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Autor Thema: Das Schauspiel im Theater - Kapitel 2  (Gelesen 11135 mal)

Beschreibung: Vom unbekannten Schrecken ...

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Martyn Ohneheim

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Das Schauspiel im Theater - Kapitel 2
« Antwort #90 am: 25.05.2009, 21:20:08 »
Martyn schnuppert genießerisch durch die Luft, in der sich das Maschinenölaroma verbreitet.

"Komischer Name für ein Parfum, hat das Wort eine Bedeutung? Aber gut riechen tuts jedenfalls."

Dann hat ihn die Realität wieder.

"Wir sollten weitermachen, wir müssen noch unten den Keller sichern, bevor wir uns hier häuslich einrichten."

[EDIT by Taysal]
« Letzte Änderung: 27.05.2009, 11:05:47 von Taysal »

Trixie Tollhaus

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Das Schauspiel im Theater - Kapitel 2
« Antwort #91 am: 26.05.2009, 07:51:23 »
"Gute Idee. Jedenfalls finden wir hier genügend Sachen, um uns unauffällig vor der Zeitung zu positionieren. Und mit ein wenig Zeit und Suchen kriege ich euch beide vielleicht auch unkenntlich gemacht – zumindest um den Steckbrief zu foppen."
"Du hast da eine Münze im Ohr. Wie kommt die denn da hin?"

Dr. Lazarus Grind

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Das Schauspiel im Theater - Kapitel 2
« Antwort #92 am: 26.05.2009, 08:57:27 »
"Schaut mal her, was ich gefunden habe." mit einem kritischen Gesichtsausdruck hält Grind das kleine Büchlein kurz hoch, in dem die kryptischen Zahlen notiert sind. "Scheinen wichtige Zahlen drinnen zu stehen. Ob die etwas mit denen am Paravent zu tun haben? Was meint ihr?"

Akribisch macht sich der Doc an die Arbeit und vergleicht die Zahlen im Buch mit denen auf den beiden Paravents. da muss doch etwas zu finden sein... Der Hinweis auf den Keller scheint in seiner elfischen Neugier untergegangen zu sein.

Grind zieht an seinem Glimmstängel, dann fallen ihm einige Zahlen auf, die sich auf jedem Paravent wiederholen und auch im Buch vorkommen: Eins, Zwei, Drei, Fünf, Sieben und Elf. Die Eins befindet sich dabei im Zentrum und verbindet man die anderen Zahlen mit ihr, so entsteht ein simpler Stern.

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« Letzte Änderung: 03.06.2009, 13:53:19 von Taysal »

Trixie Tollhaus

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Das Schauspiel im Theater - Kapitel 2
« Antwort #93 am: 26.05.2009, 09:08:24 »
Trixie schaut skeptisch drein. "Zahlen? Damit können wir uns immer noch beschäftigen." Der Gedanke an einen dunklen Keller scheint ihr viel mehr zuzusagen.
"Du hast da eine Münze im Ohr. Wie kommt die denn da hin?"

Dr. Lazarus Grind

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Das Schauspiel im Theater - Kapitel 2
« Antwort #94 am: 07.06.2009, 09:07:49 »
"Keller... äh, ja natürlich, Keller!"
unwirsch reisst sich der Doc aus seinen Gedanken und schaut Trixie durch eine sich langsam auflösende Wolke Qualmes an. Ein kurzes Grinsen huscht über sein Gesicht und er bedeutet ihr ihm zu folgen.
"Dann ab in den Keller."
An Martyn gerichtet fragt er verschwörerisch
"Na Martyn, kommst' mit?"
Dann macht er sich auch schon auf den Weg. Als er an Trixie vorbei geht, schnuppert er kurz, als hätte er irgendetwas wahrgenommen, stockt kurz, dann schüttelt er den Kopf muss wohl Einbildung gewesen sein, hier unten gibts keinen anderen Raucher außer mir! und geht dann schnurstracks zum Keller.

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« Letzte Änderung: 13.06.2009, 18:48:54 von Taysal »

Martyn Ohneheim

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Das Schauspiel im Theater - Kapitel 2
« Antwort #95 am: 10.06.2009, 22:35:10 »
"Aber sicher."

Martyn schnappt sich die Taschenlampe und geht vor den beiden anderen die Treppen hinab und weiter nach unten in den Theaterkeller. Unten angekommen, lässt er den dünnen Lichtstrahl der Lampe von einer Seite zur anderen wandern, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie die Rämlichkeiten hier unten angeordnet sind.

Trixie Tollhaus

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Das Schauspiel im Theater - Kapitel 2
« Antwort #96 am: 12.06.2009, 16:02:58 »
Trixie lässt die anderen beiden vorgehen.

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« Letzte Änderung: 18.06.2009, 09:20:33 von Taysal »
"Du hast da eine Münze im Ohr. Wie kommt die denn da hin?"

Taysal

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Das Schauspiel im Theater - Kapitel 2
« Antwort #97 am: 18.06.2009, 09:27:37 »
Auf den ersten Blick hat sich in der letzten halben Stunde kaum etwas verändert. Der Keller verläuft unter der Bühne und dem Zuschauerraum entlang und bietet Platz für etliche Kulissen, doch es gibt nur wenige Gegenstände im Keller.

Wie bei der ersten Begehung festgestellt, handelt es sich weitgehend um alte Werbetafeln, doch man kann kaum noch etwas erkennen. Die Farben sind verschmiert, das Papier feucht und das Holz gewellt. Nur die blau gestrichene Guillotine fällt aus dem Rahmen. Sie ist wohl intakt, aber es fehlt das Fallbeil.

Es gibt insgesamt zwei Falltüren in der Decke. Unter der Einen befindet sich eine kleine Hebebühne, die mit einer ausgeklügelten Mechanik und Gegengewichten versehen ist. Unter der Anderen liegen nur ein paar mir Stroh gefüllte Säcke, die unangenehm riechen. Daneben eine zerbrochene Trittleiter, die einst wohl bis zur Decke hoch reichte.

Von dem kleinen Flusskrebs ist nichts mehr zu sehen, er hat sich wohl gänzlich aus dem Keller zurückgezogen.

Dr. Lazarus Grind

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Das Schauspiel im Theater - Kapitel 2
« Antwort #98 am: 19.06.2009, 17:47:31 »
"So, jetzt wo wir ein neues Zuhause haben... wie gehts weiter?"
Der Doc sieht offensichtlich unzufrieden und gelangweil aus.
"Ich brauche etwas zu tun!"
Sein Tonfall drückt unmissverständlich aus, dass er weder tatenlos rumsitzen wird, noch in irgendeiner Art und Weise beunruhigt wäre.
Jedoch mag dem geneigten Zuhörer eine Stimmfarbe auffallen, welche eindeutig erst seit Kurzem in seinem Gesagten mitschwingt. Irgendetwas scheint ihn zu beschäftigen, gar ruhelos anzutreiben.
"Also...?"

Martyn Ohneheim

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Das Schauspiel im Theater - Kapitel 2
« Antwort #99 am: 25.06.2009, 12:24:03 »
"Hier gibts einiges aufzuraeumen und auszubessern, wenn Sie nix bessres zu tun haben, kann ich ihre Hilfe gut brauchen, Doc."

Gesagt getan, ist Martyn auch schon sogleich damit beschäftigt, systematisch die am besten als Wohnraeume geeigneten Zimmer auf Schadstellen zu untersuchen und sich geistig einen Plan zu machen, wie er am besten vorgehen soll, um hier alles auf Vordermann zu bringen.

"Hier gibts doch bestimmt irgendwo einen Besen." schaut er sich suchend um.

Taysal

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Das Schauspiel im Theater - Kapitel 2
« Antwort #100 am: 06.07.2009, 17:14:27 »
Während Grind über die Situation nachdenkt und gedankenverloren durch das Theater schlendert, machen sich Trixie und Martyn an die Arbeit.

Trixie kümmert sich vor allem um die Damengarderobe. Da das obere Stockwerk zu dreckig und zu unsicher ausschaut, eignen sich vor allem die Umkleideräume als neues Quartier der Drei. Mit Martyns Hilfe und einigen Requisiten sieht der Raum sehr schnell wohnlich aus. Da die Gasleitungen ins Gebäude hinein noch geöffnet sind, ist auch die Lichtversorgung kein großes Problem. Das kleine Fenster zum Hinterhof deckt Trixie mit einem lichtdichten Vorhang ab, dann beginnt sie die Kostüme zu sortieren und studiert die Mechanik der beiden Hebebühnen.

Martyn richtet nun auch die beiden anderen Garderoben wohnlich her, verhängt die Fenster und schaltet das Gaslicht hinzu. Die Stille im Gebäude, die notgedrungene bunte Dekoration der Zimmer und das Wissen auf einem Steckbrief zu stehen, lassen die derzeitige Situation beinahe künstlich wirken.

Spät in der Nacht sinken Grind, Trixie und Martyn in einen unruhigen Schlaf, aus dem sie früh erwachen.  Ihre Mägen knurren und draußen erwacht langsam die Stadt. Es gilt Pläne zu schmieden, wie es weitergehen soll. Im Kassenraum sind gedämpft die Rufe der Zeitungsjungen zu hören, die bereits ihre morgendlichen Runden drehen ...

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