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Autor Thema: Zwischenspiel I - Ein sonniger Feiertag  (Gelesen 13824 mal)

Beschreibung: Kapitel 4: Ein größeres Problem

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Tex

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Zwischenspiel I - Ein sonniger Feiertag
« am: 11.11.2008, 19:55:51 »
Kapitel 1: Ein Messer im Rücken

Eine knappe Woche ist nun vergangen, seit die Abenteurer Abschied von Adrian genommen haben.Den größten Teil dieser Woche haben sie damit verbracht, die Gegenstände, die sie von ihren Gegnern - kaum zu glauben, wieviele Auseinandersetzungen sie während ihrer kurzen Zeit in Freihafen schon gehabt haben - erbeutet hatten, denn nicht jeder Händler war bereit, ihnen einen akzeptablen Preis für ihre Gegenstände zu bieten, die meisten boten ihnen lächerlich geringe Summen an. Schließlich jedoch waren sie allen nutzlosen Ballast los, und das zu recht akzeptablen Preisen.

An diesem speziellen Tag nun herrscht in Freihafen ein traumhaftes Wetter. Kein Wölkchen trübt den Himmel an diesem Morgen und es scheint ein herrlicher Tag zu werden, wie geschaffen für diesen höchsten Feiertag in Freihafen: das Beutefest, ein riesiges Fest, das die Stadt für fast zwei volle Tage lahmlegt, ein Tag zum Feiern, den zweiten, um den Rausch auszuschlafen. Wie die meisten Stadtbewohner kamen auch die Abenteurer an diesem Tag früh aus den Federn, um von ihrer Unterkunft aus zum Hafen zu gehen, wo traditionellerweise und wie es sich für eine solch maritim geprägte Stadt wie Freihafen die Festivitäten stattfinden sollen. Allem Anschein nach wird das Beutefest in diesem Jahr von einem gewissen Kapitän Lydon gesponsort, und es ist ein offenes Geheimnis, dass er sich damit für einen Sitz im Kapitänsrat empfehlen will - und das obwohl er bis zum Hals in Schulden steckt, so dass seine Gläubiger die Unkosten, in die sich Lydon für das Fest stürzt, kaum erfreuen werden. Am Hafen angekommen - fast an jenem Ort, wo die Abenteurer vor vielen Tagen zum ersten Mal Freihafen betreten haben und gleich "warm" empfangen wurden - sticht sofort die große, hölzerne Bühne ins Auge, die an den Kaimauern zusammengezimmert wurde. Davor drängt sich bereits eine schier unüberschaubare Menschenmenge, anscheinend sammelt sich hier die gesamte Stadt, und das Getöse und Gemurmel ist fast schon ohrenbetäubend. Während die Abenteurer sich durch die Menge kämpfen, um einen vernünftigen Platz weit vorne in der Menge zu ergattern, erkennen sien eben der Bühne ein paar Gestalten. Eine davon scheint Kapitän Lydon zu sein, erkennbar an dem großen, von einer Pfauenfeder geschmückten Zweispitz, den er auf dem Kopf trägt. Dem Stand der Sonne nach zu urteilen sollte bald die Zeit für die Eröffnung des Festes gekommen sein....

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Unterdessen hat auch Vargar Hexenklinge den Weg zum Hafen gefunden. Der düstere Krieger aus Impiltur war vor wenigen Wochen nach Freihafen gekommen, zusammen mit seiner Gefährtin Azuna, die jedoch kurz nach ihrer Ankunft in Freihafen einem feigen Mord zum Opfer fiel, nur weil sie möglicherweise Zeugin irgendeines dunklen Verbrechens gewesen war. Seither ist Varagr auf der Suche nach den Drahtziehern dieses Mordes, um Azunas Tod zu sühnen. Vielleicht würden sich ja beim Beutefest, wo sich schließlich fast ganz Freihafen am Hafen versammelt, neue Hinweise ergeben...
« Letzte Änderung: 21.05.2009, 20:50:19 von Tex »
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Vargar Hexenklinge

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Zwischenspiel I - Ein sonniger Feiertag
« Antwort #1 am: 30.11.2008, 08:58:06 »
Mit grimmigem Gesichtsausdruck bahnt sich Vargar unsanft einen Weg durch die Menge. Sein Schwert an der Seite und den geschwärzten Stahlschild auf dem Rücken bewegt er sich in Richtung der Holzbühne. Seine Gedanken kreisen sich nur um seine treue Gefährtin Azuna und um Rache für ihren Tod. Sie war der Mensch gewesen, der dem Söldner am nächsten gewesen war. Warum nur musste sie sterben, was hatte sie gesehen? Diese Frage ging Vargar nicht aus dem Kopf und er hoffte hier, auf diesem Fest, vielleicht Antworten erlangen zu können. Doch als er sich so durch die Massen drängt scheint ihm diese Hoffnung ein wenig töricht. Wie sollte er bei diesem Trubel etwas herausfinden? Schnell wischt Vargar diesen Gedanken beiseite und drängt sich bis direkt vor die Bühne, um zu sehen was dort vor sich geht.

Lundal

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« Antwort #2 am: 30.11.2008, 12:58:12 »
Schwer atmend drängt sich Lundal weiter nach vorne. Er ist mit seiner Körpergröße im Vorteil wie auch im Nachteil in der Menge. Seine geringe Körpergröße verschafft ihm immer wieder die Möglichkeit zwischen den Beinen der Menschen und anderen Hochgewachsenen Bewohnern Freihafens herumzuhuschen, doch oft wird er grob getreten, weil niemand, einen so kleinen Mann erwartet. Dennoch arbeitet er sich weiter nach vorne, Es ist die einzige Möglichkeit etwas von dem Schauspiel zu erkennen, was sich bald auf der Bühne abspielen wird.
Zum wiederholten male prüft er ob seine Pistole wie auch sein Geldbeutel immernoch an seinem Platz ist. Und zum Wiederholten Male stellt er fest, dass beides noch da ist. Dennoch zieht er die Schnüre nach, die sie halten.
Er blickt sich um und sucht nach seinem Freund Gaerdin. Sein fast Bruder.
Kurz erinnert er sich an die vergangenen Tage und hält kurz an. Trauer bricht über ihm zusammen, doch sie macht sofort Wut platz, als ein Knie den Nacken des Gnoms brutal erwischt. Fluchend dreht er sich um um zu sehen, wer ihm das angetan hat.
>> There is no Gnomish god of heavy artillery.
Damn....
>> I cannot have a gun with an area of affect larger than it's range.
Damn...
>> I can’t have a gun that treats buildings as light cover.
Damn again...

Gaerdin

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« Antwort #3 am: 30.11.2008, 13:20:18 »
Gaerdin versucht, dem größeren Gnom hinter her zu kommen, doch Lundal drängelt sich etwas energischer vor als der Gnom mit dem Schlapphut.

Immer wieder lässt er die Ereignisse der letzten Tage Revue passieren. Noch haben sie keine Spur von dem Mageren gefunden und Adrians Tod blieb bisher ungesühnt. Dies macht ihm zu schaffen, während er gleichzeitig immer wieder an seinen Gürtel fasst, um zu prüfen, ob der Lohn für ihre Mühen, den er in Edelsteinen angelegt hat, noch an seinem Platz ist.
Diese Mischung von Stolz und Wut über das Erreichte und das noch nicht Erreichte hat Gaerdin die ganzen letzten Tage beschäftigt und gequält.

"Lundal, warte!" ruft er schließlich als er sieht, wie sein Freund von einem der Menschen brutal getroffen wird. "Rücksichtsloser Idiot!" entfährt es dem Waldläufer und der Drängler bekommt damit einen guten Teil der Wut und des Frustes ab, die ihn umtreiben.

Exeder

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Zwischenspiel I - Ein sonniger Feiertag
« Antwort #4 am: 30.11.2008, 17:41:19 »
Exeder teilt die Vorfreude auf das bevorstehende Ereignis nicht annähernd wie ihre Gefährten. Trotzdem kämpft auch sie sich durch die Menschenmenge, denn mitten in der Masse zu stehen barg gefahren und würde auch nicht angenehm werden, wenn die Menge hin und herwogt. Also bedenkt sie den ein oder anderen der Umstehenden mit einem bösen Blick, wenn sie mit Ellenbogen und Stiefeln derer beglückt wird. Sie ist sehr gespannt darauf, wieder einmal zu sehen wie sich Menschen selbst inszenieren um ihres übergroßen Egos zu frönen.

Talvra

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Zwischenspiel I - Ein sonniger Feiertag
« Antwort #5 am: 30.11.2008, 18:32:23 »
Die letzten Tage vergingen viel zu schnell, waren seine Gefährten und Talvra selbst auch lange und oft unterwegs um ihre erkämpfte Beute möglichst gut zu verkaufen und gegen den einen oder anderen Gegenstand einzutauschen. Das meiste was er aber bei den Händlern gesehen hatte, war nicht besonders nützlich oder es war einfach viel zu teuer und überstieg seinen Vorrat an Goldmünzen. So entschloß er sich seine Münzen erstmal für sich zu behalten und später etwas Brauchbares zu erstehen. Aber dieser Morgen war anders. Heute würde das Beutefest beginnen und sie hatten ihre Aufgaben soweit erledigt. Er stand nach dem morgendlichen Gebet auf, in das er immer noch Adrian einschloß und ihm versicherte, das er sein Versprechen nicht vergessen hatte. Dann wartete er auf seine anderen Gefährten, bevor sie sich dann auf dem Weg zum Hafen machten, wo er der Eröffnungsfeier freudig entgegenblickte.

Als sie schließlich dort ankamen, mußte er ein wenig schmunzeln als sich die beiden Gnome so durch die Menschenmenge schieben um nach ganz vorne zu kommen. "Hmm, recht haben sie, da vorne hat mein einfach die beste Sicht" und so schob er sich so gut es eben ging an der Menschenmenge vorbei, auch wenn er nie der Geschickteste war, so wollte er doch dran bleiben und seine Gefährten hier nicht aus den Augen verlieren. Als er dann schließlich Gaerdins verärgerte Stimme heraushörte, machte er sich ein wenig größer indem er sich mit Hilfe seiner Fußballen ein klein wenig nach oben drückte und mit dem Kopf an den Menschen vor ihm versuchte vorbeizuschauen.

Tex

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Zwischenspiel I - Ein sonniger Feiertag
« Antwort #6 am: 01.12.2008, 20:11:51 »
In dem Gedränge kann Lundal nicht ausmachen, wer von den Umstehenden ihn gerade getroffen hat - es könnte jeder sein, zumal sich auch niemand angesprochen fühlt, als Gaerdin seine Wut ablässt. Die Gnome werden schlicht ignoriert, das kommende Spektakel auf der Bühne ist interessanter.
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Larissa Mondfreund

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Zwischenspiel I - Ein sonniger Feiertag
« Antwort #7 am: 02.12.2008, 00:35:52 »
Anders als ihre Gefährten hat Larissa weniger Probleme, sich einen Weg durch die Menge zu bahnen. Viele der Menschen machen der Hin freiwillig Platz, wenn sie sie auf ihrem Hund heranreiten sehen. Die Tatsache, dass sie in den letzten Tagen stets ihre Waffen bei sich trägt und ihr grimmig-entschlossener Gesichtsausdruck, den man bei ihr seit Adrians Begräbnis fast ständig sieht, tun ein Übriges.

Seit der langen Rede, die Larissa auf dem Friedhof gehalten hatte, war kaum noch ein Wort von ihr zu hören gewesen außer einem gelegentlichen "Gute Nacht" oder "Guten Morgen", die Exeder auch nur in ihren Gedanken hören konnte. Ein Lächeln hatte sich auch nicht mehr auf ihrem Gesicht gezeigt, bis zu jenem Tag an dem sie gerade unterwegs waren, um einen Käufer für ihre erbeuteten Gegenstände zu finden. Unvermittelt erblickte Larissa in dem Hof eines der Händler den schwarzen Hund der ihr erschienen war, als sie in den Höhlen der Schlangenmenschen fast gestorben wäre. Verwirrt wandte sie sich an ihre Gefährten, doch es stellte sich heraus, dass es sich nur um einen Hund handelte, der ihrer Vision unglaublich stark ähnelte. Ein Zeichen von Urogalan?

Jedenfalls war der Händler nur allzu bereit, ihr den Rüden zu verkaufen nachdem sich herausgestellt hatte, dass Larissa und er sich nach ersten Annäherungsversuchen doch überraschend gut verstanden. "Der hat doch bisher noch nie jemanden leiden können.", murmelte der Händler fast unhörbar, war aber dann sehr bemüht, Larissa auch noch einen hübschen Sattel und eine stabile Rüstung für das Tier zu verkaufen.

Nun steht Tlaloc, der schwarze Hund, ein gutes Dutzend Fuß von der am Hafen aufgebauten Bühne entfernt und Larissa, die auf dessen Rücken sitzend sogar die beiden Gnome noch um mehr als einen Kopf überragt, hat einen besseren Blick auf die kommenden Ereignisse als jeder andere Halbling auf dem Platz.

Tex

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Zwischenspiel I - Ein sonniger Feiertag
« Antwort #8 am: 02.12.2008, 09:02:45 »
Während sich die Abenteurer - und getrennt von ihnen Vargar Hexenklinge - durch die Menge nach vorne schieben, schnappen sie allerhand Tuscheleien der Umstehenden über Kapitän Lydon auf. Neben amüsanten Anekdoten - "Er war viele Jahre auf See, und einmal hat er sogar einen Oger vertrieben, nur indem er ihm seine faulen Zähne gezeigt hatte" - auch weniger erfreuliche Gerüchte. Anscheinend betätigt er sich nur in der Politik, weil seine Unternehmungen als Händler nicht gerade gut laufen - wahrscheinlich will er einen Teil von Dracs schmutzigem Geld für sich, um seine riesigen Schulden abzubauen. Das Getuschel erstirbt jedoch sofort, als ein junger Bursche auf der Bühne eine kurze Fanfare spielt und Kapitän Lydon die Bühne betritt erst jetzt können die Abenteurer ihn richtig in Augenschein nehmen, ein großer Mann mit riesigem, tonnenförmigen Oberkörper und langem, verfilztem Haar, das unter dem Zweispitz in alle Richtungen hervorsteht. Als er seine Pranken in die Luft hebt, wird es still, und jeder lauscht gespannt Lydons Worten.

"Ahoi ihr Seebären und Landratten und der verdammte Rest von Freihafen!"
, ruft er mit einer tiefen, dröhnenden Stimme, "Willkommen zum Beutefest! Es ist mir eine Ehre, die Feiern dieses Jahr zu eröffnen. Wie ihr alle wisst, ist der Seelord mit dem Bau des Leuchtturms beschäftigt, und so liegt es an eurem bescheidenen Käptn, diese Aufgabe zu übernehmen. Seid ihr bereit zu plündern und zu brandschatzen?"

Mit ohrenbetäubendem, zustimmenden Geschrei und Geklatsche antwortet die Menge Lydon. Zwar spricht er weiter, doch das Geschrei der Menge kann er kaum übertönen.

Unterdessen fällt Exeder und Larissa eine vermummte Gestalt auf, die sich ein kurzes Stück weit weg durch die Menge drängt. Sie ist nur sichtbar für eine Sekunde, und dann wieder mit der Menge verschmolzen...
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Vargar Hexenklinge

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« Antwort #9 am: 02.12.2008, 19:50:17 »
Ohne eine Miene zu verziehen lauscht Vargar dem Mann auf der Bühne, bei dem es sich anscheinend um diesen Käptn Lydon handelt. Als die Menge losjubelt keimen erneut Zweifel in dem Krieger, ob es eine gute Idee war hier nach Hinweisen zu suchen. Schnell beschließt er, sich von der Bühne zu entfernen und sich die restlichen Attraktionen näher anzusehen.

Tex

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« Antwort #10 am: 02.12.2008, 20:10:20 »
Als Vargar sich umsieht, erkennt er am Rande der großen Freifläche an den Kaimauern eine Vielzahl von aufgereihten, hastig zusammengezimmerten Buden, die alle möglichen Speisen und vor allem jede Menge Alkohol anbieten. Es scheint, als hätte jede Taverne, jede Kneipe, ja jedes rattenverseuchte Drecksloch, in dem man eine bierartige Plörre bekommen kann, einen eigenen Stand am Hafen, und dem Gedränge vor den Buden und den teilweise schon stark angetrunkenen Seeleuten zufolge scheint das Geschäft nicht schlecht zu laufen.

Dazwischen scheint es auch noch weitere Buden mit den üblichen, auf jedem Jahrmarkt zu findenen Glücksspielen wie Dosenwerfen oder Messerwerfen - an einer von zwei bulligen Halborks geführten Bude kann man sogar riesige Äxte schleudern, was aber nur wenige Besucher probieren, und das meist auch nur zur Belustigung der Umstehenden und ohne Erfolg. Etwas entfernt, am Rande des Spektakels, fällt Vargar noch eine größere Freifläche aus gestampfter Erde auf, von einem hölzernen Zaun umgeben und mit einem hohen Pfahl in der Mitte, von dem ein langes Seil baumelt. Der größte Teil der Menschenmenge missachtet diesen Teil des Festplatzes noch, obschon bereits ein paar Besucher auf dem Holzzaun lehnen, offenbar in freudiger Erwartung.
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Vargar Hexenklinge

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« Antwort #11 am: 02.12.2008, 20:18:56 »
Viel unterschied dieses Fest nicht von anderen Jahrmärkten, die der Krieger in seinem Leben schon gesehen hatte. Etwas trinken scheint dem Söldner eine gute Idee zu sein. Zielstrebig geht er auf den Stand zu, der ihm am vertrauenswürdigsten erscheint. Dort angekommen schmeißt er ein paar Kupfermünzen auf den Tresen. Mit heiserer, rauchiger Stimme, die fast nur ein Flüstern ist und irgendwie Unbehagen auslöst, bestellt er: "Ein Bier."

Tex

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Zwischenspiel I - Ein sonniger Feiertag
« Antwort #12 am: 02.12.2008, 20:23:38 »
Ohne dem Söldner groß Beachtung zu schenken, streicht der Besitzer der Bude die Münzen ein und stellt Vargar einen Krug Bier hin, bevor er sich dem nächsten Kunden zuwendet.
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Vargar Hexenklinge

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« Antwort #13 am: 02.12.2008, 20:28:24 »
Vargar greift sich den Krug und nimmt erstmal einen tiefen Schluck. Dann geht er zu der umzäunten Freifläche mit dem Holzpfahl in der Mitte. Dort angekommen fragt er einen Mann, der am Zaun lehnt: "Was ist denn hier los? Was passiert hier?"

Tex

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« Antwort #14 am: 02.12.2008, 20:53:20 »
"Bist wohl net von hier, wa?", entgegnet der Mann schelmisch grinsend. "Hier gibt's gleich den einäugigen Jack zu sehen. Kann net mehr lang dauern, sobald der Alte" - er deutet nach hinten auf die Bühne wo Lydon immer noch redet - "aufgehört hat zu quasseln. Lass dich mal überraschen, wird jedes Jahr ein großes Spektakel."
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