Autor Thema: [Prolog] - The two-edged affair  (Gelesen 5268 mal)

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Durmast

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[Prolog] - The two-edged affair
« Antwort #15 am: 18.09.2008, 16:33:46 »
Durmast freut sich, dass sie wenigstens die Luftkutsche bekommen. Aber wenn ihnen das Haus Medani schon die ganze Kur über Tage und Wochen bezahlt, macht das den Kohl auch nicht mehr fett.
"Okay, bis gleich." verabschiedet der Priester sich von der Cannitherin und eilt immer noch mit dem Handtuch bekleidet in sein Zimmer. Auf dem Weg versucht er einen der Halblinge zu schnappen, damit er ihm in seine Rüstung helfen kann, ohne die er nicht mehr auf die Straße geht.
Im Zimmer wirft er schnell seine sieben Sachen zusammen in einen Rucksack, greift sich ein paar frische Kleider, die er unterziehen kann, pellt sich wieder in seine Rüstung und dichtet alle freiliegenden und der Kälte ungeschützt ausgelieferten Stellen mit dicker Winterkleidung ab.
Nachdem er sich dann auch noch Axt und Schild gegriffen hat, eilt er laut klappernd über die Gänge ihres Kurhauses, auf dem Weg in die finstere Kälte, wo bereits die Dame auf ihn warten müsste. In der Halle trifft er sie schließlich an.
Jappsend sieht er aus dem geöffneten Visier seines Helmes zu ihr hoch.
"Bei Onatars geweihten Feuern, ich bin schon da, schon da.  Kann losgehen, bin fertig."
Dann betrachtet er sie kurz nach einer Verschnaufpause. "Jetzt gefallt Ihr mir gleich viel besser. Mit den ganzen Klamotten seht Ihr nämlich gleich viel dicker aus."

Sensemann

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[Prolog] - The two-edged affair
« Antwort #16 am: 18.09.2008, 23:18:11 »
Die Halblingsdame antwortet Lady Faena kurz sachlich, bevor diese sich noch fertig macht und zusammenpackt, dass es die Tochter namens Zelina des Barons des Hauses Medani war, welche die Nachricht über das Haus Sivis abgeschickt hat und informiert ansonsten nur noch knapp die beiden Helden, dass sie nun eine Luftkutsche rufen wird.

Als daraufhin die beiden Helden und ehemaligen Ermittler sich vor dem Eingang treffen, nachdem sie zusammengepackt haben für die Abreise, werden nur noch schnell arkanen Siegel mit Todesmagie durch die Halblinge von ihren Waffen und ihren Zauberbüchern genommen, welche sie davon abhalten sollten, sie in den Hallen des Hauses Ghallanda zu benutzen, und werden freundlich im Namen der Neun von etlichen drachenmalblütigen Halblingen verabschiedet.

Wenige Minuten später finden sich daraufhin die beiden hochrangigen und erfahrenen Abenteurer in der bestellten und gerufnenen Siberyskutsche wieder, welche sie durch die Finsterniss und Kälte des Tages in Richtung Drachenturm bringen soll, wobei die Kutsche durch den Wind mehrfach droht abzustürzen, während die Türme der Stadt nur ab und zu im schwarzen Rauch dank ein paar grellen hellen Blitzen am schwarzen lichtlosen Siberys zu erkennen sind.
Es ist dem erfahrenen Lyrandar zu verdanken, dass die Luftkutsche überhaupt durch den dichten Nebel aus schwarzen Rauch, Asche und schwarzen Schnee fliegt und dabei  nicht gegen die nächste Brücke oder den nächsten Turm fliegt, und stattdessen ziemlich unsanft einige Minuten später auf der Plattform vor dem Eingang zu Enklave des Hauses Medani landet, wobei der alte Halbelf den beiden Helden recht reserviert und laut wegen dem Donnern im Hintergrund mitteilt, dass sie ihm nun drei Goldgalifar schulden.

Der verschlossene Eingang zur Enklave selbst wird neben einem uniformierten und unbewaffneten Halbelfen in dicker karrnatischen Winterkleidung aus Fell des Hauses Medani und alchemistischer Atemschutzmaske von zwei riesigen schwarzmetallischen Konstrukten bewacht, welche aussehen, wie eine Weiterentwicklungen von Kriegsgeschmiedeten des letzten Krieges.
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Durmast

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[Prolog] - The two-edged affair
« Antwort #17 am: 19.09.2008, 16:40:19 »
Mit leicht grünem Gesicht steigt der Kleriker aus der Kutsche, wobei er ein wenig zwergisch vor sich hin flucht, was, wie ihm erst kurz danach auffällt, er schon seit Monaten wenn nicht sogar Jahren nicht mehr getan hat
"Ich glaub ich bin luftkrank." murmelt er dann wieder in der Handelssprache zu Faena.

Nachdenklich sieht er den Fahrer der Kutsche an. Anschließend Faena. Dann wieder den Kutscher. Schließlich greift er in seine Tasche, holt alles bis auf zwei Galifar heraus und drückt sie dem Fahrer in die Hand. "Stimmt so."
"So und damit bin ich dann völlig abgebrannt." spricht er zu Faena, wenn der Kutscher irgendwann verschwunden sein sollte.

Schließlich  bewegt er sich zu dem Halbelfen, während er versucht, das hässliche Wetter nach bestem zu ignorieren.
"Seid mir gegrüßt mein Freund, und die Neun sollen Euch auf Euren Wegen wohlwollend begleiten." einen Meter vor dem Halbelfen bleibt Durmast stehen und sieht zu dem Mann hinauf.
"Faena aus dem Hause Cannith und ich, Durmast und Vertreter alles Göttlichem, werden in Eurem Hause erwartet. Man schickte nach uns und es wäre freundlich, wenn Ihr uns Einlass gewähren würdet."
Freundlich lächelt Durmast zu dem Halbelf auf, wobei das Beige seiner Zähne durch den rotbraunen Bart schimmert. Insgeheim hofft er, dass die ganze Prozedur nicht zu lange dauert. So richtig hält ihn nichts hier draußen in der Kälte.

Sensemann

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[Prolog] - The two-edged affair
« Antwort #18 am: 21.09.2008, 12:26:35 »
"Ich werdet bereits erwartet!", antwortet der uniformierte Halbelf trocken zurück und gibt den beiden eisernen Wächtern ein Zeichen die Tür zu öffnen, wobei deutlich wird, dass ihm die Anrede mit dem Freeund des Zwerges nicht gerade gefällt.
"Folgt mir bitte!"
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Faena d'Cannith

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[Prolog] - The two-edged affair
« Antwort #19 am: 21.09.2008, 13:45:55 »
Faena ist während der Luftkutschfahrt sehr in sich gekehrt und so fällt ihr nicht auf, dass es Durmast schlecht ergeht auf dieser kurzen Fahrt. Sie hängt ihren eigenen Gedanken nach, die sich mit ihrer anscheinend sterbenden Heimatstadt beschäftigen.
"Ach Sharn, du prachtvolle Blüte Khorvairs, was haben die Götter nur gegen dich, dass du derartig getroffen wirst." Wehmütig ist der Blick der Carnnitherin durch das Fenster der Kutsche, während der Mann des Hauses Lyrandar mit unglaublichem Geschick sie durch die Täler zwischen den Türmen hindurch steuert, um schließlich sicher auf dem Turm des Hauses Medani zu landen.
Völlig in ihre eigenen Gedanken konzentriert, merkt die Frau zu langsam, welchen Faux-Pas der Zwerg begeht, als er die Angehörigen des Hause begrüsst. Faena verneigt sich daher leicht vor dem Halb-Elfen.
"Guten Tag, Herr d'Medani. Verzeiht meinem Freund hier seine etwas ungehobelte Art." Hier lächelt die Frau den Halb-Elfen freundlich zu. "Aber er ist trotz seiner rauhen Art ein herzensguter Zwerg und hat schon erfolgreich für dieses Haus gearbeitet."
Dann folgt sie dem Mann nach innen, um innerhalb des Turmes kurz stehen zu bleiben und ihre Kleidung von dem häßlichen schwarzen Schnee zu säubern.
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Durmast

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[Prolog] - The two-edged affair
« Antwort #20 am: 22.09.2008, 17:33:32 »
Auch Durmast folgt dem Halb-Elfen. Dass die Anrede eventuell wieder einmal falsch gewählt war, fällt ihm erst ein, als sich Faena für ihn entschuldigt. Genauso wie alle ihn Bruder nennen dürfen, geht er automatisch davon aus, dass auch jeder vor den Göttern gleich gestellt sind und auf der selben niedrigen Ebene stehen. Aber erinnert sich noch dumpf an die Diskussionen mit Havelock und den alten Ermittlern, die mittlerweile in Dolurrh ihr Dasein fristen, bei der es um die Etikette der Anrede ging.
Aber wahrscheinlich wird ganz Sharn mit Turm und Haus erst untergehen, bevor der Zwerg sein Verhalten ändert.
Nun nickt er der Frau zu, die, neben Havelock, von den Ermittlern die einzige Überlebende ist und damit eine von den zwei Personen, die Durmast in dieser verkommenen Stadt kennt und der er vertraut.
"Danke." murmelt er ihr leise zu.
Dann eilt er sich, wieder dem Halb-Elfen zu folgen.

Faena d'Cannith

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[Prolog] - The two-edged affair
« Antwort #21 am: 22.09.2008, 19:51:37 »
Die Cannitherin nickt dem Zwergen freundlich zu, als dieser sich bedankt. Ebenso leise sagt sie dem Mann: "Passt bei der Baronesse auf, sonst wird es mehr Ärger geben!"
Dann ist die Hexenmeisterin fertig mit der etwas umständlich anmutenden Säuberung ihres Mantels und wartet darauf, dass zum einen Bedienstete ihre schwere Wintergarderobe entgegen nehmen und zum anderen sie danach zur Baronesse geführt wird, welche offensichtlich die beiden hier hin bestellt hat.
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Sensemann

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[Prolog] - The two-edged affair
« Antwort #22 am: 23.09.2008, 01:20:13 »
"Seine rauhe Art ist nicht das Problem, sondern sein fehlender Respekt und Benehmen!", antwortet der Halbelf spitz und mit leicht schnalzender Zunge weiterhin reserviert der Cannitherin, trotz all ihrer diplomatischen Worte um Frieden zu stiften und den Halbelfen zu beruhigen, wobei er deutlich den zwergischen Priester keines Blickes und keiner weiteren Worte würdigt, während er die beiden ehemaligen Ermittler durch die dunkelen labyrinthartigen Gänge aus polierten Granit und gravierten Marmor der Enklave des Hauses Medani führt.
Kurz darauf erreicht der uniformierte Drachenmalträger, welcher in seiner dicken Winterkleidung in den magisch aufgeheizten Gängen deutlich in Schwitzen gekommen ist, eine Tür, welche er für die beiden Helden und hochrangigen Abenteurer mit den knappen Worten öffnet:
"Wartet hier drin bitte bis ihr geholt werdet!"
Es ist der einfache Warteraum, welcher den beiden Abenteurern durchaus schon bekannt sein sollte aus den Ermittlungen gegen den rabenhaften Serienkiller.
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Faena d'Cannith

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« Antwort #23 am: 23.09.2008, 08:48:17 »
Nach der Erklärung des Drachenmalträgers zuckt Faena entschuldigend mit den Schultern. Den Worten des Halb-Elfen ist wenig hinzuzufügen. Auch die Cannitherin weiß, dass es mit Bruder Durmast nicht leicht ist.
So folgt sie ohne ein weiteres Wort dem Mann durch die Räume des Hauses Medani. Während des Marsches durch die Flure des Hauses muss sie den Kopf schütteln, ist sie doch seit Beginn ihres Auftrages häufiger in den Hallen der Medani, als in den Räumlichkeiten des Hauses Cannith.
In dem fast schon zu vertrauten Raum, der als Warteraum bis zur Audienz beim Hause Medani dient, setzt sich die Hexenmeisterin auf einen der bequemen Sessel und überlegt laut, weswegen ihre und Bruder Durmasts Dienste gewünscht werden.
"Was wird der Grund für unser Hiersein sein, Bruder Durmast? Das Haus Medani wird sicherlich nicht aus reiner Freude an uns ein Treffen wollen." Die Frau stützt den Kopf auf ihre rechte Hand und tippt sich mit dem Zeigefinger an die Unterlippe. "Zu schade, dass es keine Zeitung seit Tagen gibt. Ich wüsste zu gerne, was passiert ist. Wenn die Andeutungen unseres Freundes aus dem Hause Ghallanda nur in etwa stimmen, hat der Baron irgend etwas ziemlich wichtiges nicht ganz billiges vor. Ich bin sehr gespannt, was dies sein wird."
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Sensemann

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« Antwort #24 am: 23.09.2008, 11:01:41 »
In diesem Moment kommt jedoch auch schon ein neuer uniformierter Wächter mit einem Zauberstab bewaffnet und mit leichter Rüstung gerüstet auf den beiden wartenden Abenteuer im Warteraum zu und raunt mit emotionsloser Stimme und einem aufgesetzten Lächeln: "Der Baron erwartet Euch bereits - bitte folgt mir!"
Woraufhin er vorraus geht in einen neuen Gang, aus welchem er wohl gekommen war.
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Durmast

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« Antwort #25 am: 23.09.2008, 11:15:11 »
Durmast überhört ohne größere Gewissensbisse den abfälligen Kommentar des Medani und bewegt sich ebenfalls auf einen der Sessel zu.
"Ganz ehrlich? Keine Ahnung was das Haus von uns will. Aber ich vermute, darüber werden sie uns nicht mehr lange im Unklaren lassen. Das einzig nicht gerade billige Unternehmen, was mir gerade einfällt, ist, Sharn neu zu erbauen, aber das wird wahrscheinlich wohl nicht eintreten."
Als der zwergische Priester es sich auf dem Sessel bequem machen will, stößt er mit dem gepanzerten Fuß gegen das Sesselbein, was aus diesem einen Holzspan herausschlägt und auch noch in seinem Fuß zu spüren ist, woraufhin ein zwergischer Fluch durch die Medani-Gänge schallt, der beschreibt, wie man mit Hilfe eines Gnollzahns die gesamte Geschichte seiner Ahnen in Stein meißeln kann, während der Gnoll noch am Zahn hängt.
Mit einem Grunzen lässt er sich endgültig auf den Sessel fallen, in der Hoffnung, dass der mit den dreihundert Pfund Gewicht kein Problem hat.
Anschließend muss Durmast jedoch wieder aufspringen, als der Wächter hereinplatzt und sie abholt. Um nicht unhöflich zu wirken, nimmt er den Helm vom Kopf und klemmt ihn sich unter den linken Arm.

Sensemann

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« Antwort #26 am: 23.09.2008, 14:34:55 »
Kurz darauf erreichen die beiden Helden unter der Führung des drachenmalblütigen Halbelfens die luxuriösen Privatgemächer des Barons Trelib d'Medani und erreichen kurz darauf durch einen Gang aus schwarzen verzierten Marmor, welche durch dunkelblaue arkane Ruhnen beleuchtet wird, eine Tür aus schwarzen xendrischen Tropenholz, an welche der Leibwächter kurz klopf und anschließend fast zeitgleich öffnet, damit die beiden Abenteurer und er selbst eintreten können.

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