Autor Thema: [Prolog] - The two-edged affair  (Gelesen 4950 mal)

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Sensemann

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[Prolog] - The two-edged affair
« am: 10.08.2008, 16:12:04 »
Sharn stirbt...

Zarantyr, im Jahr 999 nach Gründung des Königreichs, der vierte Sar und damit der letzte Tag des Monats, die fünfte  Woche der Rache:

Schwarzer Rauch zieht weithin über die berühmte Stadt der Türme, denn fast die gesamten Coggs, vorallem die Blackbones brennen weiterhin aus unerklärlichen Gründen tortz aller Löschversuche.
Es ist fast so als wollte der ätzende Rauch Sharn unter sich begraben und ersticken.
Die winterliche Sonne kommt seitdem nicht mehr zum Vorschein hinter den schwarzen Gift, Säure und schwarzen Schnee spuckenden Wolken und eine tödliche Kälte und Atmosphäre breitet sich immer mehr in Sharn aus, doch nun, seit etwa fast zwei Wochen kommen auch nur todbringende Windstürme, Orkane, Erdbeben und Blitzestürme dazu, weshalb nun noch mehr Bürger die Metropole, welche bisher tapfer genug waren zu bleiben, mit ihrem Hab und Gut ängstlich und so schnell sie können in Massen verlassen, denn nach der Hitzewelle und dem folgenden schwarzen Winter vor wenigen Tagen und Wochen ist dies ein weiteres Zeichen für viele, dass es Sharn nun stirbt wie das einstige Cyre, dem heutigen Klageland.
Überall in den Strassen und Gassen, wo noch nicht Hunger und Tod eingekehrt ist, sind immernoch Stossgebete zu den Göttern Eberrons zu hören, während andere Stimmen lauthals vom Ende Khorvairs und einiger ewigen Nacht über Sharn berichten.
Doch die Schreie haben sich verändert, denn überall wird nun von einer neuen Welt geredet:
Einer Welt auf welcher Kriegsknechte Rüstungen tragen, Drachenmale jedes Volk haben kann und auf welcher gehörnte Menschen und Drachenmenschen heimisch sind.
Das einstige Eberron würde bald nicht mehr sein, als ein schöne Erinnerung.

Doch es gibt auch wenige positive Dinge zu berichten, zumindest für die Halblelfen des Hauses Medani:
Der verrückte Serienkiller und Racheengel namens der Rabe, welcher Angst, Tod und Leid über so viele Leute gebracht hat, hatte sich selbst am Ende seines blutigen Katz- und Mausspiels unter einen Schutt von Geröll und Asche begraben und damit sein Ene gefunden wie einst auch sein Lehrmeister Victor Saint Demain.
Ein schwacher Trost, welchen nur ein kleiner Teil von Ermittlern und Abenteuern, welche im Namen vom Haus Medani den Raben unter enormen Verlusten und schrecklichen Leid zur Strecke bringen versucht haben, und diesen Erfolg zusammen mit dem Haus Medani nun mehr oder weniger genießen können, denn selbst jetzt, zwei Wochen später und trotz aller Erholung, Bezahlung und all der Ehrung durch das Haus Medan, die Kriche bzw. das Haus Cannith, stecken die schlechten Erinnerung an die letzten Tage wie giftige Dornenspitzen in den Herzen von Bruder Durmast, dem tapferen Zwergenpriester, und Lady Faena d'Cannith, der charismatischen Hexenmeisterin, welche mit dem Haus Medani mehr nun verbindet als mit einem Auftraggeber.
Außerdem gab es etliche Dinge und Fragen, welcher immernoch unbeantwortet waren, vorallem was das letzte Auftreten der Stadtwache zu bedeuten hatte bzw. die wahren beweggründe des Rabens.
Genauso war immernoch nicht alles geklärt, was dies mit den Anschlägen während der Wilden Nächte, den Festtagen der Furie in Sharn, nun zu tuen hatte.

Doch nun war ersteinmal weiterhin Erholung angesagt, denn das Haus Medani hatte die beiden Helden noch nicht aus dem Dienst und dem Auftrag entlassen, wobei sie die beiden Abenteurer in einer Herberge und Badeanstalt des Hauses Ghallanda gebracht haben, bis sie wieder gebraucht werden.

Und so finden sich die Hexenmeisterin und der Zwerg auf zwei Massagetischen wieder, nachdem sie ein Dampfbad und ein öliges duftendes Schaumbad genommen hatten, wobei sie die Wartezeit bis zur Massage damit verbringen sich zu unterhalten und dabei ein paar frische Stücke Birnen und Trauben zu verköstigen.
Die Helden können froh sein, in Sicherheit unendgeldlich zu sein, denn draußen in der Dunkelheit, nachdem fast alle Strassenlaternen mit ihren magischen Feuern sind durch den schwarzen Schnee verdunkelt bzw. erloschen oder durch den Blitzsturm zerstört sind, herrscht nur noch der Wahnsinn und die Gewalt, denn außer Verbrechern und Verrückten ist niemand mehr freiwillig in Sharn unterwegs.
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Durmast

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« Antwort #1 am: 10.09.2008, 17:06:58 »
Kalt sieht er den mächtigen Stein vor sich aufragen. Den Hammer in den harten Händen erhoben zum nächsten tödlichen Schlag, die einzige Farbe die das Grau überzeichnet, ist das Blut seiner Kameraden und das Moos, was sich an den Stellen festegesetzt hat, wo Wind und Sonne nicht so leicht die Feuchtigkeit aus dem Gestein treiben konnte.
Verzweifelt erkennt er, dass keiner seiner Zauber ihm gegen diesen Feind nützen wird. Sie zerschellen an ihm, wie sprödes Metall. Sie zerschellen wie sein Glauben, von dem er sich nicht sicher ist, an wen er diesen noch wenden soll. An wen er seine Gebete richten soll.
Noch während sich der Schatten des blutigen Hammers auf sein Haupt zu senken beginnt, glaubt er, dort oben, wo ein Gesicht in das harte Material gemeißelt wurde, ein Lachen in den Zügen Onatars zu entdecken.

Betreten schreckt Durmast wieder hoch, als die zum Verzehr erhobene Traube in seinen Rachen fällt, und er sie erstickt hustend in eine Ecke des Raumes speit. Während des Tagtraumes, der ihn in letzter Zeit immer wieder befällt, ist ihm die Traube aus den langsam erschlaffenden Fingern geglitten, als die Gedanken um seinen Gott kreisten.
Während der Wartezeit hat der Zwerg es sich auf dem Tisch gemütlich gemacht und liegt mit nur mit einem viel zu kleinen Handtuch um die Lendengegend bekleidet sowie den Miniaturhammer um seinen Hals auf dem Rücken.
Nach dem Tagalbtraum setzt er sich jedoch wieder auf, um nicht in Gefahr zu laufen bald erneut gedanklich abzudriften und konzentriert sich lieber wieder auf die Dame neben ihn. "Ich denke, wenn wir endlich Sharn verlassen und wieder in die normale Zivilisation zurückkehren, werde ich ganze Wochen damit zubringen, mich nur in solchen Einrichtungen aufzuhalten."
Doch so richtig kann er der Frau nicht zu lächeln. Er verschränkt dabei beide Arme vor seinem Körper und legt sie auf seinem mächtigen Bauch ab, aus dem ein ganzer Teppich mit rotbraunen Haaren zu sprießen scheint.
Die Dunkelheit dort draußen auf den Straßen behagt ihm nicht. Es ist, als ob die Welt langsam untergeht, obwohl er hofft, dass diese Welt sich nur auf die Grenze innerhalb Sharns bezieht. Aber er rechnet eh nicht damit, dass er diese Stadt lebend verlassen würde. Der Rabe ist zwar verschwunden, doch wenn er nach draußen sieht, sieht er soviel für sich zu tun, was es ihm nicht gestattet, die Stadt mit gutem Gewissen verlassen zu können, ohne es erledigt zu haben. Oder es zumindest probiert zu haben.
Mittlerweile vertraute er darauf, nun zu wissen, weshalb er wirklich hier war. Sein Tempel und die Götter schickten ihn nicht hierher, um den Raben zu besiegen. Die Nutzlosigkeit seiner Rolle dabei hat mittlerweile wohl erkannt. Nein, er war viel mehr hier, weil er am Ende dabei sein soll: wenn Sharn untergeht.
Er würde der Stadt den göttlichen Beistand leisten, die es benötigte um die letzten Schritte in dieser Welt zu tun. Er würde sie im letzten Augenblick salben. Ihre Sünden auf sein eigenes Haupt laden. Vielleicht war der Kampf gegen die göttlichen Steinwesen auch ein Zeichen für ihn gewesen, dass seine Aufgaben über die Vertretung Onatars in dieser Stadt hinaus gehen. Sein Schicksal ist es, hier zu bleiben.
Doch so ganz sicher ist sich Durmast da immer noch nicht.

Langsam klärt sich wieder der glasige Blick des Zwerges und richtet sich erneut auf die Hexenmeisterin neben ihn.

Faena d'Cannith

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[Prolog] - The two-edged affair
« Antwort #2 am: 11.09.2008, 09:02:19 »
"Es beginnt immer mit dem Gesicht der kleinen Schwester. Nach und nach erscheinen dann auch die anderen Familienmitglieder. Die Reihenfolge ist immer etwas anders, aber Duria ist immer die erste, die sie heimsucht. Ihre Schwester war immer vorwitziger gewesen als alle anderen.
Es ist immer die gleiche Szene. Die Verabschiedung vor dem Gang zur Enklave der Medani. Sie wollten sich verabreden, damit die große Schwester von ihren Ermittlungen erzählt. Dann tauchen die anderen Mitglieder auf. Ihr Vater mit seinem strengen Blick, der ihre Kleidung kritisch begutachtet und immer das Schwert am Waffengurt zurecht rückt und sie darauf hinweist, dass sie es schnell ziehen können muss. Auch hört sie immer ihren neckischen Kommentar, dass die Männer gar nicht auf ihre Waffe achten würden, weil sie abgelenkt seien. Auch Onkel Gord taucht immer wieder auf und sie durchlebt immer den ersten Tag ihrer Ausbildung zur Hexenmeisterin. Die strengen Hinweise des alten Mannes, der immer wirkte, als hätte er zuviel gesehen und könnte sich davon nicht erholen. Jetzt wusste sie, wie so ein Blick entstehen konnte.
Dann taucht immer die brennende Stadt auf. Die schwarzen Rauchschwaden und die Raben. Alles endet mit dem Lachen des Raben."


Dann wacht Faena auf. Zwei Wochen nach dem Kampf mit dem verrückten Massenmörder geistert die Familie der Hexenmeisterin immer noch durch ihre Träume. Dass die Frau diese Träume in einem äußerst bequemen Zimmer in einer Herberge des Hauses Ghallanda erlebt, hilft nur bedingt die Stimmung der Frau zu heben. Zumindest sind die Träume fast schon angenehm zu nennen. So hat zwar der Rabe es geschafft ihre Familie auszulöschen, aber nicht die lieben Erinnerungen, welche Faena damit verbindet.
Das die zwei Wochen seid dem Kampf mit dem Massenmörder seit dem aus süßen Müßiggang bestehen, ist zwar für die Hexenmeisterin des Hauses Cannith erholsam, aber auch unbefriedigend. Es war nicht Faenas Art sich für Nichtstun bezahlen zu lassen. Doch niemand aus dem Hause Medani hatte ihr oder Bruder Durmast erklärt, was der Grund für diese Großzügigkeit war. Es war nicht so, dass die Frau sich beschweren wollte, aber etwas mehr Informationen und etwas weniger  Pflege des wenn auch geschundenen Körpers täten der Hexenmeisterin auch sehr gut.

So war auch dieser Morgen nichts anderes als ein einziger Pflegemarathon. Nach dem Dampfbad und dem phantastischen Schaumbad liegt Faena eher träge auf der Liege und wartet auf das Personal für die entspannenden Massagen. Etwas amüsiert bemerkt sie auch an diesem Morgen, dass Bruder Durmast wieder ein knappes Handtuch gewählt hat, während sie sich in das riesige Badetuch mit dem hineingestickten Wappen des Hauses Cannith gehüllt hat.
Sie war verblüfft, als sie erkannt hatte, das alle Accessoires in ihren Zimmern die Wappen ihres Hauses trugen und ihr eine der Halblingdamen, die sich um ihr Zimmer kümmerten, erklärte, dass dies selbstverständlich sei, damit sie sich heimischer fühle.
Faena wendet den Kopf eher träge in Richtung des sich aufsetzenden Zwergen und bedauert ein weiteres Mal, dass nicht Havelock derjenige ist, der hier die Zeit mit ihr verbringt. Sie vermisst den so traurigen von Selbstzweifeln zerrissenen Mann mehr, als sie sich zugestehen will. "Blöde Dreihornkuh. So etwas darf nicht sein! Also vergiss den Typen!" Zum wiederholten Male führt sie dieses stumme Gespräch mit ihrem rationalen Ich, aber zum wiederholten Male kann dieses Ich sich nicht durchsetzen. Der Mann war einfach zu gut.
Um sich abzulenken, stützt sie sich auf die Unterarme und spricht den Zwerg an, der seit zwei Wochen eine Art ständiger Begleiter geworden ist. Dass sie dem Mann damit einen sicherlich angenehmen Blick auf ihren durch das große Badetuch zwar bedeckten aber nicht versteckten Körper gibt, stört die Frau nicht. Zum einen hat sie nie mit ihren Reizen gegeizt, zum anderen hat Bruder Durmast in den zwei Wochen ihres gemeinsamen Aufenthaltes sie häufig genug so gesehen.
"Nun Bruder Durmast," die ausdrückliche Betonung seiner Anrede hat sich Faena angewöhnt, um auf ihr Streitgespräch über richtige Anreden zu Beginn ihrer Bekanntschaft anzuspielen. "Was glaubt ihr? Wie lange wird dieses Leben voll Müßiggang und Völlerei weitergehen? Ich will mich nicht beschweren, aber langsam setze ich Fett an, wenn ich mich weiter mit der guten Küche des Hauses Ghallanda beschäftigen muss, ohne sonst etwas tun zu können."
Dass Faena bei dieser Klage ein Stück Birne in die Hand nimmt und aus dem Essen dieses Stückes fast schon ein sinnliches Erlebnis für den Zwerg macht, verdeutlicht, dass sie es wenig ernst meint mit ihrer Klage.
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Durmast

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« Antwort #3 am: 11.09.2008, 21:22:51 »
Wie schon die Tage zuvor mustert Durmast den Körper der Frau, allerdings nicht mit übermäßigen Interesse. Er weiß zwar, dass sie vermutlich für andere Menschen und wer weiß noch alles attraktiv wirkt, auch in gewissen Maße für ihn selbst, allerdings trifft sie seinen Geschmack nicht sonderlich. Für ihn war sie doch etwas unterernährt. Wozu ihr Kommentar zum Fett ansetzen allerdings gerade in seine Gedanken passt.
"Ich, an Eurer Stelle, würde mir da noch lange keine Sorgen machen, solang Ihr noch nicht so ausseht." Dabei packt er im Sitzen seine behaarte Wampe mit beiden Händen und lässt das Fett mit kräftigen Armbewegungen schwingen. Anschließend zwinkert er der Dame lächelnd zu, wobei das Lachen seine Augen nicht ganz erreicht, hinter denen sich noch die Reste der trüben Gedanken herumtreiben.
"Meiner Ansicht nach, könntet Ihr sowieso etwas mehr Fett auf den dünnen Knochen vertragen." Wobei er ihr kurz fasziniert beim Obstessen zusieht... "Ein richtiger Mann braucht etwas zum anfassen. Ihr garantiere Euch, ein Jahr in einem Tempel müsst Ihr essen und Ihr werdet da draußen" und damit zeigt Durmast durch ein Fenster hinaus auf die dunkle Straße "nicht mehr frieren."
Während er mit einer Hand sein Handtuch festhält, steht der kleine Priester auf und geht hinüber zu dem Fenster und wirft einen Blick in die Finsternis.
"Ich habe die dumpfe Vermutung, dass unser bequemer Aufenthalt hier, nicht mehr lange währen wird. Und für diese Vorahnung muss ich nicht einmal die Götter befragen. Es ist mehr, als ob das etwas großes dunkles über uns steht. Etwas, was den Göttern, den Neun oder selbst den Sechs ähnelt. Aber noch höher über ihnen. Und noch viel dunkler sein kann."
Langsam hebt er eine Hand während er sein Spiegelbild in der Scheibe ansieht. Dann leckt er sich Daumen und Zeigefinger an und streicht damit seine Augenbrauen nachdenklich glatt. Eine Geste, die er sich irgendwie erst in den letzten Tagen aus Nervosität angewöhnt hat. Schließlich bewegt er sich wieder zu seinem Massagetisch zurück.
"Lady Faena," kommt er wieder auf die Worte der Frau, die immer noch die Birne vergewaltigt, zurück, "ich weiß ja nicht, womit Ihr Euch sonst so die Zeit vertreibt, aber ich glaube, dafür bin ich wohl der falsche und der Herr Havelock zu weit weg. Aber wenn Ihr Euch mir unbedingt aufdrängen wollt..." diesmal ist sein Grinsen ehrlicher.
"Aber ich schätze Ihr werdet nicht viel von einer Gebetsstunde halten. Zumal wir hoffentlich recht bald dann vom Personal unterbrochen werden."

Sensemann

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[Prolog] - The two-edged affair
« Antwort #4 am: 12.09.2008, 19:15:05 »
In diesem Moment, als hätten sie den beiden Gästen heimlich zugehört, kommen etliche Halbling stumm aber freundlich lächelnd auf die beiden Abenteurer zu, wobei ein Teil anfängt die beiden Helden zu massieren, während ein anderer Teil benutztes Geschirr und Gläser wegstellt, um kurz darauf frisches hinzustellen, und ein anderer Teil, welcher neues Essen, darunter kalten Gänsebraten und neues frisches Obst aus Q'Barra, sowie Wein und frischen Erdbeertal, serviert.
Kurz darauf verschwindet der größte Teil der Halblinge, wobei ein älterer neuer Halbling mit langen grauen Haaren hineinkommt und fragt, ob die beiden Gäste noch etwas wünschen.
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Faena d'Cannith

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« Antwort #5 am: 14.09.2008, 17:26:46 »
Faena ist immer noch irritiert über den Ton, den der Zwerg so anschlägt. Sein Verhalten ist so ganz anders als die Erziehung, welche sie erfahren hat. Trotzdem muss sie lächeln, als der Zwerg auf seine Leibesfülle anspricht.
"Danke, Bruder Durmast, ich werde daran denken, falls ich noch weiter auseinander gehe." Die Frau stößt ein glockenhelles Lachen aus, was schon sehr erstaunlich ist, hat die Frau doch fast gar nicht gelacht in den letzten gemeinsamen Tagen. Offensichtlich tut der Umgang mit dem so unterschiedlichen Zwerg der cannithischen Hexenmeisterin gut.
Sie hört den weteren Äußerungen von Durmast zu und einem Moment ist wieder die seltsame senkrechte Falte auf der Stirn der jungen Frau zu sehen, was ein sicheres Zeichen für Missfallen bei Faena ist. Sie scheint antworten zu wollen, doch dann erscheinen die Bediensteten des Hauses Ghallanda und die Hexenmeisterin erfreut sich an der kunstvollen Massage der gut ausgebildeten Kräfte und genießt die Zeit. Erst gegen Ende der Prozedur schaut sie wieder auf, als sie von dem älteren Halbling nach weiteren Wünschen angesprochen wird.
"Nein, habt tausend Dank. Ich bin sehr zufrieden mit den Diensten des Hauses. Gegenwärtig wünsche ich nicht mehr als, dass was ihr hier uns bietet. Vielen Dank." Sie will sich schon fast abwenden, als Faena doch noch etwas einfällt. "Verzeiht mir, aber ist eine Nachricht aus dem Hause Medani von unserem Financier eingetroffen?"
Dann wendet sie sich an den Zwergen neben sich: "Eine Gebetsstunde ist nicht unbedingt in meinem Sinne, Bruder Durmast. Ich beschäftige mich in meiner freien Zeit mit der Hexerei, um meine Künste als Hexenmeisterin zu verbessern und mit dem Schwert nicht einzurosten. Wir können uns gerne einmal zu einem kleinen Training mit Waffen treffen. Dann würdet ihr vielleicht auch dies dort" hierbei zeigt die Frau auf den Bauch des Zwergen "etwas abbauen." Die Frau lächelt den Zwerg dabei an. Es ist offensichtlich, dass sie nicht wirklich glaubt, dass der Mann dieses Angebot annimmt oder tatsächlich am Abnehmen interessiert ist.
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Durmast

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« Antwort #6 am: 14.09.2008, 17:50:03 »
Durmast genießt wie immer die Massage, jedoch nutzt er sofort die erste Gelegenheit und schneidet sich ein großes Stück des kalten Gänsebratens ab, welches er auf eine Gabel spießt und halb im Liegen daran herumkaut.
"Ich liebe Fleisch von Geflügel." entschuldigend grinst er und dreht sich auf den Rücken, nachdem die Masseure wieder verschwunden sind, wobei er seinen Kopf auf mehreren Handtüchern ablegt, um bequem weiter essen zu können.
Dabei schließt er sich der Cannitherin mit der Bedankung bei den Halblingen an, und wartet ab, was der alte wohl antworten wird. Danach fügt er selber seine Frage an.
"Gibt es sonst irgendwelche Neuigkeiten aus der Stadt? Ich würde mich auch über eine aktuelle Zeitung freuen."
In den letzten Tagen hatte er aus Langeweile und Unterbeschäftigung einen Boten damit beauftragt, den Sharnern Zeitungsverlagen, soweit die bei dem Chaos da draußen noch aktiv sind, einige Gedichte zu überbringen, die eventuell abgedruckt werden können.
Während er an dem Gänsestück knabbert, blickt er wieder die Hexenmeisterin an.
"Ich gegen Euch im Waffengang? Meint Ihr nicht das wäre etwas unfair?"
Der Zwerg denkt einen Moment lang nach.
"Also ehrlich gesagt, würd ich das da" und dabei klatscht er sich auf die angesprochene Schwungmasse "schon ganz gern behalten. Zwerginnen stehen da drauf. Aber das mit dem Waffentraining könnt Ihr gern haben. Allerdings würd ich ja sowas wie eine Wette vorschlagen. Wir kämpfen mit Einsatz. Dann habt Ihr auch keine Ausrede, dass Ihr mich habt an Ende gewinnen lassen." freundlich grinst der Zwerg sie an.

Sensemann

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« Antwort #7 am: 15.09.2008, 13:59:17 »
Der alte Halbling, welcher sich nicht weiter vorgestellt hat mit Namen, einem Titel oder einem Rang im Haus, aber dennoch von seinen Gewändern aus Schöngewebe und durch seinen verzierten arkanen Siegelring zeigt, dass er ein hohes Mitglied seines Hauses ist, versucht freundlich und so schnell wie möglich den beiden Helden ihre Fragen zu beantworten:
"Tut mir leid Euch enttäuschen zu müssen, verehrte Lady d'Canntih, aber bisher wurde uns keine Nachricht an Euch bzw. eine Nachricht durch das Haus Medani durch einen Boten des Hauses Orien oder durch das Haus Sivis übermittelt, aber ich denke, dass bei diesem Wetter leider sowieso keine Boten unterwegs sind bzw. ihr Euch noch etwas gedulden müßt, zumal es Euch hier in unseren Hallen tausendmal besser geht als draußen in der Stadt."
Wobei der Halbling kurz seine Miene verzieht, um die Situation in Sharn zu verdeutlichen, doch kurz darauf setzt er auch schon wieder seine Maske des Lächelns auf und redet weiter:
"Aber ich kann gerne mich mit dem Haus Medani in Verbindung setzen, wenn ihr dies möchtet?
Wisst ihr eigentlich irgendwelche aktuellen Pläne des Hauses Medani?
Man hört ja echt viel in der Gerüchteküche, aber was soll man davon glauben?
Findet ihr nicht auch, dass die Pläne reinste Geldverschwendung sind?", fragt der Halbling etwas verschwörerisch und grinsend.
"Und dann diesen ständigen Mordfälle rund um das Haus - wie furchtbar, nicht wahr?"
Dabei räuspert sich kurz der Halbling und wendet sich zum Zwerg namens Durmast, welchen er durchaus deutlich weniger Worte und Respekt scheinbar zollt.
"Desweiteren muss ich Euch ebenfalls enttäuschen, verehrter Priester, denn aufgrund der Wettersituation gibt es keine neuen Zeitungen in der Stadt, zumal sich draußen die Lage nicht großartig verändert hat, höchstens zu ihrem Nachteil."
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Faena d'Cannith

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« Antwort #8 am: 16.09.2008, 08:34:58 »
Faena lächelt dem Halbling des Hauses Ghallanda freundlich zu.
"Ihr habt unzweifelhaft recht. In diesen düsteren Zeiten für Sharn dürfte es kaum einen angenehmeren Ort geben als dieses wunderbare Haus. Es ist sicherlich ein unschätzbarer Vorteil für mich und Bruder Durmast, dass sich das Hause Medani entschlossen hat, uns hier unter zu bringen." Die Adelige des Hauses Cannith verneigt sich leicht vor dem Halbling. Sie ist sich sehr bewusst, welches unschätzbare Privileg sie haben, dass sie diesen Luxus genießen können.
In einem freundlichen Plauderton fährt sie fort. "Es tut mir ausgesprochen leid. Auch ich weiß nichts über die Pläne des Hauses Medani oder von Baron Trelib. Zwar habe ich und Bruder Durmast eine Aufgabe für das Hause Medani offensichtlich zu deren Zufriedenheit erfüllt," an dieser Stelle lächelt die Frau und zeigt mit ihrer Hand auf die Räumlichkeiten in denen sie sich gerade unterhalten, "aber ich bin deswegen nicht in seine Pläne eingeweiht." Die Frau zwinkert dem Halbling hierbei zu. "Ich hoffe inzwischen, dass, so schön diese Art von Leben auch ist, bald eine Nachricht vom Hause Medani eintrifft. Auch ich bin mehr als gespannt über die weiteren Pläne, die der Baron hat und welche Rolle, wir hierbei spielen dürfen."
Die Frau tippt sich mit dem Zeigefinger ihrer rechten Hand an die Nase. "Ich würde sagen, dass die Pläne des Hauses Medani wohl überlegt sind. Ob sie Geldverschwendung sind, wir sich wohl erst mit der Zeit zeigen." Die Frau zuckt die Achseln, weil sie sich darüber keine Gedanken machen will und dies auch müssig ist. Sollten sie eine Rolle in diesen Plänen spielen, wird sich früh genug zeigen, was dahinter steckt.
"Die Morde im Umfeld des Hauses Medani sind tatsächlich schrecklich. Aber mir steht es nicht zu darüber in der Öffentlichkeit zu spekulieren." Faena schaut den Halbling entschuldigend an. "Das Haus Medani wird seine Gründe haben, warum solche Dinge so wenig erzählt werden und ich werde nichts darüber erzählen, solange ich in Diensten dieses Hauses stehe und das Haus für diesen phantastischen Aufenthalt hier verantwortlich ist."
Schließlich wendet sich die Frau dem Priester zu und dessen Angebot zu einem Waffengang. "Ich bin keine Gladiatorin, die sich für Geld schlägt, Bruder Durmast. Ein Übungskampf für Geld ist nicht von Interesse für mich. Außerdem," hier lächelt die Frau etwas spitzbübisch dem Priester zu, "würde ich bei einem Einsatz von Geld auch anfangen dies erhalten zu wollen, was mich zwingen würde, meine Magie zu gebrauchen und wozu so etwas führen kann, wissen wir beide, oder?" Die Cannitherin spielt damit auf den letzten Kampf der Ermittler an, wo ein Feuerball dazu geführt hat, dass die alte Bibliothek, in welcher sich der Rabe versteckt gehalten hatte, zusammenstürzte. Die Magie von Faena ist brutale Kampfmagie und ist für Übungskämpfe gar nicht geeignet.
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Durmast

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« Antwort #9 am: 16.09.2008, 10:30:59 »
Durmast folgt dem Gespräch des Halblings und der Frau nur mit mildem Interesse und vergreift sich stattdessen weiter an dem herangebrachten Essen. Auf die kurze Antwort des Halblings auf seine Fragen antwortet er auch nur kurz.
"Gut, dann mögem die Neun über uns wachen."
Falls der Alte dann wieder aus dem Raum verschwunden ist, sieht er Faena kopfschüttelnd an. "Seht Ihr, sowas liebe ich." demonstrativ sieht er an sich herunter, wobei er den Bart mit der Hand etwas zur Seite zieht. "Auf meine Brüste scheint der werte Herr nicht so sehr gestanden zu haben, wie auf Eure." leise kichert er in sich hinein.
Dann lässt er seinen Bart wieder los, der nur aus einem krausen dicht verknoteten Geflecht aus dem überall an Durmast findbarem rotbraunen Haar besteht.
Anschließend kommt er wieder auf die Wette zurück.
"Ich hab doch nicht gesagt, dass wir um Geld wetten sollen. Daran bin ich doch gar nicht interessiert, zumal ich nicht viel hätte, worum ich wetten könnte." Durmast fährt sich mit einer Hand durch die Haare.
"Ich dachte eher an sowas, wie: Der Verlierer muss nackt durch das gesamte Haus Medani flitzen. Und Magie ist bei dem Kampf natürlich eher nicht erlaubt." Den letzten Satz fügt er grinsend an. "Das mit dem Waffengang war schließlich Euer Vorschlag."

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« Antwort #10 am: 16.09.2008, 11:27:45 »
Kurz darauf hat der alte Halbling wahrlich, sich freundlich verabschiedend und sich verneigend, ersteinmal den Raum wieder verlassen, genauso wie die ganzen anderen drachenmalblütigen Halblinge, um die Helden ersteinmal scheinbar wieder etwas kurz alleine zu lassen.
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Faena d'Cannith

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« Antwort #11 am: 18.09.2008, 13:27:33 »
Faena verabschiedet sich freundlich und formvollendet von dem freundlichen Halbling. Nachdem der Mann die Räumlichkeiten verlassen hat, wendet sich die Frau immer noch auf der Liege liegend Bruder Durmast zu:
"Wisst Ihr, Bruder Durmast, dass ich nicht meine Schuld, dass viele Bewohner Sharns, seien es Menschen, Halb-Elfen, Zwerge oder Wandler, männlichen oder weiblichen Geschlechts, nur auf Äußerlichkeiten achten." Die Frau macht zu dieser Äußerung ein mädchenhaft unschuldiges Gesicht bevor sie in ein Lachen ausbricht. "Ich denke in einer Feste eurer Heimat würde sich niemand nach mir umdrehen."
Dann steht die Hexenmeisterin auf und nimmt sich ein weiteres Stück Birne und isst es genussvoll. "Interessante Ideen von einem Wettkampf habt ihr." Die Frau erhebt sich und geht hinter einen Wandschirm, der sie vor den Blicken des Zwergen verbirgt. Dahinter sind ihre Kleidungsstücke verborgen. Während sie nun weiterredet, sieht der Zwerg wie das Handtuch über den Paravent gelegt wird und es wird dem Zwerg klar, dass die Cannitherin hinter dem Wandschirm nun nackt sein muss.
"Ihr wollt mich also nackt durch die Enklave des Hauses Medani laufen sehen?" Der Ton ist sehr amüsiert. "Meint ihr nicht, dass dies zu unglaublichen Verwicklungen führen wird? Mir war nicht klar, dass ihr an einer derartigen Aussicht interessiert seid." Hinter dem Wandschirm ist das Rascheln von Kleidern zu hören, während Faena fortfährt. "Wie auch immer, ich glaube ihr habt wenig Vorstellung, wie meine Kampfübungen aussehen."
Die Frau kommt hinter dem Wandschirm hervor. Sie trägt jetzt wieder ihr rotes Kleid. In der Hand hält sie eine Bürste. Sie setzt sich an einen kleinen Frisiertisch und beginnt ihr Haar zu kämmen, während sie weiter mit dem Priester spricht. "Die Übungen sind eine Mischung von Schlagübungen, wie sie wahrscheinlich auch ihr einst gelernt habt und der Einsatz von Magie. Ich bin eine Kriegshexenmeisterin. In einem Zweikampf ohne Magie dürfte ich gegen euch kaum eine Chance haben." Die Frau schaut den Zwergen freundlich an. "Ich glaube, wenn ich keine Magie einsetzen soll, ist mir ein derartiger Einsatz zu hoch."
"Was glaubt Ihr, sollen wir beim Haus Medani fragen, wann man uns braucht? Ich fühle mich langsam träge hier, auch wenn ich dem Halbling aus dem Hause Ghallanda zustimme. Uns geht es hier viel besser als anderen Leuten."
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Durmast

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« Antwort #12 am: 18.09.2008, 14:06:33 »
"Jaja immer die anderen... ich weiß." Durmast verdreht im Liegen die Augen und schüttelt innerlich den Kopf. Irgendwie fühlt er sich ... alt.
"Natürlich würde sich in eine unserer Festen niemand sich nach euch umdrehen. Aber wenn dann eine schön proppere Zwergendame vorbeikommt, die ordentlich Speck auf den Knochen hat und einen Bart an dem sich gleich zwei Kerle festhalten können, dann, ja oh dann, drehen sich garantiert ganz viele nach ihr um." meint er spöttisch lachend.
Er denkt insgeheim über den Begriff Heimat nach und schiebt den Gedanken wieder bei Seite. Denn mit dem Begriff kommen auch wieder die Bilder seiner Frau wieder und die Überlegung, wie lang er wohl schon nicht mehr die Berge und Festungen gesehen hat.
"Och ich will euch nicht unbedingt nackt sehen..." er ist sich der splitternackten Situation hinter dem Sichtschirm durch aus bewusst "... aber ein Haufen Medani sicherlich mehr. Mir würde es nur Freude bereiten, zwanzig sabbernde Medani im Flur stehen zu sehen, während Ihr an denen vorbeiflaniert."
Die Cannitherin kann hinter dem Schirm das dumpfe Kichern des Zwerges hören, der sich nich müht von seiner Liege weg zu kommen.
Aufmerksam beobachtet er die Frau und überlegt, dass es wohl mal wieder Zeit wäre, dass er auch sein eigenes Haar mal wieder durchbürsten müsste.
"Darf ich mir nachher die Bürste leihen? Ich müsste auch mal wieder. Ich glaub die 4 Wochen seit dem letzten Mal sind wieder abgelaufen." Gespielt nachdenklich kratzt er sich am Kopf. "Wobei, ich glaub ich verschiebe das doch auf morgen. Vor allem die Haarbüschel an Bauch und Oberschenkel sind immer so verfilzt. Da bin ich grad zu faul für, um mich mit denen und der Bürste herumzuärgern."
"Dachtet Ihr denn, ich würde so eine Wette eingehen, wenn ich nicht wüsste, ob ich gewinne?" Wieder kichert der Zwerg vor sich hin.
"Gern können wir die mal fragen. Allerdings spüre ich einen gewissen Unwillen dort hinaus in die Dunkelheit zu gehen im Moment, nur damit man uns wieder ähnlich abwimmelt, wie der Halbling mich gerade.
Das mit der Trägheit verstehe ich schon. Allerdings denke ich auch, dass das auch nicht ganz unverdient ist. Also das mit unserem bequemen Aufenhalt hier."

Sensemann

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[Prolog] - The two-edged affair
« Antwort #13 am: 18.09.2008, 14:26:56 »
In diesem Moment kommt ein neuer drachenmalblütiger Halbling des Haus Ghallanda hinein, wobei die Drachenmalträgerin sichtlich enttäuscht aussieht (wahrscheinlich da ihr Haus nun die beiden Gäste nicht weiter belauschen kann, um Informationen über das Haus Medani zu bekommen) hinter ihrem freundlichen ausgesetzten Lächeln, verneigt sich kurz, räuspert sich und spricht die Helden kurz mit ihrer ausgesetzten Maske von gespielter Freundlichkeit an:
"Entschuldigt die erneute Störung, aber das Haus Medani verlangt nach Euch!
Wir haben gerade die Nachricht durch die Nachrichtenstation des Hauses Sivis erhalten, dass Eure Kur hier beendet ist und ihr bitte Euch in der Enklave des Hauses Medani umgehend melden sollt!
Sollen wir Euch eine Luftkutsche rufen lassen?"
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Faena d'Cannith

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[Prolog] - The two-edged affair
« Antwort #14 am: 18.09.2008, 14:54:22 »
Faena erhebt sich, als die Frau aus dem Hause Ghallanda  von der Nachricht erzählt. "Ja, es wäre zu freundlich, wenn ihr uns eine Luftkutsche rufen könnt, Niemand sollte an einem solchen Tage draußen herumlaufen, wo es fast aussieht, als hätten die Götter ihren Blick von Sharn abgewandt." Endlich, es wurde auch langsam Zeit. Viel länger hätte ich die Anzüglichkeiten des Zwergen kaum ertragen." Die Frau schaut einen Moment nach draußen und wendet sich dann wieder der Dame aus dem Hause Ghallanda zu. "Verzeiht, Lady Ghallanda, ist die Nachricht von Baron Trelib selbst gekommen?" Die Frau schaut die Drachenmalträgerin interessiert an.
"Bruder Durmast, ich glaube wir sollten unsere Sachen packen. Ich würde empfehlen, dass wir uns am Eingang zur Abfahrt mit der Kutsche treffen und vorher alles zusammen packen. Ich denke unsere Zeit des Nichtstuns ist vorbei."
Dann begibt sich die Frau in ihr Zimmer und packt ihre Habseligkeiten zusammen. Es ist erstaunlich wenig, was die Frau ihr eigen nennen kann. Doch die wenigen Dinge sind von herausragender Qualität. Nach nicht viel mehr als einer Viertelstunde steht die Frau wieder in der Halle des Hauses Ghallanda und schaut sich dort nach Bruder Durmast um. Nun trägt sie feste Stiefel, einen warmen Mantel und eine Fellmütze, um sich vor der Kälte zu schützen. Auch ein Paar warme Handschuhe gehören zu ihrem Outfit.
Hexenmeister müssen vor allem schön und nicht intelligent sein.
Vom SL anerkannte Versagerin
SL Gehilfin bei Regelfragen