Autor Thema: Kriegsvorbereitungen in Cauldron  (Gelesen 1761 mal)

Beschreibung: Prelog

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Parkbank

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Kriegsvorbereitungen in Cauldron
« am: 01.02.2009, 14:00:44 »
Wir schreiben das Jahr 605. Die Sonne steht hoch an diesem wolkenlosen Donnerstages in der dritten Woche des Frühmondes. Der Frühling ist mittlerweile weit vorangeschritten, die Wälder sind von Schnee befreit zurückerobert von der aus dem Winterschlaf erwachten Natur. Viele Zugvögel sind zurückgekehrt. Die Bäche und Flüsse sind bereits wieder ein wenig abgeschwollen und nur vereinzelte Schneefelder finden sich noch in einigen schattigen Tälern und den Nordseiten der Berge.
Auf der Straße welche Sasserine mit Cauldron verbindet kommt eine auf den ersten Blick als Druidin erkennbare Gestalt um eine Ecke aus dem Wald hervor. An ihrer Seite ist ein großer, grau-brauner Wolf zu erkennen, doch auch ohne diesen verrät die Wahl ihrer Kleidung und die Art wie die Haare geflochten sind, dass es sich wohl um eine Druidin oder Waldläuferin handelt. Die abgetragenen Schuhe, an denen festgetrockneter Schlamm zu erkennen ist, verraten dass sie einen weiten Weg hinter sich hat, hat es doch in der letzten Woche in Cauldron keinen Regen mehr gegeben. Vor ihr auf der Ebene, welche sacht bis zu den Mauern der Vulkanstadt ansteigen, sind Zahlreiche Zelte aufgebaut und überall schwirren Halborks und auch vereinzelte Orks und wild aussehende Menschen in Rüstungen herum. Überall wird eifrig gearbeitet und Befehle werden umhergebrüllt. Einige Ingeneure arbeiten an Katapulten, Ballisten und Kriegstürmen. Auf den ersten Blick möchte man meinen, Cauldron sei belagert, doch nach einer Weile wird der Druidin klar, dass dem nicht so ist. Die Zelte sind wie ein Nomadenlager angeordnet, und nur südlich des Weges – nicht um die ganze Stadt herum. Die Kriegsgeräte nur scheinen nur geprüft zu werden um dann abgebaut und auf Wagen geladen zu werden. Auch die Zelte scheinen weniger zu werden, nach und nach werden die Banner der einzelnen Lager von den Zelten genommen. Ein alter Mann mit einem halben Dutzend Schafen kommt ebenfalls aus dem Wald an der Druidin vorbei und hält einen Moment inne um Luft zu holen. „Diese Grünhäute fressen uns noch die Haare vom Kopf. Erst werden die Steuern erhöht und nun beschlagnahmt die Stadtwache auch noch die Hälfte aller Tiere – damit ihnen das Futter nicht ausgeht wenn sie gegen Redgorge ziehen.“, jammert er. Bevor die Druidin etwas sagen könnte, wendet er sich jedoch mit einem misstrauischen Blick in Richtung des Wolfes ab und führt die Schafe in das Lager, wo in einem provisorischen Gehege bereits eine ganze Menge Schafe, Schweine, Rinder und auch Hühner und Gänse zusammengepfercht sind.
Langsamen Schrittes, die Masse der Soldaten und Kriegsmaschinerie in sich aufsaugend begibt sich die Druidin mit ihrem Wolf in Richtung des westlichen Stadttors. Es müssen über einhundert Soldaten sein. Ab und an schaut einer kurz zu ihr hinüber um von einem anderen, anscheinend hochrangigeren Halbork direkt auf Orkisch dafür angeraunt zu werden.
Zwei stämmig gebaute Halborks mit schwarzen Brustplatten und großen orkischen Doppeläxten versperren das Tor Rücken an Rücken, neben ihnen steht jeweils ein im Vergleich mickrig wirkender Wachmann in Silber glänzenden Rüstung, ausgestattet mit einem Langschwert und einem passenden Schild, auf welchem das Symbol eines ausbrechenden Vulkans zu sehen ist. Ein Halbork mit einer schwarzen Ritterrüstung erhebt sich von einem Stein nahe der Mauer und kommt auf die Druidin zu. Seinen Helm lässt er neben dem Stein liegen, in seiner rechten Hand baumelt jedoch lose eine gefährlich aussehende Axt welche grünlich schimmert. Mit einem seltsam verständnisvollen, aber ein wenig verachtenden Blick mustert er den Wolf. Dann wendet er sich an die Druidin und mustert sie kurz. Ihre Kleidung hat nur erdfarbene Farbtöne, ihr hellbraunes Haar ist lose zu zwei langen Zöpfen gebunden und mit frischen Blättern geschmückt. Mit harschem Ton fragt er schließlich: „Wer seid ihr und was wollt ihr hier?“ Die Druidin antwortet ruhig: „Ich heiße Tajel und meine Begleiterin heißt Shea. Ich wollte eine Freundin in einer Taverne, gelegen am Weg nach Sasserine treffen. Doch wie es scheint ist die Taverne nicht mehr. Deshalb bin ich nun hier. Darf ich auch nach eurem Namen fragen?“ Der Halbork überlegt kurz, dann Antwortet er ihr, wobei seine Dunklen Augen tief in ihre Blicken: „Mein Name ist Gretl – ungewöhnlich für einen Mann, einen Frauennamen zu tragen, nicht?“ Kurz ist die Druidin geneigt dem Halbork zuzustimmen, doch dann sieht sie aus dem Augenwinkel wie dieser den Griff seiner Axt ein wenig fester fasst. „Dort, wo ich herkomme, ist es keineswegs ungewöhnlich. Doch für gewöhnlich sind Namen sowieso nur aneinandergereihte Buchstaben, das entscheidende ist die Person, die hinter dem Namen steckt“, antwortet Tajel, wobei sie dem Halbork fest in die Augen sieht und sich von seinem Gebaren nicht einschüchtern lässt. In dem Moment tut sich jedoch auf der anderen Seite des Tores etwas, ein hochgewachsener Mann mit langem blauen Haar und einer teuer aussehenden roten Robe kommt in Begleitung zweier Halbork Wachen auf das Tor zu. Kurz sieht Tajel, wie sich Enttäuschung im Gesicht von Gretl breit macht, bevor dieser sie mit einer Handbewegung durchwinkt. Schnell tritt sie an dem Mann mit den blauen Haaren vorbei und unter dem Tor durch. Die Torwachen scheinen fast schon ängstlich vor ihm zurückzuweichen, auch Gretl. Dann biegt sie in die erste Gasse ein, welche von einem Schild als „Obsidian Avenue“ kenntlich gemacht ist. Bevor sie sich weiter umsehen kann, tritt eine Halbelfin in eine dunkelgraue Robe gehüllt an sie heran:
„Seid gegrüßt, Tajel. Ich bin eine Freundin von Shensen, kommt.“, die Halbelfin gibt ihr die Hand. In dem Moment hört Tajel, wie Gretl und eine der großen Wachen hinter ihr herkommen – es bleibt ihr kaum eine Wahl. So verschwindet sie mit der unbekannten um die nächste Ecke – eine Sackgase. Doch da fasst die unbekannte auch schon mit ihrer freien Hand nach Shea und im nächsten Augenblick befinden sie sich in vollkommener Dunkelheit. Nach wenigen Sekunden erscheinen drei magische Lichter über den Köpfen der unbekannten und wandern ein wenig auseinander um den Raum zu erhellen. Die Halbelfin lässt die graue Robe fallen, erst jetzt kann Tajel sie richtig erkennen.

„Entschuldigt mein Auftreten. Ich hatte gehofft ihr würdet zu einem anderen Zeitpunkt hereinkommen, wenn nicht gerade Gretl Wache hat. Mein Name ist Avenie, wie Shensen Tesseril bin auch ich ein Agent der Striders of Fharlanghn.“

Der Raum ist zweifelsohne als Wohnzimmer gedacht. Zur linken Hand stehen zwei schwere, mit dickem, rotem Stoff bezogenen Sessel vor einer in der Wand aus Granitsteinen in welcher eine Feuerstelle eingelassen ist. Ein fertiges Feuer liegt bereit – ganz so wie es Brauch in der Wildnis ist. In der Wand vor Kopf ist eine Holztüre eingelassen, rechter Hand steht ein Art Theke, welche jedoch leer geräumt wirkt, hinter der Theke ist eine mobile Trennwand, mit blauem Stoff bespannte Holzrahmen, aufgebaut. Hinter Tajel befindet sich eine weitere Türe, welche jedoch mit Metal verstärkt ist, sowie ein Fenster, jedoch sind die Fensterläden fest verschlossen und sogar durch einen zusätzlich angebrachten Bolzen welcher im steinernen Fensterrahmen eingelassen ist, gesichert. Auf dem Boden liegt ein reichlich verzierter Teppich, welcher von einer Türe bis zur anderen reicht und unter der Decke hängt ein Kerzenständer, jedoch ohne Kerzen. Während Tajel, den Raum in sich aufnimmt und in Gedanken das geschehene verarbeitet, kniet Avenie sich vor sie und berührt ihre Schuhe, welche kurz darauf vom Dreck befreit sind und aussehen wie neu. „Man darf nicht wissen, dass dieses Gebäude von uns genutzt wird.“, erklärt Avenie kurz, während sie die Pfoten und das Fell von Shea auf die selbe Weise vom festgetrockneten Schlamm befreit.
« Letzte Änderung: 25.05.2009, 09:41:28 von Parkbank »

Tajel

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Kriegsvorbereitungen in Cauldron
« Antwort #1 am: 02.02.2009, 16:00:39 »
"Es freut mich, eure Bekanntschaft zu machen, Avenie. Aber ich bin etwas verwirrt: Wo habt ihr mich hingeführt mit eurer Magie? Und woher wusstet ihr, dass ich gerade heute in Cauldron eintreffen würde? Ich habe noch soviele Fragen..."

Während sie spricht, blickt sie sich im Raum um, und auch Shea will gerade losstreifen, um den Raum näher zu erkunden, doch die Druidin wirft der Wöflin nur einen kurzen Blick zu, worauf sich Shea auf dem Teppich zuammenrollt.

"Bevor sie noch etwas kaputt macht...."

Parkbank

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Kriegsvorbereitungen in Cauldron
« Antwort #2 am: 02.02.2009, 16:32:29 »
"Setzt euch doch.", fordert Avenie Tajel auf und begibt sich selbst zu einem der Sessel.
"Am besten, ich fange von vorne an. Nachdem Shensen die Nachricht erhalten hatte, das ihr kommt haben wir lange Zeit gewartet. Wir wussten, dass es ein weiter weg ist und ihr zu Fuß kommen würdet. Meerthan meinte, wir sollten euch ausspähen und hierherteleportieren. "Shensen war anderer Meinung. Sie sagte, es sei wichtig das ihr diesen Weg gehen könnt. . Ihr solltet die Veränderungen auf dem Weg hierher erleben. Nur so meinte sie, könntet ihr die Natur um Cauldron wirklich verstehen und wüsstet wo ihr eingreifen müsst, und wo nicht. "Schließlich willigte Meerthan an, aber nur unter der Bedingung, dass er ab und an nach euch spähen würde, um zu sehen ob alles in Ordnung ist. Außerdem wollte er sich wohl die Möglichkeit offen halten, wenn wir euch bräuchten, eure Reise zu beschleunigen. "Wenn ihr euch wundert, warum ihr es nicht bemerkt habt, Meerthan hat Shea, nicht euch ausgespäht. So manches mal hat er über ihren starken Willen geflucht.", kichert Avenie. "Nun, wir bekammen unerwartet Verstärkung. Die Kirche von St. Cuthbert hatte Abenteuer angeheurt, welche uns zunächst ohne es zu wissen, halfen einige Dinge aufzudecken. Doch dazu wird euch Meerthan selbst nachher mehr erzählen. "Diese Gruppe nannte sich Bezahlte Hoffnung, doch im Grunde waren sie ehrenwerter als der Name es verhieß.... "Vor einigen Tagen verschwanden sie. Jetzt ist Meerthan gerade dabei, neue Abenteurer anzuheuern - aus Greyhawk. Sie kommen mit einem hohen Magier der Wayfarer direkt hierher - eine unglaubliche Entfernung. "Er sagt, sie hätten bereits einmal gegen einen Glabrezu gekämpft."
"Ich hoffe ich langweile euch nicht, wenn ich soweit aushole. Manchmal erzähle ich ein wenig zu gerne..."

Tajel

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Kriegsvorbereitungen in Cauldron
« Antwort #3 am: 02.02.2009, 22:22:21 »
Aufmerksam hört Tajel ihrer Gastgeberin zu. Ein wenig ehrt es sie ja schon, dass solch mächtige Magier ihr Aufmerksamkeit schenkten - auch wenn sie davon nichts mitbekam. Der Grund, warum sie hierher gerufen wurde, schien doch eine immense Wichtigkeit zu besitzen, wenn nun sogar aus dem fernen Greyhawk Leute angeheuert wurden...

Als Shea ihren Namen vernimmt, erhebt sie sich von ihrer temporären Lagerstätte und trottet zu Tajel hinüber, setzt sich neben ihre Knie und legt den Kopf in ihren Schoß. Sofort streicht Tajel - fast schon automatisch - über das weiche Fell der Wölfin.

"Ja, Shea besitzt einen ungewöhnlich starken Willen für eine ihrer Art," erwidert die Druidin lächelnd, bevor sie weiter den Ausführungen Avenies zuhört.

"Nein, bitte, erzählt weiter," bittet sie Avenie, als diese endet. "Ihr langweilt mich keinesfalls. Sagt, wisst ihr, was mit den Abenteurern geschehen ist? Sind sie einfach so verschwunden? Ohne Spuren?"

Parkbank

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Kriegsvorbereitungen in Cauldron
« Antwort #4 am: 03.02.2009, 01:49:51 »
Also fährt Avenie fort zu erzählen: "Ich muss ein wenig ausholen. Ihr habt gemerkt, dass die Stadtwachen zu einem großen Teil aus Halborks bestehen. Es sind Söldner, welche für Zarn Kyass arbeiten, der große Mensch mit den blauen Haaren. Der Lord Mayor Severen Navalant hat sie vor wenigen Monaten angeheuert um die Stadtwache zu verstärken, wobei wohl eher Lord Vhalantru dahinter steckt. Eine interessante Persönlichkeit, er hat es als Waise aus Sessarine zu einem Nobelmann in dieser Stadt geschaft. Dass sieht man selten. Nunja, auf jeden Fall sind tatsächlich die verstärkt auftretenden Angriffe durch Monsterbanden und der gleichen zurück Gegangen. Wobei man sagen muss, die Stormblades haben auch einiges dazu beigetragen... "Aber zurück zum Thema. Diese Söldner sind ziemlich teuer und die Steuern reichten schnell nicht mehr aus. "So wurden die Steuern immer weiter erhöht. Besonder Lord Vhalantru setzte sich dafür ein und versuchte den Bürgern die Notwendigkeit aufzuzeigen. "Das hat natürlich für viel Aufruhr gesorgt. Einige Leute fragten sich, was schlimmer sei - die Steuern zu zahlen oder weniger Halborks da zu haben. "Nun, ohne in die Details zu gehen, besonders die Händler waren nicht damit einverstanden. Sie warfen dem hohen Rat vor, er würde gegen die Bürger konspirieren und die Angriffe wären selbst ein Werk dieser Machenschaften. "Der hohe Rat besteht aus Lord Vhalantru, er ist für alle inneren Angelegenheiten zuständig, dem Captain der Wache, Terseon Skellerang und dem Lord Mayor Severen Navalant, er repräsentiert die Stadt vor allem nach Außen und hat das letzte Wort, theoretisch könnte er alleine wie ein König regieren. "Ihr seht, wir leben hier in einer Diktatur der Aristokratie. Aber bisher haben sich die Aristokraten nie gegen ihre Bürger gestellt, die Steuern waren mit 1 GP pro Jahr für Bürger und 5% des Einkommens für Händler und Nobelleute recht moderat, die Stadtwache machte ihren Job gut und überhaupt konnte sich niemand beschweren.", Avenie macht eine kurze Pause und runzelt die Stirn, als ob sie sich selbst verstrickt hätte in ihren Ausführungen, doch dann fährt sie fort. "Nach der letzten Steuererhöhung gingen sogar Händler bankrott, und manch ein Bürger musste sein letztes Hab und Gut verkaufen. Dazu kam, dass die neuen Halbork Trupps oft wirsch waren und viel tranken, so dass es zu Raufereien kam. "Die Händler hatten also das Volk hinter sich, aber Adel herrschte nun einmal kraft Gesetzes in Cauldron, was sollten sie tun? Tatsächlich hatten sie noch einen Ass im Ärmel. Der Paladin von St. Cuthbert, Alek Tercival war auf ihrer Seite. "Die Kirche von St. Cuthbert steht den neueren Entwicklungen sehr negativ gegenüber, wenn sie vielleicht auch keine Verschwörungstheorien aufstellen, wie diese Händler es tun. "Dann kam Mavuu ins Spiel, einer der größten Händler hier in Cauldron, er besaß mehrere Lagerhäuser und der Hauptteil der In- und Exporte lief über ihn und seine Speditionen und Kontakte. Er druckte Flugblätter, auf denen er die Bürger von Cauldron zu einem öffentlichen Protest aufrief. Viele folgtem dem Aufruf, denn die Stimmung war schlecht. "Nun, er hielt eine Rede und tat das Unglaubliche. "Sie hatten einen Weg gefunden, wie Alek Tercival zum Captain der Wache werden konnte. Nach den Gründungsgesetzen besaß jeder Abstamme der Gründerfamilien Cauldrons das Recht, den Captain der Wache im Duell herauszufordern und beim Sieg seinen Platz einzunehmen. "Aleks Blutlinie geht bis auf die Grundüngsväter der Stadt zurück. "Nun forderte Alek Tercival also den Captain der Wache zum Duell. "Die halbe Stadt bekam es mit, so dass es für Terseon Skellerang keine andere Wahl gab, als die Herausforderung anzunehmen. Ein kleverer Plan." Der Blick Avenies, die zuletzt ganz aufgeregt gesprochen hatte wird plötzlich traurig. "Aber dann kam es zu einer Ausschreitung. Ein Steuereintreiber bahnte sich durch die Massen den Weg zum Rathaus. Ein Trupp aus zwei Halb-Orks und einem Menschen begleiteten ihn. Plötzlich wurden die Halborks niedergestochen und alles war im Aufruhr, überall aus der Menge kamen Rufe nach Blut, die Halborks und Steuereintreiber wären Schuld. Alles geriet außer Kontrolle. Die Soldaten gingen gegen die Menschenmenge vor, Mavuu wurde fast von den Soldaten nieder geschoßen und die Menschenmenge tobte und lies ihre Wut an dem verbleibenden Wachmann und dem Steuereintreiber aus. Doch der Wachmann schaffte es, den Steuereintreiber und sich selbst lange genug zu schützen, dass die Bezahlte Hoffnung sie aus dem Gedränge holen konnten und auch Mavuu halfen sie dabei. "Dann brannten abends die Baracken der Halborks, sie waren nicht immer vor der Stadrmauer kampiert - wieder war es die Bezahlte Hoffnung, welche zur Hilfe kam. Ein Feuerelementar war Schuld - Es war herbei beschworen, fand die Bezahlte Hoffnung heraus. Sie vermuteten auch Assasinen hinter dem Angriff auf die Halborks, weil sie gezielte Stichwunden fanden. "Nunja, aber die Herausforderung von Alek bestand noch. Nur war er nirgends zu finden, es hieß er sei nach Redgorge geflohen. Auch Mavuu und viele andere flohen in der Nacht nach dem Aufstand nach Redgorge. "Um in der Stadt wieder Ordnung herzustellen, sah es der Captain der Wache für notwendig, das Mavuu und die anderen Händler - sie hatten eine Liste von Leuten welche sie für den Aufruhr verantwortlich machten angefertigt - ausgeliefert werden sollten. "Die Bürger von Redgorge sind jedoch vor allem Händler und stolze Leute, sie sahen nicht ein warum sie ihre Freunde den, wie sie sagten, Wölfen zum Fraß vorwerfen sollen." , bei der letzten Bemerkung fällt Avenies Blick auf Shea. "Ihr wisst wie ich es meine. "Die Händler warfen im Gegenzug dem hohen Rat vor, den Aufstand selbst hervorgerufen zu haben um die Stimmung gegen sie zu wenden." "Die einzige Möglichkeit, ein friedliches Ende herbei zu rufen schien es, Alek dazu zu bewegen die Herausforderung anzutreten oder sie zurück zu nehmen. "Also fragten wir die Bezahlte Hoffnung Alek hierher zu bringen - natürlich gegen eine ordentliche Belohnung. "Wie sich herausstellte, ist er jedoch verschwunden und auch die Leute in Redgorge wissen nicht, wo er ist. "Wir versuchten ihn auszuspähen, aber ohne Erfolg. Er war irgendeiner Sache in den Ruinen der Dämonennarbe auf die Spur gekommen, wo er Nachforschungen anstellte, fand die Bzeahlte Hoffnung heraus. Ich begleitete sie dort hin und tatsächlich fanden wir eine alte Ruine. Ich kehrte zurück und sie wollten die Ruine auskundschaften, herausfinden wo Alek ist. Seid dem sind sie verschwunden. "Die Ruine liegt am Eingang der Dämonennarbe, ein mächtiger Glabrezu haust dort. Ich habe in Geschichtsbüchern herausgefunden, dass er  mit seinen Gefolgsleuten,  vor 400 Jahren in einem Feldzug gegen die Stadt Redgorge unterlag und seid dem auf die materielle Ebene gebannt ist. Erst wenn sie Redgorge in Schutt und Asche legt, werden die Dämonen frei. "Morgen rückt unsere Armee aus. Ihr habt die Größe der Söldnerarmee gesehen und es kommen noch einmal genauso viele Stadtwachen hinzu, heißt es. Das Wetter ist gut, so dass sie in 4 Tagen da sein können. "Redgorge ist eine kleine Stadt, sie haben wenig Chancen gegen eine so große Trupp, auch wenn sie magisch verstärkte Mauern besitzen. Merthan glaubt außerdem, dass die Dämonen die Chance nutzen werden und Redgorge, wenn es geschwächt ist ebenfalls angreifen. Deshalb vermuten wir auch, dass sie Alek gefangen halten.

"Versteht ihr nun die Problematik? Alek wird vermutlich von den Dämonen fest gehalten. So lange er lebt, hat der hohe Rat eine Legitimation gegen Redgorge und die Händler vorzugehen. "Ein Sieg würde die Lage extrem destabilisieren und die Macht des Rates weiter stärken. "Wir sind ursprünglich der Spur einer geheimen Organisation hierher gefolgt. "Wir glauben, dass sie hinter den Vorfällen steckt und auf diese Weise versucht, mögliche Widerständler auszulöschen. Irgendwie muss sie den Rat kontrollieren, aber wir wissen noch nicht wie"

Parkbank

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Kriegsvorbereitungen in Cauldron
« Antwort #5 am: 03.02.2009, 02:10:52 »