichgülltiger Stimme
"Nein noch nicht, warte noch etwas. Vielleicht brauche ich dich noch." Sprach der Gerüstete, den ihr euch jetzt genauer anschaut.
Sein Gesicht war fast wie das eines Geistes. So weiß wie es nicht weiter sein konnte. Sein kleiner Schnäuzer stand im krassen gegensatz zu seiner Glatze die ihn fast wie einen Mönch aussehen ließe wäre da nicht der Aufwendig verzierte Plattenpanzer mit den Insignien von Sarush. Auf seinem Rücken war ein großer Zweihänder festgeschnallt und so wie der Griff dieser Waffe aussah war diese Waffe keinesfalls billig gewesen.
Nun kam er zu der Gruppe herüber und machte eine leichte Verbeugung.
"Ich grüße euch. Ich bin General Zarkof, Oberster Heerführer des Reiches Sarush.
Ich möchte euch beglückwünschen und euch für die Rettung der Personen aus Narin danken. Ohne euch wären viele in dieser Nacht gestorben, mehr als sonst... Ich bin sicher ihr habt viele Fragen und das kann ich euch auch nicht verdenken, aber bitte stellt diese Fragen nicht mir. Der König hat euch eine Audience gewährt gegen Abend. Er möchte von euch persöhnlich hören was vorgefallen ist und euch auch noch einmal im Namen des Reiches danken."

Zeitreisender

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Das Schicksal erwartet uns
« Antwort #1 am: 21.07.2008, 13:53:43 »
Saharin trägt ihren Namen zurecht wie Celebra inzwischen fand. Eine Sehr prunkvolle und große Stadt wie sie schöner nicht sein konnte. Sie sah den großen Palast des Königs, die riesigen Tempel der Götter im Tempelbezirk, auch wenn sie von dem Tempel des Nor weniger beeindruckt gewesen war, musste man sich doch eingestehen das er dahin gehörte und am ende sah sie sogar den Arkanen Turm der Bruderschaft. Aber am Ende sah sie auch die Schattenseiten der Stadt. Armut, kriminaltät und teilweise sogar ein wenig Rassenhass. Fast alle der hiesigen Völker von Anog waren hier in dieser Stadt vertreten und so hat Celebra ihr suche nach den Norcaine hier hin verlagert...
Sie bekam von einem leicht angetrunkenen Kerl einen Tipp das in der Taverne "Bahre" einige Informationen zu bekommen wären, mit denen man die Norcaine hier finden könnte. Schon beim Anblick des Eingangs wären einige weniger mutige Personen nicht weiter gegangen. Aber nicht so Cerebra. Als sie die Tür aufschlug wurde es schlagartig still in der Taverne und sie konnte dutzende von Augenpaaren auf sich spüren. Sie ließ ihren Blick schweifen und sah Menschen, auch wenn sie wohl nicht zur Elite der Menschen gehören würden, Zwerge, einige Halblinge und Gnome und sogar zwei Orks am Thresen stehen...

Cerebra

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Das Schicksal erwartet uns
« Antwort #2 am: 21.07.2008, 15:29:08 »
Cerebra sah Saharin als Fügung des Schicksals in ihrem Leben. Die Jagd auf die ihr so verhassten dunkelhäutigen Schakale war sehr anstrengend. Immer waren sie fast nur im Untergrund vertreten. Sie waren Mitglieder von Diebesgilden, gedungene Mörder auf eigene Rechnung oder Mitglieder einer ortsansässigen Schmugglerbande.

Deshalb wuchs die Hoffnung in ihr, als sie von dieser Stadt hörte, in der es eine breit gefächerte Ansammlung aller Rassen anzutreffen gäbe. Ihre Hoffnung wurde während ihrer Reise genährt, als sie die verschiedenen Wesen betrachtete, die den gleichen Weg hatten. Gut es waren keine Dunklen darunter, denen sie hätte die Haut abziehen konnte. Sie hatte immer wieder den ein oder anderen gefragt, wie viele des dunklen Volkes sie in Saharin antreffen können. Leider waren die meisten der Angesprochenen ängstliche Hasenfüße und schreckten bereits bei der Erwähnung dieser Rasse zurück. Und die wenigen, die ihr Auskunft gaben, wussten nur zu berichten, dass es vor Jahren einmal eine Bande gegeben haben musste, die einzig und alleine aus Norcaine bestand. Von diesen Erzählungen beflügelt, obwohl sie nicht sehr genau waren und sich anhörten, als könne man damit nur kleine Kinder erschrecken, suchte sie zielgerichtet nach den dunklen Gassen der Stadt.

Diese Brut des Bösen wird sich wohl kaum in den Palästen und den Häusern der Reichen dieser Stadt verbergen.

Als sie die Taverne mit dem schönen Namen ' Bahre ' betrat, wünschte sie sich, dass sie dem Namen schon heute alle Ehre machen könne. Die dort anwesenden Mitglieder verschiedener Rassen, machten sie zuversichtlich wenigstens einen ihrer verhassten Feinde aufspüren zu können. Als sie der Aufmerksamkeit gewahr wurde, welche sie auslöste, suhlte sie sich fast darin. Um gleich klarzustellen, weshalb sie gekommen war, richtete sie ihre Stimme, ein gut Stück lauter als normal, an ihre Bewunderer.

" Ar zum Gruße ihr lieben Leut ! Ich hoffe ihr hattet einen nicht allzu beschissenen Tag. Aber vielleicht kann ich etwas Sonne in euer Leben bringen. Ich bin auf einer Suche, auf einer Suche nach schwarzer Haut. Vielleicht gibt euer Gedächtnis ja preis, wo ich diese schwarze Haut finden kann. Und damit ihr euch besser erinnert, bekommen eure Hirnwindungen ein wenig Treibstoff. "

Wie beiläufig wirft die blonde Schönheit, wie man Cerebra ohne Übertreibung nennen kann, 2 Goldmünzen vor dem Wirt auf den Tresen.

" Herr Wirt sorgt bitte dafür, dass die Kehlen der Leute ihre Trockenheit verlieren und sich womöglich ihre Zungen lösen. "

Dann dreht sie sich wieder den Tavernenbesuchern zu.

" Und ihr guten Leute, wo dieses Metall herkommt ist noch mehr und es könnte in eure Taschen wandern, sollten eure Geschichten wahr sein und ein erfolgreiches Ende für mich nehmen "


Nachdem ein Bier auch in ihre Hand gewandert ist, prostet die Frau mit den eisblauen Augen den Gästen der ' Bahre ' zu und schaut interessiert in die Runde.

Da bin ich aber jetzt mal sehr gespannt, ob einer dieser armen Teufel etwas zu berichten haben.

Paik

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« Antwort #3 am: 21.07.2008, 23:54:22 »
Über das Auftreten Mormans ist Paik sichtlich erstaunt und innerlich muss er auch etwas den Kopf schüttlen. Zwar ist ihm auch nicht ganz wohl bei der Angelegenheit und der Reise ins Ungewisse, aber die Nerven so wie Morman verlieren würde Paik nie.

Also geht Paik als einer der Ersten von seinen Gefährten durch das Portal. Dass das ganze für einen Moment weh tut, ist für Paik recht erträglich. Immerhin hat er schon nachgegrübelt, wie der Zauber in etwa funktioniert und zumindest ist Paik sich sicher, dass dieser Zauber seine Benutzer nicht schädigen soll, auch wenn der Robenträger sie theoretisch sonst wo, hätte hinführen können. Aber stattdessen kommen sie genau dort an, wo man sie auch erwarten würde nach den Worten des General-Hauptmannes.

Paik verbeugt sich leicht vor dem obersten Heerführer des Reiches Sarush. Dann direkt an den General gewandt, sagt er zu diesem: "Seid mir gegrüßt General Zurkof. Ich hätte trotzdem noch eine kleine Frage an Euch, wenn dies gestattet ist: Sollen wir hier bleiben an unserem derzeitigen Standort oder dürfen wir uns in der Stadt Sarahin selbst etwas freier bewegen, solange wir bis heute Abend wieder da sind?"
"Die Letzten vor dem Sturm."

Zeitreisender

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Das Schicksal erwartet uns
« Antwort #4 am: 22.07.2008, 15:06:01 »
"Der Name ist Zarkof, aber das ist schon okay. Ihr könnt euch sehr gerne in der Stadt umsehen. Wenn ihr wollt gebe ich euch einen Führer mit der euch zeigt was ihr sehen wollt. Seit nur bis zum anbrechen der Dämmerung wieder hier im Hauptquartier, denn dann soll ich euch zum König bringen. Möchtet ihr noch etwas wissen?" fragte er nett


Einige Augen weiteten sich als Cerebra die Goldmünzen auf den Tisch warf. Der Wirt nahm die Goldmünzen auf und flüsterte ihr zu:
"Ihr solltet hier nicht so mit Geld um euch werfen, dies ist nicht der Richtige Ort dafür."
Cerebra kam gar nicht mehr dazu etwas zu antworten da bereits ein Mann zu ihr gekommen war.
"Hey schönes Kind, wollen wir uns nicht ein wenig ganz ungestört vergnügen? Ich kenne da so eine schöne Ecke wo wir allein sind." fragte der Mann leicht lallend. Anscheinend war er schon ziemlich betrunken, so wie er roch und redete. Während Cerebra sich eine Antwort überlegte schenkte der Wirt die Runde Bier aus und es ging in der Bahre wieder seinen Geordneten, oder besser weniger geordneten Gang zu.

Bruder Mival

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Das Schicksal erwartet uns
« Antwort #5 am: 22.07.2008, 16:09:35 »
Noch vom Eindruck der Verhaftung Mormans etwas überfallen, folgte der Bruder Paik durch das Tor. Aber was wusste er eigentlich über den Magier? Eigentlich nichts. Vielleicht hatte er wegen seiner beiden Abbilder hier in der Nähe bleiben wollen. Die Beiden waren ihm ja ganz offensichtlich sehr wichtig gewesen.
Also ihnen der General gegenübertritt und er sich vorstellt und sie ein paar Worte wechseln, nickte er dem Mann zu und nachdem er Paiks Frage beantwortet hatte fügte er noch hinzu:
"Lyr zum Gruße. Ich habe den Kindern Frauen und Männern gerne geholfen. Nichts anderes könnte ich vor mir selbst, meinem Glauben und meinem Herrn verantworten."
Er warf den Anderen noch einen kurzen Blick zu:
"Da der Tag gerade erst begonnen hat und wir noch bis zum Abend Zeit haben, würde ich gerne den Arlis-Tempel aufsuchen."
Also wendete er sich noch einmal an den General: "Es würde mich also freuen, wenn Ihr mir einen Führer zur Verfügung stellen könntet, der mich zum Tempel führen kann."

Also bekam er einen Führer zur Seite gestellt, der ihm zum prächtigen Haupttempel des Lyr führte.
Dort angekommen bedankte er sich bei seinem Führer und besah sich den Tempel und die Besucher, die hinein und hinausgingen aus einiger Entfernung erst einmal in Ruhe, bevor er sich selbst hineinbegab.
So steuerte er auf einen der Kleriker zu, die sich um die Gläubigen und Neuenkömmlinge im Tempel zu kümmern schien und deutete eine Verbeugung an.
"Euer Gnaden. - Ich bin Bruder Mival vom Kloster der Sonnenbrüder zu Ardir. Ich habe das Kloster im Sommer vor sechs Jahren verlassen um der Bitte des Barons von Ardis nachzukommen, seiner Schwester zu helfen. Das ist eine lange Geschichte, die darin endete, das ich anschliessend in den Grenzlanden verblieb um den Menschen dort zu helfen. Ich sandte einen Brief an meinen Abt und er gestattete mir, dort zu bleiben. Allerdings hatte ich seitdem keine Gelegenheit mehr, einen größeren Tempel oder Kloster aufzusuchen um Bericht zu erstatten. Und die letzen Ereignisse, ich rettete mit ein paar anderen Leuten einige Zivilisten aus einer von Orks angegriffenen Festung, haben mich jetzt hierhergeführt, da der König uns zu einer Aufienz gebeten hat.
Ich möchte daher hier, wenn möglich bei einem anwesenden Sonnenbruder, Bericht erstatten. Und ich ersuche um Beratung, da ich nicht weiß, was für Regeln für uns hier am Hof herrschen für eine Audienz gelten." Fragend blickte er seinen Glaubensbruder an.

Cerebra

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Das Schicksal erwartet uns
« Antwort #6 am: 22.07.2008, 16:09:49 »
Cerebra Gesicht verzieht sich nur leicht aufgrund des Betrunkenen neben ihr. Sie wandet ihr Gesicht dem Wirt zu.

" Macht euch keine Sorgen um mich, guter Mann, aber ich habe keine Lust mit jedem einzelnen hier zu sprechen, da ich nicht weiß, was dabei heraus kommt. Aber vielleicht wollt ihr euch ja diese beiden Goldmünzen verdienen und mir Informationen über eventuelle Beute zukommen lassen. Oder wisst ihr jemanden, an den ich mich wenden kann um zu bekommen was ich will ? "

Cerebra nimmt einen Schluck aus ihrem Bierglas. Das Bier schmeckt nicht ganz so schlecht wie sie dachte, eine Offenbarung war es allerdings auch nicht. Dann dreht sie sich noch einmal zur Gaststube um, lässt weiterhin den Betrunkenen unbeachtet und stellte ihre Frage noch einmal.

" Ich sah an euren Augen, dass euch das Blitzen des Goldes gefallen hat. Möchte sich vielleicht einer sich diese Münzen verdienen ?. Ach und falls ihr damit spekuliert, das kleine Frauchen zu überfallen, hefte ich euren toten Körper an eine Wand dieses Gasthauses, damit nicht sonst noch jemand eine Dummheit dieser tödlichen Art begeht "

Sie wartete keine Antwort des Publikums ab, sondern wendet sich wieder dem Wirt zu.

" Wisst ihr vielleicht, wo ich eine Bleibe für die nächsten Tage finden könnte ? Und wenn ihr eine Auswahl für die Beantwortung meiner Frage trefft, so nehmt mir folgendes nicht übel. Vielleicht kennt ihr ja so eine Örtlichkeit in einer Lage, in der es nicht allzu turbulent zugeht "

Das Grinsen Cerebras zeigte dem Wirt, dass sie damit nicht dieses Stadtviertel meint.

Werrak

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Das Schicksal erwartet uns
« Antwort #7 am: 23.07.2008, 00:53:38 »
Mit einem unguten gefühl im Magen und einem grummeln auf den Lippen, betritt das Portal. Auf der anderen seite angekommen ist er erst etwas verwirrt und dann erkennt er die Stadt von der er schon so vielgehört hat. Kritisch lässt er seinn geschulten Zwergenblick schweifen und erkennt hier und da einen kleinen Makel erkennen. Trotzdem ist er von der allgmeinen Arbeit der Leute hier beeindruckt. Erst dann blickt er sich in der näheren Umgebung um. Den General beachtet er erst zuletzt. Trotzdem hört er ihm genau zu. Anschließend meint er noch mit einem leicht sarkastischen Unterton: ``Dann sollte ich vielleicht für die Audienz meinen Panzer polieren.``
Ich hätte ein MÄCHTIGER Magier sein können... aber NEIN, ein Ritter mit Stärke 3 zu spielen ist eine Rollenspielerische Herausvorderung!!!!!

Reeth

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Das Schicksal erwartet uns
« Antwort #8 am: 23.07.2008, 18:34:01 »
Jetzt den Auftrag haben den König zu ermorden... Aber das ist nicht deine Art von Auftrag. Der Dieb fragt sich, in was er da nur hinein geraten ist. Der einfache Auftrag ein Artefakt, das jemand aus seiner Gilde verloren hatte, wieder zu finden, war etwas sehr viel komplizierteres geworden. Er hatte noch nicht einmal die zeit gehabt einen Bericht abzugeben und nun würde er in wenigen Stunden dem König gegenüber stehen. Und das schlimmste war, seinem eigentlichem Ziel war er nicht wirklich näher gekommen. Also würde ihm wohl nichts anderes übrig blieben, als diese Gruppe weiter zu folgen. "Ich müsste noch etwas verkaufen", antwortet er dem General auf der Frage nach einem Führer, wobei er einen der Edelsteine hervor holt. Der Nachteil ist, ich bekomme sicher keinen so guten Preis wie von der Gilde dafür, doch wenigstens kann ich das Geld ohne einen Teil an die Gilde abführen zu müssen.

Zeitreisender

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Das Schicksal erwartet uns
« Antwort #9 am: 24.07.2008, 17:19:35 »
Der Arlis Tempel war von außen schon eine Augenweide, die hohen Marmortürme an den Seiten, waren an einigen Stellen mit Gold verziehrt worden. Wenn man genau hin sah, konnte man sogar einige Runen an einigen Marmorblöcken erkennen, welche allerdings nicht von Menschenhand stammten. Auf Grund seines Studiums der Sprachen anderer Völlker, konnte der Bruder die Schriftzeichen aber als Elfische erkennen. Und sie waren alt, sehr alt. Diese Art der Schriftzeichen benutzen die Elfen seit bestimmt schon Tausend Jahren nicht mehr...
Als er den Arlis Tempel dann betrat konnte er seinen Augen kaum glauben. Innen war ebenfalls vieles mit Gold verkleidet, aber die Machart zeugte eher von zwergischer Handwerkskunst. Viele Statuen von Lyr waren im Tempel zu finden. Einige hatten einen Speer in der Hand, andere einen Streitkolben und wieder andere ein Langschwert und ein Schild. Ihre Augen waren allerdings immer mit einem gelblich leuchtenden Edelstein ausgeschlagen, was den Statuen eine leichte heilige Aura verlieh.
Der Kleriker welchen der Bruder absprach verbeugte sich leicht vor diesem als Mival zu ihm kam und sprach erst einmal nicht sondern lies den Bruder reden. Als dieser dann kurz erläutert hatte was er wolle sprach der Kleriker "Ich grüße euch Bruder Mival vom Sonnenkloster zu Ardir. Es freut mich das euch eurer Weg zu uns geführt hat. Leider kann ich euch kaum weiterhelfen, aber der Abt Cargistus, Kleriker des siebten Kreises wird euch bestimmt weiter helfen können. Ich werde euch zu ihm bringen." sprach der Kleiker und deutete dem Bruder an ihm zu folgen. Er führt ihn an den öffentlichen Räumen vorbei und gelangten schließlich in die inneren Tempelanlagen wo sie sich rechts hielten und nach einigen weiteren Türen klopfte dieser an eine schlichte Tür aus Eiche. Es kam nur ein leises "Herein" und der Kleriker öffnete die Tür und verbeugte sich vor dem sitzenden Kleriker. Der Mann saß an einem Schreibtisch auf dem etliche AKten verstreut herumlagen. Er selber war ein ällterer Mann von etwa 50 Jahren, was man ihm schon an seinem langen grauen Bart erkennen konnte. Seine Haare, zumindest die die noch vorhanden war, waren ebenfalls Grau und sein Gesicht zeigte deutliche Züge von Erschöpfung. Der Kleriker stellte Bruder Mival dem sitzenden Mann vor und wurde dann gebeten seine Arbeit wieder aufzunehmen.
"Ich grüße euch Bruder Mival. Mein Name ist Cargistus, Eingeweihter des siebten Kreises. Bitte setzt euch doch und schildert mir was euch zu mir geführt hat."



Der Wirt wollte Cerebra gerade antworten als ein Mann sich zu cerebra gesellte der dem Wirt andeutete er solle gehen. Das Gesicht des Mannes war hinter einer Kapuze verborgen und auch seine restliche Kleidung, welche sehr schlicht und dunkel gehalten war, zeugte davon das sich dieser Mensch nicht mit harter Arbeit sein Geld verdiehnte.
"Der Herr dort hinten in der Ecke bittet darum, das ihr euch zu ihm an den Platz gesellt." Er deutete auf einen Mann in der hintersten Ecke. Auch er war hinter einer Kapuze verborgen jedoch war er völlig in schwarz gekleidet und neben ihm stand ein Mensch der nicht nach einem Intelektuellen aussah, sondern eher an einen Straßenschläger. Offensichtlich war er eine Art Leibwache des Mannes. Cerebra wurde an den Tisch des Mannes geführt, wo sie aufgefordert wird sich zu setzen.
"Ich grüße euch junge Dame. Euer Auftreten hier war sehr mutig, wenn auch vielleicht etwas dumm. Viele hier würden für einige Goldmünzen ihre Mutter verkaufen. Ihr habt Glück das ich hier bin." meinte er und lächelte
"Aber was sucht ihr denn genau hier? Ach und ihr müsst hier kein Blatt vor den Mund nehmen. Wir sind alles erwachsene Personen die die Meinung des anderen akzeptieren."


"Nun wenn ihr euren Panzer polieren wollt, könnt ihr gerne die Schmieden des Reiches nutzen. Sie sind zwar nicht ganz so gut wie die alten Schmieden der Zwerge, jedoch stehen sie ihnen nicht viel nach, da sie ebenfalls von zwergischer Hand stammen. Bitte seit mein Gast." meinte der General freundlich.
An Reeth gewand sagte er: "Was möchtet ihr denn verkaufen? Hier in der Stadt geben viele Händler unterschiedliche Preise für Waren. Wenn ihr mir sagt was ihr verkaufen wollt kann ich euch einen guten Händler nennen der euch einen guten Preis macht. Aber natührlich steht es euch auch frei selber nach einem Händler zu suchen. Im Handelsviertel der Stadt sind einige Hundert Geschäfte die unterschiedliche Waren feil bieten. Je nachdem was ihr wollt." antwortete er höflich aber keinesfalls arrogant falls es so rüberkam.

Cerebra

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Das Schicksal erwartet uns
« Antwort #10 am: 25.07.2008, 01:05:15 »
Cerebra setzte sich gelassen auf den ihr angebotenen Stuhl.

" Ich fürchte keinen den hier anwesenden und habe auch gleichzeitig keinerlei Zeit, die ich untätig verstreichen lassen wollen würde. Ich bin auf der Suche nach meiner Nemesis, nämlich jedem Norcaine den ich finden kann. Sie haben eine Schuld zu begleichen. "

Das selbstgefällige Gesicht, das die junge Frau dabei macht, sieht schon fast übertrieben nach Selbstbewusstsein aus.

" Auch wenn ich eure Einladung als relativ freundlich empfinde, so kann ich doch nicht umhin folgendes anzumerken. Wenn ich mich mit jemandem unterhalten soll, möchte ich dessen Gesicht sehen. Ihr könntet einer Rasse angehören, der ich hier zu begegnen gehofft hatte "

Das Grinsen auf Cerebras Gesicht ist unmissverständlich

" Deswegen erwarte ich von euch, dass ihr euch zu erkennen gebt. Offensichtlich wollt ihr etwas von mir, denn sonst hättet ihr euch sicherlich nicht die Mühe gemacht euren Bediensteten zu mir zu schicken. Deshalb würde ich euch bitten, mich mit hilfreichen Tatsachen zu konfrontieren welche gewährleisten, dass sich unser Gespräch für beide Seiten als fruchtbar erweist. Ich hoffe, das war euch offen genug "

Das Grinsen hat sich zwar in seiner Art verändert, strotzt aber immer noch vor Selbstbewusstsein.

Bruder Mival

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« Antwort #11 am: 25.07.2008, 11:14:04 »
Mival verbeugte sich vor dem Abt, wie es ihm  angemessen erschien und setzte sich dann.
"Ich hoffe Ihr habt einen Moment Zeit." er  musste leicht grinsen und wurde dann wieder  ernst. "Ich habe mein Kloster im Sommer vor 6  Jahren verlassen und seitdem ist viel passiert.  Ich habe seitdem keinen Bericht mehr verfasst  und mich bei einem Kirchenoberen gemeldet." und  der Bruder erzählt vom Auftrag des Barons, das  er anschliessend im Grenzgebiet blieb und  seither keinen Kontakt mehr zu einem größeren  Tempel oder Kloster gehabt hatte, außer der  Erlaubnis seines Abtes, im Grenzgebiet zu  wirken. Zum Schluß erzählte er noch ihre  Geschicht vom Angriff auf Narin und die Flucht  mit den Flüchtlingen in die nächste Stadt.  Dabei ließ er das Geschehen um das Artefakt das  sie bekommen hatten aus, um kein Aufsehen zu  erregen, wie es besprochen war.
"Tja und um zum Abschluß zu kommen, bräuchte  ich eine Einweisung für die Audienz, die ich  mit meinen Begleitern heute Abend beim König  habe. - Und ich bin in den Rollen unserer  Gemeinschaft noch als Novize geführt, da ich in den letzten Jahren durch meine Arbeit keinen kontakt zu einem größeren Tempel hatte. Wahrscheinlich wäre es, auch in Hinsicht auf die Audienz beim König, angemessen, wenn wir eine Anpassung vornehmen würden?" Bei den letzten Worten deutet er eine leichte Verbeugung an.

Zeitreisender

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« Antwort #12 am: 27.07.2008, 10:28:53 »
"Ihr nehmt kein Blatt vor den Mund, das mag ich. Seid jedoch auf der Hut das euch dies nicht einmal in Teufels Küche bringt." sagt er freundlich und streichte dann langsam seine Kapuze ab. Zum Vorschein kam ein Mann in Relativ jungen Jahren. Er hatte kurzes, kastanienbraunes Haar und ein sehr junges Gesicht. Jediglich seine braunen Augen ließen vermuten das er ällter war als er aussieht.
"Mein Name ist Karyptis. Und die Frage ob ich etwas von euch will ist leicht beantwortet, vielleicht. Aber erzählt mir doch erstmal was ihr von den Norcaine wollt und warum ihr sie tot sehen wollt." bat er höflich.


"Ja der Rang eines Novizen wird euch keinesfals gerecht, so viel ist sicher. Allerdings kann ich euch noch nicht genau sagen als was ihr eingestuft werdet, sicher als Kleriker, aber bei dem Rang bin ich mir noch nicht im klaren. Ich werde mich dafür mit einem anderen Kleriker beraten müssen. Kommt doch morgen bitte wieder vorbei, dann werde ich euch euren neuen Rang geben." sagt er zu dem Bruder wobei er teilweise in Gedanken war
"Es wundert mich etwas das ihr den König sehen sollt. Das letzte was ich hörte war das er krank sei und keinerlei Audiencen entgegen nimmt. Aber vielleicht sollte man nicht allen Gerüchten glauben, welche im Umlauf sind." er lächelte etwas.
Was ihr beachten müsst sind in jedem Fall saubere Kleidung und ihr dürft dem König nicht in die Augen blicken. Halltet euren Blick etwas gesenkt. Der König ist in den letzten Jahren etwas wunderlich geworden was das angeht aber was solls...?"

Cerebra

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« Antwort #13 am: 27.07.2008, 19:17:38 »
Cerebra war etwas verwirrt, versuchte aber es sich nicht anmerken zu lassen.

Er ist zu freundlich für jemand aus diesem Viertel und dieser Taverne. Und sein Äußeres ist sehr mysteriös. Ich werde wohl vorsichtiger sein müssen, als ich es bisher war. Na mal sehen wie er gleich reagiert.

" Hehehehe "

Ein fast keckerndes Lachen entfährt der blonden Frau

" Eine gute Frage, warum will ich diese schwarzen Teufel tot sehen. Ich könnte es euch erzählen mein Herr, aber was veranlasst mich dazu frage ich euch ? Ihr seid mir völlig fremd und außerdem, habe ich das Gefühl, das ihr vortäuscht etwas oder jemand zu sein, das oder der ihr nicht seid. Es könnte ja auch bis gerade eben unter dieser Kapuze ein Mitglied der Rasse gesteckt haben, welche ich eigentlich suche.

Da ich davon ausgehe, dass ihr etwas von mir erwartet, dass ich für euch tun soll, bitte ich euch zur Sache zu kommen. ihr verschwendet auf andere Weise unser beider Zeit fürchte ich. "

Aus den Augenwinkeln versucht die junge Frau auch die beiden Lakaien ihres Gesprächspartners im Blickfeld zu behalten und aggressive Handlungen rechtzeitig zu bemerken.

Reeth

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« Antwort #14 am: 27.07.2008, 22:58:38 »
Ist der Tyb blind oder was? Ich spiele wohl kaum aus lange Weile mit dem Edelstein rum, so reich bin ich nicht wirklich... "Die hier", dabei hält Reeth den Edelstein überdeutlich vor das Auge. "Außerdem habe ich noch ein paar nichtmagische orkische Amulette, ich nehme mal nicht an, dass wir die noch brauchen?", fragt er Salek den er am ehesten für fähig hält ihm eine Auskunft zu geben. "Muss sonst noch as von den Sachen weg, die wir gefunden haben?" Wobei aus seiner Betonung deutlich wird, das gefunden nicht im eigentliche Sinne des Wortes zu verstehen ist.

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