Autor Thema: Epilog der Triologie  (Gelesen 6046 mal)

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Sensemann

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Epilog der Triologie
« am: 02.02.2009, 16:25:16 »
Etliche Tage sind nun vergangen, seitdem die Helden Sir Viktor erneut das rachsüchtige Handwerk legen konnten und damit die Schrecksherrschaft des Raben und des Meisterdetektiv endgültig beendet haben.
In Sharn selbst herrscht langsam endlich wieder gutes Wetter, denn der schwarze todbringende Winter wie auch die Feuer in den unteren Viertel sind wie von Geisterhand nach dem Tod des mächtigen Raben verschwunden.
Viktor konnte zwar scheinbar fliehen und sich verstecken, doch für das Haus Medani ist dieser Sieg dennoch ohne Zweifel ein Erfolg auf ganzer Linie.
Zwar hat das Haus Medani sich distanziert vom Kauf der Irrenanstalt Hell's Hearth und damit auch vom stillgelegten und dennoch wichtigen Wasserwerk, was damit weiterhin  im Besitz der breländischen Krone bleibt, jedoch unter neuer Führung, da die alte Führung nun in Wroat im Gefängnis des Hauses Medani sitzt, aber das Sharn und dessen Bevölkerung durch das Wasser nicht vegiftet werden konnte, der schreckliche Winter sein Ende gefunden hat, der berühmte gefallene Meisterdetektiv Viktor und seine finsteren Vasallen, Schwerverbrecher und Wahnsinngen gestoppt worden sind, selbst die Mitglieder der Königszitadelle, welche dem Wahnsinnigen geholfen hatten, indem sie dem Raben geholfen haben bei seiner Mordserie und Viktor und seine engsten Vertrauten aus Dolurrh zurückgeholt haben und das der Ruf des Hauses Medani nicht in Mitleidenschaft durch diese ganze Intrige gezogen ist, ist für das Haus Medani ein Sieg auf ganzer Linie und hat den höchsten Mitgliedern nicht nur das Leben gerettet, sondern auch sehr viel neuen Ruhm in der breländischen Metropole und im Rat der Zwölf in Korth gebracht.
Auch die Helden sind im Ansehen weit gestiegen durch ihren Sieg und sind nun weit über die Grenzen von Sharn bekannt und in ihren Häusern wichtige hohe Mitglieder geworden, welche nur noch in der Hierachie unter ihren Hausoberhäuptern stehen.

Es ist ein sonniger milder Tag ohne viel Regen in Sharn, was sehr selten ist in der Stadt der Türme, als die vier drachenmalblütigen Helden sich nach den ganzen Ehrungen und der ganzen Erholung im Schutz der beiden Drachenmalhäuser der Hablinge auf den Ladenbrücken für Luftschiffe des Hauses Lyrandar, welche mit dem Haus Medani befreundet sind, sich wiedersehen.
Viele wollen Sharn für immer verlassen, manche wollen vielleicht bleiben.
Es ist ein Abschied in ein neues Leben.
Selbst Lady Faena und Sir Havelock können neu und gemeinsam anfangen, denn Havelock wird der Verwalter einer neuen Medanienklave in den Eldeen Reichen, wo niemand etwas gegen ihre Liebe sagen kann, selbst wenn dies eigentlich verboten ist.
Aber auch das Heldenpaar könnte nun endgültig zu seiner gegenseitigen Liebe stehen und dieser eine Zukunft schenken, denn das Abenteuerdasein ist für alle vier Abenteurer vorbei und es wird Zeit sich niederzulassen und eine Familie zu gründen.
« Letzte Änderung: 24.06.2009, 13:43:09 von Sensemann »
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Havelock d´Medani

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Epilog der Triologie
« Antwort #1 am: 02.02.2009, 18:57:30 »
Havelock wusste auch Tage nach dem erneut zweifelhaften Sieg nicht genau, was er von allem halten sollte, vor allem was sein zukünftiges Leben bringt.
Er hat zwar ein Ziel und eine Aufgabe bekommen, fernab von allen Erinnerungen an sein Leben. Doch glücklich ist er deshalb nicht, auch kann er nicht seinen Frieden mit seinem Haus schließen. Der Medani hat nicht vergessen, welch dreckiges Spiel mit ihm und den anderen Ermittlern, vor allem Faena, gespielt wurde. Außerdem kann er nicht vergessen, wie teuer dieser Sieg war - Familien wurden vollständig oder im Falle von Faena und ihm, fast vollständig ausgelöscht.
Unentschlossen und unglücklich wirkt der Medani, als er Sehayne und Jarané, mit dem er zumindest seinen Frieden schließen konnte, aber auch Faena, die Frau welche ihm noch immer alles bedeutet, trifft.
"Was habt ihr vor?" Fragt Havelock die Drei und schaut am Ende mit angstvollem Blick Faena an. Was sie nun machen wird, dass hat er sie die Tage nicht gefragt, er hat sich schlichtweg nicht getraut, weil er Angst vor der Antwort hat.
Vom SL anerkannter Versager

Jarané d'Medani

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Epilog der Triologie
« Antwort #2 am: 02.02.2009, 19:48:15 »
Jarané ist froh, dass der erste Rummel um die vergangenen Tage und die katastrophalen Entwicklungen im Sanatorium von Hells Hearth endlich vorbei sind. Die Ehrungen und Glückwünsche hat er widerwillig und mit vielen guten Worten von Sehayne über sich ergehen lassen. Die vier Überlebenden, besser gesagt, die sechs Überlebenden, sind allesamt mit Drachenmalen gesegnet, und er ist beschämt über die Tatsache, dass mit Durmast und Marduk zwei tapfere Mitstreiter ihr Leben im Namen des Barons und seinen durchtriebenen Plänen lassen mussten.
Doch dies war nun vorbei, und es ist an der Zeit, in die Zukunft zu blicken und neue Wege zu beschreiten, Wege, vor denen er sowahl Angst hat, aber auch eine unwahrscheinliche innere Freude verspürt. Mit Havelock hat er sich ausgesprochen, und auch wenn die beiden Männer unterschiedlich sind, so wurden sie vom Schicksal unwiderbringlich zusammengeschweißt, und Jarané ist trotz allem froh darüber, dass er mit ihn kennenlernen konnte, auch wenn die Umstände nicht die besten waren. Wie er hörte würde er in die Eldeenreiche gehen, weit weg von Sharn, und das ist es auch was Jarané sich wünscht: Weg von Sharn.
Er lässt seine scharfen Augen über seine Heimatstadt kreisen, und er erkennt sie nicht wieder. Natürlich wurde sie stark mitgenommen von den Geschehnissen, und die Einwohner scheinen teilweise die Flucht zu ergreifen. Doch etwas hat sich in ihm verändert, und er fragt sich, ob er sich hier jemals wieder zuhause fühlen könnte.
Dann fällt sein Blick auf Faena, der Cannitherin, der sie wohl alle ihr Leben zu verdanken haben. Noch immer ist er gelegentlich fasziniert von der merkwürdigen Schwingung, die sich zwischen Havelock und Faena gelegentlich spannt. Allerdings hat er für sich beschlossen, dass es ihn einfach nichts angeht, und er wünscht den beiden nur alle Ruhe und Frieden den sie sich wünschen, ob zusammen oder jeder für sich.
Auf Havelocks Frage, was die Anderen nun vorhaben, lächelt Jarané ungewohnt spitzbübisch und sein Herz beginnt schneller zu rasen. Er schaut auf seine Geliebte Sehayne, und ein neuer Glanz strahlt aus seinen Augen. Nicht, dass er bereits das ganze Ausmaß der Geschehnisse in er Irrenanstalt verarbeitet hätte, aber doch hat die ganze Angelegenheit noch etwas Positives an sich. Er streckt wagemutig seine Hand aus und umschließt die von Sehayne. Dann richtet er wieder das Wort an Havelock.
"Wenn ich ehrlich bin", sagt er bedacht. "Habe ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht. Aber mir ist es auch egal, so lange ich mit Sehayne gehen darf." Dann wendet er sich Sehayne zu. "Nun, was meinst du? Wohin soll es gehen?"
Obenstehender Post ist nicht als Schuldzuweisung jeglicher Art gegen irgendwen zu vertehen, es sei denn der Post beginnt mit dem Satz: "Dies ist eine Schuldzuweisung". Danke.

Sehayne d'Medani

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Epilog der Triologie
« Antwort #3 am: 02.02.2009, 22:57:20 »
Sehayne schaut versonnen zum Himmel empor, die Sonnenstrahlen genießend, die den sonst so häufigen Regen endlich einmal besiegt zu haben scheinen. Es dauert einen Moment, bis sie Jaranés Frage beantworten kann, denn

in Gedanken ist sie an einem weit entfernten Ort, einer Klippe, die sie damals verlassen musste, ohne Abschied nehmen zu können von dem, der bereitwillig sein Leben in die Waagschale für sie warf, und es dabei opferte.

Sehayne hatte sich geschworen, eines Tages ins Byeshkgebirge zurückzukehren, und an Callain vom blutigen Wort ebenso blutige Rache zu nehmen. Sie hatte nie gedacht, jemals wieder jemanden zu finden, der die Leere in ihrem Inneren ausfüllen könnte, die sie mit ihren Gesängen übertüncht und damit vor allen anderen verborgen hatte.

Wie groß diese Leere war, weiß sie erst jetzt, da sie durch eine innere Wärme ausgefüllt ist, die alle Gedanken an Rache aus ihr ausgeschwemmt haben. Und mit ihnen jeden Wunsch nach Ruhm, Ehre und Siegen im Kampf.


"Kennst Du das Lied vom Würdigen und vom Wachsamen? Da würde ich gerne hin, die beiden Türme besuchen, in denen zwei Liebende gefangen waren, ohne von der Gefangenschaft des andren zu wissen."

Die Bardin lächelt spitzbübisch.

"Außerdem hab ich mir sagen lassen, da oben in Aundair gäbe es einen wahren Schatz an Liedern zu bergen. Lieder, die meine Gäste singen werden, nachdem sie von dem Wein gekostet haben, der auf meinem Gut bei Blauwein geerntet wurde. Und Kinderlieder."

Sie errötet leicht, während ihre Fingerspitzen mit denen Jaranés spielen.

"Ich glaube es ist an der Zeit für mich, Kinderlieder zu lernen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass allzuviele gelangweilte Adelige dort oben vorbei kommen, um irgendwelchen Heldengesängen zu lauschen. Ja, ich glaube,  ich möchte lernen, für Kinder zu singen."

Sehayne grinst Jarané frech an, ihre Augen senden aber eine stumme Frage aus.

"Ich hoffe, das ist dir nicht zu langweilig. Ansonsten bist Du jederzeit herzlich willkommen,"

Jarané d'Medani

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Epilog der Triologie
« Antwort #4 am: 02.02.2009, 23:42:11 »
Jarané muss sich allzu breites Lächeln verkneifen, während er gebannt Sehayne zuhört. Zu perfekt hört es sich für ihn an, was sie sagt. Er atmet tief ein und aus, als wolle er überprüfen, wirklich alles überlebt zu haben.
"Aundair also?", antwortet Jarané gespielt skeptisch, bevor er zu kichern beginnt. "Ich hörte, der Wein soll da oben wahrlich ganz gut sein", fügt er zwinkernd hinzu. "Alles, was du willst. Und ein wenig Ruhe vor dem Adel könnte ich nach unseren Jüngsten Erlebnissen glaube ich auch ganz gut gebrauchen...Es hört sich herrlich an!"
Dann lehnt er sich etwas näher zu Sehayne und sagt fast flüsternd: "Du brauchst wohl nur noch jemanden, dem du die Kinderlieder vorsingen kannst, oder?" Er strahlt sie zufrieden an und drückt ihre Hand. Dann wendet er sich wieder an Faena und Havelock. "So, wir werden also nach Aundair gehen. Aber was ist mit Euch beiden? Wo wird es Euch hinverschlagen?"
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Faena d'Cannith

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Epilog der Triologie
« Antwort #5 am: 03.02.2009, 08:56:46 »
Die Tage nach dem Besuch in der Irrenanstalt sind angefüllt mit Empfängen und Ehrungen, die die Hexenmeisterin merkwürdig kalt lassen. Eher erstaunt stellt sie fest, dass der gesamte Rummel, der um sie und ihre Rettung des Haus Medani gemacht wird, sie wenig berührt. Selbst der Machtgewinn, der durch die Rettung des Barons und der Baroness an das Haus Medani fällt, stört die Cannithin nicht und so hat die Frau in den letzten Tagen oft daran gedacht, was sie jetzt machen sollte.
Als sie nun ihre drei Gefährten sieht und von deren Plänen hört, lächelt sie freundlich. Zunächst wendet sie sich an das Paar:
"Ich freue mich für euch beide, Lady Sehayne und Sir Jarané. Ich denke es ist eine gute Entscheidung dieser Stadt den Rücken zu kehren. Verzeiht mir meine Offenheit, aber ich glaube eigentlich, dass ihr beide nicht wirklich hier hin gehört. Diese Stadt hier.." Faena macht eine ausladende Bewegung über die Türme der Stadt. ".. ist eine Bestie. Sie ist hinterhältig und gemein und ihr beide seit eigentlich viel zu ehrlich für sie. Der Weinanbau in Aundair wird sicherlich für euch und hoffentlich auch eure Kinder ein besserer Platz sein. Ich wünsche es euch. Wenn ihr mir sagt, wo ihr genau hingeht, würde ich euch gerne besuchen. Ganz einfach ohne alle diese Formalitäten, die uns hier so binden. Einfach als eine Freundin euer Familie. Nicht als Lady Faena d'Cannith, sondern nur als Faena, eine Freundin aus gemeinsamen Tagen in Sharn."
Die Frau, die immer sehr großen Wert gelegt hat auf das Protokoll in Adelskreisen hat damit schon einen erstaunlichen Schritt gemacht. Dann geht sie noch einen Schritt weiter und umarmt erst Sehayne und dann Jarané. "Ich wünsche euch das Beste. Ich verspreche jetzt schon, dass ich euch besuchen komme, wenn ich erledigt habe, was ich erledigen muss." Die Frau schaut ein wenig traurig bevor sie sich dann über ihre Pläne äußert.
"Ich werde das machen, was ich schon mit Durmast besprochen hatte vor unserem fatalen Ausflug. Ich werde durch Breland reisen und die Orte besuchen, an denen meine Familie lebte. ich muss dies abschließen, weil es mir nicht richtig erscheint, dies nicht zu tun. Also werde ich zunächst nach Wroat gehen. Ich habe eine Einladung des Barons dorthin erhalten, daher kann ich es verbinden." Die Cannithin scheint einen Augenblick zu überlegen. "Dann werde ich wohl nach Aundair gehen, weil ich dann hoffe genug Heldenlieder gehört zu haben in meinem Leben." Die Frau verdreht theatralisch die Augen und muss dann breit grinsen. "Wenn ihr dann wollt, würde ich dann gerne bei Blauwein euer neues Repertoire hören Sehayne. Und vielleicht kann ich mich dann auch mit Jarané unterhalten ohne mich zu streiten." Die Frau mildert die scharf scheinenden Worte mit einem offenen Lächeln und macht damit deutlich, dass es ihr fern liegt, sich mit dem Medani tatsächlich zu streiten, sondern dass es nur ein kleiner Scherz ist, den sie mit dem Mann treibt.
Dann schaut sie zu dem etwas betrübt schauenden Havelock. "Verzeiht bitte ihr beiden. Ich glaube, ich muss noch ein paar private Worte mit Havelock hier sprechen." Sie neigt leicht den Kopf zu den beiden und gibt Havelock ein Zeichen. "Kommt, macht ein paar Schritte mit mir." Dann wendet sich die Frau ab und geht mit dem Mann außer Hörweite des anderen Paares.
"Was ich nicht unbedingt gegenüber Sehayne und Jarané sagen möchte, ist, dass ich, wenn alles erledigt ist, gerne zu dir in die Eldeen Reiche kommen würde. Ich .." Die Frau stockt einen Moment und Havelock sieht, dass sie mit der Fassung ringen muss. "Verdammt eine heulende Hexenmeisterin wirkt nicht gerade furchteinflössend." Die Frau muss lächeln. "Ich weiß nicht, ob dass was du dir erträumst möglich ist, Havelock. Ich möchte dir nichts versprechen außer, dass ich zu dir kommen werde, wenn ich meine Reise beendet habe." Die Hexenmeisterin umarmt den Medani und gibt ihr einen freundschaftlichen Kuss auf die Wange. "Pass auf dich auf."
Sie lässt den Mann los und tritt einen Schritt zurück. Noch einmal winkt sie den beiden anderen zu zum Abschied. Dann sagt sie leise mit einem Lächeln zu Havelock: "Halte mir den Platz an deiner Seite frei."
Die Frau wirkt einen Zauber und verschwindet durch eine Dimensionstür.

Eine Etage tiefer taucht die Frau nach dem Zauber wieder auf und besteigt eine Kutsche. "Zur Enklave des Haus Cannith." Sie hat Reisevorbereitungen zu treffen und sie hat sich endlich zu überlegen, ob sie tatsächlich mit Havelock zusammen leben will oder nicht.
Hexenmeister müssen vor allem schön und nicht intelligent sein.
Vom SL anerkannte Versagerin
SL Gehilfin bei Regelfragen

Havelock d´Medani

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Epilog der Triologie
« Antwort #6 am: 03.02.2009, 09:41:20 »
Als Faena von ihren Plänen erzählt, wird Havelock ganz anders. Er hatte sowas erwartet. Was solltet ein Medani auch erwarten, wenn er sich in eine Cannith verliebt und dazu noch in eine so willenstarke Persönlichkeit.
Doch wie schwer es ihn auch trifft, an der Miene von Havelock ändert sich wenig, auch wenn sich kurz zeigte, dass sich Havelock für Sehayne und Jarané hat, den die Vorahnung hat ihn schon weit genug nach unten gezogen gehabt.
Kurz darauf wird Havelock fast schlecht vor Angst, als Faena ihn bittet sich kurz mit ihr zu entfernen, fürchtet er, dass sie ihm gleich erklären wird, dass es niemals sein kann, dass eine Cannith und ein Medani sich lieben dürfen, was er sich so sehr wünscht, mehr noch, als das alles wieder so wird, wie vor dem verdammten Auftrag für den Baron.

Kurz darauf können Sehayne und Jarané aus der Entfernung sehen, dass der Weg von Havelock nicht in sein eigenes Khyber im Kopf führt, denn als ihn Faena umarmt wirkt der Medani zum ersten Mal wirklich glücklich, auch wenn er nicht im Ansatz lächelt, er wirkt einfach nur ruhig und zufrieden - die Tränen auf seinen Wangen stören das Bild nicht.
Kurz darauf ist Faena weg und Havelock hofft, dass der Abgang so zügig war, weil sie nicht Gefahr laufen wollte Schwäche zu zeigen.
"Ich liebe dich." Flüstert der Medani der leeren Luft zu.

Dann wendet sich Havelock wieder Jarané und Sehayne zu. Ein wenig selbstsicherer und stabiler wirkt der Magier, als er sich die Tränen wegwischt und an das Paar, dass er fast beneiden würde, wenn er nicht hoffen würde, heran.
"Ich wünsche euch das Beste und alles Glück der Welt. Aber dafür werdet ihr schon sorgen, davon bin ich fest überzeugt." Ein schwaches Lächeln zeichnet sich auf den Lippen des Medani ab. "Ich gehe jetzt auch. Für den Notfall wisst ihr, wo ich zu finden bin. Und falls ihr mal ein paar Tage Ruhe haben wollt, vom wilden Leben in Aundair, ihr seid herzlich in Brindol willkommen. Wenn die Gerüchte stimmen, ist es dort jetzt sehr ruhig geworden, für die meisten Gemüter wohl zu ruhig, was mich persönlich wenig stört. Lasst es euch gut gehen."
Wie Faena drückt Havelock die beiden Gefährten kurz, bevor er auf das Schiff der Lyrandar verschwindet, dass ihn nach Brindol bringen wird.
Vom SL anerkannter Versager

Sensemann

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Epilog der Triologie
« Antwort #7 am: 03.02.2009, 14:32:26 »
Und so gehen die vier Helden ihre Wege in eine Zukunft, die so anders sein wird als ihr bisheriges Leben und in welcher sie die Vergangenheit aufbereiten können.
Viktor bleibt weiterhin verschwunden, auch wenn alle Abenteurer mehrfach das Gefühl haben, dass sie beobachtet werden, doch scheinbar gibt sich der Rachsüchtige für immer geschlagen.
Es ist jedoch kein Abschied für immer zwischen den vier Malträgern, welche noch Jahre später engen Kontakt pflegen bzw. sogar teilweise gemeinsam eine Familie gründen, trotz der Entfernung ihrer Wohnorte und trotz der Veränderungen, die da vor ihnen liegen und Eberron verändern werden.
Neue Völker werden geboren und alte Rassen verändern sich oder fallen gar in Vergessenheit.
Vieles wird sich ändern, doch niemals die Erinnerung an diese Zeit.
Erinnerungen lassen die Helden unsterblich werden, welche ein langes glückliches Leben bis zum Ende ihres Daseins führen.
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Sensemann

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Epilog der Triologie
« Antwort #8 am: 03.02.2009, 14:32:41 »
Ende
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