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Autor Thema: [Inplay Part III:] Eyes of the Lich Queen  (Gelesen 19410 mal)

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Ferathalatril

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[Inplay Part III:] Eyes of the Lich Queen
« Antwort #225 am: 24.11.2008, 23:53:08 »
Total erschöpft, hat er doch wirklich das letzte seiner inneren Magiereserven aus sich herausgeholt, lehnt sich Ferathalatril für einen Moment gegen die Reling um zu Atem zu kommen. Dabei muss er jedoch aufpassen, wäre er doch beinah so ins Straucheln geraten, dass er kopfüber ins Meer geflogen wäre und seine Schwimmkünste waren, wie er erst gestern festgestellt hatte nicht grade zum Besten gestellt. Nach dem er für einen Moment geruht hat erkennt er erst nach und nach den Ernst der Lage, in der sie sich befinden. Den ihnen bleibt nichts als zu zu sehen, wie ihr Schiff langsam versinkt und mit ihm, zumindest aus seiner Sicht auch ein freund, der Sohn des Piraten, der mit ihm in Dreadhold saß. Nun konnte er sich wohl als einzige noch lebende Person mit dem Titel Ausbrecher aus Dreadhold schmücken. Bei diesen letzten trüben Gedanken an denjenigen, der ihn dazu gebracht hatte in den tiefen Minen Dreadholds nicht den Mut zu verliehen wendet sich der Halbelf vom Meer ab und schaut auf seine Fluchthelfer und Reisegefährten. Wenn er es richtig betrachtet, hatten alle bisher Schiffe nur als Reisemittel benutzt, nicht sie selbst gesteuert und wenn ihr Ziel ein ferner Kontinent ar, konnte es ziemlich schwierig werden heile dort anzukommen. Nur Alanna hatte, wenn er sich recht entsinnen konnte Ahnung von der Seefahrt.

Doch die Stimmen, die vom unterdeck zu ihnen hinauf dringen versprechen zumindest eine kleine Hoffnung. "Hoffen wir, mal, dass wer immer dort unten ist auch ein Boot steuern kann, denn sonst werden wir hier wohl festsitzen, wenn Alanna uns nicht in wenigen Tagen zu perfekten Seemännern macht." Dann begibt er sich langsam mit gezogener Waffe aufs Unterdeck, wenn dort eine Falle lauerte wollte er nicht unvorbereitet sein, um der Quelle der Hilfeschreie nach zu gehen.
7 Jahre Dreadhold - Was soll mich noch schrecken...
Held ohne Freischwimmer

Yorihisa

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[Inplay Part III:] Eyes of the Lich Queen
« Antwort #226 am: 24.11.2008, 23:55:53 »
Yorihisa sieht schwer verwundet, stoßweise Atmend und mit einem grimmigen Ausdruck auf den Lippen das Ende des Kampfes. Seine Rüstung strahlt trotz des Blutes auf unnatürliche Weise und wirkt sauber, was einen sehr unrealen Eindruck vermittelt. Aber Magie macht vieles möglich. Mit Zufriedenheit sieht er, dass sie nicht schon wieder einen treuen Gefährten verloren haben, wenn man von den armen Piraten absieht und ihrem eigenen Schiff.
“Wie sollen wir jetzt weiter kommen? Keiner von uns kann damit umgehen.“
Er schüttelt traurig den Kopf und versucht den Schmerz der Wunden zu ignorieren. Den sengenden Schmerz seiner Hand, welche mit jedem Schwung des Wakizashis intensiver wurde.
Mit einer lässigen Bewegung wischt er das Blut von den Schwertern an einem Körper ab ehe auch dieser Leichnam Opfer der rauen See wird. Schnell verschwinden sie wieder in den Scheiden und Yorihisa schaut zu den Anderen. Vor allem nach Hotaru.
“Zum Glück geht es ihr gut. Wir müssen diese Reise gemeinsam durchhalten. Ich muss sie beschützen wie ich es geschworen habe. Ich liebe dich.“
Dann murmelt er leise ein Gebet für die Piraten.
„Möge einer der Drachen sich eurer armen Seelen annehmen und in das Totenreich geleiten. Mögen der goldene Wyrm uns auf unseren Wegen leiten, über uns wachen. Gibt uns die Kraft dafür die Schande zu tilgen und lass ihr Opfer nicht umsonst gewesen sein.“
Aber kaum will er etwas zu seinen Gefährten sagen, als er die Hilferufe vernimmt. Sofort wendet den Kopf dorthin.
„Ja ihr habt recht. Wir sollten ihnen helfen.“
Vorsichtig sucht er den Weg zum Unterdeck und geht als Erster. Seine Wunden behindern ihn etwas, aber er bleibt Wachsam.
Ein Mann ist gebunden an seine Ehre und Verpflichtungen ohne sie ist er nichts. Doch die größte Verpflichtung von allen ist die Liebe und nichts steht über ihr.

Atalante

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[Inplay Part III:] Eyes of the Lich Queen
« Antwort #227 am: 25.11.2008, 00:15:49 »
"Haltet ihr Schnauze!" Fährt Atalante die beiden Cloudreaver an, die wie aufgeschreckte Hühner rumschreien, als würde ein möglicher Eroberer des Schiffes, sich nicht mal anschauen, was es hier Hübsches zu holen gibt und dabei die Gefangenen entdecken. "Habe ich mich eingepisst, als ihr mich hier eingesperrt habt?"
Atalante, hatte es auch mitbekommen, dass dort irgendwas vorgegangen war. Erst der Kampf, dann die Ruhe und plötzlich wieder ein Geschrei und Kampflärm. Es gibt wieder etwas zu hoffen. Außerdem kann sich der Draleus Tairn sicher sein, dass es kaum schlimmer werden kann, als es schon ist. Einem unerhrenvoll Tod ist er längst ausgeliefert, nachdem ihn die Piraten überwältigt hatten.
Der Elf, halbnackt seiner Besitztümer beraubt, hockt in einer Ecke seines Gefängnisses, die er unter großem Ekel von Kot und anderem Schrecknissen des Verdauungstraktes seiner Vorgänger befreit hat und wartet darauf, dass sich der, hoffentlich völlig neue, Besitzer des Schiffes zeigt.
Während er wartet, fragt sich Atalante, wie dieser Kampf verlaufen ist und wer oder was dort noch plötzlich aus einem Loch gekrochen kam und nochmal den Kampf entflammte. Er fragt sich auch, wieso die Entfacher des neuen Kampfes, wohl so lange gewartet haben und worauf. Es kribbelt leider wieder in den Finger des tanzenden Kämpfer.
Blöd sein für Fortgeschrittene.

Hotaru

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[Inplay Part III:] Eyes of the Lich Queen
« Antwort #228 am: 25.11.2008, 00:20:27 »
Hotaru gibt ihr bestes, im einsetzenden Durcheinander den Überblick zu behalten und dort mit helfender Hand präsent zu sein, wo sie gebraucht wird. Als die Schlacht endlich abgeklungen ist, die Schreie, das Waffengeklirr verstummt sind, stellt die Adeptin erleichtert ausatmend fest, dass sie ihre Aufgabe diesmal mit absolutem Erfolg bewältigt hat - den Piraten gegenüber hat sie sich als Heilkundige nicht verpflichtet gefühlt, schon seit dem Vorfall mit dem Kapitän ganz zu Beginn der Reise auf der Lachenden Lady.
Dennoch packt sie schieres Entsetzen, als sie erkennt, dass keiner der verbündeten Piraten das Massaker überlebt hat. Die Hilferufe aus dem Unterdeck des fremden Schiffes klingen wie Verkündungen von Hoffnung in den Ohren der Argonesserin, denn sie bezweifelt, dass die Helden alleine, selbst unter Alannas Anleitung, das Schiff sicher auch nur zum nächsten Hafen bringen könnten.
Bevor die Drachenpriesterin sich nach der Quelle der Geräusche begibt, strengt sie ihre letzte Kraft ein, um die verbliebenen Wunden ihrer Gefährten zu behandeln. Es fällt ihr inzwischen schwer, sich zu konzentrieren, ihr Kopf fühlt sich bleiern an, trotzdem gibt die junge Frau nicht auf. Während sie Yorihisas Blut abtupft und die heilsame Macht des flüssigen Elementes in den erschöpften Körper des Samurai fließen lässt, lächelt sie.
Schließlich folgt sie ihrem Verlobten und Ferathalatril ins Unterdeck, in der Hoffnung, wenigstens halbwegs fähige Matrosen vorzufinden.
竜神の名前の下に。。。!

Alanna d'Ghallanda

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[Inplay Part III:] Eyes of the Lich Queen
« Antwort #229 am: 25.11.2008, 08:22:30 »
Wie in einem Rausch nimmt die Halblingsdame aus dem Haus Ghallanda den Kampf auf dem Schiff wahr. Fast wie in einem Traum sieht sie das gemeinsame Auftreten der Gruppe gegen das Blut der Vol und die unheilvolle Priesterin, die so viel zerstört hat in den Treffen, die Alanna mit ihr hatte.
Als der Kampf dann vorbei ist, nimmt die Säbelrasslerin erst langsam auf, dass die Gruppe durch den Sieg zwar eine Gefahr gebannt hat, aber ein weiteres viel größeres Problem nun hat. Als Ferathalatril anspricht, dass nur sie Erfahrung auf einem Schiff hat, muss die kleine Frau bitter auflachen. "Du erliegst einem Trugschluß, Ferathalatril. Ich bin zwar zur See gefahren, aber ich war nur die Köchin. Ich habe ungefähr so viel Ahnung von der Steuerung eines Schiffes, wie ein Zwerg vom Schwimmen. Wir sollten hoffen, dass dort unten einer ein Schiff steuern kann." Dabei zeigt sie auf die Luke nach unten, aus der die Stimmen nach oben klingen.
Dann folgt sie dem Halb-Elf in den Lagerraum, der wohl auch als Gefängnis gilt. Im Raum unter Deck schaut sich die Halblingsfrau kurz das Tohuwabohu an, welches die Gefangenen mit ihrem Geschrei anstellen. Sie reibt sich über das entzündete Auge und holt tief Luft.
 "RUHE!!!" Die kleine Frau steht breitbeinig in dem Raum und mit ihrem gezogenen Rapier und dem seltsamen Kopfschmuck, der fast wie ein Valenarverschnitt in klein aussieht, wirkt die Frau zwar sehr seltsam, aber erstaunlich gefährlich. "Wie ihr alle festgestellt habt, hat es oben eine kleine Auseinandersetzung gegeben. Wir haben dieses Schiff jetzt übernommen und möchten wissen, wer ihr seid und was ihr hier macht." Die Frau geht durch den Raum und bleibt vor dem Käfig mit dem ruhigen Gefangenen stehen. Einen kurzen Moment schaut sie zu Ferathalatril, dann wendet sie sich an den Mann, der so ganz anders aussieht als der Rest der Gefangenen.
"Wie heißt Du und was machst Du hier?"
Ogerschlächterin!

Atalante

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[Inplay Part III:] Eyes of the Lich Queen
« Antwort #230 am: 25.11.2008, 09:52:19 »
Irgendwas in der Stimme, deren Ursprung Atalante nicht sofort erkennt, veranlasst den Elfen sich innerhalb Sekundenbruchteilen zu erheben. Als wenig später eine kleine Frau, ähnlich verhüllt, wie er selbst gerne wäre, vor ihm steht, staunt er nicht schlecht und blinzelt erstmal mehrfach.
Der Kopfschmuck schreit Glaubensbruder, der bestimmte Ton ebenfalls, die übrige Kleidung und die Körpergröße passt dagegen nicht ansatzweise zu einem Kämpfer der Ahnen. Es ist etwas bizarr, doch wird Atalante jetzt keine Fragen und erst recht keine Kommentare dazu ablassen.
Der verdeckte Elf in nicht weniger besser aussehender Unterhose,  beschränkt sich lieber darauf, die Fragen zu beantworten, er muss nicht negativ auffallen: "Mein Name ist Atalante. Ich bin Jäger der Draleus Tairn. Und war eigentlich mal ihr," der mit Muskeln gepflasterte Aereni zeigt auf das nahe Gefängnis von den Cloudreaver, "ihr Gefangener." Auch andere Kommentare erspart sich Atalante, weil sie ihm alle vorlaut und deshalb uneignet vorkommen.

Als wenig später die Gefährten der kleinen Frau, die er nicht zuordnen kann, eintreten, muster er diese ebenfalls kurz. Wirklich interessant ist dabei nur der ebenfalls verhüllte Mann, der Glaubensverwandter sein muss, wenn vielleicht auch ein entfernter. Doch vielleicht ist das Blut stark genug, im Notfall - die Ziele der bunten Truppe einschätzen, kann er keinesfalls.
Blöd sein für Fortgeschrittene.

Orkschamane

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[Inplay Part III:] Eyes of the Lich Queen
« Antwort #231 am: 25.11.2008, 14:25:39 »
Die beiden Cloudreaver, welche fiebrig bleich aussehen und etliche Bisswunden haben, flehen jedoch lauthals weiter:
"Bitte befreit uns! Bitte!", wobei der zweite Pirat nüchtern laut bittet:
"Oder bringt uns wenigstens schnell um, bevor wir Sklaven dieser Seuche Dolurrh's werden!"
Die einstigen furchtlosen Piraten sind nur noch Schatten ihrer Selbst.

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Als Erinnerung an Otak Orkschamane, orkischer Druide Level 6 (3.0)

“I may be an orc, but that does not make me less worthy than anyone.”

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