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Autor Thema: Teil II: Terror in Freihafen  (Gelesen 49142 mal)

Beschreibung: Kapitel 3: Die Schlange schlägt zu

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Aziz

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Teil II: Terror in Freihafen
« Antwort #1005 am: 30.05.2010, 17:18:05 »
Bevor er antworten kann, hat der Kleriker bereits das Wort ergriffen und so grinst Aziz den alten Bekannten nur kurz an und hebt die Schultern, um sie dann mit einem leisen Seufzer wieder fallen zu lassen. Das aufgesetzte Unschuldslächeln  und der Blick des Diebs verraten dem Söldner, dass sich der Mann wieder einmal in Schwierigkeiten gebracht haben muss und wieder einmal mit einem blauen Auge davongekommen ist.
« Letzte Änderung: 30.05.2010, 17:18:45 von Aziz »

Vargar Hexenklinge

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Teil II: Terror in Freihafen
« Antwort #1006 am: 31.05.2010, 14:07:30 »
Noch bevor Aziz auf Vargars Frage antworten kann, dringt auch schon Talvras Frage an das Ohr des Söldners. Im gleichen Augenblick erblickt er den blutüberströmten Gaerdin. Etwas überwältigt von der neuen Situation meint er erstmal: "Was mit mir passiert ist? Nichts wie du siehst, aber was ist mit Gaerdin? Ist er... ?", lässt Vargar die Frage unausgesprochen im Raum stehen.
« Letzte Änderung: 01.06.2010, 10:00:47 von Vargar Hexenklinge »

Talvra

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Teil II: Terror in Freihafen
« Antwort #1007 am: 01.06.2010, 14:27:38 »
Für einen kurzen Augenblick zögert Talvra bevor er Vargar seine Hand für einen kurzen Augenblick auf dessen Schulter legt. Und in seinem Kopf geht ihm die Frage um, ob Gaerdin noch leben könnte, wenn Vargar bei ihnen geblieben wäre. Schließlich schiebt er diese Gedanken wieder schnell beiseite, für Vorwürfe war momentan nun wirklich nicht der richtige Zeitpunkt, und ob Vargar den Lauf des Schicksals hätte ändern können, würden nur die Götter wissen.

Zu traurig ist Talvra als er erneut die Trauer von Lundal spürt, und nur für einen kurzen Moment hatte er vor Freude, Vargar wiederzusehen, den Tod ihres treuen Gefährten vergessen. Aber diese Frage von Vargar brennt in Talvra und mit leisen Worten spricht er zu Vargar. "Unser treuer Gefährte ist gefallen im Kampf gegen gedungene Mörder als wir das restliche Haus von dem Stadtrat untersucht haben. Aber auch der Stadtrat und seine treue Wache ist von diesen hinterhältigen Mördern gerichtet worden. Merkwürdigerweise haben wir einen Brief gefunden, der den Stadtrat in einem merkwürdigen Licht erscheinen läßt. Aber laßt uns erst einmal einen Augenblick um unseren treuen Gefährten trauern und ihn in den Katakomben aufbahren, bevor wir uns daran machen seinen Tod zu rächen und diesen hinterhältigen Kult zu zerschlagen." Und kaum hat Talvra diese Worte gesprochen, kniet er sich auf neben Lundal nieder und spricht leise ein Gebet um die Herzen der Gefährten mit Trauer aber auch mit Hoffnung zu füllen.  
« Letzte Änderung: 01.06.2010, 14:31:52 von Talvra »

Lundal

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Teil II: Terror in Freihafen
« Antwort #1008 am: 02.06.2010, 14:57:36 »
"Danke." sagt Lundal kurz und hebt wieder den Leichnam seines Freundes hoch. "Wo gehts lang?" fragt er, während er sich leise Ächzend umblickt um einen Hinweis auf die Katakompen zu finden.
>> There is no Gnomish god of heavy artillery.
Damn....
>> I cannot have a gun with an area of affect larger than it's range.
Damn...
>> I can’t have a gun that treats buildings as light cover.
Damn again...

Armârya

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Teil II: Terror in Freihafen
« Antwort #1009 am: 02.06.2010, 16:47:15 »
Jetzt klinkt sich auch Armârya wieder ein, die ziemlich verwirrt von dem eigenartigen Verhalten allen Leute auf der Straße ist.
Ich habe hier den Brief. Dabei war auch eine Karte von dem Tempel:

"Als rechtmäßig gewählter Amtsträger der Stadt Freihafen, ernenne ich Gaerdin Calladbaer, Lundal Oandin, Larissa Mondfreund, Talvra Nathirios, Armârya Haleth und Vargar Hexenklinge zu Vertretern des Kapitänsrates, mit der Aufgabe, den Oghma-Tempel dieser Stadt zu infiltrieren und die dunklen Geheimnisse aufzudecken, die die verderbten Kleriker dort versteckt halten.

Unterzeichnet,

Ratsherr Verlaine"


liest Sie vor, wenn sie mit Vargar alleine sind. Ansonsten versucht sie ihm den Brief leise vorzulesen oder gibt ihn direkt Vargar in die Hand.
Dann wartet Armârya auf Vargars Reaktion.

Vargar Hexenklinge

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Teil II: Terror in Freihafen
« Antwort #1010 am: 07.06.2010, 18:46:47 »
"Das ergibt für mich alles keinen Sinn", meint Vargar, nachdem Amârya ihm den Brief vorgelesen hat. "Ich möchte jetzt endlich wissen, was zur Hölle in dieser Stadt vor sich geht. Sicher ist euch auch aufgefallen, wie seltsam sich die Leute hier im Tempelbezirk verhalten. Außerdem werden einige Priester dieses Tempels vermisst, die nur ein paar Erledigungen machen wollten. Irgendwas wird hier bald passieren. Für mich macht das alles keinen Sinn. Ich hoffe einer von euch kann mir das sagen." Fragend schaut der Söldner seine Gefährten an.

Aziz

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Teil II: Terror in Freihafen
« Antwort #1011 am: 07.06.2010, 23:10:54 »
Aziz folgt dem Gespräch aufmerksam und versucht, sich seinen Reim auf die Worte seiner unverhofften Begleiter und diejenigen seines ehemaligen Weggefährten zu machen. Als dieser ebenso verdattert scheint wie er selbst, auch wenn in den Worten der Hexenklinge Zorn mit schwingt, den Aziz nicht deuten kann, tritt er an ihn heran und blickt ihm fest in die Augen. "Vargar. Was ist hier los? Wo ist ...  sie? " Für einen Moment stockt die redegewandte Stimme. "Was immer es ist, ich werde Dir zur Seite stehen. Ich kann dem Gespräch Deinen jedoch nicht ganz folgen."

Vargar Hexenklinge

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Teil II: Terror in Freihafen
« Antwort #1012 am: 08.06.2010, 20:59:32 »
Vargar weiß sofort, worauf Aziz hinaus will. Vargar kannte Aziz durch Azuna. Die Erinnerung an seine langjährige Weggefährtin schmerzt den Söldner noch immer, doch aus dem Schmerz wird sogleich brennender Hass, den er sogleich wieder hinunterschluckt um bei seiner Antwort nichts von seinen Gefühlen preiszugeben. "Es tut mir leid Aziz, aber Azuna ist tot." Dann erzählt der Söldner Aziz die Geschichte um Azunas Ermordung und was diese mit der Bruderschaft zu tun hat.

Lundal

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« Antwort #1013 am: 08.06.2010, 22:43:29 »
"Wir haben alle unsere Lasten zu tragen. Versuchen wir ersteinmal, dass die Last auf andere genommen wird." meint Lundal mit erstaunlich fester Stimme. Er hat Gaerdin flach hingelegt und seine Hände über der Brust gefaltet, soweit ihm das bei der einsetzenden Totenstarre noch möglich war.  Dann zeigt er auf seinen Toten Freund und sagt eindringlich: "Lasst ihn uns in die Katakompen bringen und anschließend die Schuldigen auffinden. Und zwar schnell!" dann versucht er wieder Gaerdin zu schultern.
>> There is no Gnomish god of heavy artillery.
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Armârya

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« Antwort #1014 am: 09.06.2010, 01:10:44 »
"Ja, lasst uns das machen. Dann müssen wir wenigstens nicht rumsitzen und auf den Knall warten!" sagt Armârya, die inzwischen ziemlich unruhig geworden ist bei den ganzen wiedersprüchlichen Vorgängen hier.

Aziz

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« Antwort #1015 am: 09.06.2010, 19:40:13 »
Der Gaukler und Schurke hört dem Kämpfer mit zusammengebissenen Zähnen zu und sein Gesicht wir bleich. Entschlossen nickt er Vargar zu "Lass uns Rache nehmen!"
   

Talvra

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« Antwort #1016 am: 10.06.2010, 07:47:27 »
Während Talvra einen kurzen Augenblick inne hält und sich überlegt, wie er am einfachsten in die Katakomben gelangen kann, wirkt er für seine Gefährten eher etwas zu still. Und so blickt er sich schließlich um und hält anschließend Ausschau nach seinen Brüdern aus dem Tempel, bevor er sich seinen Gefährten zuwendet, obwohl er weiß das Rachegefühle ein schlechter Ratgeber ist, so dürstet es ihm auch danach, den Tod des treuen Gefährten zu sühnen. Und so flüstert er fast so leise, das es seine Gefährten kaum verstehen können. "Ja, laßt uns Rache nehmen" um dann nach diesen Worten Lundal kurz zuzunicken um diesen dann Gaerdin gemeinsam zu tragen.

Armârya

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« Antwort #1017 am: 10.06.2010, 21:50:10 »
Armârya hört die kurzen Wortfetzen ihrer frisch gewonnenen Mitstreiter mit gemischten Gefühlen. Sie spürt die Wut und den Hass, der sich aufbaut und fühlt sich ein wenig unwohl in dieser Situation.
Als auch Talvra, der sich sonst immer ehr bedacht verhält, diese Äußerung von sich gibt, hält es Armârya an der Zeit, sich einzuschalten.
"Ich verstehe, dass ihr wütend seid. Allerdings solltet ihr eure Wut nicht in Rache ertränken. Damit zerstört ihr euch selber. Wenn immer nur Rache das Ziel ist, wird der Kampf niemals aufhören, weil es immer wieder jemanden geben wird, der wiederum Rache üben will.
Außerdem benebelt dieses Gefühl eure Fähigkeit, klar zu denken.
Wir müssen herausbekommen, was hier vorgeht. Ansonsten verlieren wir hier wahrscheinlich auch noch unser Leben."

"Und dazu bin ich nicht bereit.", fügt sie nach einer kurzen Pause noch hinzu.
Armârya beobachtet ihre Mitstreiter während sie redet genau, falls einer von ihnen in ihrer Wut vielleicht eine unbedachte Aktion macht.

Lundal

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Teil II: Terror in Freihafen
« Antwort #1018 am: 13.06.2010, 12:43:06 »
Dankend blickt Lundal erst Talvra, dann Armarya an. Er versteht ihre beiden Worte, doch sein Geist ist nicht von Rache gefüllt. Zumindest nicht von blinder Wut. In seinem Geist rattert es. Es rattert schnell in seinen Gedanken und jede Minute, die sie auf dem Weg in die Katakomben verbringen, entspringt seinem Geist eine neue Idee, die immer grausamer und schmerzhafter ist. Dann stehen sie am Eingang zu dem dunklen Ort, wo die Toten liegen. Und Lundal stutzt. Wollte er früher nicht jemand sein, der anderen hilft. Erfindungen für das WOhl der Gemeinschaft? Und jetzt ersinnt er nur noch Tot und Schmerzen. Das hätte Gaerdin nicht gewollt. Da ist sich Lundal sicher. Er blickt traurig seine Pistole an, die ihm schon viel Freude bereitet hat und beschließt nicht weiter in diese Richtung zu Forschen. Er will Beschützer bauen, keine Kriegsmaschienen.
Sichtlich besser Gelaunt blickt er nun zu Talvra hinauf, dass dieser die Beisetzung ihres verstorbenen Freundes einleitet.
>> There is no Gnomish god of heavy artillery.
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Aziz

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« Antwort #1019 am: 14.06.2010, 22:26:56 »
"Es steht mir sicher nicht zu" beginnt der Mann leise, "doch wenn Ihr Eurem Gefährten ein würdiges Begräbnis bereiten wollt, wäre es vielleicht sinnvoll, dieses Schlangennest zuerst auszuräuchern und Euch dann um seine Bestattung zu kümmern." Aziz verneigt sich kurz vor dem toten Gnom, um seine Ehrerbietung zu unterstreichen "Er hat es verdient, so wie Ihr Euch um ihn bemüht."

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