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Autor Thema: Kapitel 4  (Gelesen 21450 mal)

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Idunivor

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Kapitel 4
« am: 21.10.2008, 16:46:32 »
11. Flammleite 1368 TZ

Ihr verbringt die Nacht im Gasthaus zum Eisernen Ork und am nächsten morgen werdet ihr vom Duft eines leckeren Frühstücks geweckt. Der Wirt hat es anscheinend für euch persönlich vorbereitet, denn sobald der Duft euch in den Schankraum lockt findet ihr dort einen reichlich gedeckten Tish vor.
Dort stehen mehrere Körbe mit unterschiedlichem Brot, eine Schüssel mit gebratenem Ei mit Speck und eine ziemlich große Auswahl an Wurst- und Käsesorten. Es scheint beinahe so, als hätte der Wirt seine gesamte Vorratskammer geplündert um euch dies aufzutischen.
« Letzte Änderung: 23.05.2009, 17:40:23 von Idunivor »

Brotor

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Kapitel 4
« Antwort #1 am: 21.10.2008, 21:16:59 »
Brotor hatte gut geschlafen und sich grötenteils wieder erholt, aber auch wenn er das Frühstück schon riechen konnte, so war doch seine erste Pflicht, die seinem Gott gegenüber und nicht die seines Appetites.
Als schließlich dann doch herunter kommt und das oppulente Frühstück auch zu Augen bekommt ist er zwar freudig überrascht aber reagiert auch etwas wie schüchtern.
"Das wäre nun wirklich nicht nötig gewesen. So beachtlich war das auch nicht, was wir geleistet haben, wir hatten nur eine Menge Glück dabei, dass das so glimpflich ausgegangen ist."
Während er das sagt, wird aber sehr deutlich, dass ihm das Frühstück sehr gefällt und ihm schon das Wasser im Mund zusammen läuft.

Tuk Grimslan

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Kapitel 4
« Antwort #2 am: 23.10.2008, 11:15:41 »
Auch Tuk begibt sich irgendwann nach unten und bleibt erstmal einen Moment stehen, als er das Mahl erblickt.
`Ja, genau das Richtige um mal ein wenig zu entspannen und wieder herunter zu kommen von der ganzen Aufregung der letzten Tage.`
Er versucht langsam zu essen um es ausgiebig genießen zu können.

Idunivor

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Kapitel 4
« Antwort #3 am: 23.10.2008, 15:30:31 »
Ihr verbringt viel Zeit in der Gasstube und auch Tyrhan nutzt die Gelegenheit um sich wieder zu stärken. Schließlich seid ihr jedoch alle absolut gesättigt und sobald der Wirt merkt, dass ihr nichts mehr möchtet geht er kurz aus dem Haus. Wenige Momente später treten der Ratsvorsitzende, Golon Minenhammer und Miniria Silberlicht in das Gasthaus. Hinter ihnen folgen zwei weitere Zwerge, die mehrere Beutel mit sich tragen.

Brotor

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Kapitel 4
« Antwort #4 am: 23.10.2008, 20:41:29 »
Nachdem Brotor das beste Frühstück seid er Adbar verlassen hatte dann doch endlich verzehrt hatte, und er konnte gut zulangen, bedank er sich bei dem Wirt und und lehnt sich entspannt im Stuhl zurück, einfach nur den Augenblick genießend.
Das der Wirt den Schankraum verlässt fällt ihm erst garnicht auf, aber als die höchsten Würdenträger der Stadt eintreten fährt er doch etwas erschrocken hoch. Ein Besuch dieser war eigentlich das Letzte, womit er jetzt gerechnet hatte. Eigentlich hatte er vorgehabt irgendwann am Nachmittag mit Tuk zu besprechen, ob und was sie nun weiter unternehmen würden und dazu eben diese zu befragen aber dass sie nun sie selbst aufsuchten war für seinen mit Verdauen beschäftigetn Verstand jetzt erstmal zu viel.
"Morgen.
Bitte was erweist uns die Ehre eures Besuches so früh am Morgen?"
wobei er etwas überrumpelt wirkt und ihm sofort auffällt, dass es wohl gar nicht mehr so früh am morgen ist.

Idunivor

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Kapitel 4
« Antwort #5 am: 23.10.2008, 21:05:12 »
Der Ratsvorsitzende namens Mind Kann lächelt euch freudig an, als ihr ihn und seine Begleiter völlig überrascht anblickt: "Ihr habt euch diese Ehre redlich verdient, nur dank euch konnte Tiaran gerettet werden und wer weiß, wie wichtig eure Leistungen für den Norden noch werden könnten. Kors war anfangs nicht sonderlich gesprächig, bis wir ihn mit einigen Informationen konfrontieren konnten, die wir in seinem Haus gefunden haben. Dabei war unter anderem eine Karte, doch dazu später mehr. Er hat es zwar nicht direkt gesagt, doch wir sind sicher, dass er schon seit Jahren als Agent der Zentarim arbeitet und nun vor kurzem aktiviert wurde. Scheinbar gibt es ein Bündnis zwischen dem Netzwerk und einem orkischen Kriegsherren, dass sich gegen die Marken wendet. Über die genauen Pläne konnten wir nichts herausfinden, denn Kors war vermutlich einfach zu unwichtig um sie zu kennen. Doch eines ist sicher. Es gibt ein Lager der Orks in der Nähe Jalanthars, wo sie sich versammeln. Es ist auf dieser Karte hier markiert."
Der Mann holt ein gefaltetes Blatt Pergament aus seine Weste hervor, während Miniria das Wort ergreift: "Ihr habt bereits viel für uns getan, doch wir möchten euch um einen weiteren Gefallen bitte. Geht nach Jalanthar und warnt die Jäger und Fährtensucher der Stadt. Vielleicht könnt ihr dort auch noch mehr über die Pläne des Netzwerks herausfinden. Aber es ist auch wichtig, dass der Rest des Nordens informiert wird. Conis hat sich bereit erklärt nach Immerlund zu gehen und dort die Hafner von der Bedrohung in Kenntnis zu setzen."
In der folgende Pause erhebt Tyrhan seine Stimme: "Wenn niemand etwas dagegen hat würde ich ihn gern begleiten. Ich hatte vor einigen Monden eine Auseinandersetzung mit den Jägern Jalanthars und ich glaube nicht, dass ich dort willkommen wäre."
Miniria runzelt kurz die Stirn, nickt dann aber knapp: "Wenn ihr dies wünscht, wir können und wollen niemanden zu etwas zwingen."
Golon, der bisher ruhig neben den beiden anderen Würdenträgern gestanden hatte, scheint nun der Geduldsfaden zu reißen, denn er unterbricht Miniria beinahe: "Gut, nun haben wir also genug geredet, kommen wir zum zweiten Grund unseres hier seins. Wir haben etwas für euch, zum Dank, dass ihr unsere Stadt gerettet habt." Der Schmied winkt seine beiden Brüder zu sich und sie beginnen ihre Beutel auszupacken. Sie bringen eine wunderschöne, mit feinen Runen überzogene Ritterrüstung zu Brotor, eine große Streitaxt aus Adamant, die in einem sanften Licht schimmert zu Tyrhan und einen schlichten Umhang zu Tuk. Sobald ihr euch die Geschenke genauer betrachte ergreift der Schmied erneut das Wort: "Diese Gaben sind alle mit Hilfe meisterhafter Handwerkskunst geschaffen worden und werden euch hoffentlich gute Dienste bei dem leisten, was euch in Zukunft erwarten wird."

Tuk Grimslan

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Kapitel 4
« Antwort #6 am: 23.10.2008, 21:34:40 »
Tuk ist zunächst ein wenig beunruhigt, als der Wirt die Taverne verlässt, doch als er sieht, wer eintritt entspannt er sich.
`Dann stecken die Zentarim also doch dahinter. Wer hätte denken können, dass ich es jemals mit dieser Organisation zu tun bekommen würde.....`
Als ihm schließlich ein Geschenk überreicht wird, strahlen seine Augen.
`Ich habe hier wohl endlich ein Dorf gefunden, wo Menschen, Elfen und Zwerge leben, die einen ehrlichen guten Halb-Ork zu schätzen wissen. Wielange musste ich doch suchen, um ein wenig Anerkennung zu bekommen.....
Ich muss mit allen Mitteln verhindern, dass diesem Dorf etwas zustößt.
Und wenn ich dafür das Dorf verlassen muss, so müssen wir zusehen, dass rings um das Dorf andere friedliche Dörfer bestehen bleiben, sie dürfen ebenfalls nicht fallen, damit Tiaran nicht eingekesselt werden kann.`

"Aufbrechen..... Brotor" meint er dann mit immernoch strahlenden Augen und einem breiten Lächeln auf dem Gesicht.

Brotor

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Kapitel 4
« Antwort #7 am: 24.10.2008, 10:30:36 »
Brotor ist erstmal völlig überwältigt von dem Geschenk der Zwerge und er schafft es nur gerade, nicht mit offenem Mund dazustehen, aber die einzelnen Teile begutachtet er mit einem anerkennenden Blick. Dieser Feldharnisch war hervorragend gearbeitet und er erkannte so etwas, hatte er doch lange genug in den Schmieden gearbeitet. Auch war dieser Harnisch genau auf seine Maße geschmiedet und dass, obwohl nie von ihm welche genommen wurden. Golon und seine Brüder mussten wirklich hervorragende Meister der Schmiedekunst sein.
Als er endlich mit dem Staunen fertig ist hebt er den Blick wieder auf die versammelten.
"Danke, das ist wahrlich ein schönes Stück Handwerkskunst." Mehr wollte ihm im Moment einfach nicht einfallen.
Als Tuk schon von Aufbrechen redet wirft Brotor einen Blick auf die Karte und versucht abzuschätzen, wie lange sie von Tiaran bis Jalanthar brauchen würden, damit er wüsste wie viel Proviant sie brauchen würden.
Dass Tyrhan sie verlassen würde war schade, zwar hatte er nie viel mit dem großen Krieger geredet, aber er schien vernünftig zu sein und seine schiere Stärke hatte ihnen wohl im Orklager wie bei Kors das leben gerettet.
"Nun dann Tyrhan, auf Bald und mag dein Weg auch nicht sicher sein, so soll er doch immer erkenntlich und dein Schritt fest sein."

Idunivor

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Kapitel 4
« Antwort #8 am: 24.10.2008, 16:25:44 »
Schließlich kommt auch der Ratsvorsitzende noch zu euch und überreicht euch die Karte und einen kleinen Beutel mit Münzen, die er zuvor hervorgeholt hatte. Auf dem Pergament ist tatsächlich ein kleines Tal in der Nähe Jalanthars markiert, dass scheinbar in den Nesserbergen liegt.
Die drei Würdenträger verneigen sich alle vor euch und reichen euch zum Abschied die Hand und Miniria lächelt euch ein letztes Mal freundlich an: "Süsses Wasser und helles Gelächter bis wir uns wiedersehn."
Anschließend verlassen die drei das Gasthaus und auch Tyrhan erhebt sich: "Ich werde mich dann auch mal auf die Suche nach Conis machen. Je schneller die Harfner von dieser Bedrohung erfahren, desto besser. Vielleicht sehen wir uns eines Tages wieder. Shaundakul möge eure Schritte lenken, aus dass ihr euer Ziel erreicht."
Der Hühne packt seine neue Axt ein und wendet sich von euch ab. Er verlässt mit donnernden Schritten das Gasthaus und ist verschwunden.

Tuk Grimslan

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Kapitel 4
« Antwort #9 am: 24.10.2008, 16:49:07 »
Tuk schaut Tyrhan freundlich lächelnd an, als er schließlich geht.
Als er dann mit Brotor alleine ist, meint er:
"Nun sind wir wieder alleine. Wir sollten vielleicht den Wirt fragen, ob wir noch ein wenig Verpflegung und vielleicht noch die eine oder andere Information über das andere Dorf bekommen können"

Brotor

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Kapitel 4
« Antwort #10 am: 24.10.2008, 17:49:27 »
Brotor schaut noch kurz den anderen hinterher bis er auf Tuk reagiert.
"Sehe ich genauso. Wir werden wohl eine Zeit unterwegs sein, aber ich hoffe, dass wir in Jalanthar neue Vorräte erwerben können."
Brotor wirft einen Blick auf die Karte und studiert die Region um Jalanthar.
"Falls wir dort länger in der Wildnis herum streifen auf der Suche nach Hinweisen, werden wir uns sowieso weiter ausrüsten müssen."
Dann erhebt sich Brotor vom Tisch und schaut, ob er den Wirt ausfindig machen kann, diesen spricht er dann an.
"Zuerst einmal wollten wir uns für das Frühstück bedanken, es war wirklich hervorragend. Und zweitens wollten wir fragen, ob ihr uns noch Proviant für unsere Reise verkaufen könntet?"

Idunivor

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Kapitel 4
« Antwort #11 am: 24.10.2008, 18:10:49 »
Der WIrt lächelt freundlich: "Sicher, für wie viele Tage braucht ihr denn etwas? Meine Lagerräume sind noch längst nicht leer und zu zweit verbraucht ihr schließlich auch nicht sonderlich viel."

Brotor

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Kapitel 4
« Antwort #12 am: 24.10.2008, 19:13:34 »
Es ist keine kurze Strecke bis nach Jalanthar und Brotor war wie alle Zwerge zwar ein ausdauernder, aber kein schneller Läufer und sie würden, seiner Schätzung nach, selbst wenn alles glatt liefe bestimmt acht Tage brauchen. Wasser sollten sie wegen der Berge eignetlich genug finden, also war die Frage des Proviant wichtig.
"In dem Fall hätte wir gerne Verpflegung für zehn Tage. Damit sollten wir problemslos auskommen." und macht sich schon daran mehrere Münzen aus einem Beutel zu holen.

Idunivor

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Kapitel 4
« Antwort #13 am: 24.10.2008, 20:06:00 »
Als Brotr das Geld hervorholt macht der Wirt sofort eine abwehrende Geste und schüttelt den Kopf: "Wenn ihr nicht gewesen wäret, dann hätte ich jetzt vermuitlich gar keine Vorräte mehr. Ich werde sie euch schenken, wartet bitte einen Augenblick."
Ohne auf eine Antwort zu warten verschwindet er unter seinem Tresen und scheint dort irgendeine Tür zu öffnen.

Es dauert eine Weile, bis er mit einem Sack wiederkommt: "Bitte sehr, Brot, gepöckeltes Fleisch und noch einige anderen Dinge, die sich für zehn Tage halten sollten. nehmt es, damit ihr auf eurer Reise nicht hungern müsst."

Brotor

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Kapitel 4
« Antwort #14 am: 24.10.2008, 20:47:52 »
Brotor nimmt den Sack entgegen, nachdem er das Geld wieder weg gesteckt hat.
"Danke. Ich hoffe, dass hier nun erstmal wieder Ruhe eintreten wird, jetzt wo die Orks zerstreut sind."
Dann geht er zu Tuk zurück und stellt den Sack ab.
"Ich hole nur noch meine restlichen Sachen von oben und dann würde ich gerne noch kurz bei der Schmiede vorbeischauen. Dann können wir aber von mir aus aufbrechen."
Brotor hat sich schon wieder den Sack genommen und die Rüstung irgendwie unter die Arme geklemmt um sie auch mitzunehmen, als er sich wieder umdreht.
"Tuk, würdest du mir gleich mit der Rüstung helfen? Alleine kann man einfach nicht alle Riemen richtig feststellen."
Nicht ganz zehn Minuten später kommt Brotor in die neue Rüstung gehüllt die Treppe herunter, wobei diese nicht gerade leiser ist als sein alter Harnisch, mit einem prall gepacktem Rucksack auf dem Rücken.

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