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Autor Thema: EPISODE I: Die List des Verräters  (Gelesen 53084 mal)

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Yuej Mel

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EPISODE I: Die List des Verräters
« Antwort #735 am: 19.12.2009, 00:21:23 »
Die rasante Flucht kommt Yuej unwirklich vor, dennoch hindert das Gefühl sie nicht daran, so schnell sie nur kann zu rennen und sich Sorgen um Destan zu machen, der beinahe in der Todesfalle zurückbleibt. Im Laderaum sinkt das erschöpfte Mädchen auf alle Viere; ihre beiden Zabrakherzen hämmern wild und etwas unharmonisch. Nach einer gefühlten Ewigkeit erst rollt sie sich in eine sitzende Lage und schüttelt leicht den Kopf in Destans Richtung.
"Mach das nicht nochmal," brummelt die Iridonianerin leise, der Schreck steht ihr immer noch ins Gesicht geschrieben.
Doch die fünfzehnjährige Mechanikerin hat einfach zu viel Energie, um lange sitzen zu bleiben. Gleich als Kenneth seinen Unmut äußert, springt Yuej auf. Der Ausruf des Menschen erinnert sie an ihre eigene Vergangeheit, an ihren Vater, den die imperialen Truppen ermordet haben. Würde die Zabrak selbst am Cockpit sitzen, würde sie sofort eine Hundertachtziggradwende machen.
Bevor die junge Tüftlerin jedoch etwas sagen kann, ist Kenneth bereits abmarschiert. "Man! Das ist nicht fair!," fühlt sie mit ihm mit. Zunächst aber widmet sie sich dem Padawan, der gerade wie aus einer Trance erwacht scheint. "Ja, dank dir," lächelt das Mädchen ihm zu und geht herüber, um sich neben den anderen Zabrak zu knien. "Und jetzt sag nie mehr, du wärst kein echter Jedi," grinst sie mit unverhüllter Bewunderung in den Augen - und schafft es wieder einmal nicht, lange Blickkontakt zu halten. "Aber jetzt komm, dir kann ein Besuch bei Doctor Shael bestimmt nicht schaden." Yuej umarmt Destan plötzlich wie ein kleiner Wirbelwind und steht eine Sekunde später auf. "Komm," wiederholt sie aufmunternd und läuft ins Schiffsinnere, wo sie zunächst nach Kenneth Ausschau hält.
Dabei fragt sie jeden, der ihr über den Weg kommt, nach dem jungen Menschen, und scheut sich auch nicht, selbst hie un da nachzuschauen - bis sie schließlich auch ins Cockpit platzt.
"Hast du... Ach, da bist du ja, Kenneth. Ich dachte, ich könnte dir zeigen, was ich dort unten im Computer gefunden habe. Wegen Felucia Bay," zieht sie ihr Datapad hervor und beginnt daran zu tippen, ohne irgendwas von der verlegenen Situation zu bemerken.
Ich war's nicht, ehrlich nicht!

Kenneth

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EPISODE I: Die List des Verräters
« Antwort #736 am: 19.12.2009, 01:17:35 »
Für einen Moment ist Kenneth perplex. Er konnte noch nie besonders gut mit Frauen umgehen. Nun... wenn man es genau nimmt, kann Kenneth eigentlich mit niemandem wirklich umgehen. Und das halbe Jahr allein in der Wildnis hat seine sozialen Kompetenzen nicht gerade gefördert. Jedenfalls schafft dieser Captain es beinahe, dass sich Kenneth wie ein Idiot fühlt. Jedoch schluckt er dieses Gefühl mit einem Gedanken an Felucia beiseite. Jedenfalls ist er nun etwas ruhiger: K... Ken... neth... Kenneth A-Shim  ist mein Name. Ich muss sofort zurück zu dem Planeten! Ich kann nicht einfach meine Heimat im Stich lassen! Er drängt einen Schritt in das Cockpit und mit gutem Willen kann man diese Geste als Zeichen seiner Entschlossenheit deuten.
Dann taucht Yuej auf und hält Ken ihr Datapad unter die Nase. Der junge Mann erschrickt, als die Zabrak ihn auf die Informationen aus der Bastion aufmerksam macht und man kann eigentlich nur Mitleid mit ihm haben. Die Kämpfe auf der Oberfläche haben ihre Spuren hinterlassen; seine linke Wange ist geschwollen, das Haar steht nach den Stromschlägen der Wachdroiden wirr in alle Richtungen und er trägt immernoch die geschundene, viel zu kleine Uniform des Kommando-Offiziers. Dabei setzt er ein durch und durch verwirrtes Gesicht auf. Die Rückkehr aus der Wildnis; die sich überschlagenden Ereignisse auf der Oberfläche, die Angst um seine Heimat, Freunde Familie. Und nun befindet er sich auf einem fremden Schiff und weiß nicht, wohin es steuert, während sein einziges Ziel die Rettung seiner Leute ist. Mit großen Augen blickt Kenneth die kleine Yuej an, starrt dann auf das Datapad. Zitternd nimmt er es in die Hand und schaut sich den Bericht an.

Holocron

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EPISODE I: Die List des Verräters
« Antwort #737 am: 26.12.2009, 17:53:04 »
Als plötzlich auch noch Yuej das Cockpit betritt, hebt Sirona eine Augenbraue, schweigt jedoch und betrachtet das Geschehen. Nachdem die junge Iridorianerin dann dem Menschen das Datapad überreicht, seufzt die Pilotin kurz und meint dann beiläufig mit freundlichem Unterton: "Ich will ja nicht stören, aber es wäre vielleicht besser euren Datenaustausch im Gemeinschaftsraum zu vollziehen... Immerhin ist das hier das Cockpit und wenn ich mir nicht vorstellen könnte, was ihr gerade dort unten durchmachen musstet...", dabei blickt sie auf den völlig zerstreuten Kenneth und fährt dann mit einem Lächeln auf den Lippen fort, "... würde ich euch mit meiner Okeefe-Technik hier raus stiefeln. Ich schlage vor...", sie macht jetzt einen Schritt auf die beiden zu, legt eine ihrer Hände, die mit eng anliegenden Handschuhen aus grauem Synthe-Stoff überzogen sind, auf Kenneths rechte Schulter, fährt dann fort, "... ihr nehmt euch jetzt erst einmal jeder Zeit für euch und lasst euch vom Doctor behandeln. Bei Gelegenheit könnt ihr euch in den Kabinen den Erfrischern zuwenden und eine Dusche nehmen." Bei letzterem blickt sie mit ihren grünblauen Augen zum Menschen und zwinkert ihm ganz subtil zu. "Wir sehen uns später, wenn ich Crash gänzlich übernehmen lassen kann.", schließt die Pilotin ab und stubst die beiden Passagiere aus dem Cockpit der Banshee.

Es dauert nicht lange, da finden sich Yuej und Kenneth im Gemeinschaftsraum wieder. Die beiden erkennen, wie Doctor Shael gerade dabei ist auf Pryn einzumeckern, weil dieser - ohne zu fragen - einfach Schläuche und Kabel beim Aufstehen abgerissen hat und nun wieder vom Arzt auf den Tisch des Raumes gedrückt wird, um für weitere 20 Minuten behandelt zu werden. Der ehemalige Admiral Gilder Varth scheint sich in der Zwischenzeit mit Jexx und Seelec, den beiden anderen Befreiten auf die Bänke einer kleinen Nische gesetzt zu haben und sich zu unterhalten. Shael blickt zu Yuej und verwickelt sie in ein Gespräch, während Kenneth nun Zeit findet sich auf einer Kiste niederzulassen und das Datapad zu studieren. Destan findet ebenfalls den Weg in den Gemeinschaftsraum. Es scheint nun eine Menge Zeit zu geben, zu reflektieren, was geschehen ist und wie die Zukunft nun aussehen mag.

Erhaltene Informationen über Felucia Bay - nach 2 Stunden intensiven Lesens (Anzeigen)
« Letzte Änderung: 26.12.2009, 17:55:47 von Holocron »

Kenneth

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EPISODE I: Die List des Verräters
« Antwort #738 am: 27.12.2009, 00:33:27 »
Volle zwei Stunden lang hockt Kenneth über dem Datapad Yuejs, blättert fieberhaft die Dateien durch und macht sich dabei Notizen auf seinem eigenen Pad. Zwarsieht der junge Mann sehr mitgenommen aus und allein die Anstrengungen der Kämpfe müssten ihn erschöpft haben. Doch lässt er sich keine Erschöpfung anmerken, sondern studiert sorgfältig die Informationen über Felucia Bay.
Was mag nur aus seinen Eltern geworden sein? Aus seinen Kollegen, seinen Freunden und Bekannten? Onkel Hutts hatte, trotz seiner gehobenen Stellung im Stadtrat seinen Hass gegenüber dem Imperium unverhohlen zum Ausdruck gebracht. Natürlich würde man in ganz Felucia Bay so gut wie niemanden finden, den man als Freund des Imperiums bezeichnen würde. Aber die meisten Leute hielten ihre Fahne nun einmal nach dem Wind. Und trotz der relativen Isolation Felucias hatten sich die meisten Einwohner geflissentlich zurückgehalten mit ihrer politischen Meinung. Es ist eine Sache, einem zwielichtigen Händler ein paar Waren zu verkaufen oder jemandem ohne gültige Schiffskennung einen Dockplatz zu vermieten. Aber seinen Widerstand gegen das Imperium so offen ins Feld zu führen, hinterlässt Spuren. Und im Endeffekt war Onkel Hutt nicht der einzige, der auf diese Weise in Erscheinung trat. Seine ganze Familie engagierte sich politisch. "Vereidigt"... murmelt Kenneth und wiegt Yuejs Datapad in seiner Hand: "Unverzüglich erledigt"...
Schließlich kopiert Kenneth die Dokumente auf sein Pad und zieht sich in eine der Kajüten zurück, um sich zu waschen und vernünftige Kleidung anzuziehen.

Zwei-ein-halb Stunden nach dem Zwischenfall im Cockpit kehrt Kenneth zurück in den Aufenthaltsraum und wirkt neben einigen Blessuren beinahe wie am Anfang des Tages.

Quentin J. Chang

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EPISODE I: Die List des Verräters
« Antwort #739 am: 30.12.2009, 18:20:32 »
"Komm schon Doc als ich mich auf gesetzt habe wusste ich doch nicht das du mich so verkabelt hast ich hab mir sorgen um die anderen gemacht." Pryn versucht den meckernden Selkath zu beruhigen. "Dauert es noch lange bis ich auf stehen darf also ich würde lieber in meiner Koje liegen als mitten im Gemeinschaftsraum."

Holocron

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EPISODE I: Die List des Verräters
« Antwort #740 am: 01.01.2010, 18:49:18 »
Shael gibt ein leises Seufzen von sich, entkabelt Pryn nach ungefähr 20 Minuten und meint dann nur in knurrend-freundlichem Ton: "Ich bin fertig mit dir. Die Nervenstränge an der Schulter habe ich neu zusammengeführt, etliche Fleischwunden geschlossen und 'Schönheitsfehler' korrigiert. Das einzige, was du jetzt brauchst, ist Erholung."

Danach würde sich Shael allen anderen zuwenden, die medizinische Hilfe benötigten. Alle werden zumindest einmal routinemäßig abgecheckt und gegebenenfalls verarztet. Shael scheint sich seit der Trennung kein wenig verändert zu haben: Höflich, hilfsbereit, aber auch neugierig. Nach den Behandlungen (etwa nach 2 Stunden) räumt er das medizinische Besteck weg, zieht gemeinsam mit Pryn, Jexx und Seelec den runden Tisch im Gemeinschaftsraum in die Mitte, sodass um ihn herum in Stühlen, Kisten und Bänken jeder einen Platz finden kann.

Shael meint dann, ohne jemanden gezielt anzusprechen, eher an alle gerichtet: "... Herr Uks und ich waren gerade dabei den Felucianern im Dorf bei ihren alltäglichen Aufgaben zu helfen, als uns plötzlich Captain Okeefe anfunkte und etwas wie 'Hey Doc! -Wir haben die Kiste zum Laufen gebracht!!" durch das Comlink schrie. Ich verstand zunächst nicht ganz, doch schon einige Standardminuten später wurden wir an einem Berghang von der Banshee aufgegabelt." Während Shael spricht, lauschen ihm der ehemalige Admiral Varth, der Snivvian Jexx und sein rodianischer Freund Seelec gespannt zu. Uks setzt sich währenddessen direkt neben Shael und nickt bei seinen Worten. Der Gran bestätigt immer wieder mit einem Nicken. Shael fährt fort:
"... ich konnte außerdem vom Häuptling Blaublut in Erfahrung bringen, dass er nach eurer Abreise verzerrte ... er nannte es 'Rufe' aus der Richtung gehört habe, in die euch Kenneth geführt hätte. Ist etwas Ungewöhnliches in der Bastion vorgefallen? Konntet ihr denn etwas herausfinden, darüber, was mit den verschwundenen Jägern des Stammes passiert ist?

Yuej, Destan, Pryn und Kenneth hatten während Shaels Aufräumarbeiten und Behandlungen genügend Zeit gehabt, die Erlebnisse - zumindest vorerst - ein wenig zu reflektieren und zur Ruhe zu kommen. Shael scheint die anderen zu Wort kommen lassen, um offene Fragen zu klären, ehe er sie mit einer neuen Nachricht konfrontieren würde...

Destan Serule

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EPISODE I: Die List des Verräters
« Antwort #741 am: 11.01.2010, 19:09:35 »
Destan lächelt schwach, als Yuej sagt, dass er so etwas nicht noch mal machen soll. Schwach bringt der Zabrak hervor, auch wenn es etwas gequält kommt.
“Wird nie wieder passieren.“
Destan ist sich in dem Moment bewusst, dass er so eine Leistung wahrscheinlich wirklich nie wieder schaffen würde. Zumindest kann sich der Padawan dies nicht vorstellen. Er atmet immer noch erschöpft und ist erstaunt über die Lebendigkeit von Yuej. Ihre Worte tun ihm aber dennoch gut und er lächelt etwas unsicher.
“Meinst sie wirklich? Bin ich einer? Vielleicht...ich glaube ich muss selbst darüber nachdenken. Die Dinge da unten gaben mir viel zum Nachdenken...“
Aber dann reißt die kleine Zabrak ihn mit der plötzlichen Umarmung aus den Gedanken. Destan bleibt allerdings nur verwirrt zurück, während Yuej schon weiter geht.
“Was...“
Sagt der Padawan unsicher und bleibt noch sitzen. Irgendwann steht aber auch er auf und macht sich auf den Weg zur Behandlung.

Etwas zwei Stunden später sitzt der Padawan mit den Anderen im Gemeinschaftsraum. Allerdings scheint er nicht wirklich aufmerksam den Worten des Arztes zu folgen.
“Hm ich frage mich, ob der Inquisitor noch lebt? Ich fürchte immer noch um ihre Leben und was das Imperium dort unten angerichtet hat...grausam. Aber stimmt es wirklich? Sie zwingen Jedis in ihre Dienste? Aber sollte ein wahrer Jedi nicht stark genug sein zu widerstehen? Es ist ein erschreckender Gedanke, wenn es so leicht ist.“
Aber dann hört Destan die letzten Worte und scheint wieder voll da. Der Padawan schaut traurig und tippt unsicher auf den Tisch.
“Nun es wurden abartige Experimente mit ihnen gemacht. Der Hauptmann der Anlage oder wie auch immer sein Rang war, hatte schreckliches mit ihnen angestellt. Sie verändert, verdreht und zu Dingen gemacht, welche nur zum Töten geschaffen wurden. Es war ein schrecklicher Anblick und fast dachte ich schon wir würden sie nie töten können. Irgendwie haben wir es aber geschafft. Ich bin froh, dass Pryn dank euch wieder unter den Lebenden weilt.“
Der Padawan schaut zu dem großen Feeorin und zu Shael mit einem durchaus dankbaren Blick.
"Look, everybody always figures the time they live in is the most epic, most important age to end all ages. But tyrants and heroes rise and fall, and historians sort out the pieces."

Yuej Mel

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EPISODE I: Die List des Verräters
« Antwort #742 am: 12.01.2010, 18:07:30 »
Yuej belästigt die Pilotin im Cockpit nicht weiter, sondern salutiert einfach und schlendert in ihre Kajüte, wo sie sich zunächst eine entspannende warme Dusche gönnt. Danach zieht sie ein frisches Shirt an und sucht nach etwas Essbarem.
Schließlich macht es sich das Mädchen im Gemeinschaftsraum neben Destan gemütlich und genießt die Ruhe, die die kleine gerissene Truppe sich verdient hat. Immer wieder muss sie die Position wechseln - die Ereignisse der vergangenen Stunden spuken ihr noch lebendig im Kopf herum und lassen sie sich nicht entspannen. Als Kenneth in den Raum tritt, schaut die junge Zabrak auf. "Und? Stand da was nützliches drin? Was ist jetzt mit Felucia Bay?," erkundigt sie sich beim Menschen, dessen Schicksal sie etwas an ihr eigenes erinnert - oder noch mehr, sollte das Imperium seine Heimat überfallen haben.
Nachdem sich schließlich alle versammelt haben und Shael die Geschehnisse von eben anspricht, verzieht Yuej das Gesicht - sie möchte am liebsten gar nicht daran denken. Und dennoch haben die vier Rebellen den Horror überstanden.
"Immerhin hat das Imperium jetzt einen Irren weniger. Ist zwar nicht viel, aber trotzdem," fügt sie Destans Worten hinzu.
Ich war's nicht, ehrlich nicht!

Quentin J. Chang

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« Antwort #743 am: 17.01.2010, 21:49:01 »
Nach dem der Doc Pryn für "entlassen" erklärt rapelt sich Pryn auf.
"Gut ruhe ist genau das was ich brauche." der Feeorin schaut Richtung Quartiere dann auf das Sofa im Gemeinschaftsraum.
Kurzerhand lässt sich Pryn für ein Nickerchen auf dem Sofa nieder.
Als die anderen sich zu einem Gespräch wieder im Gemeinschaftsraum treffen öffnet er wieder die Augen.
Nach dem Destan und und Yuej sich über den verbleib der Felucianer geäußert haben nickt er nur noch etwas betroffen.
"So etwas sollte keinem Intelligentem Wesen angetan werden. Eine Schande was dieser Irre dort unten gemacht hat."

Holocron

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EPISODE I: Die List des Verräters
« Antwort #744 am: 23.01.2010, 10:32:44 »
Während Yuejs Frage an Kenneth offen im Raum stehen bleibt, wendet sich der ehemalige Admiral Gilder Varth an Destan:
"So, so. Ein Jedi also... - Ich hätte nicht gedacht, dass mich ein Überlebender der Verteidiger der vergangenen Republik aus der Schlinge ziehen würde. Danke jedenfalls noch einmal dafür. Sagt doch einmal, wer genau war Euer Meister und was ist mit ihm geschehen? Ich war früher ein guter Freund eines Jedi Konsulars. Seitdem Kanzler Palpatine die Machtübernahme durch die Deklaration zum Imperium vollzogen hatte, habe ich nichts mehr vom Großteil der Jedi gehört. Sogleich wurden sie als Feinde des Imperiums eingestuft. Sehr seltsam."

Jexx und Seelec scheinen sich in der Zwischenzeit an Yuej zu wenden (wobei nur Jexx, der gorilla-ähnliche Snivvian spricht und Seelec, der scheinbar Stumme nur nachdrücklich nickt): "Aehh, Kleine... Sag mal - Wo geht's jetzt eigentlich hin? Seelec und ich würden ganz gern auf einem 'ordentlichen' Planeten rausgeschmissen werden... Du verstehst schon, da wo uns nicht gleich wieder zwei Dutzend Weißhelme hinterher geistern...

Yuej und Destan, sowie Pryn bekommen ebenfalls mit, wie sich Doctor Shael in gewöhnlich knurrendem Ton mit Uks, dem Gran-Schützen unterhält. Die Worte sind nicht ganz verständlich, da die Konversationen quer über den runden Tisch verlaufen, aber Shael scheint etwas von "...schleunigst helfen." und "...neuer Auftrag..." zu murmeln. Doch die Gespräche mit den eigentlichen Partnern reißen den Rest der Gruppe wieder aus der Gedankenblase heraus.

Yuej Mel

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EPISODE I: Die List des Verräters
« Antwort #745 am: 23.01.2010, 23:02:28 »
Yuej verschränkt die Arme und gibt sich alle Mühe, ernst und erwachsen auszusehen.
"Na klar, Kleiner," entgegnet sie dennoch etwas unfreiwillig komisch. "Wir fliegen gerade nach Alderaan. Als wir letztes Mal dort waren, gab es dort keine Weißhelme - zum Glück."
Halb unterbewußt schnappt das Mädchen dabei Gesprächsfetzen aus Shaels und Uks' Unterhaltung auf und guckt plötzlich zu den beiden auf. "Wie 'neuer Auftrag', für uns?" fragt sie den amphibischen Arzt.
Ich war's nicht, ehrlich nicht!

Quentin J. Chang

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EPISODE I: Die List des Verräters
« Antwort #746 am: 24.01.2010, 16:33:16 »
Pryn hört den Gesprächen zu, nickt als Yuej den beiden Jexx und Seelec antwortet.
"Stimmt wir werden euch auf einem 'ordentlichen' Planeten absetzten ich hoffe ihr habt dort besseres Glück als auf Felucia."
Pryn beobachtet den Admiral "Der stellt viele fragen der Kerl da sind die beiden Jexx und Seelec mir lieber die wollen nur weg und nicht so viel wissen."

Destan Serule

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EPISODE I: Die List des Verräters
« Antwort #747 am: 25.01.2010, 12:23:59 »
Destan versucht zwar allen zu lauschen, aber dann muss sich der Padawan auf den Admiral und seine Frage konzentrieren. Allerdings verrät jedem in diesem Raum sein nicht gerade glücklicher Gesichtsausdruck, dass er diese Frage lieber meiden möchte. Dennoch antwortet Destan erst einmal.
“Nur ein Padawan ohne Meister und ihr solltet nicht nur mir danken. Ohne Yuej, Pryn und Kenneth hätten wir euch kaum befreien können. Auch sollten ihr den Beitrag von Shael und Uks nicht vergessen.“
Dann wirkt Destan aber etwas unruhiger.
“Nun mein Meister...Meister Okohli...ich fürchte er weilt nicht mehr unter uns. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass er überlebt hat. Ich sah in das letzte Mal bevor er mich rettete.“
Die Worte fallem dem Zabrak deutlich schwer und er schluckt.
“Mehr möchte ich nicht sagen gegenüber einem Fremden.“
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Kenneth

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EPISODE I: Die List des Verräters
« Antwort #748 am: 01.02.2010, 11:44:12 »
Die ganze Zeit seit seiner Rückkehr aus der Kajüte starrt Ken finster vor sich hin. Er lauscht den Ausführungen der anderen nur mit einem Ohr und hängt seinen eigenen Gedanken nach. Sie würden ihm nie helfen, nach Felucia zurück zu kehren. Und erst recht nicht, seinen Angehörigen zu helfen. Kenneth ist kein Kriegsveteran, aber er weiß, dass diese Rebelleneinheit eigene Ziele verfolgt, die eine größere strategische Bedeutung haben, als die Einwohner einer Siedlung im Dschungel Felucias. Kenneth muss bei dem Gedaken schwer schlucken. Felucia Bay war ein kleines Paradies. Umgeben von der tödlichsten Umwelt, die man sich vorstellen kann, aber vielleicht gerade dank dieses Kontrastes so schätzenswert. Dies war nicht ihr Krieg. Eine abgeschiedene Welt, eine Forschungskolonie hoch spezialisierter Wissenschaftler mit einem kleinen Raumhafen, der einem Bewegungsfreiheit verschaffte und die Stadt mit Informationen und Luxusgütern versorgte. Und nun... Zwangsarbeit, Besetzung. Exekutionen, Verschleppung, Folter. Er schließt die Augen und atmet tief durch, ballt seine Hände zu Fäusten und versucht den Schmerz beiseite zu schieben, doch der Schmerz bleibt und klammert sich mit eisigen Krallen um sein Herz. Kenneth muss unvermittelt ächzen. Er holt tief Luft und öffnet die Augen in der Hoffnung, wenigstens ein Teil des Schmerzes würde in der Dunkelheit zurück bleiben. Die anderen sehen ihn verwundert an. Ich muss ihnen helfen! Verstört duckt sich Kenneths Blick unter den fragenden Blicken der anderen weg. Ich kann nicht. Ihm steht Schweiß auf der Stirn und sein Gesicht ist aschfahl. Er schließt die Augen, um sich zu sammeln und wie mit einem Kanonenschlag tauchen Bilder von Felucia Bay vor seinem inneren Auge auf: Wie Freunde abgeführt werden, wie sein Onkel hingerichtet, andere Verwandte und Kollegen zur Arbeit gezwungen oder verschleppt werden. Ich muss. Ich MUSS! Kenneth erhebt sich und schiebt die Datentafel vor sich auf den Tisch, das Display zeigt die Seite mit seinen Rechercheergebnissen an. Wir müssen umkehren. Sie arbeiten an biologischen Kampfstoffen. Wenn das Potenzial Felucias auch nur zum Bruchteil dafür erschlossen wird, ist Eure Rebellion dem Ende geweiht. Ken hält den Blick starr auf die Tischplatte gerichtet, sein Brustkorb hebt und senkt sich im Rhythmus seines beschleunigten Atems.

HoloNet

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EPISODE I: Die List des Verräters
« Antwort #749 am: 18.03.2010, 01:02:31 »
Während sich der junge Hitzkopf fast trotzköpfig weigert, die realen Gegebenheiten zu akzeptieren, versucht ex-Admiral Gilder Varth, den jungen Kenneth zu beruhigen:

"Sehen sie es doch ein, junger Mann... Wir können nicht mehr zurück, jetzt wo sie und ihre Freunde diese imperiale Basis zerstört haben! Was denken sie, könnten wir alleine gegen mehrere Divisionen Scouts auf Jetbikes und ihre AT-STs ausrichten? Glauben sie wirklich, wir, eine Bande von Rebellen und Aufständischen, bewaffnet mit Blasterpistolen und einem grenzenlosem Idealismus hätten eine Chance, dem Imperium auf Felucia auf breiter Front die Stirn zu bieten? Wollen sie wirklich nach Felucia zurück, anstatt auf eine endgültigere Lösung hinzuarbeiten, damit das Imperium Felucia in Zukunft fern bleibt? Oder wollen sie sterben, indem sie direkt den massiert gestaffelten Truppen des bewaffneten Arms des COMPNOR entgegentreten? Ich bitte sie, wir alle haben Opfer zu beklagen, und ich habe lange genug sehenden Auges junge Männer wie sie in den Tod schicken müssen, weil es von mir verlangt wurde, von einem korrupten Machtgebilde, das ich nicht länger zu tragen bereit bin! Glauben sie mir, ich bin mir sicher, dass das Imperium übleres im Schilde führt, als nur auf Felucia nach biologischen Kampfstoffen zu forschen!"

Varth schaut Kenneth mit fragendem Blick an, und setzt sich auf eine Kiste und schaut fragend in die Runde, als über Borderlautsprecher Sironas Stimme ertönt, nachdem sie kurz leise flucht:

" Sehr geehrte Passagiere, die für den Hyperraumsprung nötigen Berechnung haben sich leider aufgrund meines ÄUSSERST zuverlässigen Co-Piloten ETWAS verzögert, zumal unsere Daten aufgrund... gewisser Vorkommnisse mit dem BoSS... etwas veraltet sind, was jedoch für sie kein Grund zur Besorgnis sein sollte... *hust* der Transit wird... öhh... ungefähr 2 Tage benötigen solange wir nicht durch eine Nova oder ein Schwarzes Loch springen oder uns Piraten mithilfe einer Masseschattenfalle aus dem Hyperraum zerren..., also: Nächster Halt "Rendezvouspunkt Resurgence! Bitte suchen sie sich einen Sitzplatz, schnallen sie sich für den Sprung in den Hyperraum an und geniessen sie den Ritt! Sobald wir den Hyperraum erreicht haben, können sie sich wieder abschnallen und frei im Schiff bewegen!"



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