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Autor Thema: [IC] Kapitel 1 - Die Flucht beginnt...  (Gelesen 14154 mal)

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Margos

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[IC] Kapitel 1 - Die Flucht beginnt...
« Antwort #15 am: 11.01.2009, 13:33:29 »
Als Margos die Bewegung wahrnimmt sprintet er sofort los. Dabei versucht er ein besseres Bild von dem Erhaschten zu bekommen und zudem die Felsen als Deckung zu gebrauchen. Lautlos zieht er sein Kurzschwert, sein Mund verzieht sich zu einem wölfischen Grinsen.

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Morningstar

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[IC] Kapitel 1 - Die Flucht beginnt...
« Antwort #16 am: 11.01.2009, 13:55:32 »
Diejenigen, die sich noch in der Nähe von Margos befunden haben, sehen nun wie der Schurke in nördlicher Richtung durch das felsige Gelände eilt.

Margos
Du kannst niemanden mehr erkennen, und auf dem felsigen Boden lassen sich auch nur schwerlich irgendwelche Fußspuren verfolgen. Wieder hörst du ein Geräusch, irgendwo in nördlicher Richtung, du rennst darauf zu, siehst aber immer noch nichts. Nach kurzer Zeit kommst du an einer Stelle, wo der Boden etwas sandiger ist, dort erkennst du einige, wenige Fußabdrücke. Wenn das jemand ist, der vor dir flieht, so muss er unsichtbar sein.

Morningstar

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[IC] Kapitel 1 - Die Flucht beginnt...
« Antwort #17 am: 14.01.2009, 20:37:11 »
Margos hält inne, als er erkennt, dass es sich um einen unsichtbaren Gegner handeln muss. Duckend taucht er hinter einen Felsen - nur darauf bedacht dem potentiellen Feind kein gutes Ziel zu geben. Stille. Einige Herzschläge später vernimmt er leises Getrappel. Dann wieder Stille. Er beschließt zu verharren, hält den Atem an. Plötzlich stößt eine heisere Stimme einen Fluch aus, in einer fremdartigen Sprache. Doch eines steht fest, Margos hat den Verfolger ausgetrickst !

Unterdessen schwenkt Sard seinen prallen Wasserschlauch und bindet ihn an den Sattelknauf. Als er schon einen Stiefel im Steigbügel hat, hält er inne und späht über den Rücken seines Pferdes.
"He", sagt er leise und reckt den Hals höher. Dann tippt er Ithraides gegen die Wade und deutet in die Felsenöde, in der Margos Klinge funkelt. "Er macht sich kampfbereit... Da stimmt etwas nicht."
Sard drückt seinen Kriegshandschuh fester auf die Hand und duckt sich unter Zanar-Kais Pferd hindurch. Eine Sekunde später ist er abseits der Straße, quetscht sich durch Felsformationen, um Margos nicht aus dem Blick zu verlieren. Er kann keinen Feind ausmachen. Angestrengt denkt der Kämpfer nach, was zu tun sei...doch er kommt zu keinem sinnvollen Ergebnis.

Auf Sards deutung nickt Ithraides nur, macht aber keine Anstalten dem Halbdrow zu folgen.
Hoffentlich weiß er was er tut. Der Mensch wird seine Gründe haben uns nicht gerufen zu haben.
Damit strafft sich Ithraides im Sattel und achtet aufmerksam auf seine Umgebung, falls die anderen ein Signal geben oder etwas anderes Verdächtiges sich bemerkbar machen würde. Plötzlich sieht er neue Fußspuren in einer sandigen Stelle im Boden erscheinen. Zielstrebig steuert er darauf zu und so bemerkt auch der Rest der Gruppe, wo sich der Feind befindet.

Verwirrt stampft der Unsichtbare durch die Gegend.
Für einen Moment grinst Margos, als er merkt, dass sein Plan aufgeht. Dann, immer noch duckend und bemüht darum so leise wie möglich zu sein, blickt er sich um, in der Hoffnung zu erahnen wo der unsichtbare Feind steht. Gründlich mustert er eine Stelle, an der er eine Bewegung registriert hat. Da ! Steine rollen zur Seite ! Zwischen ihnen bewegt sich etwas !!! Doch mit großer Enttäuschung bemerkt der Schurke, dass es sich dabei nur um einen kleinen Fuchs handelt, der in eigener Sache durch öde Felsenlandschaft zieht. Verdammt !

Zarna-Kai, der Feuergenasi, der bisher nur auf der Straße gestanden hatte, lässt seinen wachsamen Blick über die Szene schweifen. Und siehe da ! Wieder Fußspuren, ein gutes Stück weiter nördlich ! Es ist euch gelungen den Feind in die Enge zu treiben, denn dort, wo die neu erscheinenden Spuren hinführen, befindet sich eine breite Felsenwand. Während Sard und Margos sich dorthin bewegen, sucht Ithraides die Umgebung nach eventuellen Verbündeten des Feindes ab, kann jedoch nichts entdecken. Schließlich erreichen die beiden die Wand, und im entscheidenden Moment hat Margos der Schurke eine Intuition. Er hört es hinter sich knacksen, dreht sich blitzschnell um, und...ZACK !

Margos:
Er ist direkt vor dir, sichtbar, kaum größer als ein Kind. Er wendet soeben und will abhauen !!!

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Margos

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[IC] Kapitel 1 - Die Flucht beginnt...
« Antwort #18 am: 14.01.2009, 21:28:13 »
Margos zögert nur einen Augenblick, dann wirft er sich auf den Verfolger. Das Kurzschwert wirbelt zielsicher durch die Luft.

Morningstar

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[IC] Kapitel 1 - Die Flucht beginnt...
« Antwort #19 am: 14.01.2009, 22:03:14 »
Noch bevor der Kleine auch nur einen Schritt gemacht hat, durchbohrt deine Klinge ihn von hinten, so dass sie vorne wieder herauslugt. Er sackt auf die Knie, und wenige Sekunden später ganz zusammen. Sein Dolch fällt scheppernd auf den nackten Fels, als er röchelnd ein paar letzte Worte von sich gibt, die du nicht verstehst.
Als du die Klinge wieder herausziehst, ist sie voll von pechschwarzem Blut...

Sard

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[IC] Kapitel 1 - Die Flucht beginnt...
« Antwort #20 am: 15.01.2009, 07:24:20 »
Sard verfolgt den Mord von seinem Versteck aus, schließlich wendet er sich ab und spuckt aus. Hat er mich in seinem Rausch noch immer nicht bemerkt?
Er rennt den Weg so schnell zurück, wie er ihn gekommen ist und wirft sich in den Sattel seines Pferdes.
"Margos hat jemanden umgebracht, der uns verfolgt hat. Ein Kind mit dem Gesicht eines Hundes und Blut wie aus reinem Pech..." Sein Blick flitzt von Ithraides zu Zanar-kai. "Vielleicht war es nur eine Ablenkung. Ich werde nach dem Händler sehen. Er hat zwar den Hünen bei sich, aber solche kenne ich aus der Arena - sie fallen als die ersten."
Die Zügel knallen wie die einer Peitsche, Michel schnauft und setzt sich in Bewegung.
"Ich werde ihnen von unserem Fund berichten, dann kehre ich zurück."
Bald verschleiert der Staub der Straße Sards Gestalt.

Margos

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[IC] Kapitel 1 - Die Flucht beginnt...
« Antwort #21 am: 15.01.2009, 09:07:33 »
Margos bemerkt aus den Augenwinkeln wie Sard wegläuft, dennoch durchsucht er erst die Leiche vor sich. Dann wischt er sein Schwert an der Kleidung des Toten ab und wandert ruhig zurück zu den anderen. Dabei behält er die Umgebung aufmerksam im Blick.

"Unser Verfolger ist tot."

Morningstar

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[IC] Kapitel 1 - Die Flucht beginnt...
« Antwort #22 am: 15.01.2009, 14:33:12 »
Margos

Als du deine Klinge an dem Umhang des Toten abwischst, fällt dir auf, dass er auf diesem ein Symbol trägt, das du vielleicht irgendwo schoneinmal gesehen hast. In Helgabal vielleicht ? Es zeigt zwei Dolche, die ein "V" bilden, in deren Mitte ein Auge zu sehen ist.

Ansonsten bemerkst du in der Umgebung - außer Felsen über Felsen - nichts verdächtiges.

Sard

Als du bei den Wagen ankommst, findest du Lucaan und Sherring in dessen Reisewagen. In dem engen Wagen ist auf einem zentralen ausklappbaren Tisch eine große Karte von den Blutsteinlanden ausgebreitet, über der beide gerade brüten, als du eintrittst. Wie immer hat Lucaan seine Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Ohne aufzublicken richtet er sein Wort an dich

"Und, was habt ihr zu berichten ?"

Sard

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[IC] Kapitel 1 - Die Flucht beginnt...
« Antwort #23 am: 15.01.2009, 15:06:42 »
Sard bückt sich, um in den Wagen zu gelangen. Die Haare  hängen ihm von dem wilden Ritt in der Stirn, und er streicht sie beiseite, während er an den Tisch herantritt.
Ein Wesen ist uns gefolgt“, sagt er und misst mit der Hand eine Höhe ab, nicht viele Fingerbreiten über der Tischplatte. „Es hat ein Gesicht wie ein Hund, oder ein Ochse. Kein Mensch.“ Er tippt auf die ausliegende Karte. „Keine Meile von hier. Und es hat schwarzes Blut. Margos hat  es bereits vergossen.“ Dazwischen räuspert er sich und schöpft Atem. „Ich wollte mich nur versichern, dass es uns nicht ablenken sollte, während seine Kameraden Euch hier überfallen.

Morningstar

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[IC] Kapitel 1 - Die Flucht beginnt...
« Antwort #24 am: 15.01.2009, 16:55:36 »
Sard

Sherring und sein Leibwächter wechseln zunächst wissende Blicke, dann steht letzterer schwungvoll auf (so dass der kleine Wagen erzittert) und zwängt sich durch die Tür. Mit einer Geste, bittet er dich zu folgen. Während er sein Kriegspferd losmacht, sagt er in bedächtigem Tonfall: "Ich werde jetzt zu den anderen reiten, um mir die Kreatur, von der ihr spracht, einmal anzusehen. Bleibt hier, und bewacht Sherring und die Wagen. Ich werde in Kürze zurück sein."

Als sich der Hüne folgend auf sein kräftiges brauens Pferd schwingt, erschrickst du. Was war denn das, was du da gerade gesehen hast ? Kurz, nur ganz kurz, lugte unter dem Mantel ein verhältnismäßig dünner, brauner Schwanz hervor mit einem Büschel am Ende; nicht wie der Schwanz eines Tieflings, eher wie der eines...Ochsen ?

Sard

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[IC] Kapitel 1 - Die Flucht beginnt...
« Antwort #25 am: 15.01.2009, 18:41:58 »
Sard folgt dem Riesenhaften einige Schritte hinaus in die Kälte. "Mein Leben für das des Händlers, wenn es soweit kommen sollte." Für all sein Gold. Für sie. Für nichts sonst.
Als sich das Pferd entfernt hat, kehrt Sard in den Wagen zurück und nimmt Lucaans Platz ein.
"Er verhüllt seinen Körper nicht vor der Kälte, nicht wahr?", beginnt er und faltet die Hände über dem Tisch. Wie viele mehr verhüllen Hörner, Zähne, Augen giftig wie Schwefel...
"Wenn ich Euch ebenso gut schützen soll wie er, werde ich Hilfe benötigen." Die Münzen in seinem Gürteltäschchen klimpern, als er hineingreift und vier Platinmünzen herausliest. "Einen von Euren Tränken, die unempfindlich machen gegen die Elemente."
Beim Klang, mit dem die Münzen auf das Holz und über die Karte hinwegrollen, zuckt Sard zusammen. Jede einzelne... Verzeih mir.

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Karambagya

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[IC] Kapitel 1 - Die Flucht beginnt...
« Antwort #26 am: 15.01.2009, 19:18:08 »
Zarna-kai erkennt, dass Margos scheinbar etwas erwischt hat und begibt sich zu dem Menschen, sein Pferd mit der einen Hand am Zügel führend und den Krummsäbel in der anderen. Während Sard schon wieder von dannen stürmt nähert sich der Schwertmagier stets wachsam dem am Boden liegenden Körper.
An der Felswand angekommen wirft er einen kurzen Blick auf die Kreatur: "Ein Dunkelschleicher. Man sieht sie nicht so oft auf dieser Ebene, ihre Heimat sind die Weiten der Schatteneben."
Auf den zweiten Blick entdeckt der Genasi auch das Symbol, kann alllerdings nichts damit anfangen: "Kennt ihr dieses Symbol? Ich habe es zuvor noch nicht gesehen, aber es könnte uns Antworten bringen, warum er uns verfolgt hat. Denn an einen Zufall glaubt hier wohl keiner."
Bei den letzten Worten blickt sich Zarna-kai ein weiteres Mal um und versichert sich so, dass sie nicht doch in einen Hinterhalt geraten sind.
Cernitis custos qualis vestibulo sedeat, facies quae limina servet? - Seht ihr welch ein Wächter im Vorhof sitzt, welch eine Gestalt die Schwelle bewacht?

Margos

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[IC] Kapitel 1 - Die Flucht beginnt...
« Antwort #27 am: 16.01.2009, 12:45:17 »
Margos zuckt mit den Schultern und steckt das Schwert zurück in die Scheide. "Das Symbol kenne ich nicht. Wir könnten es mitnehmen."

Dann geht der Mensch ungerührt zu seinem Pferd und nimmt es am Zügel.

Morningstar

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[IC] Kapitel 1 - Die Flucht beginnt...
« Antwort #28 am: 16.01.2009, 12:50:28 »
Sard

Rengald Sherring scheint auf deinen ersten Satz nicht zu reagieren. Es scheint so, als ob er ihn absichtlich überhöre. Dann, als du fertig gesprochen hast nickt er langsam, zückt einen Schlüsselbund und schließt das Schloss einer Truhe auf, die in der Ecke des Raumes steht. Bevor er die Truhe öffnet sagt er, scheinbar zur Truhe: "Rot", woraufhin der Deckel derselben wie von Geisterhand nach oben klappt. Er entnimmt einen Trank mit einer hellblauen Flüssigkeit darin. Nachdem Trank und Geld den Besitzer gewechselt haben, richtet Sherring sein Wort an dich: "Ihr solltet jetzt nach draußen gehen. Ach und,..., er macht eine Pause, "Lucaan ist ein guter Leibwächter. Ihr könnt ihm vertrauen, voll und ganz. Was immer ihr glaubt gesehen zu haben."
Erwartungsvoll blickt Sherring erst dich an, dann die Tür und klimpert dabei mit seinem Schlüsselbund in der Hand. Dabei fällt dir auf, dass der Deckel der Truhe immernoch offen ist.

Die anderen

Unterdessen sehen die anderen ein gutes Stück nördlich, wie Lucaan gerade um eine Biegung der Straße geritten kommt. Sard ist nicht zu sehen. Lucaan steigt von seinem Pferd ab, und stampft über das unwegsame Gelände zu den anderen, die bei der Leiche des Dunkelschleichers stehen.

"Ich bat Sard für mich die Wagen zu bewachen. Ich möchte mir ansehen, um wen es sich hierbei handelt" Der stets in Richtung Boden gesenkte Blick des Hünen scheint die Leiche zu fixieren.
"Wer von euch hat ihn erstochen ?" fährt er fort, fast gelangweilt und ohne emotionelle Regung in der Stimme.

Sard

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[IC] Kapitel 1 - Die Flucht beginnt...
« Antwort #29 am: 16.01.2009, 13:51:16 »
Sard steht mit der Phiole in der Hand auf und schüttelt den Kopf. "Ich glaube nur, auf Eurer Karte ein gehöriges Stück Weges gesehen zu haben, das wir zusammen reisen werden. Und ich würde mit dem Sohn des Asmodeus reisen, wenn das nötig wäre."
Oder ihn töten. Was auch immer mehr Gold verspräche.
Er steckt den Glasbehälter ein und macht einen Satz aus dem Wagen zurück auf die Straße.
Während er den Mantel wieder enger zieht, legt er seinem Michel einen Arm um den Hals. "Sind die neun Höllen losgebrochen, während ich fort war? Ich fürchte fast, dass nicht. Dann warten wir also auf sie."
Wieder schwingt er sich in den Sattel, und hat den Blick auf der Umgebung.

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