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Autor Thema: Die Abenteuer des Tasos  (Gelesen 29920 mal)

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Joshua C. Lawrence

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Die Abenteuer des Tasos
« Antwort #360 am: 13.10.2009, 19:56:42 »
Während Tasos sich so umsieht, fahren seine Augen auch über das riesige Loch, welches das Seemonster hinter lassen hat. Sofort sprüdeln die Gedanken in seinem Gehirn. Es dauert eine innere Ewigkeit bis Tasos sich entschieden hat, während in der Wirklichkeit vielleicht nur ein paar wenige Sekunden vergangen sind.
Mit gewaltigen Schritten nimmt Tasos Anlauf, damit er dann mit einem gewaltigen Sprung ins Wasser hechten kann. Sofort nachdem er ins Wasser eingetaucht ist reist er seine Augen auf, um Ungeheuer aus zu machen. Es hat hier unten einen entscheidenen Vorteil und daher muss Tasos ständig ein Auge auf es haben.

Tael

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Die Abenteuer des Tasos
« Antwort #361 am: 13.10.2009, 20:10:17 »
Schon nach wenigen Augenblicken sieht Tasos in der Ferne des seltsam beleuchteten Wassers zwei glühende Augen auftauchen die in schlängelnden Bewegungen näher kommen.
Unter Tasos erstreckt sich eine unendliche Schwärze, und das Licht das durch die Eisschicht bricht ist an manchen Stellen von Bergen aus Leichen und Blut entweder rot gefärbt oder gänzlich fort.
Es ist wie in einem dichten Wald in dem das Licht wie himmlische Strahlen durch das Blätterdach bricht.

Joshua C. Lawrence

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Die Abenteuer des Tasos
« Antwort #362 am: 13.10.2009, 22:20:08 »
Mit kräftigen Zügen schwimmt Tasos durch das Wasser im Bruststil. Die neue Umgebung ist gewöhnungsbedürftig. Schnell bewegt er sich wieder auf der Wasseroberfläche wieder entgegen, in welche er gerade erst hinein gesprungen ist. Stets schaut er sich nach den Augen um und sollten sie zu nah kommen. Macht er eine Rolle im Wasser um den Maul der Bestie auszuweichen. Oben am Wasser macht Tasos nur einen kleinen Stop um nach zu sehen, in welcher Richtung Xerxes ist. Wenn er in ihn gefunden hat, was sich nicht als schwer erweisen sollte, dank der Armee von Titanen um ihn herum, taucht Tasos sofort wieder ab und bahn sich seinen Weg in die Richtung.

Tael

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Die Abenteuer des Tasos
« Antwort #363 am: 14.10.2009, 17:28:59 »
Tasos Plan gelingt auf anhieb, nach einigen Augenblicken springt er erneut ins Wasser, scheinbar mit dem Segen des Poseidon, denn Tasos schwimmt unheimlich schnell und hat auch kein Ploblem die Luft anzuhalten, es ist als ob er unter Wasser atmen kann.
Da gelangt er auch schon genau unter die Pozession des Xerxes.

Joshua C. Lawrence

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Die Abenteuer des Tasos
« Antwort #364 am: 14.10.2009, 17:35:32 »
Tasos ist erstaunt wie gut alles bisher klappt. Allerdings ist es auch notwendig, denn noch hat er nichts erreicht. Ruhig hält Tasos nach den Augen des Seemonsters ausschau, als er unter Xerxes angekommen ist. Sich unterwasser fortzubewegen ist eine Sache, aber still im Wasser zu stehen ist fast unmöglich wegen der Strömungen. Trotzdem versucht er alles daran direkt unter Xerxes zu bleiben und die Augen aus zu machen, um zu entscheiden aus welcher Richtung das Monster kommt. Innerlich hofft er er auf eine gewaltvolle Attacke von unten. Den Tasos Plan besteht darin, im letzten Moment aus zu weichen und so dem Aal keine Möglichkeit mehr zu geben, dem Eis auszuweichen, so das er es für Tasos zerbricht und ihm eine super Chance gibt Xerxes zu attackieren.

Tael

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Die Abenteuer des Tasos
« Antwort #365 am: 14.10.2009, 18:00:55 »
Tasos Plan gelingt, mit der göttlichen Geschwindigkeit die ihm im Wasser erfüllt kann er den Jörmungdaal dazu bringen das Eis zu zersplittern und inmitten der Titanen aufzutauchen, die sich auf ihn stürzen um ihren Herrscher zu verteidigen.
In einem undurchsichtigen Gemenge aus Titanen und Schäumendem Wasser wird die Schlange schließlich getötet und sinkt wieder zurück in die Fluten, während Tasos erkennen kann das die Titanen die vom Blut des Monster getroffen werden, oder gar gebissen, zuckend zusammenbrechen und dann tot verlöschen.

Das Blut färbt das Wasser um das zweite Loch grünlich-schwarz, derweil breitet sich das blut weiter aus und kommt auch auf Tasos zu der immer noch unter Wasser schwebt.

Joshua C. Lawrence

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Die Abenteuer des Tasos
« Antwort #366 am: 14.10.2009, 18:07:50 »
Auch wenn Tasos niemand dort unten sehen kann, setzt der Barbar ein hämisches Grinsen auf, da sein Plan so reibungslos klappt. Er ist sich sicher, dass Xerxes nicht so dumm ist und denkt, dass der Aal sich gegen ihn gewendet hat, aber trotzdem sind die Titan geschwächt und das ist alles was Tasos zunächst erreichen will. Nun ergibt sich allerdings das erste Problem. Denn zwar hat er sein stätigen Schutz, doch ist er sicher, dass dieser nicht ewig hält. Mit hastigen Zügen schwimmt Tasos vor dem Blut davon, zurück zu dem ersten Loch, denn sein Plan ist zunächst erreicht.
« Letzte Änderung: 14.10.2009, 18:18:21 von Tasos »

Tael

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Die Abenteuer des Tasos
« Antwort #367 am: 14.10.2009, 20:24:50 »
Nun sieht Tasos als er aus dem Wasser steigt wie der Goldthron in den schwarzen giftigen Fluten versinkt.

Xerxes schwebt in einen Feuerball gehüllt über dem Geschehen, während die Reste seiner Leibgarde und alle seine Trägersklaven ehlendig in den Fluten aus Säure vergehen.

Joshua C. Lawrence

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Die Abenteuer des Tasos
« Antwort #368 am: 14.10.2009, 20:29:56 »
Tasos hat immernoch das hämische Grinsen auf seinen Lippen, als er aus dem Wasser springt und er scheint vor Schadensfreude nur so zu strahlen, als er sieht, wie viele Gegner er zu gleich erledigt hat oder viel eher erledigt hat lassen.
"Na, dann wollen wir uns mal Xerxes widmen."
Meint Tasos kurz zu Belegcrist und geht dann schnur straks und selbstbewusst auf den Göttertöter zu.

Tael

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Die Abenteuer des Tasos
« Antwort #369 am: 14.10.2009, 20:38:25 »
Als Tasos sich dem Flammenherrscher nähert, spürt er die schützende Umarmung seiner Mutter.
Doch nachdem Xerxes aus der Entfernung ein paar niedere Götter und helfende Fabelwesen zu Asche verbrennen hat lassen, widmet er sich Tasos.
Er sieht auffallend unnormal aus, ein durchschnittlicher Perser, wie sie ab und zu als Handelsreisende durch Griechenland zoogen um ihre exotischen Waren anzupreisen.
Seine Robe ist aus purem Gold mit purpurenen Verzierungen, und scheint mit magischer Energie aufgeladen zu sein.

Doch als der Göttertöter sich zu Tasos umdreht hält wie so oft die Zeit an und Tasos vernimmt die Stimme seines Vaters.

"Mein Sohn, ich werde mich opfern, sei im richtigen Moment zur Stelle und versprich mir bitte auf deine Mutter zu achten, ich liebe dich und bin stolz auf dich, nach meinem Tod möchte ich das du meine Macht aufsaugst, nicht das ein Feind oder ein Gott einer anderen Welt sie in die Finger bekommt und damit Unheil anrichtet, denn Furcht und Schrecken müssen im Zaum gehalten werden um die Welt zu erhalten, ich übertrage dir diese Pflicht, diese Bürde, ich setze all mein Vertrauen in dich. Leb wohl mein Sohn."

Joshua C. Lawrence

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Die Abenteuer des Tasos
« Antwort #370 am: 14.10.2009, 20:57:18 »
Kaum hatte Tasos seinen Vater kennen gelernt, würde er ihn auch schon wieder verlieren. Tasos konnte es nicht fassen. Zwar erfüllt es ihn nicht mit Trauer, denn diese würde ihn nur ablenken vom Kampf, aber seine Wut auf Xerxes erhöht sich um ein viel faches. Auch seinen Vater auf zu halten, findet er sinnlos, da er diesen schlau genug hält, um sich nur zu opfern, wenn es auch nötig ist.
"Ich bin bereit, alles zu tun um Xerxes auf zuhalten. Um den ganzen Krieg für die Götter zu gewinnen."
Mit diesen Worten, macht sich Tasos bereit auf alles zu reagieren, was kommen mag.

Tael

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Die Abenteuer des Tasos
« Antwort #371 am: 15.10.2009, 10:14:11 »
Plötzlich strömt ein schwarzer Faden aus allen Leichen, sterblichen und unsterblichen, Göttern und Monstern, Männer und Ungetümern.

All diese unendlich vielen Fäden vereinigen sich über Xerxes und die Stimme des Phobos übertönt allen Schlachtenlärm.
Sie ist so laut und einschüchternd das selbst gestandene Götter wie Odin und Zeus zitternd stehen bleiben und ihr zuhören, kein wesen bewegt sich, keine Schneeflocke wagt es zu fallen.
Diese Stimme ist so laut und ehrfurchtgebioetend das Tasos sich sicher ist sie ist noch in Griechenland zu hören, die ganze Welt erzittert vor ihr, ein leichtes Beben geht durch das Eis.

Xerxes, du wolltest das die Welt dich fürchtet und vor die zittert, doch du weißt nichts über Furcht, gar nichts.
Die Furcht vor dem Tod aller wesen die dein Krieg in den Tod getrieben hast, denkst du du hältst sie aus, glaubst du das du wirklich würdig bist dich einen Gott zu spotten?
Komm zu mir und probier es aus ob du nur ein Sterblicher mit einer Flinken Zunge bist, oder ob du dich einen Gott schimpfen kannst.


Aus all den Fäden formt sich eine Wolke, und aus dieser schwarzen Wolke formt sich etwas wie ein Drache, nur das dieser hier so groß wie der Olymp selbst zu sein scheint.

Der Oberkörper des Phobos liegt über den Wolken, nur die klauenbehafteten Beine ragen daraus empor und drei brennende Schweife wedeln über den Himmel.

Da ruft Xerxes etwas, Tasos ist zu weit entfent hn zu hören, doch während er näher läuft merkt er das es eine Zauberformel ist, sie muss mächtig sein, denn während er sie spricht formt sich um ihn herum Energie, blaue Blitze, rote Flammen, weißes Eis und
braune Felsen, all diese vereinigen sich nach und nach zu einem Ball der in Regenbogenbarben leuchtet und mehrere Meter messen muss.

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