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Autor Thema: The Sunless Citadel  (Gelesen 41543 mal)

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NeuroDad

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The Sunless Citadel
« Antwort #600 am: 03.02.2004, 22:32:29 »
 Der Troll hat sich bei dem Sturz anscheinend ernsthaft den hässlichen Kopf angeschlagen - zumindest liegt er benommen am Boden und regt sich kaum während die Flammen sich auf seinem Körper ausbreiten.

"Ihr werdet euch hier sowieso nicht mehr blicken lassen - entweder sterbt ihr hier und heute oder ihr zieht weiter zu den nächsten die noch was haben die ihr plündern könnt!" mit diesen Worten zieht Durrn sich zurück und steckt seine Waffe weg. "Ich schulde euch nix und leiden kann ich euch sowieso nicht. Werdet mit eurem Problem also selber fertig."

Zara

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The Sunless Citadel
« Antwort #601 am: 03.02.2004, 22:48:48 »
 Zaras Schild vergeht und ueberlaesst sie ungeschuetzt dem Troll.

"Das ist also der Dank, das wir euer aller Leben verschont haben! Das letzte Wort wurde noch nicht gesprochen!"

Zara ist es inzwischen egal, ob die Goblins eingreifen oder nicht. Die Geschehnisse der letzten paar Sekunden gaben ihr die Gewissheit das sie den Sieg davon tragen wird. Sie stellt sich in 15 Fuss Abstand zum Troll auf, zieht ihre Peitsche und laesst sie niederfahren. Eine tiefe Wunde schneidet sie in das Fleich des Trolls.

NeuroDad

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The Sunless Citadel
« Antwort #602 am: 03.02.2004, 23:30:40 »
 Der Troll sackt in sich zusammen, Bewusstlosigkeit scheint sich über seinen kleinen Geist zu legen. Doch noch ist nicht alles Leben aus dem Ungetüm, denn schon beginnt sich die frische Wunde wieder zu schliessen.

Zara

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The Sunless Citadel
« Antwort #603 am: 03.02.2004, 23:48:36 »
 Zara fallen unwillkuerlich die Worte Brottors ein:

"Nun stirb doch endlich!!!"

Zara peitscht erneut auf den Troll ein. Dieses mal reisst sie eine noch groessere Wunde als zuvor!  

NeuroDad

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The Sunless Citadel
« Antwort #604 am: 03.02.2004, 23:55:11 »
 Brennendes Öl läuft in die klaffenden Wunden - sie schliessen sich nicht mehr! - das Untier scheint besiegt. Sicherheit werden die Flammen bringen, die auf dem reglosen Körper züngeln und das Fleisch des Trolls langsam verbrennen.

Zara

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The Sunless Citadel
« Antwort #605 am: 04.02.2004, 00:07:46 »
 Zara sieht wie der Troll regungslos liegenbleibt und er langsam aber sicher verbrennt!
Sie reckt beide Arme empor zur Siegerpose, wirft den Kopf in den Nacken und spricht ein grosses Danke Schoen zu Olidammara. Sie ist der festen Meinung das er persoenlich den Tod des Trolls herbeigefuehrt hat. Mit stolz geschwellter Brust schreitet sie von dannen, ohne die Goblins noch eines Blickes zu wuerdigen! Als sie ausser sichtweite der Goblins ist, rennen ihr die ersten Traenen uebers Gesicht. Kurz darauf bricht sie zusammen und beginnt hemmunglos zu schluchzen. Sie wird uebermannt von Emotionen und Schmerzen...

Zara

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The Sunless Citadel
« Antwort #606 am: 04.02.2004, 09:54:19 »
 Einige Zeit spater faengt sie sich wieder und rappelt sich auf. Sie laeuft geschwind zurueck zu den Kobolden, um nach ihren Kameraden zu sehen. Sie ist oelverschmiert ihre Haare kleben am Kopf und stehen gleichermassen ab. Verbrennungen, Schnitte und Quetschungen am ganzen Koerper.

Bei den Kobolden angekommen, erfaehrt sie das Meepo im letzten Moment die Blutungen Laroewyns einigermassen stillen konnte. Auch Brottor scheint stabil, doch beide sind dem Tode sehr nahe und immer noch bewusstlos. Aber sie Leben! Zara faellt daraufhin ein grosser Stein vom Herzen.

Ploetzlich faellt es ihr wieder ein, hatte Laroewyn nicht gehofft ein kleines Kind bei dem Troll zu finden? Sie spurtet los, so schnell es ihr geschundener Koerper noch zulaesst. Im Raum des Trolls angekommen, faellt ihr Blick erst mal auf den regunglosen Koerper Elvarawens und ihre Augen werden wieder waessrig. Sie streicht ihr nocheinmal ueber den Kopf um sich endgueltig von ihr zu verabschieden.

"Wir werden Dich ordentlich begraben, aber das muss leider noch warten."
Als sie sich endlich von Elvarawen losreissen kann, beginnt sie mit der Suche. Auch wenn sie keinerlei Hoffnung hat etwas lebendes hier zu finden. Und in der Tat wenige Minuten spaeter findet sie die abgenagten Ueberreste eines Kleinkindes. Zara wird fast schlecht bei diesem Anblick. Wie soll sie das am besten Laroewyn beibringen? Vielleicht sollte sie es verheimlichen und die kleine Leiche beseitigen. Andersrum, unwissenheit kann schlimmer sein, wie sie bei den Hucreles mitbekommen hat. Sie beschlisst es Laroewyn mitzuteilen, sobald er ihr wieder stark genug fuer die Nachricht erscheint!

Sie durchsucht den Raum weiter und nimmt alles mit was ihr wertvoll erscheint. Dann macht sie sich auf um ueber ihre Kameraden zu wachen.

NeuroDad

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The Sunless Citadel
« Antwort #607 am: 05.02.2004, 10:21:35 »
 Die Helden erholen sich nach dieser letzten Schlacht, die ihnen allen fast das Leben gekostet hat. Als Brottor erwacht und den Abenteurern der Segen Tyrs wieder zur Seite steht, werden die schmerzhaften Wunden versorgt und die seelische Pein Laroewyns versucht zu lindern.  
Bald verabschieden sich die Helden von den Kobolden und wuenschen ihnen ein friedliches Leben, denn es zieht die Drei an die Oberflaeche - sie wollen sich von ihrer gefallenen Freundin verabschieden.

"... Ich weiss nicht welchem Gott sie am naechsten stand, doch eins weiss ich sicher, wuerde sie an Tyrs Pforte klopfen, so wuerde sie Einlass erhalten in die grossen Hallen. Aufopferung fuer das Wohl anderer, ist eines der hoechsten Gueter. Sie ist im Wissen das es ihr Leben kosten kann in den Kampf gezogen, um eine Gefahr aus der Welt zu schaffen, welche schon viele unschuldige Leben gekostet hat und in Zukunft noch weitere gekostet haette - sie hat geholfen ein Wesen vom Angesicht dieser Welt zu tilgen das auch nicht vor Kindern halt gemacht hat! Wir danken ihr dafuer und wuenschen ihr alles erdenklich Gute auf ihrer letzten Reise."

Bedrueckt von der Trauer und doch erleichtert ueber den Ausgang der vergangenen Ereignisse tretten die Helden die Reise in die Heimat Brottors an.

Ich hoffe dem Leser hat gefallen was die Buehne des Schicksals ihm geboten hat - meine Erwartungen sind erfuellt worden - ich war mir sicher das die Vier die ich hier zusammengefuehrt habe, etwas besonderes sind und doch bin ich gluecklich und erleichtert das sie der gestellten sehr schwierigen Aufgabe gewachsen waren. Ich denke wir werden die Helden dieser Geschichte wiedersehen, denn noch habe ich, das Schicksal, nicht vor sie unbehelligt zu lassen ...

Zum Abschluss will ich die Gedanken Brottors dem Prister Tyrs auf seiner Heimreise zitieren - So dann lebt wohl, bis die Buehne sich erneut auftut fuer ein weiteres Spiel.

Brottor

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The Sunless Citadel
« Antwort #608 am: 05.02.2004, 10:31:09 »
 "Es heisst der wahre Held kennt seinen Untergang. Er stemmt sich ihm nicht mit aller Kraft entgegen, sondern ergibt sich ihm. Seine Vorbestimmung, sein Schicksal hindert ihn aber nicht am Handeln. Dieses Handeln Adelt ihn, gibt ihm seinen Wert* - ist es das was wir tun? Aufrecht unserem Schicksal engegeneilen?"



*Manfred Stange ueber das Weltbild der Germanen
"Stärke und Weisheit sind kein Widerspruch, sondern der Weg zur Gerechtigkeit"

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