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Autor Thema: Die Chroniken  (Gelesen 54585 mal)

Beschreibung: IC-Thread

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Morpheus

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Die Chroniken
« Antwort #840 am: 21.10.2009, 14:40:31 »
Nur widerwillig entzieht sich Morpheus am ersten Tag der kostbaren Magie seines Versorgungsringes, welcher ihn mit Nährstoffen magisch versorgt, um weder Essen und Trinken zu benötigen, und ihm die Möglichkeit schenkt nur zwei Stunden pro Nacht schlafen zu müssen, um ausgeschlafen zu sein.
Auch Ophelia erklärt der Gorumhohepriester weit ausführend, warum die Gruppe hier sieben Tage rasten oder besser gesagt fasten muss.
Da jedoch ohne dieses Fasten eine Weiterreise nicht möglich ist, zieht Morpheus seinen Ring am ersten Tag ab und steckt ihn sich erst am Ende des zweiten Tag wieder auf, damit ab diesem Zeitpunkt eine Woche später die Wirkung seines Ringes endlich wieder einsetzt.
Bis dahin müsste Morpheus ersteimal noch fasten solange wie es nötig ist und anschließend dem weiteren Pfad folgen.
Als am siebten Tag oder besser gesagt in der siebten Nacht im Lichte des Vollmondes sich Pfad in Form des Geisterflusses nach Xin-Shalast endlich offenbart, ist Morpheus heilfroh und bereits am Ende seiner sterblichen Kräfte, denn ohne Essen und nur mit so wenig Trinken wie überhaupt nötig hätte er ohne seinen Gebete schon längst tot vielleicht sein können.
Sithkar's Worte bestätigt Morpheus deshalb nur mit schwacher kehliger Stimme aber mit glühenden Augen:
"So sei es! Auf nach Xin-Shalast - und dies so schnell es geht!"
Kurz blickt Morpheus auch zu seinen restlichen Gefährten und nickt mehrfach diesen zu, vorallem sorgenvoll zur Magierin und zum Schurken.
Letzteren schenkt er verbal bereits schon im Losmarschieren etwas Aufmunterung:
"Gareen, macht Euch keine Sorgen - schon bald werde ich ein Heldenmahl Gorum's uns allen servieren, welches uns stärken wird und uns für Entbehrungen belohnen wird! Aber dafür müssen wir ersteinmal dem Geisterfluss folgen!"
Woraufhin er sich zu Sithkar umdreht:
"Wo wir gerade bei diesem Thema sind: Wann glaubt ihr, Hohepriester, dass wir wieder etwas Essen und Trinken dürfen? Ich möchte eigentlich ungern einem Runenriesen und einem anderen Monster so geschwächt in die Arme laufen?"
Dabei versucht Morpheus etwas die Marschordnung einzuteilen, sofern niemand eine andere Idee hat, wie man schneller reisen könnte als zu Fuß, wobei er möchte, dass Gareen zusammen mit Syeiron die Vorhut übernehmen, während Sithkar, Ophelia und er selbst die Nachhut dicht dahinter bilden.
« Letzte Änderung: 27.10.2009, 10:53:09 von Morpheus »
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Sithkar

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Die Chroniken
« Antwort #841 am: 25.10.2009, 11:17:56 »
Auch Sithkar scheint noch nicht wieder bei Kräften zu sein, denn die schweren Schritte durch den Schnee zehren sehr an den mickrigen, übriggebliebenen Kräften. Jedoch versucht er so gut es geht, wie es sich für einen Mann seines Standes geziemt, der Magierin bei diesen Strapazen zu helfen. Das Glück ist zumindest auf ihrer Seite, denn Syeiron erweist sich als hervorragender Führer durch die Wildnis und bringt die Gefährten sicher den Fluss entlang.
Auf Morpheus Frage hin antwortet Sithkar mit einem Schulterzucken.
"Ehrlich gesagt bin ich schon verwundert genug, dass dieses der Weg war, einen Fluch zu brechen oder zu umgehen. Jedoch bin ich mir nicht sicher, ob unser jetzige Zustand dafür verantwortlich ist, dass wir den Fluss, einer Fata Margana gleich sehen können. Daher würde ich noch solange zum Fasten plädieren, bis wir an der Quelle angekommen sind."
Sithkars Gesichtsausdruck macht recht deutlich, dass er das nur widerwillig sagt, aber dennoch bereit ist, diesen harten Weg auf sich zu nehmen.
"Und ein Heldenmahl zu Ehren Gorums wäre sicherlich angebracht, wenn wir in Xin-Shalast ankommen. Diese Stadt soll voller Gefahren lauern. Und vielleicht findet Ihr dort die Riesen, welche Ihr suchtet."

Rovagug

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« Antwort #842 am: 25.10.2009, 14:11:56 »
Sicher führt Syeiron seine Gefährten dem geisterhaften Abbild des Fluss weiter hinauf in die eisigen Höhen der Kodarberge. Dabei umgeht der Barbar unsicheren Schneeflächen, um nicht vielleicht eine Lawine auszulösen. Die immer dünner werdende Luft macht den Abenteurern zu schaffen und zehrt noch mehr an ihren immer schwächer werdenden Kräften. Besonders Gareen bekommt dies zu spüren. Jeder einzelne Schritt kostet den Halbling seine ganze Kraft und ab und an kommt es ihm vor als würden seine Beine gleich versagen.
Nach drei Stunden anstrengendem Aufstieg kommen die Fünf an den Rand einer Ebene gefrorenen Sumpflands, das in glitzernde Nebel gefrorener Eiskristalle gehüllt ist.
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Gareen

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« Antwort #843 am: 25.10.2009, 20:04:05 »
Nur die Aussicht auf das Heldenmahl des Gorumklerikers hält den Halbling noch auf den Beinen, immer wieder bleibt er einen Moment stehen und sammelt neue Kraft. Noch nicht! Noch nicht!
 "Wir           werden         alle        drauf        gehen,           der         Berg          bringtmichum" krächzt er ohne zu stottern aber mit langen Pausen zwischen den Worten und sichtlich gequältem Gesichtsausdruck. Wieder stolpert er mehrmals und die Sicherheit und Leichtigkeit, die seine Bewegungen sonst auszeichnen, scheinen wie weggeblasen zu sein.

Syeiron Delvar

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« Antwort #844 am: 26.10.2009, 20:04:52 »
Syeiron hat die restlichen Tage damit verbracht etwas mit Gareen und mit Morpheus, so dieser denn wollte, zu trainieren. Viel gab ja so oder so nicht zu tun, außer auf die Vollmondnacht fastend zu warten. Einige Male hat er auch zum puren Zeitvertreib für einige Augenblicke Ophelia etwas in den Ausschnitt geschaut, als sich eine günstige Gelegenheit dafür bot und auch auf ihr Hinterteil und seine Gedanken einige Zeit lang kreisen lassen. Irgendwie hat das ganze ihn an bestimmte Dinge in Qadira erinnert. Wobei das etwas andere Situationen und Fragen waren. Aber das ist momentan weit von ihm entfernt. Aber Syeiron lässt gegenüber Calistria-Anhängerinnen lieber zunächst einmal Vorsicht walten; nicht bloß wegen den Erlebnissen mit Caladrel. Er scheint ansonsten auch nicht der allergesprächigste Typ zu sein.

Missmutig nahm Syeiron dann nach einem guten Stück ihres nächtlichen Aufbruchs bei Vollmond Gareens Verhalten zur Kenntnis, dass er so oder so ähnlich schon einige Male zuvor erlebt hatte bei dieser Expedition. Auch er war erschöpft, aber Syeiron selbst ließ es sich nicht so anmerken wie Gareen es tat und sprach auch nicht gleich vom Tod wie er. Doch trotzdem kramt Syeiron etwas in seiner Gürteltasche herum bis er den richtigen Trank gefunden hat. Er hat diesselbe Farbe und dasselbe Aussehen wie der Trank, den er Gareen schon einmal gegeben hat.

"Wird Euch bestimmt etwas helfen! Da!", sagt er nur noch und hält Gareen den Trank entgegen, der ihm recht bekannt vorkommt.

Gareen

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Die Chroniken
« Antwort #845 am: 26.10.2009, 21:04:57 »
"Da-Danke. No-noch nicht! We-wenn wi-wir da sind." Der Halbling steckt die Flasche dankbar in seinen Rucksack, doch wagt er noch nicht, sie zu trinken. Zu lebendig stehen ihm die Teleportation und der Runenriese vor Augen.
Unter Aufbietung all seiner Reserven stolpert er weiter. Da er die Umgebung nur noch durch einen Schleier wahrnimmt, kann er selbst kaum einschätzen, ob sie den magischen Pfad zu Ende gegangen sind oder nicht.     

Rovagug

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Die Chroniken
« Antwort #846 am: 26.10.2009, 21:20:27 »
Die Ebene vor ihm scheint Syeiron ziemlich tückisch zu sein. Von dort aus wo er steht, kann er einige getaute Wasserlöcher sehen, die jedoch gleich wieder überfrieren. Sie könnten tückisch sein und dem Barbar wird klar, dass die Überquerung des Eissumpfs nicht ungefährlich werden wird.
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Morpheus

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Die Chroniken
« Antwort #847 am: 27.10.2009, 12:55:55 »
Stumm mit einer kurzen positiven Kopfbewegung nimmt Morpheus die Antworten von Sithkar sichtbar für Sithkar und den Rest der Gefährten wahr, wobei er in Gedanken antwortet:
"In Xin-Shalast könnte dieses Mal zu spät sein, denn dort werde ich die Bestimmung meines Gottes im Kampf und im Tod finden!"
Aussprechen möchte Morpheus dies nicht, da er die ständigen Streitereien mit Sithkar leid ist und zur Zeit sich sowieso geschwächt und am Rande seiner Nerven fühlt.
Stumm beobachtet Morpheus die Handlungen und Gespräche zwischen Syeiron und Gareen, wobei Morpheus zufrieden ist, dass der Barbar dem Halbling hilft, damit dieser als Späher nicht am Ende sofort drauf geht beim nächsten Feindkontakt.
Fast sehnlich hofft Morpheus darauf endlich den Pfad nach Xin-Shalast fertig beschritten zu haben und auf Runenriesen zu treffen.
Um sich bis dahin die Zeit zu vertreiben blickt Morpheus aufeinmal zu Ophelia, mit welcher er sich seit ihrer Vorstellung vor sieben Tagen nicht mehr richtig unterhalten hatte und lieber mit Syeiron trainierte und betete, bis auf die Erklärung, warum die Gruppe hier rasten bzw. fasten müsste, zumal Sithkar und Gareen mit der Magierin sich ja unterhalten haben und wahrscheinlich auch weiter unterhalten wollten.
Da nun jedoch niemand sich mit der Magierin unterhielt, versuchte der Gorumhohepriester ein weiteres Mal sein Glück und fängt mit erstaunlich freundlicher Stimme an, diesmal ohne Feindschaft und ohne belehrenden Ton wie bei der Klärung der Rast, fast lieblich ohne Krächzen in der metallischen Stimme ein Gespräch mit der Magierin an.
Dabei achtet Morpheus jedoch darauf, dass niemand ihn dabei zuhören kann und Ophelia nicht bemerkt, dass er hinter seinem Helm die Magierin förmlich mit seinen glühenden Augen auszieht.
"Wie fühlt ihr Euch?
Falls Euch etwas fehlt, dann kann ich gerne gründlich nach Euch schauen...ähm...ihr dürft übrigens gerne ebenfalls beim Heldenmal Euch dann satt essen..."
Worauf der Kriegskleriker in seiner schwarzen schweren Rüstung seine Stimme noch mehr her runterschraubt und weiter seine Frageliste abarbeitet, bevor er die reizvolle Menschenfrau antworten lässt.
"Hat Hohepriester Sithkar oder Gareen eigentlich alle Fragen von Euch geklärt oder soll ich Euch noch etwas erklären bzw. beantworten?
Ich hoffe ihr fühlt Euch in unserer Runde von Männern gut aufgehoben, wobei ich Euch versichern kann, dass ihr sicher seit, solange ihr in meiner nähe bleibt..."
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Ophelia

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Die Chroniken
« Antwort #848 am: 27.10.2009, 14:17:17 »
Die Tage mit dieser in ihren Augen seltsamen Gemeinschaft von Männern irritieren die Magierin mehr als sie es wahr haben will. Dass man fasten muss, um in die Hauptstadt des Runenfürsten der Gier zu kommen erheitert die Frau sichtlich. Sie verhältsich dabei ähnlich wie Morpheus und setzt einen Ring ab, der ihr es ermöglicht die Nahrungsaufnahme zu vermeiden. Ebenso wie der Hohepriester setzt sie den Ring dann wieder auf, um später wieder darauf zurück kommen zu können.
Ansonsten verbringt sie die Zeit des Wartens mit erstaunlichem Langmut. Es ist offensichtlich, dass die Frau Warten gewöhnt ist. Auch ist offensichtlich, dass die Frau eher aus Gewohnheit als mit wirklicher Absicht ihre Reize zeigt. Fast scheint es so als wolle die Frau dabei ihre Begleiter testen. Das Interesse Syeirons nimmt die Frau zur Kenntnis und es ist offensichtlich, dass sie es darauf anlegt, ihm zu zeigen, was er sehen möchte, ohne dass dies wirkt als wäre sie eine Dirne. Es sind eher kleine Momente, die dem Barbaren einen Blick gewähren. Dabei verhält sich die Frau freundlich und offen, beantwortet Fragen über ihre Zauber ohne selber aber aktiv zu werden. Fast scheint es als warte Ophelia ab, was die Männer preisgeben wollen.
Als sich dann für sie überraschend Morpheus an sie wendet, bleibt die Frau einige Augenblicke ruhig. Dann antwortet sie in der Heimatsprache des Priesters:
"Hohepriester Morpheus, ich habe Hunger bis unter beide Arme. Gestern Nacht habe ich von Lammbraten in Rotweinsoße geträumt." Dann grinst die Magierin. "Ansonsten geht es mir so gut, wie es einer Magierin gehen kann mit einem Hohepriester eines Volkes, welche Magier lieber heute als morgen tötet, einem Kämpfer, der mich betrachtet, wie eine Ware auf einem Sklavenmarkt und er sich überlegt, was er mit ihr anstellt, sobald sie sein Eigentum ist und einem Mann der mehr an einem Halbling interessiert zu sein scheint, während dieser Halbling wahrscheinlich der mißgelaunteste Halbling ist, dem ich je begegnet bin." Obwohl die Worte hart klingen, lächelt die rot-blonde Frau. Es scheint so, als meine sie nicht wirklich, was sie sagt, sondern teste einfach die Reaktion des Gorum-Priesters. Sie streicht sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht und fährt fort. "Warum tut ihr, was ihr tut? Was treibt euch an? Warum versteckt ihr euch unter dieser Rüstung, Hohepriester? Das wären ein paar der Dinge, die mich interessieren, die ihr mir aber wohl verständlicherweise nicht mitteilt." Das Lächeln der Frau wird breiter. "Sagt mir zum beispiel, warum ihr vier nach Xin-Shalast wollt. Mich interessiert das 'Warum' eures Tuns."

Morpheus

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Die Chroniken
« Antwort #849 am: 27.10.2009, 14:36:19 »
Morpheus kann sich ein kehliges Lachen nicht verkneifen und antwortet auf Ophelia's Aussagen und Fragen:
"Großartig! Schön zu erfahren wie ihr uns seht, verehrte Ophelia! Ich habt eine gute Menschenkenntnis! Jedoch warum keine Aussage über Euch selbst, wenn ihr schon alle Mitglieder dieser Gruppe so schön beschreibt? Oder könnt ihr Euch etwa selbst nicht durchschauen oder wäre eine Aussage über Euch selbst zu pervers? Euere Erscheinung lässt jedenfalls Letzteres vermuten...", fragt Morpheus mit provozierenden und scherzenden Unterton in seiner Muttersprache.
"Der Grund für diese Expedition kann ich für mich persönlich und meine Beweggründe schnell beantworten, wobei ihr den Rest unserer Gefährten vielleicht nach ihren Gründen nochmal selbst fragen solltet, da ich wie ihr selbst ein Nachzügler in der Gruppe oder besser gesagt in diesem Unterfangen bin - dem Unterfangen in Xin-Shalast den wohnhaften Runenfürsten zu finden und zu vernichten, bevor Schlimmeres passiert!
Dafür wurde ich von meinem Gott Gorum selbst aus seinem Reich zurück geholt, um dieses Werk mit aller Kraft und Zerstörung zu verrichten!", antwortet Morpheus seine Gegenfrage noch offen lassend schnell und einfach, wobei es kryptisch bleibt, wie Morpheus seinen Aussage meint und nicht vielleicht übertreibt oder lügt.
Etwas verheimlichen tut Morpheus auf jeden Fall, denn er spricht nicht die ganze Wahrheit seiner Beweggründe an oder besser gesagt aus.
"Ich darf nicht versagen...wir dürfen nicht versagen oder seht ihr dies anders?", setzt Morpheus weiter in seiner Heimatsprache redend nach, wobei er noch einer kurzen Pause hintersetzt.
"Und meine Rüstung trage ich als Teil meines Glaubens, denn Gorum ist nicht nur der mächtige Gott des Krieges, sondern auch der Gott des Eisens, der Werkzeuge und Waffen des Krieges und natürlich damit auch der schweren Rüstungen!", wobei Morpheus sein heiliges Symbol herrausholt und einen Kriegsschrei im Namen seines Herren aus seinen Kehle ohrenbetäubend erklingen lässt, während er seine Symbol in Richtung Himmel hält.
Dabei ist Morpheus scheinbar sichtlich egal, ob er damit mögliche Feinde anlockt - im Gegenteil, denn der Hohepriester hofft dies förmlich.
« Letzte Änderung: 29.10.2009, 11:43:14 von Morpheus »
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Syeiron Delvar

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« Antwort #850 am: 27.10.2009, 15:21:47 »
"Ich verstehe zwar kein Wort davon, was sie sagt, aber vertrauenswürdig scheint das nicht gerade, wenn eine Anhängerin der Göttin der List in einer Sprache spricht, die nur bestimmte Person wohl überhaupt verstehen können. Egal wie süß das Lächeln letztlich dabei scheint."

Aber jetzt gibt es zunächst viel wichtigere Dinge, über die sich Syeiron Gedanken machen muss, nämlich die Expedition und ihr momentanes Weiterkommen: "Verfügt Ihr zur Not wieder über etwas Windmagie, Sithkar? Die Überquerung des Eissumpfes vor uns kann sehr gefährlich sein. Vorallem mit schwererer Rüstung. Man muss womöglich sehr gut Balancieren können, um an so manchen Stellen nicht in sehr tiefes, kaltes Wasser zu versinken, so wie ich das einschätze. Daher sollten wir uns vorsichtshalber ein paar Alternativen überlegen für die Überquerung dieses Eissumpfes vor uns.“

Der Kriegsschrei von Morpheus reißt Syeiron dann fast etwas aus seiner Erschöpfung heraus. Dafür ist er auch recht dankbar. Syeiron würde so oder so aber den Kampf gegen die Müdigkeit nicht aufgeben. Es ist für die anderen sehr wichtig, dass er sich ihr nicht hingibt.

Gareen

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« Antwort #851 am: 27.10.2009, 23:25:27 »
Der Halbling, der sich inzwischen mehr schleppt als das er geht und die Gespräche seiner Gefährten nur aus vages Rauschen wahrnimmt, fährt bei dem Kriegsschrei des Klerikers zusammen und reißt die Augen auf. Schnell, also für seine Verhältnisse langsam liegt ein Pfeil auf der  Sehne seines Bogens und Gareen blickt sich suchend nach dem Gegner um.
Nachdem er keinen entdecken kann und weder Morpheus noch Syeiron in ihre Waffen bereit machen, wird sein fahles Gesicht noch mürrischer als sonst. Idiot! Was sollte das nun wieder. Irgendein Monster wird ihn gehört haben udn uns jetzt umbringen.

Der Schrei hat ihn jedoch wenigstens so wachgerüttelt, dass er sich an seine Begleiter wendet. "W-was   mei- meint Ihr.     Ka-kann ich den Trank jetzt   trinken?"  

Sithkar

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« Antwort #852 am: 29.10.2009, 12:01:22 »
Sichtlich entnervt schaut sich Sithkar das gefährlich-schöne Gebilde aus Eis an. Diese bizarre Landschaft verbirgt den Tod! Doch seine Gedanken bleiben unausgesprochen, denn Syeiron hatte seine Gedanken bereits durchschaut.

Anerkennend nickt Sithkar den Koloss von Mensch zu und will gerade ansetzen, etwas zu sagen, als Morpheus' Kriegsschrei die Stille des Plateaus durchbricht. Das Gespräch der Magierin mit dem Gorumhohepriester hatte er bewusst ignoriert. Wahrscheinlich drehen sich seine Gedanken eh bloß um ihre Wäsche! Doch sein Gesichtsausdruck bleibt weiterhin hart, denn sie haben schließlich wichtigeres zu tun. Seiner Meinung nach.

Als Gareen dann erneut seine erschlagene Müdigkeit preis gibt, kniet sich der Priester in den Schnee und schaut seinem halbwüchsigen Freund in die Augen. Festen Blickes fixiert er die müden und trüben Augen des Halblings und hält dessen Kinn fest im Griff.
"Schaffst Du es noch ein wenig, mein Freund? Ich werde unsere Göttin um Rat fragen, dann haben wir definitive Antwort. Harre noch ein Viertel einer Stunde aus und ich komme mit Antwort."

"Syeiron, Ophelia, Hohepriester Morpheus!" spricht er die Anderen deutlich an. "Ich werde Pharasmas weisen und gerechten Rat konsultieren und brauche ein wenig unserer kostbaren Zeit. Ich werde herausfinden, ob uns eine Mahlzeit nun noch immer dem Fluch oder Abwehrzauber aussetzt, oder wir freien Stückes Heilung bekommen können."
Mit diesen Worten bereitet er seine kleine, mittlerweile grün patinierte Bronzeschüssel vor und startet ein kleines Ritual.

Morpheus

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« Antwort #853 am: 29.10.2009, 12:36:35 »
"Selbstverständlich werden wir warten, Hohepriester Sithkar! Wir sollten doch die letzten Tage gezeigt haben, dass wir Geduld besitzen, vorallem wenn es einem höheren Zweck - unserem gemeinsamen Ziel - dient!", antwortet Morpheus wieder für alle verständlich und nicht mehr in seiner Heimatsprache erschreckend freundlich und gelassen, wobei er Sithkar wohlwollend bei dessen Ritual beoachtet und auf ein positives Resultat hofft und wartet.
Morpheus fragt sich jedoch, wieviel Geld und Resourcen Sithkar für seine Zauber noch zur Verfügung hat, denn Gorum würde sich solche Gebete und Fragen teuer bezahlen lassen.
Morpheus selbst würde solche Zauber jedenfalls ungern wenn überhaupt nutzen, weshalb er froh ist, dass Sithkar da anders ist als er und scheinbar gerne mit seiner Göttin in Kontakt tritt.
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Ophelia

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« Antwort #854 am: 29.10.2009, 20:34:27 »
Die Magierin lächelt, als der Mann aus dem Norden seinen Kampfschrei ausstößt. Fast scheint es, als wäre sie wirklich erfreut, dass der Mann so aus sich raus geht. Bevor sie dem Hohepriester allerdings antwortet, stellt Sithkar seine Frage. Die Frau verneigt sich leicht vor dem Mann und eher beiläufig gewährt sie damit dem Kelliden neben ihr einen vielversprechenden Einblick in ihr Dekolletee:
"Selbstverständlich werden wir warten. Alles, was uns hilft in dieser garstigen Gegend, rechtfertigt zu warten. Macht euer Zwiegespräch mit eurem Gott und lasst uns dann teilhaben an eurer Erkenntnis.“ Die Frau erhebt sich wieder und widmet sich wieder dem anderen Hohepriester der kleinen Gruppe. Während sie die Antwort an Sithkar auf Taldane gegeben hat, spricht sie nun wieder in der Heimatsprache von Morpheus:
„Ich glaube, eine Beurteilung über mich selber wäre etwas seltsam. Ich würde Dinge bewerten, die ihr nicht kennt und von denen ihr nichts wisst. Vielleicht fragt ihr besser Gareen dazu.“ Die Frau winkt den Halbling und wendet sich in Taldane an diesen:
„Gareen vielleicht könnt ihr die Neugier von Hohepriester Morpheus befriedigen. Er möchte gerne eine Einschätzung über meine Person, die ich ihm nicht geben kann. Vielleicht ist es besser, ihr teilt ihm eure Wahrnehmung meiner Person mit. Ich werde euch solange alleine lassen, damit ihr ohne Probleme alle schlimmen Seiten ansprechen könnt, die euch aufgefallen sind. Wenn ihr mögt, können wir danach unser Gespräch fortsetzen, Hohepriester.“ Wieder verbeugt sich die Frau tief vor einem Priester. Diesmal vor Morpheus. Es scheint so für den Kelliden, dass diese Verbeugung etwas tiefer und etwas länger ist, als gegenüber Sithkar. So als gebe sie ihm Zeit für eine Betrachtung.
Dann hebt die Frau den Kopf, lächelt den beiden noch einmal zu und entfernt sich ein paar Schritte, damit Gareen die Möglichkeit hat seinen Eindruck zu schildern.

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