Autor Thema: [Prolog] - The beginning of the end  (Gelesen 4898 mal)

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Marduk ir´Serendrey

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[Prolog] - The beginning of the end
« Antwort #15 am: 15.09.2008, 17:12:13 »
Eine Ader auf der Stirn des Mannes schwillt vor Wut an, als er die Worte dieses arroganten Mannes hört. Er krampft die Hände vor brodelnden Zorn und lässt einen lauten Schrei von seinen Gefühle künden. Unabhängig, ob es überhaupt jemand hört, ruft er nach draußen.
“Hätte ich mir denken können. Feiges Stück totes Fleisch. Hast Angst vor einem Menschen. Schwaches Pack. Lächerlich. Du bist noch kümmerlicher als wir.“
Dann schlägt er aus purer Entladung seiner Kräfte mehrmals mit voller Wucht gegen eine der Wände.
“Hahaha, wirklich eine grandiose Vorstellung Marduk. Du bist so kümmerlich. Ich wette er hat sogar recht. Du kannst doch nicht mal dem Zauber eines Lehrlings stand halten. Viel Spaß bei deiner letzten Nacht. Wird auch Zeit, dass Eberron von dir erlöst wird.“
Schallt die spöttische Stimme in seinem Kopf und lässt Marduk einfach nicht in Ruhe.
“Halt die Fresse!“
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Sensemann

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[Prolog] - The beginning of the end
« Antwort #16 am: 15.09.2008, 18:02:42 »
In diesem Moment bemerkt der stämmige Klager wieder das Wimmern des armen alten Zwerges namens Daragun Mroranon, welcher langsam immer und immer mehr wahnsinnig wird als willenloses Spielzeug mächtiger Traumgeister aus dem fernen Dal Quor.
Aus dem Wimmern wird kurz darauf ein Heulanfall und darauf etwas später wieder einmal Schmerzensschreie, welche sich tief ins Gehör von Marduk fressen wie Termiten in ein friches Stück Holz.
Wer hier noch nicht wahnsinnig eingeliefert werden würde, würde bei diesem Geräuschpegel und Atmosphäre garantiert wahnsinnig werden.
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Marduk ir´Serendrey

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[Prolog] - The beginning of the end
« Antwort #17 am: 16.09.2008, 01:20:05 »
Marduk taumelt etwas zurück bei dieser Geräuschkulisse und hält sich laut schreiend den Kopf. Doch schon im nächsten Moment wirft er sich gegen die Wand, welche an die Zelle des Zwerges grenzt, und hämmert mit voller Wucht dagegen.
“Seid endlich still!“
Brüllt er gegen den Lärm an, um ihn zu ignorieren.
“Scheint als habe die Leitung gewechselt. Es gibt sicher bessere Leiter, aber ich finde die Entwicklung eindeutig interessant. Es ist wirklich erstaunlich und du solltest aufhören dich wie ein Baby aufzuführen. Es ist ja fast lächerlich. Hast du etwas Angst wahnsinnig zu werden? Als wenn du das nicht schon wärst.“
Marduk dreht sich erbost um und schaut in die Augen von Marduk. Doch diesmal verliert er sich nicht in den beiden schwarzen Strudeln. Er zieht Kraft aus seiner Wut und wirft ihm entgegen.
“Ich muss hier raus. Das ist die letzte Chance. Ich werde nicht einfach sterben und so enden wie dieser jämmerliche Zwerg.“
Marduk lacht auf und spottet nur weiter über den Barbaren.
“Und wie stellst du das an? Wenn du nicht über Nacht die Magie gemeistert hast oder ein Schlossexperte geworden bist, sehe ich schwarz. Die Wände werden deine Wut weiterhin standhalten und Hilfe von Außen ist ja wohl mehr als unwahrscheinlich. Wer außer eine Bande Irrer würde freiwillig hier herkommen? Mach dich nicht lächerlich, leg dich zum Sterben lieber hin Marduk. Träume ein letztes Mal davon, was ich habe und du nie erreichen wirst.“
Der Barbar heult verzweifelt und resigniert auf bei den Worten. Seine Schultern sacken etwas nach unten und er fängt an unruhig wie ein Tier hin und her zu laufen.
“Irgendetwas muss mir einfallen.“
Das Orakel steht nur lächelnd daneben.
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Sensemann

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« Antwort #18 am: 16.09.2008, 14:19:43 »
In diesem Moment wird etwas endlich mal stiller in diesem Zellentrakt und dem Gang davor, sodass etliche langsame Schritte in den Nachbargängen zu hören sind, wobei Marduk fast das Gefühl hat, dass er drei bis vier Stimmen hört, welche sich unterhalten.
Doch warum sollte er sich da sicher sein?
Vielleicht würde es dies alles hier nur mal wieder sich einbilden oder träumen?
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Marduk ir´Serendrey

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« Antwort #19 am: 18.09.2008, 02:11:36 »
Marduk beruhigt sich etwas als Stille in den Zellentrakt einkehrt. Etwas unsicher bleibt er stehen und begegnet wieder den dunklen Augen seines traumhaften Ichs. Seines Ichs, welches so viel besser als er ist und ihn bis auf das Blut demütigt mit seiner Frustration. Aber als er plötzlich Stimmen vernimmt, lenkte ihn dies endlich davon ab. Er sieht eine Möglichkeit endlich etwas sinnvolles tun zu können. Es kümmert ihn nicht, woher sie kommen. Mit ein paar Schritte ist er bei der Tür und versucht angestrengt zu lauschen. Irgendetwas sinnvolles aufzuschnappen.
"Ich muss hier raus. Den Geistern entkommen und den neuen Geistern. Allen Geistern. Ja das muss ich. Aber gibt es überhaupt einen Weg hier heraus? Sicher mein Schmerz wird mich leiten, meine Wut wird mich wappnen und meine Stärke den Weg ebnen."
Denkt er mit einem Lächeln und konzentriert sich wieder auf die Stimmen, nur um wieder eine Andere wahrzunehmen.
"Tolle Idee, ich werde es genießen dir beim Scheitern deines einfachen Plans zu zusehen."
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Sensemann

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[Prolog] - The beginning of the end
« Antwort #20 am: 18.09.2008, 02:29:42 »
Doch nur Bruchteile kann der verrückte Klager erlauschen:

Eine strenge Stimme befiehlt kehlig:
"Los! Macht alles bereit...weitere Geräusche der selben Stimme...alles muss stimmen für unsere Gäste...weitere Geräusche der selben Stimme..."

"Etliche Stimmen antworten, darunter scheinbar auch ein Kriegsknecht"

Eine rauhe menschliche Stimme ertönt lachend, jedoch zu unverständlich und scheinbar auch teilweise in einer fremden Sprache vielleicht, worauf eine weitere rauhe kratzige Stimme etwas sagt und auch die Stimme, welche Marduk mit dem Tod gedroht hat bzw. dem Schicksal als Untoter, welche jedoch auch anfangen zu schweigen als eine ruhige männliche Stimme im Gang zu hören ist, welcher näher ist als die anderen Stimmen und immer lauter wird, als würde sie näher kommen, ohne das Schritte jedoch zu hören sind.

"Setzt darüber bitte die Patienten in Kenntniss...weitere Geräusche der selben Stimme...Wasser...weitere Geräusche der selben Stimme...Sharn...weitere Geräusche der selben Stimme...so wahr ich hier stehe...weitere Geräusche der selben Stimme...ach, war ihr schon dort?
Wie geht es dem Zwerg und dem Klager denn?"

Doch in diesem Moment, wo die Stimme immer deutlicher wird, erscheint urplötzlich ein stämmiger Halbork vor dem Barbaren und raunt laut:
"Ploppazz! Wie seht ihr denn aus? Ihr seid scheinbar auf Drogen?!"
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Marduk ir´Serendrey

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[Prolog] - The beginning of the end
« Antwort #21 am: 18.09.2008, 02:40:11 »
Marduk lauscht angestrengt den wenigen Wortfetzen, welche sein Ohr erreichen. Die beißende Stimme in seinem Kopf lenkt ihn jedoch zu sehr ab und macht es ihm unmöglich größere Brocken der Konversation zu vernehmen. Das wenige was er aber hört, lässt ihn überlegen.
“Also ist der Feigling auch dort und diese andere Stimme, welche kein Geräusch macht. Wer ist das, warum erkundigt er sich nach mir und dem wimmernden Zwerg. Was geht hier vor und wie kann ich fliehen?“
Versinkt er fast vollständig in Gedanken und schreckt völlig überrascht beim Anblick des Halb-Orkes zurück. Doch nur eine Sekunde später will er schon zuschlagen, aber dann glaubt er die Person zu erkennen. Er reißt die Faust zurück und nimmt seine Frage nur irritiert hin.
„Drogen? Mein Verstand ist so scharf wie immer.“
“So scharf wie ein stumpfes Messer, dummer Barbar.“
„Fuddok, wenn ich mich nicht irre.“
Fragt er, während er den mächtigen Halb-Ork mustert. Seine Muskelkraft scheint möglicherweise seine zu übersteigen und wenn er bedenkt, was dieser Mann geschafft hat, hat er keine Lust auf einen Kampf. Obwohl er gerne etwas zu abreagieren hätte, aber es verlangt ihn mehr nach einem Wächter oder diesem toten Feigling.
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[Prolog] - The beginning of the end
« Antwort #22 am: 18.09.2008, 02:52:55 »
Knurrend und seine Arme verschränkend nickt der Halbork dem Barbaren und ehemaligen Soldaten Cyres zu, dass er seine Antworten wahrgenommen hat und raunt, während seine Reißzähne von Sekunde zu Sekunde, genauso wie die Muskelmasse und Statue augenblicklich immer größer werden, bis Fuddok die ganze Zelle einnimmt:
"Sterblicher! Tauche ein in die Dunkelheit! Leg Dich zur Ruhe und werde ein Teil von uns!
Entfliehe dieser Zelle, indem Du Deine Augen schließt!"
, dröhnt die Stimme der Orks, welcher aufeinmal tausend Augen wie ein Insekt zu besitzen scheint, im Kopf von Marduk.
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Marduk ir´Serendrey

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[Prolog] - The beginning of the end
« Antwort #23 am: 18.09.2008, 14:10:31 »
Marduk sieht mit Unbehagen und Schrecken wie die Gestalt sich verändert, verwandelt. Hin- und hergerissen zwischen Entzückung, Furcht und Panik dröhnt mit einem Mal die Stimme in seinem Kopf. Kein Gedanke durchstreift sein Hirn und die süße Verlockung der Worte schwächt seinen Wiederstand, will ihn dazu treiben die Dunkelheit zu umarmen, sich selbst aufzugeben. Gerade als er fast schon die Augen schließen und sie selbst dem Wesen übergeben will, flackern die letzten Sekunde des Traumes durch sein Bild oder der Wirklichkeit? Der Kampf Marduks mit den wenigen Resten seiner Menschlichkeit.
Mit einem Mal schüttelt der Barbar den Kopf und schaut den vielen Augen entschlossen entgegen.
“Ich werde mich niemals aufgeben! Meinen Traum niemals aufgegeben! Bin zum Schluss werde ich mein eigener Herr und Meister sein! Egal, ob ich mit der Hilfe des Khybers mein Ziel erreichen sollte oder nicht!“
Ein Wutschrei entfährt seiner Kehle und er versucht sich selbst Mut zu machen.
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[Prolog] - The beginning of the end
« Antwort #24 am: 18.09.2008, 14:32:55 »
Voller Wucht trifft jedoch ein unsichtbarer Schlag den Barbaren, welcher kurz darauf wie ein nasser Sack bewusstlos zu Boden geht.

Kurz darauf wird er still.
Marduk erwacht immernoch deutlich betäubt in vollkommender Dunkelheit und eingeengt scheinbar in eine enge verschlossene Kiste aus Holz.
Es ist nach feuchter Erde und nach modriger Luft, während er von draußen nur dumpfe Schreie wahrnimmt.
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« Antwort #25 am: 22.09.2008, 21:33:53 »
Marduk strotz nur so vor Stolz und Wut als ihn völlig unerwartet der Schlag trifft. Er kann nicht mal mehr vor Schreck nach Luft schnappen, als er nur noch entfernt den Aufschlag spürt, den Aufschlag seines Körpers. Dunkelheit umfängt ihn.

Frieden. Endlich Ruhe. Nichts als die weite Dunkelheit, welche sich vor Marduk ausbreitet. Beruhigende Dunkelheit. Das erste Mal seit Jahren spürt er nichts. Keinen Druck des schleichenden Wahnsinns, der rasenden Wut oder seines Körpers. Kein Spotten seines Verstandes. Nichts. Nur die perfekte Leere. Unsicher wirft er den Kopf hin und her. Nichts. Alles dunkel. Alles schwarz. Unsicher über die Veränderung versucht er zu schreien. Kein Laut. Nichts. Er war allein, allein und seit Jahre verspürt er wieder so etwas wie Klarheit. War er tot? Hat der Raffer endlich seine Klauen ausgestreckt? War er am Ende doch zu schwach? Der Barbar schüttelt den Kopf und lässt sich zu Boden fallen. Im Schneidersitz brütet er vor sich hin. Sucht Ruhe. Findet sie, denn nichts brodelt in ihm. Er spürt seinen Körper genauso wenig wie den lodernden Hass oder den rasenden Wahnsinn. Es ist fast angenehm. Wenn sein Verstand nicht mit sich selbst hadern würde, mit der Möglichkeit tot zu sein. Er will sich wieder erheben, einen Ausweg suchen als er bemerkt, dass er es nicht kann. Plötzlich spürt er einen unangenehmen Druck, einen Druck welcher ihn zu Boden zwingt. Ihn niederstreckt. Marduk liegt zerschmettert am Boden. Zumindest fühlt er sich so. Plötzlich spürt er seinen Körper, Schmerzen, der lodernde Hass und selbst der rasende Wahnsinn kehrt in seinen Verstand zurück. Geräusche, dumpfe Schreie und der Geruch nach Moder und Feuchte. Die Dunkelheit bleibt, der Geist erwacht...

Stück für Stück wird sich der Klager seinem Gefängnis bewusst. Der engen Kiste. Sofort schlägt sein Herz schneller und ein kleines bisschen Panik durchflutet ihn zusammen mit Freude. Er hat überlebt und wird es weiterhin. Unsicher über die Stabilität seines Gefängnisses tastet er das Holz ab und versucht die Dicke einzuschätzen, seine Chance zu entkommen.
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« Antwort #26 am: 23.09.2008, 01:25:44 »
Doch schnell wird dem verrückten Klager bewusst, in was für einer Kiste bzw. bitteren Situation er sich befindet: Er wurde lebendig in einem Sarg aus Holz scheinbar begraben, denn hinter dem ganzen Holz bemerkt der Barbar durch Klopfen schnell, dass sich etliche Meter Erde in alle Richtungen befindet.
Etliche Meter feuchter modriger Friedhofserde, welche jede Chance auf eine Flucht vereiteln würden, kein Licht in den Sarg durchdringen lassen und bald jeglichen frischen Sauerstoff im Sarg selbst verhindern würden.
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« Antwort #27 am: 23.09.2008, 22:28:08 »
Je mehr die Klager die Situation dämmert, desto schlimmer für sein Überleben. Denn langsam erhöht sich sein Herzschlag vor Panik und er atmet unbewusst etwas schneller.
“Ich werde sterben? Nein so billig kann ich nicht den Tod finden. Nicht so. Es muss einen Weg raus geben.“
Er will schon völlig panisch anfangen den Sarg mit bloßen Händen zu zerreißen, also langsam wieder etwas Vernunft in seinen Kopf wandert oder besser gesagt eine Person.
“Ja öffne den Sarg und lass dich von Tonnen von Stein begraben. Erstickte gleich am Dreck anstatt deine letzten Stunden oder gar Minuten zu genießen. Ich bin jedenfalls auf deinen Todeskampf gespannt, Marduk. Es wird köstlich vermute ich und wieder einmal hast du grandios versagt.“
Spottet seine eigene Stimme über ihn, aber beruhigt ihn auch etwas. Diese vertraute Stimme, der bekannte Wahnsinn in dieser ausweglosen Situation. Er beruhigt seine Atmung wieder und versucht zu denken. Irgendetwas zu tun.
“Je weniger Luft ich verbrauche desto besser. Aber wer sollte mich hier herausholen? Wie sollte ich selbst freikommen?“
Ungewiss über sein Schicksal bleibt er ruhig liegen und versucht seine Panik zu bekämpfen. Irgendeinen Hoffungsschimmer zu erhaschen.
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« Antwort #28 am: 24.09.2008, 00:51:56 »
In diesem Moment bekommt der Barbar, gefangen in seinem Sarg plötzlich kaltes Wasser ins Gesicht aus der Unsichtbarkeit geschüttet und erhält außerdem Tritte und Ohrfeigen.
"Aufwachen, Du stinkendes Stück Dreck-Du hast neue Nachbarn!", krächzt ein Mensch fast wie ein Vogel, während Marduk langsam bemerkt, dass er wieder aufgewacht sein muss und sich nun wieder in seiner Zelle befindet.
Wenigstens würde er nicht in einem Sarg lebendig wohl begraben werden, auch wenn der Cyrer weiß, dass die untote Stimme von vor einigen Stunden sein versprechen wohl war machen wird.
Der Klager kommt wieder zu sich, wobei er nun wie schon seit Monaten nicht mehr sich in einer Zwangsjacke und Fussfesseln wieder findet und gerade noch sehen kann, wie etliche Aufseher der Anstalt leblose Personen in die Nachbarzellen lachend zerren.
Im Hintergrund ist ansonsten weiterhin das Jammern des Zwerges zu hören, dessen Alpträume Marduk nun besser kennen gelernt hat, als ihm wahrscheinlich lieb ist.
"Freunde Dich ja nicht mit denen an, selbst wenn ihr den gleichen Todestag mit morgen haben werdet!", krächzt der Rabenmensch, scheinbar ein weiterer Tagtraum weiter, während überall die Zellen wieder verriegelt werden.
"Ich komm Euch später nochmal besuchen...", dabei streichelt der Rabe noch einmal verspielt über die Gitterstäbe und folgt dem Rest.
Kurz darauf ist Marduk, durchweicht durch einen Eimer mit Wasser und geplagt durch Triite und Schläge wieder alleine.

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