Autor Thema: Inplay - Kapitel 1: Die Reise nach Rhukaan Draal  (Gelesen 10127 mal)

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Daeinar

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Inplay - Kapitel 1: Die Reise nach Rhukaan Draal
« Antwort #30 am: 26.11.2004, 22:51:41 »
 Überfall auf die Taube, Runde 3

Als Kanatash die Schreie von ausserhalb der Kabine vernahm, zögerte er nicht lange und eilte aus der Kabine in Richtung der bedrängten Crewmitglieder. Gut drei Meter vor den Skeletten blieb er stehen und hielt den Kristall hoch, den er um den Hals trug. Augenblicklich schoß eine Welle von Licht aus dem Stein.

"Hinfort! schrie er den Unkreaturen entgegen. Die beiden Skelette nahmen dies nahezu wörtlich, und mit einem Blitz zerfielen beide zu Asche.

Guamorr drängte, den Schild im ausgestreckten Arm haltend, vorwärts, um seinen Untoten Gegnern ein wenig Spielraum zu nehmen. Er wartete, bis eines der Skelette zu einem weiteren Schlag ausholte, ging dann einen Schritt zur Seite und rammte ihm seine brennende Faust auf die Rippen. Doch dieses wich aus, und brachte dem Ork im Gegenzug einen tiefen Schnitt am Unterarm bei, bevor dieser ihn zurückziehen konnte.
   
Mit wenigen Schritten erreichte Dorin die Tür der Kabine und schaut zunächst vorsichtig in den Gang, um die Lage etwas besser überblicken zu können. Das Geschrei von oben und der laute Ruf Kanatashs schienen die Lage allerdings klar zu machen. Kurzerhand begann Dorin in der Luft mit der freinen Hand, abstrakte Muster zu zeichnen, fast meinte man, einen Bauplan zu erahnen.

Cerzil rappelte sich derweil hoch, beobachtete wie die anderen zu ihren Waffen griffen und schnappte schnell nach seiner Armbrust und den drei kläglichen Bolzen, die bei seiner Ausrüstung lagen.
Seine Beine zitterten, ob der seltsamen Laute vom Deck, nur leicht. Rigana eilte an dem Jungen vorbei, schaute ihn dabei mitleidig an, und kam kurz hinter Dorin zu stehen.

Draussen holte gerade Hammer zu einem weiteren mächtigen Schlag aus. Angespornt durch seinen Erfolg, schwang Hammer seine Waffe in einem ausladenden Bogen um das Skelett zu zerschmettern, daß ihm gegenüberstand. Die animierten Knochen hatten dem Hammer nichts entgegen zu setzen.

Ethan kletterte gleichzeitig weiter die Takelage hoch, bis er ein sicheren Platz gefunden hatte, von wo aus er die Untoten mit seiner Armbrust in Visier nehmen konnte. Schnaufend kam er gut 15ft. über dem Deck auf einer kleinen Plattform an.

Die Crew nutzte derweil die Pause, die Kanatash ihnen verschafft hatte, und flohen an diesem vorbei in Richtung des hammerschwingenden Kriegsknechts. Prompt folgten zwei der Skelette ihnen um die Ecke, nur um sich mit Kanatash konfrontiert zu sehen. Das neue Ziel schien ihnen nichts auszumachen, doch dieser wurde völlig unvorbereitet erwischt und ein Hieb traf den ungerüsteten Mann am Bein. Sich noch auf den Schmerz im Bein konzentrierend, sah er die zweite Klinge nicht kommen. Tief drang sie in seinen Brustkorb ein, und mit einem Keuchen taumelte Kanatash zurück, kurz davor, das Bewusstsein zu verlieren.

Status:

http://www.dnd-gate.de/daeinar/taube3.jpg' target='_blank'>Karte Runde 3

Cerzil - unverletzt, prone
Dorin - unverletzt
Ethan - unverletzt
Guamorr - leicht verletzt, Produce Flame
Hammer - unverletzt
Kanatash - schwer verletzt
Rigana - unverletzt

Crew I, III - unverletzt
Crew II - schwer verletzt

Skeleton I, VI, VII, VIII - zerstört
Skeleton II, III, IV, V - unverletzt

Daeinar

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Inplay - Kapitel 1: Die Reise nach Rhukaan Draal
« Antwort #31 am: 30.12.2004, 20:42:57 »
 Überfall auf die Taube, Runden 4+5

Als die Klinge des Skelettes Kanatash traf, enfuhr diesem ein schmerzverzehrter Aufschrei. Er blickte sich kurz um, ob die Crew sich hinter ihm in Sicherheit gebracht hatte. Dann jedoch sammelte er seine letzte Kraft und konzentrierte sich erneut auf sein heiliges Symbol, einen grimmigen Blick auf die Ansammlung von Knochen vor sich gerichtet. Das Licht von Adar war mit ihm, und die beiden Skelette fielen vor dem Mann in sich zusammen.

Dorin fixierte eines der beiden Skelette bei Guamorr mit seinem Blick, legte auf es an und schoss. Einem Menschen wäre der Bolzen in der Brust stecken geblieben - dem Skelett flog er lediglich durch die Rippen, und fast dachte Dorin, es würde ihn hämisch angrinsen. Doch er wusste es besser.

Mit der Armbrust in der zittrigen schmalen Hand rannte Cerzil Dorin hinterher. Draußen angekommen sah er nach links - nichts - und rechts - grinsender Knochenschädel. Grinsender Knochenschädel? Grinsender Knochenschädel!
Cerzils Schrei übertönte den Lärm des Kampfes kurz. Seine Augen weiteten sich bei dem Anblick und er tratinstinktiv einen Schritt zurück. Eines der Skelette schien ihn kurz direkt anzustiren. Hätte es Gesichtszüge gehabt hätte es vermutlich gemein gegrinst - dass nicht nur ihm dieser Gedanke kam, wäre in dieser Situation nur wenig tröstlich für den jungen Mann gewesen. Mit einem - nach Cerzils Maßstäben - gewaltigen Schlag rammte er einen der Bolzen in die Armbrust und begann panisch die Waffe zu spannen.

Von dem fehlgeschlagenen Angriff und der Wunde im Arm offenbar unbeeindruckt setzte Guamorr nach, und versuchte erneut seinem Widersacher die Flamme auf den Brustkorb zu schlagen, doch dieser wich geschickt aus - oder war Guamorr nur den Kampf an Deck eines Schiffes nicht gewohnt?

Als letzte im Raum Verbliebene eilte Rigana den anderen aufmerksam hinterher. An Deck angekommen begann sie umgehend auf der Flöte zu spielen,welche sie im Laufen aus dem Gürtel gezogen hatte. Frischer Mut durchströmte die Kämpfenden - doch das konnte auch mit der schnell schwindenden Zahl ihrer Gegener zusammenhängen.

Hammer wollte gerade Kanatash zur Hilfe eilen, als dieser das Problem selbst löste. Zufrieden wandte er sich wieder um, machte zwei Schritte in Richtung des verbleibenden Skelette, und schlug einem den Kopf hinunter. Cerzil seufzte erleichtert, als das böse Grinsen in einer Explosion von Knochensplittern verschwand

Als er den Kleriker schwer verletzt schwanken sah, verzog sich Ethans Gesicht zu einer wütenden Fratze. Entschlossen legte er seine Armbrust an, immer bemüht, das Schwanken des Schiffes auszugleichen, und wollte gerade auf den Untoten feuern, als Kanatash diesen vernichtete. Sofort schwenkte er in Guamorrs Richtung herum, doch der schnelle Schuss verfehlte sein Ziel und schlug in die Reling ein. Blitzschnell lud er daraufhin seine Waffe nach.

Gleichzeitig bedrängt das verbleibende Skelett Guamorr weiter - und traf ihn erneut empfindlich. Dieser rammte dem Skelett einfach trotzig seinen Schild in die Rippen, und das reichte dem herannahenden Hammer - mit einem mächtigen Schlag zertrümmerte er das Skelett völlig.

Der Kampf war vorbei!

Status:

Cerzil - unverletzt
Dorin - unverletzt
Ethan - unverletzt
Guamorr - schwer verletzt
Hammer - unverletzt
Kanatash - schwer verletzt
Rigana - unverletzt

Crew I, III - unverletzt
Crew II - schwer verletzt

Alle Skelette zerstört

_Guamorr

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Inplay - Kapitel 1: Die Reise nach Rhukaan Draal
« Antwort #32 am: 01.01.2005, 13:46:49 »
 Guamorr stand eine Weile schnaufend still, auf seinen Schild gestützt, und starrte auf die knöchernen Überreste seines letzten Gegners. Der Totenschädel, durch die Wucht des Hammers vom restlichen Körper getrennt, lag vor ihm auf dem Deck, den gebrochenen Kiefer wie zu einem schiefen Grinsen verzogen. Mit einem lauten, an ein Tier erinnernden Schrei trat der Ork zu und beförderte den Schädel über die Reling.

Dann wandte sich Guamorr um, seinen Schild locker in der linken Hand haltend, und verschwand ohne ein Wort wieder in der Kabine, wo er sich seiner Waffen entledigte und auf seine Liege stieg, um dort scheinbar sofort einzuschlafen.
 

Hammer

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Inplay - Kapitel 1: Die Reise nach Rhukaan Draal
« Antwort #33 am: 01.01.2005, 14:56:43 »
 Der Kriegsknecht blickte dem Schädel kurz hinterher, als dieser über die Reling flog. Dann drehte er sich um und machte sich kurz ein Bild von der Situation. Als er merkte das er nicht viel tun kann, nahm er wieder seinen alten Platz an der Reling ein.

Kanatash

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Inplay - Kapitel 1: Die Reise nach Rhukaan Draal
« Antwort #34 am: 02.01.2005, 00:23:19 »
 Mit der Fußspitze strich Kanatash kurz durch den Staub, zu welchem Die skelette zerfallen waren und ob er mit der Niederlage der Skelette gerechnet hatte oder nicht, es machte sich Erleichterung in seinem Gesicht breit, welche allerdings durch die Schmerzen seiner Wunden geschmälert wurde. Ohne Umschweife begann er zu zaubern und seine Wunden wurden von der Magie weitestgehend geheilt. Nachdem er so zu neuer Kraft gefunden hatte, wandte er sich dem schwer verletzen Mitglied der Besatzung zu und wirkte auch auf dieses seine heilende Magie. Die Wirkung des Zaubers war nicht so stark wie zuvor, jedoch reichte es, um dem angeschlagenen Mann ein wenig Leid zu nehmen. Mit einigen kurzen Handbewegungen gelang es ihm auch den Rest seiner Wunden verschwinden zu lassen und auch das Crewmitglied erhielt noch Heilung. Trotzdem war der Kampf nicht spurlos an ihm vorbei gegangen und wie es schien, machte er sich auch keine Gedanken über weitere Störungen, sondern begab sich direkt zu seiner Schlafstätte und wenige Augenblicke später war er eingeschlafen.

Daeinar

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Inplay - Kapitel 1: Die Reise nach Rhukaan Draal
« Antwort #35 am: 02.01.2005, 15:10:17 »
 Nachdem die Aufregung sich gelegt hatte, dauerte es nicht lange, und der Kapitän der "Taube von Shargon" erschien an Deck. Sichtlich außer Atem, und soeben aus dem Bett hochgeschreckt. blickte er sich wirr um, und schaute dann bestürzt auf das Blut, welches das Deck stellenweise dunkel färbte.

"Was ist hier los!?" schnauzte er einen der Matrosen an, in dem kläglichen Versuch, Souveränität zu demonstrieren. Nachdem der Mann ihn ausführlich aufgeklärt hatte, nickte er schließlich langsam, und ging dann zu Ethan, welcher soeben den Mast hinuntergekletter war.

"Mein Dank und der Dank meines Hauses gebührt Euch und Eure Gefährten. " Er schaute auf einen der Schädel am Boden und ein Schauer lief ihm sichtbar über den Rücken.

"Wir sind SOLCHE Probleme nicht gewohnt. Wir brauchen wirklich mehr Wachen. Aber die Galleonenreise ist auch so schon teuer genug... Egal, jedenfalls gut, dass Ihr an Bord seid. Euer Einsatz soll nicht unentgolten bleiben. Wartet hier." Er schritt wieder hinab in sein Kajüte, nich jedoch ohne vorher noch die Matrosen anzufahren: "Und wenn ich wiederkomme, ist die Schweinerei hier weg!"

Es dauerte ein paar Minuten, doch schließlich erschien der mies gelaunte Mann wieder an Deck. Er drückte Ethan einen schweren Beutel, offensichtlich gefüllt mit Münzen in die Hand und reichte ihm außerdem einen versiegelten Brief.

"Ein wenig Kleingeld, auf dass ihr noch viel umherreisen mögt. Aber lasst es Euch nicht gleich auf dem Blutmarkt wieder abknöpfen." Er grinste breit, und sprach weiter: "Und hier ein Empfehlungsschreiben von mir. Solltet ihr einmal die Hilfe meines Hauses brauchen, erinnert Euch einfach nur an Rogan d'Lyrandar."

Er hielt kurz inne, scheuchte die Matrosen ein wenig herum, und verabschiedete sich dann.

"So Ihr wollt, können wir auch in aller Ruhe dann reden, wenn normale Menschen nicht schlafen."

Ethan

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« Antwort #36 am: 02.01.2005, 15:23:40 »
 Einen Moment lang drehte Ethan den versiegelten Umschlag in seinen Händen, versucht, ihn zu öffnen. Dann steckte er ihn schulterzuckend unter seine Rüstung  und wog nachdenklich den Beutel in seinen Händen.

"Hmmm....nicht schlecht. Mal schauen, wofür es gut sein wird. Aber ich weiß ja nicht, was Ihr jetzt macht, aber ich gehe jetzt wieder schlafen. Ich kann hier eh nicht helfen...", einen Blick auf die schweren Wunden des Klerikers werfend.

Inplay - Kapitel 1: Die Reise nach Rhukaan Draal
« Antwort #37 am: 02.01.2005, 16:17:24 »
 Mit noch immer zitternder Hand nahm Cerzil den Bolzen wieder aus seiner Armbrust und verstaute die Waffe an seinem silbrigen Gürtel. Schließlich straffte er sich und trat auf den Kapitän zu.
"Es war dem Hause Cannith eine Ehre euch bei der Verteidigung eures Schiffes zu helfen. Ich bin froh das ihr unsere Hilfe zu schätzen wisst. Doch nun verzeiht. Ich glaube zwar kaum das ich dieser Nacht noch Schlaf finden kann aber ich will mich dennoch vom Schock dieses plötzlichen Angriffs erholen. Morgen mögen wir alle noch einmal das Geschehene im Licht des neuen Tages überdenken."
Dann ging Cerzil zurück in sein Bett.

Hammer

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« Antwort #38 am: 03.01.2005, 13:50:28 »
 Während alle sich wieder in ihre Kojen begaben wachte Hammer weiterhin an Deck und beobachtete die See. Irgendwie mochte er die Freiheit hier draußen , ihm gefiel die Enge der Kabinen nicht... und so verstrich die Nacht...

Rigana

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« Antwort #39 am: 03.01.2005, 17:33:53 »
 Rigana schaute den anderen hinterher und wandte sich dann an Dorin: "Kann ich euch behilflich sein, oder kommt ihr allein zurecht?"
Sie macht ein paar Schritte in seine Richtung. "Seltsame Vorkommnisse sind das diese Nacht, meint Ihr nicht auch?"
Dann blickte sie sich zu Hammer um: " Was  hälst du von diesem nächtlichen Besuch? Möchte wetten, dass du genauso froh, wie ich bist, wenn wir diese Planken verlassen können.

Dorin d'Cannith

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« Antwort #40 am: 03.01.2005, 18:48:34 »
 Ein tiefes Seufzen entfuhr Dorin als der Kopf des letzten Skeletts in weitem Bogen auf die See hinaus flog. Ohne Hast entspannte er seine Armbrust und blieb noch eine Weile stehen, um sich einen Eindruck vom Zustand der Mannschaft und des Schiffes zu machen.    Schließlich waren nur noch Hammer und er an Deck, der Rest hatte sich wieder in die Kojen verzogen. Den Kapitän hatte Dorin weitestgehend ignoriert, als dieser jedoch Ethan seinen Dank ausdrückte, nickte er erneut vor sich hin und schien zufrieden.
Einen zweifelnden Blick ins Innere des Schiffes später wandte sich Dorin zur Reling und schlenderte neben Hammer. Bevor er neben diesem zum stehen kam, flüsterte er zu sich selbst, "nützlich", räusperte sich dann aber und sprach Hammer an. "Seltsam, daß auf so einer Reise Untote ein Schiff Haus Lyrandars überfallen. Sowas kam mir noch nicht zu Ohren.", fast als erwartete er keine Antwort, schaut er hinaus in die Dunkelheit und legte den Kopf etwas schief, um den Lauten des Meeres zu lauschen. Das Kratzen war nunmehr eine vage Erinnerung verdrängt vom Rauschen der See.

Daeinar

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Inplay - Kapitel 1: Die Reise nach Rhukaan Draal
« Antwort #41 am: 04.01.2005, 17:24:46 »
 Rhaan, im Jahr 998 nach Gründung des Königreichs, Zor der 2. Woche

Die Nacht verging ohne weitere Ereignisse, und auch der nächste Tag war, abgesehen von der sich langsam ankündigenden Mündung des Ghaal nicht besonders unterhaltsam. Der Kampf hatte glücklicherweise niemanden mit schwereren Verletzungen zurückgelassen, und durch Guamorrs und Kanatashs Zauber geheilt würde die Gruppe am nächsten Tag völlig gesundet in Rhukann Draal ankommen.

In der Abenddämmerung bog die Taube schließlich in den Ghaal ein, und setzte die Reise nordwestwärts in Richtung Rhukaan Draal fort. Das Dunkel der Nacht verhüllte fast jedes Detail der Landschaft an den Ufern des breiten Stroms, doch vom Südufer waren ab und an fremdartige Laute zu hören - in der Nacht wurde der Kraahl-Regenwald aktiv.

Rhaan, im Jahr 998 nach Gründung des Königreichs, Far der 2. Woche

Im Morgengrauen des 4. Tages passierte man im Morgengrauen eine riesige Ruine am Südufer des Flusses. Hammer blickte zu den in den Himmel ragenden Zacken des Turms auf, und in seiner Erinnerung hörte er erneut einen Bericht, den er einst an der Front vernommen hatte. Dies musste Warden Keep sein - einst ein Gefängnis von Haus Deneith, und im Krieg die letzte Zufluchtstätte von über zweitausend Soldaten aus Cyre. Sie alle waren dort verhungert, während die sie belagernden Goblins vor den Mauern warteten. Gleichzeitg markierte Warden Keep die Grenze zum zivilisierten Teil Darguuns - am frühen Nachmittag würde die "Taube von Shargon" Rhukaan Draal erreichen.

Daeinar

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« Antwort #42 am: 04.01.2005, 17:47:50 »
 http://games.dnd-gate.de/index.php?showtopic=620' target='_blank'>Fortsetzung